DE4130056A1 - Dosierzapfen fuer einen trinknippel einer traenkeinrichtung fuer kleintiere oder gefluegel - Google Patents
Dosierzapfen fuer einen trinknippel einer traenkeinrichtung fuer kleintiere oder gefluegelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ganz allgemein Tränkeinrichtungen für
Geflügel oder für Kleintiere. Sie bezieht sich insbesondere auf
Dosierzapfen von Trinknippeln für solche Tränkeinrichtungen
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Tränkeinrichtungen mit Dosierzapfen an den Trinknippeln dieser
Art sind bekannt (DE-PS 38 02 918). Bekannte Trinknippel (die
üblicherweise auch als - vom Geflügel - selbst auslösbare
Tränkeinrichtungen bezeichnet werden), wie beispielsweise das
Modell 300, das von der Ziggity Systems, Inc. vertrieben wird,
haben schon vor mehreren Jahren gezeigt, daß sie erfolgreich
zur Verbesserung der Aufwachsbedingungen von Geflügel einge
setzt werden können insofern, als sie die Wasserzuflußraten zu
den Vögeln variieren können, wenn diese heranwachsen. Insbe
sondere hat der Trinknippel nach dem Ziggity-Modell 300 zwei
Arten einer Wasserströmung zum Geflügel erreicht, die jeweils
von der Art und Weise der Betätigung (des Nippels) abhängen.
Wird eine seitliche Kraft auf dem Trinknippel ausgeübt, wie das
bei Küken, die einen Tag alt sind, oder bei Jungvögeln der Fall
ist, führte dies zu einer relativ niedrigen Strömungsrate, die
aber ausreichend ist, um dem Verlangen der Vögel in diesem
Alter Genüge zu tun. Man nimmt an, daß die kleinere Strömungs
rate dadurch auftritt, daß der Betätigungs- (oder Selbstaus
löser-) Nippel, der in diesem Modell der Strömungsbegrenzungs
zapfen war, wegen der seitlichen Bewegung teilweise die Strö
mung durch den Trinkauslaß in Kombination mit dem Kugelventil
blockiert hat. Wenn aber andererseits die Vögel herangewachsen
waren und mehr Wasser benötigten, haben sie eine Tendenz
gezeigt, den Betätigungsnippel öfters mit einer vertikalen
Kraft zu betätigen. Man hat festgestellt, daß diese vertikale
Bewegung des Auslösenippels auch eine größere Strömungsrate
hervorgerufen hat, vielleicht deshalb, weil weniger Widerstand
im Strömungsweg durch den Trinkauslaß bestanden hat. Ein
weiterer Faktor der unterschiedlichen Strömungsraten war, daß
der Wasserdruck schrittweise mit den heranwachsenden Vögeln
angehoben worden ist, üblicherweise von etwa 8 cm Wassersäule
(3 inch) bis weniger als etwa 30 cm (12 inch) Wassersäule. Es
hat sich aber gezeigt, daß unter gewissen Umständen das
Ziggity- Modell 300 nicht über längere Zeit die optimale
Leistung gebracht hat. So war insbesondere nach einer Zeitdauer
von mehreren Jahren die Möglichkeit gegeben, daß die Öffnung am
Auslaß des Trinknippels aus Verschleißgründen vergrößert war.
Außerdem konnte in allen den Fällen, wo die Wasserzufuhr nicht
genügend gefiltert war oder wo Ablagerungen oder Kontaminie
rungen in dem Wasserzufuhrsystem aufgetreten waren (vielleicht
wegen zu starkem oder kombinierten Einsatz von Wasserzusätzen
durch die Züchter) die Wirkungsweise des Ventils nachteilig
beeinflußt worden ist. Schließlich ist darüber berichtet
worden, daß bei Trinknippeln, die von anderer Seite hergestellt
werden und bei denen Metall und Metallauslösezapfen vorgesehen
waren, auch ein zusätzlicher Faktor zu einem Verschleiß am
Auslaß des Trinknippels geführt hat, und zwar aufgrund der
Elektrolyse zwischen den Metalloberflächen. Üblicherweise
traten dann, wenn der Trinkauslaß sich in seinen Abmessungen
vergrößert, auch öfters Leckagen oder Wasserausfluß im Übermaß
auf.
Man hat schon vorgeschlagen, den Wasserdruck als Reaktion zu
der schrittweisen Vergrößerung des Trinknippelauslasses zu
erniedrigen, um übermäßige Leckage und eine übermäßige Wasser
strömung zum Geflügel zu vermeiden. Diese Lösung aber konnte
nur für eine begrenzte Zeit zweckmäßig vorgesehen werden, und
selbst wenn man diese Lösung weiter behalten hätte, dann hätte
der Wasserdruck eine häufige Justierung über die zweckmäßige
Lebensdauer des Trinknippels erfahren müssen. Ein Züchter hätte
auf diese Weise ständig auf die Verfassung seiner Einrichtung
achten müssen, damit er die optimalen Bedingungen beibehält. Es
ist deshalb weit mehr wünschenswert, ein System zu schaffen,
das wartungsfrei ist während der ganzen Lebensdauer, ohne daß
zu diesem Zweck die Länge der Lebensdauer verkürzt werden
müßte. Man hat deshalb auch schon vorgeschlagen, die Stelle der
Steuerung für die Strömung an den Einlaß des Trinknippels zu
verlegen, und zwar durch den Einsatz eines Dosierzapfens, der
sich als Reaktion zu irgendeiner Art einer Betätigungskraft
vertikal bewegt.
Während sich ein solcher Dosierzapfen einer solchen Art in
vielen Fällen als ausreichend gezeigt hat, wurde festgestellt,
daß die Leistung noch weiter verbessert werden kann, wenn man
die Lösung nach der vorliegenden Erfindung einsetzt. Mit einem
einstufig wirkenden Dosierzapfen kann nur eine einzige Art
einer Strömungsrate beobachtet werden, weil der Endeffekt jeder
Art von Bewegung des Betätigungszapfens es ist, eine vertikale
Bewegung des Dosierzapfens zu bewirken. Das gesamte Volumen des
zugelieferten Wassers ist daher in der gleichen Weise in allen
Stufen des Geflügelwachstums proportional zum Wasserdruck. Es
ist aber in manchen Fällen wünschenswert ein noch kleineres
Wasservolumen für Küken, die einen Tag alt sind, zu erreichen
als dies durch das proportionale Verhältnis zum Druck möglich
ist, ohne auf der anderen Seite wieder die Wasserzufuhr zu den
Vögeln zu beeinflussen, die schon älter geworden sind. Man hat
schon Dosierzapfen bei größeren Wasserdrücken verwendet, um
z. B. die Strömungsmenge zur Versorgung von Vögeln mit dem
notwendigen Wasser bei heißem Wetter zu erreichen. Solche
erhöhten Drücke aber erhöhen auch das Risiko einer Leckage und
erfordern auch größere Kräfte, um das Trinknippelventil zu
öffnen. Wo eine Hebelwirkung des Auslösestiftes gegen die Kugel
des Trinknippelventils vorgesehen ist, wie dies beispielsweise
in der US-PS 44 91 088 beschrieben ist, kann dies oft auch noch
von
Küken von einem Tag erreicht werden. Man hat aber herausge
funden, daß es vorteilhaft ist, die für ein Küken von einem Tag
notwendige Betätigungskraft möglichst herabzusetzen, um so viel
Wasser wie möglich zu erreichen. Man hat auch vorgeschlagen,
daß die Herstellungskosten von Trinknippeln durch die Verwen
dung von Flachkopfauslösestiften erniedrigt werden, so daß die
Ausnehmung, die für eine Hebelbetätigung notwendig ist, nicht
nötig ist. Man hat auch schon vorgeschlagen, verschiedene
Kunststoff- oder Gummisitzzusammensetzungen zu verwenden, um
eine bessere Dichtung und einen verbesserten Widerstand gegen
über einer chemischen Zersetzung zu erreichen, insbesondere bei
Tränkeinrichtungen, die eine häufige Spülung bei relativ hohen
Drücken erforderlich machen. Diese beiden Typen von Einrich
tungen scheinen aber eine höhere notwendige Betätigungskraft
erforderlich zu machen, als bestimmte Küken, die einen Tag alt
sind, insbesondere solche, die von schwachen Hennen stammen, in
der Lage sind auszuüben. Es ist deshalb wünschenswert, einen
Dosierzapfen vorzuschlagen, der es nicht notwendig macht, zur
Erzielung einer größeren Strömungsrate für Tagesküken einen
erhöhten Druck vorzusehen. Auf der anderen Seite ist es auch
wünschenswert, für ältere Vögel, die das gleiche Tränksystem
benutzen, ein größeres Wasservolumen zur Verfügung zu stellen.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
verbesserten Trinknippel vorzusehen. Eine weitere Aufgabe ist
es, einen verbesserten Trinknippel mit einem Dosierzapfen vor
zusehen, der die Strömungsraten auch bei reduzierten Drücken
optimiert.
Diese und andere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
dadurch erreicht, daß ein Dosierzapfen vorgesehen ist, der zwei
Teile mit einer unterschiedlichen äußeren Ausgestaltung auf
weist, von denen jeder in den Strömungsweg zur Begrenzung der
Strömung bei verschiedenen Betätigungsbedingungen einsetzbar
ist. Diese zwei Teile können so ausgebildet werden, daß sie
auch leicht nachträglich in verschiedene bereits existierende
Trinknippel entsprechend der Ausbildung des Tränkereinlasses
eingesetzt werden können. Die speziellen Abmessungen jedes
Teiles in bezug auf den Tränkereinlaß können je nach den
gewünschten Strömungsraten für verschiedene Geflügelwachs
tumsstadien vorgesehen werden.
Weitere Aufgaben, Vorteile und neue Merkmale der Erfindung
gehen aus der folgenden Beschreibung der Erfindung hervor, die
anhand eines Ausführungsbeispieles vorgenommen wird, das in den
Zeichnungen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Dosierzapfens gemäß der vor
liegenden Erfindung,
Fig. 2 die Stirnansicht des Dosierzapfens der Fig. 1 von
der Spitze aus zum Kopf gesehen,
Fig. 3 die Stirnansicht des Dosierzapfens der Fig. 1 in
Richtung auf den Kopf gesehen,
Fig. 4 einen Querschnitt eines Kappenteiles eines Trink
nippels, der entsprechend der vorliegenden Erfin
dung ausgestaltet ist,
Fig. 5 die Stirnansicht der Kappe der Fig. 4 von der
Kammer (62) aus zum offenen Ende (76) gesehen und
Fig. 6 einen Querschnitt eines Trinknippels, der mit einer
weiteren Ausführungsform der Erfindung ausgerüstet
ist.
Die Fig. 1, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Erfindung zeigt, zeigt einen Dosierzapfen (10) mit einem Kopf
(20), einem ersten Stufenbereich (30) und einem zweiten Stufen
bereich (40). Der Dosierzapfen (10) ist vorzugsweise aus einem
Material geformt, das unter dem Handelsnamen "Celcon M 9004" im
Handel ist. Der Kopf (20) weist eine zentrale Ausnehmung (25)
mit einer Endfläche (27) auf. Die Ausnehmung (25) wird vorzugs
weise nicht so ausgebildet, daß sie exakt mit der Form des
Kugelventilelementes übereinstimmt, das für den Trinknippel
verwendet wird, in den der Dosierzapfen (10) eingesetzt wird
(s. hierzu auch die Fig. 6). Die Ausnehmung (25) wird vielmehr
vorzugsweise in der Form eines Kegelstumpfes ausgebildet, der
einen Teil der Kugel aufnehmen kann. Der Durchmesser der Aus
nehmung (25) ist vorzugsweise größer als der Teil der Kugel,
der in der Ausnehmung aufgenommen wird, wenn die Kugel die
Endfläche (27) berührt. Diese Endfläche (27) erhält einen
Durchmesser von etwa 0,215±0,0125 cm (0,085±0,005 inch) und
der größte Durchmesser der Ausnehmung (25) ist vorzugsweise
0,492±0,0125 cm (0,0194±0,005 inch). Wenn der Dosierzapfen
bei einer Tränkeinrichtung gemäß dem Ziggity-Model 1025 ver
wendet wird. Es hat sich gezeigt, daß eine solche Ausbildung
die Haftung zwischen dem Dosierzapfen (10) und der Kugel so
gering als möglich macht, so daß die Kugel frei innerhalb der
Ventilkammer des Tränkers rotieren kann.
Der erste Stufenbereich (30) besitzt eine konische Schräge
(35), die dem Kopf (20) gegenüberliegt. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform ist der erste Stufenbereich (30) und der zweite
Stufenbereich (40) im wesentlichen zylindrisch ausgebildet,
allerdings mit unterschiedlichen Abmessungen. Zwischen dem
ersten Stufenbereich (30) und dem zweiten Stufenbereich (40)
ist eine schräge Übergangsfläche (37) angeordnet. Der Durch
messer des ersten Stufenbereiches (30) ist vorzugsweise größer
als der Durchmesser des zweiten Stufenbereiches (40) und die
Länge des ersten Stufenbereiches (30) ist vorzugsweise kleiner
als die Länge des zweiten Stufenbereiches (40). Beim Einsatz in
einem Ziggity-Modell 1025 wird der erste Stufenbereich (30)
vorzugsweise so ausgelegt, daß er einen Gesamtspalt gegenüber
der Kappenöffnung von ungefähr 0,010 cm (0,004 inch) aufweist,
wobei der Innendurchmesser der Kappenöffnung etwa um 0,010 cm
(0,004 inch) größer als der Außendurchmesser des Bereichs (30)
ist. Gleichzeitig weist der zweite Stufenbereich (40) einen
Gesamtspalt zu der Kappenöffnung von etwa 0,02 cm (0,008 inch)
auf, wobei der Innendurchmesser der Kappenöffnung ungefähr
0,02 cm größer als der Außendurchmesser des Bereiches (40) ist.
Bei dieser bevorzugten Anordnung werden die Abmessungen bei
spielsweise wie folgt gewählt:
Innendurchmesser der Kappenöffnung = 0,357±0,0005 cm (0,1407±0,0002 inch)
Außendurchmesser des Bereiches (30) = 0,347±0,0005 cm (0,1368±0,0002 inch)
Außendurchmesser des Bereiches (40) = 0,336±0,0005 cm (0,1325±0,0002 inch)
Außendurchmesser des Bereiches (20) = 0,546±0,0125 cm (0,215±0,005 inch).
Innendurchmesser der Kappenöffnung = 0,357±0,0005 cm (0,1407±0,0002 inch)
Außendurchmesser des Bereiches (30) = 0,347±0,0005 cm (0,1368±0,0002 inch)
Außendurchmesser des Bereiches (40) = 0,336±0,0005 cm (0,1325±0,0002 inch)
Außendurchmesser des Bereiches (20) = 0,546±0,0125 cm (0,215±0,005 inch).
Die exakten Abmessungen dieser Bereiche (30 und 40) relativ zu
der Kappenöffnung bestimmen die genaue Wasserströmungsrate, die
bei einem vorgegebenen Wasserdruck in der Tränkeinrichtung
erhältlich ist, weil die Auslaßöffnung aus der Tränkeinrichtung
(s. hierzu die den Nippel 210 umgebende Öffnung des Teiles 200
in Fig. 6) in bezug dazu größer ausgebildet ist, so daß sie die
Strömung nicht behindern kann, wenn das Ventil geöffnet ist.
Die Herstellungstoleranzen werden dabei von dem Genauigkeits
grad bestimmt, der für die Wasserdosierung gewünscht wird,
obwohl die oben angegebenen Toleranzen sich als vorteilhaft und
auch mit dem bevorzugten Material in der Praxis ohne weiteres
realisierbar erwiesen haben.
Es muß auch festgestellt werden, daß andere Relativabmessungen
der Einzelbestandteile von gewisser Bedeutung sind. Wenn der
Dosierzapfen (10) beispielsweise bei dem Ziggity-Modell 1025
eingesetzt wird, dann ist es auch wünschenswert, die Kappe (s.
hierzu auch das Teil 150 in Fig. 6) so zu modifizieren, wie das
in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist. Diese Kappe (50) besitzt einen
unteren Teil (60) zum Einsetzen in das Standardunterteil des
Gehäuses des Ziggity-Modells 1025, um den oberen Bereich der
Ventilkammer zu bilden. Die Kappe (50) besitzt ferner einen
oberen Teil (70), der einen Außenbereich des Trinkgehäuses
bildet und in einem Standardsattel des Ziggity-Modelles 1025
aufgenommen werden kann. Der untere Teil (60) schließt eine
Kammer (62) ein, in der ein Standardkugelventil aufgenommen
werden kann. Mehrere Führungsvorsprünge (64) sind an der
inneren Oberfläche (66) der Kammer (62) vorgesehen, um während
des Ventilbetriebes die Kugelbewegung zu erleichtern.
Wo der obere Teil (60) in Verbindung mit dem oberen Teil (70)
steht, sind schräge Flächen (68) in der Kammer (62) vorgesehen,
die als obere Anschläge für die Bewegung des Kugelventiles
dienen. Schlitze (72) sind in den Flächen (68) vorgesehen, um
die Flüssigkeitsströmung in die Kammer (62) zu erlauben, auch
dann, wenn die Kugel in ihrer obersten Stellung gehalten ist.
Die Schlitze (72) reichen bis in den oberen Teil (70), ehe sie
die Fläche (74) erreichen, die als oberer Anschlag für die
Bewegung des Kopfteiles (20) des Dosierzapfens dient. Die
Kappenöffnung (76) erstreckt sich von der Fläche (74) zu der
Oberfläche (78) des oberen Teiles (70) und sie stellt im
wesentlichen eine zylindrische Öffnung konstanten Durchmessers
dar. Die Oberfläche (78) weist eine Ausnehmung (80) zur
Aufnahme eines Standard-O-Dichtringes auf (s. auch hierzu Fig. 6).
Beim Zusammenbau wird der Dosierzapfen (10) vorzugsweise in die
Kammer (62) mit seiner schrägen Spitze (35) eingesetzt, die die
Kappenöffnung (76) durchdringt. Der Kopfteil (20) ist die
Kammer (62) gedrückt, bis er an der Fläche (74) anliegt. Die
Kappe (50) wird dann in das Standardunterteil eingesetzt. Der
Abstand zwischen den Flächen (68 und 74) und die Dicke des
Kopfteiles (20) relativ zu den Abmessungen des Kugelventils
sind vorzugsweise so dimensioniert, daß der Kopfteil (20) längs
der Längsachse (90) bewegt wird, auch dann, wenn das Kugel
ventil die Fläche (68) berührt, und zwar so, daß die Wasser
strömung in das Innere des Trinkgehäuses nicht behindert wird.
In gleicher Weise ist der Außendurchmesser des Kopfteiles (20)
ausreichend kleiner als der Durchmesser der Fläche (40)
gewählt, so daß auch hier die Wasserströmung nicht behindert
wird. Die engsten Abmessungen (und die daraus resultierende
Strömungsdrosselung) treten daher vorzugsweise innerhalb der
Kappenöffnung (76) auf.
Bei den bevorzugten Ausführungsbeispielen, die oben beschrieben
sind, ist die Länge der Kappenöffnung kleiner als die Länge des
ersten Stufenbereiches (30). Die Relativlage und die Länge des
Dosierzapfens (10), der Bereiche (30 und 40) und der Kappenöff
nung (76) sind so gewählt, daß sich der Bereich (30) innerhalb
der Kappenöffnung (76) befindet, wenn die Trinkeinrichtung -
also deren Betätigungsnippel gemäß dem Teil (210) in Fig. 6 -
einer seitlichen Betätigungskraft unterworfen ist, und daß nur
der Bereich (40) innerhalb der Kappenöffnung (76) steht, wenn
die Trinkeinrichtung durch eine vertikal wirkende Kraft be
tätigt wird. Die jeweiligen Teilabmessungen könnten also wie
folgt sein:
Dosierzapfenlänge = 1,245±0,0125 cm (0,490±0,005 inch)
Länge des Kopfteiles = 0,137±0,0125 cm (0,054±0,005 inch)
Länge des Bereiches (40) = 0,533±0,0125 cm (0,210±0,005 inch)
Länge der Kappenöffnung = 0,335±0,0125 cm (0,132±0,005 inch)
Abstand der Fläche (74) vom Anschluß an den unteren Teil (60) und dem oberen Teil (70) = 0,335±0,0125 cm (0,132±0,005 inch).
Dosierzapfenlänge = 1,245±0,0125 cm (0,490±0,005 inch)
Länge des Kopfteiles = 0,137±0,0125 cm (0,054±0,005 inch)
Länge des Bereiches (40) = 0,533±0,0125 cm (0,210±0,005 inch)
Länge der Kappenöffnung = 0,335±0,0125 cm (0,132±0,005 inch)
Abstand der Fläche (74) vom Anschluß an den unteren Teil (60) und dem oberen Teil (70) = 0,335±0,0125 cm (0,132±0,005 inch).
Bei den bevorzugten Ausführungsbeispielen ist daher die
Strömungsmenge durch die Trinkeinrichtung bei einer seitlichen
Betätigung (des Auslösezapfens) durch die Relativabmessungen
des Bereiches (30) und der Kappenöffnung (76) bestimmt, während
bei einer vertikalen Betätigungsbewegung (des Auslösezapfens)
die Strömungsmenge durch die Trinkeinrichtung durch die
Relativabmessungen zwischen dem Bereich (40) und der Kappen
öffnung (76) bestimmt sind. Es wird daraus klar, daß zylin
drische Abmessungen nicht die einzig möglichen Ausführungs
formen für den Dosierzapfen (10) sind. Während zylindrische
Ausbildungen der Bereiche (30 und 40) wirtschaftlich oft sehr
praktisch sind, können andere Ausbildungen ähnliche Vorteile
erreichen. Eine solche Ausbildung ist beispielsweise bei der in
der Fig. 6 dargestellten Trinkeinrichtung vorgesehen. Grund
sätzlich ist Voraussetzung, daß auch hier die größere Flüssig
keitsmenge (76) (bzw. 176) fließen kann, wenn die Trinkeinrich
tung an ihrem Betätigungszapfen senkrecht betätigt wird als das
der Fall ist, wenn die Auslösebewegung seitlich erfolgt. Dies
kann üblicherweise durch Vergrößerung des Spaltes zwischen den
Teilen (40) und der Kappenöffnung (76) im Vergleich zu dem
Spalt zwischen dem Bereich (30) und der Kappenöffnung (76) er
reicht werden.
In der Fig. 6 ist der Dosierzapfen (110) beispielsweise mit an
seinem Umfang vorgesehenen Schlitzen zwischen den zylindrischen
Teilen (130) und dem Kopfteil (120) versehen. Der Dosierzapfen
(110) ist in einer Ventilkammer (162) zwischen einer Kappe
(150) und einem Standardunterteil (200) vorgesehen, und zwar
zusammen mit einem üblichen Betätigungszapfen (210) und einem
Standardkugelventil (220). Wenn daher der Betätigungszapfen
(210) das Kugelventil (220) längs der Achse (230) aufgrund
einer seitlich an ihm angreifenden Kraft (FS) anhebt, dann
bewegt sich auch der Dosierzapfen (110) längs der Achse (230),
aber die Schlitze (140) reichen nicht über die Kappenöffnung
(176) hinaus. Wenn der Betätigungszapfen (210) aber aufgrund
einer an ihm angreifenden vertikalen Kraft (FV) das Kugelventil
(220) anhebt, dann wird der Dosierzapfen (110) normalerweise
längs der Achse (230) höher bewegt, so daß diese Schlitze (140)
sich über die Kappenöffnung (176) hinaus erstrecken, so daß
dadurch auch eine größere Zuflußrate von Wasser in das Trink
gehäuse (und von da zum Geflügel) möglich ist.
Im Gegensatz zu dem Dosierzapfen (10) ist der Dosierzapfen
(110) aus Polyethylen hergestellt und mit einem Hohlkern ver
sehen, um die Abmessungen aufrechtzuerhalten. Für die meisten
Einsatzfälle allerdings, so hat es die Anmelderin festgestellt,
ist aber der Dosierzapfen (10) dem Dosierzapfen (110) vorzu
ziehen.
Auf diese Weise ist, da zwei verschiedene Durchflußraten vor
gesehen sind, das bei einer Betätigung zur Verfügung gestellte
Gesamtwasservolumen nicht länger nur noch proportional zum
Wasserdruck. Da diese zwei Strömungszustände üblicherweise
während verschiedener Stufen im Geflügelwachstum auftreten,
kann das Wasserangebot entsprechend den Bedürfnissen des
Geflügels optimiert werden, während gleichzeitig aber die Leck
rate, falls sie überhaupt auftritt, minimal gehalten werden
kann. Es hat sich herausgestellt, daß bei Einsatz der Erfindung
in manchen Fällen eine ausreichende Wassermenge für Küken von
einem Tag zur Verfügung gestellt werden kann, wenn der
Wasserdruck nur etwa 7,5 cm (3 inch) beträgt, daß aber auch
genügend Wasser für Geflügel in den letzten 10 Tagen des Wachs
tumes zur Verfügung steht, wenn lediglich etwa 20 cm Wasser
säule (8 inch) vorgesehen werden. Mit derartig niedrigen
Wasserdrücken kann also eine gute Ansprechbarkeit aufrecht
erhalten bleiben, während die Leckrate minimiert ist.
Obwohl die bevorzugten Ausführungsbeispiele im wesentlichen an
die Trinkeinrichtung gemäß dem Ziggity-Modell 1025 beschrieben
worden sind, weil diese Trinkeinrichtung weit verbreitet einge
setzt wird, kann die Erfindung trotzdem auch in einfacher Weise
auf alle anderen Arten von Tränkeinrichtungen übertragen
werden. Dabei dient die vorstehende Beschreibung ausschließlich
zum Zweck der Erläuterung und nur als Ausführungsbeispiel und
kann keine Beschränkung des Erfindungsgedankens darstellen.
Claims (15)
1. Dosierzapfen zum Einsatz in einer Tränkeinrichtung für
Geflügel, die mit Trinknippeln arbeitet, wobei die Trinknippel
einheiten mit einem Einlaß (76, 176), einem Auslaß, einer
Ventilkammer (62, 162) zwischen Einlaß und Auslaß, einem
Kugelventil und einem Betätigungszapfen (210) innerhalb der
Ventilkammer versehen sind, der sich durch den Auslaß erstreckt
und Kräften aus mindestens zwei unterschiedlichen Richtungen
ausgesetzt werden kann, um das Kugelventil zu betätigen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dosierzapfen (10, 110) im
Einlaß (76, 176) der Ventilkammer (62, 162) sitzt, und zwar so,
daß er durch das Kugelventil (220) während dessen Betätigung
bewegbar ist, daß er einen ersten (30) und einen zweiten
Bereich (40) aufweist, die beide so dimensioniert sind, daß sie
im Einlaß aufgenommen werden können, wobei der erste Teil dazu
dient, Flüssigkeitsströmung durch die Ventilkammer auf eine
erste Menge, bei einer Betätigung des Kugelventils zu
begrenzen, wenn auf den Betätigungszapfen aus einer Richtung
eine Kraft ausgeübt wird und wobei der zweite Teil dazu dient,
die Flüssigkeitsströmung durch die Ventilkammer auf eine zweite
Menge zu begrenzen, wenn das Kugelventil durch eine auf den
Betätigungszapfen (210) ausgeübte Kraft aus einer anderen
Richtung betätigt wird.
2. Tränkeinrichtung für Geflügel und Kleintiere mit einem
Ventilgehäuse (200), das einen Einlaß, einen Auslaß und eine
Kammer (62, 162) zwischen Einlaß und Auslaß aufweist, wobei in
der Kammer ein Ventil (220) zur Steuerung der Flüssigkeitsströ
mung zum Auslaß vorgesehen ist und durch den Auslaß Betäti
gungsmittel (210) geführt sind, um das Ventil zu betätigen und
ferner Dosiermittel (10, 110) sich durch den Einlaß erstrecken,
um die Zuflußmenge in die Kammer zu steuern, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dosiermittel Einrichtungen (10, 110) zum
Erzeugen unterschiedlicher Flüssigkeitszuflußmengen in die
Kammer aufweisen je nach den durch unterschiedliche Betäti
gungen vorliegenden Stellungen des Ventils.
3. Tränkeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dosiermittel aus einem sich durch den Einlaß
mit Abstand zwischen Einlaß und seiner Außenfläche erstrecken
den Zapfen (10, 110) bestehen und daß dieser Zapfen einen
ersten Bereich (30) mit einer ersten Umfangsabmessung aufweist,
die unterschiedlich von zweiten Umfangsabmessungen eines
zweiten Bereiches (40) sind und daß sowohl der erste als auch
der zweite Bereich innerhalb des Einlasses (176) aufnehmbar
ist.
4. Tränkeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dosiermittel aus einem Zapfen (110) besteht,
der einen zylindrischen Bereich (140, 130) aufweist, der im
Einlaß aufnehmbar ist und außerdem einen vergrößerten Bereich
(120), der innerhalb der Ventilkammer aufnehmbar ist, wobei der
zylindrische Bereich erste und zweite Abschnitte (140, 130)
aufweist, wobei der erste Abschnitt mit Schlitzen (140) an der
Außenfläche des Zapfens versehen ist, um eine größere Flüssig
keitsmenge durch den Einlaß fließen zu lassen verglichen mit
der Strömungsmenge, die durch den Einlaß strömt, wenn der
zweite Bereich (130) sich innerhalb dieses Einlasses (176)
befindet.
5. Tränkeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Dosiermittel (10) einen Bereich aufweisen, der im
Einlaß aufnehmbar ist und einen zweiten Bereich, der erste und
zweite Abschnitte (40, 30) aufweist, wobei die Querschnitts
fläche des ersten Abschnittes (30) größer als die Querschnitts
fläche des zweiten Abschnittes (40) ist und die Querschnitts
fläche des ersten Abschnittes (30) und die Querschnittsfläche
des Einlasses (76, 176) größer als die Querschnittsfläche des
zweiten Abschnittes (40) sind.
6. Tränkeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Querschnittsfläche des Einlasses (176) im wesent
lichen über die gesamte Länge des Einlasses konstant ist, daß
die Querschnittsfläche des ersten Abschnittes (130) im wesent
lichen entlang der gesamten Länge dieses ersten Abschnittes
konstant ist und daß die Querschnittsfläche des zweiten Ab
schnittes (140) entlang der Länge dieses zweiten Abschnittes
nicht konstant ist.
7. Tränkeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Dosierzapfen (10, 110) den Eintritt von Flüssig
keit in die Ventilkammer sowohl mit der ersten als auch mit der
zweiten Menge erlaubt.
8. Tränkeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Dosierzapfen (10, 110) einen dritten Bereich (20,
120) aufweist, der im wesentlichen innerhalb der Ventilkammer
(62, 162) liegt und der eine Umfangsabmessung aufweist, die
größer ist als die Umfangsabmessung des Einlasses (76, 176).
9. Dosierzapfen für den Einsatz in einer Tränkeinrichtung
mit einem Trinknippel, der einen Einlaß, einen Auslaß, eine
Ventilkammer zwischen Einlaß und Auslaß, ein Ventil mit einem
Betätigungsstift innerhalb der Ventilkammer aufweist und sich
ein Betätigungsstift durch den Auslaß erstreckt, dadurch
gekennzeichnet, daß der Dosierzapfen (10, 110) einen ersten
Bereich (30, 130) mit einer bestimmten Umfangsabmessung und
einen zweiten Bereich (40, 140) mit einer bestimmten Umfangs
abmessung aufweist, wobei die Umfangsabmessungen jedes dieser
beiden Bereiche kleiner als die Umfangsabmessung des Einlasses
(76, 176) sind, daß die Umfangsabmessungen des ersten Bereiches
(30, 130) größer als jene des zweiten Bereiches (40, 140) sind
und daß der Dosierzapfen noch einen dritten Bereich (20, 120)
aufweist, der eine Umfangsabmessung aufweist, die größer als
die Umfangsabmessung des Einlasses ist.
10. Vorrichtung zum Tränken von Geflügel und Kleintieren
mit einem Ventilgehäuse mit einem Einlaß, einem Auslaß und
einer Ventilkammer zwischen Einlaß und Auslaß, mit einem Ventil
in der Kammer, das den Durchfluß zum Auslaß steuert, sowie mit
Betätigungsmitteln, die sich durch den Auslaß erstrecken und
zur Betätigung des Ventiles dienen sowie mit Dosiermitteln, die
sich durch den Einlaß erstrecken, um die Menge des Flüssig
keitszuflusses zu der Ventilkammer zu steuern, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dosiermittel mit Maßnahmen zur Erzeugung ver
schiedener Strömungsmengen in die Ventilkammer (62, 162)
versehen sind, die in Abhängigkeit von durch unterschiedliche
Betätigung erreichten Stellungen des Ventils (220) hervorge
rufen werden und daß die Dosiermittel einen Zapfen (10, 110)
umfassen, der sich durch den Einlaß (76, 176) mit Abstand
zwischen Einlaß und seiner Außenfläche erstreckt, der einen
ersten Bereich (30, 130) mit einer bestimmten Umfangsabmessung
und einen zweiten Bereich (40, 140) mit einer bestimmten
zweiten Umfangsabmessung aufweist, wobei die erste Umfangs
abmessung unterschiedlich von der zweiten ist und sowohl der
erste als auch der zweite Bereich innerhalb des Einlasses
aufnehmbar sind.
11. Einrichtung zum Tränken von Geflügel und Kleintieren,
bestehend aus einem Gehäuse mit einem Trinknippel, das mit
einer Einlaßöffnung und einer Auslaßöffnung versehen ist und
bei der sich eine Ventilkammer innerhalb des Gehäuses zwischen
der Einlaß- und der Auslaßöffnung befindet, wobei sich inner
halb der Ventilkammer ein Ventil und ein Betätigungszapfen be
findet, der sich durch die Auslaßöffnung erstreckt und sich der
Dosierzapfen durch die Einlaßöffnung erstreckt und in seiner
Längsrichtung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dosierzapfen (10, 110) mindestens zwei verschiedene äußere
Formgestaltungen längs seiner Längsachse aufweist und dem
Ventil (220) so zugeordnet ist, daß bei der Ventilbetätigung,
die eine Flüssigkeitsmenge für das Geflügel oder die Kleintiere
zur Verfügung stellen soll, mindestens zwei verschiedene
Strömungszustände in der Einlaßöffnung (76, 176) erhalten
werden, die von der Anordnung der Längserstreckung innerhalb
der Einlaßöffnung abhängen.
12. Tränkeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Dosierzapfen (10, 110) eine erste Außenge
staltung (30, 130) aufweist, die eine erste Querschnittsfläche
besitzt und eine zweite äußere Ausgestaltung (40, 140), die
eine zweite Querschnittsfläche aufweist und dadurch daß die
erste Querschnittsfläche kleiner als die zweite Querschnitts
fläche ist.
13. Tränkeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Betätigungsstift (210) bei einer Betätigung
durch Kräfte in einer ersten Richtung das Ventil (220) um einen
ersten Betrag innerhalb der Ventilkammer bewegt und bei einer
Betätigung durch Kräfte in einer zweiten Richtung das Ventil um
einen zweiten Betrag innerhalb der Ventilkammer (62, 162)
bewegt und daß der Dosierzapfen (10, 110) dem Ventil so zugeord
net ist, daß eine Bewegung des Ventiles um den ersten Betrag
eine erste Flüssigkeitsmenge durch die Einlaßöffnung (76, 176)
und eine Bewegung des Ventiles um den zweiten Betrag eine
zweite Flüssigkeitsmenge durch die Einlaßöffnung strömen läßt.
14. Tränkeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Strömungsquerschnitt zwischen dem Betäti
gungsstift (210) und der Auslaßöffnung größer ist als der
größte Strömungsquerschnitt zwischen dem Dosierzapfen (10, 110)
und der Einlaßöffnung (76, 176).
15. Dosierzapfen für den Einsatz an einem Trinknippel einer
Tränkeinrichtung für Geflügel, wobei der Trinknippel einen
Einlaß, einen Auslaß, eine Ventilkammer zwischen Einlaß und
Auslaß, ein Ventil innerhalb der Ventilkammer und einen Betäti
gungsstift aufweist, der sich durch den Auslaß erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dosierzapfen (10, 110) einen
sich längs erstreckenden Bereich aufweist, der in Abstimmung
mit dem Einlaß (76, 176) so bemessen ist, daß er im Einlaß mit
ausreichendem Spiel hin- und herbewegbar ist, um eine Flüssig
keitsströmung zwischen seiner Außenseite und dem Einlaß in
ausreichender Menge für das Geflügel zur Verfügung zu stellen,
wenn das Ventil (220) betätigt ist, daß dieser sich längs
erstreckende Bereich mindestens erste (30, 130) und zweite (40,
140) verschiedene Umfangsabmessungen an verschiedenen Stellen
längs dieses sich in der Längsrichtung erstreckenden Bereiches
aufweist und daß die ersten und die zweiten Umfangsabmessungen
so ausgewählt sind, daß erste und zweite unterschiedliche
Flüssigkeitsmengen zwischen dem Dosierzapfen und dem Einlaß
durchgelassen werden, wenn das Ventil abhängig von der Art der
Betätigungskraft betätigt wird, die auf den Betätigungszapfen
wirkt.
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