DE4113851A1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen mischen von pulverfoermigen oder grobkoernigen schuettguetern - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen mischen von pulverfoermigen oder grobkoernigen schuettgueternInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen
Mischen von pulverförmigen oder grobkörnigen Schüttgütern nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In der DE 35 12 538 C2 (Krambrock) sind die verschiedenen
Arten und Funktionsweisen von Mischvorrichtungen beschrieben.
Auf den Inhalt dieser Vorveröffentlichung wird zur Erläuterung
der Grundprinzipien hiermit ausdrücklich Bezug genommen.
Derartige Mischvorrichtungen werden mit Schüttgütern von oben
her beschickt, wobei sich über die Höhe der Mischvorrichtung
unterschiedliche Stoffzusammensetzungen ergeben können. Um
eine völlig gleichmäßige Mischung des Schüttgutes zu erhalten,
weisen derartige Mischer ein zentrales Förderrohr auf, welches
sich vom unteren Behälterauslauf bis über die obere
Schüttgutoberfläche erstreckt und durch welches das unten
austretende Material pneumatisch an die Schüttgutoberfläche
zurückgefördert wird. (s. DE 37 07 264 A1) (Fig. 1). Die
pneumatische Rückförderung geschieht mittels eines Gebläses,
welches die Luft in ein, den Behälterauslauf umschließendes
Luftzufuhrgehäuse fördert. Dabei erreicht man mittels
besonderer baulicher Maßnahmen, wie Fallrohre oder dgl., daß
ständig Material aus unterschiedlichen Höhen und damit
unterschiedlicher Zusammensetzung am unteren Auslauf der
Mischvorrichtung entnommen wird. Üblicherweise wird der
Behälterinhalt 3fach umgewälzt, um eine gute Mischung zu
erhalten. Während des Umwälzvorgangs bleibt die untere
Austragsöffnung aus der Mischvorrichtung geschlossen, d. h.
das ganze am Mischerauslauf abgezogene Material wird über das
zentrale Förderrohr wieder an die Schüttgutoberfläche
zurücktransportiert.
Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß es sehr zeitaufwendig
ist, da zum einen die Beschickungszeit der gesamten
Mischvorrichtung, zum anderen der Mischvorgang, d. h. die
Materialumwälzung selbst einige Zeit benötigt. Erst nach einem
erfolgten Mischvorgang kann dann das gemischte Material im
unteren Bereich aus der Vorrichtung z. B. mittels einer
Austragsschleuse abgezogen werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß
die zum Stand der Technik beschriebenen einzelnen Vorgänge des
Befüllens, des Mischens und des Austragens des Schüttguts
wahlweise ganz oder teilweise miteinander kombiniert werden
können. Dies ergibt eine erhebliche zeitliche Einsparung und
ermöglicht insbesondere einen kontinuierlichen Betrieb
derartiger Anlagen, was häufig in der Praxis von großem
Vorteil ist.
Der Erfindung liegt der Kerngedanke zugrunde, daß dem
Mischvorgang mit dem Umwälzvorgang des Schüttguts gleichzeitig
ein teilweiser Materialabzug überlagert wird. Dies geschieht
durch zusätzliche Bypass-Leitungen, die den herabströmenden
Mengenstrom aufteilen in einen umzuwälzenden Mengenstrom und
einen auszutragenden Mengenstrom. Dabei kann auch in
Weiterbildung der Erfindung dem umwälzenden Mengenstrom ein
zusätzlicher Schüttgutstrom gleicher und/oder anderer
Zusammensetzung kontinuierlich zugeführt werden, der den
auszutragenden Mengenstrom ganz oder teilweise ersetzt.
Durch diese Maßnahmen wird die Mischvorrichtung anstelle der
bekannten diskontinuierlichen Betriebsweise nunmehr
kontinuierlich betrieben, d. h. es findet simultan ein Mischen
und ein Abziehen sowie ggf. eine Zuführung von gleichem oder
anderem Schüttgut statt. Der Mischvorgang kann demnach auch
während der Befüllung und/oder Entleerung des Mischers
erfolgen.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte
Weiterbildungen und Verbesserungen des im Anspruch 1
angegebenen Kerngedankens der Erfindung angegeben.
Prinzipiell wird der Schüttgutstrom bevor er über das
senkrechte Förderrohr wieder an die obere Schüttgutoberfläche
zurückgeführt wird geteilt und ein Teil des Mengenstroms der
unteren Austragsvorrichtung der Mischvorrichtung zugegeben.
Diese Abzweigvorrichtung des Schüttgutstroms kann
zweckmäßigerweise im Zusammenhang mit einer doppelwandigen
Ausführungsform des Luftzuführgehäuses erfolgen, wobei
zwischen den Wänden des doppelwandigen Gehäuses der ständig
auszutragende Schüttgutstrom abgeführt wird. Das doppelwandige
Gehäuse ist in seinem oberen Bereich mit dem unteren
Mischbehälter der Mischvorrichtung verbunden. Die Verbindung
geschieht dabei zweckmäßigerweise über Einzelrohre oder über
einen umlaufenden kreisringförmigen Anschluß.
Der pneumatischen Luftförderung zur Materialumwälzung kann
eine zusätzliche Materialzufuhr eines gleichen und/oder eines
anderen Schüttgutes über den gleichen Anschlußstutzen oder
über eine zusätzliche separate Zuführleitung überlagert sein,
wobei das zugegebene Material vorzugsweise dem
Luftzufuhrgehäuse zugeführt wird. Es wird dem Mischbehälter
dann mit dem Umwälzvorgang über das Förderrohr zugeführt.
Die Mengenströme des ständig umzuwälzenden und des für den
Austragsvorgang abzuzweigenden Schüttguts werden durch die
gewählten Durchtrittsquerschnitte bestimmt. Dabei können die
Durchtrittsquerschnitte ggf. an besondere Bedingungen angepaßt
werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die
Fig. 1 zeigt den unteren Bereich einer Mischvorrichtung,
wie sie als Teil einer Anlage gemäß der Darstellung
in Fig. 2 konzipiert ist,
Fig. 2 zeigt ein Anlagenschema.
Die Mischvorrichtung in Fig. 1 wird zunächst im Anlagenkonzept
nach Fig. 2 beschrieben. Hierfür besteht die Mischvorrichtung
1 aus einem oberen zylindrischen oder prismatischen
Mischbehälter 2 für Schüttgut mit einer zylindrischen Höhe H2
und einem sich im unteren Bereich des Mischbehälters 2
anschließenden Massenflußtrichter 3 mit einer Höhe H3. Der
Mischbehälter 2 sowie der Auslauftrichter 3 bilden eine erste
Mischvorrichtung 4 mit der Gesamthöhe H1.
Der ersten oberen Mischvorrichtung 4 schließt sich an dessen
unteren Auslauf 5 eine zweite Mischvorrichtung 6 an, die
ebenfalls aus einem oberen zylindrischen oder prismatischen
Mischbehälter 7 mit der Höhe H5 und einem sich hieran
anschließenden Massenflußtrichter 8 (Höhe H6) besteht. Diese
nachfolgende Mischvorrichtung 6 dient zur Abführung des
Schüttguts aus dem unteren Auslauf 5 des Massenflußtrichters
3, wobei bekannte Maßnahmen vorgesehen sind, um Schüttgut aus
unterschiedlichen Höhen des oberen Mischbehälters 2 über
Fallrohre 37 oder dgl. zu entnehmen (s. DE 35 12 538 A1,
DE 37 07 264 A1).
Dem Auslauf 9 des unteren Massenflußtrichters 8 der zweiten
Mischvorrichtung 6 ist ein zentrisches Schüttgut-Abzugsrohr 10
mit einer zylindrischen Höhe H7 nachgeschaltet, welches an
seinem unteren Ende wiederum einen nachgeschalteten
Massenflußtrichter 11 mit der Höhe H8 aufweist.
Der untere Bereich des Abzugsrohres 10 ist in Fig. 2 von einem
Luftzufuhrgehäuse 12 umgeben, welchem über einen
Anschlußstutzen 13 Druckluft von einem Luftverdichter 14
zuführbar ist.
Innerhalb der gesamten Mischvorrichtung 1 erstreckt sich von
der unteren Auslauföffnung 15 des untersten
Massenflußtrichters 11 bis über die obere Schüttgutoberfläche
16 ein zentrales Förderrohr 17 mit der Höhe H9, durch welches
in an sich bekannter Weise das im unteren Bereich anfallende
Schüttgut pneumatisch oder mechanisch an die obere
Schüttgutoberfläche 16 befördert wird. Eine derartige
Anordnung ist beispielsweise in der DE 37 07 264 A1, Fig. 1
oder DE 35 12 538 A1, Fig. 10 bis 12 gezeigt. Während
dieses Mischvorgangs, d. h. des Umwälzvorgangs des Schüttguts
innerhalb der Mischvorrichtung 1, ist die untere
Austragsschleuse 18 normalerweise außer Betrieb, d. h. es wird
kein Material durch die pneumatische Leitung 19 befördert.
Gemäß DE 35 12 538 A1, Fig. 11 kann jedoch auch eine externe
Rückförderung vorgesehen sein.
Die bislang zu Fig. 2 allgemein beschriebene Vorrichtung ist
in ihrem unteren Bereich in Fig. 1 erfindungsgemäß
ausgestaltet. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen
angegeben.
Die Erfindung sieht vor, daß anstelle einer
diskontinuierlichen Betriebsweise der Mischvorrichtung, d. h.
einem zeitlich getrennten Beschickungsvorgang der
Mischvorrichtung mit Schüttgut, einem zeitlich danachfolgenden
Mischvorgang mit mehrfachem Umwälzen des gesamten Schüttguts
und einem zeitlich hierauf folgenden Austragsvorgang, eine
wahlweise Überlappung all dieser Vorgänge geschieht. Hierfür
sieht die Erfindung vor, daß der gesamte Schüttgutstrom (Menge
M1) im unteren Bereich der Mischvorrichtung 1 in Teilmengen M2
uns M3 aufgetrennt wird, wobei M1=M2+M3 ist. Dies
geschieht gemäß Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in dem
Abzugsrohr 10, welches sich an dem darüberliegenden
Massenflußtrichter anschließt. Der darüberliegende
Massenflußtrichter kann gemäß Darstellung in Fig. 1 der
Massenflußtrichter 3 der oberen ersten Mischvorrichtung 4 oder
der Massenflußtrichter 8 der darunterliegenden zweiten
Mischvorrichtung 6 sein. Das bedeutet, daß die zweite
Mischvorrichtung 6 ggf. entfallen kann.
Die Auftrennung des Massenstroms M1 in die Teilströme M2 und
M3 geschieht durch ein doppelwandiges Luftzufuhrgehäuse 12 mit
der äußeren Wandung 20 und der inneren Wandung 21 die parallel
zueinander verlaufen und einen umlaufenden Ringspalt 22 für
den Schüttgutstrom M3 bildet, dessen Inhalt nicht mehr am
Mischprozeß teilnimmt. Der im Abzugsrohr 10 verbleibende
Massenstrom M2 wird über den Ringspalt 23 befördert und
gelangt am unteren Ende des Abzugsrohres 10 in dessen
Massenflußtrichter 11, in welchem Bereich das zentrale
Förderrohr 17 endet. Über den Anschlußstutzen 13 wird
Druckluft 23 in den inneren Raum 24 des Luftzufuhrgehäuses 12
befördert und gelangt entsprechend der Pfeildarstellung 38 des
Druckluftverlaufes in das zentrale Förderrohr 17 und befördert
das herabströmende Schüttgut durch das Förderrohr 17 wieder
nach oben (Pfeil 25). Dies entspricht dem üblichen
Umwälzvorgang einer solchen Mischvorrichtung. Der Massenstrom
M2 wird bestimmt durch die gewünschte Mischzeit der
Mischvorrichtung.
Über den Ringspalt 22 wird die vom Abzugsrohr 10 abgezweigte
Schüttgutmenge M3 durch Schwerkraft nach unten befördert, und
gelangt zu dem als Auslauf-Massenflußtrichter 26 geformten
unteren Gehäuseteil des Luftzufuhrgehäuses 12. Von dort aus
wird der Massenstrom M3 über eine Austragsschleuse 18, die
z. B. als Horizontalschleuse ausgebildet sein kann, in die
Leitung 19 (Fig. 2) ausgetragen.
Der Austrag des Massenstroms M3 hängt sowohl vom
Massendurchsatz durch den Ringspalt 22 als auch von der
eingestellten Austragskapazität der Austragsschleuse 18 ab und
wird bestimmt durch die gewünschte Förderleistung durch die
Leitung 19. Wird die Mischvorrichtung zum ersten Mal befüllt,
liegt zunächst natürlich eine sehr inhomogene Mischung am
unteren Austritt vor. Demzufolge wird eine zunächst mehrfache
Umwälzung des Schüttguts erforderlich sein. Ab einer
bestimmten ausreichendne Mischqualität kann jedoch der
Umwälzvorgang des Schüttguts über das zentrale Förderrohr
simultan und parallel zum Abzug eines Teils des Mischguts
erfolgen. Um den an der unteren Schleuse 18 entnommenen
Mengenstrom M3 des Schüttguts zu kompensieren, kann über die
Zuführleitung 28 ein zusätzlicher Schüttgutstrom M4 zugeführt
werden, der z. B. derart bemessen sein kann, daß er die
ständig entnommene Menge M3 exakt ersetzt (M4=M3). Insofern
bleibt der Füllstand der gesamten Mischvorrichtung konstant,
wobei eine ständige Durchmischung erfolgt. Der zusätzliche
Schüttgutstrom M4 kann über die in Fig. 2 angedeutete
Zusatzanlage 27 der Zuführleitung 28 zum Anschlußstutzen 13
zugeführt werden. Diese Materialzugabe kann aber auch in
Abhängigkeit von einem in der Mischvorrichtung 1 gewünschten
maximalen oder minimalen Füllstand mittels einer regelbaren
Austragsschleuse 29 geregelt werden. Hierdurch kann der
Füllstand innerhalb des oberen Mischbehälters 2 variabel
gestaltet werden.
Die erforderlichen Durchflußquerschnitte der Ringspalte 22, 23
sowie die Auslaufquerschnitt der jeweiligen Massenflußtrichter
werden aufeinander abgestimmt, um die gewünschten Massenströme
einzustellen.
In Fig. 1 ist alternativ der Anschluß des Luftzufuhrgehäuses
12 zum Abzugsrohr 10 als umlaufende Ringspaltfläche 30 oder
als Einzelöffnungen 31 dargestellt. Eine umlaufende
Ringspaltfläche 30 hat den Vorteil, daß das Luftzufuhrgehäuse
insgesamt doppelwandig oder doppelschalig ausgebildet sein
kann, mit der oberen, umlaufenden Anschlußöffnung 30.
Das Luftzufuhrgehäuse 12 besteht demnach aus einem oberen
kegelförmigen Anschlußteil 32 mit der Höhe H10 und einem
unteren, kegelförmigen Anschlußteil 33 mit der Höhe H11.
Dazwischen liegt ein weitgehend zylindrisches
Zylindermantelstück 34 mit der Höhe H12. Die innere Wandung 21
des unteren Anschlußteils 33 läuft weitgehend parallel zum
Wandungsbereich des unteren Massenflußtrichters 11 des
Abzugsrohrs 10. Die untere Auslauföffnung 35 endet in einer
Höhe H13 oberhalb der Ausflußöffnung 36 des äußeren
Wandungsabschnitts 20. Der Auslaufquerschnitt sowohl der
Auslauföffnung 35 als auch der Auslauföffnung 36 entspricht
weitgehend dem Auslaufquerschnitt der Auslauföffnung 15 des
Massenflußtrichters 11 und wird bestimmt durch die gewünschte
Förderleistung durch die Leitung 19.
Sofern verfahrenstechnisch gewünscht, kann während des
Mischvorgangs über den Anschlußstutzen 13 oder einen separaten
Einlaßstutzen der innere Raum 24 des Luftzufuhrgehäuses 12 mit
einem oder mehreren vom Mischgut abweichenden Zusatzstoffen
beschickt werden, wobei bereits mit der Materialumwälzung
durch das Förderrohr 17 eine Vermischung mit dem im
Mischerbehälter 2 befindlichen Schüttgut erfolgt.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene
Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt auch vielmehr alle
fachmännischen Weiterbildungen und Ausgestaltungen im Rahmen
des erfindungsgemäßen Grundgedankens.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen von
pulverförmigen oder grobkörnigen Schüttgütern, mit wenigstens
einem zylindrischen oder prismatischen Mischbehälter, der in
seinem unteren Bereich als sich verjüngender
Massenflußtrichter mit Trichterauslauf ausgebildet ist und mit
einer sich im unteren Auslaufbereich der Mischvorrichtung
befindlichen Einrichtung zur Umwälzung des Schüttguts über ein
sich über die Schüttgutoberfläche erstreckendes Förderrohr,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schüttgutstrom (M1) am
Mischerauslauf vor der Rückförderung in das Förderrohr (17) in
wenigstens zwei Schüttgutströme (M2, M3) auftrennbar ist,
wobei ein Schüttgutstrom (M2) zur Mischung umgewälzt und der
weitere Schüttgutstrom (M3) gleichzeitig über eine
Austragsvorrichtung (18) aus der Mischvorrichtung austragbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein kontinuierlicher Dauermischbetrieb bei gleichzeitiger
Beschickung und/oder Entnahme von Material einstellbar ist,
wobei die Mischerumlaufmenge (M2) durch die gewünschte
Mischqualität mittels der Mischzeit und die auszutragende
Menge M3 durch die gewünschte Förderleistung durch die
Abführleitung (19) bestimmbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auftrennung des Schüttgutstroms über
eine Abzweigleitung (30, 31) aus dem unteren Mischerbereich
(6, 10) erfolgt.
4. Mischvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Luftzufuhrgehäuse (12) für eine
pneumatische Schüttgutumwälzung über ein zentrales Förderrohr
(17) als doppelwandiges Gehäuse (20, 21) ausgebildet ist,
welches einen Ringkanal (22) zur Abfuhr eines Teilmengenstroms
(M3) bildet.
5. Mischvorrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im
unteren Bereich des doppelwandigen Luftzufuhrgehäuses (12) mit
Ringspalt (22) eine Austragsvorrichtung (18) für einen
ständigen Materialtransport des abgezweigten Schüttguts (M3)
vorgesehen ist.
6. Mischvorrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Schüttgutmengenzufuhr (M4) über einen Anschlußstutzen (13) zum
Luftzufuhrgehäuse (12) mittels einer Druckluftzufuhr (23)
erfolgt, wobei die Schüttgutmengenzufuhr (M4) entweder
niveaugesteuert vom Mischerbehälter (2) aus oder entsprechend
dem Materialabzug (M3) über die Austragsvorrichtung (18)
derart erfolgt, daß trotz Materialabzug (M3) der
Mischerbehälter (2) sich nicht entleert.
7. Mischvorrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
doppelwandige Luftzufuhrgehäuse (12) in seinem oberen Bereich
über eine kreisringförmige Anschlußfläche (30) oder über
abzweigende Einzelrohre (31) mit der Zylindermantelfläche
eines Mischbehälterrohres (10) verbunden ist.
8. Mischvorrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Anschlußstutzen (13) für die Luftzufuhr (23) und/oder
Materialzufuhr (M4) das doppelwandige Luftzufuhrgehäuse (12)
durchsetzt.
9. Mischvorrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
kegelförmige Zylindermantelfläche (20) des unteren
Gehäusebereiches des Luftzufuhrgehäuses (12) mit der
Austragsvorrichtung (18) verbunden ist und daß die innere,
kegelförmige Mantelfläche (21) einen unteren
Öffnungsquerschnitt (35) bildet, der weitgehend dem
darüberliegenden Öffnungsquerschnitt (15) des darüberliegenden
Massenflußtrichters (11) entspricht, wobei die
Öffnungsquerschnitte (35, 15) durch die gewünschte
Förderleistung durch die Leitung (19) bestimmt sind.
10. Mischvorrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
obere erste Mischvorrichtung (4) mit oberem Mischbehälter (2)
und nachfolgendem Massenflußtrichter (3) und eine sich hieran
anschließende zweite Mischvorrichtung (6) mit Mischbehälter
(7) und anschließendem Massenflußtrichter (8) vorgesehen sind,
dem sich ein Abzugsrohr (10) anschließt und daß der
abzuzweigende Schüttgutstrom (M3) aus dem Abzugsrohr (10)
entnehmbar ist.
11. Mischvorrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß während
des Mischvorgangs über den Anschlußstutzen (13) oder einem
separaten Einlaßstutzen dem Innenraum (24) des
Luftzufuhrgehäuses (12) ein oder mehrere, vom Mischgut
abweichende Zusatzstoffe zuführbar sind, wobei bereits mit der
Materialumwälzung durch das Förderrohr (17) eine Vermischung
mit dem im Mischerbehälter (2) befindlichen Schüttgut erfolgt.
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|---|---|---|---|
| DE4113851A Withdrawn DE4113851A1 (de) | 1991-04-27 | 1991-04-27 | Vorrichtung zum kontinuierlichen mischen von pulverfoermigen oder grobkoernigen schuettguetern |
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