DE4300879C2 - Kegelscheibengetriebe - Google Patents
KegelscheibengetriebeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kegelscheibengetriebe mit
stufenloser Übersetzungseinstellung und Erzeugung axialer
Anpreßkräfte der Kegelscheiben auf ein zwischen diesen
umlaufendes Zugmittel über Spannmittel, die auf einer der
Getriebeseiten eine Federkraft und auf der anderen Ge
triebeseite hydraulische Spannmittel sind.
Die hydraulische Verstellung derartiger Getriebe wird
üblicherweise mit Hilfe von Druckzylindern durchgeführt,
die aus Gründen der Einfachheit direkt an der jeweiligen
axial beweglichen Kegelscheibe befestigt sind und somit
im Betrieb mit den Kegelscheiben umlaufen. Da auch das
eingeschlossene Druckmittel sich dieser Rotation nicht
entziehen kann, unterliegt jedes seiner Masseteilchen der
Fliehkraft, wodurch sich in den Druckzylindern ein nach
radial außen hin zunehmender Druck aufbaut, der nicht nur
radial sondern auch axial auf die benachbarte Kegelschei
be wirkt. Die Überlagerung dieser axialen Komponente des
Fliehkraftdruckes mit dem auf die Druckzylinder gegebenen
Steuerdruck kann zu einer Überanpressung des Zugmittels
führen.
Durch die DE-C-21 18 083 ist es bei Getrieben mit
hydraulischen Spannmitteln auf beiden Getriebeseiten
daher bekannt, die den ersten Druckraum bildenden
Druckzylinder mit einer einen zweiten Druckraum bildenden
Kompensationshaube auszustatten, die mit Druckmittel ge
füllt wird, das als geringer Leckstrom oder über eine
Drosselbohrung aus dem benachbarten ersten Druckraum
übertritt. Durch die axiale Komponente des Fliehkraft
druckes im zweiten Druckraum wird der Druckzylinder in
der der Belastung der zugehörigen Kegelscheibe durch das
im ersten Druckraum befindliche Druckmittel entgegenge
setzten Richtung beaufschlagt. Hiermit ist ein weitgehen
der Ausgleich der störenden fliehdruckbedingten Axial
kräfte möglich.
Für diese passive Form der Kompensation ist es durch die
DE-A-26 50 495 bereits auch schon bekannt, den Übertritt
des Druckmittels in die Kompensationshaube in Abhängig
keit von der Drehzahl oder der Übersetzungsstellung des
Getriebes gesteuert zusätzlich zu reduzieren, um die
übertretende Druckmittelmenge zu beschränken und damit
die das Druckmittel liefernde Pumpe zu entlasten. Dazu
wird die oben genannte Drosselbohrung entsprechend ganz
oder teilweise geschlossen.
Bei Getriebebauformen der eingangs genannten Art kann es
jedoch trotz der beschriebenen Maßnahmen zu störenden
Fliehkrafteinflüssen kommen. Dies ergibt sich daraus, daß
zum Spreizen des hydraulisch beaufschlagten Scheibensat
zes, das heißt also zum axialen Auseinanderfahren der
Kegelscheiben dieses Scheibensatzes in Folge der begrenz
ten Federkraft auf der anderen Getriebeseite nur eine be
grenzte Spreizkraft seitens des Zugmittels zur Verfügung
steht. Außerdem wird während des Spreizens im ersten
Druckraum das Volumen verkleinert, im zweiten Druckraum
jedoch vergrößert. Da sich durch unzureichendes Nachströ
men des Druckmittels der Innendurchmesser des im zweiten
Druckraum befindlichen Flüssigkeitsringes vergrößert,
verringert sich die von diesem im Sinne der Spreizung
ausgeübte Axialkraft, wodurch die Verstellung des Getrie
bes fast zum Erliegen kommen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Kegelscheibenge
triebe der eingangs genannten Art bei Anwendung eines
zweiten Druckraumes der beschriebenen Weise derart aus zu
bilden, daß bei durch schnelle Verstellung der Getriebe
übersetzung entsprechend bedingter schneller Verkleine
rung des Volumens des ersten Druckraumes und schneller
Vergrößerung des Volumens des zweiten Druckraumes im
zweiten Druckraum kein Mangel an Druckmittel auftritt.
Diese Aufgabe ist bei einem Kegelscheibengetriebe der
eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß durch die
Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird der zweite
Druckraum durch eine eigene Druckausgleichsleitung aktiv
angesteuert und es kann somit der Vorteil der Fliehkraft
druckkompensation am hydraulischen Spannmittel des Kegel
scheibengetriebes genutzt werden, ohne daß bei einer
schnellen Verstellung der Übersetzungseinstellung des
Kegelscheibengetriebes in der genannten Richtung durch
Mangel an Druckmittelvolumen im zweiten Druckraum ein
Kräfteungleichgewicht entsteht. Denn nunmehr wird das aus
dem ersten Druckraum bei der schnellen Verstellung ausge
schobene Druckmittel direkt und damit schnell dem zweiten
Druckraum zugeführt, so daß sich in diesem kein Mangel an
Druckmittel ausbilden kann.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, daß das Ventil durch
das Stellglied für das Steuerventil betätigbar ist, also
eine zeitgleiche Ansprache beider Ventile erfolgt. Hierzu
können bei einer besonders einfachen Bauform Stellkörper
sowie Gehäuse von Steuerventil und Ventil hintereinander
angeordnet zu einer Baueinheit zusammengefaßt sein.
Selbstverständlich können jedoch auch beide Ventile von
einander getrennt und gesondert durch das Stellglied be
aufschlagt sein.
Was die Ausbildung des Stellgliedes betrifft, so kann
dieses ein allgemein bekanntes Gestänge sein, das einer
seits die Übersetzungsstellung des Getriebes abfühlt und
andererseits, beispielsweise von Hand, auf eine bestimmte
Übersetzungsstellung einstellbar ist. Besonders zweckmä
ßig ist es jedoch im Hinblick auf moderne Getriebebaufor
men, daß das Stellglied von Steuerventil und Ventil ein
an die Pumpendruckleitung angeschlossenes elektromagne
tisch steuerbares Druckminderventil ist, und daß das
Druckminderventil sowohl einen Zylinderraum des Gehäuses
des Steuerventils als auch des Ventils und damit den
Stellkörper für beide Ventile gegen die Rückstellkraft
einer gehäusefest abgestützten Feder beaufschlagt. Ein
solches elektromagnetisch steuerbares Druckminderventil
läßt sich beispielsweise über eine Steuer- und Rechenein
heit durch mehrere Betriebsgrößen des Getriebes beein
flussen, um optimale Arbeitsverhältnisse zu garantieren.
In bestimmter Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
kann es vorteilhaft sein, daß der erste Druckraum über
die Druckmittelzuflußleitung an die Pumpendruckleitung
angeschlossen ist, und daß das Steuerventil den Druckmit
telrückfluß drosselt. Hier wird also der erste Druckraum
in schnellstmöglicher Weise mit dem notwendigen Druckmit
tel versorgt.
Zur Ausgestaltung dieser Lösung kann vorgesehen sein, daß
zwischen der zum ersten Druckraum führenden Druckmittel
zuflußleitung und der Pumpendruckleitung ein Mindest
druckventil angeordnet ist, und daß dieses Mindestdruck
ventil in Offenstellung übergeht, wenn der Lieferdruck
der Pumpe einen bestimmten Minimalwert überschreitet. Da
durch ist sichergestellt, daß ein Mindestdruck für die
Versorgung des Druckminderventils vorhanden ist, der zur
Betätigung von Steuerventil und Ventil erforderlich ist.
Ferner kann zweckmäßig vorgesehen sein, daß in der Druck
mittelzuflußleitung zum ersten Druckraum, in Strömungs
richtung des pumpenseitigen Druckmittels gesehen vor der
Kurzschlußleitung, eine Drosselblende angeordnet ist.
Hierdurch wird einmal eine weichere Verstellung des Ge
triebes bei Übersetzungsänderungen bewirkt als ohne eine
solche Blende. Andererseits wird für die durch die Erfin
dung behandelte Schnellverstellung ein rasches Überströ
men des Druckmittels aus dem ersten Druckraum in den
zweiten Druckraum gefördert.
Zwischen Druckmittelausgleichsleitung und Druckmittel
rückflußleitung kann außerdem eine Verbindungsleitung mit
einer Drosselblende vorgesehen sein, wobei zugleich eine
in der Druckmittelrückflußleitung angeordnete weitere
Drosselblende der Verbindungsleitung nachgeschaltet ist.
Auf diese Weise kann auch aus dem Druckmittelrückfluß ein
kleiner Teil an Druckmittel zum zweiten Druckraum abge
zweigt werden, um diesen immer ausreichend gefüllt zu
halten. Dabei sollten die genannten Drosselblenden mit
geringer Drosselwirkung ausgestattet sein.
Schließlich ist es besonders zweckmäßig, daß die hydrau
lischen Spannmittel auf der Getriebeantriebsseite und
damit die Federspannmittel auf der Getriebeabtriebsseite
angeordnet sind.
Weitere Merkmale und Einzelheiten des Getriebes und
seiner Steuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Be
schreibung zweier Ausführungsformen, die auf der Zeich
nung in den Fig. 1 bis 4 dargestellt sind, wobei die
Fig. 1 und 3 die Getriebe bei normaler Arbeitsweise
und die
Fig. 2 und 4 diese Getriebe bei Schnellver
stellung zeigen.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Kegelscheibengetriebe mit
einer Antriebswelle 1 und einer Abtriebswelle 2, auf
denen durch Kegelscheiben 3, 4 bzw. 5, 6 gebildete Schei
bensätze angeordnet sind. Dabei sind die Kegelscheiben 3,
5 wellenfest, während die Kegelscheiben 4, 6 mit der zu
geordneten Welle drehfest verbunden, auf dieser aber
axial verschiebbar sind. Zwischen den Kegelscheibenpaaren
läuft ein Zugmittel 7 um.
Der Abtriebsscheibensatz 5, 6 wird durch eine oder
mehrere Federn 8 über die axial verschiebbare Kegelschei
be 6 an das Zugmittel 7 gepreßt. Demgegenüber werden die
am Antriebsscheibensatz 3, 4 für die Einstellung der ge
wünschten Getriebeübersetzung erforderlichen Axialkräfte
hydraulisch aufgebracht. Dies geschieht mit Hilfe eines
Druckzylinders 9, der mit der axial verschiebbaren Kegel
scheibe 4 eine Baueinheit bildet und sich über einen
wellenfesten Kolben 10 unter Bildung eines ersten Druck
raumes 11 erstreckt. In weiterer axialer Erstreckung bil
det der Druckzylinder jenseits des Kolbens 10 einen zwei
ten Druckraum 12 mit einem gegenüber der Welle 1 ver
schiebbaren Boden 13, der radial innen gegenüber der
Welle 1 beabstandet ist und damit dort einen Druckmittel
auslaß bildet.
Vom Druckraum 11 in den Druckraum 12 ist ein begrenzter
Druckmittelfluß möglich, der sich entweder über die Dich
tungsstelle zwischen Druckzylinder 9 und Kolben 10 ergibt
oder auch durch eine Drosselbohrung im Kolben 10 gewähr
leistet sein kann. Dadurch sind im normalen Betrieb beide
Druckräume 11, 12 gleichmäßig mit Druckmittel gefüllt,
wodurch sich die vorbeschriebene Fliehkraftdruckkompensa
tion ergibt.
Die geschilderten hydraulischen Spannmittel der Antriebs
seite des Kegelscheibengetriebes werden durch eine Pumpe
14 aus einem Druckmittelvorrat 15 über eine Pumpendruck
leitung 16 versorgt. Der Maximaldruck in der Pumpendruck
leitung 16 ist durch ein nur im Störungsfall ansprechen
des Überdruckventil 17 begrenzt, wogegen ein Mindest
druckventil 18 für die Einhaltung eines Minimaldruckes
sorgt, der für die Versorgung eines Magnetventils 19 be
nötigt wird, das in Abhängigkeit von einer elektrischen
Eingangsgröße einen hydraulischen Ausgangsdruck hält, der
zur Betätigung des Stellkörpers 20 eines Steuerventils 21
gegen die Rückstellkraft einer ortsfest abgestützten
Feder 22 dient.
Mit Hilfe des Steuerventils 21 erfolgt die Einstellung
der Getriebeübersetzung dadurch, daß die bei geöffnetem
Mindestdruckventil 18 über die Druckmittelzuflußleitung
23, 25 auf den ersten Druckraum 11 gehende Druckmittelzu
fuhr bezüglich überschüssiger Druckmittelmengen über die
Leitung 24 und das Steuerventil 21 ihren entsprechend ge
drosselten Abfluß zu einer Druckmittelrückflußleitung 26
findet, die das Druckmittel in das Getriebegehäuse und
damit letztendlich zum Druckmittelvorrat 15 entläßt. Die
Betätigung des Druckminderventils 19 geschieht durch eine
elektrische Größe, die von einer Steuer- und Rechenein
heit 27 bezogen wird, welche neben den Steuerbefehlen zur
Einstellung und Aufrechterhaltung der Getriebeübersetzung
auch andere Betriebsgrößen verarbeiten kann.
Sobald nun der Druckmitteldruck in der Pumpendruckleitung
16 den durch das Ventil 18 bestimmten Mindestwert er
reicht hat, gibt dieses den Durchfluß zur Druckmittelzu
flußleitung 23, 25 frei. Da das Steuerventil 21 den Ab
fluß des Druckmittels aus dem Leitungsabschnitt 24 in die
nahezu drucklose Druckmittelrückflußleitung 26 ermög
licht, kann mit seiner Hilfe der Druck im Druckraum 11
bestimmt werden. Eine Verschiebung des Steuerventils 21
nach links bewirkt eine Drucksenkung, eine Verschiebung
nach rechts eine Druckerhöhung im Druckraum 11.
Wenn am Antrieb die hydraulischen Kräfte der vom Zugmit
tel 7 ausgeübten Spreizkräfte das Gleichgewicht halten,
bleibt die Getriebeübersetzung konstant. Diesen normalen
Betriebszustand zeigt Fig. 1. Durch Druckänderungen
lassen sich Verstellbewegungen bewirken, die mit Hilfe
einer Drossel 29 auch gedämpft werden können.
Das Steuerventil 21 bildet nun mit seinem Stellkörper 20
durch ergänzte Ventilausbildung 30 die Möglichkeit eines
Kurzschlusses zwischen der Leitung 25 und einer Druckmit
telausgleichsleitung 31, die in den Druckraum 12 geht.
Dabei wird diese Kurzschlußleitung nur dann geöffnet,
wenn der Stellkörper 21 des Steuerventils zur Schnellver
stellung des Getriebes ins Langsame weit nach links ver
schoben ist, wie dies Fig. 2 zeigt. Dann kann aus dem
Druckraum 11 ausgeschobenes Druckmittel nahezu ungedros
selt in den Druckraum 12 gelangen, so daß in diesem kein
Mangel an Druckmittel auftreten kann, da dann auch die
Druckmittelrückflußleitung 26 verschlossen ist.
Die genannte weite Verschiebung des Stellkörpers des
Steuerventils 21 nach links findet dann statt, wenn eine
Schnellverstellung des Getriebes zu kleineren Laufradien
des Zugmittels 7 am Antrieb hin erfolgen soll, mit der
eine entsprechende Verkleinerung des Volumens des Druck
raumes 11 verbunden ist. Der dann geöffnete Kurzschluß
zwischen den Leitungen 25 und 31 bewirkt ein schnelles
Auffüllen des sich vergrößernden Volumens des Druckraumes
12, so daß die eingangs geschilderten Verstellprobleme
nicht auftreten können.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Variante zum Gegenstand
der Fig. 1 und 2, wobei wiederkehrende Teile mit der
bereits anhand der Fig. 1 und 2 verwendeten Beziffe
rung versehen und nicht noch einmal erläutert sind. Fig.
3 zeigt den normalen Betriebszustand, während Fig. 4 den
Kurzschluß zwischen der Leitung 25 und der Druckmittel
ausgleichsleitung 31 veranschaulicht.
Der Unterschied gegenüber den Fig. 1 und 2 besteht
darin, daß das für den Kurzschluß zwischen den Leitungen
25 und 31 vorgesehene Ventil 32 gesondert neben dem
Steuerventil 33 ausgebildet ist. Andererseits ist es aber
ebenso wie das Steuerventil 33 an das Druckminderventil
19 angeschlossen und gegen die Wirkung einer ortsfest ab
gestützten Federkraft 34 verstellbar, wie dies auch für
das Steuerventil 33 gegenüber der Federkraft 35 der Fall
ist.
Für besondere Fälle kann auch vorgesehen sein, daß die
Ventile 32, 33 nicht durch ein gemeinsames Druckminder
ventil 19, sondern je durch ein eigenes Druckminderventil
gesteuert werden.
Bei beiden geschilderten Ausführungsformen wird der größ
te Teil des über die Druckmittelrückflußleitung 26 ab
fließenden Druckmittels zu Kühl- und Schmierzwecken ver
wendet. Ein kleiner Teil kann jedoch auch über eine Ver
bindungsleitung 36 zwischen Druckmittelausgleichsleitung
31 und Druckmittelrückflußleitung 26 zur Füllung des
Druckraumes 12 herangezogen werden. Die Verteilung kann
hier mit Hilfe von Drosselblenden 37, 38 mit geringer
Drosselwirkung erfolgen.
Claims (8)
1. Kegelscheibengetriebe mit stufenloser Übersetzungsein
stellung und Erzeugung axialer Anpreßkräfte der Kegel
scheiben (3 bis 6) auf ein zwischen diesen umlaufendes
Zugmittel (7) über Spannmittel, die auf den Getriebewel
len (1, 2) angeordnet axial auf je eine auf der jeweili
gen Getriebewelle (1, 2) verschiebbare Kegelscheibe (4,
6) wirken,
- - wobei als Spannmittel auf einer der Getriebeseiten eine gegen ein wellenfestes Widerlager abgestützte Feder kraft (8) und
- - auf der anderen Getriebeseite hydraulische Spannmittel vorgesehen sind, die die zugeordnete axial verschieb bare Kegelscheibe (4) als Boden eines mit der Kegel scheibe (4) verbundenen Druckzylinders (9) enthalten, welcher mit einem wellenfesten Kolben (10) einen ersten Druckraum (11) bildet, dem mittels einer Druckmittelzu flußleitung (23, 25) von einer Pumpe (14) bezogenes Druckmittel in durch ein Steuerventil (21, 33) zur Ein stellung und Aufrechterhaltung der Getriebeübersetzung bestimmter Weise zugeführt wird,
- - wobei das Steuerventil (21, 33) durch ein Stellglied (19) betätigbar ist und
- - wobei vom Steuerventil (21, 33) überschüssiges Druck mittel in eine Druckmittelrückflußleitung (26) abfließt,
- - der Druckzylinder (9) jenseits des Kolbens (10) einen zweiten Druckraum (12) mit einem gegenüber der Welle (1) verschiebbaren Boden (13) bildet,
- - ein begrenztes Überströmen von Druckflüssigkeit zwi schen den beiden Druckräumen (11, 12) möglich ist,
- - das Druckmittel aus dem zweiten Druckraum (12) begrenzt abfließen kann,
- - von der Druckmittelzuflußleitung (23, 25) in einem Ven til (30, 32) ein Kurzschluß zu einer zum zweiten Druck raum (12) führenden Druckmittelausgleichsleitung (31) geschaltet werden kann und
- - das Ventil geöffnet ist, wenn das Steuerventil (21, 33) in Richtung auf eine schnelle Änderung der Getriebe übersetzung mit Entleerung des ersten Druckraumes (11) verstellt ist.
2. Kegelscheibengetriebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventil (30, 32) durch das Stellglied (19) für das
Steuerventil (21, 33) betätigbar ist.
3. Kegelscheibengetriebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Stellkörper (20) sowie Gehäuse von Steuerventil (21)
und Ventil (30) hintereinander angeordnet zu einer Bau
einheit zusammengefaßt sind.
4. Kegelscheibengetriebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stellglied (19) von Steuerventil (21, 33) und
Ventil (30, 32) ein an die Pumpendruckleitung (16) ange
schlossenes, elektromagnetisch steuerbares Druckminder
ventil ist, daß das Druckminderventil sowohl einen Zylin
derraum des Gehäuses des Steuerventils (21, 33) als auch
des Ventils (30, 32) und damit den Stellkörper (20) für
beide Ventile gegen die Rückstellkraft einer gehäusefest
abgestützten Feder (22, 34, 35) beaufschlagt.
5. Kegelscheibengetriebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Druckraum (11) über die Druckmittelzufluß
leitung (23, 25) an die Pumpendruckleitung (16) ange
schlossen ist, und daß das Steuerventil (21, 33) den
Druckmittelrückfluß drosselt.
6. Kegelscheibengetriebe nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der zum ersten Druckraum (11) führenden
Druckmittelzuflußleitung (23, 25) und der Pumpendrucklei
tung (16) ein Mindestdruckventil (18) angeordnet ist, und
daß dieses Mindestdruckventil in Offenstellung übergeht,
wenn der Lieferdruck der Pumpe (14) einen bestimmten
Minimalwert überschreitet.
7. Kegelscheibengetriebe nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Druckmittelzuflußleitung (23, 25) zum ersten
Druckraum (11), in Strömungsrichtung des pumpenseitigen
Druckmittels gesehen vor der Kurzschlußleitung, eine
Drosselblende (29) angeordnet ist.
8. Kegelscheibengetriebe nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Druckmittelausgleichsleitung (31) und Druck
mittelrückflußleitung (26) eine Verbindungsleitung (36)
mit einer Drosselblende (37) vorgesehen ist, und daß eine
in der Druckmittelrückflußleitung (26) angeordnete Dros
selblende (38) der Verbindungsleitung (36) nachgeschaltet
ist.
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Owner name: LUK GETRIEBE-SYSTEME GMBH, 77815 BUEHL, DE |
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