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DE2803479A1 - Verfahren und vorrichtung zum schwerkraftmischen von pulverfoermigem bis koernigem gut - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum schwerkraftmischen von pulverfoermigem bis koernigem gut

Info

Publication number
DE2803479A1
DE2803479A1 DE19782803479 DE2803479A DE2803479A1 DE 2803479 A1 DE2803479 A1 DE 2803479A1 DE 19782803479 DE19782803479 DE 19782803479 DE 2803479 A DE2803479 A DE 2803479A DE 2803479 A1 DE2803479 A1 DE 2803479A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixing
silo
mixing container
container
outlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782803479
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Hilgraf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Claudius Peters AG
Original Assignee
Claudius Peters AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Claudius Peters AG filed Critical Claudius Peters AG
Priority to DE19782803479 priority Critical patent/DE2803479A1/de
Publication of DE2803479A1 publication Critical patent/DE2803479A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/80Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis
    • B01F25/82Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis uniting flows of material taken from different parts of a receptacle or from a set of different receptacles
    • B01F25/821Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis uniting flows of material taken from different parts of a receptacle or from a set of different receptacles by means of conduits having inlet openings at different levels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

  • VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM SCHWERKRAFTMISCHEN
  • VON PULVERFÖRMIGEM BIS KÖRNIGEM GUT Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schwerkraftmischen von pulverförmigem bis körnigem, nicht zur Entmischung neigendem Gut, bei dem aus einem Mischbehälter aus verschiedenen Höhen Teilmengen abgezogen, die Teilmengen vereinigt und als Umlaufgut oben gleichmäßig am Umfang verteilt auf das Mischgut im Mischbehälter wieder aufgegeben werden. Unter nicht entmischendem Gut ist beispielsweise Kunststoffgranulat zu verstehen.
  • Für das Mischen und Vergleichmäßigen von Produkteigenschaften von pulverförmigem bis körnigem Gut hat sich das Schwerkraftmischen sehr bewährt und eingeführt.
  • Bei einem bekannten Schwerkraftmischer führen die in verschiedenen Höhen an einen aufrecht stehenden Mischbehälter angesetzten Gutführungskanäle zusammen mit dem Gutauslauf in einem Sammelbehälter, in dem die abgezogenen Teilmengen vereinigt werden, und werden aus diesem mit Hilfe einer Zellenradschleuse in einen außerhalb des Mischbehälters verlaufenden, in den Oberteil des Mischbehälters mündenden pneumatischen Förderer eingespeist. Zu Beginn jedes Mischvorgangs wird der Behälter mit Mischgut gefüllt, das Mischen erfolgt dann eine gewisse Zeit lang. Nach Erreichen der gewünschten Mischgüte wird der Behälter entleert. Bei einem anderen bekannten Mischer, der im Prinzip ähnlich arbeitet, werden die in verschiedenen Höhen am aufrecht stehenden zylindrischen Behälter ansitzenden Gutführungskanäle gruppenweise zur Vereinigung der abgezogenen Teilmengen zusammengeführt. Die vereinigten Teilmengen werden über Zellenradschleusen ebenso wie das aus dem Gutauslauf des Mischbehälters abgezogene Gut in die Förderleitung eines ebenfalls außerhalb des Behälters vorgesehenen Förderrohres eines pneumatischen Rückförderers, der in das Oberteil des Mischbehälters mündet, eingespeist. Auch mit diesem Mischer kann in der Weise gemischt werden, daß nach Füllen des Mischbehälters eine Zeitlang im Umlauf gemischt und das Mischgut abgezogen wird.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung der angesprochenen Art sind die Einlauföffnungen für die Fallrohre in verschiedenen Höhen des Silos angeordnet, um eine gestaffelte Entnahme des Mischgutes zu erhalten. Unterhalb von Ventilen, die jeweils in ein Fallrohr geschaltet sind, münden die Fallrohre in nicht gleicher Höhe in ein gemeinsames Fallrohr, das zu einem Sammelbehälter führt. Die Ventile dienen dazu, den Materialfluß durch die einzelnen Rohre in etwa gleich zu machen.
  • Bei den bekannten Schwerkraftmischern werden also zumeist eine Vielzahl von Gutabzugskanälen, verteilt auf verschiedene Höhen des gesamten Mischbehälters, erforderlich, und es werden über diese Abzugskanäle so viele Gutumläufe gefahren, bis die angestrebte Mischgüt erreicht ist. Der apparative Aufwand bei diesen bekannten Schwerkraftmischern ist aufgrund einer erforderlichen Vielzahl von Abzugskanälen erheblich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schwerkraftmischverfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung desselben zu schaffen, bei dem mit geringerem apparativen Aufwand und kürzerer Mischzeit eine Mischgüte erzielt wird, die den Ansprüchen der bekannten Schwerkraftmischer entspricht und diese auf einfachere Art erreicht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Schwerkraftmischverfahren vorgeschlagen, das sich dadurch auszeichnet, daß in einem ersten Durchlauf im freien Fluß die gesamte Umwälzmenge durch einen einzigen zentralen Mischbehälterauslauf austritt und während der folgenden Durchläufe die gesamte Umwälzmenge im freien Fluß in gleichen Teilmengen durch eine Mehrzahl von Abzugsrohren und-den zentralen Auslauf austritt, wobei die Durchtrittsquerschnitte aller Auslauföffnungen gleich sind.
  • Pulverförmiges bis körniges Gut, beispielsweise Kunststoffgranulat, das aus den Produktionsmaschinen ankommt, weist erfahrungsgemäß periodische Zusammensetzungsschwankungen auf, die sich beim Aufgeben in einen Mischbehälter in schichtenähnlichen Strukturen unterschiedlicher Zusammensetzung darstellen. Ist die Dicke einer derartigen Schicht groß, dann ist es erforderlich, die Anstrengungen zur Vergleichmäßigung der einzelnen Schichten zu einem homogenen Produkt zu intensivieren. Es müssen zu diesem Zweck zur Erfassung einer Vielzahl verschiedener Produktschichten aus verschiedenen Höhen des Behälters Teilmengen abgezogen und miteinander vermischt werden.
  • R. Kvapil ("Schüttgutbewegungen in Bunkern", VEB Verlag Technik, Berlin, 1959) beschreibt z. B. ausführlich die Theorie der Schüttgutbewegung bei Lagerung in unbegrenzter Höhe. Anhand eines Modells wird der Vertikalschnitt durch das in einem hohen Behälter mit zentralem Auslauf befindliche Schüttgut gezeigt. Dieser Vertikalschnitt stellt einen Körper dar, der als ein gestrecktes Rotationsellipsoid bezeichnet werden kann.
  • Es werden die sog. Primär- und Sekundärbewegungen des Ellipsoids erklärt. Bei einem verhältnismäßig hohen und schlanken Behälter ergibt sich aus dieser Theorie, daß sich beim Uffnen des zentralen Auslaufs ein Bewegungsfluß einstellt, bei dem es keinerlei bewegungslose Zonen gibt. In der Mitte zeigt sich jedoch eine gegenüber den Wandzonen stark erhöhte Geschwindigkeit, die einen sog. schlotähnlichen Effekt verursacht. Dieser Effekt kann durch geeignete Bunkerdimensionierung, z. B. Winkel des Konus, Verhältnis Hzyl/Ds d/D usw. verstärkt werden. Der Gutflub bewirkt einen Verschnitt entlang der Zone erhöhter - geringerer Geschwindigkeit, so daß sich ein schlotähnlicher Fließkanal zum zentralen Auslauf hin bildet.
  • Beim erfindungsgemäßen Schwerkraftmischverfahren hat sich nun überraschenderweise aufgrund einer Vielzahl von Versuchen gezeigt, daß bereits beim ersten Durchlauf, bei dem das Gut ausschließlich durch den zentralen Behälterauslauf abgezogen wurde, ein derart guter Verschnitt erzielt werden konnte, der bei den bekannten Schwerkraftmischern nur durch Benutzung einer Vielzahl von Auslaufrohren in verschiedenen Höhen des gesamten Behälters in einem Durchlauf erreicht wird.
  • Das zunächst in Schichten unterschiedlicher Zusammensetzung im Behälter lagernde Gut wurde also durch diesen ersten Durchlauf bereits so weitgehend gemischt, daß bei den folgenden Durchläufen lediglich eine Feinmischung vorgenommen werden mußte, bei der die umzuwälzende Gutmenge dann in gleichen Teilmengen durch eine Mehrzahl, aber gegenüber den bekannten Mischern geringer Zahl von Abzugsrohren sowie den zentralen Behälterauslauf ausfließt. Dabei waren die Durchtrittsquerschnitte der Abzugsrohre und des zentralen Behälterauslaufs gleich bemessen.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn bei dem erfindungsgemäßen Mischverfahren im zweiten und in den darauffolgenden Durchläufen Umwälzmengen aus dem Bereich des Mischbehälterkonus abgezogen werden. Durch diese Maßnahme wird die sog. aktive Mischzone auf einen relativ kleinen Bereich, nämlich den Behälterkonus, beschränkt. Diese Beschränkung ist zur Erzielung einer optimalen Mischgüte unbedingt ausreichend, wenn zuvor beim ersten Durchlauf in beschriebener Weise verfahren wurde.
  • Es hat sich gezeigt, daß beim Feinmischen (d.h. bei den späteren Umläufen) mit einer geringeren Rohrzahl gleiche Ergebnisse unter gleichen Bedingungen wie beim bekannten Mischen mit einer Vielzahl von Abzugsrohren zu erzielen ist.
  • Die Anwendung des erfindungsgemäßen Schwerkraftmischverfahrens ermöglicht es, durch Kombination von zwei unterschiedlichen Misch-Durchlaufmethoden in einem einzigen relativ einfach gestalteten Mischbehälter eine Mischgüte zu erreichen, die sonst nur mit den bekannten Schwerkraftmischverfahren unter ständiger Verwendung von sehr vielen, über die gesamte Höhe des Mischbehälters verteilten Abzugsrohren, d.h. mit erheblich größerem apparativen Aufwand erzielt wird. Gegebenenfalls ist darüber hinaus eine Verbesserung der Mischgüte zu erreichen.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Schwer kraftmischverfahrens, bestehend aus einem Mischbehälter mit einer Bodenneigung, die zur Entleerung ohne Zwangsmittel ausreicht, ferner mehreren Auslauföffnungen in verschiedenen Höhen, einem Sammelgefäß sowie einer zum Mischbehälter-Oberteil führenden Gutrückführleitung, zeichnet sich dadurch aus, daß der Mischbehälter einen Einlaufverteiler zur gleichmäßigen Gutverteilung auf den Umfang besitzt, einen zentralen Auslauf sowie eine Mehrzahl von Abzugsrohren im Bereich des Mischbehälterkonus aufweist und daß der zentrale Auslauf im Uffnungsquerschnitt veränderbar ist.
  • Der Einlaufverteiler ist zweckmäßigerweise ein unterhalb des Mischbehältereinlaufs stationär angeordneter Prall kegel, der eine Verteilung des auftreffenden Guts zum Rand des Mischbehälters hin bewerkstelligen soll. Durch den Einlaufverteiler wird außerdem verhindert, daß das in den Mischbehälter einfließende Gut direkt in den beim ersten Durchlauf entstehenden schlotähnlichen mittigen Fließkanal gelangt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung hat der Mischbehälter einen einzigen zentralen Auslauf, dessen Uffnungsquerschnitt veränderbar ist. Beim jeweils ersten Durchlauf des Guts ist der zentrale Auslauf gänzlich geöffnet, gleichzeitig sind die äußeren Abzugsrohre geschlossen, während bei den folgenden Umläufen der Uffnungsquerschnitt des zentralen Auslaufs gedrosselt wird.
  • Die Anzahl der Abzugsrohre kann auf ein Minimum beschränkt bleiben. Diese sind im Bereich des Mischbehälterkonus angeordnet, wobei es nicht unbedingt notwendig ist, daß die Abzugsrohre in den Konus hineinreichen.
  • Die Erfindung ist anhand von Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel der Mischvorrichtung zusammen mit dem erfindungsgemäßen Mischverfahren näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine grafische Darstellung des Einflusses der Mischerbauform auf das Mischergebnis, Fig. 2 eine grafische Darstellung von gemessenen Mischergebnissen verschiedener Mischerbauformen und Fig. 3 einen schematischen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Schwerkraftmischer.
  • In Fig. 1 ist der Einfluß der Mischerbauform auf das Mischergebnis dargestellt. Für die Mischversuche wurde farbiges Kunststoffgranulat gewählt. Bei dem speziellen Fall gemäß Fig. 1 ist das Granulat A + B in jeweils fünf Schichten abwechselnd eingefüllt worden, so daß sich im Behälter ein schichtenförmiger Aufbau der Schüttung in 2 mal fünf Schichten annähernd gleicher Stärke bildete.
  • Auf der Ordinate ist die gemessene Standardabweichung s,ins Verhältnis gesetzt zur theoretisch bestmöglichen Körnermischung, (nach Gleichung von Stange; Chemie-Ingenieur-Technik, 26. Jahrgang, 1954, Nr. 6, Seite 331 bis 337) aufgetragen.
  • Die Abszisse zeigt die Bauform des Mischers, wie in der Legende Fig. 1 beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt demnach das Ergebnis nach einmaligem Durchlauf des Behälters. Das beste Ergebnis wird bei Abzug des Granulats ausschließlich durch die zentrale Auslauföffnung (A) des Mischbehälters erzielt. Vergleichbar gut ist das Ergebnis, wenn 24 Abzugsöffnungen (E) im ganzen Behälter und die zentrale Auslauföffnung gleichzeitig geöffnet sind.
  • Fig. 2 zeigt die gemessenen Mischergebnisse verschiedener Mischerbauformen in einer entsprechenden Grafik. Auf der Ordinate ist die gemessene Standardabweichung s aufgetragen und auf der Abszisse ist die Zahl der Umwälzungen angegeben.
  • Das beste Ergebnis zeigt sich nach dem ersten Durchlauf, wenn nur die zentrale Auslauföffnung benutzt wird, entsprechend der Darstellung in Fig. 1. Wird in den weiteren Umläufen nach der gleichen Methode gearbeitet, so ergibt sich keine Verbesserung mehr.
  • 12 und 24 Abzugsrohre bringen nach dem ersten Umlauf ein schlechteres Ergebnis als die Fahrweise nur über die zentrale Auslauföffnung. Nach dem ersten Umlauf ist die Verfahrensweise mit 12 und 24 Abzugsrohren in ihrer Mischwirkung gleichwertig.
  • Bei der Fahrweise mit der zentralen Auslauföffnung (Zentralabzug) und ab zweiten Durchlauf mit Abzugsrohren nur im Konusbereich des Mischbehälters würde die Mischgüte mit den folgenden Umläufen zunehmend verbessert, so daß die Mischgüte bei letztlich gleicher Umlaufzahl besser ist als bei bekannten Schwerkraftmischvorrichtungen, die, wie im Beispiel dargestellt, mit 24 Abzugsrohren im ganzen Silobereich und einem zentralen Abzug arbeiten. Diese genannte Verbesserung ist in Fig. 2 gestrichelt dargestellt.
  • Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines aufrecht stehenden zylindrischen Mischbehälters 1, der ein konisches Unterteil 2 aufweist, das in eine zentrale Auslauföffnung 3 übergeht. Die zentrale Auslauföffnung ist mit einer Durchflußregeleinrichtung 4 versehen.
  • Im Bereich des Konus 2 sind absperrbare Abzugsrohre 5 in verschiedenen Höhen angeordnet, die wie die zentrale Auslauföffnung 3 ebenfalls in den Sammelbehälter 6 einmünden. Unterhalb des Sammelbehälters befindet sich eine Zellenradschleuse 7, die in eine Förderleitung austrägt.
  • Der Drucklufterzeuger mit Zubehör ist mit 8 bezeichnet und die von der Förderleitung abzweigende Gutrückführleitung zum Oberteil des Mischbehälters mit 9.
  • Am Oberteil des Mischbehälters befindet sich ein (nicht dargestellter) Einlaufverteiler zur gleichmäßigen Gutverteilung auf den Umfang des Behälters.
  • Das erfindungsgemäße Mischverfahren wird in der Weise durchgeführt, daß zunächst das gesamte im Mischbehälter befindliche Gut im freien Fluß ausschließlich durch die zentrale Auslauföffnung 3 abgezogen und über die Gutrückführleitung 9 wieder dem Mischbehälter aufgegeben wird. Beim zweiten und den folgenden Durchläufen wird die gesamte Umwälzmenge im freien Fluß durch die Abzugsrohre 5 sowie durch den zentralen Mischbehälterauslauf 3 abgezogen, wobei die Durchtrittsquerschnitte aller Auslauföffnungen gleich sind.

Claims (3)

  1. Patentansprüche l.-Verfahren zum -Schwerkraftmischen von pulverförmigem bis körnigem, nicht entmischendem Gut, bei dem aus einem Mischbehälter aus verschiedenen Höhen Teilmengen abgezogen, die Teilmengen vereinigt und gegebenenfalls als Umlaufgut oben gleichmäßig am Umfang verteilt auf das Mischgut im Mischbehälter wieder aufgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem ersten Durchlauf im freien Fluß die gesamte in der Zeiteinheit gewünschte Umwälzmenge durch einen einzigen zentralen Mischbehälterauslauf (3) austritt und während der folgenden Durchläufe die gesamte Umwälzmenge im freien Fluß in gleichen Teilmengen durch eine Mehrzahl von Abzugsrohren (5) sowie den zentralen Mischbehälterauslauf (3) austritt, wobei die Durchtrittsquerschnitte aller Auslauföffnungen gleich sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im zweiten und den folgenden Durchläufen Umwälzmengen insbesondere aus dem Bereich des Mischbehälterkonus (2) durch die Auslauföffnungen (3, 5) abgezogen werden.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Schwerkraft-Mischverfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus einem Mischbehälter mit einer Bodenneigung, die zur Entleerung ohne Zwangsmittel ausreicht, ferner mehreren Auslauföffnungen in verschiedenen Höhen, einem Sammelgefäß sowie einer zum Mischbehälter-Oberteil führenden Gutrückführleitung, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (1) einen Einlaufverteiler zur gleichmäßigen Gutverteilung auf den Umfang besitzt, einen zentralen Auslauf (3) sowie eine Mehrzahl von Abzugsrohren (5) im Bereich des Mischbehälterkonus (2) aufweist und daß der zentrale Auslauf (3) im Uffnungsquerschnitt veränderbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3029393A1 (de) * 1980-08-01 1982-03-11 Waeschle Maschinenfabrik Gmbh, 7980 Ravensburg Schwerkraft-umwaelzmischer
EP0139167A1 (de) * 1983-08-26 1985-05-02 Phillips Petroleum Company Verfahren und Vorrichtung zum Vermischen fester Stoffe oder dergleichen

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