DE4025033A1 - Kinderschutzmechanismus in einer tuerschliessvorrichtung - Google Patents
Kinderschutzmechanismus in einer tuerschliessvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kinderschutzmechanis
mus, der in einer Türschließvorrichtung für ein Kraftfahr
zeug angebracht ist.
Ein derartiger bekannter Kinderschutzmechanismus ist in der
veröffentlichten japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr.
61-1 08 463 beschrieben. Dieser Kinderschutzmechanismus nach
dem Stand der Technik, der innerhalb einer Türverkleidung
des Fahrzeugs eingebaut ist, hat einen Kinderschutzhebel,
an dem als einstückiger Teil davon ein Betätigungsteil aus
gebildet ist. Der Betätigungsteil ragt aus einer in der
Türverkleidung geformten Öffnung nach außen. Der Kinder
schutzhebel wird dadurch betätigt, daß der Betätigungsteil
in der Öffnung in bezug auf die Türverkleidung geradlinig
vor- und zurückbewegt wird.
Dieser herkömmliche Kinderschutzmechanismus zeigt bestimmte
Mängel: Da im einzelnen der Kinderschutzhebel durch das ge
radlinige Vor- und Zurückbewegen in bezug auf die Türver
kleidung in der Öffnung betätigt wird, muß ausreichend Raum
für die geradlinige Vor- und Zurückbewegung des Betäti
gungsteile in der Öffnung vorgesehen werden, so daß daher
die Öffnung nicht abgedichtet werden kann. Infolgedessen
können Wassertröpfchen, Staubteilchen, schlechte Gerüche
und kalte oder heiße Luft ins Innere des Fahrgastraums ein
dringen und die Fahrzeuginsassen belästigen. Da außerdem
durch die Öffnung das Innere der Tür zu sehen ist, ist da
durch das Aussehen des Fahrzeugs beeinträchtigt.
Der Erfindung liegt infolgedessen die Aufgabe zugrunde,
einen Türschloß-Kinderschutzmechanismus zu schaffen, bei
dem die genannte Öffnung abgedichtet werden kann.
Zur Lösung der Aufgabe enthält ein erfindungsgemäßer Kin
derschutzmechanismus in einer Türschließvorrichtung, die in
einer mit einer Öffnung versehenen Türverkleidung ange
bracht ist, einen Kinderschutzhebel und eine in der Öffnung
in funktioneller Verbindung mit dem Kinderschutzhebel ange
ordnete Bedienungsvorrichtung zum Betätigen des Kinder
schutzhebels durch Drehen in bezug auf die Türverkleidung.
Da die Bedienungsvorrichtung zum Betätigen des Kinder
schutzhebels in bezug auf die Türverkleidung gedreht wird,
ist es nicht erforderlich, an der Öffnung Raum für die Be
wegung der Bedienungsvorrichtung vorzusehen. Hierdurch ist
es möglich, die Öffnung abzudichten.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert,
in der gleiche oder gleichartige Teile durchgehend mit
gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine Türschließvorrichtung.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Tür
schließvorrichtung.
Fig. 3 bis 6 sind Darstellungen für die Erläuterung der
Funktion eines erfindungsgemäßen Kinderschutzmecha
nismus.
Fig. 7 ist eine Draufsicht, die eine in eine Türverklei
dung eines Kraftfahrzeugs eingebaute Bedienungsvor
richtung zeigt.
Fig. 8 ist eine Schnittansicht der in Fig. 7 gezeigten Be
dienungsvorrichtung.
Fig. 9 ist eine Draufsicht, die eine erste Abwandlungsform
der Bedienungsvorrichtung zeigt.
Fig. 10 ist eine der Fig. 8 entsprechende Schnittansicht
und zeigt die erste Abwandlungsform der Bedienungs
vorrichtung.
Fig. 11 ist eine der Fig. 8 entsprechende Schnittansicht
und zeigt eine zweite Abwandlungsform der Bedie
nungsvorrichtung.
Fig. 12 ist eine der Fig. 8 entsprechende Schnittansicht
und zeigt eine dritte Abwandlungsform der Bedie
nungsvorrichtung.
Anhand der Zeichnung wird nun ein Ausführungsbeispiel des
Kinderschutzmechanismus ausführlich beschrieben. Anhand
der Fig. 1 und 2 wird eine Türschließvorrichtung mit dem
Kinderschutzmechanismus gemäß dem Ausführungsbeispiel be
schrieben.
Gemäß Fig. 1 ist ein Hubhebel 2 für das Betätigen eines
(nicht gezeigten) Öffnungs/Schließmechanismus durch einen
Anlenkstift 3 schwenkbar an einem Sockel 1 gelagert, der
innen den Öffnungs/Schließmechanismus aufnimmt, welcher
eine Sperrklinke und einen Riegel enthält. An dem Anlenk
stift 3 ist schwenkbar ein Öffnungshebel 4 gelagert, der
durch eine Feder 5 ständig im Uhrzeigersinn nach Fig. 1
vorgespannt ist. An einem Ende 4a des Öffnungshebels 4 ist
verschiebbar ein Schiebeglied 6 mit einem darauf aufgesetz
ten Stift 6a gehalten. Der Stift 6a kann mit einem Ende 2a
des Hubhebels 2 in Eingriff kommen. An einem hochstehenden
Abschnitt 1a des Sockels 1 ist ein mit einem (nicht gezeig
ten) Verriegelungsknopf verbundener Verriegelungshebel 7
mittels einer Feder 8 derart angelenkt, daß er in einem be
grenztem Ausmaß verschwenkt werden kann. In einem Ende 7a
des Verriegelungshebels 7 ist ein Langloch 9 ausgebildet,
das einen Kreisbogen bildet, dessen Mitte der Anlenkstift 3
ist. Der Stift 6a greift in das Langloch 9.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist an dem hochstehenden Abschnitt 1a an
der im Fahrzeug oberen Seite (der oberen Seite nach Fig. 2)
ein mit einem (nicht gezeigten) Innenhandgriff verbundener
Innenhebel 10 schwenkbar an einem Anlenkstift 11 gelagert.
In ein Ende 10a des Innenhebels ist ein Stift 12 einge
setzt. An dem hochstehenden Abschnitt 1a an der im Fahrzeug
unteren Seite (der unteren Seite nach Fig. 2) ist ein Kin
derschutzhebel 13 schwenkbar an einem Anlenkstift 14 gela
gert. An dem Kinderschutzhebel 13 ist ein Halteabschnitt 15
mit zwei Vorsprüngen 15a ausgebildet. Ferner ist an dem
Kinderschutzhebel 13 ein Dämpfungsabschnitt 20 ausgebildet,
der mit dem hochstehenden Abschnitt 1a in Eingriff steht,
um durch Federwirkung die Drehung des Kinderschutzhebels 13
zu bremsen. Zwischen dem Innenhebel 10 und dem Kinder
schutzhebel 13 ist ein Öffnungshubhebel 16 angeordnet. An
einem Ende 16a des Öffnungshubhebels 16 ist ein Langloch 17
ausgebildet, das einen Kreisbogen bildet, dessen Mitte der
Anlenkstift 11 ist. Mit dem Langloch 17 steht der Stift 12
in Eingriff. Das Langloch dient dazu, bei dem Betätigen des
Innenhebels ein anfängliches Spiel vorzusehen. Falls kein
Spiel erforderlich ist, kann das Langloch 17 weggelassen
werden und der Stift 12 direkt mit dem Öffnungshubhebel 16
verbunden werden. Ferner ist an einem anderen Ende 16b des
Öffnungshubhebels 16 ein Anschlußabschnitt 18 ausgebildet,
der durch Umfassen durch die Vorsprünge 15a mit dem Halte
abschnitt 15 in Eingriff steht. Ferner ist an dem Öffnungs
hubhebel 16 ein Koppelabschnitt 19 für den Eingriff mit dem
anderen Ende 4b des Öffnungshebels 4 ausgebildet. Es kann
auch eine Gestaltung angewendet werden, bei der der Koppel
abschnitt 19 durch ein Langloch ersetzt ist.
Es wird nun die Funktion der Türschließvorrichtung be
schrieben.
Wenn bei dem in Fig. 1 gezeigten Zustand der Innenhandgriff
zum Schwenken des Innenhebels 10 entgegen dem Uhrzeigersinn
nach Fig. 2 betätigt wird, wird der Öffnungshubhebel 16 aus
der in Fig. 2 durch ausgezogene Linien dargestellten Stel
lung in die in Fig. 2 durch strichpunktierte Linien darge
stellte Stellung versetzt (d.h., ein Übergang von dem Zu
stand nach Fig. 3 auf den Zustand nach Fig. 4 herbeige
führt). Durch diese Bewegung des Öffnungshubhebels 16 kommt
der Koppelabschnitt 19 mit dem anderen Ende 4b des Öff
nungshebels 4 in Eingriff und der Öffnungshebel 4 wird ge
gen die Vorspannungskraft der Feder 5 entgegen dem Uhrzei
gersinn nach Fig. 1 geschwenkt. Durch die Schwenkbewegung
des Öffnungshebels 4 greift der Stift 6a des Schiebeglieds
6 an dem Ende 2a des Hubhebels 2 an, wodurch dieser zum Be
tätigen des Öffnungs/Schließmechanismus geschwenkt wird.
Infolgedessen wird die (nicht gezeigte) Fahrzeugtür geöff
net. Wenn andererseits bei dem in Fig. 1 gezeigten Zustand
der Verriegelungsknopf betätigt wird, um den Verriegelungs
hebel 7 entgegen dem Uhrzeigersinn nach Fig. 2 zu schwen
ken, wird durch den Eingriff zwischen dem Langloch 9 des
Verriegelungshebels 7 und dem Stift 6a des Schiebeglieds 6
das Schiebeglied 6 aus der in Fig. 1 durch ausgezogene Li
nien darstellten Stellung in die in Fig. 1 durch strich
punktierte Linien dargestellte Stellung verschoben. Durch
dieses Verschieben des Schiebeglieds 6 stehen der Stift 6a
des Schiebeglieds 6 und das Ende 2a des Hubhebels 2 nicht
mehr in Eingriff, so daß der Verriegelungszustand erreicht
wird, bei dem das Übertragen der Schwenkbewegung des Öff
nungshebels 4 auf den Hubhebel 2 verhindert ist. Infolge
dessen wird die Tür bei einem Betätigen des Innenhand
griffs nicht geöffnet.
Wenn ferner der Kinderschutzhebel 13 im Uhrzeigersinn nach
Fig. 2 geschwenkt wird, wird der Öffnungshubhebel 16 aus
dem Zustand nach Fig. 3 um den Stift 12 in den Zustand nach
Fig. 5 geschwenkt. Durch diese Schwenkbewegung steht der
Koppelabschnitt 19 des Öffnungshubhebels 16 mit dem anderen
Ende 4b des Öffnungshebels 4 nicht mehr in Eingriff, d.h.,
es wird der Verriegelungszustand erreicht, bei dem das
Übertragen der Schwenkbewegung des Öffnungshubhebels 16 zu
dem Öffnungshebel 4 verhindert ist. Infolgedessen hat ein
Betätigen des Innenhebels 10 keinerlei Wirkung und die Tür
wird unabhängig vom Zustand des Verriegelungshebels 7 nicht
geöffnet.
Es wird nun die Bedienungsvorrichtung beschrieben. Gemäß
Fig. 7 und 8 ist eine Bedienungsvorrichtung 21 kreisförmig
und durch einstückiges Formen eines Klemmteils 22, eines
Lippen- bzw. Abdeckteils 23 und eines Knopfteils 24 gestal
tet. In einer Türverkleidung 25 des Kraftfahrzeugs ist eine
Offnung 26 ausgebildet, deren Mitte diametral von der
Drehmitte des Kinderschutzhebels 13 (dem Anlenkstift 14)
weg versetzt ist. Die Bedienungsvorrichtung 21 wird dadurch
drehbar in der Öffnung 26 angebracht, daß der Klemmteil 22
von außen her in den Rand der Öffnung 26 eingesetzt wird.
Da auf diese Weise die Bedienungsvorrichtung 21 in der ge
genüber der Drehmitte des Kinderschutzhebels 13 diametral
versetzten Lage angeordnet ist, ist es durch das Wählen des
Koppelungsverhältnisses zwischen dem Kinderschutzhebel 13
und der Bedienungsvorrichtung 21 möglich, den Betätigungs
winkel der Bedienungsvorrichtung 21 frei zu wählen, die Be
tätigungskraft zu verringern und den Freiheitsgrad hin
sichtlich der Gestaltung zu erhöhen. Der Abdeckteil 23
stößt gegen die Außenfläche der Türverkleidung 25 und
deckt die Öffnung 26 ab, so daß eine Dichtung zwischen der
Türverkleidung 25 und der Bedienungsvorrichtung 21 gebildet
ist. Infolgedessen ist das Eindringen von Wassertröpfchen,
Staubteilchen, schlechten Gerüchen und heißer oder kalter
Luft ins Innere des Fahrgastraums verhindert, wodurch ge
währleistet ist, daß die Insassen durch diese Belästigungen
nicht gestört werden. Außerdem kann durch die Öffnung 26
hindurch nicht das Innere der Türverkleidung 25 gesehen
werden, so daß infolgedessen das Aussehen des Fahrzeugs
verbessert ist. An der Bedienungsvorrichtung 21 ist an ei
ner gegenüber ihrer Drehmitte radial versetzten Stelle ein
Vorsprung 27 ausgebildet. Der Vorsprung 27 ist in ein Lang
loch 28 zum Eingriff hiermit, das in dem Kinderschutzhebel
13 an einer von dessen Drehmitte versetzten Stelle ausge
bildet ist, und ferner in ein Führungslangloch 29 einge
führt, das in dem Sockel 1 ausgebildet ist. Die Mitte des
Führungslanglochs 24, welches zum Führen des Vorsprungs 27
dient, ist die Drehmitte der Bedienungsvorrichtung 21. In
folge dieser Gestaltung bewirkt das Drehen der Bedienungs
vorrichtung 21 entgegen dem Uhrzeigersinn nach Fig. 7
durch den Eingriff zwischen dem Vorsprung 27 und dem Lang
loch 28 ein Schwenken des Kinderschutzhebels 13 aus dem in
Fig. 3 gezeigten Zustand in den in Fig. 5 gezeigten Zu
stand. Damit wirkt die Bedienungsvorrichtung 21 auf die
vorangehend beschriebene Weise. Ferner ist an der Bedie
nungsvorrichtung 21 eine Ausnehmung 30 ausgebildet. Dadurch
kann die Bedienungsvorrichtung 21 bei dem Aufbau leicht
verformt werden, wodurch es einfach wird, die Bedienungs
vorrichtung 21 in die Öffnung 26 einzusetzen.
Anhand der Fig. 9 und 10 wird eine erste Abwandlungsform
der Bedienungsvorrichtung 21 beschrieben.
Gemäß Fig. 9 und 10 ist an dem Kinderschutzhebel 13 koaxial
zu dem Anlenkstift 14 eine Achse 31 ausgebildet. Ein an der
Bedienungsvorrichtung 21 ausgebildeter Lagerteil 32 wird
koaxial in bezug auf den Anlenkstift 14 und die Achse 31 in
die in der Türverkleidung 25 ausgebildete Öffnung 26 ein
gesetzt, wodurch der Lagerteil 32 fest in die Öffnung 26
eingepaßt wird. Auf diese Weise wird die Bedienungsvorrich
tung 21 an den Kinderschutzhebel 13 angesetzt, wobei sie
von der Türverkleidung umfaßt wird. Da damit die Bedie
nungsvorrichtung 21 in den Kinderschutzhebel 13 eingesetzt
wird, ist die Vorrichtung nicht durch die Maßgenauigkeit
der Öffnung 26 beeinflußt. Da außerdem die Bedienungsvor
richtung 21 und der Kinderschutzhebel 13 nur über die Achse
31 verbunden sind, kann dadurch die Anzahl von Bauteilen
verringert werden, der Zusammenbau erleichtert werden und
die Bedienbarkeit verbessert werden, da etwas Spiel auf
tritt. Es ist anzumerken, daß die Achse 31 einstückig mit
dem Anlenkstift 14 sein kann, wobei in diesem Fall der An
lenkstift bei dem Schwenken des Kinderschutzhebels 13 zu
sammen mit diesem dreht.
Eine zweite Abwandlungsform der Bedienungsvorrichtung 21
wird anhand der Fig. 11 beschrieben.
Gemäß Fig. 11 sind die Achse 31 und die Bedienungsvorrich
tung 21 einstückig, wobei an der Achse 31 der Lippen- oder
Abdeckteil 23 ausgebildet ist, der gegen die Innenfläche
der Türverkleidung 25 stößt, und wobei die Achse 31 aus der
Öffnung 26 heraussteht, um den Knopfteil 24 zu bilden.
Diese Gestaltung ermöglicht das Verringern der Anzahl der
Bauteile und das Erleichtern des Zusammenbaus.
Bei einer in Fig. 12 dritten Abwandlungsform der Bedie
nungsvorrichtung 21 ist der Knopfteil 24 weggelassen und
stattdessen in der Achse 31 eine Ausnehmung 33 ausgebildet.
Da bei dieser Abwandlung die Vorrichtung in verringertem
Ausmaß aus der Türverkleidung 25 heraussteht, ist die Si
cherheit verbessert und es kann sich beim Waschen des
Fahrzeugs ein Waschutensil wie ein Schwamm oder dgl. nicht
am vorspringenden Teil verfangen. Darüber hinaus kann durch
das Ausbilden der Ausnehmung 33 zu einem Schlüsselloch und
das Gestalten derart, daß die Vorrichtung mittels eines
Schlüssels betätigt wird, die Bedienungsvorrichtung gegen
unbefugtes Betätigen gesichert werden.
Auf diese Weise hat der Kinderschutzmechanismus für eine in
eine Türverkleidung eingebaute Türschließvorrichtung eine
Bedienungsvorrichtung, die in einer in der Türverkleidung
ausgebildeten Öffnung angeordnet ist und die funktionell
mit einem Kinderschutzhebel verbunden und zum Betätigen des
Kinderschutzhebels in bezug auf die Türverkleidung drehbar
ist. Diese Gestaltung ist insofern vorteilhaft, als an der
Öffnung kein Spielraum für die Bewegung der Bedienungsvor
richtung vorgesehen sein muß und die Öffnung abgedichtet
werden kann, um das Eindringen von Wassertröpfchen, Staub
teilchen, schlechten Gerüchen und kalter oder heißer Luft
durch die Öffnung hindurch in den Fahrgastraum zu verhin
dern. Infolgedessen werden die Insassen im Fahrgastraum
nicht durch diese Plagen belästigt. Da außerdem nicht durch
die Öffnung das Innere der Türverkleidung zu sehen ist, ist
das Aussehen des Fahrzeugs verbessert.
Ein Kinderschutzmechanismus für eine Türschließvorrichtung
eines Kraftfahrzeugs wird in eine Türverkleidung eingebaut,
in der eine Öffnung ausgebildet ist. Der Mechanismus ent
hält eine Bedienungsvorrichtung, die in funktioneller Ver
bindung mit einem Kinderschutzhebel in der Öffnung angeord
net und zum Betätigen des Kinderschutzhebels in bezug auf
die Türverkleidung drehbar ist.
Claims (6)
1. Kinderschutzmechanismus in einer Türschließvorrich
tung, die in einer mit einer Öffnung versehenen Türverklei
dung angebracht ist, gekennzeichnet durch
einen Kinderschutzhebel (13) und
eine in funktioneller Verbindung mit dem Kinderschutz hebel in der Öffnung (26) angeordnete Bedienungsvorrichtung (21) zum Betätigen des Kinderschutzhebels durch Drehen in bezug auf die Türverkleidung (25).
einen Kinderschutzhebel (13) und
eine in funktioneller Verbindung mit dem Kinderschutz hebel in der Öffnung (26) angeordnete Bedienungsvorrichtung (21) zum Betätigen des Kinderschutzhebels durch Drehen in bezug auf die Türverkleidung (25).
2. Kinderschutzmechanismus nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bedienungsvorrichtung (21) an einer
gegenüber der Drehmitte (14) des Kinderschutzhebels (13)
diametral versetzten Stelle angeordnet ist.
3. Kinderschutzmechanismus nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bedienungsvorrichtung (21) koaxial zu
der Drehmitte (14) des Kinderschutzhebels (13) angeordnet
ist.
4. Kinderschutzmechanismus nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungsvorrich
tung (21) einstückig mit dem Kinderschutzhebel (13) ausge
bildet ist.
5. Kinderschutzmechanismus nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungsvorrich
tung (21) einen Klemmteil (22), der in die Öffnung (26)
eingesetzt ist und an dem Rand der Öffnung angreift, einen
Abdeckteil (23), der zum Abdecken der Öffnung an der Tür
verkleidung (25) anliegt, und einen Betätigungsteil (24;
30; 33) für das Betätigen der Bedienungsvorrichtung auf
weist.
6. Kinderschutzmechanismus nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Betätigungsteil (33) eine Ausnehmung
ist.
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