DE4111310C2 - Mahlaufsatz für Haushaltsküchenmaschinen - Google Patents
Mahlaufsatz für HaushaltsküchenmaschinenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Mahlaufsatz für Haushaltsküchenmaschinen mit Antriebswelle, Mahlgehäuse und oberen und unteren beweglichen Mahlkörpern und zeichnet sich aus durch eine lösbare Bajonettverschlußverbindung zwischen der oberen Mahlsteinhalterung (36) und der unteren Mahlsteinhalterung (26) mittels eines Hebel- und Klauenverschlußglieds (48, 74).
Description
Die Erfindung betrifft einen Mahlaufsatz für Haushaltsküchenmaschinen.
Solche Mahlaufsätze sind bekannt (DE 35 41 389 A1, DE-GM 67 53 072) und in verschiedenster, meist recht komplizierter Weise
ausgebildet. Ein Nachteil vieler dieser Mahlaufsätze ist, daß sie sich, insbesondere beim
Mahlen von öligen Gütern wie Mohn oder dergleichen, bei denen wegen Ranzigwerdens
eine unbedingte Säuberung jedesmal erforderlich ist, nur schwierig auseinandernehmen und
wieder zusammensetzen lassen. Hierzu ist im allgemeinen die Hausfrau (der Hausmann)
kaum in der Lage. Vor allem aber ist bei den bekannten Mahlaufsätzen die Einstellung des
Mahlspaltes zwischen dem oberen und dem unteren Mahlkörper (Mahlstein) nicht befriedi
gend gelöst. Meist ist dafür eine Schraubgewindeverbindung zwischen der Halterung des
oberen Mahlkörpers und dem Mahlgehäuse, in dem der untere Mahlkörper gelagert ist, vor
gesehen. Nachteilig ist dabei, daß sich das Ausmaß des Mahlspaltes und damit der
gewünschte Feinheitsgrad des Mahlgutes sehr schlecht markieren läßt, vor allem weil zur
Einstellung des Mahlspaltes Gewindedrehbewegungen von mehr als 360°, vielfach sogar
mehrere Umdrehungen erforderlich sind. Außerdem sind Gewinde einem relativ starken Ver
schleiß durch Abrieb ausgesetzt, insbesondere wenn, wie üblich, die Bauteile, an denen die
Gewinde ausgebildet sind, aus Kunststoff bestehen.
Bekannt ist weiters aus der DE 85 03 549 U1 eine mittels eines einfachen Bajonettverschlusses
lösbare Mahlsteinhalterung. Bei dieser Einrichtung kann die Mahlspalteinstellung allerdings
nur durch konstruktiv aufwendige, verschleißanfällige Zusatzeinrichtungen erreicht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mahlaufsatz zu schaffen, der sich im
Bereich der Mahlkörper leicht auseinanderbauen und damit leicht reinigen läßt und der
Zusammenbau keine Schwierigkeiten macht und dabei gleichzeitig eine verbesserte Mög
lichkeit einer Regelung zwischen Feinvermahlung und Grobvermahlung gegeben ist.
Erreicht wird dies mit einem Mahlaufsatz, der die Merkmale
des Patentanspruchs 1 aufweist.
Die (relativ zu achsnormalen Flächen) schrägen Führungen können als schraubenförmig
sich nach unten windende Führung (Schlitzführung) ausgebildet sein, mit Anschlag am Ende
und jeweils unterbrochen durch axiale (achsparallele) Nuten, in die zunächst die Klauen der
oberen Mahlsteinhalterung bzw. des Verschlußgliedes von oben (in axialer Richtung) einge
setzt werden, bevor sie durch Verschieben (in Umfangsrichtung der oberen Mahlstein
halterung bzw. des Verschlußgliedes) die schrägen Führungsflächen untergreifen.
Der Begriff "Klauen" ist allgemein im Sinne von vorzugsweise radialen Vorsprüngen zu ver
stehen. Neben flachen, im Querschnitt etwa rechteckigen Klauen kommen z. B. auch Klauen
in Form von angeschrägten Keilflächen in Betracht. Auch Stifte od. dgl. können als "Klauen"
vorgesehen sein. Stifte eignen sich aber nur für besondere Zwecke. Vorzugsweise sind an
der oberen Mahlsteinhalterung bzw. am Verschlußglied drei bis fünf Klauen ausgebildet.
Das Verschlußglied bildet zweckmäßig zusammen mit der
oberen Mahlsteinhalterung eine Einbaueinheit. Diese
Einheit kann sogar einteilig sein, wobei dann aller
dings zur Sicherung der gewünschten Stellung (von der
die Größe des Mahlspaltes abhängt) z. B. eine Bolzenver
riegelung erforderlich ist, damit die Mahlkräfte den
die obere Mahlsteinhalterung nicht in unerwünschter
Weise verstellen.
Das Problem der unerwünschten Verstellung läßt sich
aber gemäß einem bevorzugten Merkmal der Erfindung
dadurch besonders effektiv lösen, daß nur das Ver
schlußglied relativ zur oberen Mahlsteinhalterung um
die Geräteachse verdrehbar ausgebildet ist, während die
obere Mahlsteinhalterung selbst formschlüssig verdreh
sicher in das untere Mahlsteingehäuse einsetzbar ist,
sodaß ein Verdrehen des Verschlußgliedes zwar ein mehr
oder weniger starkes Eindrehen des Verschlußgliedes in
die schräge Schlitzführung im unteren Mahlsteingehäuse
und damit eine exakte Verstellung des oberen Mahl
körpers bewirkt, daß sich dabei aber der obere Mahl
körper bzw. dessen Mahlsteinhalterung selbst nicht
dreht. Die auf den oberen Mahlkörper wirkenden Mahl
kräfte werden im Formschluß zwischen oberer Mahlstein
halterung und unterem Mahlsteingehäuse aufgefangen. Das
eigentliche Verschlußglied hingegen erfährt kein von
den Mahlkräften herrührendes Drehmoment, sodaß an sich
keine besonderen Maßnahmen erforderlich wären, die
gewünschte Stellung zu sichern. Da aber auch die
Vibrationen des Gerätes eine Verstellung des einge
stellten Mahlspaltes bewirken könnten, sind z. B. Rast
sicherungen zwischen dem Verschlußglied und einem
festen Bausteil des Mahlaufsatzes zweckmäßig.
Zur leichteren Handhabung der Verstellung verfügt das
Verschlußglied vorzugsweise über einen Hebel (Ver
stellhebel). Zwischen Hebel und Oberseite des unteren
Mahlsteingehäuses kann eine quasi kontinuierliche
Rastsicherung, etwa in der Form, daß unten am Hebel
eine Rastnase ausgebildet ist, vorgesehen sein, die
beim Schließen des Gerätes über eine Reihe von im
Kreisbogen nebeneinander angeordneten Rastvertiefungen
schiebbar ist. Je nach Stellung in der betreffenden
Rastvertiefung ergibt sich ein schmaler oder breiter
Mahlspalt und damit ein entsprechender Feinheitsgrad
des gemahlenen Gutes.
Weiters sind vorzugsweise Anschläge zur Begrenzung der
Schwenkbewegung des Hebels vorgesehen. Diese Anschläge
dienen auch als Sperre gegen das Öffnen der Bajonett
verschlußverbindung zwischen der oberen Mahlstein
halterung und dem unteren Mahlsteingehäuse im
Betriebszustand des Mahlaufsatzes. Zum gewollten Zer
legen des Mahlaufsatzes in seine Teile bzw. Teilein
heiten soll zweckmäßig einer der beiden Anschläge beim
Öffnen des Gerätes versenkbar sein, um den Hebel über
diesem Anschlag verschwenken und das Verschlußglied
(samt der oberen Mahlsteinhalterung) aus den Bajonett
verschlußelementen im Mahlsteingehäuse heben zu können.
Der erfindungsgemäße Mahlaufsatz ist nicht nur leicht
auseinanderzunehmen und zu reinigen, sondern ist auch
sicher. Dank der erfindungsgemäßen Konstruktion braucht
man, um das Gerät bedienen zu können, nicht mehr ein
Fast-Handwerker zu sein. Die Konstruktion nach der
Erfindung ist ferner besonders verschleißfest. Alles
kann aus Kunststoff in günstigster Weise hergestellt
werden. Verwendet wird vorzugsweise ein bruchsicherer
Kunststoff, der zudem durchsichtig sein kann.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird
nunmehr mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert; diese zeigen in:
Fig. 1 ein Vertikalschnitt durch den neuartigen
Mahlaufsatz;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch das Mahlgehäuse;
Fig. 2A ein Detail im Schnitt einer Schiebesicherung
gegenüber der Gehäuseschale und
Fig. 2B eine Draufsicht auf Fig. 2.
Fig. 3 und 4 eine Draufsicht bzw. einen Vertikalschnitt
durch die obere Mahlsteinhalterung des
Mahlaufsatzes;
Fig. 5 eine Einzelheit;
Fig. 6 eine Draufsicht auf Fig. 5, und
Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch die Einzelheit der
Fig. 5 und 6.
Der Mahlaufsaufsatz der Fig. 1 verfügt über einen
Einfülltrichter 12 mit Deckel 14. Der Antrieb erfolgt über eine an
sich bekannte Antriebswelle 16. Angetrieben wird der untere
Mahlstein 18. Der obere Mahlstein 20 ist unbeweglich.
In neuartiger Weise stützt sich der Einfülltrichter 12 an
seinem Schrägboden mittels eines aus einem Stück hiermit
gespritzten Auflagerings 22 gegen die Oberseite der
Halteschale 24 ab. Im Bereich der Durchführung des Hebels 48
ist im Auflagering eine entsprechende Ausnehmung 22"
vorgesehen. Die stabile Ringauflage 22, 22' trägt nicht nur
zur besseren Abstützung bei, sondern ist auch aus
Designgründen so konzipiert, dass die noch zu beschreibenden
Steckhalterungen und Befestigungen dadurch dem Betrachter
verborgen bleiben. Die untere Halteschale ist bei 26 nach
unten und bei 28 nach innen gekröpft und bildet eine
Bajonettführung 30, die genau mit der mit Bezug auf Fig. 4
beschriebenen oberen Mahlsteinhalterung zusammenwirkt. Der
untere Mahlstein 18 ist eingeklebt in eine untere
Mahlsteinschale 32 und ist nach Schließen des Mahlaufsatzes
über die in Lagern 34 geführte Welle 16 antreibbar.
Der obere Mahlstein 20 ist seinerseits in einen oberen
Mahlsteinhalter 36 eingeklebt, der die Form einer
umgekehrten Schale hat. Der obere Mahlsteinhalter 36 greift
mit seinen Flanschen 38 in vertiefte Ausnehmungen 58 (Fig.
2) ein, ohne in diesen, außer zum Hereinsetzen und
Herausnehmen, bewegt werden zu können. Am schalenförmigen
oberen Mahlsteinhalter stehen die Flanschstücke 38 radial
nach außen. Die in Fig. 2 nicht gezeigten Klauen 72 (Fig. 6)
des Hebelniederhalters greifen als Bajonettrasten in die
Bajonettführungen 30 ein, die spiralförmig nach unten geführt
sind. Dies kann bis zu einem Anschlag erfolgen. In der
Klause 72 kann auch eine Ausnehmung 90 vorgesehen sein.
Diese wirkt zusammen mit der Rastnase 84, wie sie in Fig. 3
dargestellt ist.
Der obere Mahlsteinhalter 36 geht von seinem schalenartigen
Teil in einen senkrechten Teil 44 über. Ein Ring 46 wird
gegen den senkrechten Teil 44 der oberen Mahlsteinhalterung
36 verklebt und stellt die dichte Verbindung zum
Einfülltrichter 12 her. Als nach unten vorstehende
Vorsprünge ausgebildete Rasten 50 bewegen sich bei
Verschiebung des Hebels 48 auf einer Kreislinie im Bereich
52 und "rasten dort ein". Somit wird bei Vibrationen während
des Mahlens ein Verschieben des eingestellten
Feinheitsgrades verhindert. Durch Verschwenken des Hebels
nach links oder rechts ist jedoch eine Verstellung des
Mahlfeinheitsgrades sogar während des Mahlens jederzeit
leicht möglich.
Zusätzlich kann ein in Fig. 2A dargestellter durch die
Halteschale 24 des unteren Mahlkörperhalters geführter
Riegel (Verschiebesicherung 80) vorgesehen sein, gegen den
der Hebel 48 bei seiner Befestigungs- oder
Sicherungsbewegung verschwenkt und über den hinaus ein
Verspannen der Teile nicht möglich ist. Dadurch wird ein
unbeabsichtigtes Öffnen des Geräts während des Gebrauchs
vermieden. Die Schiebesicherung 80 ist an einem am Gehäuse
24 festen Führungsteil 82 geführt.
Zu Fig. 2 ist noch Vorziehen der Kante 86 nachzutragen, die
dazu dient, daß der Hebel beim Einsetzen nicht herunterfällt.
Fig. 2B (Draufsicht auf Fig. 2) läßt die Rasten der
Feineinstellung (so bezeichnet) gut erkennen. Rechts und
links sind Anschläge für den Hebel vorgesehen, wobei der
untere Anschlag durch die Schiebesicherung 80 gebildet ist.
Bei konstruktiv anders ausgebildeten Mahlaufsätzen war ein
zumindest ähnlich wirkendes Teil aus einem Stück
hergestellt, was immer zu Schwierigkeiten, insbesondere
wegen der dünnen zu spritzenden Wandungen, darüber hinaus zu
großen Schwierigkeiten in der Reinigung führte.
Durch die Ausbildung aus den drei Teilen, nämlich
eigentlicher oberer Mahlsteinhalterung 36, Ring 46 und Hebel
48, fallen diese Schwierigkeiten fort.
Durch die verschiedenen Rastmöglichkeiten der Raste 50 in
den auf einer Kreisbahn angeordneten Rastlöchern 52 kann die
Mahlfeinheit verändert und eingestellt werden. Der
Auseinanderbau ist beachtlich vereinfacht. Die Entfernung
der oberen Mahlsteinhalterung ist trotzdem sehr leicht, da
sich das Ganze nach dem Zusammenbau sicher wie ein Stück
verhält.
Als Variation wäre es möglich, die der Feineinstellung
dienenden und gegen Vibrationen schützenden Rasten zwischen
oberer Mahlsteinhalterung 36 und Hebelniederhalterung
anzubringen.
Fig. 2 zeigt im Vertikalschnitt durch das Mahlgehäuse den
mit Bezug auf Fig. 1 erwähnten aber nicht gezeigten Anschlag
56 für den Hebel 48 und die Bajonettschrägführungen 30 mit
den Führungsschlitzen (in Fig. 1 nur erwähnt), die hier das
Bezugszeichen 58 tragen und die in einen senkrechten
Hohlraum 60 übergehen. Von der Unterseite der Bajonettschale
gehen radial nach unten verlaufende Stege 62 zur Lagerbüchse
des unteren Mahlsteins und verstärken so die Stabilität.
In an sich bekannter Weise ist die untere Mahlsteinhalterung
über Bajonettverschlüsse 64 am Gerät befestigt (gleiche
Bezugszeichen bezeichnen in sämtlichen Figuren äquivalent
wirkende Mittel). Die vorspringende Schikane 66 der unteren
Mahlsteinhalterung sorgt im übrigen im Zusammenwirken mit
der oberen Mahlsteinhalterung (Ringführung) für eine
vollständige Abdichtung des Geräts.
Fig. 3 und 4 zeigen die obere Mahlsteinhalterung in
umgekehrter Lage einmal im Schnitt, einmal in der
Draufsicht. Nach innen vorstehende Halbscheiben 68; 68, die
schräg nach oben weisen, sind als Zugriffssicherheit
vorgesehen, um einen Fingereingriff in das Gerät
auszuschließen. Es sind die Halteflansche oder Haltenasen 38
bzw. 38' vorgesehen, wobei der Flansch bzw. die Nase 38
glatt, der in der Zeichnung rechte Flansch 38' noch
zusätzlich einen Rastvorsprung trägt. Der obere Mahlstein
ist wieder mit 20, der Mahlzwischenraum mit 70 bezeichnet.
Der obere Mahlstein ist in die Halterung eingeklebt. Eine
Rastnase 84 ist am Flanschstück 38' vorgesehen. Der
Verschlußhebel hat eine hierzu passende Ausnehmung und
rastet in die Rastnase 84 ein. Diese Ausbildung dient dazu,
daß der Hebel in der offenen Stellung fix und unbeweglich
bleiben kann.
Fig. 4 läßt ebenfalls die Rastnase 84 und den Flansch 38'
erkennen. Die Flansche 38 und 38' begrenzen die radialen
Bewegungen (in Führungen der Fig. 2). Auf diese Weise werden
die Kräfte nicht auf den Hebel übertragen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen Einzelheiten des oberen
Hebelniederhalters, hier mit vier Klauen 72. Aus
Sicherheitsgründen ist die eine Klaue 72' breiter als die
anderen Klauen ausgebildet, so daß es nur eine
Einführungsstellung und auch nur eine Verriegelungs- bzw.
Anschlagsstellung gibt. Man erkennt deutlich die schräge
Anordnung der Klauen 72, besonders in Fig. 5 Aus
Stabilitätsgründen ist eine Erhöhung 74 vorgesehen. Am Hebel
48 ist die Rastnocke, wie sie Fig. 1 vorschreibt, nicht
dargestellt.
Fig. 7 schließlich zeigt einen Schnitt durch den Hebel 48
und läßt deutlich die Rastnocke 50, die auf einem nicht
dargestellten Kreisabschnitt des Deckels läuft, erkennen. 76
ist die Einstecköffnung für die Steinhalterung, die
natürlich von unten eingeführt wird. Der Anfangsflansch 78
der schalenartigen Bauteils zeigt nach unten.
Claims (15)
1. Mahlaufsatz für Haushaltsküchenmaschinen
- 1. mit einem Einfülltrichter (12),
- 2. mit einem unteren, von einer Welle (16) angetriebenen Mahlkörper (18),
- 3. mit einem oberen Mahlkörper (20), der in einer oberen Mahlsteinhalterung (36) ein geklebt ist und
- 4. mit einer lösbaren und einstellbaren Bajonettverschlußverbindung zwischen einem Verschlußglied (71) und einer Halteschale (24), wobei die obere Mahlsteinhalterung (36) Flansche (38) aufweist, die in vertiefte Ausnehmungen (59) in der Halteschale (24) eingreifen und am Verschlußglied (71) Klauen (72, 72') angeordnet sind, die in schräge Führungen (58), vorzugsweise schräge Schlitzführungen eingreifen.
2. Mahlaufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (72, 72')
entsprechend den schrägen Führungen (58) schräg ausgerichtet sind.
3. Mahlaufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Klauen
(72') größere Abmessungen als die anderen (72) zur Sicherung einer eindeutigen
Einführung hat.
4. Mahlaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am
Verschlußglied (71) ein Hebel (48) ausgebildet ist.
5. Mahlaufsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine quasi kontinuier
liche Rastsicherung (50', 52) zwischen dem Hebel (48) des Verschlußgliedes (71) und
der Oberseite des unteren Mahlsteingehäuses (24) vorgesehen ist.
6. Mahlaufsatz nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rastsicherung aus einem auf der Hebelunterseite angeordneten Rastvorsprung (50)
und in einem Kreisbogen angeordneten Rastvertiefungen (52) besteht.
7. Mahlaufsatz nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwenkbereich des Hebels (48) des Verschlußgliedes (71) durch am unteren Mahl
steingehäuse (24) ausgebildete Anschläge (56, 80) begrenzt ist (Fig. 2B).
8. Mahlaufsatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Anschläge
(80) am unteren Mahlsteingehäuse (24) in der Höhe verschiebbar angeordnet und
bei geöffnetem Gehäuse versenkbar ist (Fig. 2A).
9. Mahlaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verschlußglied (71) und die obere Mahlsteinhalterung (36) eine Einbaueinheit bilden,
wobei das Verschlußglied (71) gegenüber der oberen Mahlsteinhalterung (36) ver
drehbar ist.
10. Mahlaufsatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußglied (71)
und die obere Mahlsteinhalterung (36) dadurch zusammengehalten sind, daß auf der
oberen Mahlsteinhalterung (36) ein diesen umgebender äußerer Ring (46) geklebt ist,
oder daß die obere Mahlsteinhalterung (36) fest in den unteren Stutzen (12') des
Einfülltrichters (12) eingeklebt ist.
11. Mahlaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die in
der oberen Mahlsteinhalterung (36) vorgesehenen Flansche (38) am Umfang ange
ordnet sind, nach außen stehen und sich einer radialen Mitnahmewirkung des
Antriebs durch Eingriff in das untere Mahlsteingehäuse (24) widersetzen.
12. Mahlaufsatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Oberseite
mindestens eines der Flansche (38) eine Rastnocke (84) ausgebildet ist, die in eine
Ausnehmung der Unterseite von wenigstens einer der Klauen (72) des Verschluß
gliedes eingreift, wobei aber dieser Eingriff durch Betätigen des Hebels (48) bei fest
stehender oberer Mahlsteinhalterung (36) mit geringem Kraftaufwand lösbar ist.
13. Mahlaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
untere Randkante der oberen Mahlsteinhalterung (36) tiefer liegt als die Unterseite
des oberen Mahlsteines (20).
14. Mahlaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in
der zur Aufnahme der oberen Mahlsteinhalterung (36) dienenden zentralen Ver
tiefung des unteren Mahlsteingehäuses (24) eine nach innen ragende, auch zu
Dichtzwecken dienende Schikane (66) ausgebildet ist.
15. Mahlaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
untere Mahlsteingehäuse (24) durch Streben (62) achsnah, vorzugsweise am Lager
(34) der unteren Mahlsteinschale (32) abgestützt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4111310A DE4111310C2 (de) | 1991-01-23 | 1991-04-08 | Mahlaufsatz für Haushaltsküchenmaschinen |
| AT8492A AT399995B (de) | 1991-01-23 | 1992-01-21 | Mahlaufsatz für haushaltsküchenmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE4101925 | 1991-01-23 | ||
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|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Representative=s name: VONNEMANN, KLOIBER & KOLLEGEN, 80796 MUENCHEN |
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| R071 | Expiry of right |