DE4117990A1 - Elektrischer rasierapparat - Google Patents
Elektrischer rasierapparatInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen
Rasierapparat mit wenigsten einem an einem Gehäuse an
geordneten Kurzhaarschneidsystem und wenigstens einem
am Gehäuse verschiebbar gelagerten Betätigungsschalter
zur Verstellung eines Langhaarschneidsystems von einer
"Aus"-Stellung in mindestens eine Betriebsstellung.
Es ist bereits ein elektrischer Rasierapparat mit an
einem Gehäuse angeordneten Kurzhaarschneidsystemen und
wenigstens einem am Gehäuse verschiebbar gelagerten
Betätigungsschalter bekannt (DE 28 43 947 C2), der zur
Verstellung des Langhaarschneidsystems von einer "Aus"-
Stellung in eine Betriebsstellung dient, die einer
Gebrauchsstellung entspricht. In jeder Stellung ist der
Langhaarschneider gegenüber dem Gehäuse des Rasierappa
rats festgestellt, so daß der Langhaarschneider während
der Rasur nur über den Betätigungsschalter in eine
andere Gebrauchsstellung, beispielsweise in eine
"Trimm"-Stellung, bringbar ist, in der dann der Lang
haarschneider erneut arretiert ist, so daß er während
des Arbeitseinsatzes seine Lage nicht verändern kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrischen
Rasierapparat der eingangs genannten Art mit zwei
Schneidsystemen derart auszubilden, daß beide Schneid
systeme in wenigsten einer Betriebsstellung gleichzei
tig optimal zum Einsatz gebracht werden können.
Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß
das Langhaarschneidsystem derart am Gehäuse des Rasier
apparats bewegbar gelagert ist, daß es der Hautoberflä
che ständig folgt. Hierdurch wird auf einfache Weise
sichergestellt, daß der Langhaarschneider stets mit
einem optimalen Winkel auf der Hautoberfläche anliegt
und die langen Haare für die Rasur erfaßt, die von dem
Kurzhaarschneidsystem nicht erfaßt werden bzw. nicht
erfaßt werden können. Wird beispielsweise bei der Rasur
die Lage des Rasierapparats gegenüber der Hautoberflä
che verändert und dadurch auch die Anlagefläche der
Hautoberfläche mit Bezug auf das Kurz- und Langhaar
schneidsystem, so wird automatisch der Langhaarschnei
der entsprechend angepaßt und dadurch sichergestellt,
daß beide Schneidsysteme optimal an der Hautoberfläche
anliegen. Hierdurch wird die Rasierleistung wesentlich
verbessert und die Aggressivität des Langhaarschneid
systems gleichzeitig vermindert, so daß Hautrötungen
bzw. Verletzungen herabgesetzt werden können. Der Lang
haarschneider bleibt hierdurch nicht an Hautfalten oder
Gesichtskonturen, beispielsweise am Kieferknochen, hän
gen. Das Gleitverhalten des Langhaarschneiders an der
Hautoberfläche wird dadurch angenehmer, d. h. verbes
sert.
Hierzu ist es vorteilhaft, daß das Langhaarschneid
system am Gehäuse des Rasierapparats vertikal schwim
mend gelagert ist.
Ferner ist es vorteilhaft daß das Langhaarschneidsystem
und/oder die das Langhaarschneidsystem aufnehmenden
Tragteile über zumindest ein Federelement oder einen
Druckspeicher am Gehäuse des Rasierapparats abgestützt
ist. Hierdurch wird auf einfache Weise bei Erreichen
eines bestimmten Anpreßdruckes sichergestellt, daß der
Langhaarschneider immer so weit wegtaucht bzw. zurück
geschoben wird, daß er zusammen mit dem Kurzhaar
schneidsystem stets eine optimale Lage zur Hautoberflä
che einnimmt. Anstelle eines oder mehrerer Federele
mente kann auch ein Druckspeicher vorgesehen sein, der
als Gasdruckspeicher ausgebildet sein kann und die
gleiche Aufgabe wie die Feder erfüllt.
Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbil
dung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, daß der Lang
haarschneider über den Betätigungsschalter in wenig
stens eine Gebrauchsstellung verschiebbar ist, in der
der Langhaarschneider über zumindest eine zwischen
Betätigungsschalter und Langhaarschneider wirkende
Feder in einer gegen den Druck der Feder veränderbaren
Gebrauchsstellung gehalten wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteil
haft, daß der Langhaarschneider auf einer im Gehäuse
vorgesehenen Platte angeordnet ist, die über den Betä
tigungsschalter verstellbar ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Lösung ist schließlich vorgesehen, daß die den
Langhaarschneider aufnehmende Platte über ein oder meh
rere Führungsteile auf einem Schieber verstellbar gela
gert ist, der über den Betätigungsschalter in verschie
dene Positionen verstellbar ist. Über die den Langhaar
schneider aufnehmende Platte läßt sich der Langhaar
schneider ohne weiteres in die gewünschte Gebrauchs
stellung verschieben, in der er dann aufgrund seiner
schwimmenden Lagerung ohne weiteres der Hautkontur
folgt.
Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfin
dung, daß eine oder mehrere Federn auf Führungsstiften
angeordnet sind die sich einenends gegen eine Platte
und anderenends auf ein auf dem Schieber vorgesehenes
Widerlager abstützen. Hierdurch wird eine einwandfreie
Funktion des Langhaarschneiders gewährleistet, ohne daß
ein Verkanten zu befürchten ist.
Im Zusammenhang mit der Anordnung des Langhaarschnei
ders und der Platte ist es von Vorteil, daß die Platte
ein Hakenteil aufweist, über das die Platte in einer
Endlagestellung gesichert ist.
Vorteilhaft ist es ferner, daß die Platte zwei mit
Abstand zueinander angeordnete Hakenteile aufweist, die
mit Gleitflächen ausgerüstet sind, die beim Einschieb
vorgang der Platte in den Schieber gegen an dem Schie
ber vorgesehene Gleitflächen zur Anlage bringbar sind
und dadurch die Haken soweit auseinanderbiegen, daß die
Platte in eine Arretierungsposition verstellbar ist.
Auf diese Weise wird der Langhaarschneider in einer
Richtung am Schieber festgelegt.
Außerdem ist es vorteilhaft, daß zwischen den beiden an
der Platte und dem Schieber vorgesehenen Widerlagern
und der Kante ein Abstand vorgesehen ist, so daß in
der Schwimmstellung des Langhaarschneiders dieser in
diesem Bereich auf- und abwärts bewegt werden kann.
Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbil
dung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, daß die Platte
und der Schieber gemeinsam über einen Betätigungsschal
ter in verschiedene Positionen verstellbar sind. Hier
durch wird die Handhabung des Rasierapparats zusätzlich
verbessert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteil
haft, daß die den Langhaarschneider aufnehmende Platte
in mindestens einer Stellung in der Auf- und Abwärts
bewegung über eine Sperre verriegelbar ist, die mit
ihrer oberen Kante gegen eine untere Kante der Platte
anlegbar ist, z. B. für die "Trimm"-Stellung.
Ferner ist es vorteilhaft, daß die Sperre an dem Schie
ber, dem unteren Teil des Langhaarschneidsystems oder
am Gehäuse befestigt ist.
Eine zusätzliche Möglichkeit gemäß einer Weiterbildung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß
das Langhaarschneidsystem durch den Betätigungsschalter
in die "Trimm"-Position verschiebbar ist und dabei die
Sperre an einer im Schlitz vorgesehenen Schrägen ent
langfährt, so daß die Sperre in eine Rastposition
bewegt wird, in der die Sperre gegen die untere Kante
der Platte anliegt und dadurch eine Abwärtsbewegung des
Langhaarschneiders verhindert, wobei bei einer Verstel
lung des Langhaarschneidsystems durch den Betätigungs
schalter 9 in eine Schwimmposition, eine Entriegelung
des Langhaarschneiders erfolgt.
Eine wesentliche Ausführungsform besteht darin, daß die
Sperre über die am Gehäuse vorgesehene Schräge automa
tisch so weit aus einer Rastposition wegbewegt wird,
daß dadurch eine Auf- und Abwärtsbewegung des Langhaar
schneiders möglich ist.
Im Zusammenhang mit der Anordnung des Langhaarschnei
ders ist es von Vorteil, daß der Langhaarschneider über
einen Elektromotor antreibbar ist, der über einen
Schwinghebel, einen Mitnehmer sowie einen in einer
Schwingbrücke angeordneten Schlitz mit dem Langhaar
schneider in Verbindung steht. Hierdurch wird auch
sichergestellt, daß der Langhaarschneider stets mit der
gleichen Frequenz angetrieben wird.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist
es vorteilhaft, daß der Schwinghebel mit der Platte zur
Inbetriebnahme des Langhaarschneiders verstellbar ist
und daß der Langhaarschneider auf einer Achse schwenk
bar angeordnet ist, die in Seitenteilen der verstell
baren Platte des Langhaarschneidsystems aufgenommen
ist. Hierdurch ist eine stufenlose Anpassung des An
stellwinkels des Langhaarschneiders möglich.
Ferner ist es vorteilhaft, daß der verschwenkbare Lang
haarschneider über eine Steuervorrichtung in Abhängig
keit des Stellwegs des Betätigungsschalters in seiner
Lage veränderbar ist und daß die Steuervorrichtung aus
einer Steuerstange besteht, die mit ihrem einen Ende an
einen Stellteil des Langhaarschneiders und mit ihrem
anderen Ende mit einer Kulissenführung in Wirkverbin
dung steht.
Besonders vorteilhaft ist es ferner, daß die Kulissen
führung unter anderem aus einer Steuerscheibe besteht,
die über einen Bolzen mit dem unteren Ende der Steuer
stange gelenkig verbunden ist, die durch ihre am oberen
Ende befestigten Gelenkbolzen mit einer Walze des Lang
haarschneiders wirkungsmäßig verbunden ist, so daß bei
einer Verstellung des Schiebers und somit der Steuer
stange nach oben, die Walze mit Bezug auf die Längsmit
telebene des Rasierapparats zwischen 0° und 120° nach
unten gedreht wird. Vorteilhaft ist es auch, daß die
Kulissenführung aus einer Steuerscheibe und aus drei
schlitzförmigen Kurvenabschnitten besteht, wobei zwei
schlitzförmige Kurvenabschnitte geradlinig ausgebildet
und horizontal versetzt zueinander angeordnet sind und
über den dritten, schräg verlaufenden, schlitzförmigen
Kurvenabschnitt miteinander verbunden sind. Ferner ist
es vorteilhaft, daß der schräg verlaufende Kurven
abschnitt der Kulissenführung derart gekrümmt ist, daß
der Langhaarschneider bei Auf- und Abwärtsbewegung in
einem Winkelbereich ständig in die eine oder andere
Richtung gedreht wird. Dadurch erhält man eine optimale
Anpassung des Anstellwinkels des Langhaarschneiders.
Hierzu ist es vorteilhaft, daß die Steuerscheibe einer
seits über einen Bolzen mit der Steuerstange und ande
rerseits über einen Führungsbolzen in der in einer am
Gehäuse bzw. an einem Seitenteil des Gehäuses vorgese
henen schlitzförmigen Kurvenabschnitt verschiebbar auf
genommen ist und daß die Steuerscheibe ferner über
einen Bolzen in einem Seitenteil des Schiebers drehbar
gelagert ist. Hierdurch wird automatisch und auf einfa
che Weise bei Verstellung des Betätigungsschalters und
des zugehörigen Schiebers auch eine Verstellung des
Langhaarschneiders in die richtige Gebrauchs- oder auch
"Aus"-Stellung bzw. Transportstellung herbeigeführt.
Gemäß einer besonderen Ausgestaltung ist schließlich
vorgesehen, daß der Schaltschieber über eine Sperrvor
richtung in mindestens einer Stellung feststellbar ist
und daß die Sperrvorrichtung als Sperrscheibe ausgebil
det ist, die über einen Zapfen mit dem Schaltschieber
gelenkig verbunden und über einen zweiten Zapfen in
einer im Gehäuse vorgesehenen schlitzförmigen, kurven
förmigen Kulisse derart geführt ist, daß bei einer Ver
stellung des Schaltschiebers die Sperrscheibe über die
Kulisse eine Drehbewegung ausführt, in der "Aus"-Stel
lung des Schaltschiebers den Langhaarschneider fest
stellt und in einer weiteren Stellung den Langhaar
schneider freigibt.
Eine andere Ausführungsform ist gemäß einer Weiterbil
dung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, daß der Lang
haarschneider auf einer im Gehäuse verschiebbar gela
gerten Platte angeordnet ist, die sich über eine als
Bügelfeder ausgebildete Feder gegenüber dem Gehäuse ab
stützt, die in einer Lage den Langhaarschneider nach
oben und nach Überschreiten einer Totpunktlage nach
unten verschiebt und daß die als Bügelfeder ausgebil
dete Feder einenends auf einem Bolzen des Gehäuses
befestigt ist, sich anderenends in einer in dem Schie
ber vorgesehenen Vertiefung abstützt und in dieser
abrollt, wobei in einer unteren Stellung des Schiebers
dieser durch ein federelastisches Feststellelement
feststellbar ist.
Bei einer anderen Ausführungsform ist es vorteilhaft,
daß der im Gehäuse verschiebbar gelagerte Schieber
zweiteilig ausgebildet ist und aus einem oberen, den
Langhaarschneider aufnehmenden Langhaarschneidekopf und
einem unteren, ein Verriegelungsteil aufweisenden Teil
besteht, wobei zumindest der untere Teil über das Ver
riegelungsteil in mindestens einer Stellung feststell
bar ist und einen federelastischen Verriegelungs
haken aufweist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen, in der Beschreibung und in den Figuren
beschrieben bzw. dargestellt, wobei bemerkt wird, daß
alle Einzelmerkmale und alle Kombinationen von Einzel
merkmalen erfindungswesentlich sind.
In den Figuren ist die Erfindung an einer Ausführungs
form beispielsweise dargestellt, ohne auf diese Ausfüh
rungsform beschränkt zu sein. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Rasierapparats
mit einem Scherkopf, einem Langhaar
schneidsystem, einem Betätigungsschal
ter und einem Ein- und Ausschalter,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Rasierapparats
gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Explosionsdarstellung des Rasier
apparats mit einem Langhaarschneider,
der mit Hilfe eines Kurbelgetriebes
zwischen verschiedenen Stellungen ver
stellbar ist,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung entlang der
Linie A-B gemäß Fig. 2,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
verstellbar und zusätzlich verschwenk-
sowie bewegbar gelagerten Langhaar
schneiders, wobei diese Stellung des
Langhaarschneiders die "Aus"-Stellung
andeutet,
Fig. 6 den Langhaarschneider gemäß Fig. 5 in
der unteren Betriebsstellung seiner
"Kombi"-Stellung,
Fig. 7 den Langhaarschneider gemäß Fig. 5 in
der oberen Betriebsstellung seiner
"Kombi"-Stellung,
Fig. 8 den Langhaarschneider gemäß Fig. 5 in
seiner "Trimm"-Stellung,
Fig. 9 den Langhaarschneider gemäß Fig. 5 in
einer Explosionsdarstellung,
Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
bewegbar gelagerten Langhaarschneiders,
wobei diese Stellung des Langhaar
schneiders die "Aus"-Stellung andeutet,
Fig. 11 den bewegbar gelagerten Langhaarschnei
der gemäß Fig. 10 in seiner Betriebs
stellung,
Fig. 12 den bewegbar gelagerten Langhaarschnei
der, wobei der obere Teil des Langhaar
schneiders schwimmend auf dem Schieber
gelagert ist.
Fig. 1 zeigt einen elektrischen Rasierapparat mit
einem Gehäuse 1 und einem Kurzhaarschneidsystem 2 sowie
einem auf der Frontseite 3 des Gehäuses 1 verschiebbar
angeordneten, ersten Betätigungsschalter 9 mit einem
zugeordneten Langhaarschneidsystem 4.
Das Langhaarschneidsystem 4 besteht aus einem Schie
ber 15 und einem in diesem verschiebbar gelagerten
Langhaarschneider 4′. Der Schieber 15 ist auf der Vor
derseite des Gehäuses 1 hinter der Gehäusewand 8 ver
schiebbar aufgenommen.
Das Langhaarschneidsystem 4 weist eine T-förmig ausge
bildete Platte 40 auf. Die Platte 40 des Langhaar
schneidsystems 4 ist durch die beiden, mit Abstand
zueinander angeordneten Führungsteile 22 geführt.
Hierzu weist der Langhaarschneider 4′ an seiner Vorder
seite zwei mit Abstand zueinander angeordnete Führungs
elemente 31 mit je einer Führungsnut 32 auf, in der je
ein Führungsteil 22 verschiebbar aufgenommen ist. Die
beiden Führungsteile 22 sind an einer Platte 40 des
Langhaarschneidsystems 4 fest angeordnet.
Außerdem ist die sich nach unten erstreckende, länglich
ausgebildete Platte 40 in einer Langlochöffnung 24 so
wie einer rechteckförmigen Öffnung 30 höhenbeweglich
aufgenommen. Die Langlochöffnung 24 sowie die Öff
nung 30 befinden sich in dem Schieber 15, der auf der
Vorderseite des Gehäuses 1 verschiebbar gelagert ist.
Zwischen einer oberen Kante 33 der Platte 40 und einer
unteren Kante 34 befindet sich je eine, auf einem Füh
rungsstift 35 angeordnete Feder 36. Das obere Ende
jedes Führungsstifts 35 ist mit dem rechten und linken
Führungselement 31 fest verbunden und das untere Ende
in je einer, in dem Schieber 15 vorgesehenen Bohrung 29
verschiebbar aufgenommen. Wird in der "Kombi"-Stellung
(vergl. auch Fig. 7) von oben her Druck auf den Lang
haarschneider 4′ ausgeübt, so kann sich der Langhaar
schneider 4′ nach unten bewegen bzw. wegtauchen und
sich dadurch der Hautkontur einer Person optimal anpas
sen, da sich der Anstellwinkel des Langhaarschnei
ders 4′ der Außenkontur fortlaufend anpaßt.
Das in der Zeichnung nicht verschwenkbar dargestellte
Kurzhaarschneidsystem bzw. der Scherkopf 2 kann relativ
zum Gehäuse 1 schwenkbar gelagert sein und ist mit
einem Obermesser 5 und einem dem Obermesser 5 zugeord
neten, in der Zeichnung nicht sichtbaren Untermes
ser ausgestattet. Der Scherkopf 2 ist auf das Gehäuse 1
aufsetzbar. Der Antrieb des Untermessers 5 erfolgt mit
tel- oder unmittelbar über einen in der Zeichnung nicht
dargestellten Elektromotor.
Der Antrieb der Schneidklinge des aus einem Schneidkamm
und einer diesem zugeordneten oszillierend angetriebe
nen Schneidklinge bestehenden Langhaarschneiders 4′
erfolgt ebenfalls über den in der Zeichnung nicht dar
gestellten Elektromotor und einer Schwingbrücke, von
der in der Zeichnung das einen Schlitz 41 aufweisende
Antriebsteil 39 dargestellt ist. Ein an der Platte 40
schwenkbar gelagerter Schwinghebel 37, der einerseits
über einen Mitnehmer 38 mit der Schneidklinge des Lang
haarschneiders 4′und andererseits über einen in den
Schlitz 41 eingreifenden Stift 128 mit dem Antriebs
teil 39 gekoppelt ist, überträgt die oszillierende
Schwingbewegung der Schwingbrücke auf die Schneid
klinge.
Der Betätigungsschalter 9, durch den das Langhaar
schneidsystem 4 zwischen drei Schaltpositionen "1" bis
"3" verstellt werden kann, ist auf der Gehäusewand 8
des Rasierapparats verschiebbar angeordnet.
Die Schaltposition "1" entspricht einer Ruheposition
bzw. "Aus"-Stellung und die Schaltposition "2" einer
"Kombi"-Position, in der der Langhaarschneider 4′
schwimmend gelagert ist und bei Druckausübung auf den
Langhaarschneider 4′ nach unten wegtauchen kann.
Die Schaltposition "3" entspricht einer "Trimm"-Posi
tion, in der das Langhaarschneidsystem 4, wie nachste
hend noch weiter erläutert wird, festgestellt ist.
Mit einem weiteren Betätigungsschalter 9′ wird der
lediglich das Kurzhaarschneidsystem 2 des Rasierappa
rats von einer "Aus"-Stellung (Aus) in eine Betriebs
stellung (Ein) gebracht.
Wie aus Fig. 3 ferner hervorgeht, ist der Betätigungs
schalter 9 an seiner Unterseite mit einem Führungsele
ment 6 versehen, das in einer in der Gehäusewand 8 vor
gesehenen Langlochöffnung 7 in die Positionen "1, 2, 3"
verstellbar ist.
Der Betätigungsschalter 9 ist über das Führungsele
ment 6 und über Verbindungstifte mit einer Schalter
platte 10 verbunden, die an ihrem oberen Ende ein abge
winkeltes Stellteil 11 mit einer Kulisse 50 zur Auf
nahme eines Mitnehmerstiftes 52 aufweist. Der Mitneh
merstift 52 gehört zu einer Kurbel 51 bzw. einem Kop
pelgetriebe 12.
Das Koppelgetriebe 12 besteht aus einer Koppel 57, an
der über einen Gelenkbolzen 59 eine Schwinge 58 und
über einen Gelenkbolzen 53 eine Kurbel 51 gelenkig an
geschlossen ist.
Die Schwinge 58 ist über eine Bohrung 54 in der Gehäu
sewand 8 an einem Zapfen 54′ schwenkbar gelagert, während die Kur
bel 51 über einen Zapfen 56 an der Gehäusewand 8
schwenkbar angeschlossen ist.
An der Koppel 57 ist ein weiterer Zapfen 13 vorgesehen,
der in eine im Schieber 15 angeordnete Kulisse 14 des
Langhaarschneidsystems 4 eingreift. Die Kulisse 14 ver
läuft in etwa rechtwinklig zur Bewegungsbahn des Lang
haarschneidsystems 4, so daß eine durch den Zapfen 13
beschriebene Koppelkurve 60 auch im Kurvenbereich
genutzt werden kann.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, weist die Koppelkurve 60
eine Geradführung 60′ und einen Kurventeil 60′′ auf.
Wird der Betätigungsschalter 9 aus seiner untersten
Position verstellt, so ist es möglich, daß sich der
Zapfen 13 noch in dem Kurventeil 60′′ befindet. Die
Querbewegung des Zapfens 13 kann durch die querverlau
fende Kulisse 14 ausgeglichen werden, wenn die kreis
förmig angetriebene Kurbel 51 den Zapfen 13 aus dem
Kurventeil 60′′ der Koppelkurve 60 herausbewegt.
Der schräg verlaufende Kurvenabschnitt 66′′′ der Kulis
senführung 66 ist derart gekrümmt, daß der Langhaar
schneider 4′ bei seiner Auf- und Abwärtsbewegung
(Schwimmstellung) in einem Winkelbereich von ca. 10°
ständig in die eine oder andere Richtung gedreht wird.
Soll der elektrische Antrieb des Rasierapparats und so
mit das im Kurzhaarschneidsystem 2 vorgesehene Schneid
system in Betrieb gesetzt werden, so wird der Betäti
gungsschalter 9′ in die Position "Ein" verschoben. Bei
Verstellung des Betätigungsschalters 9 in die Posi
tion "2" wird das mit dem Betätigungsschalter 9 gekop
pelte Langhaarschneidsystem 4 zugeschaltet.
Bei einer Verstellung des Betätigungsschalters 9 um
5 mm Hub nach oben in die Position "2" wird aufgrund
des Koppelgetriebes 12 der Hubweg von ca. 5 mm auf
13 mm übersetzt, so daß der Koppelpunkt mit seinem Zap
fen 13 einen linearen Weg von ca. 13 mm ausführt. Dabei
bewegt sich der Zapfen 13 auf der Geradführung 60′, die
je nach Ausbildung des Koppelgetriebes 12 auch ein
wenig gekrümmt sein kann.
Wird der Betätigungsschalter 9 in seine Position "3"
verstellt, so legt der Betätigungsschalter 9 einen Weg
von ca. 5 mm und der Zapfen ebenfalls einen Weg von
5 mm zurück, wobei er sich bereits in das Kurven
teil 60′′ hineinbewegen kann. Hierdurch wird die
Schaltcharakteristik wesentlich verbessert, da nun die
Schaltwege des Betätigungsschalters 9 insgesamt sehr
klein sind. Bei der zuletzt genannten Verstellung des
Langhaarschneidsystems 4 in die "Trimm"-Position oder
umgekehrt, kommt man mit geringen Stellwegen aus. Es
ist jedoch möglich, durch entsprechende Anordnung und
Ausbildung des Koppelgetriebes die Schaltweglänge des
Koppelpunktes bzw. des Zapfens 13 unterschiedlich groß
zu gestalten, wobei für das Koppelgetriebe kein wesent
lich größerer Bauraum zur Verfügung gestellt werden
muß.
Bei Verstellung des Betätigungsschalters 9 von der
"Aus"-Stellung in die erste Betriebsstellung
(Position "2") arbeitet das Koppelgetriebe 12 mit einem
Übersetzungsverhältnis 1 : 2,5 und bei Verstellung des
Betätigungsschalters 9 von der ersten Betriebsstellung
in eine zweite Betriebsstellung (Position "3") mit
einem Übersetzungsverhältnis von 1 : 1. Andere Überset
zungverhältnisse sind, wie bereits erwähnt, möglich.
Wie aus Fig. 3 ferner hervorgeht, wird der Langhaar
schneider 4′ mittels der beiden Federn 36 nach oben
gedrückt. Die Aufwärtsbewegung des Langhaarschnei
ders 4′ wird durch zwei seitlich an der Platte 40 ange
ordnete Haken 27 begrenzt, die die an dem Schieber 15
vorgesehenen Vorsprünge 28 untergreifen.
Die an der Platte 40 angeordneten Hakenteile 27
sind mit Gleitflächen ausgerüstet, die beim Einschieb
vorgang der Platte 40 in den Schieber gegen an dem
Schieber 15 vorgesehene Gleitflächen zur Anlage
bringbar sind und dadurch die Haken soweit auseinander
biegen, daß die Platte in eine Halteposition verstell
bar ist.
Die Abwärtsbewegung des Langhaarschneiders 4′ wird bei
Anlage der Unterkante 124 des Schiebers 40 gegen die
Kante 34 begrenzt, die an dem Schieber 15 vorgesehen
ist. Zwischen der Unterkante 124 des Schiebers 40 und
der Kante 34 ist ein Abstand bis zu 10 mm vorgesehen,
so daß sich der Langhaarschneider 4′ in der Schwimm
stellung in diesem Bereich auf- und abwärts bewegen
kann.
In den Schaltpositionen "1", "2" und "3" ist der
Schaltschieber 9 mittels Rastbolzen 16 festsetzbar, die
von einer Noppen 127 aufweisenden Gabel 17 der Schal
terplatte 10 übergriffen werden.
In der Schaltposition "3", die der "Trimm"-Position
entspricht, wird der Langhaarschneider 4′ bzw. die
Platte 40 durch eine Sperre 18 gegenüber dem unteren
Teil 4′′ des Schiebers 15 festgesetzt. Hierzu liegt die
Sperre 18 mit ihrer oberen Kante 18′ gegen eine untere
Kante 40′ der Platte 40 an. Die Sperre 18 ist an dem
Grundschieber bzw. dem unteren Teil 4′′ des Schie
bers 15 befestigt und federnd ausgebildet (vergl. Fig.
4). Wird das Langhaarschneidsystem 4 durch den Betäti
gungsschalter 9 in die "Trimm"-Position verschoben,
dann fährt die Sperre 18 an einer im Schlitz 19 vorge
sehenen Schräge 20 entlang, so daß die Sperre 18 in die
Rastposition gemäß Fig. 3 bewegt wird, in der die
Sperre 18 gegen die untere Kante 40′ der Platte 40 an
liegt und dadurch eine Abwärtsbewegung des Langhaar
schneiders 4′ verhindert. Der Schlitz 19 ist in einer
Gehäusewand 126 des Gehäuses 1 vorgesehen. Das Lösen
der Sperre erfolgt auf umgekehrte Weise.
In den Fig. 5 bis 9 ist ein weiteres Ausführungsbei
spiel eines Rasierapparats mit einem Langhaarschnei
der 4′ dargestellt, der mit Hilfe des Betätigungsschal
ters 9, einstellbar ist.
Wie aus der Explosionsdarstellung Fig. 9 hervorgeht,
ist auf der Gehäusewand 8 der Betätigungsschalter 9
verschiebbar angeordnet, der über einen Mitnehmer 75
mit einer in der Schalterplatte 10 vorgesehenen Öff
nung 76 wirkungsmäßig verbunden ist, so daß über den
Betätigungsschalter 9 die Schalterplatte 10 in die
Positionen "1" bis "3" verstellt werden kann.
Wie aus Fig. 9 ferner hervorgeht wird der Schaltschie
ber 15 sowohl durch einen in dem Schaltschieber 15 vor
gesehenen Schlitz 77, in den ein am Gehäuse angeordne
ter Zapfen 78 eingreift als auch über mindestens einen
in einem Seitenteil 55 des Schaltschiebers 15 vorgese
henen Schlitz 79 geführt, in den ein Führungselement 80
eingreift, das in einem Seitenteil 67 des Gehäuses 1
vorgesehen ist.
Die Schalterplatte 10 ist über zwei herausstehende Zap
fen 81, 82 geführt. Der Zapfen 81 ist in einem
Schlitz 84 und der Zapfen 82 in einem Schlitz 85 höhen
beweglich geführt. Nach diesem Ausführungsbeispiel
übernimmt die Schalterplatte 10 zwei Funktionen. Sie
wird einmal als Grundschieber und gleichzeitig als
Schalterplatte eingesetzt. Nach diesem Ausführungbei
spiel federt der Langhaarschneider 4′ gegenüber der
Schalterplatte 10 ab. Der Langhaarschneider 4′ ist
gemäß Fig. 9 gegenüber dem Schaltschieber 15 nicht
höhenbeweglich verstellbar gelagert.
Der in dem Gehäuse 1 verschiebbar gelagerte Schalt
schieber 10 ist über eine Rastvorrichtung 86 in den
Positionen "1" bis "3" gemäß dem ersten Ausführungsbei
spiel festsetzbar. Die Rastvorrichtung 86 besteht aus
zwei gabelförmig ausgebildeten Rasthaken 87, die in
zwei untere, gegenüberliegende Vertiefungen 88, zwei
darüberliegende, mittlere Vertiefungen 89 oder zwei
obere Vertiefungen 90 der Rastvorrichtung 86 einrastbar
sind. Die unteren Vertiefungen 88 dienen der Festset
zung des Betätigungsschalters 9 in der "Aus"-Stellung,
die mittleren Vertiefungen 89 der Festsetzung des Betä
tigungsschalters 9 in der "Kombi"-Stellung und die obe
ren Vertiefungen 90 der Festsetzung des Betätigungs
schalters 9 in der "Trimm"-Stellung. Die einzelnen Ver
tiefungen 88 bis 90 sind auf Leisten 91 angeordnet.
Der Betätigungsschalter 9 dient zur Verstellung und zur
Arretierung des Langhaarschneiders 4′. Hierzu steht der
Betätigungsschalter 9 mit einer Sperrvorrichtung, die
als Sperrscheibe 92 ausgebildet ist in Verbindung. Die
Sperrscheibe 92 ist über einen Zapfen 83 mit der Schal
terplatte 10 gelenkig verbunden und über einen zweiten
Zapfen 94 in einer im Gehäuse 1 vorgesehenen schlitz-
und kurvenförmigen Kulisse 95 derart geführt, daß bei
einer Verstellung der Schalterplatte 10 die Sperr
scheibe 92 über die Kulisse 95 eine Drehbewegung aus
führt. In der "Aus"-Stellung weist die Sperrscheibe die
in Fig. 9 dargestellte vertikale Position auf, in der
der Langhaarschneider 4′ blockiert ist.
Wird der Schaltschieber in die Position "2" d. h. in die
"Kombi"-Stellung verschwenkt, so nimmt die Sperr
scheibe 92 die in punktierten Linien angedeutete hori
zontale Lage, gemäß Fig. 9, ein.
Wird der Betätigungsschalter 9 weiter nach oben in die
"Trimm"-Stellung bewegt, so schlägt die nummehr
gedrehte und dadurch vertikal verlaufende Sperr
scheibe 92 gegen eine im Schieber 15 angeordnete, mit
bezug auf den Schieber 15 horizontal verlaufende
Rippe 98 an und blockiert eine weitere Abwärtsbewegung
des Langhaarschneiders 4′.
In der "Kombi"-Stellung kann der Langhaarschneider 4′
wegtauchen, um sich auf optimale Weise der Gesichtskon
tur anzupassen, ganz gleich wie der Rasierapparat an
der Hautoberfläche entlanggeführt wird. Durch die
schwimmende Anordnung des Langhaarschneiders 4′ wird
sichergestellt, daß dieser stets unter einem günstigen
Schneidwinkel anliegt, stets im Eingriff ist und sich
fortlaufend der Hautoberfläche anpaßt.
In der "Kombi"-Stellung läßt die Sperrvorrichtung 92
einen Hub von ca. 3 bis 6 mm zu.
Eine auf einem Stift 96 angeordnete Feder 97 zur Ver
stellung des Langhaarschneiders 4′ wird bei Verstellung
der Sperrscheibe 92 aus der "Aus"-Position in die
"Kombi"-Position durch die Sperrscheibe 92 unterstützt,
so daß die Feder 97 nicht die ganze Kraft zur Verstel
lung des Langhaarschneiders 4′ alleine aufbringen muß.
Der in Fig. 5 dargestellte Rasierapparat befindet sich
in seiner untersten Stellung, die der "Aus"-Stellung
bzw. einer "Transport"-Stellung entspricht, in der der
Langhaarschneider 4′ ganz nach unten gekippt ist.
Das Drehen des Langhaarschneiders 4′ wird dadurch er
reicht, daß nach diesem Ausführungsbeispiel der Rasier
apparat mit einem in Fig. 5 und 9 dargestellten Steuer
system ausgestattet ist.
Wie aus Fig. 5 und 9 hervorgeht besteht das Steuer
system aus einer Steuerscheibe 61, die mittels eines
Bolzens 63 in einer Lagerstelle 63′ in dem Langhaar
schneidsystem 4 drehbar gelagert ist. Der Bolzen 63 ist
ferner in einer Bohrung 64 der Steuerscheibe 61 aufge
nommen. Ferner ist an der Steuerscheibe 61 ein Füh
rungsbolzen 65 befestigt, der in einer am Gehäuse 1
bzw. an dem Seitenteil 67 vorgesehenen Kulissenfüh
rung 66 verschiebbar aufgenommen ist.
Wird der Schieber 15 nach oben verstellt, so wird über
die Kulissenführung 66 eine Drehbewegung auf die Steu
erscheibe 61 übertragen. Die Steuerscheibe 61 ist fer
ner über einen Bolzen 62 mit dem unteren Ende einer
Steuerstange 74 gelenkig verbunden, die ihrerseits
durch ihren am oberen Ende befestigten Gelenkbolzen 69
mit einer Walze 70 des Langhaarschneiders 4′ wirkungs
mäßig verbunden ist, so daß bei einer Verstellung des
Schiebers 15 und somit der Steuerstange 74 nach oben
die Walze 70 mit Bezug auf die Zeichnung im Uhrzeiger
drehsinn nach unten bis zu 120° gedreht wird (vergl.
Fig. 5 und 9).
Die Walze 70 des Langhaarschneiders 4′ ist beiderseits
über zwei Zapfen 71 in Bohrungen 72 drehbar aufgenom
men, die in Seitenteilen 55 des Schiebers 15 vorgesehen
sind.
Die einzelnen Stellungen des Langhaarschneiders 4′
erhält man durch den kurvenförmigen Verlauf der Kulis
senführung 66. Die Kulissenführung 66 besteht aus drei
Kurvenabschnitten 66′, 66′′ und 66′′′. Die beiden Kur
venabschnitte 66′, 66′′′ sind geradlinig ausgebildet und
horizontal derart versetzt zueinander angeordnet, daß
der Langhaarschneider 4′ bis zu 90° über die Steuer
stange 74 gedreht werden kann. Die beiden Kurvenab
schnitte 66′, 66′′′ sind über einen schräg verlaufenden
Kurvenabschnitt 66′′ mit einander verbunden. Der
Abstand der beiden Kurvenabschnitte 66′ und 66′′′
beeinflußt den Stellbereich des Langhaarschneiders 4′.
An dem oberen Kurvenabschnitt 66′′′ kann sich ein wei
terer Kurvenabschnitt anschließen, um in der obersten
Stellung, die der "Trimm"-Stellung des Langhaarschnei
ders 4′ entspricht, eine zusätzliche Verstellmöglich
keit zu haben und dadurch den Angriffswinkel des Lang
haarschneiders 4′ mit Bezug auf die Hautoberfläche ver
größern oder verkleinern zu können.
In den Fig. 5 bis 8 sind die einzelnen Stellungen
der Walze 70 und des zugehörigen Langhaarschneiders 4′
dargestellt.
Fig. 5 zeigt die unterste Stellung des Schiebers 15,
in der der Langhaarschneider 4′ ganz nach unten gedreht
ist. Diese Stellung entspricht auch der "Aus"-Stellung
(Position "1").
In den Fig. 6 und 7 befindet sich der Langhaar
schneider 4′ in einer "Kombi"-Stellung bzw. Schwimm
stellung, wobei Fig. 6 die untere und Fig. 7 die
obere Stellung des Langhaarschneiders 4′ in der
"Kombi"-Stellung wiedergibt. In der "Kombi"-Stellung
verläuft die Sperrscheibe 92 horizontal und läßt eine
Auf- und Abwärtsbewegung des Langhaarschneiders 4′
gegen die Wirkung der Feder 97 zu, die sich auf dem
Stift 96 zwischen der Rippe 98 und dem oberen Teil des
Betätigungsschalters 9 abstützt.
Der Betätigungsschalter 9 ist hierzu (vergl. Fig. 9)
in einer in der Gehäusewand 8 vorgesehenen Langlochöff
nung 7 geführt und in die Schalterplatte 10 ein
geclipst, die in einer auf dem Schieber 15 vorgesehenen
Führung 123 verschiebbar aufgenommen ist.
Wird gemäß Fig. 6 und 7 in der "Floating"-Position
bzw. in der Schwimmstellung Kraft auf den Langhaar
schneider 4′ ausgeübt, so wird dieser zwischen den bei
den in Fig. 6 und 7 dargestellten Stellungen auf- und
abwärts bewegt. Bei diesem Vorgang verstellt sich der
Langhaarschneider 4′ auf Grund der Steuerstange 74
geringfügig, wobei der Winkel α zwischen Tangente 99
und Mittellinie 100 des Langhaarschneiders 4′ annähernd
konstant bleibt.
In Fig. 8 ist der Langhaarschneider 4′ in seiner
"Trimm"-Stellung dargestellt, in der er durch die
Sperrscheibe 92 in seiner Stellbewegung nach unten
blockiert ist.
In den Fig. 10 und 11 ist ein weiteres Ausführungs
beispiel eines Langhaarschneidsystems 4 dargestellt,
wobei gleiche Teile des Rasierapparats mit gleichen
Bezugszeichen gekennzeichnet sind.
Auf dem Gehäuse bzw. Chasssis 1 ist in einer Schwalben
schwanzführung 101 der Schieber 15 eines in der Zeich
nung nur teilweise dargestellten Rasierapparats höhen
beweglich geführt. Der Schieber ist im oberen Bereich
seitlich durch außen liegende Wangen 102 zusätzlich
geführt.
Im oberen Bereich (vergl. Fig. 11) stützt sich der
Schieber 15 gegen eine Feder 103 ab, die als Bügelfeder
ausgebildet ist. Die Feder 103 ist gemäß Fig. 10 an
ihrem rechten Ende mit einem Hakenteil 104 versehen,
das auf einem hochstehenden Bolzen 105 angeordnet bzw.
zwischen dem Bolzen 105 und einer dem Hakenteil 104
angepaßten Halterung 106 eingeklemmt ist. Das dem
Hakenteil 104 gegenüber liegende Ende weist ebenfalls
einen nach außen gewölbten Hakenteil 107 auf, der sich
gegen eine dem Hakenteil 107 angepaßte Vertiefung 108
im Schieber 15 abstützt und bewirkt, daß der Schieber
15 mit einem Widerlager 110 nach oben gegen einen
Anschlag 109 gedrückt wird und zwar so lange, bis der
Scherkopf 2 bzw. das Langhaarschneidsystem 4 durch eine
Gegenkraft nach unten gedrückt wird.
In der Stellung gemäß Fig. 10 ist die Feder 103 über
ihre Totpunktlage nach unten verstellt, so daß sie in
dieser Position eine Stellkraft nach unten ausübt und
den Schieber 15 in seine "Aus"-Position bringt. Wird
der Schieber in die Stellung gemäß Fig. 2 verschoben,
so wird die Feder über ihre Totpunktlage nach oben ver
schwenkt und derart vorgespannt, daß sie den Schie
ber 15 nach oben in eine Arbeitsposition verstellt.
Wie aus Fig. 10 hervorgeht, weist der Schieber im lin
ken unteren Bereich ein Feststellelement bzw. eine
Rastnase 111 auf, die federelastisch ausgebildet ist
und mit ihrem unteren Ende gegen eine als Widerlager
ausgebildete Schräge 112 anliegt. In dieser Stellung
befindet sich das Gerät in einer "Aus"-Stellung bzw. in
der Position "1", in der der Langhaarschneider eben
falls festgesetzt ist.
Wird gemäß Fig. 11 der Betätigungsschalter 9 von der
Position "1" in die Position "2" verschoben, so wird
das Feststellelement bzw. die Rastnase 111 über eine
sich an die Schräge 112 anschließende Rippe 113 geführt
und dabei nach außen gebogen, bis die Rastnase 111 nach
Erreichen einer sich an die Rippe 113 anschließenden
Vertiefung 114 zurückfedert und dadurch den Schieber 15
für eine Auf- und Abwärtsbewegung freigibt. Diese Stel
lung "2" entspricht der "Floating"- bzw. der Schwimm
stellung des Langhaarschneiders 4′. In dieser Stellung
kann sich der Langhaarschneider 4′ zwischen 3 und 4 mm
auf- und abwärts bewegen, wenn der Scherkopf gegen die
Hautoberfläche anliegt und dadurch eine abwärtsgerich
tete Kraft auf den Langhaarschneider 4′ ausübt. Die
Feder 103 bewirkt beim Rasiervorgang, daß der Langhaar
schneider 4′ stets nach oben gedrückt wird und dabei
optimal gegen die Hautoberfläche anliegt.
Der Antrieb des Langhaarschneiders 4′ gemäß Fig. 10
erfolgt ebenfalls über den in der Zeichnung nicht dar
gestellten Elektromotor, der seinerseits über den
Schwinghebel 37 und einen Mitnehmer 38 sowie einen in
der Schwingbrücke 39 angeordeten Schlitz 41 den Lang
haarschneider 4′ in eine oszillierende Bewegung ver
setzt. Bei diesem Ausführungsbeispiel verändert sich
die Antriebsgeschwindigkeit bzw. die Amplitude, mit der
der Langhaarschneider 4′ schwingt, geringfügig, wenn
der Langhaarschneider 4′ in der Position "2" auf- und
abwärts bewegt wird, während in den beiden ersten Aus
führungsbeispielen die Amplitude konstant bleibt. Im
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 und 11 wird der An
triebsbolzen 115, der über den Elektromotor angetrieben
wird, in Abhängigkeit von dem Hub des Schiebers 15 mit
einem Abstand A in dem Schwinghebel 37 auf- und abwärts
bewegt. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 wird die
Lage des Antriebsbolzens 115 gegenüber dem Schwing
hebel 37 nicht verändert.
Fig. 12 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel eines
verstellbar gelagerten Langhaarschneiders 4′, wobei der
obere Teil des Langhaarschneiders 4′ gegenüber dem
Schieber 15 getrennt ausgebildet und auch gegenüber
diesem wegtauchen kann.
Der Langhaarschneider 4′ ist gemäß Fig. 12 in einem
Langhaarschneidekopf 116 angeordnet, der mittels einer
Führungslasche 121 in Führungselementen 117 des Schie
bers 15 verschiebbar aufgenommen ist. Hierzu weist der
Langhaarschneidekopf 116 und der Schieber 15 zur Auf
nahme von zwei Führungsstiften 118 beiderseits Bohrun
gen 119 und 125 auf. Auf den Führungstiften 118 ist je
eine Feder 120 angeordnet, die den Langhaarschneide
kopf 116 stets nach oben drückt, wenn der in dieser
Figur nicht dargestellte Betätigungsschalter 9 in seine
"Kombi"- bzw. Schwimmstellung (Position "2") gebracht
worden ist. Damit die Führungslasche 121 nicht ganz aus
den Führungselementen 117 herausgeschoben wird, befin
den sich beiderseits des Langhaarschneidekopfs 116 Ver
riegelungshaken 122, die in am Schieber 15 vorgesehene
Rastelemente eingreifen. Die übrigen Bauteile stimmen
im Prinzip mit den Bauteilen des dritten bzw. zweiten
Ausführungsbeispiels überein, so daß nicht noch einmal
auf diese eingegangen worden ist. Dieses Ausführungs
beispiel weicht von den vorhergehenden Ausführungsbei
spielen nur darin ab, daß der Langhaarschneidekopf 116
getrennt ausgebildet ist und dennoch über einen, in der
Zeichnung nicht dargestellten Zentralschalter gemeinsam
mit dem Schieber 15 sowie dem Langhaarschneider 4′
hochgeschoben werden kann und daß auch nach Hochschie
ben dieser Teile der Langhaarschneider 4′ schwimmend
gelagert bleibt, d. h. bei der Rasur nach unten wegtau
chen kann, wenn auf den Langhaarschneider 4′ ein ent
sprechender Druck ausgeübt wird.
In der "Trimm"-Stellung wird, wie bei den übrigen Aus
führungsbeispielen, der Langhaarschneider 4′ fest
gesetzt.
Claims (33)
1. Elektrischer Rasierapparat mit wenigstens einem
an einem Gehäuse (1) angeordneten Kurzhaar
schneidsystem (2) und wenigstens einem am
Gehäuse (1) verschiebbar gelagerten Betätigungs
schalter (9) zur Verstellung eines Langhaar
schneidsystems (4) von einer "Aus"-Stellung in
mindestens eine Betriebsstellung, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Langhaarschneidsystem (4) der
art am Gehäuse (1) des Rasierapparats bewegbar
gelagert ist, daß es der Hautoberfläche ständig
folgt.
2. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Langhaarschneidsystem (4) am
Gehäuse (1) des Rasierapparats schwimmend gela
gert ist.
3. Rasierapparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Langhaarschneidsystem (4)
und/oder die das Langhaarschneidsystem (4) auf
nehmenden Tragteile über zumindest ein Federele
ment oder einen Druckspeicher am Gehäuse (1) des
Rasierapparats abgestützt ist.
4. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Langhaarschneidsystem (4) einen
Langhaarschneider (4′) aufweist und dieser oder
die den Langhaarschneider (4′) aufnehmenden Trag
teile über zumindest ein Federelement oder einen
Druckspeicher am Gehäuse (1) des Rasierapparats
vertikal schwimmend abgestützt ist.
5. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Langhaarschneider (4′) über den Betäti
gungsschalter (9) in wenigstens eine Gebrauchs
stellung verschiebbar ist, in der der Langhaar
schneider (4′) über zumindest eine zwischen Betä
tigungsschalter (9) und Langhaarschneider (4′)
wirkende Feder (36) in einer gegen den Druck der
Feder (36) veränderbaren Gebrauchsstellung gehal
ten wird.
6. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Langhaarschneider (4′) auf einem im
Gehäuse (1) vorgesehenen Schieber (15) angeordnet
ist, der mittel- oder unmittelbar über den Betä
tigungsschalter (9) verstellbar ist.
7. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Langhaarschneider (4′) aufnehmende
Platte (40) über ein oder mehrere Führungs
teile (22) auf einem Schieber (15) verstellbar
gelagert ist, der über den Betätigungsschal
ter (9) in verschiedene Positionen verstellbar
ist.
8. Rasierapparat nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine oder mehrere Federn (36) auf
Führungsstiften (35) angeordnet sind, die sich
einenends gegen eine Platte (40) und anderenends
auf ein auf dem Schieber (15) vorgesehenes Wider
lager abstützen.
9. Rasierapparat nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platte (40) zumindest ein
Hakenteil (27) aufweist, über das die Platte (40)
in einer Endlagestellung gesichert ist.
10. Rasierapparat nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Platte (40) zwei mit Abstand
angeordnete Hakenteile (27) aufweist, die mit
Gleitflächen ausgerüstet sind, die beim Ein
schiebvorgang der Platte (40) in den Schie
ber (15) gegen an dem Schieber (15) vorgesehene
Gleitflächen zur Anlage bringbar sind und dadurch
die Haken soweit auseinanderbiegen, daß die
Platte (40) in eine Arretierungsposition ver
stellbar ist.
11. Rasierapparat nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen den beiden an der
Platte (40) und dem Schieber (15) vorgesehenen
Widerlagern (124) und der Kante (34) ein
Abstand vorgesehen ist, so daß in der Schwimm
stellung des Langhaarschneiders (4′) dieser in
diesem Bereich auf- und abwärts bewegt werden
kann.
12. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platte (40) und der Schieber (15) gemein
sam über einen Betätigungsschalter (9) in ver
schiedene Positionen verstellbar sind.
13. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Langhaarschneider (4′) aufnehmende
Platte (40) in mindestens einer Stellung in der
Auf- und/oder Abwärtsbewegung über eine
Sperre (18) verriegelbar ist, die mit ihrer obe
ren Kante (18′) gegen eine untere Kante (40′) der
Platte (40) anlegbar ist.
14. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperre (18) an dem Grundschieber bzw. dem
unteren Teil (4′′) des Schiebers (15) befestigt
ist.
15. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Langhaarschneidsystem (4) durch den Betä
tigungsschalter (9) in die "Trimm"-Position ver
schiebbar ist und dabei die Sperre (18) an einer
im Schlitz (19) vorgesehenen Schräge (20) der
Gehäusewand (126) entlang fährt, so daß die
Sperre (18) in eine Rastposition bewegt wird, in
der die Sperre (18) gegen die untere Kante (40′)
der Platte (40) anliegt und dadurch eine Abwärts
bewegung des Langhaarschneiders (4′) verhindert,
wobei bei einer Verstellung in eine Schwimmposi
tion des Langhaarschneidsystems (4) automatisch
eine Entriegelung des Langhaarschneiders (4′)
erfolgt.
16. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperre (18) über die am Gehäuse (1) vor
gesehene Schräge (20) aus einer Rastposition
bewegbar ist, in der die Sperre (18) von der
unteren Kante (40′) der Platte (40) so weit weg
bewegt wird, daß dadurch eine Auf- und Abwärts
bewegung des Langhaarschneiders (4′) möglich ist.
17. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Langhaarschneider (4′) über einen Elek
tromotor antreibbar ist, der über einen Schwing
hebel (37), einen Mitnehmer (38) sowie einen in
einer Schwingbrücke (39) angeordneten
Schlitz (41) mit dem Langhaarschneider (4′) in
Verbindung steht.
18. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwinghebel (37) mit der Platte (40) zur
Inbetriebnahme des Langhaarschneiders (4′) ver
stellbar ist.
19. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Langhaarschneider (4′) auf einer Achse
schwenkbar angeordnet ist, die in Seitentei
len (55) der verstellbaren Platte (40) des Lang
haarschneidsystems (4) aufgenommen ist.
20. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der verschwenkbare Langhaarschneider (4′)
über eine Steuervorrichtung in Abhängigkeit des
Stellwegs des Betätigungsschalters (9) in seiner
Lage veränderbar ist.
21. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuervorrichtung aus einer Steuer
stange (74) besteht, die mit ihrem einen Ende an
ein Stellteil des Langhaarschneiders (4′) und mit
ihrem anderen Ende an eine Kulissenführung (66)
mittel- oder unmittelbar angeschlossen ist.
22. Rasierapparat nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kulissenführung (66) zumindest
aus einer Steuerscheibe (61) besteht, die über
einen Bolzen (62) mit dem unteren Ende der Steu
erstange (57) gelenkig verbunden, die mit ihren
am oberen Ende befestigten Gelenkbolzen (69) mit
einer Walze (70) des Langhaarschneiders (4′) wir
kungsmäßig verbunden ist, so daß bei einer Ver
stellung des Schiebers (15) und somit der Steuer
stange (74) nach oben, die Walze (70) zwischen 0°
und 120° nach unten gedreht wird.
23. Rasierapparat nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kulissenführung (66) aus einer
Steuerscheibe (61) und aus mindestens drei
schlitzförmigen Kurvenabschnitten (66′, 66′′ und
66′′′) besteht, wobei die zwei schlitzförmigen
Kurvenabschnitte (66′, 66′′′) geradlinig ausge
bildet und horizontal versetzt zueinander ange
ordnet sind und durch den dritten, schräg verlau
fenden schlitzförmigen Kurvenabschnitt (66′′)
miteinander verbunden sind.
24. Rasierapparat nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kulissenführung (66) aus einer
Steuerscheibe (61) und aus mindestens drei
schlitzförmigen Kurvenabschnitten (66′, 66′′ und
66′′′) besteht, wobei der schräg verlaufende Kur
venabschnitt (66′′′) mit Bezug auf die Längsmit
telebene des Rasierapparates derart geneigt ver
läuft, das die Walze (70) bzw. der Langhaar
schneider (4) in einem Winkelbereich zwischen 0°
und 120° verschwenkbar ist.
25. Rasierapparat nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß der schräg verlaufende Kurvenab
schnitt (66′′′) der Kulissenführung (66) derart
gekrümmt ist, daß der Langhaarschneider bei Auf-
und Abwärtsbewegung in einem Winkelbereich stän
dig in die eine oder andere Richtung gedreht
wird.
26. Rasierapparat nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steuerscheibe (61) einerseits
über einen Bolzen (62) mit der Steuerstange (74)
verbunden und andererseits über einen Führungs
bolzen (65) in der in einer am Gehäuse (1) bzw.
an einem Seitenteil (67) des Gehäuses (1) vorge
sehenen schlitzförmigen Kurvenabschnitt (66′,
66′′, 66′′′) verschiebbar aufgenommen ist.
27. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerscheibe (61) einerseits über einen
Bolzen (63) in einem Seitenteil (55) des Gehäu
ses (1) drehbar aufgenommen ist.
28. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaltschieber (9) über eine Sperrvor
richtung in mindestens einer Stellung feststell
bar ist.
29. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrvorrichtung als Sperrscheibe (92)
ausgebildet ist, die über einen Zapfen (83) mit
dem Schaltschieber (10) gelenkig verbunden und
über einen zweiten Zapfen (94) in einer im
Gehäuse (1) vorgesehenen schlitz- und kurvenför
migen Kulisse (95) derart geführt ist, daß bei
einer Verstellung des Schaltschiebers (10) die
Sperrscheibe (92) über die Kulisse (95) eine
Drehbewegung ausführt, in der "Aus"-Stellung des
Schaltschiebers (10) den Langhaarschneider (4′)
feststellt und in einer weiteren Stellung den
Langhaarschneider (4′) freigibt.
30. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Langhaarschneider (4′) auf einem im
Gehäuse (1) verstellbar gelagerten Schieber (15)
angeordnet ist, der sich über eine als Bügelfeder
ausgebildete Feder (103) gegenüber dem Gehäuse
abstützt, die in einer Lage den Langhaarschnei
der (4′) nach oben und nach Überschreiten einer
Totpunktlage nach unten verschiebt.
31. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die als Bügelfeder ausgebildete Feder (103)
einenends auf einem Bolzen (105) des Gehäuses (1)
befestigt ist, sich anderenends in einer in dem
Schieber (15) vorgesehenen Vertiefung (108) ab
stützt und in dieser abrollt, wobei in einer
unteren Stellung des Schiebers (15) dieser durch
ein federelastisches Feststellelement (111)
feststellbar ist.
32. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der im Gehäuse (1) verschiebbar gelagerte
Schieber (15) zweiteilig ausgebildet ist und aus
einem oberen, den Langhaarschneidekopf (116) des
Langhaarschneiders (4′) und einem unteren, ein
Verriegelungsteil (122) aufweisenden Teil be
steht, wobei zumindest der untere Teil über das
Verriegelungsteil (122) in mindestens einer Stel
lung feststellbar ist.
33. Rasierapparat nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der untere, ein Verriegelungsteil (122) auf
weisende Teil einen Gleitflächen aufweisenden,
federelastischen Verriegelungshaken aufweist.
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4117990A DE4117990A1 (de) | 1991-06-03 | 1991-06-03 | Elektrischer rasierapparat |
| AT92910406T ATE142551T1 (de) | 1991-06-03 | 1992-05-19 | Elektrischer rasierapparat |
| JP51041092A JP3396727B2 (ja) | 1991-06-03 | 1992-05-19 | 電気ひげそり装置 |
| EP92910406A EP0587600B1 (de) | 1991-06-03 | 1992-05-19 | Elektrischer rasierapparat |
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