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DE424835C - Verfahren und Einrichtung zum Vervielfaeltigen mit Schablonen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Vervielfaeltigen mit Schablonen

Info

Publication number
DE424835C
DE424835C DEG64340D DEG0064340D DE424835C DE 424835 C DE424835 C DE 424835C DE G64340 D DEG64340 D DE G64340D DE G0064340 D DEG0064340 D DE G0064340D DE 424835 C DE424835 C DE 424835C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
stencil
color
lines
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG64340D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NRG Manufacturing Ltd
Original Assignee
NRG Manufacturing Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NRG Manufacturing Ltd filed Critical NRG Manufacturing Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE424835C publication Critical patent/DE424835C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N1/00Printing plates or foils; Materials therefor
    • B41N1/24Stencils; Stencil materials; Carriers therefor

Landscapes

  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

Die Erfindung ist für Zwecke der Vervielfältigung unter Benutzung biegsamer Schablonen bestimmt, wie solche z. B. durch Erzeugung sogenannter Schablonenblätter unter Druck oder durch photographische Mittel gebildet werden.
Beim Gebrauch von Schablonen zur Vervielfältigung von Hand- oder Maschinenschrift, Zeichnungen, Lichtbilddrucken o. dgl. stellt sich
ίο oft ein Übelstand dadurch ein, daß eine übermäßige Menge Farbe durch die Öffnungen der Schablone tritt. In solchen Fällen ist die Farbe nicht nur dem Schmutzen, Auslaufen und Spritzen ausgesetzt, sondern der Verbrauch an Farbe ist auch unnötig groß.
Diese Übelstände sind natürlich schlimmer
und ausgeprägter, wenn die Öffnungen der Schablone eine beträchtliche Größe besitzen.
In der deutschen Patentschrift 408157 sind
ao Verfahren angegeben, um die Schablonen an denjenigen Stellen zu unterteilen, weichegewöhnlich die voll gefärbten Stellen der Wiedergabe darstellen, indem die Schablone an diesen Stellen mit farbundurchlässigen Elementen in Gestalt von Linien, Punkten oder netzartigen Gebilden versehen wird. Die farbundurchlässigen Elemente einer durch photographische Mittel hergestellten Schablone können, wie dort angegeben, dadurch gebildet werden, daß man ein geeignetes lichtempfindliches Häutchen der Wirkung des Lichtes aussetzt, um daraus ein positives oder negatives Bild eines Rasters zu bilden, der Linien, Punkte oder ein Netzwerk enthält, und daß man dann das lichtempfindliche Häutchen wieder der Wirkung des Lichtes unter zur Erzeugung eines Bildes des herzustellenden Gegenstandes geeigneten Bedingungen aussetzt.
Auf diese Weise wird eine Schablone erzeugt, die selbst Elemente enthält, die dem Durchgang der Farbe an solchen Stellen der Schablone widerstehen, welche für gewöhnlich die Farbe frei durchfließen lassen.
Die vorliegende Erfindung beruht auf der Wahrnehmung, daß ein ähnliches Ergebnis dadurch erzielt werden kann, daß man hinter oder vor der Schablonenschicht einer gewöhnlichen Schablone beim Gebrauch ein Blatt anordnet, das in geeigneten Abständen mit dem Durchtritt der Farbe widerstehenden Elementen versehen ist. Gewöhnlich sind die Elemente in engem Abstand vorgesehen, bestehen aus Linien, Punkten oder Netzwerk.
Die Erfindung umfaßt allgemein die sich auf diese Wahrnehmung gründende Vervollkommnung des Vervielfältigens. Außerdem besteht die Erfindung in einem zur Verwendung mit der Schablone in der geschilderten Art geeigneten Blatt, das aus porösem, biegsamem Stoff besteht und in Abständen mit farbundurch- 6»
424&J5
lässigen Elementen, ζ. B. einer Reihe von Linien, Punkten, netzartigen Gebilden o. dgl., versehen ist.
Ferner besteht die Erfindung in der Verbindung einer Schablone oder eines durch Druck oder anderweitig zur Schablone gemachten Blattes mit einem Blatt aus porösem, biegsamem Stoff, das in Abständen mit farbwiderstehenden Elementen versehen ist.
ίο Ein Blatt der in Rede stehenden Art kann ein Blatt aus porösem Stoff, wie gewirktes oder gewebtes Netzwerk von Fäden, vorstellen und mit farbwiderstehenden Elementen der geschilderten Art versehen sein.
Der Stoff für das Blatt kann aus feinem Batist oder anderer Webware von genügend feinem Gefüge bestehen oder aus geeignetem porösen Papier, wie Yoshino-Papier, gebildet sein. Die farbundurchlässigen Elemente können auf photographischem Wege auf dem Blatt hervorgebracht werden; dazu mag das Blatt z. B. mit einer Schicht eines lichtempfindlichen Stoffes überzogen werden, die sich, der Wirkung des Lichtes ausgesetzt, in bezug auf ihre Lösbarkeit in gewissen Lösungsmitteln als Entwickler zur Bildung einer Mehrzahl farbwiderstehender Linien, Punkte oder netzartiger Gebilde ändert. Beispielsweise kann das aus porösem Stoff bestehende Blatt mit Bichromatgelatine überzogen und das Blatt hinter einem mit Linien Punkten oder netzartigen Gebilden versehenen Transparent der Wirkung des Lichtes ausgesetzt, nach der Belichtung das Blatt zur Entfernung derjenigen Teile der lichtempfindlichen Schicht, welche nicht unlöslich gemacht sind, weiterbehandelt werden.
Anderseits kann eine ähnliche Darstellung eines mit Linien, Punkten oder Netzwerk versehenen Gegenstandes durch die Wirkung des Lichtes auf ein Häutchen aus Bichromatgelatine oder aus einer gleichwertigen lichtempfindlichen Mischung erreicht werden, wobei sich das Häutchen auf einer geeigneten Unterlage bzw. auf einem Träger befindet, von dem es zur Entwicklung auf einen zeitweiligen Träger überführt wird, wonach das entwickelte Bild auf das aus porösem Stoff bestehende Blatt gebracht wird.
• Es lassen sich auch verschiedene andere Verfahren zur Bildung des mit den färb festen Linien, Punkten oder netzartigen Gebilden ver- j sehenen Blattes anwenden; beispielsweise kann 1 ein aus geeignetem porösen Stoff bestehendes J Blatt einer Druckbehandlung durch gravierte I Walzen unterworfen werden, wodurch der po- ; rose Stoff mit einem geeigneten farbwiderstehenden Mittel ausgerüstet wird.
Ein der Erfindung gemäß zusammengesetztes Schablonenblatt aus einer Schablone oder einem Blatt, das geeignet ist, durch Druck oder anderweitig zur Schablone verwandelt zu werden, [ sowie einem Blatt aus porösem Stoff, das in Abständen mit farbfesten Elementen versehen ist, mag zwei aneinander befestigte Blätter aufweisen, falls gewünscht, in beliebiger Art mit einem Unterlagbogen oder einem Schutzblatt oder mit beiden vereinigt.
Außerdem erstreckt sich die Erfindung auf ein Schablonenblatt, das einen porösen Träger enthält, der in Abständen über seine ganze Oberfläche hin mit farbfesten Elementen in Gestalt von Linien, Punkten oder netzartigen Gebilden sowie mit einem Überzug einer zur Schablonenherstellung unter Druck geeigneten Mischung versehen ist. Zu dieser Ausführungsform der Erfindung läßt sich ein Blatt Yoshinoj Papier der geschilderten Behandlung unterwerfen, um es mit Linien, Punkten oder netzartigen Gebilden eines farbfesten Stoffes zu versehen, wonach das so erhaltene Blatt mit einer ; Schicht überzogen werden kann, die z. B. ein geliertes, organisches Kolloid und ein Milderungs- oder Weichmittel enthält, das die Schablonenbildung durch Druck ermöglicht.
Es ist nicht nur die Anordnung eines in Abständen auf der ganzen Oberfläche mit farbfesten Elementen versehenen Blattes hinter einer Schablone, die nicht selbst an den Stellen, die für gewöhnlich bei der Wiedergabe voll gefärbte Teile darstellen, farbfeste Elemente enthält, die das gewünschte Ergebnis bringt, sondern die entsprechende Anordnung eines solchen Blattes hinter einer auf photographischem Wege hergestellten Schablone, wie in der deutschen Patentschrift 408157 dargetan ist, oder einer Schablone auf einem nach der voraufgegangenen Beschreibung ausgebildeten Blatt ermöglicht Abdrücke von besserem Aussehen und führt zu einer Herabsetzung der benutzten Farbmenge.
In einigen Fällen kann es wünschenswert sein, das Yoshino-Papier in bekannter Weise einer Behandlung zu unterwerfen, um es zu verstärken oder gegenüber den zersetzenden Mitteln, denen es bei der Herstellung ausgesetzt ist, widerstandsfähiger zu machen; beispielsweise kann das Blatt leicht mit einem Leimmittel versehen werden, das in Wasser unlöslich ist.
Anderseits kann das Papier einer Behandlung unterworfen werden, die verhindert, daß die zur Schablonenbildung geeignete, den Überzug bildende Mischung in den Papierstoff eindringt. Schließlich sei darauf hingewiesen, daß es üblich ist, eine Schablone für Vervielfältigungszwecke auf ein Kissen zu bringen, das mit Farbe gesättigt ist, oder die Schablone an einem biegsamen Halter aus Seidengaze o. dgl. zu befestigen und in einigen Fällen zwischen der Auflage oder dem Gazehalter ein Blatt aus Yoshino-Papier oder ähnlichem Papier anzuordnen. Die Wirkung, die das Kissen, die Gaze oder das
Papier unter solchen Bedingungen beim Durchtritt der Farbe durch die Schablone ausübt, tritt mehr in der Richtung ein, den Durchtritt der Farbe gleichmäßig zu gestalten, um ein Durchschnittsmaß für die Abgabe der Farbe an die den Abdruck aufnehmende Oberfläche zu gewährleisten, wogegen ein Raster oder ein Blatt nach der Erfindung die Menge der Farbe, die zu der den Abdruck aufnehmenden Oberfläche gebracht wird, unbedingt verringert, wobei zur Erzielung dieses Ergebnisses das Blatt zwischen der Schablone und dem Kissen oder dem Schablonenhalter angeordnet ist.

Claims (11)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Vervielfältigen unter Benutzung biegsamer Schablonen, die z. B. durch die Bildung sogenannter Schablonenblätter durch Druck oder auf photographischem Wege hergestellt sein können, dadurch gekennzeichnet, daß man hinter oder vor der Schablonenschicht einer gewöhnlichen Schablone beim Gebrauch ein Blatt anbringt, das in geeigneten Abständen mit dem Durchtritt der Farbe widerstehenden Elementen versehen ist.
2. Einrichtung zum Vervielfältigen mit Schablonen, gekennzeichnet durch ein zur Vereinigung mit einer Schablone geeignetes Blatt aus porösem, biegsamem Stoff, das mit farbfesten, aus einer Reihe von Linien, Punkten, netzartigen Gebilden o. dgl. bestehenden Elementen versehen ist.
3. Einrichtung zum Vervielfältigen mit Schablonen, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer Schablone oder eines für die Herstellung einer Schablone unter Druck oder anderweitig geeigneten Blattes mit einem Blatt aus porösem, biegsamem Stoff, das in Abständen mit farbfesten Elementen versehen ist.
4. Einrichtung zum Vervielfältigen mit Schablonen, gekennzeichnet durch ein Blatt aus porösem Stoff, wie gewirktem oder gewebtem Netzwerk von Fäden, das farbfeste Elemente enthält, die beispielsweise aus einer Reihe von Linien, Punkten oder netzartigen Gebilden bestehen können.
5. Blatt nach Anspruch 4 zur Vereinigung mit einer Schablone, bestehend aus porösem Papier, wie Yoshino-Papier, das mit farbfesten Elementen versehen ist.
6. Verfahren zur Herstellung von Blättern für den Gebrauch in Verbindung mit biegsamen Schablonen für Vervielfältigungszwecke, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Blatt aus porösem Stoff auf photographischem Wege mit farbfesten Elementen versieht.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine photographische Darstellung eines mit Linien, Punkten oder netzartigen Gebilden versehenen Gegenstandes durch Wirkung des Lichtes auf ein Häutchen oder auf eine Bichromatgelatine oder eine gleichwertige lichtempfindliche Schicht, die auf einer geeigneten Unterlage oder Träger angeordnet ist, hervorgebracht wird, von wo sie zur Entwicklung auf einen zeitweiligen Träger gelangt, bis das entwickelte Bild auf das aus porösem Stoff bestehende Blatt überführt wird.
8. Verfahren zur Herstellung von Blättern für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein aus porösem Stoff bestehendes Blatt einer Druckbehandlung durch gravierte Walzen unterwirft, um den porösen Stoff mit farbfesten Linien, Punkten oder netzartigen Gebilden auszurüsten.
9. Verbundschablonenblatt aus einer Schablone oder einem für die Herstellung einer Schablone unter Druck oder anders geeignetem Blatt und aus einem biegsamen Blatt, das in Abständen mit farbfesten Elementen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Blätter aneinander befestigt, gegebenenfalls auf einem Unterlag- oder Schutzblatt oder auf beiden angebracht sind.
10. Schablonenblatt für Vervielfältigungszwecke, dadurch gekennzeichnet, daß das Blatt einen porösen Träger enthält, der in Abständen auf seiner ganzen Oberfläche mit farbfesten Elementen in Gestalt von Linien, Punkten oder netzartigen Gebilden sowie mit dem Überzug einer für die Schablonenherstellung unter Druck geeigneten Schicht versehen ist.
11. Verfahren zur Herstellung von Schablonenblättern für Vervielfältigungszwecke, dadurch gekennzeichnet, daß man auf Yoshino-Papier Linien, Punkte oder netzartige Gebilde aus einem farbfesten Stoff herstellt und dann mit einer für die Schablonenherstellung durch Druck geeigneten Schicht überzieht.
Berlin. öedruckt m der
DEG64340D 1924-07-11 1925-05-16 Verfahren und Einrichtung zum Vervielfaeltigen mit Schablonen Expired DE424835C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE424835C true DE424835C (de) 1926-02-05

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Family Applications (1)

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DEG64340D Expired DE424835C (de) 1924-07-11 1925-05-16 Verfahren und Einrichtung zum Vervielfaeltigen mit Schablonen

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US (1) US1611021A (de)
DE (1) DE424835C (de)
FR (1) FR599335A (de)
GB (1) GB237090A (de)

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Publication number Publication date
FR599335A (fr) 1926-01-09
GB237090A (en) 1925-07-23
US1611021A (en) 1926-12-14

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