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DE4310022A1 - Anker für Betonfertigteile und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Anker für Betonfertigteile und Verfahren zu dessen Herstellung

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Publication number
DE4310022A1
DE4310022A1 DE19934310022 DE4310022A DE4310022A1 DE 4310022 A1 DE4310022 A1 DE 4310022A1 DE 19934310022 DE19934310022 DE 19934310022 DE 4310022 A DE4310022 A DE 4310022A DE 4310022 A1 DE4310022 A1 DE 4310022A1
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DE
Germany
Prior art keywords
anchor
head
anchor according
approximately
corrugated
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19934310022
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Dipl Ing Kintscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pfeifer Seil und Hebetechnik GmbH and Co
Original Assignee
Pfeifer Seil und Hebetechnik GmbH and Co
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Filing date
Publication date
Priority claimed from DE9204341U external-priority patent/DE9204341U1/de
Application filed by Pfeifer Seil und Hebetechnik GmbH and Co filed Critical Pfeifer Seil und Hebetechnik GmbH and Co
Priority to DE19934310022 priority Critical patent/DE4310022A1/de
Publication of DE4310022A1 publication Critical patent/DE4310022A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/14Conveying or assembling building elements
    • E04G21/142Means in or on the elements for connecting same to handling apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen in Betonfertigteile einzubetonierenden Anker, sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Anker für Betonfertigteile sind in verschiedenen Ausführungs­ formen bekannt geworden. In der EP-PS 0 122 521 ist ein Trans­ portanker beschrieben, der ein Gewindeteil zur Verbindung des Transportankers mit einem Hebezeug besitzt und einen stab­ förmigen Ankerteil, wobei der stabförmige Ankerteil in der Nähe seines Endes wellenförmige Abbiegungen aufweist. Dabei ist vor­ gesehen, daß die Abbiegungen nur aus einer einzigen Welle mit zwei aneinanderanschließenden Bögen besteht.
Ein Anker der beschriebenen Art ergibt eine gute Verankerung im Betonfertigteil. Die Gefahr, daß der Stab mit seinen Veranke­ rungsrippen aus dem Betonfertigteil ausgerissen wird, ist gering. Bei einem Überlastungsversuch ergibt sich ein Ausreiß­ kegel.
Aus der DE-PS 16 84 278 ist ein anderer Betonanker bekannt geworden. Dieser ist stabartig ausgebildet und besitzt einen angestauchten Kopf und einen angestauchten Fuß. Der Kopf ist dabei bestimmt, von einem mit einem Hebezeug verbundenen Trag­ element erfaßt zu werden. Das Tragelement besitzt dabei einen Schlitz, so daß der Kopf erfaßt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Anker zu schaffen, der möglichst einfach und billig herstellbar ist, und der in der Lage ist, hohe Lasten zu übertragen.
Der Anker gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß er
  • a) einstückig gefertigt ist,
  • b) im wesentlichen aus einem Stab mit Verankerungsrippen besteht,
  • c) an einem Ende einen angestauchten Kopf für den Angriff eines mit einem Hebezeug verbundenen Tragelements aufweist, und
  • d) am anderen Ende eine Abbiegung besitzt.
Durch die Erfindung wird ein in Betonfertigteile einzube­ tonierender Anker erhalten, der im Kopfbereich eine sehr einfache Ausbildung aufweist. Die Kopfausbildung erlaubt auch ein schnelles, sicheres Verbinden mit dem Hebezeug. Bei den Ankerteilen, die einzubetonieren sind und die Kräfte in den Beton zu übertragen haben, sieht die Erfindung einen einfachen, mit Verankerungsrippen versehenen Stab mit einer Abbiegung vor. Diese Abbiegung ist vergleichsweise einfach herstellbar, ergibt einen geringen Materialaufwand, und erlaubt auch die Über­ tragung hoher Kräfte.
Die Abbiegung bei dem Anker gemäß der Erfindung besteht vorzugsweise aus einer Wellung, mit mindestens zwei gegen­ läufigen Teilwellen.
Bei einer Variante der Erfindung kann die Abbiegung auch L-förmig ausgebildet sein. Bei einer anderen Ausbildungsform der Erfindung ist die Abbiegung hakenförmig gestaltet.
Insbesondere schlägt die Erfindung vor, daß der gewellte Teil des Ankers bezüglich seiner Eindringlänge mindestens so lang ist, wie der ungewellte Teil des Ankers. Dadurch wird sicherge­ stellt, daß der Anker auf seiner ganzen Länge sicher im Beton gehalten ist, wobei ein unnötiger Materialaufwand vermieden wird.
Es ist gefunden worden, daß es günstig ist, wenn die Eindring­ länge des gewellten Ankerteils ca. ein Fünftel länger ist, als der ungewellte Teil des Ankers.
Die Erfindung schlägt ferner vor, daß das dem Kopf gegenüber­ liegende Ende des gewellten Teils des Ankers in einem kurzen Bereich geradlinig verläuft. Eine solche Ausbildung erleichtert die Herstellung. Der geradlinige Teil ist dabei winklig zur Ankerlängsachse ausgerichtet.
Vorteilhaft ist es, wenn nur zwei Wellungen mit annähernd gleichen Wellenradien vorgesehen sind. Bei Verformungsvorgang, der vorzugsweise durch Kaltverformung erfolgt, wird hierdurch eine gleichmäßige Belastung des Werkstoffes erhalten.
Günstig ist es, wenn die Wellung, die an den geradlinig verlaufenden Teil des Ankers anschließt, eine Bogenlänge von etwa einem Achtel eines Kreisbogens aufweist, und daß die daran anschließende, gegenläufige Wellung eine Bogenlänge von etwa einem vierten bis etwa dem dritten Teil eines Kreisbogens auf­ weist. Auf diese Weise wird das geradlinig verlaufende Ende des Ankers soweit abgebogen, daß es einen hohen Widerstand im Beton ergibt.
Der Kopf des Ankers kann im warmen Zustand angestaucht werden, während die Wellungen durch Kaltverformung gewonnen sind.
Die Herstellung des erfindungsgemäßen Ankers läßt sich jedoch wesentlich vereinfachen, wenn der Kopf kalt angestaucht ist und die Wellungen durch Kaltverformung gewonnen sind.
Die Erfindung schlägt ferner ein Verfahren zur Herstellung eines in Betonfertigteile einzubetonierenden, einstückigen, aus einem Stab mit Verankerungsrippen bestehenden Ankers vor. Dabei ist vorgesehen, daß die Abbiegung durch ein mindestens zwei­ teiliges Werkzeug vorgenommen wird, das nach dem Biegevorgang, für den die Werkzeugteile gegeneinander geführt werden, den Anker fixiert, und daß in dieser Fixierstellung ein weiteres Werkzeug gegen das eine Ende des Stabes geführt wird, das den Haltekopf anstaucht.
Die Erfindung verwendet also für den Anstauchvorgang dasjenige Werkzeug, das die Abbiegung und insbesondere die Wellung her­ stellt. Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag wird eine wesent­ liche Vereinfachung bei der Herstellung erreicht. Es sind nur zwei Arbeitsgänge notwendig. Beim Aufbringen der Abbiegung bzw. der Wellung wird das Werkzeug fixiert und unmittelbar anschließend der Kopf angestaucht. Das Stauchwerkzeug wirkt dabei vorzugsweise mit denjenigen Werkzeugteilen zusammen, die die Abbiegung bzw. die Wellung aufgebracht haben.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die Ansicht eines erfindungsge­ mäßen Ankers mit einer Wellung,
Fig. 2 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer anderen Wellung,
Fig. 3 und 4 weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung, und
Fig. 5, Fig. 6, und Fig. 7 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 besteht der Anker im wesentlichen aus drei Abschnitten. Der Kopf 2, der im warmen Zustand angeformt ist, dient zur Verbindung des Ankers mit einem Tragelement eines Hebezeugs. Dieses Tragelement ist krallenartig gestaltet und besitzt einen Schlitz von solcher Breite, daß er annähernd der Stärke des stabartigen Teils des Ankers 1 entspricht. Auf diese Weise greifen die Krallenteile unter den Kopf 2.
An das untere Ende 3 des geradlinig verlaufenden Teils 4 des Ankers 1 schließt sich der gewellte Ankerteil 5 an. Dabei können zwei Teilwellen unterschieden werden. Die erste Teil­ welle 6 ist nach der einen Seite gewellt, während der andere Wellenteil 7 eine gegenläufige Richtung besitzt. An den Teil 7 schließt sich der geradlinige Teil 8 an. Der Mittelpunkt der Krümmungen der beiden Teilwellen 6 und 7 sind mit 9 oder 10 bezeichnet. Die Bogenlänge der Wellung 6 beträgt 45°, die Bogenlänge der Wellung 7 dagegen ca. 105°. Auf diese Weise ist der geradlinige Abschnitt 8 etwa in einem Winkel von 60° zur Längsachse 11 ausgerichtet.
Der Stab besitzt ferner die Verankerungsrippen 12 zur sicheren Verbindung mit dem umgebenden Beton.
Wie die Darstellung des Ankers in der Zeichnung erkennen läßt, ist der geradlinige Teil 4, der in den Kopf 2 anschließt, etwas kürzer als der gewellte Ankerteil 5. Während sich insbesondere die Teilwelle 7 auf der einen Ankerseite befindet, ragt das Ende des geradlinigen Teils 8 auf die andere Seite des Ankers bzw. der Mittelachse 8 hinüber.
In der Regel ist der Anker gemäß der Erfindung in einer Ebene gekrümmt. Es ist aber auch möglich, die Krümmung so auszubilden, daß sie auch rechtwinklig zur Bildebene wirksam ist.
Der Radius der Teilwellen 6 und 7 entspricht etwa dem zwei- bis dreifachen der Stärke des Stabes.
Das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 unterscheidet sich im wesentlichen dadurch von dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1, daß an die Teilwelle 6 und die Teilwelle 7 eine weitere Teil­ welle 13 angesetzt ist, wobei zwischen den Teilwellen 7 und 13 ein geradliniger Teil 14 vorgesehen ist. An die Teilwelle 13 schließt sich ähnlich wie beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 ein geradliniger Teil 15 an.
Auch nach Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist der gewellte Ankerteil 5 des Ankers 16 etwas länger als der geradlinig ver­ laufende Teil 4, der sich an den Kopf 2 anschließt.
Der Anker 17 des Ausführungsbeispiels nach der Fig. 3 ist L-förmig gebogen und besteht aus dem geradlinigen Teil 19, der mit einer Umbiegung 20 in den geradlinigen Teil 21 übergeht, der rechtwinklig zum Ankerteil 19 ausgerichtet ist.
Der Anker 18 des Ausführungsbeispiels nach der Fig. 4 ist hakenförmig gestaltet, wobei der Hakenteil 22 eine derartige Umbiegung besitzt, daß der geradlinige Endteil 23 gegenüber dem Teil 19 fast um 180° umgebogen ist.
Die Fig. 5 zeigt schematisch die Herstellung eines Ankers 1 durch ein aus den Teilen 24 und 25 bestehendes Werkzeug. Die Teile 24 und 25 werden in Richtung des Pfeiles 26 gegenein­ ander gedrückt und zwingen dem Ankerstab eine Form auf, die etwa derjenigen nach der Fig. 1 entspricht. Diese Stellung ist in der Fig. 6 dargestellt.
Ist die Stellung nach der Fig. 6 erreicht, wird das Stauch­ werkzeug 27 in Richtung des Pfeiles 28 gegen das Kopfende des Ankers 1 gedrückt bzw. geschlagen, wobei die Werkzeugteile 24 und 25 den Anker 1 festhalten.
Wie die Fig. 7 zeigt, wird schließlich ein Anker 1 mit einem Kopf 2 erhalten.
Während die Wellung vorzugsweise in kaltem Zustand aufgebracht wird, kann der Kopf 2 mittels des Werkzeuges 27 sowohl im kalten wie im warmen Zustand angestaucht werden.

Claims (12)

1. In Betonfertigteile einzubetonierender Anker, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker
  • a) einstückig gefertigt ist,
  • b) im wesentlichen aus einem Stab mit Verankerungsrippen (12) besteht,
  • c) an einem Ende einen angestauchten Kopf (2) für den Angriff eines mit einem Hebezeug verbundenen Trageele­ ments aufweist, und
  • d) am anderen Ende eine Abbiegung besitzt.
2. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbiegung aus mindestens zwei gegenläufigen Teilwellen (6, 7) besteht.
3. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbiegung L-förmig ausgebildet ist,
4. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbiegung hakenförmig gestaltet ist.
5. Anker nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gewellte Teil (5) des Ankers (1) bezüglich seiner Eindringlänge mindestens so lang ist, wie der ungewellte Teil (4) des Ankers.
6. Anker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindringlänge des gewellten Ankerteils (5) ca. ein Fünftel länger ist als der ungewellte Teil (4) des Ankers.
7. Anker nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Kopf (2) gegenüberliegende Ende des gewellten Teils (8, 15) des Ankers in einem kurzen Bereich geradlinig verläuft.
8. Anker nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nur zwei Wellungen (6, 7) mit annähernd gleichen Wellenradien vorgesehen sind.
9. Anker nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellung (6), die an dem geradlinig verlaufenden Teil (4) des Ankers (1) anschließt, eine Bogenlänge von etwa dem achten Teil eines Kreisbogens aufweist, und daß die daran anschließende gegenläufige Wellung (7) eine Bogenlänge von etwa dem vierten bis etwa dem dritten Teil eines Kreisbogens aufweist.
10. Anker nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (2) im warmen Zustand angestaucht ist, während die Wellungen (6, 7) durch Kaltverformung gewonnen sind.
11. Anker nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (2) kalt angestaucht ist und die Wellungen (6, 7) durch Kaltver­ formung gewonnen sind.
12. Verfahren zur Herstellung eines in Betonfertigteile einzubetonierenden, einstückigen, aus einem Stab mit Verankerungsrippen bestehenden Ankers, nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Abbiegung durch ein mindestens zwei­ teiliges Werkzeug vorgenommen wird, das nach dem Biege­ vorgang, für den die Werkzeugteile gegeneinandergeführt werden, den Anker fixiert und daß in dieser Fixier­ stellung ein weiteres Werkzeug gegen das eine Ende des Stabes geführt wird, das den Haltekopf anstaucht.
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