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DE438815C - Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Ortpfaehlen aus Beton - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Ortpfaehlen aus Beton

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Publication number
DE438815C
DE438815C DEH92535D DEH0092535D DE438815C DE 438815 C DE438815 C DE 438815C DE H92535 D DEH92535 D DE H92535D DE H0092535 D DEH0092535 D DE H0092535D DE 438815 C DE438815 C DE 438815C
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DE
Germany
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hammer
pipe
steam
concrete
ground
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Expired
Application number
DEH92535D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D15/00Handling building or like materials for hydraulic engineering or foundations
    • E02D15/02Handling of bulk concrete specially for foundation or hydraulic engineering purposes
    • E02D15/04Placing concrete in mould-pipes, pile tubes, bore-holes or narrow shafts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/34Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same
    • E02D5/38Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds
    • E02D5/385Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds with removal of the outer mould-pipes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • E02D7/02Placing by driving
    • E02D7/06Power-driven drivers
    • E02D7/14Components for drivers inasmuch as not specially for a specific driver construction
    • E02D7/16Scaffolds or supports for drivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Ortpfählen aus Beton. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Herstellen von Ortpfählen aus Beton mittels eines auf und nieder gerüttelten Vortreibrohres. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Vortreibrohr durch einen auf- und abwärts schlagenden Hammer gerüttelt wird. Aus dem Vortreibrohr wird auf diese Weise der Beton ausgetrieben und in der durch das Rohr gebildeten Höhlung in der `''eise festgestampft. daß bei der durch den Hammer bewirkten Aufwärtsbewegung des Rohres ein Teil des Mörtels oder Betons aus dein Vortreibrohr befreit wird. Der Beton fällt nach unten und wird bei der durch den Hammer vorgenommenen Abwärtsbewegung des Vortreibrohres fe.,tgest.impft. Während dieser Vorgänge bewegt sich das Vortreibrohr, dessen Gewicht annähernd durch den Zug ausgeglichen ist, der durch mittels einerWinde gespannte Zugglieder ausgeübt wird, in der Höhlung auf dem zu errichtenden Mörtel- oder Betonpfeiler aufwärts. Bei den obenerwähnten Arbeitsvorgängen wird zweckmäßig der gleiche Hammer benutzt, rler das Vortreibrohr = beim Bilden der Höhlung nach unten treibt. Dieser Hammer ist so ausgebildet, daß er hauptsächlich durch die scharfen Schläge, die er in der Aufwärtsrichtung gegen den Widerstand der Bodenreibung und der Schwere ausübt, Energie auf die schwingende Masse des Vortreibrohres überträgt. Nach jedem Aufwärtsschlag erteilt der Hammer einen Schlag von mäßiger Stärke in der Abwärtsrichtung, der mit Unterstützung durch die Schwere nur ausreichend zu sein braucht, um jedes Lbermaß .an Bodenreibung am Vortreibrohr zu überwinden, und das Vortreibrohr genügend stark auf das obere Ende des bereits hergestellten Mörtel- oder Betonpfeilers treibt, so daß der Mörtel erschüttert und in genügendem Maße zusammengedrückt wird.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform einer Einrichtung zur Durchführung des neuartigen Verfahrens, bei welcher der Hammer als ein durch Dampfdruck aufwärts und durch sein Eigengewicht längs einer festen Kolbenstange abwärts beNvegter Zylinder ausgebildet ist, ist nach der Erfindung das Vortreibrohr mittels- eines leicht abnehmbaren Rahmengestänges, 'das durch Druckfedern abgestützte W iderlager für den oberen Hammerkopf trägt, an den Zugseilen aufgehängt. An dem Hammer ist ein Mitnehmer vorgesehen, der mit einem auf dem Stettergliede des Dampfeinlaßventils verstellbaren Anschlag derart zusammenarbeitet, daß Dampf in den fallenden Hammer .einströmt, um seinen Schlag zu dämpfen. Das Rahmengestänge dient dem sich auf und nieder bewegenden Hammer als Führung. An dem vom Hammermitnehrner getroffenen Anschlag ist ein Zugglied befestigt, das andererseits rillt einem Ventilhebel des den Hammer steuerirden Ventils verbunden ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Einrichtung zur Ausübung des neuen Verfahrens in einer Ausführungsform veranschaulicht.
  • Abb. r ist eine Seitenansicht der Einrichtung.
  • Abb. 2 ist ebenfalls eine Seitenansicht eines Teils der Einrichtung und veranschaulicht das Eintreiben des Rohrs in den Boden.
  • Abb.3 ist ein Längsschnitt in größerem Maßstabe durch das untere Ende des Rohres. Abb. 4. ist eine Vorderansicht der Einrichtung.
  • Ahb. 5 und 6 veranschaulichen den oberen bzw. unteren Teil des Hammers in Seitenansicht und in größerem Maßstabe.
  • Gegen das in den Boden zu treibende Rohr A, (Abb. r und 2) wirkt ein Hammer, der bei denn dargestellten Ausführungsbeispiel nach der halbselbsttätigen Bauart ausgebildet ist, d. h. es wird Dampf oder ein .anderes Treibmittel in den schweren, senkrechten, als Hammer dienenden Zylinder B eingeführt. Dadurch, daß der Dampf gegen die obere Fläche eines feststehenden, 'in Abb. 4 mit gestrichelten Linien dargestellten Kolbens wirkt, wird der Zylinder B aufwärts bewegt. Am Ende der Aufwärtsbewegung des Zylinders wird der Dampf herausgelassen, so -laß vier Zylinder letzt unter der Wirkung der Schwere herabfällt und gegen die Kappe .41 des Rohres A schlägt. Ist das Rohr in dieser Weise in den Boden getrieben, bis der "#cliuli A= genügend tief in festen Grund eingedrungen ist, so wird mit der nächsten Stufe der Herstellung des Pfeilers begonnen.
  • Der Hämmer B und die Treibkappe Al, die in deri Kopf des Gehäuses .IR am oberen Ende des Rohrs A hineinpaßt und diesen Kopf bedeckt, werden an den Balken des Gerüstes Aug der Raniine emporgewunden. Der Hammer, ciie Treibkappe und das Gehäuse sind mittels der Vorsprünge B°, A° und A°1 (Abb. 5 und 6) an den vorgenannten Balken geführt. Sind die vorher erwähnten Teile emporgewunden, so wird ein käfigartiger Rahmen a (Abb. 3) aus Stahlverstärliunasstangen in das Rohr a eingeführt, so daß dieser Rahmen auf dr:i Schuh AZ fällt. Außerdem wird eine große Menge einer plastischen Mörtelmischung durch eine Öffnung 0 des Gehäuses A'° in das Rohr A eingeführt, während sich das obere Ende dieses Rohrs in der Nähe des Bodens befindet. _ Der Hammer B und die Kappe A1 werden dann abwärts in ihre Stellung auf dem Rohr A bewegt, und es wird ein paar starker ösenförmiger Stahlglieder C (Abb. 5 und 6) am Rohrgehäuse A" befestigt. Dieses Gehäuse ist mit Vorsprüngen a3 versehen, die mit den Ösen C in _ Eingriff kommen und den von diesen Ösen ausgeübten Zug aufnehmen. Die oberen Teile der Ösen C tragen Blöcke Cl, die als Amboß dienen, um die nach oben gerichteten Schläge des Zylinderkopfes b aufzunehmen. Der Hub des Hammers B zum Ausziehen des Rohrs A beträgt nur ungefähr ein Viertel der Länge des Hammerhubes, der zum Eintreiben des Rohrs in den Boden benötigt wird. Infolgedessen verbleibt am oberen Ende der Verbindungsglieder C ein genügender Raum, um Unterstützungsfedern C= anzuordnen, die mit den Aufhängeseilen C verbunden sind. Die Ösen C sind an ihren unteren Enden mit Bolzen c versehen, durch die sie mit den vorher erwähnten Vorsprüngen a3 fest verbunden werden. An den oberen Enden sind die Ösen C an entgegengesetzten Seiten des Zylinderkopfes b entlang geführt und sind auch noch um eine gewisse Entfernung über den Zylinderkopf nach oben geführt. An den freien oberen Enden der Ösen C sind Ouerverbindungsstücke cl vorgesehen, um die @ Schenkel der Ösen in der richtigen Arbeitslage zu halten. Die Ösen dienen als Ü'liertragungsmittel für die in der Aufwärtsrichtung auf das Rohr ausgeübten Schläge und können als ein tragbares Gestell betrachtet werden, in dein sich der Hammer hei den verschiedenen Schlägen auf- und abwärts bewegt. Wie vorher erwähnt ist, wird die Aufwärtsbewegung des Hammers B durch Auftreffen auf die amboßartigen Blöcke Cl der Ösen C begrenzt. Zwischen den Ambossen Cl und dem Hammerkopf h sind zweckmäßig Kissen Cx (Abb.5) aus verhältnismäßig weichem Metall oder hartem Holz vorgesehen. Die Kraft des Abwärtsschlages wird einfach in üblicher Weise auf die Kappe A' des Rohres A übertragen. Der Abwärtsschlag wird durch den Dampfdruck im Zylinder B beeinflußt.
  • Bei Hammern der vorliegenden Bauart ist ain Köpf der feststehenden Kolbenstange b' ein Ventil angeordnet, das durch den Hebel D (Abb. r und 2) in Wirkung gesetzt wird. Bei einem mittels einer Handleine D' nach unten ausgeübten Zug an dem Hebel P wird der Dampf in der Weise i» den Zylinder B eingeführt, daß er aufwärts bewegt wird. Sobald die Handleine Dl freigegeben und daher der Hebel D aufwärts bewegt wird, entweicht der Dampf, so daß der Zylinder B herabfällt.
  • Wird der Hammer B nach der Erfindung >.um Ausziehen des Rohrs A benutzt, so wird eine mit dein Hebel D verbundene Hilfsleine D' dadurch angetrieben, daß ein am Zylinderkopf b vorgesehener Vorsprung br gegen einen an dieser Leine einstellbar angeordneten Anschlag d' wirkt. Hierdurch wird in einer bestimmten Stellung des Hammers B während seiner Abwärtsbewegung Dampf eingeführt, so daß der Abwärtsschlag gedämpft wird. Beim Ausziehen des Rohrs A kann auch die Handleine Dl vom Hebel D abgenommen und am unteren Ende der Leine D9 befestigt werden, wie in Abb. i dargestellt ist.
  • Der Arbeiter braucht bei Ausübung eines Zuges an der Handleine Dl nur den Hebel D in der untersten Lage zu halten, bis der Auf-@.-ärtsschlag des Hammers B vollzogen ist. Hierauf gibt der Arbeiter die Leine D1 frei, so daß das Ventil in die Auspuffstellung zurückkehrt. Der Zvlinder B fällt darauf herab, und es wird wieder Dampf durch die selbsttätige Wirkung der Leine D= zugelassen, die nur bei der Benutzung des Zylinders zum Ausziehen verwendet wird. Es können auch selbsttätige Mittel zur Auslösung des Hebels D am Ende des Aufwärtshubes vorgesehen sein, um das Ventil ohne Benutzung der Handleine Dl in Wirkung zu setzen. Urn jedoch größere Freiheit bei der Regelung des Arbeitsganges des Hammers zu sichern, wird z-,veclkinäßidie Handleine Dl verwendet und auch die Leine D= hinzugefügt, so daß die erforderliche Genauigkeit zur Einführung des Dampfes erzielt wird. Falls es erwünscht ist, den Hamnier für eine kurze Zeit anzuhalten, so ])raucht der Arbeiter nur die Handleine Dl niedergezogen zu halten. Sobald er wünscht, daß die Hammerschläge wieder aufgenommen werden. gibt er den Hebel P frei, so daß der Hammer wieder fallen kann.
  • Fuidet das Rohr A im Boden einen betiächtlichen Widerstand, der eine Verstärkung de, auf das Rohr auszuübenden Aliwärtsschlages erfordert, so kann der oben -erwähnte Anschlag d= auf der Leine D- eingestellt werden, so daß er etwas später als gewöhnlich in Wirkung tritt. In diesem Fall kann sich der Hammer um eine größere Entfernung abwärts bewegen, bevor er durch ein Dampfkissen aufgefangen wird: Hierbei wird daher ein stärkerer Abwärtsschlag ausgeübt. Die Leine D= kann mit einem federnden Glied D' (Abb. ä) versehen sein, so daß der Anschlag d' durch den Zylinderkopf uni eine größere Entfernung bewegt werden kann. als zum öffnen des Ventils et forderlich ist. Der Hammerzylinder B kann seitlich mit einer kleinen öffnung an einer solchen Stelle versehen sein, daß diese Öffnung in der Nähe des Endes des Aufwärtshubes freigegeben wird. Hierdurch wird das Abfließen des Kondenswassers gestattet, das sich oberhalb des Kolbens ansammelt. Diese Üffnung wird bei Benutzung des Hammers zum Eintreiben des Rohrs A in den Boden verschlossen.
  • Bei kleinen Widerständen, die geringer als das Gewicht der aufgehängten schwingenden Teile des Rohrs und des Hammers sind, ist nur ein schwacher Abwärtsschlag erforderlich. Der Grad, um welchen die Kraft des Abwärtsschlages gedämpft wird, entspricht der Einstellung des auf der Leine DE angeordneten Anschlages d%, wodurch der Dampfeinlaß beim Abwärtshub früher geöffnet wird. In Fällen, in denen mäßige Widerstände vorhanden sind, tritt eine gewisse natürliche Vibrationsperiode der aufgehängten Masse ein. In einem solchen Fall kann der die Handleine D' bedienende Arbeiter beobachten -, ob er den Bewegungen zur periodischen Zeit folgt und kann das Ventil in entsprechender Weise bedienen.
  • Das untere Ende des Rohrs A, durch welches die Stampffläche zum Zusammendrücken des Mörtels gebildet wird, kann in Gier einfachsten Form durch die Fläche des Rohrs selbst gebildet werden, da sich aus der durch die Treibkräfte bedingten 'Wandstärke des Rohrs eine genügende Stampffläche ergibt. Bei langen Rohren ist eine größere Stampffläche vorteilhafter, die leicht durch örtliche Verstärkun des Rohrs erzielt werden kann. Beispielsweise kann innerhalb des unteren Endes des Rohrs A ein Metallband . 14 (Abb. 3) angeordnet werden, dessen obere Kante so gestaltet ist, (laß ein das freie Abwärtssinken des :Mörtels verhindernder Vorsprung vermieden wird. Das Band kann in Segmenten eingeführt und durch Schweißen finit dein Rohr verbunden werden.
  • Da das Rohr bei seinem Aufstieg eine große Anzahl Auf- und Abbewegungen ausführt, wird der Boden an die Außenfläche des Rohrs gepreßt. Da ferner bei langen Rohren die Längsachse nicht immer genau senkrecht verläuft, besteht eine Neigung, claß das Rohr, wenn es voll ist, bei den Abwärtsbewegungen ain Boden schabt. Um sauber das Erdreich in der Höhlung wegzudrücken, so daß der Mörtel von der Mündung des Rohrs in eine möglichst glatte Höhlung eintreten kann und seine gute Beschaffenheit frei von Beimischungen von Erde bis zur Berührung mit der Wandung der Höhlung bewahrt, ist ein leichtes Stahlband _1' (Abb. 3), das eine konvexe äußere Fläche besitzt, auf der Außenseite des Rohrs in der Nähe seines unteren Endes angebracht. Dieses Band, das im wesentlichen den gleichen äußeren Durchmesser wie der Ringansatz a2 (Abb. 3) des Schuhes A' besitzt, kann auf dem Rohr festgeschweißt werden und dient zum Glätten des Erdreichs.
  • In den vorgenannten, am äußeren Rande des Pfeilerschuhes vorgesehenen Ringansatz a2 paßt das Rohr A hinein. Am inneren Rande ist der Pfeilerschuh mit keinem Ringansatz versehen, so daß der Mörtel ungehindert nach unten über den abnehmbaren Schuh fließen kann, sobald eine Aufwärtsbewegung des Rohrs unter den Schlägen des Hammers beginnt. -Die Seile C3, an denen das Rohr A und der Hammer B und die mit ihnen verbundenen Teile aufgehängt sind, verlaufen über die obere Rolle ax des Rammengerüstes Ax und sind durch einen Flaschenzug mit der Trommel einer Winde E verbunden. Der feste Teil des Flaschenzuges ist zweckmäßig in einer nicht starren Weise mittels Feder e1 (Abb. i) mit dem Gerüst verbunden. Hierdurch ist dem Windwerk eine besondere Nachgiebigkeit verliehen, so daß die Seile der Winde keinen außergewöhnlichen Zug erhalten. Außerdem ist hierdurch dem Arbeiter eine leichte Regelung des auf die aufgehängte Masse ausgeübten Zuges ermöglicht.
  • In den Fällen, in denen Pfeiler in mit Wasser bedecktem Boden errichtet werden sollen, kann um das Rohr A ein leichtes Stahlgehäuse angeordnet werden, so daß es dem Schuh folgen und in den Boden um eine genügende Entfernung so eindringen kann, daß sein oberes Ende sich um einen genügenden Betrag über der Wasseroberfläche befindet. Bis diese Stellung erreicht ist, wird der Kopf des vorgenannten Gehäuses an dem Rohr festgklammert. Alsdann wird das Rohr losgeklammert, worauf das Pfeilerrohr und der Schuh weiter nach unten getrieben werden, während das Gehäuse in seiner Lage verbleibt und die äußere Hülle des fertigen Pfeilers über denjenigen Teil bildet, der sich durch das Wasser nach seinem oberen Ende erstreckt.
  • Wird ein Mörtelpfeiler in wasserhaltigem Grund errichtet, so kann es vorkommen, daß trotz Anordnung einer das Wasser zurückhaltenden Packung zwischen dem Schuh und dem Ende des Rohrs etwas Wasser in das Rohr eindringt, bevor es mit Mörtel gefüllt «-orden ist. In solchen Fällen muß das Wasser aus dem Rohr ausgepumpt werden. Zu diesem Zweck kann eine endlose Kette vorgesehen sein, die aus Gliedern mit kleinen Maschen besteht. Diese Glieder nehmen das Wasser durch Kapillaranziehung mit. Das Wasser wird auf diese Weise nach oben gefördert und durch Fliehkraft fortgeschleu-dert, wenn die Kette über eine am oberen Teil des Rohrs angeordnete Trommel geführt wird. ' Das vorgenannte Rohr hat zweckmäßig kreisrunden Querschnitt, jedoch können auch Rohre von beliebigem anderen Querschnitt verwendet werden, um Pfeiler von der gewünschten Form herzustellen.
  • Die vorher beschriebene Vorrichtung, durch welche ein Treibhammer so umgewandelt wird, daß er als Ausziehhammer zum Herausziehen eines vorher in den Boden getriebenen Pfeilerrohrs dient, kann auch zum Herausziehen von Pfeilern aus Holz oder anderem Stoff aus dem Boden benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t . Verfahren zum Herstellen von Ortpfählen aus Beton mittels eines auf und nieder gerüttelten Vortreibrohres, dadurch gekennzeichnet, daß das Vortreibrohr durch einen auf- und abwärts schlagenden Hammer gerüttelt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch r, bei welcher der Hammer als ein. durch Dampfdruck aufwärts und durch sein Eigengewicht abwärts längs einer festen Kolbenstange bewegter Zylinder ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Vortreibrohr mittels eines leicht abnehmbaren Rahmengestänges, das durch Druckfedern abgestützte W@iderlager für den oberen Hammerkopf trägt, an den Zugseilen aufgehängt und an dem Hammer ein Mitnehrner vorgesehen ist, der mit einem auf dem Steuergliede des Dampfeinlaßventils verstellbaren Anschlag derart zusammenarbeitet, daß in den fallenden Hammer Dampf einströmt, um seinen Schlag zu dämpfen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmengestänge dem auf und nieder gehenden Hammer als Führung dient. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vom Hammermitnehmer getroffenen Anschlag ein Zugglied befestigt ist, das andererseits mit einem Ventilhebel 'des den Hammer steuernden Ventils verbunden ist.
DEH92535D 1922-02-17 1923-01-31 Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Ortpfaehlen aus Beton Expired DE438815C (de)

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