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DE2518398A1 - Einrichtung zum heben und transportieren von betonfertigteilen o.dgl. - Google Patents

Einrichtung zum heben und transportieren von betonfertigteilen o.dgl.

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Publication number
DE2518398A1
DE2518398A1 DE19752518398 DE2518398A DE2518398A1 DE 2518398 A1 DE2518398 A1 DE 2518398A1 DE 19752518398 DE19752518398 DE 19752518398 DE 2518398 A DE2518398 A DE 2518398A DE 2518398 A1 DE2518398 A1 DE 2518398A1
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DE
Germany
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plate
anchor
hitch
legs
passage
Prior art date
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DE19752518398
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English (en)
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DE2518398C2 (de
Inventor
Juergen Goldberg
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Original Assignee
Individual
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/14Conveying or assembling building elements
    • E04G21/142Means in or on the elements for connecting same to handling apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Heben und Transportieren von Betonfertigteilen od.dgl.
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Heben und Transportieren von Betonfertigteilen od.dgl., bestehend aus einer Anhängevorrichtung, die in eine von der Fertigteiloberfläche ausgehende Ausnehmung oder ein Verbindungsteil eingreift und dabei auch eine ihr zugehörige, eingegossene Ankerplatte od.dgl.
  • in Auszugrichtung formschlüssig ergreift.
  • Derartige Einrichtungen sind an sich bereits bekannt und haben sich bewährt. Ein gewisser Nachteil besteht jedoch noch darin, daß einer bestimmten Last eine bestimmte im Beton verbleibende Ankerplatte od. dgl. und eine dazugehörige Anhängevorrichtung entsprechen. Da insbesondere das im Beton verbleibende Ankerteil um so wirtschaftlicher an die zu hebende Last angeglichen werden kann, je feiner die Last-Abstufung dieses Ankerteiles und der Anhängevorrichtung ist, führt dies in nachteiliger Weise zu einer Vielzahl von unterschiedlich belastbaren Ankerplatten od. dgl. und Anhängevorrichtungen, das sowohl die Lagerhaltung als auch die Hnadhabung im Betonwerk bei der Herstellung eines Fertigteiles und insbesondere der Anbringung der entsprechenden Ausnehmung oder eines Verbindungsteiles erschwert. Darübhinaus werden auch bei der Anfertigung der Ank.erteile und der Anhängevorrichtungen entsprechend viele Werkzeuge und Maschinenumrüstungen notwendig.
  • Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit welcher diese Nachteile behoben werden können und eine Anpassung der gesamten Einrichtung an unQerschiedliche Lasten wenigstens in einem grösseren Lastbereich als bisher röglich ist, ohne daß dafür unterschiedlich dimensionierte Ankerplatten od. dgl. auf Lager gehalten werden müssen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor allem vor, daß an der Anhängevorrichtung wenigstens eine weitere eingießbareAii1cerplatte od. dgl. Ankerteil - von der Anhängevorrichtung durchsetzt - anbringbar ist. Je nach Lastverhältnissen können also zusätzliche Ankerplatten od. dgl.
  • an einer Anhängevorrichtung bzw. im Bereich der Ausnehmung für diese Anhängevorrichtung vorgesehen werden und die Anhängevorrichtung verteilt beim Heben und Transportieren ei nes Betonfertigteiles dann die von ihr ausgehende Reaktionskraft auf diese mehreren Ankerplatten od. dgl. Dementsprechend können bei kleineren Lasten eine oder zwei Ankerpiatten und bei zunehmender Last auch eine größere Anzahl solcher Anlcerplatten vorgesehen werden. Es erübrigt sich also die Lagerung unterschiedlich dimensionierter AmtSerplatten für unterschiedliche Lasten.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausfüirungsform der Erfindung kann darin bestehen, daß die Anhängevorrichtung in an sich bekannter Weise aus einer mittig angeordneten Sperrplatte sowie beidseitig angeordneten Halteteilen gebildet ist, die an ihren Außenseiten Vorsprünge aufweisen, welche jeweils in eine Abstufung der Ausnehmung eingreifen, wobei die Abstufungen von innen nach außen von der Fertigteil oberfläche weg abgeschrägt und durch die Randbereiche eines Durchtribtes in einer Ankerplatte od. dgl. gebildet sind, und daß oberhalb der die Abstufung bildenden Ankerplatte wenigstens eine weitere Ankerplatte mit einem von der Anhängevorrichtung durchsetzten Durchtritt vorgesehen ist. Eine solche Ausführungsform erlaubt ein einfaches Einsetzen und Herausziehen der Anhängevorrichtung und dennoch in eingesetztem Zustand eine sichere Eraftubertragung von der Anhängevorrichtung auf die Ankerplatten.
  • Dabei kann eine Ankerplatte praktisch unmittelbar von den Vorsprüngen der Anhängevorrichtung untergriffen sein, während die Kräfte auf eine weitere oder mehrere weitere Ankerplatten durch unmittelbare Berührung der Ankerplatten aneinander.oder auch durch dazwischenliegenden, abgebundenen Beton erfolgen kann.
  • Eine andere oder zusätzliche wesentliche Ausgestaltung der Erfindung liann darin bestehen, daß zur Lagefixierung und/ oder als I;orrosionsschutz der Ankerplatten od. dgl. eine die Ausnehmung für die Anhängevorrichtung auskleidende, die ASçerplatten vorzugsweise mit Reibschluß durchsetzende Hülse insbesondere aus kunststoff vorgesehen ist.
  • Zweckmäßig kann es sein, wenn wenigstens eine der Ankerplatten etwa U- oder V-förmig gebogen ist, wobei die U-bzw V-Schenkel von der Anhängevorrichtung ausgehend sich entgegen der Auszugsrichtung erstrecken. Dies ergibt eine gute Einbindung im Beton und bei ausreichender Länge der Plattenschenkel können diese den theoretischen Ausbruchkegel durchdringen und in den außerhalb dieses Kegels befindlichen Beton hinein ragen und so die Tragfähigkeit erheblich verbessern.
  • Hachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch naher beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine Stirnansicht einer in ein Betonfertigteil eingesetzten, erfindungsgemäßen Einrichtung zu dessen Heben und Transportieren, wobei diese Einrichtung vor allem für dünne Betonfertigteile geeignet ist und die eigentliche Anhängevorrichtung der Einfachheit halber nicht mit eingezeichnet ist, Fig.4 eine Draufsicht und Fig. 5 eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsform für dickere Betonfertigteile wiederum ohne die Anhängevorrichtung und Fig. 6 eine Ausführungsform für dünnwandige Betonfertigteile wiederum ohne Anhängevorrichtung. und in eine Schmalseite eingesetzt.
  • Eine Einrichtung gemäß der Erfindung zum Heben und Transportieren von jeweils im Ausschnitt dargestellten Betonfertigteilen 1 besitzt eine in den Zeichnungen nicht dargestellte Anhängevorrichtung, die in eine von der Fertigteiloberfläche 2 ausgehende Ausnehmung 3 eingreift und dabei auch eine ihr zugehörige, indas Fertigteil 1 eingegossene Ankerplatte in Auszugrichtung formschlüssig untergreift. Man erkennt in allen Ausführungsbeispielen, daß die Ausnehmung 3 jeweils eine Abstufung 4 für entsprechende Vorsprünge der nicht aar gestellten Anhängevorrichtung besitzt. Diese Abstufungen 4 sind dabei jeweils vom Randbereich des Durchtrittes 5 einer Ankerplatte 1 a, 1 b und 1 c gebildet.
  • Man erkennt deutlich, daß die Ausnehmung 3 einen etwa ovalen Querschnitt hat, sodaß eine Anhängevorrichtung benutzt werden kann, welche aus einer mittig angeordneten Sperrplatte sowie beidseitig angeordneten Halteteilen gebildet sein kann, die an ihren Außenseiten die Vorsprünge zum Untergreifen der Abstufungen 4 auPfeisen. Nach dem Herausziehen der Sperrplatte können die Halteteile dann ebenfalls trotz ihrer Vorsprünge aus der Ausnehmung herausgezogen und umgekehrt auch in die Ausnehmung eingeführt werden.
  • Allen Ausführungsbeispielen ist ferner gemeinsam, daß eine die Ausnehmung 3 für die Anhängevorrichtung aurkleidende, die Ankerplatten vorzugsweise mit Reibschluß durchsetzende Hülse 6 insbesondere aus Kunststoff vorgesehen ist.
  • Erfindtingsgeinäß ist an der Anhängevorrichtung bzw. im Ausführungsbeispiel an der diese von den Ankerplatt.en trennenden Hülse 6 zurnindest eine weitere eingießbare Ankerplatte 7 anbringbar, welche dann wiederum von der Anhängt vorrichtung durchsetzt ist. In den Figuren 2 und 3 ist beispielsweise dargestellt, daß zusätzlich zu der Ankerplatte lazwei weitere Ankerplatten 7 zur Erhöhung der Tragfähigkeit vorgesehen sein können.
  • Dabei ist in diesem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 3 ferner dargestellt, daß die Plattenschenkel 7 a und 7 b jeweils wenigstens eine Lochung 8 haben und diese Lochungen 8 vorzugsweise auf gleicher Höhe an den PlattenscheXceln vorgesehen sind. Dadurch können nämlich zusätzlichte Ankereisen 9 an den Ankerplatten 7 unmittelbar angreifen bzw. die Ankerplatten können auf diese Weise mit Bewehrungseisen 9, welche in dem Betonfertigteil mit ein gegossen werden können, ohne weiteres befestigt werden.
  • Dabei sind diese Lochungen 8 in den schräg verlaufenden Plattenschenkeln 7 a und 7 b als Langlöcher ausgebildet für den Durchtritt vorzugsweise horizontaler Bewehrungsstäbe 9. Man erkennt deutlich, daß durch diese Langlochungen eine schräge Orientierung der Schenkel 7 a und 7 b in Relation zu den Bewehrungsstäben 9 möglich ist.
  • Die Länge der Langlöcher 8 ist so bemessen, daß sie sich bei wenigstens zwei übereinander angeordneten Ankerplatten la und 7 um wenigstens den Durchmesser eines horizontalen Bewehrungsstabes 9 überdecken, sodaß der Bewehrungsstab auch die übereinander angeordneten Platten durchsetzen kann, wie es in Fig. 2 ersichtlich ist. Dabei berühren sich in diesem Ausführungsbeispiel die Ankerplatten.la und 7 unmittelbar mit ihren Schenkeln. Wäre jedoch die mittlere Ankerplatte 7 nicht vorhanden, wäre dennoch eine analoge Anordnung möglich, wobei dann die IÇraftübertragung von der unteren Ankerplatte laauf die susatsSiche. noch verbleibende ArJ-erplatte 7 durch zwischen diesen Ankerplatten befindlichen Beton erfolgen könnte.
  • Bei diesen Ausftihrungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 3 ist am Znde der schrägen Plattenschenkel jeweils ein in Funktionsstellung horizontaler Randsteg 10 angeformt, wobei die Biegelinie 11 vorzugsweise durch das untere Ende der Langlöcher 8 verläuft. Man erkennt deutlich, daß dadurch eine noch bessere Verbindung mit einem Bewehrungsstab 9 erreicht werden kann. Außerdem wird dadurch erreicht, daß solche Ankerplatten laund 7 auch in dünnen Fertigteilen 1 eine genügend große Ausdehnung zum Untergreifen eines genügend großen Beton-Abschnittes erhalten können.
  • Für eine ausgewogene Iiraftverteilung sind bei diesem Ausführungsbeispiel jeweils zwei Langlöcher 8 paarwise- an jedem Plabtenschenkel 7 a und 7 b so angeordnet, daß die Verbindungslinien einander gegenüberliegender Langlöcher 8 an dem Unriß des Durchtrittes 5 für die Anhängevorrichtung bzw. die Hülse 6 vorbeilaufen. Dies erkennt man vor allen in den Figuren 1 und 3, Dabei wird deutlich, daß eine Zugkraft in Richtung der Ausnehmung 3 sich über die Platten gleichmäßig auf die Anirereisen 9 verteilen wird.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung zeigen die Figuren 4 und 5. Dabei ragen die Plattenschenkel 71 a und 71 b einer Ankerplatte 71 über das untere Ende der Anhängevorrichtung bzw. der Ausnehmung 3 hinaus. Die Ankerplatte 71 ist dabei oberhalb der in Funktionsstellung untersten An1rplatte 1 b und im im Ausführungsbeispiel noch einer dieser gleichen und unmittelbar auf ihr aufliegenden -weiteren Ankerplatte angeordnet. In Fig. 5 ist dabei die Begrenzung 12 eines Ausbruchkegels angedente+, wie er beim Ausbrechen des Betons bei zu großer Belastung entstehen wurde. Man erkennt deutlich, daß die Schenkel 71 a und 71 b diese Begrenzung 12 des Ausbruchizegels durchsetzen und so ein solches Ausbrechen erheblich erschweren,-also die Tragfähigkeit erhöhen.
  • Auch die Schenkel 71 a und 71 b besitzen Lochungen 8, welche wahlweise für den Durchtritt von Bewehrungen oder aber zur besseren Einbindung in den Beton des Eertigteiles 1 dienen können.
  • In Ausftülrungsbeispiel nach Fig. 6 sind drei der Platte 71 der Fig. 5 entsprechende Anl-erplatten vorgesehen, wobei die unterste mit dem Bezugszeichen 1 c und die übrigen wiederum mit dem Bezugszeichen 71 versehen sind. In diesem Falle ragen diese drei Ankerplatten mit ihren Schenkeln 71 a und 71 b jeweils wieder über das untere Ende der Ausnellmung 3 hinaus und durchsetzen einen theoretischen Ausbruchskegel, sodaß mit einer solchen Anordnung sehr große Säfte übertragen werden können. Demtensprechend ist hier auch ein Betonfertigteil 1 von beträchtlicher Höhe angedeutet. Die beiden unteren Ankerplatten 1 c und 71 liegen dabei wiederum mit ihren Schenkeln unmittelbar aufeinander, während die darüber befindliche Ankerplatte 71 über den dazwischen liegenden Beton belastet wird.
  • In all diesen Ausfüiirungsbeispielen weisen die Plattenschenkel seitlich des Durchtrittes 5 eine der oberen Schräge der Abstufungen 4 der Ausnehmung 3 in dem Beton fertigteil 1 entsprechende Schräge auf, welche seitlich davon über eine Biegung in eine andere, vorzugsweise steilere Schräge übergehen kann. Lediglich bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die Platten 1 b mit gleichbleibender Schräge versehen, da sie unmittelbar außerhalb des Durchtrittsbereiches bereits enden. Bei der Aus führungs form nach Fig. 2 gehen die Schrägen dann in eine Horizontale über, wahrend bei der Ausführungsform nach Fig. 6 und auch bei der Platte 71 in Fig. 5 die Schräge zunimmt. Es wären jedoch auch noch andere, beispielsweise gelcrümmte, gewellte od. dgl. Verformungen an diesen Ankerplatten mbglich.
  • Fig. 6 zeigt noch eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß eiZ ne Anlerplatte 711 die Anhängevorrichtung bzw. die Hülse 6 und die Ausnehmung 3 mit ihrem Durchtritt 5 nahe der Oberfläche 2 des Betonfertigteiles 1 umreift. Dadurch können von der Anhängevorrichtung ausgehende Schrägzugkräfte ebenfalls auf eine Ankerplatte, nämlich die Platte 711 übertragen werden, sodaß die Gefahr eines Beton-Ausbruches im Bereich der Oberfläche 2 praktisch ausgeschlossen ist. Eine solche nahe der Oberfläche angeordnete zusätzliche Platte 711 ist insbesondere bei großen Schrägzugkräften vorteilhaft, Die Schenkel 711 a und 711 b der zur Anordnung nahe der Fertigteiloberfläche 2 vorgesehenen Platte 711 gehen seit lich des Durchtrittsbereiches - vorzugsweise mit etwas Ab stand dazu - aus ihrem insbesondere zunächst schrägen in einen in Funktionsstellung etwa horizontalen Verlauf über.
  • Es ergibt sich dadurch eine ähnliche Ausgestaltung wie bei der Ausführungsform nach Fig. 2, wobei jedoch der schräge Bereich kürzer als dort ist. Auf den schrägen Bereich könnte u. U. ganz verzichtet werden, jedoch hat er den Vorteil, daß der Durchtritt 5 ebenso wie bei allen übrigen dargestellten.
  • Plattenformen mit einem scharfen Rand unmittelbar an der Hülse 6 angreift und so zunächst unter Reibschluß und eventuell leichtem Eingraben an der Hülse gehalten werden kann, solange der Beton bei der Herstellung des Fertigteiles 1 nicht in die Form eingefüllt ist. Außerdem kann für die Herstellung der Platte 711 praktisch die gleiche Platte benutzt werden, wie für die Herstellung der Platten 71, wobei jeweils der gleiche Durchtritt 5 erwünscht ist. Dies erleichter die Herstellung und auch die Lagerhaltung, da erforderlichenfalls sogar eine Platte 71 einmal schnell zu einer Platte 711 umgeformt werden kann.
  • Bei Anwendung und Kombination einzelner oder aller vorbeschriebener Merkmale und Ilaßnahmen können folgende Vorteile erzielt werden: Die Ankerplatten werden praktisch nicht mehr auf-Biegwig: beansprucht und es wird kein "verlorener" Verbnndurlgsst*I benötigt; eine sichere Kraftübertragung auf diese Ankerplatten ist auch bei Bündelung nehrerer Platten erzielbar, wobei diese Ankerbündelung durch geeignete Formgebung der Ankerplat ten auf einfache Art hergestellt werden kann; eine sichere Kraftübertragung von diesen Ankerplatten auf den Beton wird durch die ASçerbündelung nicht nachteilig beeinflußt; die Ankerplatten können z. B. vorzugsweise aus dünnen Blechen hergestellt werden, welche eine Anpassung an unterschiedliche Belastungen besonders einfach erlauben; diese Bleche können durch eine entsprechende Formgebung voll in Beton einbinden; diese Blechplatten können durch Ösen und/oder Biegungen od. dgl. Verformungen gut innerhalb des Betons einbinden; die Ösen in den Ankerplatten können so gewählt werden, daß das ausgestanzte Material zur Herstellung anderer Ankerplatten ausgenutzt werden kann; die Materialstärken, Ösen- und Blechbreiten können so gewählt werden, daß aus dem frei werdenden Ösen-Material jeweils gerade die Ankerplatten einer anderen Laststufe hergestellt werden können; die Ösen können gleichzeitig zur Durchführung von Bewehrungs- oder Spannstählen verwendet werden.
  • Weitere Vorteile können darin bestehen, daß die Anzahl unterschiedlich belastbarer Anker reduziert und die Anpassung der Verankerung an die zu hebende Last durch die erfindungsgemaß Art der Lastabstufung mit Hilfe einer unterschiedlichen Anzahl von Ankerplatten wesentlich verbessert lritdt Außerdem führt eine fehlerhafte Ankerplatte nicht mehr zwangsläufig zum Bruch der gesamten Verankerung, sondern nur zu einer verminderten Bruchfestigkeit des Anker-Bündels.
  • Darüberhinaus nimmt die Festigkeit des Betons zwischen dn AS;erplatten erheblich zu, was für die Sicherheit im Bereich der Verankerungsstelle besonders wertvoll ist.
  • Die Erhöhung der Betonfestigkeit im Bereich der Verankerung und zwischen den Ankerplatten ermöglicht ein frühere Abheben der Fertigteile nach dem Betonieren und damit eine bessere Ausnutzung der Produktionsanlage.
  • Erwähnt wurde schon die Möglichkeit der Spaltzugbewehrung mit Hilfe einer nahe der Oberfläche angeordneten Ankerplatte.
  • Besond#Ss vorteilhaft ist jedoch, daß die Lagerhaltung und die Herstellung und Montage vereinfacht werden.
  • Anstelle der Ausnehmung 3 für eine dort einsetzbare Anhängevorrichtung kann auch ein eingegossenes Verbindungsteil z.B.
  • mit Innengewinde od.dgl. für den Angriff einer Anhängevorrichtung vorgesehen sein, an welchem die vorbeschriebene, erfindungsgemäße Ankerbündelung angreifen kann.
  • Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander wesentliche Bedeutung haben.
  • - Ansprüche -

Claims (13)

  1. Ansprüche 1. Einrichtung zum Heben und Transportieren von Betonfertigteilen od. dgl. bestehend aus einer AnhEngevorrichtung, die in eine von der Fertigteiloberfläche ausgehende Ausnehmung oder ein Verbindungsteil eingreift und dabei auch eine ihr zugehörige, ein -gegossene Ankerplatte od.dgl. in Auszugrichtung formschlüssig ergreift, d a d u r c h gek e n n -z e i c h n e t, daß an der Anhängevorrichtung wenigstens eine weitere eingießbare Ankerplatte (7,71,711) od.dgl. Ankerteil - von der Anhängevorrichtung durchsetzt - anbringbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anhängevorrichtung in an sich bekannter Weise aus einer mittig angeordneten Sperrplatte sowie beidseitig angeordneten Halteteilen gebildet ist, die an ihren Außenseiten Vorsprünge aufweisen, welche jeweils in eine Abstufung (4) der Ausnehmung (3) eingreifen, wobei die Abstufungen (4) von innen nach außen von der Fertigteiloberfläche (2) weg abgeschrägt und durch die Randbereiche eines Durchtrittes (5) in einer Ankerplatte (la, ib, tc ) od. dgl. gebildet sind, und daß oberhalb der die Abstufung bildenden Ankerplatte-(tay ib,- lc ) wenigstens eine weitere Ankerplatte (7,71,711) mit einem von der Anhängevorrichtung durchsetzten Durchtritt (5) vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagefixierung und/oder als Korrosionsschutz dfr:Ankerplatten (7,71,711) od. dgl. eine die Ausnehmung (3) .izur die Anhängevorrichtung auskleidende, die Ankerplatten vorzugsweise mit Rfs6-schluß durchsetzende Hülse (ó) insbesondere aus Kunststoff vorgesehen ist.
  4. 4. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Ankerplatten etwa U- oder V-förmig gebogen ist, wobei die U- bzw. V-Schenkel von der Anhängevorrich' tung ausgehend sich entgegen der Auszugrichtung erstrecken.
  5. 5. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenschenkel jeweils wenigstens eine Lochung (8) haben und diese Lochungen vorzugsweise auf gleicher Höhe an den Plattenschenkeln vorgesehen sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen (8) in den schräg verlaufenden Plattenschenkeln (7a1 7 b) als Langlöcher ausgebildet sind für den Durchtritt vorzugsweise horizontaler Bewehrungsstäbe (9).
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Langlöcher (8) so Vemessen ist, daß sie sich bei wenigstens zwei übereinander angeordneten Ankerplatten (laund 7) -um wenigstens den Durchmesser eines horizontalen Bewehrungss-tabes (9) überdecken.
  8. 8. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der scflragen Plattenschenl;el (7 a, 7 b) jeweils ein in Fiirilftionsstellung horizontaler Randsteg (10) angeformt ist, wobei die Biegelinie (11) od. dgl. vorzugsweise durch das untere Ende der Langlöcher (8) verläuft.
  9. 9. Einrichtung nach eine oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Langlöcher (8) paarweise an-jedem Plattenschenkel so angeordnet sind, daß die Verbind-ungslinien einander gegenüber liegender Langlöcher an dem Umriß des Durchtrittes (5) für die Anhängevorrichtung vorbeilaufen.
  10. 10. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten schenkel (71 a, 71 b) wenigstens einer Ankerplatte (71), vorzugsweise die Schenkel von zumindest einer oberhalb der in Funlftionsstellung untersten Anlcerplatte (1 b) angeordneten weiteren Ankerplatte, über das untere Ende der Anhängevorrichtung hinausragt.
  11. 11. Einrichtung nach einem oder mehre-ren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Ankerplatten sich mit ihren Schenkeln berühren.
  12. 12. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ankerplatte (711) die Anhängevorrichtung mit ihren Durchtritt nahe der Oberfläche des Betonfertigteiles umgreift.
  13. 13. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der zur Anordnung nahe der Fertigteiloberfläche (2) vorgesehenen Platte (711) seitlich des Durchtrittsbereiches - vorzugsweise mit etwas Abstand dazu - aus ihre insbesondere zunächst schrägen in einen in Flußctionsstellung etwa horizontalen Verlauf übergehen.
    1 Einricll-tunX, nach einen oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenschenkel seitlich des Durchtrittes (5) eine der oberen Schräge der Abstufungen (4) der Ausnehmung (3) in der.
    Betonfertigteil (1) entsprechende Schräge autAzeisen, welche seitlich davon über eine Biegung in eine andere vorzugszeise steilere Schräge übergelt.
    Lee rse ite
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DE2518398C2 (de) 1984-07-26

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