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DE4024707C2 - - Google Patents

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Publication number
DE4024707C2
DE4024707C2 DE19904024707 DE4024707A DE4024707C2 DE 4024707 C2 DE4024707 C2 DE 4024707C2 DE 19904024707 DE19904024707 DE 19904024707 DE 4024707 A DE4024707 A DE 4024707A DE 4024707 C2 DE4024707 C2 DE 4024707C2
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DE
Germany
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support arm
links
arm according
hose
belts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19904024707
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English (en)
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DE4024707A1 (de
Inventor
Hans-Joerg 1000 Berlin De Grunwald
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19904024707 priority Critical patent/DE4024707A1/de
Publication of DE4024707A1 publication Critical patent/DE4024707A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4024707C2 publication Critical patent/DE4024707C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M11/00Stands or trestles as supports for apparatus or articles placed thereon ; Stands for scientific apparatus such as gravitational force meters
    • F16M11/20Undercarriages with or without wheels
    • F16M11/24Undercarriages with or without wheels changeable in height or length of legs, also for transport only, e.g. by means of tubes screwed into each other
    • F16M11/40Undercarriages with or without wheels changeable in height or length of legs, also for transport only, e.g. by means of tubes screwed into each other by means of coilable or bendable legs or spiral shaped legs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16M11/02Heads
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    • F16M2200/00Details of stands or supports
    • F16M2200/02Locking means
    • F16M2200/021Locking means for rotational movement
    • F16M2200/022Locking means for rotational movement by friction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen biegsamen Tragarm aus mehreren hohlprofilförmigen Einzelgliedern, an dessen freiem Ende oder an jeder anderen Stelle auf dem gesamten Trägerarm Objekte, wie z. B. Bedienpulte oder Meßgeräte, befestigt werden können, um sie exakt zu positionieren, mit großer Haltekraft zu tragen oder abzustützen.
Aus der DE 25 14 496 A1 ist ein Tragarm der eingangs genannten Gattung mit Kugelkalottengelenken bekannt, die durch Gelenkrei­ bung zwischen den angrenzenden Gliedern mechanisch oder hydrau­ lisch blockiert werden.
Bekannt ist ferner eine flexible Halterung - DE-PS 8 54 100 -, die aus einzelnen gegeneinander beweglichen Gliedern aufgebaut ist. Die einzelnen Glieder bilden einen hohlen Strang, der im Inneren durch einen mit Druck beaufschlagbaren Schlauch ausgefüllt ist. Durch Druckaufgabe wird die gegenseitige Beweglichkeit der einzelnen Glieder aufgehoben und der gebilde­ te Strang verblockt.
Der Nachteil dieser bekannten Lösungen besteht darin, daß die Tragarme infolge der durch reine Gelenkreibung erzeugten Halte­ kraft nicht für größere Belastung geeignet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen biegsamen Tragarm einen verbesserten, hochbelastbaren Haltemechanismus mit hydraulischer Kraftübertragung zu schaffen, der im ausge­ schalteten drucklosen Zustand zuläßt, den Arm trotzdem leicht zu verstellen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einem gattungsgemäßen Tragarm dadurch gelöst, daß die Einzelglieder einen vierkantförmigen Profilquerschnitt besitzen und durch zwei Gurte gekoppelt sind, welche an zwei sich gegenüberliegenden Innenflächen der Innengliederwandung im Profilrohrstrang anliegen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes nach Anspruch 1 ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 20.
Zur torsionsfesten Verbindung der Glieder miteinander ist über die gurtaufnehmende Innengliederreihe eine zweite Außenglieder­ reihe versetzt gegenüber den Innengliedern angeordnet.
Die Außengliederreihe kann in den Fällen, in denen die geringe Torsionsfestigkeit der Innengliederreihe ausreicht, weggelassen werden. In diesem Fall wird die geringere Torsionsfestigkeit dadurch gesteigert, daß an den Seitenwänden der Einzelelemente plattenartige Laschen vorgesehen sind, die in entsprechende Ausnehmungen des jeweils anschließenden Innengliedes eingrei­ fen.
Mit einem zusätzlichen Drehgelenk, deren Achse im Fußpunkt in rückwärtiger Verlängerung der Armmittelachse liegen kann, erweitert sich die Abbiegbarkeit in einer Ebene zu einem dreidi­ mensionalen Ansteuern von Raumpunkten. Bei Blockieren des Arms, wie im nachfolgenden Absatz ausgeführt, kann das Drehgelenk beispielsweise durch Festklemmung einer hydraulisch aufgeweiteten Spreizhülse in einer entsprechend geformten Aufnahmebohrung gleichzeitig mitblockiert werden. Das Drehgelenk kann auch separat, z. B. rein mechanisch, blockiert werden.
Für solche durch äußeren Lastangriff hochbelasteten, stabförmigen Arme, die verschieden einstellbare Tragkonfigura­ tionen ein­ nehmen können, empfiehlt es sich, die Funktionen Verbiegen und Blockieren zu trennen, also zuerst den Arm in seiner Biegeposition ohne besonderen Kraftaufwand einzustellen, dann ihn zu blockieren und nach Wegnahme der Last wieder zu entspannen.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird die Tragwirkung anders erzielt als mit reinen Reibgelenken. Die Gurte, die in sich aus mehreren Einzelbändern geschichtet aufgebaut sein können, werden durch Hydraulikdruck miteinander zu einem gesamttragenden Träger verblockt, dessen axiales Gesamtflächenmoment zur Aufnahme der Biegemomente viel größer ist als die bloße Addition der Einzelflächenmomente der Einzelgurte. Es ist mindestens so groß wie zwei verblockte Gurte desselben Materials und Anordnung, die durch einen gedachten, nicht mittragenden Verbindungssteg schubkraftfest verbunden sind. Die zur schubfesten Verbindung nötige Haftreibung entsteht hierbei durch den hydraulischen Anpreßdruck auf die Gurte und Innenflächen zwischen Gurt und Innenfläche.
Gleichzeitig torsionsfest ist der Träger durch geschlossene Kastenprofile und ihre Verspannung der Innengliederreihe gegen die Außengliederreihe beim Blockieren. Dazu sind die Innenglieder an zwei sich gegenüberliegenden Profilinnenflächen, an denen die Gurte anliegen, nach innen ausgebaucht. Durch Hydraulikdruck in den Innengliedern auf die gebauchten Flächen strecken sie sich, bis zwei senkrecht zu den gebauchten Flächen sich gegenüberstehende, möglichst planparallele Seitenflächen formschlüssig an denjenigen der nur wenig nachgiebigen Außenglieder angepreßt sind und sich so beide Gliederreihen gegenseitig verspannen. Infolge der Flächenpressung ergibt sich ein Reibmoment, was die Biegesteifigkeit zusätzlich erhöht. Die Außenglieder lassen sich innerhalb des eingestellten Spiels, das sich ergibt aus der lichten Höhe der Außenglieder minus der Außenhöhe der Innenglieder, in Querrichtung frei verschieben. Dadurch ergibt sich der Gesamtabbiegungswinkel der ineinandergeschachtelten Glieder.
Die vornehmlich von Hand einstellbare Biegelinie und die Biegbarkeit des Arms im drucklosen Zustand wird hauptsächlich mitbestimmt durch die Steifigkeit der Einzelgurte.
Harmonische, stetig gekrümmte Biegeformen ergeben sich durch steife, starrelastische Gurte aus nur wenigen Einzelbändern. Eine andere Methode besteht darin, im oder am Träger zusätzliche, elastische Federn einzubauen, z. B. an den Außengliedern befestigte, stabförmig rund- oder flachkantprofilierte Federn, die sich auf Teile oder die gesamte Trägerlänge erstrecken oder zwischen den Gliedern elastische Rückstellfedern einzubauen, die auch eine gelenkbildende Funktion besonders zwischen den Außengliedern erfüllen können. Die oben beschriebenen Tragarme können selbst die ideale kraftaufnehmende Biegelinie ein­ stellen, ohne daß zusätzliche Unterstützung in dem freiüberspannten Bereich von der Fußeinspannung bis zu dem momentanen Angriffspunkt der Verstellkraft nötig ist. Voraussetzung ist, die elastischen Gurte oder Federn steif genug gegenüber dem Armgewicht und der Reibung zu halten. Sie federn nach Wegnahme der äußeren Last und des Innendrucks in ihre Ausgangsform zurück, die in Längsrichtung entweder gestreckt oder gekrümmt bei vorgebogen eingebauten Gurten oder Federn sein kann.
Für kantigere Armbiegeformen, wobei alle Glieder mit geringster Verstellkraft individuell eingestellt werden können, verwenden sich aus vielen dünnen Einzelbändern aufgeschichtete Gurte. Solche Träger verharren nach Wegnahme der Last und des Innendrucks in ihrer zuletzt eingestellten Biegeform.
Die Tragarmaußenkontur kann mit Schrumpfschlauch oder mit im Verhältnis dazu dick auftragenden Gummi- oder Kunststoffstreifen, besonders an Ober- und Unterseite oder mit einem Hohlprofil, das in sich den gesamten Arm aufnimmt und kaschiert, belegt werden. Diese Maßnahmen bringen neben der Glättung der ansonsten polygonzugartigen Außenkontur auch eine optische und haptische Verbesserung des Arms mit sich.
Ausbildung des gurtverschieblichen Tragarmendes: Ober- und Untergurt werden an einem Endstück mit einer Halbkreisbogenform, die sich am Ende des Innengliederhohlraums befindet und deren Durchmesser gleich dem Abstand zwischen den Gurten ist, um 180° umgelenkt und gehen ineinander teilungslos über. Der Kreisbogen kann eine feststehende Randkurve sein, über die die Gurte hinweggleiten oder als Teil einer beweglichen Rolle ausgebildet. Die maximale Dicke der Gurteinzelbänder ergibt sich aus dem nötigen Umschmiegungsradius für das Endstück.
Das gurtverschiebliche Tragarmende muß weiterhin so ausgebildet sein, daß der hydraulische Druck in Längsrichtung aufgefangen wird unter gleichzeitiger Verschieblichkeit der Gurte. Es können auch an beiden Tragarmenden die Gurte verschieblich gelagert sein, z. B. bei einem nicht auf einer Grundplatte befestigten, transportablen Arm. Dazu werden die umzulenkenden Gurte geschlossen endlos gefertigt.
Es können auch geteilte, nicht zusammenhängende zwei Einzelgurte verwendet werden, die gegenüber ungeteilten Gurten erheblich steifer ausgeführt sein können, da sie am Endstück nicht umgelenkt werden, wobei am gurtverschieblichen Armende mindestens ein Gurt in Armlängsrichtung verschieblich gelagert sein muß, was für eine nur einseitige Abbiegbarkeit des Trägers genügt, während das andere Gurtende fest mit der Innengliederwand verbunden ist. Für einen zweiseitig krümmbaren Träger müssen beide Enden lose sein.
Für eine feste Einspannung, z. B. am Fußunterbau, müssen die Gurte verschiebungsfest eingespannt sein durch ein die beiden Gurtenden und das Anschlußstück für den Schlauchanschluß aufnehmendes Innenglied, das an den nicht gurttragenden Seiten eingeschlitzt oder zweiteilig ist und durch Klemmkraft auf seine gurttragenden Flächen alle Teile miteinander verblockt.
Mit einer Spannvorrichtung können die Gurte vorgespannt werden. Allgemein muß die Gurtverformung im elastischen Bereich bleiben. Die Gurtquerschnitte können bereits vor dem Einbau bleibend gewölbt sein, entsprechend der anliegenden Innengliederwandform.
Andererseits ist es zweckmäßig, die mit den Gurten in Kontakt kommenden Innenflächen des inneren Profilrohres so mit einem Füllstoff auszukleiden, daß der Gurt ebenflächig anliegt. Dadurch werden Biegungen, quer zur Längsachse des Gurtes, die zu bleibenden Deformierungen und schließlich zum Bruch der Gurte führen können, sicher ausgeschlossen.
Aneinandergrenzende Glieder können mit zwei gegenüberliegenden Drehgelenken verbunden werden, wobei das Gelenk nicht zugfest ausgebildet sein braucht, da die gespannten Gurte die Glieder bereits zusammenhalten. Die Glieder können daher auch einfach lose aneinandergereiht sein, und falls kein gemeinsamer unverschieblicher Achsenmittelpunkt vorhanden, sich an ihren z. B. senkrechten, keilförmigen oder balligen Flanken abwälzen oder reiben.
Außenglieder können sich auch nicht berühren und in ihrer Länge dann kürzer sein als die Innenglieder. In diesem Fall können sie durch jeweils zwei feste, senkrecht zur Längsrichtung sich gegenüberliegende Trennstege, die auf den die Außenglieder berührenden, nichtgurttragenden Innengliederseiten liegen oder durch zwei Zapfen, die gegenüber in der Berühr- bzw. der Gelenkmitte zweier aneinandergrenzender Innenglieder befestigt, in Langlöcher in der Außengliedermitte hineinragen am Verrutschen in Längsrichtung gehindert werden. Die letztgenannte Methode, Zapfen zur Zentrierung der Außenglieder zu verwenden, kann zusätzlich angewandt werden in Kombination mit anderen erwähnten Arten der Gliederanordnung. Stets sollen die Außengliedermitten bezüglich der Armlängsrichtung über dem Berührpunkt zweier aneinandergrenzender Innenglieder mittenzentriert werden.
Die Gliedergeometrie kann so beschaffen sein, daß die Innenglieder, kurz bevor ihre Öffnungsflanken aneinanderstoßen, an den Innenkanten der Außenglieder anschlagen. Die bei maximaler Öffnung und dem dazugehörenden Öffnungswinkel entstehenden Schlitze zwischen den Innengliedern müssen so dimensioniert sein, daß die dort freiliegenden Gurte nicht aus- oder abknicken.
Zur Übertragung des Hydraulikdrucks auf alle Tragarmglieder ist ein Innenschlauch. Der Schlauch kann hohlrundförmig aus Gummi oder Kunststoff sein und sich durch seine Dehnbarkeit dem vorgegebenen Hohlraum gut anpassen oder relativ undehnbar durch eine Gewebeeinlage oder Umflechtung. Die Gewebeeinlage kann auch nur in bestimmten Schlauchteilen eingebracht sein, etwa an den nicht gurtbedeckten Seiten. Wird der Schlauch als ein z. B. viereckiger Paßschlauch ausgebildet, soll er bereits im drucklosen Zustand den Innenraum ausfüllen und kann mit seitlichen Aussparungen für dort einzulegende Verstärkungsmaterialien zum Schutz des Schlauches vor Scheuerbewegungen, Quetschungen, Abrieb an Metallkanten und Flächen und Austritt aus dünnen Spalten versehen werden, wie besonders biegsame durch vielfache Einschnitte quer zur Längsrichtung, falls nötig, Gummi- oder Kunststoffleisten in den Ecken, auf der ganzen nicht gurttragenden Seitenfläche zwischen Schlauch und Gliederinnenwand, um die Schlauchanschlußstücke und/oder für runde Verstärkungsplättchen. Die Verstärkungsarten können bei allen erwähnten Schlauchtypen verwendet werden.
Diese starren, dünnen Plättchen dienen besonders zum Schutz des Schlauchs vor dem Austritt aus den Öffnungsspalten. Der Plättchenmittelpunkt liegt zwischen dem Spalt zweier aneinandergrenzender Innenglieder. Das Plättchen kann mit der Innengliederwand an jeweils einem Innenglied fest verbunden sein, z. B. durch flächenhaftes Fügen. Für jeweils zwei aneinandergrenzende Innenglieder sind also zwei Spaltabdeckungen.
Feste oder fettige Schmierstoffe als Gleitmittel zwischen Schlauch und der schlauchzugewandten Gurtfläche können den Abrieb des Schlauches durch Scheuerbewegungen am Gurt vermindern, z. B. durch PTFE-beschichtete Gurte oder eingefettete Schläuche.
Der Hohlraum für das hydraulische Medium kann so geformt sein, daß der benötigte Hydraulikraum möglichst klein ist, z. B. H-, kreuz- oder karoförmig, aber der Anpreßdruck trotzdem auf alle den Schlauch umgebenden Flächen gleichstark erhalten bleibt, wie bei einer allseitig dünneren Wandung.
Ausführung der Schlauchenden: Beidseitig offene Standardschläuche vom laufenden Meter müssen z. B. am Fußteil mit einem Anschlußstück an die Hydraulikversorgung angeschlossen und am anderen Ende verschlossen werden.
Für das Verschließen des Schlauches besteht eine Methode darin, das innen mit Klebstoff versehene Schlauchende zusammenzupressen, umzuknicken und das umgekehrte Ende mit Klemmplatten fest zusammengedrückt zu befesti­ gen. Bei aus dem Rohzustand gefertigten Schläuchen kann der Verschlußboden gleich nahtlos in den Hohlschlauch übergehend gefertigt werden, z. B. durch Vulkanisieren bei Rohgummi, durch Gießen mit flüssigen, elastisch erhärtbaren Kunststoffen etc. Der zum Abschlußbauteil zugewandte Schlauchboden soll bündig an diesem anliegen und dort durch Fügen befestigt sein oder mit einer zusätzlich am Schlauchboden ausgebildeten Lasche.
Für die mit der Hydraulikversorgung verbundene Schlauchöffnung, z. B. am Fußanschluß kann die Wandung, besonders von Hohlrundschläuchen zwischen den Hüllflächen eines in der Schlauchöffnung steckenden, den Schlauch etwas aufweitenden Innenkonus und einem die Schlauchaußenfläche umhüllende, konusförmige Bohrung eingeklemmt werden.
Auch Preßhülsen, die auf die Schlauchöffnung aufgeschoben, einen im Schlauch steckenden Schlauchnippel für die Hydraulikzuleitung fest einpressen, können z. B. bei gewebeummantelten Schläuchen verwendet werden.
Bei einem Paßschlauch kann der Schlauchanfang tüllenförmig mit Einschnürungen und Ringwülsten oder flanschartig ausgebildet sein, der von entsprechend geformten Fittings oder Muffenhülsen aufgenommen wird oder durch Fügen mit dem Fußanschlußstück fest verbunden, z. B. durch auf einen Anschlußstutzen aufvulkanisierten Schlauch.
Natürlich sind die für den Schlauchanschluß beschriebenen Möglichkeiten auch für den Schlauchverschluß übertragbar.
Die Erfindung wird durch die folgende Beschreibung der Zeichnungen anhand eines variierbaren Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Längsschnitt des gesamten Tragarms,
Fig. 2 ein Tragarmquerschnitt bei der Fußeinspannung an der Verbindungsstelle mit der Hydraulikversorgungseinrichtung,
Fig. 3 ein Tragarmquerschnitt an der Stelle zweier aneinandergrenzender Innenglieder,
Fig. 4 ein um 90° gegenüber Fig. 1 gedrehter Längsschnitt des beweglichen Tragarmendes,
Fig. 5 eine schematische Darstellung der mit dem Tragarm verbundenen Hydraulikversorgungseinrichtung und
Fig. 6 ein längs geschnittenes Abbiegungsschema mehrerer Tragarmglieder in einer Biegerichtung bei maximalem Abbiegungswinkel, dargestellt mit den inneren Begrenzungskanten der Außenglieder 4 und den äußeren der Innenglieder 3 ohne eingezeichnete Gelenkradien.
Nach Fig. 1 und 3 ummantelt die von den Außengliedern 4 gebildete äußere Gliederreihe die aus den Innengliedern 3 gebildete innere Gliederreihe, wobei in Längsrichtung gesehen, die Außengliedermitten über dem Gelenkmittelpunkt der Innengliedergelenke 3d liegen.
Die Außengliedergelenke 4b wie auch die Innengliedergelenke 3d sind als kreisförmige Nasen ausgebildet, die in entsprechende Aussparungen in den Nachbargliedern eingreifen ohne eine zugfeste Verbindung darzustellen. Mit zusätzlichen Gliedern 3 und 4 ließe sich der Tragarm beliebig verlängern. Die Gliederlängen und deren Gliederabbiegewinkel können ebenfalls verändert werden.
Der in den Innengliedern 3 eingebaute, anschmiegsame und dehnbare Schlauch 1 leitet den Hydraulikdruck im Schlauchinnenraum 17b weiter auf die den Schlauchmantel umgebenden Flächen. Dadurch werden die Gurte 2 gegen die gebauchte Innengliederwandung 3c gepreßt und so die Innenglieder 3 mit den Gurten 2 schubfest miteinander verblockt. Gleichzeitig dehnen sich die gebauchten Flächen 3c nach außen und pressen die dazu senkrecht stehenden, geraden Innengliederseitenflächen 3e an die Außengliederflächen 4d, was unterstützt wird durch den direkt wirkenden Anpreßdruck auf die Flächen 3e.
Zum Schutz der Schlauchoberfläche sind zwischen Schlauch 1 und die ihn umgebenden Kanten Kunststoffleisten 29 in den Ecken eingelegt und vor den Öffnungsspalten zweier aneinandergrenzender Innenglieder 3 beidseitig dünne, runde Stahlplättchen 30 befestigt, siehe Fig. 3, die mit jeweils einem Innenglied 3 fest verbunden sind. Durch ein eventuelles Vergrößern der Gelenkradien der Innengliedergelenke 3d verkleinern sich die Öffnungsspalten zwischen den Innengliedern 3, was vorteilhaft ist für die Spaltabdichtung bzw. ersetzt die Stahlplättchen 30.
Der Arm wird also torsionsfest durch die gegeneinander verspannten Seiten 3e und 4d der Innenglieder 3 und Außenglieder 4 und biegefest mit dem für die Biegeebene nach Fig. 6 relevanten axialen Flächengesamtmoment, repräsentiert durch die Gurtquerschnitte 2 und ihrer Anordnung nach Fig. 3 und kann jetzt z. B. mit einem am Armende befestigten Objekt 25 belastet werden. Durch gleichzeitiges Wirken des Innendrucks werden alle Glieder bei Druckbeaufschlagung durch die Hydraulikpumpe gleichzeitig mitblockiert. Sinkt der Hydraulikdruck auf Null, entspannen sich die gedehnten Flächen 3c wieder und zwischen den anliegenden Flächen 3e und 4d stellt sich ein Spiel ein von 0,2% des Außenabstandes der Berührflächen. Die Glieder 3 und 4 lassen sich jetzt in Querrichtung gegeneinander nach oben und unten verschieben und abwinkeln.
In der maximal gebogenen Armstellung nach Fig. 6 schlagen die Innenglieder 3 an den Innenflächen der Außenglieder 4 an, wobei die sich schließenden Öffnungsflanken von Innen- und Außengliedern noch etwas geöffnet sind, um keine Hebelwirkung auf die Gelenke 3d und 4b auszuüben.
Die an die Innenseiten der Außengliederhohlprofile 4 festgefügten Beilegplatten 4c stellen die richtige Anschlaghöhe für die Innenglieder 3 ein.
Die Gurte 2 werden mit den Einspannbacken 11 und 12 und den Klemmschrauben 14 an dem auf die Grundplatte 15 festgeschraubten Trägerfuß zwischen Ober- und Unterseite des Anschlußblocks 13 und den ihnen zugewandten Innenflächen des beidseitig im eingespannten Bereich mit einem Schlitz 26 versehenen Endglieds 3a verschiebungsfest eingeklemmt.
Das offene Schlauchende 16 wird druckfest eingespannt zwischen den Hüllflächen der konusförmigen Bohrung in dem Anschlußblock 13 und dem in der Schlauchöffnung steckenden Innenkonus 7, indem sich der Innenkonus 7 durch Anziehen der Spannschraube 9 auf die konusförmige Bohrung zubewegt. Die Verschlußschraube 10 schützt vor Austritt des Hydraulikmediums aus dem Durchgangsloch für die Spannschraube 9.
Am bewegbaren Tragarmende schließt das verstärkte Außenabschlußglied 4a die Außengliederreihe ab und ummantelt das Innenabschlußglied 3b, in dessen Innern das zuvulkanisierte Schlauchende 18 an dem Verschlußblock 19 anliegt.
Das Innenabschlußglied 3b könnte auch durch bauliche Veränderungen wie die Innenglieder 3 querverschieblich in dem Außenabschlußglied 4a gelagert werden.
Die Gurte 2 werden über die Ober- und Unterseite des Blockes 19 zum Endstück 23 weitergeleitet und umschlingen die anschließende halbkreisförmige Randkurve 24, über deren Oberfläche sie je nach Armstellung hinweggleiten können. Um sich dem Umschlagungsradius 24 anschmiegen zu können, sind die Gurte 2 aus mehreren dünnen, elastischen Einzelbändern aufgeschichtet. Zwischen dem mit dem Innenabschlußglied 3b durch die Schrauben 30a fest verbundenen Verschlußblock 19 und dem Endstück 23 drückt das Spannkeilpaar 20 durch Anzug der Muttern 20a über den Spannbolzen 21 mit dem Tellerfederpaket 22 auf das längsverschiebliche Endstück 23 und spannt so die Gurte 2.
Auf die dargestellte, auch anders ausführbare Spannvorrichtung kann eventuell verzichtet werden, falls die Gurte 2 bereits vorgespannt eingebaut sind.
Statt die Gurte 2 am Tragarmende verschieblich zu lagern, können sie auch beidseitig fest eingespannt werden, so daß das Armende parallel zur Fußeinspannung verschoben werden kann.
Das Hydraulikmittel gelangt über den seitlich an den Einspannbacken 11 und 12 positionierten Schraubnippel 27 mit der Durchlaßöffnung 28 in den Ringkanal 17 des Anschlußblocks 13, strömt nach der Schlauchöffnung 16 dann durch mehrere um den Umfang des Innenkonus 7 verteilte Durchlaßbohrungen 8 in den Schlauchinnenraum 17b. Der Schraubnippel 27, der auch hinter der Schraube 9 längs der Schraubenmittelachse angebracht sein könnte, ist mit der Rohrleitung der sich auf der Grundplatte 15 befindlichen Hydraulikversorgungsanlage nach Fig. 5 verbunden. Mit der Schnellkupplung 40 läßt sich der Tragarm auch im druckbeaufschlagten Zustand von der Versorgungsanlage trennen.
Das Hydraulikmittel wird aus dem Vorratsbehälter 42 über die Pumpe 41 bis in den Schlauchinnenraum 17b gepreßt. Bei Pumpenüberdruck öffnet sich das Druckreduzierventil 43 und das Hydraulikmittel strömt zurück in den Behälter 42. Entspannt wird der druckbeaufschlagte Arm durch Öffnen des Ablaßventils 44. Die Pumpe 41 kann eine Handpumpe mit Ein- und Auslaßventilen oder als elektrisch angetriebener Verdichter ausgeführt sein. Das Hydraulikmedium ist Öl, Fett oder plastische Kunststoffmasse.

Claims (20)

1. Biegsamer Tragarm aus mehreren hohlprofilförmigen Einzelgliedern, die bezüglich ihrer Profilrohrlängsachse eine Reihe bilden und durch einen im Hohlraum angeordneten druckbeaufschlagten Schlauch (1) kraftschlüssig miteinander verblockbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelglieder (3) einen vierkantförmigen Profilrohrquerschnitt besitzen und durch zwei Gurte (2) gekoppelt sind, welche an zwei sich gegenüberliegenden Innenflächen der Innengliederwandung (3c) im Profilrohr­ strang anliegen.
2. Tragarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über die gurtgekoppelte Innengliederreihe (3) eine zweite Außengliederreihe (4) geschoben ist, wobei das äußere Profilrohr das innere (3) ummantelt und die Tragarmgliedergeometrie so beschaffen ist, daß die Innenglieder (3), kurz bevor sie für sich betrachtet den geometrisch maximalmöglichen Öffnungswinkel einnehmen, an den Innenkanten der Außenglieder (4) anschlagen und die Außengliedermitten bezüglich der Tragarmlängsachse über dem Berühr- oder Gelenkpunkt jeweils zweier aneinandergrenzender Innenglieder (3) zentriert sind.
3. Tragarm nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenglieder (3) an den gurtbelegten Seiten nach innen ausgebaucht sind und daß zwei andere senkrecht dazustehende Seiten der Innenglieder (3) sich vorzugsweise planparallel gegenüberliegen und daß diese Seiten mit einem Seitenspiel von etwa 0,1-0,5% ihres Außenabstandes zwischen zwei gleichgerichtete und gleichgepaarte Innenseiten der Außen­ glieder (4) eingepaßt sind, wobei die lichte Innenseitenhöhe der Außenglieder (4) größer ist als die Außenseitenhöhe der Innenglieder (3).
4. Tragarm nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte (2) mehrere geschichtete Einzelbänder sind und die Gesamtschichtdicke der gurtbildenden Bänder, die Dicke und die Steifigkeit der Einzelbänder und ihre Anzahl nach der gewünschten Tragarmbeschaffenheit bestimmt ist.
5. Tragarm nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im oder am Tragarm zusätzlich elastische Federn einbaubar sind, wie z. B. an den Außengliederaußenseiten befestigte Federn, die z. B. stabförmig rund- oder flachkantprofiliert sind und sich auf Abschnitte oder die gesamte Armlänge erstrecken, oder daß zwischen den Gliedern (3 und 4) gelenk­ bildende, elastische Rückstellfedern einbaubar sind.
6. Tragarm nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn oder Gurte (2) bezüglich ihrer Längsrichtung in vorgekrümmtem Zustand eingebaut und die Gurtquerschnitte bleibend vorgewölbt sind.
7. Tragarm nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarmaußenkontur mit einem Schrumpfschlauch oder mit im Verhältnis dazu dick auftragenden Gummi- oder Kunststoffstreifen, besonders an Ober- und Unterseite, oder mit einem Hohlprofil belegt ist.
8. Tragarm nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Fuß des Tragarmes ein Drehgelenk vorgesehen ist, das zusammen mit dem Tragarm oder separat blockierbar ist.
9. Tragarm nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte (2) an einem oder an beiden Tragarmenden, unabhängig voneinander, verschieblich gelagert oder durch ein im Klemm­ bereich der Einspannbacken (11 und 12) geschlitztes Endglied (3a), das die Gurte (2) und das Anschlußstück (13) verschiebungsfest umgibt, eingespannt sind.
10. Tragarm nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die verschieblich gelagerten Gurte (2) am Tragarmende in Ober- und Untergurt geteilt und nur in Armlängsrichtung verschieblich sind.
11. Tragarm nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte (2) einteilig sind und an einem Endstück (23) mit einer Halbkreisform (24), deren Durchmesser gleich dem Abstand zwischen Ober- und Untergurtseite ist, um 180° umgelenkt werden, wobei der Halbkreis eine feststehende Randkurve (24) oder der berührende Teil einer beweglichen Umlenkrolle ist.
12. Tragarm nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte (2) mit einer entsprechenden Spannvorrichtung (20) in Armlängsrichtung vorgespannt sind.
13. Tragarm nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinandergrenzenden Glieder (3 und 4) vorzugsweise durch Drehgelenke (3d und 4b) gekoppelt sind, die jeweils durch Zapfen gebildet werden, die in Aussparungen in der Berühr- bzw. Gelenkmitte der angrenzenden Glieder (3 und 4) eingrei­ fen.
14. Tragarm nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich die angrenzenden Glieder (3, 4) ohne fest definierte Drehachse auf ihren gemeinsamen Berührungsflächen abwälzen oder rei­ ben.
15. Tragarm nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenglieder (4) durch feste, senkrecht zur Tragarmlängsrichtung stehende, an der Innenseite befindliche Trennstege verbunden und mittenzentriert sind.
16. Tragarm nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (1) ein mit Gewebearmierung versehener Paßschlauch ist, dessen Hohlraum (17b) für das druckbeaufschlagte Medium so geformt ist, daß er möglichst klein, jedoch der Wirkdruck auf die den Schlauch (1) umgebenden Außenflächen durch H-, kreuz- oder karoförmigen Schlauchhohl­ querschnitt möglichst groß ist.
17. Tragarm nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Schlauch (1) in Kontakt kommenden Innenflächen des Profilstranges mit schützenden Verstärkungsmaterialien und mit einem Schmierstoffauftrag versehen sind.
18. Tragarm nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ecken und auf den Seitenflächen Gummi- oder Kunststoffelemen­ te angeordnet sind.
19. Tragarm nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Öffnungsspalten der Innenglieder (3) starre Plättchen (30) vorgesehen und mit jeweils einem Innenglied (3) fest verbunden sind.
20. Tragarm nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte (2) mit PTFE beschichtet sind.
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