DE4305129A1 - Formmaschine - Google Patents
FormmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C11/00—Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
- B22C11/02—Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations
- B22C11/04—Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations by a horizontal rotary table or carrier
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Formmaschine mit einer
Transporteinrichtung zur Zuführung eines leeren Formkastens
von einer Seite und zur Abführung eines fertigen Formka
stens an einer gegenüberliegenden Seite, mit einem um eine
Mittelsäule drehbaren Drehtisch zum taktweisen Transport
von Modellplatten und Formkästen.
Der Stand der Technik zeigt vielfältige Ausgestaltungsfor
men von Mehrstationen-Formmaschinen. Derartige Formmaschi
nen weisen beispielsweise eine Sandfüllstation, eine Ver
dichtungsstation und eine Trennstation auf. Als nachteilig
erweist es sich hierbei, daß diese Maschinen nur eine Ver
dichtungsstation aufweisen, so daß eine Verdichtung des
Formsandes in zwei Stufen, wie bei vielen modernen Verdich
tungsverfahren üblich, zu einer Verlängerung der Ferti
gungszeit führt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß
auch ein erheblicher Aufwand erforderlich ist, um die Form
kästen durch die Formmaschine durchzuleiten. So ist es nö
tig, eigene Antriebe für das Einführen eines Formkastens
sowie für das Abziehen eines Formkastens aus der Formma
schine zu verwenden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Formmaschine
der eingangs genannten Art zu schaffen, welche bei einfa
chem Aufbau und einfacher, betriebssicherer Anwendbarkeit
in eine gerade verlaufende Formlinie integriert werden kann
und bei welcher sowohl die Zuführung eines leeren Formka
stens als auch der Abtransport eines fertigen Formkastens
mit geringem apparatetechnischem Aufwand erfolgen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der
Drehtisch mit vier Stationen versehen ist, auf welchen je
weils eine Modellplatte angeordnet ist, auf welche ein
Formkasten aufsetzbar ist, und daß jede Station durch takt
weise Drehung um 90° nacheinander in eine Sandfüllstation,
in eine Vorverdichtungsstation, in eine Verdichtungsstation
und in eine Modellwechselstation überführbar ist.
Die erfindungsgemäße Formmaschine zeichnet sich durch eine
Reihe erheblicher Vorteile aus. Da erfindungsgemäß der
Drehtisch mit vier Bearbeitungsstationen versehen ist, kön
nen vier unterschiedliche Arbeitsschritte gleichzeitig
durchgeführt werden, wodurch sich die Taktzeit erheblich
reduzieren läßt. Mittels des Vier-Stationen-Drehtisches
können somit zwei Modellplattenpaare, d. h. zwei Modelle
für Oberkästen und zwei Modelle für Unterkästen synchron
zueinander und gleichzeitig so bearbeitet werden, daß die
fertigen Formkästen jeweils alternierend einen Oberkasten
oder einen Unterkasten bilden.
Die Sandfüllstation ist bevorzugterweise mit Zuführmitteln
zum Zuführen eines Formkastens auf eine Modellplatte, mit
Mitteln zum Aufsetzens eines Füllrahmens auf den Formkasten
und mit Mitteln zum Anheben der Modellplatte, des Formka
stens und des Füllrahmens unter ein Sanddosiergerät verse
hen. Auf diese Weise läßt sich das Zusammensetzen der Mo
dellplatte, des Formrahmens und des Füllrahmens sowie das
nachfolgende Einfüllen des Sandes automatisieren.
In gleicher Weise ist es günstig, wenn die Vorverdichtungs
station mit Mitteln zum Anheben der Modellplatte, des Form
kastens und des Füllrahmens unter eine Belüftungshaube ver
sehen ist. Die Belüftungshaube ist bevorzugterweise so aus
gebildet, daß ein Gas-Druckstoß zur Vorverdichtung des San
des auf den Formkasten geleitet wird. Als Gas kann bei
spielsweise Druckluft verwendet werden, es ist jedoch auch
möglich, beliebige andere Gaszusammensetzungen zu verwen
den.
Die Verdichtungsstation ist erfindungsgemäß mit Mitteln zum
Anheben der Modellplatte, des Formkastens und des Füllrah
mens in eine Verdichtungseinheit und mit Mitteln zum Abhe
ben des Füllrahmens versehen. Die Mittel zum Aufsetzen und
Abheben des Füllrahmens sind bevorzugterweise in Form eines
um die Mittelsäule jeweils um 180° drehbaren Schwenkrah
mens ausgebildet. Der Schwenkrahmen dient dazu, nach Durch
lauf durch die Verdichtungsstation den Füllrahmen zu ent
nehmen und diesen direkt der Sandfüllstation zuzuleiten.
In der Modellwechselstation sind erfindungsgemäß Mittel zum
Entnehmen einer Modellplatte von dem Drehtisch angeordnet,
so daß mit Hilfe der Modellwechselstation ohne Unterbre
chung des Arbeitstaktes das Entnehmen einer Modellplatte,
bzw. das Einsetzen einer anderen Modellplatte ermöglicht
wird.
Im Zulaufbereich und im Auslaufbereich der Formkästen sind
in günstiger Weiterbildung der Erfindung Rollenbahnelemente
angeordnet, welche wahlweise in Eingriff mit den Formkästen
bringbar sind.
Um die einzelnen Formkästen in gerader Linie durch die
Formmaschine transportieren zu können, ist es weiterhin be
sonders günstig, wenn im Bereich des Drehtisches ein hori
zontal reversierend gelagertes Distanzelement angeordnet
ist, welches in einem Zwischenraum zwischen einem leeren
Formkasten und dem in der Verdichtungsstation befindlichen
Formkasten einbringbar und mit den Formkästen bewegbar ist.
Auf diese Weise ist es möglich, während eines Einschiebvor
gangs eines leeren Formkastens zugleich den fertiggestell
ten Formkasten aus der Maschine herauszuschieben. Zusätzli
che Antriebsmittel im Bereich der Formmaschine sind somit
nicht erforderlich.
Weiterhin ist es günstig, wenn das Distanzelement eine
Länge von zwei Formkästen aufweist, da dann der Taktabstand
der einzelnen Formkästen nicht durch die Formmaschine ver
ändert wird.
Das Distanzelement ist bevorzugterweise in einem mittigen,
im Bereich der Mittelsäule angeordneten Lagerelement gela
gert, wobei das Distanzelement und/oder dessen Lagerelement
wahlweise in die Transportbahn der Formkästen einbringbar,
bzw. aus dieser herausbewegbar ist. Auf diese Weise wird
verhindert, daß das Distanzelement den Bewegungsablauf der
Formkästen, insbesondere beim Anheben oder Absenken in die
Verdichtungseinheit oder das Sanddosiergerät stören.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungs
beispiels in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Da
bei zeigt:
Fig. I eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Formmaschine,
Fig. II eine Seitenansicht der in Fig. I gezeigten Form
maschine, und
Fig. III eine stirnseitige Ansicht auf die in Fig. II
rechte Seite der Formmaschine mit Blickrichtung
von links.
Die gezeigte Formmaschine umfaßt ein Gestell 18, welches
vier vertikale Säulen sowie obere und untere Querträger
aufweist, so daß sich ein starres, in sich geschlossenes
Gestell ergibt. In der Mitte des Gestells ist eine verti
kale Mittelsäule 2 angeordnet, um welche im unteren Bereich
mittels eines Antriebs 4 ein Drehtisch 3 und im oberen Be
reich mittels eines Antriebs 7 ein Schwenkrahmen 6 drehbar
sind. Der Drehtisch 3 ist taktweise jeweils um 90° ver
schwenkbar, während der Schwenkrahmen 6 taktweise um 180°
verschwenkt wird.
verschwenkt wird.
Wie die Draufsicht der Fig. I zeigt, umfaßt die erfindungs
gemäße Formmaschine eine Sandfüllstation A, eine Vorver
dichtungsstation B, eine Verdichtungsstation C und eine Mo
dellwechselstation D.
Die Draufsicht der Fig. I zeigt weiterhin, daß die Formma
schine in eine geradlinige Transportbahn 23 integriert ist,
mit Hilfe derer leere Formkästen 10 zugeführt und fertige
Formkästen 10c abgeführt werden. Der Pfeil gibt die Durch
laufrichtung durch die Formmaschine wieder. Die Transport
bahn 23 ist beispielsweise in Form einer Rollenbahn ausge
bildet. Um den jeweiligen Formkasten 10 in die Sandfüllsta
tion A einschieben, bzw. den fertigen Formkasten 10b aus
der Verdichtungsstation c ausschieben zu können, sind Rol
lenbahnelemente 11 vorgesehen, welche seitlich mittels
Hydraulikzylindern 12 verschiebbar sind und in Eingriff mit
den Formkästen gebracht werden können. In gleicher Weise
können die Rollenbahnelemente 11 zurückgezogen werden um
ein Anheben oder Absenken der Formkästen zu ermöglichen.
Die Sandfüllstation A, welche nach einem Einlauf eines lee
ren Formkastens 10 die erste Bearbeitungsstation darstellt,
ist wie folgt aufgebaut: Im unteren Bereich der Sandfüll
station 10a ist ein Hubtisch 1a angeordnet, mit Hilfe des
sen eine Modellplatte 5a von dem Drehtisch 3 angehoben und
von der Unterseite gegen den Formkasten 10 angelegt werden
kann. Durch weiteres Anheben des Hubtisches 1a wird der
Formkasten 10 gegen die Unterseite eines Füllrahmens 8 in
Anlage gebracht, welcher an dem Schwenkrahmen 6 gelagert
ist. Der Schwenkrahmen 6 ist mit seitlich verfahrbaren Auf
lagenocken 9 versehen, welche zurückgezogen werden können,
um den Füllrahmen 8 freizugeben. Anschließend wird die Kom
bination aus Modellplatte, Formkasten und Füllrahmen weiter
angehoben und gegen die Unterseite eines Sanddosiergerätes
16 angelegt. Das Sanddosiergerät 16 ist in üblicher Weise
ausgebildet und aus dem Stand der Technik bekannt. Nunmehr
ist es möglich, Formsand in den Formkasten 10 einzufüllen.
Nach Abschluß des Füllvorganges wird der Hubtisch 1a in
seine unterste Lage abgesenkt, so wie dies auf der linken
Bildhälfte der Fig. II dargestellt ist. Hierdurch wird die
Modellplatte 5a auf den Drehtisch 3 aufgelegt.
Die Vorverdichtungsstation B umfaßt eine obenliegende Be
lüftungshaube 19, welche durch Anheben eines Hubtisches 22
(sh. Fig. III) auf den Füllrahmen 8 auflegbar ist. Durch
Öffnen des Ventils 20, das die Verbindung zwischen dem
Druckspeicher 24 und der Belüftungshaube 19 herstellt, kann
nunmehr ein Gas-Druckstoß auf den Formsand aufgebracht wer
den. Nach dem Absenken des Hubtisches 22 ruht die Modell
platte 5b wiederum auf dem Drehtisch 3, so daß dieser wei
tergetaktet werden kann.
Die Verdichtungsstation C ist mit einer obenliegenden Ver
dichtungseinheit 17 ausgerüstet, welche hydraulisch betä
tigbar ist und in ihrem Aufbau dem Stand der Technik ent
spricht. Durch Anheben des Hubtisches 1b (sh. Fig. II) ist
es möglich, die Einheit aus der Modellplatte 5c, dem Form
kasten 10c und dem Füllrahmen 8b soweit anzuheben, daß
diese gegen die Verdichtungseinheit 17 angelegt werden. Bei
einem Absenken des Hubtisches 1b nach Beendigung des Ver
dichtungsvorganges werden die Auflagenocken 9 aus dem
Schwenkrahmen 6 ausgefahren, um den Füllrahmen 8b zu hal
ten. Gleichzeitig fahren die Rollenbahnelemente 11 aus, so
daß bei einem weiteren Absenken der Formkasten 10b abge
stützt wird. Nunmehr kann der Hubtisch 1b in seine unterste
Endlage verfahren werden, um die Modellplatte 5c auf den
Drehtisch 3 zu legen. Dieser ist nunmehr für einen weiteren
Taktvorgang frei.
Die Modellwechselstation D umfaßt ebenfalls einen Hubtisch
21, mit Hilfe dessen eine Modellplatte 5d aus dem Drehtisch
3 ausgehoben, bzw. eine andere Modellplatte eingesetzt wer
den kann. Zusätzlich sind Transport- und Handhabungsmittel
vorgesehen, welche in den Fig. nicht dargestellt sind, um
die Modellplatte abzuführen, bzw. um eine andere Modell
platte zuzuleiten.
Wie die Fig. weiterhin zeigen, ist im Bereich der Mittel
säule 2 ein Lagerelement 14 angeordnet, welches reversier
bar und horizontal verschiebbar ein stangenförmiges Di
stanzelement 13 lagert. Im Bereich des Lagerelements 14 ist
weiterhin ein Antrieb 25 vorgesehen, um das Distanzelement
13 wieder in seine Ausgangslage zurückzuschieben. Das La
gerelement 14 ist an einem Schwenkhebel 26 befestigt, wel
cher um eine Achse 27 mittels eines Hydraulikzylinders 15
verschwenkbar ist (sh. Fig. III). Somit ist es möglich, das
Distanzelement zwischen zwei benachbarte Formkästen 10 ein
zuschwenken, bzw. aus dem Weg der Formkästen 10 zu entfer
nen.
Im folgenden wird die Funktion der erfindungsgemäßen Form
maschine beschrieben:
In der Sandfüllstation A befinden sich, wie in Fig. II dar
gestellt, ein Formkasten 10a und ein Füllrahmen 8a, welche
auf der Modellplatte 5a liegen. In dem in Fig. II gezeigten
Zustand wurde bereits Sand durch das Sanddosiergerät 16
eingeführt. Gleichzeitig befindet sich in der Verdichtungs
station C unterhalb der pressenartigen Verdichtungseinheit
17 eine fertig verdichtete Form in einem Formkasten 10c,
welcher auf den Rollenbahnelementen 11b lagert. Die Modell
platte 5c ist bereits auf den Drehtisch 3 abgelegt worden,
der Hubtisch 1b befindet sich, ebenso wie der Hubtisch 1a
in der Sandfüllstation A in seiner untersten Position. Der
Füllrahmen 8b ruht auf den Auflagenocken 9b des Schwenkrah
mens 6. Die Distanzelemente 13 sind eingeschwenkt und be
finden sich zwischen den Formkästen 10 und 10b.
In der Vorverdichtungsstation B (sh. Fig. III) befindet
sich ein Formkasten 10d mit einem Füllrahmen 8c auf einem
Modell 5b, wobei der Sand durch die Belüftungshaube 19 be
reits vorverdichtet wurde. Der Hubtisch 22 ist bereits ab
gesenkt, so daß die gesamte Anordnung auf dem Drehtisch 3
liegt.
In der Modellwechselstation D befindet sich ein Modell 5d,
das nach dem Hochfahren des Hubtisches 21 herausgerollt
werden könnte. In der gezeigten Anordnung ist der Hubtisch
21 jedoch auch in seine unterste Stellung abgesenkt.
Nach dem Weitertakten des Drehtisches 3 und des Schwenkrah
mens 6 laufen folgende Arbeitsschritte gleichzeitig ab: Der
Formkasten 10 wird auf der Transportbahn 23 in die Sand
füllstation A eingeschoben, hierdurch erfolgt durch das Di
stanzelement 13 ein Ausschieben des fertigen Formkastens
10b. Gleichzeitig wird der Drehtisch 3 um 90° verschwenkt,
hierdurch wird die Modellplatte 5a mit dem Formkasten 10a
und dem Füllrahmen 8a in die Vorverdichtungsstation B über
führt, während die Modellplatte 5b mit dem Formkasten 10d
und dem Füllrahmen 8c in die Verdichtungsstation C und die
Modellplatte 5c in die Modellwechselstation D und das Mo
dell 5d in die Sandfüllstation A überführt werden. Gleich
zeitig wird der Schwenkrahmen 6 um 180° gedreht, so daß
der Füllrahmen 8b in die Sandfüllstation A gebracht wird.
Nachfolgend werden gleichzeitig folgende Arbeitsschritte
ausgeführt: Der Hubtisch 1a fährt hoch, übernimmt die Mo
dellplatte 5d, den Formkasten 10 und den Füllrahmen 8b,
hebt diese unter das Sanddosiergerät 16, durch welches die
erforderliche Sandmenge eingefüllt wird. Während dessen
fahren die Rollenbahnleisten 11a und die Auflagenocken 9b
zurück, so daß der Hubtisch 1a die Modellplatte 5d mit dem
Formkasten 10 und dem Füllrahmen 8b in den Drehtisch 3 ab
senken kann. Sobald der Hubtisch 1a seine untere Endlage
erreicht hat, fahren die Distanzelemente 13 in ihre Aus
gangslage zurück. Gleichzeitig fährt der Hubtisch 1b hoch,
hebt die Modellplatte 5b zusammen mit dem Formkasten 10d
und dem Füllrahmen 8c unter die Verdichtungseinheit 17,
welche den Formsand verdichtet. Während dieses Vorganges
fahren die Auflagenocken 9a und die Rollenbahnelemente 11b
vor, so daß beim Absenken des Hubtisches 1b der Füllrahmen
8c auf den Nockenelementen 9a und der Formkasten 10d auf
den Rollenbahnelementen 11b abgelegt werden. Die Modell
platte 5b wird in den Drehtisch 3 abgesenkt. Gleichzeitig
hebt der Hubtisch 22 die Modellplatte 5a mit dem Formkasten
10a und dem Füllrahmen 8a und die Belüftungshaube 19, wo
durch der Formsand durch einen Luftstrom vorverdichtet
wird. Nunmehr setzt der Hubtisch 22 das Modell 5a mit dem
Formkasten 10a und dem Füllrahmen 8a wieder in den Dreh
tisch 3 ab.
Der Hubtisch 21 der Modellwechselstation D fährt nur hoch,
wenn ein Modell aus dem Drehtisch 3 entnommen werden soll.
Nach Ablauf der oben genannten Arbeitsschritte ist nunmehr
wiederum die Ausgangsposition erreicht, es folgt ein Schub
der Formkästen 10 durch die Formlinie und eine Drehung des
Drehtisches 3 um 90°.
Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbei
spiele beschränkt, es ergeben sich vielmehr für den Fach
mann vielfältige Abwandlungs- und Modifikationsmöglichkei
ten.
Claims (13)
1. Formmaschine mit einer Transporteinrichtung zur Zufüh
rung eines leeren Formkastens (10) von einer Seite und zur
Abführung eines fertigen Formkastens (10c) an einer gegen
überliegenden Seite, mit einem um eine Mittelsäule (2)
drehbaren Drehtisch (3) zum taktweisen Transport von Mo
dellplatten (5a) und Formkästen (10), dadurch gekennzeich
net, daß der Drehtisch (3) mit vier Stationen versehen ist,
auf welchen jeweils eine Modellplatte (5) angeordnet ist,
auf welcher ein Formkasten (10) aufsetzbar ist, und daß
jede Station durch taktweise Drehung um 90° nacheinander
in eine Sandfüllstation (A), in eine Vorverdichtungsstation
(B), in eine Verdichtungsstation (C) und in eine Modell
wechselstation (D) überführbar ist.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sandfüllstation (A) mit Zuführmitteln (11a) zum Zu
führen eines Formkastens (10) auf eine Modellplatte (5a),
mit Mitteln (6) zum Aufsetzen eines Füllrahmens (8a) auf
den Formkasten (10) und mit Mitteln (1a) zum Anheben der
Modellplatte (5a), des Formkastens (10) und des Füllrahmens
(8a) unter ein Sanddosiergerät (16) versehen ist.
3. Formmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorverdichtungsstation (B) mit Mitteln
(22) zum Anheben der Modellplatte (5b), des Formkastens
(10d) und des Füllrahmens (8c) unter eine Belüftungshaube
(19) versehen ist.
4. Formmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Belüftungshaube (19) zur Aufbringung eines Gas-
Druckstoßes zur Vorverdichtung ausgebildet ist.
5. Formmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verdichtungsstation (C) mit Mitteln
(1b) zum Anheben der Modellplatte (5c), des Formkastens
(10b) und des Füllrahmens (8b) in eine Verdichtungseinheit
(17) und Mitteln (6) zum Abheben des Füllrahmens (8b) ver
sehen ist.
6. Formmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel (6) zum Aufsetzen und Abneh
men des Füllrahmens (8) einen um die Mittelsäule (2) je
weils um 180° drehbaren Schwenkrahmen (6) umfassen.
7. Formmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Modellwechselstation (D) Mittel
(21) zum Entnehmen einer Modellplatte (5d) von dem Dreh
tisch (3) umfaßt.
8. Formmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel (1a, 1b, 21, 22) jeweils in
Form eines Hubtisches ausgebildet sind.
9. Formmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich der Formmaschine Rollenbahn
elemente (11) zum Transport der Formkästen (10) angeordnet
sind.
10. Formmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollenbahnelemente (11) zum wahlweisen Freigeben
des Formkastens (10) seitlich bewegbar gelagert sind.
11. Formmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich des Drehtisches (3) ein ho
rizontal reversierend gelagertes Distanzelement (13) ange
ordnet ist, welches in einen Zwischenraum zwischen einem
leeren Formkasten (10) und dem in der Verdichtungsstation
(C) befindlichen Formkasten (10b) einbringbar und mit den
Formkästen (10, 10b) bewegbar ist.
12. Formmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Distanzelement (13) eine Länge von zwei Formkästen
(10) aufweist.
13. Formmaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Distanzelement (13) in einem mittigen, im
Bereich der Mittelsäule (2) angeordneten Lagerelement (14)
gelagert ist und daß das Distanzelement (13) und/oder des
sen Lagerelement (14) in die Transportbahn der Formkästen
(10) einbringbar ist.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE4305129A DE4305129A1 (de) | 1993-02-19 | 1993-02-19 | Formmaschine |
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| DE59308870T DE59308870D1 (de) | 1993-02-19 | 1993-12-09 | Formmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE4305129A DE4305129A1 (de) | 1993-02-19 | 1993-02-19 | Formmaschine |
Publications (1)
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| DE4305129A1 true DE4305129A1 (de) | 1994-08-25 |
Family
ID=6480867
Family Applications (2)
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| DE59308870T Expired - Lifetime DE59308870D1 (de) | 1993-02-19 | 1993-12-09 | Formmaschine |
Family Applications After (1)
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1993
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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