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DE2943C - Klappenbohrer zum Bohren von Brunnen - Google Patents

Klappenbohrer zum Bohren von Brunnen

Info

Publication number
DE2943C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
flap
drilling wells
pipe
iron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT2943D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. C. BIERLEIN in Lingolsheim
Publication of DE2943C publication Critical patent/DE2943C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B27/00Containers for collecting or depositing substances in boreholes or wells, e.g. bailers, baskets or buckets for collecting mud or sand; Drill bits with means for collecting substances, e.g. valve drill bits

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

1877.
Klasse 5.
F. C. BIERLEIN in LINGOLSHEIM. Klappe η bohrer zum Bohren von Brunnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. December 1877 ab.
Der Bohrer besteht aus einem konischen Boden aus starkem Blech F, Fig 1 und 2, welcher die Form eines Trichters und einen seitlichen Einschnitt hat, welcher letzterer ungefähr ein Sechstel der ganzen Fläche einnimmt. An diesem Einschnitte ist eine Stahlklinge S angebracht, welche auf der äufseren Seite angenietet oder festgeschraubt wird. Inwendig wird dieser Einschnitt durch eine mit Scharnier versehene Klappe k aus Eisenblech verschlossen. Diese Klappe öffnet sich, um das Material (Erde, Sand, Kies u. s. w.), auf welches der Bohrer während des Bohrens trifft, einzulassen und schliefst sich wieder von selbst, wenn man den Bohrer zum Ausleeren nach oben zieht. In der Mitte dieses Bodens ist eine Spitze P aus Eisen und Stahl angebracht. Diese Spitze centrirt den Bohrer und dient ihm als Stützaxe, um welche er sich dreht. Auf der der Klinge entgegengesetzten Seite sind vier .Stahlspitzen H, ein wenig von einander entfernt, angebracht. Dieselben dienen dazu, den Boden aufzukratzen, damit ihn die Klinge besser heben kann. Diese Stahlspitzen können je nach Bedarf ganz oder theilweise weggelassen werden. Der Boden hat einen Rand ringsum, an welchem ein einfacher eiserner Ring Q angenietet ist. An diesen Ring ist ein Rohr J aus schwachem Eisenblech angenietet. Dieses Rohr ist oben etwas enger als unten, um das Herausziehen des Bohrers zu erleichtern und hat die Form eines Eimers, welcher die Erde empfängt, die ihm von der Klinge zugeführt wird.
Zwei flache Eisen R sind innen auf dem Boden festgenietet und gehen auf der inneren Seite des Rohres nach oben, um weiter oben zusammenzulaufen und eine eiserne Bohrstange T von gehöriger Stärke und Länge aufzunehmen. Diese Stange trägt in einer Hülse eine bewegliche Querstange, mittelst deren die Arbeiter den Bohrer umdrehen.
• Sobald beim Bohren das Wasser erreicht und dessen Niveau ein wenig überschritten ist, senkt man in das runde Loch ein vierkantiges Rohr (Fig. 8 und 9), dessen unterer Theil mit einem eisernen Ring versehen ist, welcher unten scharf und ein wenig gröfser als das Rohr ist, um das Gleiten desselben während der Versenkung zu erleichtern. Dieses Rohr kann jedoch auch von anderer Form sein oder aus anderem Material bestehen. Wenn das Rohr soweit versenkt ist, wendet man eine gewöhnliche Kiespumpe (Fig. 6 und 7) an, wie eine solche meist gebraucht wird, um Röhren oder Brunnenstöcke zu versenken. Nach drei bis vier Hüben ist die Pumpe mit Kies, Sand oder sonstiger Erde angefüllt, man zieht sie herauf, leert sie aus, taucht sie wieder unter, um sie von neuem zu füllen, und in dem Maafse, als die Pumpe das Material hebt, senkt sich das Rohr.
Nach dieser Operation ist der Brunnen fertig; man läfst dann ein Rohr hinunter, welches man mit einer Pumpe verbindet.
Auf diese Art erzielt man eine beträchtliche Ersparnifs an Baukosten im Vergleich zu den gewöhnlichen Brunnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der oben beschriebene Klappenbohrer in der durch die Zeichnung dargelegten Zusammensetzung.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT2943D Klappenbohrer zum Bohren von Brunnen Active DE2943C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2943C true DE2943C (de)

Family

ID=282090

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT2943D Active DE2943C (de) Klappenbohrer zum Bohren von Brunnen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2943C (de)

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