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DE4201309A1 - Schlauchgurtfoerderbandvorrichtung - Google Patents

Schlauchgurtfoerderbandvorrichtung

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DE4201309A1
DE4201309A1 DE4201309A DE4201309A DE4201309A1 DE 4201309 A1 DE4201309 A1 DE 4201309A1 DE 4201309 A DE4201309 A DE 4201309A DE 4201309 A DE4201309 A DE 4201309A DE 4201309 A1 DE4201309 A1 DE 4201309A1
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DE
Germany
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support
belt
conveyor
roller
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Granted
Application number
DE4201309A
Other languages
English (en)
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DE4201309C2 (de
Inventor
Albert Rappen
Joachim Holz
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VSR INDUSTRIETECHNIK GMBH, 45472 MUELHEIM, DE
Original Assignee
VSR ENG FOERDERTECHNIK
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Filing date
Publication date
Application filed by VSR ENG FOERDERTECHNIK filed Critical VSR ENG FOERDERTECHNIK
Priority to DE4201309A priority Critical patent/DE4201309C2/de
Publication of DE4201309A1 publication Critical patent/DE4201309A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4201309C2 publication Critical patent/DE4201309C2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/08Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration the load-carrying surface being formed by a concave or tubular belt, e.g. a belt forming a trough
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/02Articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G2201/04Bulk

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schlauchgurtförderbandvor­ richtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentan­ spruchs 1.
Es ist bekannt, Rollentragrahmen bei gattungsgemäßen Schlauchgurtförderbandvorrichtungen als wesentlichen Teil der Tragkonstruktion der Bandanlage zu nutzen. Bei ebenerdig verlaufenden Bandstrecken weisen die Rollentragrahmen an ih­ rem unteren Ende Stützen auf, mit denen sie auf einem Funda­ ment verankert sind. In Steigungsstrecken und anderen Ab­ schnitten der Sandstrecke, in denen Stützen nur in ver­ gleichsweise großem Abstand gewünscht oder möglich sind, so daß also nicht jeder einzelne Rollentragrahmen am Boden ab­ gestützt sein kann, werden die Rollentragrahmen mittels Längs- und Diagonal-Streben zu einem gittermastähnlichen Ge­ bilde verbunden, welches nur in größeren Abständen am Boden abgestützt sein muß. Auch in diesem Fall sind die Rollen­ tragrahmen ein wesentlicher Teil der Tragkonstruktion der Bandanlage.
Diese bekannten Schlauchgurtförderbandvorrichtungen haben unter anderem den Nachteil, daß der Konstruktions- und Montageaufwand dieser Vorrichtungen vor allem dann besonders groß ist, wenn sich der Verlauf der Bandstrecke in horizon­ taler oder in vertikaler Richtung ändert. Gerade die Kurven­ gängigkeit ist aber einer der wesentlichen Vorteile von Schlauchgurtförderbandvorrichtungen.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu­ grunde, eine verbesserte Tragkonstruktion für eine gattungs­ gemäße Schlauchgurtförderbandvorrichtung zu schaffen, insbe­ sondere die Kurvengängigkeit gattungsgemäßer Schlauchgurt­ förderbandvorrichtungen in vereinfachter Weise nutzen zu können.
Diese Aufgabe wird durch eine Schlauchgurtförderband­ vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch die Erfindung wird unter anderem erreicht, daß die Förderbandanlage nach dem Baukastenprinzip aufgebaut sein kann, d. h., daß speziell an den jeweils zu realisie­ renden Kurvenverlauf der Bandstrecke angepaßte und vorher hierzu eigens statisch zu berechnende Bauteile nicht erfor­ derlich sind. Darüber hinaus vereinfacht sich die Montage der Bandanlage spürbar. Ebenfalls verringert sich der Her­ stellungs- und Montageaufwand für die Form-, Führungs- und Tragelemente des zum Schlauch geformten Teiles des Förder­ gurtes. Insgesamt bietet die Erfindung eine außerordentlich flexible Anpaßbarkeit der Förderbandvorrichtung an den je­ weiligen Anwendungsfall und insbesondere an den jeweiligen Bandstreckenverlauf. Die einzelnen Bauteile brauchen ledig­ lich vor Ort entsprechend den dort angetroffenen Gegebenhei­ ten zusammengebaut zu werden. Dies erweist sich vor allem dann als nützlich, wenn der Bandstreckenverlauf sich während der Planungsphase oder während der späteren Nutzungsphase einmal ändern sollte.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung, die auch unabhängig von dem Grundgedanken der Lehre der Erfindung vorteilhaft nutzbar sind und insbesondere eine Nutzbarkeit der Förderbandvorrichtung in extremen Anwendungsfällen, ei­ nen verbesserten Übergang zwischen dem geschlossenen und dem geöffneten Fördergurtquerschnitt, eine vereinfachte Kon­ struktion von Rollentragrahmen, eine weitgehende Unabhän­ gigkeit von vorhandenen Einrichtungen im Bereich der Belade- und Abwurfstationen sowie eine verbesserte Einstellbarkeit der Bandspannung und eine einfache Vermeidung von Bandschieflauf gewährleisten, sind in weiteren Ansprüchen enthalten.
Die vorgenannten, erfindungsgemäß zu verwendenden Bau­ teile unterliegen in ihrer Größe, Formgestaltung, Material­ auswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnah­ mebedingungen, so daß die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt Anwendung finden können.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegen­ stands der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Be­ schreibung der zugehörigen Zeichnung, in der - beispielhaft - eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schlauchgurtförderbandvorrichtung dargestellt ist.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schlauchgurtförderbandanla­ ge in (in horizontaler Richtung gesehener) Sei­ tenansicht (Ansicht A gemäß Fig. 2);
Fig. 2 dieselbe Schlauchgurtförderbandanlage in Ansicht von oben (Ansicht B gemäß Fig. 1);
Fig. 3 von einer Schlauchgurtförderbandanlage ähnlich Fig. 1 und 2 eine Seitenansicht (Ansicht C gemäß Fig. 4);
Fig. 4 von derselben Schlauchgurtförderbandanlage eine Ansicht von oben (Ansicht D gemäß Fig. 3);
Fig. 5 von derselben Schlauchgurtförderbandanlage einen Vertikalschnitt durch die Beladungsstation 19 (Schnitt entlang der Linie V-V gemäß Fig. 3);
Fig. 6 von einer erfindungsgemäßen Schlauchgurtförder­ bandvorrichtung eine Stirnansicht eines Rollen­ tragrahmens (Schnittansicht entlang der Linie VI-VI gemäß Fig. 7);
Fig. 7 von demselben Rollentragrahmen einen Vertikal­ schnitt bei fortgelassenem Förderband (Schnitt entlang der Linie VII-VII gemäß Fig. 6);
Fig. 8 eine alternative Ausführungsform eines Rollen­ tragrahmens in stirnseitiger Schnittansicht (Schnitt entlang der Linie VIII-VIII gemäß Fig. 9);
Fig. 9 denselben Rollentragrahmen im Vertikalschnitt, aber bei fortgelassenem Fördergurt (Schnitt ent­ lang der Linie IX-IX);
Fig. 10 eine weitere alternative Ausführungsform eines Rollentragrahmens in stirnseitiger Schnittansicht (Schnitt entlang der Linie X-X gemäß Fig. 11);
Fig. 11 von demselben Rollentragrahmen ein Vertikal­ schnitt bei fortgelassenem Fördergurt (Schnitt entlang der Linie XI-XI gemäß Fig. 10);
Fig. 12 von einer anderen alternativen Ausführungsform des Rollentragrahmens eine Stirnseitenansicht des Tragteils (Ansicht E gemäß Fig. 13);
Fig. 13 von demselben Tragteil eine Seitenansicht (An­ sicht F gemäß Fig. 12);
Fig. 14 von demselben Tragteil eine Abwicklung;
Fig. 15 von demselben Tragteil eine Rippe;
Fig. 16 von demselben Tragteil eine Schelle in axialer sowie in radialer Ansicht;
Fig. 17 eine alternative Ausführungsform eines erfin­ dungsgemäßen Tragteils in der der Fig. 12 entsprechenden Darstellungsweise;
Fig. 18 von einer erfindungsgemäßen Schlauchgurtförder­ bandvorrichtung einen Verbindungsbereich der Tragkonstruktion (Ansicht G gemäß Fig. 19);
Fig. 19 von demselben Verbindungsbereich eine um 90° ver­ drehte Ansicht (Ansicht H gemäß Fig. 18);
Fig. 20 von demselben Verbindungsbereich eine Schnittan­ sicht (Schnitt entlang der Linie XX-XX gemäß Fig. 19);
Fig. 21 von einer erfindungsgemäßen Schlauchgurtförder­ bandvorrichtung eine stirnseitige Schnittansicht eines weiteren Rollentragrahmens mit axial ver­ fahrbarem Tragprofilbalken;
Fig. 22 von einer anderen Ausführungsform einer erfin­ dungsgemäßen Schlauchgurtförderbandvorrichtung eine schematisch dargestellte Seitenansicht;
Fig. 23 eine weitere alternative Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schlauchgurtförderbandvorrich­ tung in schematisierter Darstellung unter Fort­ lassung eines Tragprofilbalkens in Seitenansicht (Ansicht J gemäß Fig. 24);
Fig. 24 von der Schlauchgurtförderbandvorrichtung gemäß Fig. 23 eine Ansicht von oben (Ansicht K gemäß Fig. 23) sowie
Fig. 25 von einer Schlauchgurtförderbandvorrichtung gemäß Fig. 22 oder 23 einen Axialschnitt durch ein Um­ lenkrollenpaar (Schnitt entlang der Linie XV-XV gemäß Fig. 22 bzw. 23).
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht das Förder­ band 1 einer erfindungsgemäßen Schlauchgurtförderbandvor­ richtung aus einem endlosen, an den Enden der Bandstrecke a umgelenkten, schlauchförmigen, längsgeteilten, ein Förder­ trum 2 und Leertrum 3 bildenden Fördergurt (siehe auch Fig. 6, 8 und 10 sowie 22 und 23). Der zum Schlauch geformte För­ dergurt wird in mehr oder minder regelmäßigen in Richtung der Bandstrecke gesehenen Abständen von einem Rollentragrah­ men 5 umfaßt. An dem Rollentragrahmen 5 sind, in der Regel mehrere, Rollen 32 derart befestigt und angeordnet, daß sie den Fördergurt 1 in Form halten und/oder tragen. Hierfür sind sowohl an beiden Wellenenden drehgelagerte Rollen 32 als auch Rollen mit Kragwellen verwendbar. Die Rollentrag­ rahmen werden im übrigen weiter unten noch näher erläutert werden.
Zwischen dem Fördertrum 2 und dem Leertrum 3 ist ein Tragprofilbalken 4 vorgesehen. Dieser ist im wesentlichen zentral zwischen dem Fördertrum und dem Leertrum angeordnet und verläuft im wesentlichen parallel zu diesen. Der Trag­ profilbalken ist langgestreckt und erstreckt sich im wesent­ lichen über die gesamte Bandstrecke a. Der Tragprofilbalken 4 kann zwar grundsätzlich über seine Gesamtlänge als ein einstückiges Element ausgebildet sein, das sich über die ge­ samte Bandstrecke a erstreckt. Bevorzugt besteht der Trag­ profilbalken aus mehreren Teilabschnitten, die miteinander verschraubt, verschweißt oder in sonstiger Weise starr oder gelenkig miteinander verbunden sind. Der Tragprofilbalken 4 folgt exakt dem Verlauf der Förderstrecke, d. h., daß er je­ de Richtungsänderung der Förderstrecke entsprechend mit nachvollzieht bzw. vorgibt. Bei dem Ausführungsbeispiel ge­ mäß Fig. 1 ändert sich der Bandstreckenverlauf lediglich in einer Vertikalebene, nicht aber in einer Horizontalebene - wie aus Fig. 2 ersichtlich. Anstelle dieses sehr einfachen Falles kann aber die Bandstrecke auch von oben betrachtet ihre Richtung zwischen der Beladungsstation 19 und der Abwurfstation 21 ändern, insbesondere mehrfach. Anstelle ei­ ner Richtungsänderung der Bandstrecke in zwei Ebenen ist na­ türlich auch eine Änderung in einer Horizontalebene möglich.
- In allen Fällen vollzieht der Tragprofilbalken den exakten Weg der Bandstrecke nach bzw. gibt ihn vor.
Damit mit dem Tragprofilbalken Richtungsänderungen der Bandstrecke ausführbar sind, sind mehrere Wege offen. Z. B. kann der Tragprofilbalken entsprechend dem Verlauf der För­ derstrecke gebogen sein. Er kann aber auch als Polygonzug aus in sich geraden Tragprofilbalkenabschnitten gebildet sein. Mischformen sind ebenso möglich.
Wie aus Fig. 1 und 2 ferner ersichtlich, ist der För­ dergurt 1 im Bereich der Umlenkstationen 26A und 26B oder 26C an den Enden der Bandstrecke a und ggf. auch an zwischen diesen Enden liegenden Umlenkstellen, wie z. B. im Bereich der Umlenkrollen 18A und 18B nicht zum Schlauch geformt, sondern in seiner Querschnittsform gestreckt, insbesondere plan oder auch gemuldet, was im Zusammenhang mit Fig. 22 und 23 noch erläutert werden wird.
In der Beladungsstation 19, die, wie auch die Abwurf­ station 20 ganz oder teilweise von Schutzgittern umgeben bzw. geschützt sein kann, besteht bei dem Ausführungsbei­ spiel die Möglichkeit, eine Rampe vorzusehen, von der aus das durch Spreizrollen 25A, 25B in einer gespreizten Form (plan oder gemuldet) gehaltene Fördertrum zu beladen.
Aus Fig. 1 und 2 erkennt man weiter, daß am von der Umlenkstation 26A entfernten Ende der Beladungsstation 19 Umlenkrollen 18A vorgesehen sind, die aus einem Paar von in axialer Richtung voneinander beabstandeten Rollenscheiben 21A und 21B bestehen. Sie übernehmen eine Doppelfunktion, indem sie das Fördertrum 2 um einen bestimmten Winkel (hier um 30°) umlenken und, zum anderen, den Übergang des Förder­ trums von seiner plangestreckten in seine schlauchförmige Querschnittsform verursachen bzw. zulassen.
Die Rollenscheiben 21A, 21B sind drehbar an Rollen­ tragelementen 17 gelagert, welche auch ein Umlenkrollenpaar oder eine Umlenkrollenwalze 18B drehbar trägt, mit welcher die Umlenkung des Leertrums 3 am Übergang zwischen der Bela­ dungsstation 19 und der Steigstrecke des Förderbandes be­ wirkt wird.
Das Rollentragelement 17 ist als Schwinge ausgebildet, welche um eine zwischen den beiden Umlenkrollen 18A und 18B angeordnete, sich etwa horizontal erstreckende Achse 16 schwenkbar gelagert und gehalten ist. Diese Achse 16 stellt gleichzeitig die Achse einer Gelenkverbindung 15 dar, durch welche ein Profilabschnitt 4A mit einem Profilabschnitt 4B des Tragprofilbalkens 4 miteinander verbunden sind. Auf die­ se Weise ist eine Änderung der Steigung der in Fig. 1 darge­ stellten Steigstrecke der Förderbandanlage problemlos mög­ lich.
Die Längsspannung des Fördergurtes 1 wird dadurch kon­ trolliert, daß die Umlenkrolle 18E an der Umlenkstation 26A in der Richtung der Längserstreckung des Profilabschnittes 40 des Tragprofilbalkens 4 teleskopisch verstellbar ist, was sich im einzelnen aus den Fig. 3 und 4 ergibt.
Die gesamte Schlauchgurtförderbandvorrichtung nach Fig. 1 und 2 ist lediglich im Bereich der Beladungsstation 19 und der Abwurfstation 20 mit drei bzw. zwei paarweise an­ geordneten Tragstützen 6 am Boden abgestützt. Zwischen der Beladungsstation und der Abwurfstation - ist lediglich ein einzelnes Paar von Tragstützen 6 vorgesehen, welche über et­ wa horizontal verlaufende Tragstützen 7 an dem Profilbalken 4 angreift, so daß die Last unmittelbar am Tragprofilbalken 4 angreift.
Wie aus Fig. 3 und 4 im einzelnen erkennbar, ist der Profilabschnitt 40 des Tragprofilbalkens 4 als ein innen hohles Rohr ausgebildet, welches als Zylinder 27A einer Kolben/Zylinder-Einrichtung 27 dient. In das offene, in der Zeichnung rechts sich befindende Ende des Profilabschnittes 40 ist ein Kolben 270 eingeschoben, der zusammen mit dem Zy­ linder 27A und entsprechenden Fluidanschlüssen und Ventilen, die an sich allesamt bekannt sind, die Kolben/Zylinder-Ein­ richtung 27 darstellt. An dem freien, aus dem Zylinder 27A herausschauenden Ende des Kolbens 27B ist ein Tragbügel 28 befestigt, der gabelförmig ausgebildet ist und an seinen beiden Gabelenden Lager für die Drehlagerung der Umlenkrolle 18E aufweist.
Um den Bandlauf kontrollieren zu können, ist es, wie an sich bekannt, vorgesehen, daß die Achse der Umlenkrolle 18E in bezug auf die allgemeine Laufrichtung des Fördergur­ tes winkelverstellbar ist. Dies geschieht dadurch, daß der mittlere Teil des Tragbügels 28 mittels Stellschrauben 33 bezüglich einer starr am freien Ende des Kolbens 27B be­ festigte Platte 34 um eine Achse 31 um einige Grad ver­ schwenkbar ist, indem die rechte oder die linke der Stell­ schrauben 33 wechselseitig in entgegengesetzter Richtung verstellt werden.
Aus Fig. 5 ergibt sich, daß die Spreizung des Förder­ gurtes 1 im Bereich der Beladungsstation 19 z. B. dadurch erfolgen kann, daß die Randbereiche 1A und 1B durch Spreiz­ rollen 25A von oben niedergehalten werden, während eine sich über die gesamte Bandbreite erstreckende Walze als Spreiz­ rolle 25B dient, welche gleichzeitig als Bandabstützung von unten dient. Hiervon ist in Fig. 5 nur die linke Bildhälfte dargestellt. Dabei ist die Spreizrolle 25B beidseitig und die Spreizrolle 25A nur einseitig gelagert, so daß in der Bandmitte der Beladungsbereich frei bleibt. Alternativ kann der Fördergurt 1, wie in Fig. 5 rechts dargestellt, in ge­ muldeter Form gespreizt gehalten werden, wozu als Kragrollen ausgebildete Spreizrollen 25C dienen. Sie können, wie durch die an ihnen angebrachten Doppelpfeile angedeutet, in ihrer Neigung bezüglich eines vertikal verstellbaren Spreizrol­ lenhalters 25D um eine im wesentlichen horizontale Achse verschwenkt werden. Außerdem ist es grundsätzlich denkbar, eine axiale Verfahrbarkeit in Richtung des Doppelpfeiles L zu ermöglichen.
Wie aus Fig. 5 ferner erkennbar, erstreckt sich zwischen dem Fördertrum 2 und dem Leertrum 3 ein als kreis­ rundes Rohr ausgebildeter Tragprofilbalken 4. Dieser trägt seinerseits einen Rollentragrahmen 5 für das Leertrum 3. Ähnliche Rollentragrahmen werden im Zusammenhang mit Fig. 6 bis 17 noch erläutert werden. Seinerseits wird der Tragpro­ filbalken 4 von sich etwa horizontal erstreckenden Profilab­ schnitten 7A und 7B einer Tragstütze 7 und vertikaler Trag­ stützen 6 getragen. Zu diesem Zweck sind die Profilabschnit­ te 7A und 7B mittels einer Verbindungsschelle 30, wie sie im Zusammenhang mit Fig. 18 bis 20 erläutert werden wird, starr und in der die Achse des Tragprofilbalkens 4 enthaltenen Ebene mit dem Tragprofilbalken 4 verbunden. Die nur angedeu­ tete Befestigung zwischen den Profilabschnitten 7A und 7B und dem vertikalen Tragstück 6 kann starr oder z. B. in ver­ tikaler Richtung verschiebbar ausgeführt sein. Dies wird durch Doppelpfeil M symbolisiert.
Wie sich nun aus Fig. 6 bis 17 ergibt, kann ein Rol­ lentragrahmen mehrteilig ausgebildet sein. Die eine bevor­ zugte Teilungsmöglichkeit besteht darin, daß sowohl für das Fördertrum als auch für das Leertrum je ein Rollentragrahmen 5A und 5B vorgesehen ist und diese beiden unter Einschluß des Tragprofilbalkens 4 derart miteinander verbunden werden, daß sie dabei gleichzeitig auf dem Tragprofilbalken 4 festgeklemmt werden. Diese Möglichkeit ist in den Fig. 6 und 7 sowie 10 und 11 dargestellt. Es ist auch möglich, die Tragprofilrahmen 5A bzw. 5B für das Fördertrum bzw. das Leertrum an verschiedenen Stellen entlang des Tragprofilbal­ kens 4 zu befestigen. Hierzu dient die eine Hälfte 13B einer geteilten Schelle, wobei die andere Hälfte 13A mit dem Rol­ lentragrahmen 5A bzw. 5B unlösbar verbunden ist. Die Schel­ lenteile werden z. B. miteinander verschraubt und bringen die Klemmkraft zum Befestigen des Rollentragrahmens auf dem Tragprofilbalken auf (Fig. 8 und 9).
Es ist also jederzeit möglich, alle Rollentragrahmen in einem festen, vorzugsweise rechten Winkel an dem Tragpro­ filbalken 4 starr zu befestigen.
Der Aufbau und die Herstellung der Rollentragrahmen 5 ist denkbar einfach und im einzelnen aus den Fig. 12 bis 17 leicht ersichtlich. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird ein Flächenmaterial 10, z. B. Metallblech, verwendet, welches im noch flachen Zustand mit kreisförmigen Aussparungen 11 für den Fördergurt und 12 für den Tragprofilbalken versehen. Der aus einer größeren Platte auszuschneidende, zu brennende oder zu stanzende Grundriß stellt eine Abwicklung 38 des herzustellenden Tragprofilrahmens dar. In dem Ausführungs­ beispiel nach Fig. 12 bis 17 ist - im Gegensatz zu dem Aus­ führungsbeispiel nach Fig. 6 bis 11 die Teilung des Rollen­ tragrahmens derart vorgenommen, daß sie entlang einer von dem Fördertrum oder dem Leertrum und dem Tragprofilbalken (Fig. 12 bis 14) oder aber von dem Fördertrum und dem Leer­ trum sowie dem Tragprofilbalken gemeinsam aufgespannten Ebe­ ne 8 in zwei Tragprofilrahmenteile 5C und 5C geteilt ist. Die Teilungsebene 8 ist aber nicht zwingend auf die Mitten des Schlauchgurtes und des Tragprofilbalkens fixiert und sie muß auch nicht zwingend in sich eben sein. Sie muß es ledig­ lich ermöglichen, den Rollentragrahmen 5 so zu teilen, damit die beiden Rollentragrahmenteile bei der Montage bzw. der Demontage so aufgesetzt werden können, daß sie anschließend den Tragprofilbalken 4 zwischen sich einklemmen und den Schlauchgurt aufnehmen können.
Wie man ausgehend von Fig. 14 erkennt, werden zur Her­ stellung des Rollentragrahmens zumindest ein Teil der Rand­ streifen der Abwicklung 38 aufgekantet. Die Aufkantungen 36 und 37 werden dann an den gemeinsamen Berührungskanten mit­ einander verschweißt. Einschweißrippen 35 dienen als weitere Verstärkung, die nicht nur am äußeren Rand des Rollentrag­ rahmens, sondern auch in Richtung auf die Flächenmitte hin eine Versteifung bieten und im übrigen Löcher 35A aufweisen, die die Verwendung von Verbindungsschrauben (in Fig. 12 und 17 angedeutet) zur paarweisen Verbindung der Rollentragrah­ menteile 5C und 5D aufnehmen können.
Die bereits erwähnten geteilten Schellen 13A, 13B sind in Fig. 16 näher dargestellt und benötigen der Einfachheit ihrer Form wegen keine nähere Erläuterung. Bei dem Ausfüh­ rungsbeispiel nach Fig. 12 und 17 werden beide Schellenteile 13A und 13B (letzteres nicht eigens dargestellt, da das Rol­ lentragrahmenteil 5B zu dem Teil 5C spiegelsymmetrisch ist) an einer stirnseitigen Kante mit dem Flächenmaterial 10 ver­ schweißt, so daß die aufgekanteten Befestigungsenden für Klemmschrauben 13C noch bewegbar sind. Angeschweißte Ver­ steifungsrippen 14 verstärken den Rollentragrahmen im Be­ reich der Tragprofilbalken-Befestigung. Sie können ggf. auch als einzige Befestigungsteile für die Schellen 13A bzw. 13B dienen, so daß darauf verzichtet werden kann, diese mit ei­ ner Längsnaht oder mehreren Längsnähten mit dem Flächenmate­ rial 10 zu verschweißen.
Das Abstützen des Tragprofilbalkens 4 ist mit den in Fig. 18 bis 20 dargestellten Bauteilen besonders einfach und variabel vor Ort zu bewerkstelligen. Die bereits im Zusam­ menhang mit Fig. 5 erläuterten Profilabschnitte 7A und 7B sind durch eine Verbindungsschelle 30 miteinander verbunden, die aus einem halbkreisförmig gebogenen Flachmaterial 30A, einem ebenen Flachmaterial 30B und am Flachmaterial 30A an­ geschraubten Viergewindebolzen 30C besteht. Die Verbindungsschelle 30A, 30B umfaßt den Tragprofilbalken 4, wobei mittels der Schraubbolzen 30C und entsprechenden Schraubmuttern eine ausreichende Klemmkraft erzeugt wird. Das etwa halbkreisförmig gebogene Flachmaterial 30A ist mit den Profilabschnitten 7A und 7B an deren formangepaßten Stirnenden verschweißt. Die gleiche Art von Schelle ist auch zur Befestigung der Profilabschnitte 7A und 7B an den Trag­ stützen 6 auf deren oberen Stirnenden verwendbar, wobei die Schellenkonstruktion einen variablen Abstand zwischen dem Tragprofilbalken 4 und den senkrechten Tragstützen 6 ermög­ licht.
Wie sich nun aus Fig. 21 ergibt, kann ein in seinen Einzelheiten nicht näher dargestellter Rollentragrahmen 5 in der Nähe des Tragprofilbalkens 4 mit Randausnehmungen 5E versehen sein, die es ermöglichen, relativ nahe und parallel zum Tragprofilbalken 4 Führungsschienen 29 anzuordnen. An dem Tragprofilbalken 4 oder dem Rollentragrahmen 5 be­ festigte Führungselemente, insbesondere drehgelagerte Füh­ rungsrollen 40 sind auf die Führungsschiene 29 derart abge­ stimmt, daß der Tragprofilbalken 4 in seiner Längsrichtung geführt verschiebbar ist und dabei gleichzeitig getragen werden kann. Eine derartige Führung und Verstellbarkeit kann insbesondere im Bereich der Abwurfstation dazu genutzt wer­ den, in Förderrichtung voneinander beabstandete Abwurfstel­ len zu erreichen. Hierzu ist dann der gesamte Fördergurt in Förderrichtung verfahrbar. Es ist aber auch denkbar, bei ei­ ner mehrfach seine Richtung ändernden Förderstrecke bewegba­ re Verbindungsgelenke zwischen den Stirnenden einzelner Ab­ schnitte des Tragprofilbalkens 4 vorzusehen und damit eine Veränderung des Förderweges herbeizuführen, wie er sonst z. B. von Gliederrohren oder Schläuchen bekannt ist, wie sie z. B. an Beton-Förderpumpen vorgesehen sind. Auch für solche Zwecke können Führungsschienen der in Fig. 21 dargestellten Art nützlich sein. In keinem der Fälle ist es allerdings zwingend, die Randausnehmungen 5E vorzusehen, weil es grund­ sätzlich auch denkbar ist, die Führungselemente 40 weiter nach außen in bezug auf die Mitte des Tragprofilbalkens zu verlagern.
Die vielfältige Nutzbarkeit einer erfindungsgemäß aus­ gestalteten Schlauchgurtförderbandvorrichtung ist aus den Fig. 22 bis 25 erkennbar:
Gemäß Fig. 22 erstreckt sich der Tragprofilbalken 4 in der weiter oben bereits erläuterten Weise über die gesamte eigentliche Förderstrecke bis hin zur Abwurfstation 20, wo eine Abkippbarkeit des Tragprofilbalkens 4 und damit eine Einstellbarkeit der Abwurfparabel durch ein Verbindungsge­ lenk 15 erreicht wird, das den Profilabschnitt 4A und den diesbezüglich schwenkbaren Endabschnitt 4D des Tragprofil­ balkens 4 miteinander gelenkig verbindet. Wie der Doppel­ pfeil N andeutet, ist der Schlauchgurtförderer um die vor dem Tragprofilbalken 4 gebildete Längsachse verdrehbar, so daß dadurch verschiedene Abwurfstellen erreichbar werden. Dies ist zum einen dadurch realisierbar, daß die Rollentrag­ rahmen zueinander verdreht auf dem Tragprofilbalken 4 fest­ geklemmt werden. Es ist aber auch möglich und für die Einfachheit der Verdrehbarkeit von Vorteil, wenn der Trag­ profilbalken 4 in sich verdrehbar ist, indem z. B. benach­ barte Profilabschnitte zueinander verdrehbar angeordnet sind.
Im Bereich der Beladungsstation 19 ist eine besondere Bandführung vorgesehen, an welcher der Tragprofilbalken 4 nicht mehr beteiligt ist. Um nämlich zu einem im wesentlichen S-förmigen Bandverlauf zu gelangen und einen besonders vorteilhaften Übergang von einer im wesentlichen horizontal verlaufenden Beladungsstrecke in eine etwa verti­ kal verlaufende Förderstrecke zu ermöglichen, ist eine ent­ sprechend angeordnete weitere Umlenkrolle 18C vorgesehen, die, wie durch Doppelpfeile D und P angedeutet, sowohl ver­ tikal als auch horizontal verlagerbar sein kann. Zwischen den Umlenkrollen 18C und der Umlenkrolle 18E an der Umlenk­ station 26C ist eine Teleskopiervorrichtung vorgesehen, die als Kolben/Zylinder-Einrichtung 27, 27A, 27B ausgebildet sein kann, wie sie bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 bis 4 beschrieben worden ist. Diese Teleskopiereinrichtung kann wiederum als Tragprofilbalken-Abschnitt 4E ausgestaltet sein, der seinerseits in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nicht einzeln dargestellte Rollentragrahmen im Be­ reich der Beladungsstation 19 trägt.
Die Umlenkrollen 18A sind in ähnlicher Weise ausge­ staltet, wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 bis 4 beschrieben, jedoch mit der Besonderheit, daß die seitlichen Randbereiche 1A und 1B des Fördergurtes 1 im ansonsten ge­ spreizten Zustand des Fördergurtes in Richtung auf die Achse der Rollenscheiben 21A und 21B der Umlenkrollen 18A hin um­ gebogen sein können. Zu diesem Zweck sind gerundete Lauf­ flächen 21D vorgesehen, die die Gefahr von Gurtschäden ver­ mindern. Wie Fig. 25 zeigt, wird das im horizontalen Bereich der Beladungsstation aufgeladene Fördergut 41 vermittels der Umlenkrolle 18C in den Abstandsspalt 21C zwischen den Rollenscheiben 21A und 21B abgeworfen, um von dort aus in die vertikale Förderstrecke hochgeschleudert und von dem sich zum Schlauch schließenden Fördergurt mitgenommen zu werden. Der Querschnitt des geschlossenen Fördergurtes ist in Fig. 25 als gestrichelter Kreis angedeutet.
Eine ähnliche Anordnung wie in Fig. 22 ist in Fig. 23 und 24 dargestellt, wobei, der Übersichtlichkeit halber, der Tragprofilbalken 4 fortgelassen wurde. Es ist aber auch denkbar, derartige Schlauchgurtförderbandvorrichtungen - wie dargestellt - ohne Tragprofilbalken zu verwenden.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 23 ist als Beson­ derheit ein an sich bekannter Fülltrichter 42 am Ende der Bandstrecke vorgesehen, wobei die Bandspannung dadurch er­ reicht wird, daß die Achse der Umlenkrolle 18E in einer leicht nach unten geneigten Richtung durch eine Teleskopier­ einrichtung od. dgl. aufgebracht wird.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung (Fig. 26) ist es auch möglich, daß mehrere Fördergurte von einem einzigen Tragprofilbalken getragen werden. In dem dar­ gestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Fördertrume 2 und zwei Leertrume 3 vorgesehen. Im übrigen entspricht dieses Ausführungsbeispiel dem nach Fig. 6 und 7, wobei aber die Teilung des Rollentragrahmens 5 in vier Rollentragrahmentei­ le 5F, 5G, 5H und 5J vorgesehen ist, wobei die Teile 5H und 5J den Tragprofilbalken 4 zwischen sich einklemmen, während die Teile 5F und 5G einer durch die beiden Trume eines För­ dergurtes gehenden Teilung entsprechen, wie sie in analoger Weise im Zusammenhang mit Fig. 17 beschrieben wurde.
Eine im wesentlichen zentrale Anordnung des Tragpro­ filbalkens zwischen zwei oder mehreren Schlauchgurttrumen der Förderbandanlage entspricht einer der bevorzugten Ausfüh­ rungsformen der Erfindung.
Die beiden Trume eines Fördergurtes können sowohl ver­ tikal übereinander als auch horizontal nebeneinander angeordnet sein sowie beliebige Zwischenpositionen einneh­ men. Insbesondere kann im Verlauf der Bandstrecke eine spi­ ralförmige Verdrehung vorgenommen werden, z. B. um von einer horizontalen Nebeneinanderanordnung zu einer vertikalen Übereinanderanordnung der Trume zu gelangen.
Im übrigen ist es für die Erfindung gleichbleibend, ob der Fördergurt ein ebener Fördergurt ist, der in die Schlauchform erst gebracht und so gehalten werden muß, oder ob ein, sozusagen naturgeformter, Gurt verwendet wird, der von Hause aus bereits eine Schlauchform mit Längsschlitz be­ sitzt. Letztere sind besonders vorteilhaft im Zusammenhang mit der Erfindung verwendbar.
Fig. 27 stellt (im Gegensatz zu Fig. 2) eine ebenfalls in Ansicht von oben dargestellte erfindungsgemäße Schlauch­ gurtförderbandvorrichtung dar, wobei der Förderweg (von oben betrachtet) gebogen (und nicht gerade wie in Fig. 2) ver­ läuft.
Eine ganz andere alternative Ausführungsform einer er­ findungsgemäßen Schlauchgurtförderbandvorrichtung ist in Fig. 28 schematisiert und ausschnittsweise in perspekti­ vischer, zum Teil aufgebrochener Ansicht dargestellt. Bei dieser Ausführungsform dient der als rundes Rohr ausgestal­ tete Tragprofilbalken 4 gleichzeitig als Trag-, Führ- und Informhalte-Element für einen der beiden Schlauchgurttrume (hier für das Fördertrum 2). An der Innenwand des Hohlraumes 4F des Tragprofilbalkens 4 sind streifenförmige, insbesonde­ re entlang der Förderrichtung orientierte Streifen als Gleitelemente mit einer Gleitschicht 44 befestigt, welche ein reibungsarmes Gleiten des Schlauchgurtes gestatten. Statt einer Gleitschicht 44 können auch Rollelemente 46 vor­ gesehen sein, wie sie im Zusammenhang mit Fig. 29 beschrie­ ben werden, welche Öffnungen 45 in der Wandung des Tragpro­ filbalkens 4 durchgreifen, z. B. Kugelform aufweisen und verteilt an den dafür erforderlichen Stellen des Tragprofil­ balkens 4 in verteilter Anordnung vorgesehen sind. Derartige Rollelemente, die ihrerseits durch Wälzkörper 47 reibungsarm wälzbar innerhalb eines Käfigs 48 gehalten und drehbar gela­ gert sind, sind an sich bekannt. Die Käfige 48 können rela­ tiv einfach von außen an dem Tragprofilbalken 4 befestigt werden.
Wie Fig. 28 fernerhin zeigt, können Rollentragrahmen 5 für ein oder mehrere Schlauchgurttrume an dem Tragprofil­ balken 4 befestigt sein. In Fig. 28 ist - beispielhaft - ein Rollentragrahmen entsprechend Fig. 8 und 9 zu diesem Zweck dargestellt.
Alternativ zur Ausführungsform gemäß Fig. 28 können auch weitere Schlauchgurttrume in je einem weiteren Tragpro­ filbalken 4 gleitend geführt und in Form gehalten sowie ge­ tragen werden. Dies ist - rein schematisch - in Fig. 29 an­ gedeutet, wobei die beiden Tragprofilbalken 4 durch ein Ver­ bindungselement 49 miteinander verbunden sind.
Wie sich schließlich aus Fig. 30 und 31 ergibt, kann eine erfindungsgemäße Schlauchgurtförderbandvorrichtung auch mit einem Zwischenantrieb versehen werden, bei dem sich ein eigens angetriebenes Antriebsband 50 auf einer Teilstrecke um das anzutreibende Schlauchtrum schlingt, insbesondere un­ ter Andruck entsprechender Rollen, während auf der übrigen Strecke des endlosen, zweimal umgelenkten Antriebsbandes dieses im wesentlichen einen gerade gestreckten Querschnitt hat. Derartige Zwischenantriebe sind aus dem deutschen Ge­ brauchsmuster (Gebrauchsmusteranmeldung G 89 15 255.7) im Zu­ sammenhang mit der dortigen Fig. 9 an sich bekannt. Die Um­ lenkrollen 51 und 52 für das Zwischen-Antriebsband 50 können im Falle der hier vorliegenden Erfindung besonders günstig angeordnet und gehalten werden, indem sie an dem Tragprofil­ balken 4 befestigt sind. Dies kann einerseits dadurch ge­ schehen, daß die die Umlenkrollen 51 und 52 drehbar und an­ treibbar tragenden Tragelemente in beliebiger Weise an dem Tragprofilbalken 4 befestigt werden. Besonders raum- sowie gewichtssparend ist es aber, wenn, wie in Fig. 31 darge­ stellt, die Umlenkrollen in einem oder mehreren Tragrahmen 53 gelagert sind, die als Teil der Tragkonstruktion zwi­ schen geraden Stücken des Tragprofilbalkens 4 eingesetzt sind. Wie sich aus Fig. 30 ergibt, welche eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Zwischenantriebsstation ausschnitts­ weise darstellt, können Tragrollenrahmen 5 in geeigneter Weise an dem Tragrahmen 53 befestigt sein und geeignete Rol­ len tragen, die den notwendigen Andruck des Antriebsbandes 50 an dem von ihm umschlungenen Schlauchgurttrum auf einer Teilstrecke aufrecht erhalten.
Fig. 32 zeigt einen axialen Längsschnitt durch eine Fördergurtspannvorrichtung (Kolben/Zylinder-Einrichtung 27), die als Alternative zu der in Fig. 3 und 4 dargestellten Spannvorrichtung vorteilhaft verwendbar ist. Gemäß Fig. 32 ist als Kolben/Zylinder-Einrichtung 27 eine marktübliche hy­ draulische Spannvorrichtung vorgesehen, welche durch ein Fenster 27D in den Profilabschnitt 4B eingesetzt werden kann. Der Profilabschnitt 4B weist entlang seiner Längser­ streckung mehrere Bohrungspaare 4E auf, durch welche als Wi­ derlager für die Kolben/Zylinder-Einrichtung 27 dienende Bolzen 27E steckbar sind.
Der Profilabschnitt 4A des Tragprofilbalkens 4 ist mit sei­ nem freien Endbereich im gegenüberliegenden Endbereich des Profilabschnitts 4B längsverschiebbar angeordnet und mit ei­ nem quer zu seiner Achsrichtung vorgesehenen Bohrungspaar 4F versehen, zwischen welchem ein Distanzrohr 27F als zweites Widerlager der Kolben/Zylinder-Einrichtung 27 vorgesehen ist. - Durch gegenseitiges Verschieben der Profilabschnitte 4A und 4B können Bohrungspaare 4E und 4F miteinander in Flucht gebracht werden. Dies ist in der Zeichnung darge­ stellt. Diese Relativposition kann erforderlichenfalls durch einen weiteren Bolzen 27E (in der Zeichnung nicht eigens dargestellt) gesichert werden. Bei langen Förderbandanlagen, bei denen erhebliche Spannwege (3 m sind keine Seltenheit) für den Fördergurt erforderlich sein können, kann eine Kol­ ben/Zylinder-Einrichtung mit vergleichsweise kurzem Hub ver­ wendet werden. Wenn der Hub voll ausgeschöpft ist, wird die erreichte Relativposition zwischen den Profilabschnitten 4A und 4B durch Einstecken eines Bolzens 27E zunächst gesi­ chert. Danach kann der als Widerlager der Kolben/Zylin­ der-Einrichtung 27 dienende andere Bolzen 27E herausgezogen und die Kolbenstange der Kolben/Zylinder-Einrichtung wieder eingefahren werden, d. h., daß sich der Zylinder bewegt, weil die Kolbenstange fixiert ist. Gegen Ende des Hubweges muß eine neue Fluchtungslage mit Bohrungspaaren 4E zum er­ neuten Durchstecken eines Bolzens 27E gesucht werden, so daß der Zylinder sich wieder am Profilabschnitt 4B abstützen und - nach Herausziehen des kolbenstangenseitigen Bolzens - der Spannvorgang fortgesetzt werden kann. Die Lagefixierung der Kolben/Zylinder-Einrichtung 27 in bezug auf den Querschnitt des Tragprofilbalkens 4 kann z. B. durch die Distanzrohre 27F gesichert werden.

Claims (43)

1. Schlauchgurtförderbandvorrichtung mit
  • - einem endlosen, an den Enden der Bandstrecke umgelenk­ ten, schlauchförmigen, längsgeteilten, ein Fördertrum und ein Leertrum bildenden Fördergurt,
  • - den zum Schlauch geformten Fördergurt an seinem Umfang in Form haltenden und/oder tragenden Gleit- oder Rollelemen­ ten sowie einer
  • - Tragkonstruktion für den Fördergurt und die Gleit- oder Rollelemente,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • - als Tragkonstruktion ein parallel zu dem Fördertrum (2) und dem Leertrum (3) verlaufender, langgestreckter, sich im wesentlichen über die gesamte Bandstrecke (a) erstrecken­ der, ggf. dem Verlauf der Förderstrecke entsprechend gebo­ gener und/oder als Polygonzug ausgestalteter Tragprofilbal­ ken (4) vorgesehen ist und der Tragprofilbalken die Gleit­ oder Rollelemente trägt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß für das Fördertrum (2) und für das Leertrum (3) je­ weils eigene Rollentragrahmen (5A und 5B) vorgesehen und diese getrennt voneinander oder paarweise auf dem Tragpro­ filbalken (4), insbesondere durch Klemmen, befestigt sind, oder
das Fördertrum (2) und das Leertrum (3) sowie den Tragprofilbalken (4) gemeinsam umfassende und in einer von dem Fördertrum (2), dem Leertrum (3) und dem Tragprofilbal­ ken (4) gemeinsam aufgespannten Ebene (8) geteilte oder teilbare Rollentragrahmenteile (5C, 5D) vorgesehen und paar­ weise auf dem Tragprofilbalken (4), insbesondere durch Klem­ men, befestigt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Tragprofilbalken (4) ein Rohr ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß der Tragprofilbalken (4) ein Rund­ rohr ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß der Tragrollenrahmen (5; 5A, 5B; 5C, 5D) Rahmenprofilteile (9) sowie ein von den Rahmenpro­ filteilen im wesentlichen umschlossenes Flächenmaterial (10), wie ein Metallblech aufweist und in dem Flächenmate­ rial Aussparungen (11) zum völligen oder teilweisen Umfassen des Fördertrums (2) und/oder des Leertrums (3) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß der Tragrollenrahmen (5; 5A, 5B; 5C, 5D) Rahmenprofilteile (9) sowie ein von den Rahmenpro­ filteilen im wesentlichen umschlossenes Flächenmaterial (10), wie ein Metallblech aufweist und daß das Flächenmate­ rial (10) mindestens eine Aussparung (12) zum völligen oder teilweisen Umfassen des Tragprofilbalkens (4) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ins­ besondere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragrollenrahmen (5A, 5B; 5C, 5D) mittels geteilten Schellen (13A, 13B) an dem Tragprofilbalken befestigbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zumindest eine der Schellen (13A, 13B) am Rand der Aussparung (12) für den Tragprofilbalken (4) befestigt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch zwischen den Schellen (13A bzw. 13B) und dem Flächenmaterial (10) wirksame Versteifungsrippen (14).
10. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenprofilteile (9) zumindest teilweise aus aufgekanteten Bereichen des Flächenmaterials (10) besteht.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß der Tragprofilbalken (4) aus zu­ mindest zwei Profilabschnitten (4A, 4B) besteht und die Pro­ filabschnitte an ihren aneinander angrenzenden Stirnenden mittels eines Gelenkes (15) miteinander verbindbar oder ver­ bunden sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß die Gelenkverbindung starr ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß aneinander angrenzende Profilabschnitte (4A, 4B) zueinander und/oder der Tragprofilbalken (4) in sich derart verdrehbar sind/ist, daß der Schlauchgurt auf einer Teilstrecke spiralförmig verläuft.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13 dadurch gekennzeichnet, daß die aneinander angrenzenden Pro­ filabschnitte (4A, 4B) zueinander schwenkbar sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14 gekennzeichnet durch ein um die Achse (16) des Gelenkes (15) schwenkbares Rollentragelement (17) mit Umlenkrollen (18A, 18B) für das Fördertrum (2) bzw. das Leertrum (3).
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich­ net, daß das Rollentragelement (17) als Rollentragrahmen ausgestaltet ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, insbesondere nach Anspruch 15 oder 16, gekennzeichnet durch den Fördergurt (1) in einer gemuldeten oder flachen Quer­ schnittsform gespreizt haltende Umlenkrollen (18A, 18B) an einer Beladungsstation (19) und/oder an einer Abwurfstation (20) für das Fördergut.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich­ net, daß die Umlenkrolle (18A) zwei in axialer Richtung ge­ sehen voneinander beabstandeten, einen Abstandsspalt (21C) zwischen einander freilassenden Rollenscheiben (21A, 21B) aufweist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich­ net, daß die Rollenscheiben (21A, 21B) und das Fördertrum (2) einen Aufgaberaum (22) für das Fördergut bilden.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der von den Rollenscheiben (21A, 21B) ge­ spreizt gehaltene Fördergurt (1) auf der von dem Abstands­ spalt (21C) fortweisenden Seite der Rollenscheiben (21A, 21B) in Richtung der Rollenscheibenachsen umgebogene Randbe­ reiche (1A, 1B) aufweist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenscheiben (21A, 21B) im Querschnitt gesehen nach radial außen gewölbte Laufflächen (21D) aufweisen.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21, gekennzeichnet durch eine im auseinandergespreizten Bereich des Fördergurtes (1), insbesondere an der Beladungsstation (19) vorgesehene, auf der zum Ende der Bandstrecke weisenden Seite der Rollenscheiben (21A, 21B) angeordnete weitere Um­ lenkrolle (18C) und einen S-förmigen Verlauf des Fördergur­ tes (1) zwischen den Rollenscheiben (21A, 21B) und der Um­ lenkrolle (18C).
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeich­ net, daß die Lage der Achse (23) der Umlenkrolle (18C) be­ züglich der Lage der Achsen der Rollenscheiben (21A, 21B) verstellbar ist.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Fördergurt (1) zumindest im Bereich der Beladungsstation (19) durch an den Randbereichen (1A, 1B) des Fördergurtes (1) wirksame, ggf. paarweise ange­ ordnete, den Fördergurt (1) in einer ebenen oder einer ge­ muldeten Form haltende Spreizrollen (25A, 25B, 25C).
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, da­ durch gekennzeichnet, daß der Tragprofilbalken (4) telesko­ pierbar ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich­ net, daß die Teleskopierbarkeit an zumindest einem der freien, im Bereich einer der Umlenkstationen (26A, 26B, 26C) der Bandstrecke gelegenen Stirnenden des mindestens einen Tragprofilbalkens (4) vorgesehen ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, gekennzeich­ net durch eine Kolben/Zylinder-Einrichtung (27) für die Te­ leskopierbarkeit.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, da­ durch gekennzeichnet, daß Umlenkrollen (18D, 18E) des För­ dergurtes (1) an den Enden der Bandstrecke von den Endbe­ reichen (4C) der Tragprofilbalken (4) oder dem Kolben (27B) oder dem Zylinder (27A) einer Kolben/Zylinder-Einrichtung (27) unter Zwischenschaltung eines Tragbügels (28) getragen werden.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeich­ net, daß der Tragbügel (28) bezüglich des Tragprofilbalkens (4) verschwenkbar ist.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, da­ durch gekennzeichnet, daß der Tragprofilbalken (4) mittels mindestens einer Führungsschiene (29) in seiner Erstreckungsrichtung verfahrbar ist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, da­ durch gekennzeichnet, daß der Tragprofilbalken (4) zumindest an einem seiner Enden einen bezüglich des übrigen Tragpro­ filbalkens verschwenkbaren Endabschnitt (4D) aufweist.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, da­ durch gekennzeichnet, daß die Tragstützen (6, 7) zwei etwa senkrecht von dem Tragprofilbalken (4) abstehende, an Sei­ tenflächen des Tragprofilbalkens (4) endende Profilabschnit­ te (7A, 7B) aufweisen.
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeich­ net, daß die Profilabschnitte (7A, 7B) mittels den Tragpro­ filbalken (4) zumindest teilweise umschließender Schellen (30) verbunden sind.
34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, da­ durch gekennzeichnet, daß der Tragprofilbalken seinerseits mittels Tragstützen (6, 7) abstützbar ist.
35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, ge­ kennzeichnet durch mindestens einen, mehrere Spreizrollen (25) gemeinsam tragenden, in seiner Lage in bezug auf die Beladungsstation (19) verstellbaren Balken (43).
36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, da­ durch gekennzeichnet, daß der Tragprofilbalken (4) im we­ sentlichen zentral zwischen mindestens einem Fördertrum (2) und mindestens einem Leertrum (3) angeordnet ist.
37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 36, da­ durch gekennzeichnet, daß der Tragprofilbalken (4) in seinem inneren Hohlraum (4F) ein Fördertrum oder ein Leertrum trägt und es in Form haltend führend aufnimmt.
38. Vorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Gleitschicht (44) auf der Innenwandung des Hohlraumes (4F) oder auf der äußeren Oberfläche des Schlauchgurtes als Gleitelement für den Schlauchgurt vorge­ sehen ist.
39. Vorrichtung nach Anspruch 37, gekennzeichnet durch in der Wandung des Tragprofilbalkens angeordnete Öffnungen (45) durchgreifende Rollelemente (46).
40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragprofilbalken Rollentrag­ rahmen (5) für mindestens ein weiteres Fördergurttrum trägt.
41. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein weiteres Förder­ gurttrum innerhalb eines weiteren Tragprofilbalkens verläuft.
42. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 41, ge­ kennzeichnet durch einen von dem Tragprofilbalken getragenen Zwischenantrieb für den Schlauchgurt.
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