Gegenstand der Erfindung ist eine Dividierschaltung, welche
mittels Ziffern-seriellen Subtraktionen die Quotientenzahl
bildet und in den erforderlichen Fällen mittels einer Rück-
Addition den vorherigen Stand wiederherstellt und keine
Tetraden-Subtrahierschaltung aufweist, welche mit einer
Neuner-Komplementschaltung kombiniert ist, sondern eine Tet
raden-Addierschaltung aufweist, welche mit einer Spezial-
Neuner-Komplementschaltung kombiniert ist. Die Verarbeitung
der Ziffern erfolgt im 5211-Code; somit fällt auch die Er
gebniszahl in diesem 5211-Code an. Das Steuerwerk hat nur
2 Impuls-Zähler und ist daher besonders einfach. Die Ver
schiebung der Ergebniszahl in die richtige Schluß-Stellung
erfolgt mittels einer Schaltung nach P 40 31 603.3 und die
Einblendung der erforderlichen Nullen mittels einer
Schaltung nach P 40 31 897.4, womit die Ergebniszahl formal
richtig im Anzeigefeld der Anzeigeschaltung erscheint.
Diese serielle elektronische Dividierschaltung ist ohne
Ziffern-Eingabeschaltung und ohne Quotientenschieberegister
und ohne Steuerwerk in Fig. 1 dargestellt. In Fig. 2 ist
die Umschaltbare Tetraden-Schaltung 3 dargestellt, welche
eine Tetraden-Addierschaltung ist, die mittels einer Neu
ner-Komplementschaltung auf Subtraktion umschaltbar ist. In
Fig. 3 ist die Spezial-Neuner-Komplementschaltung 30 dar
gestellt. In Fig. 4 ist der duale Voll-Addierer 27 darge
stellt. In Fig. 5 ist die Ziffern-Eingabeschaltung 9 dar
gestellt. In Fig. 6 ist die Schaltung 5 dargestellt. In
Fig. 7 ist der Impuls-Zähler 11 dargestellt. In Fig. 8
ist das Steuerwerk 10 dargestellt. In Fig. 9 ist das
Quotienten-Schieberegister 6 und das Komma-Steuerwerk 8
dargestellt. In Fig. 10 ist die Schaltung 14 dargestellt.
Diese Dividierschaltung besteht aus dem Dividenden-Schiebe
register 1 und dem Divisor-Schieberegister 2 und der Tet
raden-Addierschaltung 3, welche mittels einer Neuner-Komp
lementschaltung auf Subtraktion umschaltbar ist und dem
Übertrag-Speicher 4 und der Schaltung 5, welche aus einem
Impulszähler und einer Umcodierschaltung besteht und dem
Quotienten-Schieberegister 6 und dem Komma-Schieberegister
7 und dem Komma-Steuerwerk 8 und der Ziffern-Eingabeschalt
ung 9 und dem Steuerwerk 10, das an Haupt-Teilen 2 Impuls-
Zähler 11 und 12 und die Schaltung 14 und die Start-
Schaltung 15 aufweist. Ein Teil des Steuerwerks ist somit
in Fig. 5 und in Fig. 9 dargestellt.
Die Tetraden-Addier-Subtrahierschaltung 3 besteht aus der
Spezial-Neuner-Komplementschaltung 30 und 2 Negier-Schalt
ungen 16 und 2 Und-Schaltungen 17 und 2 Und-Schaltungen 18
mit je 2 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen 19 mit je 2 Ein
gängen und 5 Und-Schaltungen 20 mit je 2 Eingängen und 5
Oder-Schaltungen 21 mit je 2 Eingängen und der Oder-Schalt
ung 22 mit 2 Eingängen und 7 Und-Schaltungen 23 mit je 2
Eingängen und 2 Negier-Schaltungen 24 und 2 Oder-Schalt
ungen 25 mit je 2 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen 26 mit
je 3 Eingängen und den dualen Voll-Addierern 27 und 28 und
den zugehörigen Leitungen. Die Eingänge A und B und die
Ausgänge C sind mit den zugehörigen Zahlenwerten 5211
gekennzeichnet. Der Übertrag-Eingang hat die Bezeichnung x.
Der Übertrag-Ausgang hat die Bezeichnung y.
Die Schaltung 5 besteht aus den Teil-Schaltungen 5a bis
5c. Die Teil-Schaltung 5a besteht aus dem Potential-
Speicher-Flip-Flop 11 und 2 Negier-Schaltungen 12 und 4 Und-
Schaltungen 13. Die Teil-Schaltung 5b ist ein Impuls-Zäh
ler, welcher aus 9 einfachen Flip-Flops 15 und 8 Und-
Schaltungen 16 mit je 2 Eingängen und 8 Und-Schaltungen 17
mit je 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 18 mit 5 Eingän
gen besteht. Die Teil-Schaltung 5c ist eine Umcodier
schaltung, welche die betreffende Dezimalziffer vom Zähl-
Code in den 5211-Code umcodiert und besteht aus der Oder-
Schaltung 21 mit 5 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen 22 mit
je 4 Eingängen und der Oder-Schaltung 23 mit 8 Eingängen.
Der Eingang a ist der Zählimpuls-Eingang. Der Eingang r
ist der Rückstell-Eingang. Die Ausgänge D sind mit den zu
gehörigen Zahlenwerten (Ziffern 5211) gekennzeichnet.
Der Impuls-Zähler 10 (Fig. 7) besteht aus 12 einfachen
Flip-Flops 1 bis 12 und 10 Und-Schaltungen 18 mit je 2 Ein
gängen und 12 Oder-Schaltungen 16 mit je 2 Eingängen und 7
Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen und der Oder-
Schaltung 19 mit 7 Eingängen und der Negier-Schaltung 20
und 2 Und-Schaltungen 21 mit je 2 Eingängen und der Ver
stärker-Schaltung 60 und dem zusätzlichen einfachen Flip-
Flop 22 und 4 Und-Schaltungen 23 mit je 2 Eingängen und 2
Negier-Schaltungen 24 und den zugehörigen Leitungen. Der
Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a. Der Rückstell-Ein
gang hat die Bezeichnung r. Die erforderlichen Ausgänge
für die Zählerstände 6 und 10 bis 12 sind mit diesen Zah
len gekennzeichnet.
Die Ziffern-Eingabeschaltung 9 (Fig. 5) besteht aus 11
Tipp-Schaltern N und der Oder-Schaltung 1 mit 9 Eingängen
und der Oder-Schaltung 2 mit 2 Eingängen und der Oder-
Schaltung 3 mit 5 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen 4 mit
je 4 Eingängen und der Oder-Schaltung 5 mit 8 Eingängen.
An weiteren Teilen besteht diese Ziffern-Eingabeschaltung
9 aus der doppelten Tor-Schaltung 25, welche aus den Tor-
Schaltungen 26 und 27 besteht. Diese Tor-Schaltung 25 be
steht somit aus 8 Und-Schaltungen 22 mit je 2 Eingängen
und der Negier-Schaltung 21. Die Teil-Schaltung 28 besteht
aus dem Potential-Speicher-Flip-Flop 31 und dem Tipp-
Schalter 50 und 2 Und-Schaltungen 23 mit je 2 Eingängen
und der Negier-Schaltung 24. Der Eingang h liegt im Be
triebszustand ständig an H-Potential. Der Eingang r ist an
die Gesamt-Rückstell-Leitung angeschlossen.
Das Steuerwerk 10 (Fig. 8) besteht aus den Impuls-Zählern
11 und 12 und der Spezial-Schaltung 14 und der Start-
Schaltung 15 und 3 Potential-Speicher-Flip-Flops 16 bis 18
und den Und-Schaltungen 21 bis 30 mit je 2 Eingängen und
den Und-Schaltungen 31 und 32 mit je 3 Eingängen und den
Oder-Schaltungen 33 und 34 mit je 2 Eingängen und der Ver
zögerungsschaltung 35 und den Tipp-Schaltern 37 und 38.
und den Negier-Schaltungen 41 bis 43 und den zugehörigen
Leitungen.
Die Zusatz-Schaltung 8 besteht aus dem Potentialspeicher-
Flip-Flop 51 und den Und-Schaltungen 52 und 53 mit je 2
Eingängen und den Oder-Schaltungen 54 und 55 mit je 2 Ein
gängen.
Die Ansteuerungen ergeben sich wie folgt: Der Ausgang A
steuert den Eingang a an. Der Ausgang B steuert den Eingang
b an. Der Ausgang C steuert den Eingang c an. Der Ausgang
D steuert den Eingang d an. Der Ausgang E steuert den Ein
gang e an. Der Ausgang F steuert den Eingang f an. Der
Ausgang H steuert den Eingang h an. Der Ausgang I steuert
den Eingang i an. Der Ausgang K steuert den Eingang k an.
Der Ausgang L steuert den Eingang l an. Der Ausgang M
steuert den Eingang m an. Der Ausgang N steuert den Eingang
n an. Der Ausgang O steuert den Eingang o an. Der Ausgang
Q steuert den Eingang q an. Der Ausgang U steuert den Ein
gang u an. Die Ausgänge S1 steuern die Eingänge s1 an.
Die Ausgänge S2 steuern die Eingänge s2 an. Die Eingänge
mit der Bezeichnung r sind an die Gesamt-Rückstell-Leitung
angeschlossen. Die Eingänge mit der Bezeichnung y liegen
im Betriebszustand ständig an H-Potential.
Die Spezial-Schaltung 14 ist in Fig. 10 dargestellt. Mit
tels dieser Spezial-Schaltung 14 wird der Divisor automa
tisch auf gleiche "Höhe" getaktet, wie der Dividend. Diese
Spezial-Schaltung 14 ist also eine Vor-Ansteuer-Schaltung,
welche dann die Takt-Ansteuerung (Eingabe-Takt-Ansteuerung)
des Schieberegisters 2 abbricht, wenn die höchste Stelle
des Dividenden und die höchste Stelle des Divisors gleich
auf stehen.
Diese Spezial-Schaltung 14 ist nur für die Zeilen 2 bis 10
der Schieberegister 1 und 2 erforderlich und wird von Zu
satz-Ausgängen dieser 2·36=72 bits angesteuert. Diese
Schaltung 14 besteht aus 18 Oder-Schaltungen 1 mit je 4
Eingängen und 9 Negier-Schaltungen 2 und 9 Und-Schaltungen
3 mit je 2 Eingängen und 9 Dioden 4 und den zugehörigen
Leitungen. Der Ausgang hat die Bezeichnung a.
Die Wirkungsweise dieser Dividierschaltung ergibt sich wie
folgt: Vor Beginn der Division wird die gesamte Dividier-
Schaltung durch Antippen der Taste R rückgestellt und dabei
das Komma-Schieberegister 7 nicht voll-ständig rückgestellt,
sondern bei dieser Rückstellung das bit x auf H-Potential
gesetzt und damit der Komma-Index gesetzt. Dann wird zu
nächst der Dividend über die Tastatur N der Schaltung 9 in
das Dividenden-Schieberegister 1 eingetippt und ein even
tuelles Komma in der richtigen Reihenfolge durch Antippen
der Taste P eingegeben, womit das Flip-Flop 51 in seine
Rechts-Stellung gekippt wird. Bei den folgenden Ziffern
nach dem Komma sind somit die Und-Schaltungen, 52 und 53 vor
angesteuert und wird somit jedes mal auch das Komma-Schie
beregister 7 mit einem Links-Verschiebetakt angesteuert,
weil hierbei auch der Eingang q mit H-Potential angesteuert
wird. Dann wird die Taste D (Division) angetippt und somit
das Flip-Flop 51 wieder in seine Links-Stellung gekippt
und außerdem vom Ausgang des Flip-Flops 31 die doppelte Tor-
Schaltung 25 mit H-Potential angesteuert, womit diese dop
pelte Tor-Schaltung umgeschaltet ist und somit nun die Tor-
Schaltung 27 vor-angesteuert ist. Nun wird auf dieselbe
Weise der Divisor in das Divisor-Schieberegister 2 einge
tippt, wobei auch wieder die Ziffer mit dem höchsten Stel
lenwert zuerst eingetippt wird und ein eventuelles Komma
auf dieselbe Weise verarbeitet wird. Bei den Ziffern nach
dem Komma wird hierbei somit der Eingang n der Schaltung 8
wirkungsvoll mit H-Potential angesteuert, womit hierbei
das Komma-Schieberegister 7 jedesmal mit einem Sechs-Ver
schiebetakt angesteuert wird. Dann wird die Taste G ange
tippt, wobei wegen der Verzögerungs-Schaltung 35 zuerst der
Divisor auf gleiche "Höhe" nach links getaktet wird. Diese
Links-Verschiebung des Divisors wird damit beendet, daß die
Schaltung 14 an ihrem Ausgang von H-Potential auf L-Poten
tial wechselt. Damit befindet sich der Divisor gleich auf
mit dem Dividenden und wird nun vom Ausgang der Verzöger
ungsschaltung 35 die Schaltung 15 Start-angesteuert, und
damit der Divisions-Vorgang ausgelöst. Die Schaltung 15
darf erst dann Start-angesteuert werden, wenn die Divisor-
Verschiebung nach links zu Ende ist. Beim Divisions-Vorgang
wird der Divisor so lange vom hochwertigen Ende des Dividen
den subtrahiert, bis die Subtraktion in den Minus-Bereich
geht. Dann hat die Negierschaltung 60 an ihrem Ausgang H-
Potential und wird somit eine Rück-Addition durchgestartet,
weil nun die Und-Schaltung 26 an ihrem Ausgang H-Potential
hat und somit der Eingang f der Schaltung 3 mit H-Poten
tial angesteuert wird. Am Schluß dieser Rück-Addition wird
vom Ausgang C der Eingang c mit einem H-Impuls angesteuert,
womit nach diesem Additions-Zyklus das Schieberegister 1
mit einem Links-Verschiebetakt angesteuert wird. Falls dann
der Ausgang I L-Potential hat, wird wieder so lange subtra
hiert, bis der Ausgang I wieder H-Potential hat. Dann folgt
wieder eine Rück-Addition und am Schluß die der Rück-Addi
tion wieder ein Links-Verschiebetakt für das Schieberegis
ter 1 und ein Links-Verschiebetakt für das Quotienten-Schie
beregister 6. Die echten Subtraktionen werden jedesmal vom
Impuls-Zähler 5b gezählt und die Schlußziffer ins Quotien
ten-Schieberegister 6 eingetaktet, weil beim Zählerstand
11 des Impuls-Zählers 11 die Eingänge c und d mit einem H-
Impuls angesteuert werden. Wenn der Ausgang w des Impuls-
Zählers 12 von L-Potential auf H-Potential wechselt, ist
der Divisions-Ablauf zu Ende, weil nun die Und-Schaltung 29
nicht mehr vorangesteuert ist. Der Komma-Index stimmt hier
bei deshalb, weil das Komma-Schieberegister 7 gleichzeitig
mit dem Quotienten-Schieberegister 6 Takt-angesteuert wird.