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DE2713980A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von sandformen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung von sandformen

Info

Publication number
DE2713980A1
DE2713980A1 DE19772713980 DE2713980A DE2713980A1 DE 2713980 A1 DE2713980 A1 DE 2713980A1 DE 19772713980 DE19772713980 DE 19772713980 DE 2713980 A DE2713980 A DE 2713980A DE 2713980 A1 DE2713980 A1 DE 2713980A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sand
mold half
mold halves
station
lower mold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772713980
Other languages
English (en)
Inventor
Sam Larkin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2713980A1 publication Critical patent/DE2713980A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/10Compacting by jarring devices only
    • B22C15/12Compacting by jarring devices only involving mechanical gearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

__ DR. SOLF & ZAPF PATENTANWÄLTE
ZAPF
WaII 27/29
56OO Wuppertal 1
F'o'jtfach 13O2I9
l/p/698
Sam Larkin, 254 Beach Hüth Street, Belle Harbor, New York
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sandformen
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Gießereiwesen und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Herstellen von Sandformen.
Sandformen werden gewöhnlich aus einer unteren Formhälfte und einer damit in Eingriff stehenden und zusammenarbeitenden oberen Formhälfte hergestellt. Jede der beiden Formhälten besitzen zusammenwirkende Abdrücke, die darin mit Hilfe eines Modelle gebildet werden, so daß das geschmolzene Metall zwischen die beiden Formhälften und in die Abdrücke gegossen werden und anschließend abgekühlt werden kann, um eine Form entsprechend den Abdrücken in den gegeneinander gesetzten zusammenarbeitenden Sandformhälften anzunehmen. Früher wurden die Formen manuell hergestellt,
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was jedoch sehr zeitaufwendig war. Eine derartige manuelle Herstellung ist nicht für die heutigen industriellen Erfordernisse geeignet.
Sandformherstellungsmaschinen wurden entwickelt, bei denen Sand in ein Gehäuse eingebracht und gegenüberliegende Formgebungsplatten gegeneinander in das Gehäuse bewegt wurden, um den Sand zusammen zu drücken. Die Formgebungsplatten rühren auf gegenüberliegenden Flächen des Sandes zu Abdrücken entsprechend dem Gepräge der Platten. Nach Entfernen oder Zurückziehen der Formgebungsplatten aus dem Gehäuse werden Ausstoßeinrichtungen verwendet, um die Formteile, die in dem Gehäuse gebildet wurden, zu versetzen. Das ausgestoßene Formteil ist mit zwei gegenüberliegenden Flächen versehen, die, wenn sie gegen einen anderen Formteil, der in der beschriebenen Weise hergestellt wurde, angeordnet werden, dazu verwendet werden können, zusammen geschmolzenes Metall aufzunehmen, das die durch die gegenüberliegenden Flächen gebildete Ausnehmung ausfüllt. Wenn das geschmolzene Metall abgekühlt ist, kann es aus den Formteilen entnommen und irgendwelchen nachfolgenden Nachbearbeitungen unterworfen werden. Eine Vielzahl von Formteilen kann Seite an Seite angeordnet werden, um das kontinuierliche Gießen von geschmolzenem Metall in die Formteile zu ermöglichen.
Eine bekannte Maschine weist Einrichtungen zum schnellen Herstellen der Formen mittels eines Bettes auf, das zwischen zwei Stellungen hin- und herbewegt werden kann. Nachdem die Form in einem ersten Gehäuse durch gegenüberliegende Formgebungsplatten gebildet ist, wird das Bett in eine zweite Stellung nach Zurückziehen der Platten angehoben, damit eine erste Ausstoßeinrichtung in das erste Gehäuse eingeführt werden kann, um die darin befindliche
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Form auszustoßen. Während die Ausstoßeinrichtung die gebildete Form aus dem ersten Gehäuse ausstößt, wird eine zweite Form durch die Formgebungsplatten in einem zweiten Gehäuse hergestellt. Nachdem die erste Form aus dem ersten Gehäuse ausgestoßen ist, wird die erste Ausstoßeinrichtung zusammen mit den gegenüberliegend angeordneten Formgebungsplatten zurückgezogen, die auf das zweite Gehäuse einwirkten, um die zweite Form zu bilden, das Bett wird dann verschoben oder in der entgegengesetzten Richtung bewegt, um das zweite Gehäuse mit einer zweiten Ausstoßeinrichtung auszurichten, die sich auf der gegenüberliegenden Seite der Formgebungsplatten befindet. Die zweite Ausstoßeinrichtung wird in das zweite Gehäuse eingeführt und stößt die zweite Form aus, die dann einer zweiten Station zugeführt wird. Während des Ausstoßens der zweiten Form wird eine dritte Form in dem ersten Gehäuse hergestellt und das Bett erneut in die Position der ersten Ausstoßeinrichtung bewegt. Dieser Vorgang wird kontinuierlich wiederholt. Um eine große Anzahl von Sandformteilen zu liefern, werden die Sandformteile gegeneinander in zwei parallelen linearen Reihen angeordnet, die unabhängig voneinander verwendbar sind.
Während diese bekannte Vorrichtung eine wesentliche Verbesserung gegenüber der manuellen Herstellung darstellt, besitzt sie trotzdem verschiedene Nachteile. Das den Sand aufnehmende Gehäuse kann nicht ohne weiteres zum Freigeben der gebildeten Sandformteile verwendet werden. Da der Sand, wenn er zusammengedrückt ist, an den Oberflächen des Gehäuses haftet, ist es schwierig, die gebildeten Sandformteile ohne Beschädigung auszustoßen. Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtung besteht darin, daß die Fläche der Ausstoßeinrichtung mit Teilen der Abdrücke, die in dem Sand gebildet wurden, in Berührung gelangt. Da das Gewicht der Form groß ist, ist es notwendig, daß die Ausstoßeinrichtung starke Kräfte gegenüber dem Sand in der Form
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aufbringt,in dem die Abdrücke gebildet wurden. Daher passiert es häufig, daß die Ausstoßeinrichtung die Abdrücke beschädigt. Selbst dort, wo Mittel vorgesehen sind, um ein Berühren der Ausstoßeinrichtung mit dem Abdruckbereich in dem Sand zu vermeiden, ist es möglich, daß die Ausstoßeinrichtung eine gleichmäßige Kraft gegen die gesamte Oberfläche der Formteile ausübt. Es besteht daher auch dann die Gefahr von Beschädigungen der Formteile, wenn sie von der Ausstoßeinrichtung ausgestoßen werden.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtung besteht darin, daß keine Vorkehrungen zum schnellen Ersetzen der Formgebungsplatten vorgesehen sind, um die Herstellung von Formteilen mit verschiedenen Abdrücken zu ermöglichen. Bei Jedem Produktionslauf besitzen die Formteile identische Form. Wenn es jedoch notwendig ist, auf eine andere Form überzugehen, die andere Abdrücke aufweist, ist es schwierig, die Formgebungsplatten der Vorrichtung zu wechseln.
Eine weitere Vorrichtung zur Herstellung von Sandformen ist in der US-PS 3 7^ 550 beschrieben, die ein langgestrecktes Bett mit benachbarten und teilweise geschlossenen Aufnahmebehältern zur wechselnden Aufnahme von Sand besitzt. Eine Deckplatte wird zum teilweisen weiteren Umschließen der Aufnahmebehälter in abwechselnder Weise verwendet. Die Deckplatte ist mit den Behältern zum wechselnden Einstellen der Anordnung der Behälter zur Behandlung des darin befindlichen Sandes zur Herstellung einer Form betätigbar verbunden, um die so darin gebildete Form frei zu geben. Ein Paar von gegenüberliegend angeordneten, zusammenarbeitenden Formgebungsplatten sind verschiebbar zum gemeinsamen Eintreten in den einen bzw. anderen Behälter von gegenüberliegenden Seiten angeordnet, um den darin enthaltenen Sand zusammen zu drücken. Ein Paar von Ausstoßeinrichtungen wird ebenfalls zum wechselweisen
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Einführen in die Behälter und zum Ausstoßen der in den Behältern gebildeten Form verwendet. Das langgestreckte Bett ermöglicht die Hin- und Herbewegung in Längsrichtung über eine Vielzahl von ausgewählten Positionen, so daß die Formgebungsplatten und die Ausstoßeinrichtungen bezüglich ausgewählter Behälter wechselweise in Zusammenwirken mit den Behältern genau gegenüberliegend ausgerichtet werden können. Die Ausstoßeinrichtungen verwenden Druckfluid, um den Ausstoßvorgang zu unterstützen, während die Formgebungsplatten jeweils als eine Gruppe von wenigstens zwei Platten vorgesehen sind, die auf- und abbewegbar sind, um einen Wechsel in der Art der Platten vorzunehmen.
Zwar stellt die Vorrichtung dieser US-Patentschrift eine wesentliche Verbesserung gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen dar, jedoch kann auch diese Vorrichtung noch verbessert werden.
Dementsprechend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine vollständig automatisch arbeitende Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Herstellen einer Vielzahl von Sandformen in schneller und betriebssicherer Weise zu schaffen.
Weiter ist es Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum automatischen Herstellen einer Vielzahl von Sandformen zu schaffen.
Diese Aufgaben werden durch die Sandformherstellungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung gelöst. Erfindungsgemäß wird wenigstens eine erste obere Formhälfte und eine erste untere Formhälfte vorgesehen. Vorzugsweise werden zwei obere und zwei untere Foriuhälften verwendet. Wo zwei Paare von oberen und unteren Formhälften verwendet werden, wird das erste Paar in zwei diametral gegenüberliegenden Stationen gefüllt, während das zweite Paar sich in einer der
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beiden Ausstoßstationen befindet, die um 90° bezüglich der ersten Stationen zum Füllen versetzt sind. Die Paare von oberen und unteren Formhälften bewegen sich zwischen den Füllstationen, die sich diametral gegenüberliegen, und den Ausstoßstationen, die um 90° hierzu versetzt sind, hin und her. Ferner ist erfindungsgemäß eine Einrichtung zum wahlweisen Einsetzen eines Kerns in einer oder beiden Ausstoßstationen vorgesehen, ebenso wie eine Einrichtung zum wahlweisen Umdrehen der Formgebungsteile zum Herstellen der Abdrücke im Sand, um auf diese Weise das gleichzeitige Verwenden von zwei Abführeinrichtungen für die hergestellten Sandformen und ferner die Herstellung von Formen unterschiedlicher Gestalt zu ermöglichen, die ohne Unterbrechung der Sandformherstellung hergestellt werden. Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die unteren Formhälften während ihrer Bewegung von der Füllstation zu einer der beiden Ausstoßstationen umgedreht wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 zeigt teilweise im Schnitt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt in Seitenansicht teilweise im Schnitt und teilweise weggebrochen einen Schnitt längs der Linie 2-2 von Fig. 1 vor dem Einfüllen des Sandes.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht teilweise im
Schnitt und teilweise weggebrochen längs der Linie 3-3 von Fig. 1 mit eingefülltem Sand.
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Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt teilweise im Schnitt einer Kerneinsetzeinrichtung.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt längs der Linie 5-5 von Fig. 4.
Fig. 6 zeigt eine Ansicht teilweise im Schnitt längs der Linie 6-6 von Fig. 1.
Fig. 7 bis 9 zeigen teilweise im Schnitt verschiedene Stufen der Herstellung der Sandformteile.
Fig. 10 zeigt eine Umdreheinrichtung für die Vorrichtung von Fig. 1.
Fig. 11 zeigt eine weitere Ausführungsform für die
Formgebungsteile zum Herstellen unterschiedlicher Abdrücke im Sand.
Fig. 12 zeigt die Betätigung der Einrichtung von Fig. 11.
Insbesondere in den Fig. 1 bis 3 ist eine Vorrichtung 20 zum Herstellen von Sandformen dargestellt. Die Vorrichtung 20 umfaßt eine Lagerplatte 22 und eine Deckplatte 24, die durch eine Vielzahl von Säulen 26 mit Abstand zu der Lagerplatte 22 gehalten wird. Ein hohles Bohr 28 erstreckt sich zwischen der Lagerplatte 22 und der Deckplatte 24 und ist zentral angeordnet. Das Rohr 28 kann als zentrale Luftzufuhr für die verschiedenen Betätigungsmittel oder Antriebseinrichtungen, die nachfolgend beschrieben werden, verwendet werden. Ein Paar von langgestreckten zylindrischen Gehäusen 30 und 32 sind an der Oberseite der Deckplatte 24 an entgegengesetzten Seiten einer Mittellinie befestigt, die von rechts nach links und durch das Rohr 28, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, verläuft.
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Das Gehäuse 30 wird aus einem ersten feststehenden Verschlußteil 34 mit einer Vielzahl von in Umfangsrichtung in Abstand zueinander angeordneten öffnungen 36 gebildet. Ein zweites Verschlußteil oder Deckel 38 mit einer abwärts gerichteten, am Umfang befindlichen Lippe 40, die mit der äußeren Umfangsflache des Gehäuses 30 in Eingriff steht, ruht auf dem Verschlußteil 34 und ist mit einer Vielzahl von in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander angeordneten öffnungen 42 versehen, die im selben Abstandskreis vom Mittelpunkt wie die öffnungen 36 angeordnet sind. Der Deckel 38 kann in Umfangsrichtung mit Hilfe eines Hydraulik- oder pneumatischen Zylinders 44, der einen Kolben 46 aufweist, der fest mit dem Deckel 38 verbunden ist, hin- und herbewegt werden. Der Zylinder 44- ist auf einem Träger 48 montiert, der fest mit dem Gehäuse 30 verbunden ist.
Der Deckel 38 ist mit einer ersten Bodenplatte oder Verschlußteil 50 mittels einer Vielzahl von Stangen 52 gekoppelt. Die Bodenplatte 50 ist, wie in Fig. 1 dargestellt ist, mit einer Vielzahl von in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander angeordneten öffnungen 54- versehen. Ein Einlaß in Form einer Leitung 56 liefert die Verbindung zwischen einer Druckfluidquelle, beispielsweise einer Druckluftquelle und dem Inneren des Gehäuses 30. Wenn die öffnungen 36 und 42 in dem Verschlußteil 34 bzw. dem Deckel 38 sich in Ausrichtung befinden, wie in Fig. 2 gezeigt ist, kann Sand hierdurch eingeführt werden, so daß der Sand in die ringförmige Kammer 58, die zwischen der Innenseite des Gehäuses 30 und der Außenseite einer konzentrischen inneren Hülse 60 gebildet wird, einströmen und durch die Kammer 58
/kann
hindurchströmen, wobei die Hülse 60 sich zwischen dem Verschlußteil 34 und der Bodenplatte 50 erstreckt und damit verbunden ist. Wenn eine genügende Menge Sand in der ringförmigen Kammer 58 gesammelt ist, wird der Deckel 38 durch
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den Zylinder 44 und den Kolben 46 in Umfangsrichtung derart verschoben, daß die öffnungen 36 und 42 in dem Verschlußteil 34 bzw. dem Deckel 38 wie die öffnungen ^A und 62 gemäß Fig. 1 nicht mehr ausgerichtet sind. Zu diesem Zeitpunkt ist die Bodenplatte 50 in Umfangsrichtung derart verschoben, daß die öffnungen 54 in Ausrichtung mit einer Vielzahl von in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander angeordneten öffnungen 62 sind, die in der Deckplatte 24 auf einem Kreis angeordnet sind, der die gleiche Größe wie derjenige der öffnungen 36 und 42 aufweist. Wenn die öffnungen 62 und 54 ausgerichtet sind, wird Luft durch die Leitung 56 eingeblasen, um das Abwärtsfließen des Sandes durch die öffnungen 62 und 5^- zu erleichtern.
Das Gehäuse 32 ist ebenfalls mit einem fest damit verbundenen Verschlußteil 64 versehen, das eine Vielzahl von in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander angeordneten öffnungen 66 aufweist. Ein Deckel 68 mit einer sich abwärts erstreckenden am Umfang befindlichen Lippe 70, die mit der Außenseite des Gehäuses 32 in Eingriff steht, befindet sich über dem Verschlußteil 34 und ist ebenfalls mit einer Reihe von öffnungen 72 wie aus Fig. 1 ersichtlich versehen. Die öffnungen 72 in dem Deckel 68 befinden sich auf dem gleichen Kreis wie die öffnungen 66 in dem Verschlußteil 64. Ein Zylinder 74 mit einem Kolben 76 wird zum Hin- und Herbewegen des Deckels 68 in Umfangsrichtung in gleicher Weise wie der Zylinder 64 für den Deckel 38 verwendet. Der Zylinder 74 ist fest mit dem Gehäuse 32 über einen Träger 78 verbunden. Das Gehäuse 32 ist ferner mit einer Bodenplatte 80 versehen, die mit dem Deckel 68 über eine Vielzahl von Stangen 82 verbunden ist. Eine Vielzahl von in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander angeordneten öffnungen 84 befindet sich in der Bodenplatte 80 und auf demselben Kreis wie die öffnungen 66 in dem Verschlußteil 64. Eine Leitung 86 liefert eine Verbindung zu einer Quelle
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für ein Druckfluid, beispielsweise Druckluft,und einer ringförmigen Kammer 88, die durch die Innenseite des Gehäuses 32 und die Außenseite einer konzentrischen inneren Hülse 90 gebildet wird, die sich zwischen dem Verschlußteil 34 und der Bodenplatte 80 erstreckt. Die Hülse 90 ist fest an dem Verschlußteil 64 befestigt.
Wenn die öffnungen 66 und 72 in dem Versdlußteil 64 bzw. dem Deckel 68 sich in Ausrichtung miteinander befinden, wie in Fig. 1 dargestellt ist, kann Sand in die Kammer 88 eingeführt werden. Wenn sich eine genügende Menge Sand darin befindet, verschieben der Kolben 74 und der Zylinder 76 den Deckel 68 in Umfangsrichtung, um die öffnungen 66 und 72 außer Ausrichtung miteinander zu bringen, wie in Fig. 3 gezeigt ist, wodurch das obere Ende des Gehäuses 32 geschlossen wird. Druckluft kann dann über die Leitung 86 in die ringförmige Kammer 88 eingeführt werden, so daß der Sand durch die öffnungen 84 und eine Vielzahl von öffnungen 92, die sich in der Deckplatte 24 befinden, fließen kann. Die öffnungen 92 in der Deckplatte 24 befinden sich auf dem gleichen Kreis wie die öffnungen 84 in der Bodenplatte 80, so daß dann, wenn die öffnungen 66 in dem Verschlußteil 64 bedeckt sind, wie in Fig. 3 gezeigt ist, die öffnungen 84 und 92 sich in Ausrichtung miteinander befinden wie ebenfalls in Fig. 3 gezeigt ist. In der gleichen Weise wie gemäß Fig. 2 befinden sich die öffnungen 66 und 72 in Ausrichtung, wenn dies die öffnungen 84 und 92 nicht sind.
Der in den Fig. 2 und 3 dargestellte Mechanismus funktioniert gleichzeitig, so daß die oberen öffnungen 36 und 42 miteinander ausgerichtet sind, wenn die oberen öffnungen und 72 sich in Ausrichtung miteinander befinden. Dementsprechend zeigt Fig. 2 das Gehäuse 30,bevor der Sand eingefüllt ist, während Fig. 3 das Gehäuse 32 zeigt, nachdem der Sand
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das Gehäuse verlassen hat, lediglich zur Illustration, während der Sand tatsächlich jedem Gehäuse gleichzeitig zugeführt wird und die Zylinder 44 und 74 gleichzeitig arbeiten, so daß der Sand durch die Gehäuse 30, 32 immer zur gleichen Zeit fließt.
Wie in Fig. 2 gezeigt,ist ein Trichter an der Unterseite der Deckplatte 24 befestigt und nimmt den Sand auf, wenn dieser durch die ausgerichteten öffnungen 54 und 62 aus der ringförmigem Kammer 58 fließt. Der Trichter ψ± besitzt eine gerade Seitenwand 96 und einen einwärts verlaufenden Abschnitt 98 an seinem unteren Ende. Eine auf- und abbewegbare Preßstempelanordnung 100 ist innerhalb des Trichters 94 angeordnet und wird von einer entfernten Druckquelle in einer nachfolgend beschriebenen Weise betätigt. Die Preßstempelanordnung 100 besitzt einen Zylinder 102 mit einem Kolben 104, an dem eine Platte 106 befestigt ist. Die Aufwärtsbewegung des Kolbens 104 und der Platte 106 wird durch einen Anschlag 108 begrenzt, der an der Unterseite des mit der Deckplatte 24 verbundenen Gehäuses befestigt ist.
Wie in Fig. 3 dargestellt, ist dort ähnlich ein Trichter 110 an der Unterseite der Deckplatte 24 in Verbindung mit den ausgerichteten öffnungen 92 und 84 und der ringförmigen Kammer 88 angeordnet. Der Trichter 110 besteht aus vier einwärts gerichteten Wänden. Ein Zylinder 112 mit einem Kolben 114 und einer Platte 116 ist vorgesehen, wobei die Aufwärtsbewegung der Platte 116 durch einen Anschlag 118 begrenzt ist, der an der Unterseite der Deckplatte 24 befestigt ist. Die Platte 116 ist für nachfolgend beschriebene Zwecke mit einem Bolzen 120 versehen, das einen chronischen Abschnitt 122 und einen zylindrischen Abschnitt 124 aufweist, in dem eine Ausnehmung 126 angeordnet ist.
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Eine Formhälfte 128 ist, wie in Fig. 2 dargestellt, bezüglich der Position, die sie nachfolgend annimmt, umgekehrt (und ist ferner in Umfangsrichtung in nachfolgend beschriebener Weise verschiebbar), so daß die Bodenfläche 130 hiervon an der Oberseite und die Oberseite 132 hiervon an der Unterseite erscheint. Benachbart der Bodenfläche 130 d« r Formhälfte 128 ist die Innenseite 134- gerade, während die Innenwandfläche 136 benachbart der Oberseite der Formhälfte 128 abgeschrägt ist, um die geforderte Querschnittsabnahme zu liefern.
Mit Abstand zu der Oberseite 132 der Formhälfte 128 ist eine Hebeeinrichtung 138 vorgesehen. Ein Zylinder 140 mit einem Kolben 142 ist schwenkbar bei 144 bzw. 146 an Paaren von Hebeln 148A, 148B bzw. 150A, I5OB gekoppelt. Die Hebel 148B und 15OB sind schwenkbar bei 152 bzw. 154 mit Verankerungen 156 bzw. 158 verbunden. Die Hebel 148A und 15OA sind bei 160 bzw. 162 schwenkbar mit einer Formgebungseinrichtung 164 verbunden. Eine Stange 166 erstreckt sich abwärts von der Formgebungseinrichtung 164 und wird verschiebbar in einem Führungsrohr 168 aufgenommen, das mit einer Belüftungsöffnung 169 versehen ist, um eine genaue vertikale Bewegung der Formgebungseinrichtung 164 sicher zu stellen. Formgebungsteile 1?0, im dargestellten Falle langgestreckte, halbkreisförmige Teile, sind an der Oberseite der Formgebungseinrichtrung 164 vorgesehen. Selbstverständlich lassen sich alle möglichen anderen eindrückbaren Formgebungsteile verwenden. Ferner sei darauf verwiesen, daß nicht dargestellte Mittel vorgesehen werden können, die ein schnelles Entfernen und Wechseln der Formgebungsteile 170 ermöglichen.
Wie in Fig. 3 dargestellt ist, ist eine obere Formhälfte 172 direkt unterhalb des Trichters 110 angeordnet. Mittel zum Ausrichten der Formhälfte 172, wie sie in Fig. 3 gezeigt
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sind, werden nachfolgend beschrieben. Die obere Formhälfte 172 umfaßt eine Oberseite 174 und eine Unterseite 176. Wie nachfolgend im einzelnen beschrieben wird, ist die obere Formhälfte axial in Bezug auf die Längsachse des hohlen Mittelrohrs 28 beweglich und zusätzlich in Umfangsrichtung verschiebbar. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, umfaßt die Formhälfte 172 eine geneigte Innenwandseite 182 benachbart der Unterseite 176, um die notwendige Querschnittsverminderung zu liefern. Die Formhälfte 172 ist ferner mit einem gerade verlaufenden Wandteil 184 benachbart der Oberseite 174 versehen.
Eine weitere Hebeeinrichtung 186 ist unter der Formhälfte 172 vorgesehen und umfaßt einen Zylinder 188 mit einem Kolben 190. Der Zylinder 188 und der Kolben 19O sind bei bzw. 194 durch Paare von Hebeln 196A, 196B bzw. 198A, 198B schwenkbar. Das Hebelpaar 196B und 198B ist bei 200 bzw. 202 an Verankerungen 204 bzw. 206 schwenkbar gelagert, die ihrerseits an Stangen 208 bzw. 210 befestigt sind. Die Hebel 196A und 198A sind bei 212 bzw. 214 an Ansätzen 216 bzw. 218 schwenkbar gelagert, die an der Unterseite einer Formgebungseinrichtung 220 angeordnet sind. Eine Stange
221 erstreckt sich abwärts von der Unterseite der Formgebungseinrichtung 220 und ist verschiebbar in einer Hülse
222 geführt, die auf einer Platte 224 befestigt ist, die sich zwischen den Stangen 208 und 210 erstreckt. Eine Belüftungsöffnung 226 ist in der Hülse 222 vorgesehen. Eine Vielzahl von eindrückbaren Formgebungsteilen 228 ist auf der Oberseite der Formgebungseinrichtung 220 vorgesehen. Zusätzlich ist ein Sperrorgan 230 mit einem Endteil 232 mit verringertem Durchmesser auf der Oberseite der Formgebungseinrichtung 220 vorgesehen. Der Endteil 232 befindet sich gegenüberliegend der Ausnehmung 126 in dem Bolzen 120 und ist mit diesem in Eingriff bringbar, um eine Einlauföffnung zu bilden.
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Die Verwendung von zwei unteren Formhälften 128 und zwei oberen Formhälften 172 wird bevorzugt. Eine untere FormhäJ ft e 128 wird direkt unter der Mitte des Gehäur.es JO von •^ig. 1 angeordnet, während eine obere Formhälfte 172 direkt unter dem Gehäuse 32 von Fig. 1 angeordnet wird. Die andere untere Formhälfte 128 und die andere obere Formhälfte 172 werden auf dem gleichen Teilkreis mit Abstand von 90° von den ersten Formhälften 128 bzw. 172 angeordnet.
Lv Ήβ Einrichtungen zum Tragen beider unteren Formhälften 12>ϊ die gleichen sind und ebenso die Einrichtungen zum Tra-
« der oberen Formhälften 172 die gleichen sind, wird na.-!folgend nur jeweils eine beispielhaft beschrieben.
Wie in Fig. ? gezeigt ist, ist ein Trägerteil 234 drehbar auf dem Rohi 8 montiert und wird auf einer bestimmten Höhe zwischen oberen und unteren Führungen 236 und 238 gehalten, die ringförmig und an dem Rohr 28 etwa durch Schrauben befestigt sind. Stangen 242 sind an dem Trägerteil 234 befestigt und erstrecken sich hiervon auswärts. Während nur eine Stange 242 in Fig. 2 gezeigt ist, sei darauf hingewiesen, daß es noch zwei weitere um 90° voneinander entfernte Stangen gibt, die sich auswärts von dem Rohr 28 erstrecken. Das äußere Ende der mittleren Stange 242 ist an einer V-förmigen Gabel 248 mit zwei Armen 246 befestigt. Ein anderer Arm 244 ist an dem Ende jedes der beiden äusseren Stangen 242 vorgesehen. Ein Arm 244 und der ihm zugeordnete Ann 246 sind auf jeder Seite jeder unteren Formhälfte 128 angeordnet, wobei sich ein Satz von Armen 244, 246 in Fig. 1 auf der linken Seite befindet, während der andere Satz von Armen 244, 246 gestrichelt um 90° versetzt hierzu im oberen Teil von Fig. 1 angeordnet ist. Ein Paar von koaxialen, mit Abstand zueinander angeordneten Stiften 250 erstreckt sich einwärts von den beiden einander zugeordneten mit Abstand zueinander angeordneten Armen 244, 246, die die untere Fonnhälfte 128 schwenkbar tragen. Ein Schalter
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252 ist jeder Formhälfte 128 zugeordnet, mit einer zugeordneten Stange 242 verbunden und erstreckt sich hiervon abwärts. Der Schalter 252 für die Formhälfte links in Fig. 1 ist in Fig. 1 gezeigt, während der andere Schalter 252 für die Formhälfte oben in Fig. 1 in Fig. 2 gezeigt ist. Jede Exzenterrolle 254 befindet sich in Eingriff mit einer gebogenen Nockenfläche 256, die auf geeigneten Stangen 258 gemäß Fig. 2 angeordnet ist. Die Nockenfläche 256 erstreckt sich über einen Bogen, der etwas größer als 180° ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, und besitzt ansteigende Teile 257t die jeden Schalter 252 schließen, wenn die Exzenterrolle 25^ sich hierüber bewegt, wie nachfolgend näher erläutert wird. Die oberenFormhälfteni72 werden von einer Hülse 260 getragen, die drehbar auf dem Rohr 28 direkt über den oberen Führung 236 angeordnet ist. Die Hülse 260 auf dem Rohr 28 ist mit einer U-förmigen Halterung 262 für jede Formhälfte versehen, die verschiebbar einen Schlitten 264 trägt, auf dem ein Paar von Stangen 266 montiert sind, von denen in Fig. 1 nur eine dargestellt ist. Jede Formhälfte 172 ist in geeigneter Weise an einem Paar von Stangen 266 befestigt. Zylinder 268 sorgen für die vertikale Verschiebung des Schlittens 264. Zusätzlich ist die Hülse 260 mit einem Schalter 269 auf der Oberseite hiervon für jede Formhälfte versehen, wobei eine Exzenterrolle 270 für jeden Schalter 269 vorgesehen ist. Eine Nockenfläche 272 mit einem Betätigungsabschnitt 273 (Fig. 5) ist an der Unterseite der Deckplatte 24 für jeden Schalter 269 vorge sehen und steht in Eingriff mit der zugeordneten Exzenterrolle 27O, so daß der Schalter geschlossen wird, wenn die Exzenterrolle 270 den Betätigungsabschnitt 273 erreicht. Ein Abschnitt 273 befindet sich in Fig. 1 links in 180°- Poeition, während der andere Abschnitt 273 um 180° hierzu versetzt ist.
Venn gefordert wird, einen Einsatz, etwa einen Kern, in die Eindrücke einzusetzen, die durch die zusammenarbeitenden
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Teile 170 und 228 gebildet werden, kann die in den Fig. H- und 5 dargestellte Ausführungsform verwendet werden. Zu diesem Zeitpunkt wird die obere Formhälfte 172, die von 27O°-Stellung von Fig. 1 in die 180°-Stellung von Fig. 1 bewegt wurde, direkt über der unteren Formhälfte 128 mit Abstand angeordnet, die beispielsweise von der 9O°-Stellung von Fig. 1 in die 180°-Stellung von Fig. 1 bewegt wurde.Ein luftbetätigter Zylinder 274- ist an einem Rahmen 273 befestigt und besitzt eine Kolbenstange 276, die ein Trägerteil 278 aufweist, in dem beispielsweise eine Vielzahl von zylindrischen Kernen 280 gehalten werden. Zusätzliche Stangen 276 sind verschiebbar in Zylindern 275 angeordnet, die auf jeder Seite des Luftzylinders 274 sind, um das Trägerteil 278 an jeder der Ausstoßstationen zu tragen, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Leitungen 282, die in Verbindung mit einer geeigneten Vakuumquelle stehen, halten die Kerne 280 in dem Trägerteil 278 bis zu dem Zeitpunkt, wo sie in die durch die zusammenarbeitenden Teile 170 und 288 gebildeten Eindrücke eingesetzt werden sollen. Die obere Formhälfte 172 kann dann abwärts in die in Fig. 6 dargestellte Position bewegt werden.
Im Betrieb wird das Trägerteil 278 mit den Kernen 280 in der in Fig. 1 gezeigten zurückgezogenen Position bestückt. Der Luftzylinder 274· bewegt dann das Trägerteil 278 in die ausgefahrene Position zwischen der oberen und der unteren Formhälfte, wie in den Fig. H- und 5 dargestellt ist. Ein anderer Luftzylinder 277 ist mit einer Kolbenstange 279 versehen, die mit dem Rahmen 273 verbunden ist. Der Luftzylinder 277 senkt den Rahmen 273 vertikal ab, so daß das Trägerteil 278 auf der unteren Formhälfte 128 positioniert wird, wobei sich die Kerne 280 in den Eindrücken der unteren Fonnhälfte befinden. Nachdem die Kerne 280 freigegeben worden sind, hebt der Luftzylinder 277 das Trägerteil 278 an und der Luftzylinder 274 führt das Trägerteil
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278 in die zurückgezogene Position zurück. Eine zusätzliche Stange 281, die mit dem Rahmen 273 verbunden ist, ist verschiebbar in einem Zylinder 283 angeordnet, der auf der Lagerplatte 22 montiert ist, um ebenfalls zum Tragen des Rahmens 273 zu dienen. Die vorstehend beschriebene Kerneinsetzeinrichtung wird nur dann betätigt, wenn es notwendig ist, die Kerne in die Eindrücke einzubringen.
Um die obere und die untere Formhälfte 172 bzw. 128 von einer Station zur anderen zu bewegen, wird ein Paar von gegenüberliegend angeordneten Luftzylindern 284 und 286 verwendet (Fig. 1). Der Zylinder 284 umfaßt eine Kolbenstange 288 und der Zylinder 286 eine Kolbenstange 290. Der Zylinder 284 ist schwenkbar bei 292 an einem Schenkel eines L-förmigen Arms 292 befestigt. Der andere Schenkel des Arms 294 ist durch Bolzen 295 hei 296 an der Stange 26 befestigt. Entsprechend ist der Zylinder 286 bei 298 schwenkbar an einem Schenkel eines anderen L-förmigen Arms 300 befestigt, während der Arm 300 durch Bolzen 301 bei 302 an der Stange 26 befestigt ist. Die Kolbenstange 288 ist bei 304 schwenkbar an einem Ende eines Hebels 306 angelenkt. Das andere Ende des Hebels 306 ist an einem Teil 308 befestigt, das seinerseits mit der Hülse 260 verbunden ist. Ähnlich ist die Kolbenstange 290 bei 310 schwenkbar an einem anderen Hebel 312 angelenkt, dessen anderes Ende an einem Teil 314 befestigt ist, das mit dem Trägerteil 234 verbunden ist. Wenn daher die Kolbenstangen290 und 288 wahlweise aus- und eingefahren werden, bewegen sich die Tei3ß26O, 234 und die untere Formhälfte 128 bzw. die obere Formhälfte 172, die damit verbunden sind, um einen Winkel von 90° hin und her.
Während jede untere Formhälfte 128 zwischen den Stationen bewegt wird (zwischen 90- und O°-Stellung und zwischen 180°- und 270°-Stellung entsprechend Fig. 1) wird sie
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außerdem umgedreht. Das heißt, daß sie um 180° aus der in Fig. 2 dargestellten Position in die in Fig. 8 dargestellte Position gedreht und dann zurückgedreht wird, wenn die Sandform ausgestoßen ist. Dies wird mit Hilfe der in den Fig. 1,2 und 10 dargestellten Einrichtung vorgenommen. Ein Ritzel 316 ist auf jedem Schwenkbolzen 250 montiert und steht in Eingriff mit einer Zahnstange 318, die durch einen Luftzylinder 320 und eine Kolbenstange 322 linear verschiebbar ist. Ein Luftzylinder 320 ist an einem Arm 324 befestigt, der in geeigneter Weise mit obm Arm 246 (Fig. 1) verbunden ist, während der andere Luftzylinder 320 auf einem anderen Arm 324 montiert ist, der an dem Arm 244 (Fig. 10) befestigt ist, wobei jeweils einer für eine untere Formhälfte vorhanden ist. Jeder Luftzylinder 320 wird durch einen Schalter 352, der hiermit verbunden ist, betätigt,wobei der Schalter mit der Nockenfläche 256 zusammenarbeitet, wenn die Exzenterrolle 254 auf der Nockenfläche zwischen den Stationen entlangläuft.Mit Abstand zueinander angeordnete Anschlagnasen 325 (Fig. 1) sind an der unteren Formhälfte angeordnet, um mit einem Flansch am Ende des Arms 246 (244) in Eingriff zu gelangen, um die untere Formhälfte in einer horizontalen Position zu halten.
Wie in Fig. 7 dargestellt ist, drückt die Platte 116 den Sand 326 in der oberen Formhälfte 172 um die Formgebungsteile 228 und auf die Höhe der geneigten Seitenflächen 182, um ein nachfolgendes leichtes Ausstoßen zu ermöglichen, und bildet automatisch Ausnehmungen 328 und den Eingußkanal 329 (Fig. 8). Ein in bekannter Weise betätigter Ausstoßkolben 330 (Fig. 8 und 9)» der mittels einer Feder 332 vorgespannt ist, stößt dann den verdichteten Sand 326 aus der oberen Fonnhälfte und den verdichteten Sand 33^ aus der unteren Formhälfte auf eine Platte 336, die dann auf die Höhe eines Abführförderers (nicht gezeigt)
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abgesenkt werden kann. Die Platte 336 wird mit bekannten Mitteln angehoben und abgesenkt, wobei diese Bewegung zur Zusammenarbeit mit dem Ausstoßkolben 330 abgestimmt ist.
In den Fig. 11 und 12 ist eine alternative Ausführungsform dargestellt. Während bei der vorstehenden Ausführungs form eine einzige Form verwendet wurde, dient die in den Fig. 11 und 12 dargestellte Ausführungsform zum schnellen Auswechseln der Form. Eine Vielzahl von ersten Formgebungs teilen 338 befindet sich auf der Oberseite einer Platte 340, während eine Vielzahl von zweiten Formgebungsteilen 342 an der Unterseite der Platte 340 angeordnet ist. Wenn ein Wechsel des Produktionsablaufs von einer Form zu einer anderen erforderlich ist, wird die Platte 340 mittels eines Ritzels 344 umgedreht, das mit einer Zahnstange in Eingriff steht. Eine Kolbenzylindereinheit 348 wird zum linearen Hin- und Herbewegen der Zahnstange 346 verwendet. Relais 350, die mit Stiften versehen sind, sind zurückziehbar, um die Drehung der Platte 340 zu ermöglichen, die anfänglich auf den Stiften ruht, wie aus Fig. ersichtlich ist. Die Relais 350 werden in üblicher Weise betätigt, um mit der Kolbenzylindereinheit 348 zusammen zu arbeiten. Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, können sowohl die Formgebungsteile für die untere als auch für die obere Formhälfte gewechselt werden, um einander angepaßte Formen zu liefern.
Die Arbeitsweise und die Folge der Arbeitsstufen werden nachfolgend in Bezug auf Fig. 1 erläutert. Unter Verwendung der Längsachse des mittleren Rohrs 28 als Mittellinie sind vier in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander befindliche Stationen sichtbar, wobei die erste und zweite Station sich in der 90°- bzw. 270°-Stellung befindet, während die dritte und vierte Station sich in der
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Alle Statior sich auf dem gleichen Teilkreis.
180°- bzw. O°-Stellung befinden. Alle Stationen befinden
Die erste obere Formhälfte 172 und die erste untere Formhälfte 128 befinden sich in der 180°-Position und sind bereits mit Sand gefüllt und verdichtet unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorrichtung. Das heißt, daß die untere Formhälfte 128 bereits umgekehrt ist, während die erste obere Formhälfte 172, die sich über der ersten Formhälfte 128 befindet, abwärts bewegt ist, um die in Fig. 6 dargestellte Stellung einzunehmen. Die Platte 336 (Fig. 8 und 9) befindet sich in ihrer oberen Stellung, während der Ausstoßkolben 330 sich abwärts bewegt, um den Sand als eine Einheit auszustoßen.
Die zweite untere Formhälfte 128 befindet sich in der 90°- Position (Fig. 2) und ist leer. Die zweite obere Formhälfte 172 befindet sich in der 270°-Stellung und ist ebenfalls leer. Bei Ausrichtung der öffnungen 36 und 42 (66 und 72) des Gehäuses 30 (32),(vgl. Fig. 2) und Nichtausrichtung der öffnungen 50 und 62 (84 und 92) kann Sand in die ringförmige Kammer 58 (88) des Gehäuses 30 (32) eingefüllt werden. Wie vorstehend ausgeführt wurde, werden die Kolbenzylinder einheit en 44, 46 (74,76), bevor Sand in den Trichter 94 (110) eintritt, den oberen Deckel 38 (70) drehen, um die öffnungen 36 und 42 (66 und 72) außer Ausrichtung zu bringen und gleichzeitig die öffnungen 50 und 62 (84 und 92) in Ausrichtung zueinander zu bringen.
Bei geeigneter zeitlicher Abstimmung wird sich die Hebeeinrichtung 138 (186) infolge der Betätigung der Kolbenzylindereinheiten 140, 142 (188,190) aufwärts bewegt haben, so daß die Formgebungsteile I70 (228) sich in der unteren Form 128 (oberen Form 172, vgl. Fig. 3) befinden. Wenn eine
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genügende Menge Sand in der unteren Form 128 (oberen Form 172) vorhanden ist, wobei der Luftstrom durch die Leitung 56 (86) zur Unterstützung des Fließens des Sandes verwendet wurde, bewegt die Kolbenzylindereinheit 102,104 (112, 114) den Stempel 106 (116) abwärts, um den Sand zusammen zu drücken. Eine entsprechende Folge von Schritten wird gleichzeitig vorgenommen, um den Sand sowohl in der zweiten oberen Formhälfte 172 als auch in der unteren Formhälfte 128 zusammen zu drücken.
Zu diesem Zeitpunkt werden die Kolbenzylindereinheiten 284, 288 und 286, 290 betätigt, so daß die zweite obere Formhälfte 172 und die zweite untere Formhälfte 128 in die vierte Station in der 0 -Position bewegt werden, wobei die untere Formhälfte 128 während der Verschiebung auf dem Kreisbogen umgedreht wird. Gleichzeitig werden die erste obere Formhälfte 172 und die erste untere Formhälfte 128, aus denen die Sandform in der vorstehend beschriebenen Weise ausgestoßen wurde, in die 270°- bzw. °/O°-Stellung bewegt werden, wobei die untere Formhälfte 128 während dieser Bewegung erneut umgedreht wird.
Dje Schrittfolge kann soviele Male wiederholt werden, wie es notwendig ist, wobei sich die Paare von oberen und unteren Formhälften 172, 128 aus der 270°- Stellung und 90°- Stellung in die 180°-Stellung oder von der 27O°-Stellung und der 90°-Stellung in die O°-Ütellung hin- und zurückbewegen. Daher können sowohl in der 180°- als auch in der O°-Stellung zwei parallele Abführeinrichtungen verwendet werden, um die fertiggestellten Sandformen abzutransportieren.
Wie in Fig. 4 dargestellt ist, können Kerne 280 eingesetzt werden, wenn eine obere Formhälfte 172 und eine untere
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Formhälfte 128 sich entweder in der O°- oder in der 180°- Stellung mit vertikalem Abstand zueinander befinden. Während der vorstehend beschriebenen Schrittfolge kann die Platte 34-01 die die Formgebungsteile 338 und 3^2 aufweist, umgedreht werden, wie in den Fig. 11 und 12 dargestellt ist, um verschiedene Sandformen herzustellen.
Die verwendeten Kolbenzylindereinheiten sind mit Schläuchen verbunden und werden in üblicher Weise betätigt. Das Rohr 28 kann als zentrale Luftzuführung verwendet werden, das mit Druckluftschläuchen für die verschiedenen Betätigungsmittel und Antriebseinrichtungen verbunden ist.
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Le e rs e
ite

Claims (42)

Ansprüche
1. Vorrichtung zum automatischen Herstellen von Sandformen, gekennzeichnet durch
a. eine erste untere Formhälfte (128) und eine erste obere Formhälfte (172),
b. erste und zweite Fülleinrichtungen, die erste bzw. zweite Stationen zum Anordnen einer Sandmenge in der ersten unteren Formhälfte (128) und der ersten oberen Formhälfte (172) bilden,
c. erste und zweite Trägermittel zum Anordnen der ersten unteren Formhälfte und der ersten oberen Formhälfte in Gegenstellung zu den ersten bzw. zweiten Fülleinrichtungen,
d. erste und zweite Formgebungsteile (170,228), die der ersten unteren und ersten oberen Formhälfte zusammenarbeitend in der ersten bzw. zweiten Station zugeordnet sind,
e. erste und zweite Betätigungsmittel (158,186) zum Auf- und Abbewegen der ersten bzw. zweiten Formgebungsteile, wobei komplementäre Ausnehmungen in dem Sand in der ersten unteren Formhälfte und in der ersten oberen Formhälfte gebildet werden, wobei die Ausnehmungen sich in der gleichen Richtung befinden,
f. Mittel zum Hin- und Herbewegen der ersten unteren und oberen Formhälfte zu einer gemeinsamen dritten Station, in der die erste obere Formhälfte über der ersten unteren Formhälfte angeordnet wird,
g. eine erste Umdreheinrichtung zum abwechselnden Umdrehen der ersten unteren Formhälfte, bevor diese die dritte Station erreicht und bevor sie in die erste Station zurückkehrt, wobei die Ausnehmungen in der ersten oberen Formhälfte und der ersten unteren Formhälfte in Gegenstellung zueinander sind, und
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ORIGINAL INSPECTED
h. eine erste Ausstoßeinrichtung zur Entnahme des Sandes aus der ersten oberen und unteren Formhälfte in Form einer Sandform in der dritten Station.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Station diametral gegenüberliegend sich auf dem gleichen Kreis befinden, während die dritte gemeinsame Station sich auf dem gleichen Kreis und um 90° versetzt zu der ersten und zweiten Station befindet.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Bewegen der unteren und oberen Formhälfte Mittel zum Hin- und Herbewegen der ersten unteren und oberen Formhälfte auf einem Kreisbogen umfassen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Trägermittel die erste untere und erste obere Formhälfte unabhängig voneinander auf einer gemeinsamen Säule tragen, die in der Mitte zwischen der ersten und zweiten Station liegt und die Mittel zum Bewegen der Formhälfte erste und zweite mit den Trägermitteln gekoppelte in entgegengesetzten Richtungen wirkende Antriebsmittel aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägermittel für die erste obere Formhälfte eine drehbar auf der Säule montierte Hülse umfassen, mit der eine Einrichtung zum axialen Bewegen der ersten oberen Formhälfte in Bezug auf die Säule verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägermittel für die erste untere Formhälfte eine drehbar auf der Säule montierte Hülse umfassen,
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wobei eine Einrichtung zum Drehen der Hülse in Umfanßs- richtung zu der Längsachse der Säule und eine Einrichtung zum Koppeln der ersten unteren Formhälfte an den Mitteln zum Drehen der Hülse in Umfangsrichtung vorgesehen sind.
Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine gekrümmte Nockenfläche mit Abschnitten in axialem Abstand in Bezug auf die Längsachse der Säule vorgesehen ist, während eine Exzenterrolle an der Hülse längs der Nockenfläche bewegbar befestigt und ein Schalter, der auf die Bewegung der Exzenterrolle in Axialrichtung zum Betätigen der ersten Mittel zum Drehen anspricht, angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste obere Formhälfte anfänglich mit Abstand zu der ersten unteren Formhälfte in der dritten Station gehalten ist, während eine erste Kerneinsetzeinrichtung zum Einsetzen von Kernen in die Ausnehmungen in dem Sand vorgesehen ist.
9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerneinsetzeinrichtung einen Schlitten, eine Einrichtung zum lösbaren Halten des Kerns in dem Schlitten und eine Einrichtung zum Hin- und Herbewegen des Schlittens in eine Position zwischen der un teren und oberen Formhälfte und zum Zurückziehen des Schlittens nach Einsetzen des Kerns in die sich gegenüberliegenden Ausnehmungen in den Sandformhälften aufweisen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Antriebseinrichtung zum Bewegen der ersten oberen Formhälfte in Anlage mit der ersten unteren Formhälfte nach
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Einsetzen des Kerns und nach Zurückfahren des Schlittens.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Fülleinrichtungen jeweils ein Gehäuse, erste und zweite obere Schließeinrichtungen jeweils mit einer Vielzahl von öffnungen auf einem gemeinsamen Kreis aufweisen, wobei die erste obere Schließeinrichtung relativ zu der zweiten oberen Schließeinrichtung drehbar ist, während Mittel zum Hin- und Herdrehen der ersten oberen Schließeinrichtung, erste und zweite untere Schließmittel jeweils mit einer Vielzahl von öffnungen auf dem gleichen Kreis wie die öffnungen der ersten und zweiten oberen Schließmittel, Mittel zum Koppeln der ersten oberen Schließmittel mit den ersten unteren Schließmitteln zum gleichzeitigen Verschieben hiervon vorgesehen sind, wobei dann, wenn die öffnungen der ersten und zweiten oberen Schließmittel in Ausrichtung miteinander zum Einlassen von Sand in das Gehäuse sind, die Öffnungen der ersten und zweiten unteren Schließmittel sich außer Ausrichtung zueinander befinden, um den Durchfluß von Sand zu verhindern, wobei dann, wenn die öffnungen der ersten und zweiten oberen Schließmittel sich nicht in Ausrichtung miteinander befinden, die öffnungen der ersten und zweiten unteren Schließmittel ausgerichtet sind, um das Durchfließen von Sand in die erste obere und untere Formhälfte in die erste bzw. zweite Station zu ermöglichen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster und ein zweiter Trichter zwischen jedem Gehäuse und der ersten unteren bzw. ersten oberen Formhälf te zur Aufnahme des durch die öffnungen in den ersten und zweiten unteren Schließmitteln fließenden
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Sand angeordnet sind, um den Sand in diese Formhälften einzuführen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß erste und zweite Druckstempel zum Zusammendrücken des Sandes in der ersten unteren bzw. ersten oberen Formhälfte vorgesehen sind.
14·. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zum Unterstützen des Herausfließens des Sandes mit einer Luftzufuhr verbunden ist, die in Gang setzbar ist, wenn die Öffnungen der ersten und zweiten oberen Schließmittel sich nicht in Ausrichtung miteinander befinden.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Ausstoßeinrichtung einen hin- und herbeweglichen Kolben aufweist, der linear beweglich ist, um den Sand aus der ersten oberen und ersten unteren Formhälfte auszustoßen, während eine Platte zur Aufnahme der ausgestoßenen Sandform vorgesehen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Formgebungsteile eine Platte, Ausnehmungen bildende Teile mit einer ersten Gestalt auf einer Oberfläche der Platte, Formgebungsteile mit einer zweiten, davon verschiedenen Gestalt auf der gegenüberliegenden Seite der Platte und Mittel zum wahlweisen Umdrehen der Platte aufweisen, wobei entweder die eine oder die andere formgebende Gestalt sich in Gegenstellung zu dem Sand in der ersten oberen und ersten unteren Formhälfte befindet.
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17· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere vierte gemeinsame Station auf dem gleichen Kreis wie die erste, zweite und dritte Station vorgesehen ist, wobei die vierte Station um einen Winkel von 90° bezüglich der ersten und zweiten Station versetzt ist, und daß ferner vorgesehen sind:
a. eine zweite untere und eine zweite obere Formhälfte
b. dritte und vierte Trägermittel zum Anordnen der zweiten Formhälfte in Gegenstellung zu den ersten und zweiten Fülleinrichtungen, wenn sich die ersten Formhälften in der dritten Station befinden,
c. während die ersten und zweiten Fonngebungsteile
mit den zweiten Formhälften in der ersten bzw. zweiten Station zusammenarbeitend ausgebildet sind,
d. wobei die ersten und zweiten Mittel zum Hin- und Herbewegen mit der ersten bzw. zweiten Formgebungsplatte ausgebildet sind, wobei komplementäre Ausnehmungen in dem Sand in der zweiten unteren und der zweiten oberen Formhälfte gebildet werden, wobei die Ausnehmungen in die gleiche Richtung zeigen,
e. während die Mittel zum Verschieben zum Hin- und Herbewegen der zweiten unteren und oberen Formhälfte bezüglich der gemeinsamen vierten Station ausgebildet sind, wobei die zweite obere Formhälfte über der zweiten unteren Formhälfte angeordnet wird,
f. zweite Mittel zum Umdrehen der zweiten unteren Formhälfte, bevor diese die vierte Station erreicht und bevor sie in die erste Station zurückkehrt, wobei die Ausnehmungen in der zweiten oberen Formhälfte und der zweiten unteren Formhälfte in Gegenstellung zueinander gebracht werden, und
g. eine zweite Ausstoßeinrichtung zum Ausstoßen des Sandes aus der zweiten unteren und oberen Formhälfte in Form einer Sandform in der vierten Station.
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18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verschieben Mittel zum Hin- und Herbewegen der ersten und zweiten unteren Formhälfte und der ersten und zweiten oberen Fonnhälfte in Umfangsrichtung umfassen.
19· Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Säule mittig zu der ersten, zweiten, dritten und vierten Station angeordnet ist, während die ersten Trägermittel die ersten und zweiten unteren Formhälften als eine Einheit und die zweiten Trägermittel die ersten und zweiten oberen Formhälften als eine Einheit tragen, wobei die ersten und zweiten Trägermittel unabhängig voneinander sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Trägermittel für die ersten und zweiten oberen Formhälften eine um die Säule drehbare Hülse umfassen, während mit der Hülse eine Einrichtung zum axialen Bewegen der ersten und zweiten oberen Formhälften unabhängig voneinander in Bezug auf die Längsachse der Säule umfaßt.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Trägermittel für die ersten und zweiten unteren Formhälften eine um die Säule drehbare Hülse umfassen, während zum Bewegen der Hülse in Umfangsrichtung in Bezug auf die Säule eine Einrichtung und ferner Mittel zum Koppeln der ersten und zweiten unteren Formhälfte an diese Einrichtung vorgesehen sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine gebogene Nockenfläche mit Abschnitten mit radiellem Abstand zu der Längsachse der Säule vorgesehen ist, während eine Exzenterrolle an der Hülse befestigt und
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zum Entlangfahren an der Nockenfläche vorgesehen ist, während ein auf die Bewegung der Exzenterrolle in Axialrichtung zum Betätigen der ersten und zweiten Mittel zum Umdrehen ansprechender Schalter vorgesehen ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß sich die ersten und zweiten oberen Formhälften anfänglich mit Abstand zu ihren entsprechenden unteren Formhälften in der dritten bzw. vierten Station befinden, während erste und zweite Einsetzmittel zum Einsetzen eines Kerns in den gegenüberliegenden Ausnehmungen in den gegenüberliegenden Sandformteilen in den ersten und zweiten oberen und unteren Formhälften vorgesehen sind.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Kerneinsetzmittel jeweils einen Schlitten zum freigebbaren Halten des Kerns in dem Schlitten und Mittel zum Bewegen des Schlittens von einer Position zwischen der entsprechenden unteren und oberen Formhälfte und zum Zurückziehen des Schlittens nach dem Einsetzen des Kerns umfassen.
25. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsmittel zum Bewegen der ersten und zweiten Kerne in Anlage mit den ersten bzw. zweiten unteren Formhälften nach dem Einsetzen des Kerns und nach dem Zurückziehen der Schlitten umfassen.
26. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Füllmittel jeweils ein Gehäuse, erste und zweite obere Verschließmittel jeweils mit einer Vielzahl von öffnungen auf einem gemeinsamen Kreis, wobei die ersten oberen Schließmittel relativ zu den zweiten oberen Schließmitteln drehbar
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sind, Mittel zum Hin- und Herbewegen der ersten oberen Schließmittel, erste und zweite untere Schließmittel jeweils mit einer Vielzahl von öffnungen auf dem gleichen Kreis wie die öffnungen in den ersten und zweiten oberen Schließmitteln, Mittel zum Koppeln der ersten unteren Schließmitteln mit den ersten oberen Schließmitteln zum gleichzeitigen Bewegen hiervon aufweisen, wobei dann, wenn die öffnungen der ersten und zweiten oberen Schließmittel in Ausrichtung miteinander sind, um das Einfließen von Sand in das Gehäuse zu ermöglichen, die öffnungen in den ersten und zweiten unteren Schließmitteln unter Ausrichtung zueinander sind, um das Hindurchfließen von Sand zu verhindern, während dann, wenn die öffnungen in den ersten und zweiten oberen Schließmitteln nicht miteinander ausgerichtet sind, die öffnungen in den ersten und zweiten unteren Schließmitteln miteinander ausgerichtet sind, um das Hindurchfließen von Sand in die obere und untere Formhälfte in der ersten und zweiten Station zu ermöglichen.
27· Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster und ein zweiter Trichter zwischen jedem Gehäuse und der ersten oberen bzw. ersten unteren Formhälfte zur Aufnahme des aus den ersten und zweiten unteren Verschließmitteln herausfließenden Sandes angeordnet sind, um den Sand in die darunter angeordnete untere oder obere Formhälfte zu führen.
28. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß erste und zweite Druckstempel zum Zusammendrücken des Sandes in jeder der unteren bzw. oberen Formhälften vorgesehen sind.
29♦ Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckluftzufuhr in jedem Gehäuse zum Unterstützen des Herausfließens des Sandes vorgesehen ist,
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wobei die Druckluftzufuhr nur dann wirksam ist, wenn die öffnungen in den ersten und zweiten oberen Verschließmitteln nicht ausgerichtet sind.
30. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Ausstoßeinrichtung einen hin- und herbewegbaren Ausstoßkolben aufweist, der linear beweglich ist, um den Sand aus jeweils einer unteren und oberen Formhälfte auszustoßen, während eine Platte zur Aufnahme des ausgestoßenen Sandes vorgesehen ist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Formgebungsmittel eine Platte, ausnehmungsbildende Mittel mit einer ersten Gestalt auf einer Seite der Platte und mit einer zweiten Gestalt auf der anderen Seite der Platte aufweisen, während Mittel zum wahlweisen Umdrehen der Platte vorgesehen sind.
32. Verfahren zur Herstellung von Sandformen, dadurch gekennzeichnet, daß man
a. wenigstens teilweise eine erste untere Formhälfte und eine erste obere Formhälfte mit Sand in einer ersten bzw. zweiten Station füllt,
b. den Sand zusammendrückt, um auf diese Weise zusammenarbeitende Ausnehmungen in der ersten unteren und der ersten oberen Formhälfte zu bilden, wobei die Ausnehmungen in die gleiche Richtung gerichtet sind,
c. die gefüllten ersten Formhälften zu einer dritten Station befördert,
d. die erste untere Formhälfte vor dem Erreichen der dritten Station umdreht,so daß die Ausnehmungen in der oberen Formhälfte denen der unteren Formhälfte gegenüberliegen, und
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e. den Sand als eine Einheit aus der ersten oberen und ersten unteren Formhälfte ausstößt.
33· Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die erste obere und erste untere Formhälfte gleich zeitig zu der dritten Station transportiert werden.
34. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß zum Transportieren die erste obere und die erste untere Formhälfte um eine Mittelachse gedreht werden.
35· Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die erste untere Formhälfte während der Bewegung zu der dritten Station umgedreht wird.
36. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die erste obere und die erste untere Formhälfte außer in der dritten Station mit Abstand zueinander gehalten werden und daß wenigstens ein Kern in die zusammenarbeitenden Ausnehmungen eingesetzt und dann die erste obere Formhälfte und die erste untere Formhälfte vor dem Ausstoßen des Sandes zusammengebracht werden.
37· Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen durch eine Platte gebildet werden, die verschiedene Formgebungsflächen an gegenüberliegenden Seiten hiervon aufweist, wobei diese Platte wahlweise umgedreht wird, um die verschiedenen Ausnehmungen in dem Sand zu bilden.
38. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß ferner eine zweite obere und eine zweite untere Formhälfte vorgesehen sind und daß
a. die zweite obere und die zweite untere Formhälfte wenigstens teilweise mit Sand in der ersten bzw.
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zweiten Station gefüllt werden, nachdem die erste obere und die erste untere Formhälfte in die dritte Station transportiert wurden,
b. der Sand in der zweiten unteren und der zweiten oberen Formhälfte zum Herstellen von Ausnehmungen zusammengedrückt wird, wobei die Ausnehmungen in die gleiche Richtung zeigen,
c. die zweite obere und zweite untere Formhälfte in eine vierte Station transportiert werden,
d. die erste obere und die erste untere Formhälfte in die erste bzw. zweite Station zurückgeführt werden,
e. die erste untere Formhälfte vor dem Erreichen der zweiten Station umgedreht wird,
f. die zweite untere Formhälfte vor dem Erreichen der vierten Station umgedreht wird, und
g. der Sand als eine Einheit aus der zweiten oberen und zweiten unteren Formhälfte ausgestoßen wird.
39· Verfahren nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten oberen und unteren Formhälften gleichzeitig transportiert werden.
40. Verfahren nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß beim Transportieren die ersten und zweiten oberen und unteren Formhälften um eine zentrale Achse gedreht werden.
41. Verfahren nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten unteren Formhälften während ihrer Bewegung umgedreht werden.
42. Verfahren nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und die zugeordneten unteren Formhälften mit Abstand voneinander in der dritten bzw. vierten Station gehalten werden und daß ferner wenigstens ein
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Kern in die zusammenarbeitenden Ausnehmungen in den zusammengehörigen oberen und unteren Formhälften eingesetzt und dann die obere Formhälfte mit der zugeordneten unteren Formhälfte in Eingriff gebracht wird, bevor der Sand ausgestoßen wird.
4-3. Verfahren nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen durch eine Platte gebildet werden, die verschiedene Formgebungsflächen an gegenüberliegenden Seiten hiervon aufweist, wobei die Platte wahlweise umgedreht wird, um die verschiedenen Ausnehmungen in dem Sand zu bilden.
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DE19772713980 1976-04-06 1977-03-30 Verfahren und vorrichtung zur herstellung von sandformen Pending DE2713980A1 (de)

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