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DE68910688T2 - Förderband. - Google Patents

Förderband.

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Publication number
DE68910688T2
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Authority
DE
Germany
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belt
force
absorbing
conveyor according
pulley
Prior art date
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DE68910688T
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English (en)
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DE68910688D1 (de
Inventor
Kent Kristensson
Torsten Loodberg
Olle Siwersson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Scaniaiinventor Conveyor Sicon AB
Original Assignee
Scaniaiinventor Conveyor Sicon AB
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Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=20372718&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE68910688(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Scaniaiinventor Conveyor Sicon AB filed Critical Scaniaiinventor Conveyor Sicon AB
Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/08Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration the load-carrying surface being formed by a concave or tubular belt, e.g. a belt forming a trough
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/02Articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bandförderer, umfassend ein endloses Band mit zwei über die ganze Länge des Bands sich erstreckenden, kraftaufnehmenden Gliedern, die mit je einem Bandkantenabschnitt verbunden sind und von derselben Seite des Bands hinausragen, wenn das Band im ausgestreckten Zustand ist, und Stützrollen zum Abstützen des Bands längs zumindest eines Teils der Förderstrecke.
  • Bandförderer dieser Art sind beispielsweise durch die US-A-3 164 238 und SE-C-7809688-0 bekannt. Sie sind vorteilhaft, indem sie ein geschlossenes Fördern von Material gewähren, nur wenig Raum erfordern und zum Drehen um eine Umlenkrolle und Entleeren darüber geöffnet werden können.
  • Längs der Materialförderstrecke ist das Band von den beiden kraftaufnehmenden Gliedern getragen, die in Längsrichtung nur wenig Dehnbarkeit haben. Somit entstehen Schwierigkeiten in horizontalen Kurven längs der Bandstrecke, wo das Band geschlossen ist, indem die kraftaufnehmenden Glieder unmittelbar nebeneinander geleitet werden. Falls die kraftaufnehmenden Glieder Seite an Seite durch eine horizontale Kurve geleitet werden, werden sie gezwungen, Strecken verschiedener Länge zu verfolgen, was unerwünscht ist. Falls die beiden kraftaufnehmenden Glieder stattdessen durch eine horizontale Kurve übereinander geleitet werden, werden sie zwar dieselbe Laufstrecke haben, jedoch werden benachbarte Bandteile kräftigem Verschleiss, Biegungen oder Dehnungen ausgesetzt wodurch diese Teile schnell abgenutzt werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Bandförderer der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der durch scharfe horizontale Kurven geführt werden kann, ohne dass die kraftaufnehmenden Glieder Strecken verschiedener Länge verfolgen müssen und ohne dass die neben diesen Gliedern liegenden Bandteile ermüden.
  • Diese und weitere Aufgaben der Erfindung sind erzielt, indem der Bandförderer dadurch gekennzeichnet ist, dass jedes kraftaufnehmende Glied mit seinem Bandkantenabschnitt über einen schmalen Gelenkteil verbunden ist, der das genannte Glied gestattet, sich etwa ±90º im Verhältnis zum genannten Bandkantenabschnitt zu drehen, um das Band um eine Umlenkrolle zu führen, deren Achse hauptsächlich rechtwinklig zur Ebene des angrenzenden Förderbandteils läuft, wobei die beiden kraftaufnehmenden Glieder in derselben Richtung relativ zum jeweiligen Bandkantenabschnitt gedreht werden und sich hauptsächlich in demselben Abstand von der Achse der Umlenkrolle befinden. In dieser Weise wird dann auch der sackförmige Teil des Bands zwischen den kraftaufnehmenden Gliedern mit seinem Zentrum eine Strecke verfolgen, die sich in demselben Abstand wie die kraftaufnehmenden Glieder von der Achse der Umlenkrolle befindet, wodurch eine Dehnung des Bands im wesentlichen verhindert wird, so dass das Band mit einem sehr kleinen Radius in einem beliebigen umschlungenen Winkel bis zu 180º um eine Umlenkrolle geleitet werden kann. Wegen der erfindungsmässigen Gelenkteile kann sich hauptsächlich das ganze Band, einschliesslich der kraftaufnehmenden Glieder, in einem und demselben radialen Abstand um die Umlenkrolle bewegen.
  • Die Umlenkrolle ist vorzugsweise eine Keilriemenscheibe. Sie kann eine einzige Keilriemennut haben wobei die beiden kraftaufnehmenden Glieder zusammen einen in die einzige Keilriemennut hineinpassenden Keilriemen bilden, oder sie kann zwei benachbarte Keilriemennuten haben, wobei jedes kraftaufnehmende Glied einen in die jeweilige Nut hineinpassenden Keilriemen bildet.
  • Um zwischen den Stützrollen und den neben den kraftaufnehmenden Gliedern liegenden Bandabschnitten ein Spiel zu erzeugen, haben diese Glieder zweckdienlich einen vieleckigen Querschnitt, und zwar mit einem spitzen Winkel zwischen den beiden, mit dem Gelenkteil verbundenen Seiten des Vielecks.
  • Ferner hat jedes kraftaufnehmende Glied in einer bevorzugten Ausführungsform eine Keilriemenform, wo die breite Seite des Keilriemens eine Verlängerng des Bands in dessen ausgestrecktem Zustand ist.
  • Damit keine wesentliche Dehnung der kraftaufnehmenden Glieder in Längsrichtung entsteht, sind sie vorzugsweise verstärkt. Die Verstärkung kann ein Seil, z.B. ein Draht, sein, das einen kreisförmigen Querschnitt hat. Alternativ kann die Verstärkung einen hauptsächlich flachen Querschnitt haben und in einer Ebene hauptsächlich rechtwinklig zum Band in dessen ausgestrecktem Zustand angeordnet sein.
  • Die Erfindung ist jetzt anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 einen Querschnitt eines endlosen Förderbands, das mit dem erfindungsmässigen Bandförderer verwendet werden kann,
  • Fig. 2 einen Querschnitt des in Fig. 1 gezeigten Bands, in seinem geschlossenen Zustand von den Stützrollen abgestützt,
  • Fig. 3 einen Querschnitt des Bands in Fig. 1, wobei gezeigt ist, wie das erfindungsmässige Band in einer horizontalen Kurve über eine Umlenkrolle geleitet wird,
  • Fig. 4 eine schematische perspektivische Ansicht der Umlenkrolle gemäss Fig. 3 und angrenzender Teile des Bandförderers gemäss der Erfindung,
  • Fig. 5-7 entsprechend Fig. 1-3, jedoch ist hier eine mehr bevorzugte Ausführungsform des Bands und der Umlenkrolle gezeigt,
  • Fig. 8 entsprechend Fig. 7, jedoch ist hier noch eine Variante des Bands und der Umlenkrolle gezeigt, und
  • Fig. 9 drei verschiedene Ausführungsformen des Gelenkteils gemäss der Erfindung in grösserem Massstab.
  • Deutlichkeitshalber sind hier die Abmessungen der in Fig. 2-4 und 6-8 dargestellten kraftaufnehmenden Glieder im Verhältnis zu den anderen Bandabmessungen, insbesondere der Bandbreite, übertrieben.
  • Ein Förderband 1 wie in Fig. 1-4 gezeigt besteht hauptsächlich aus einem biegsamen und dehnbaren Material, z.B. Gummi. Jeder Kantenabschnitt des Bands ist mit einem kraftaufnehmenden Glied 2, 3 verbunden, das sich über die ganze Länge des Bands erstreckt und fähig ist, sowohl Zugkraft als auch Lastkraft aufzunehmen. Gemäss der Erfindung sind die Glieder 2, 3 mit dem jeweiligen Bandkantenabschnitt über einen schmalen Gelenkteil 4, 5 verbunden, der das Glied 2, 3 gestattet, sich etwa ±90º im Verhältnis zum Bandkantenabschnitt zu drehen, wie durch gestrichelte Linien rechts in Fig. 1 gezeigt.
  • Der Zwischenabschnitt 6 des Bands 1 zwischen den Gelenkteilen 4, 5 kann vorzugsweise eine Gewebeeinlage haben, wobei die Fasern des Gewebes beispielsweise +45º im Verhältnis zur Längsrichtung des Bands 1 gerichtet sind. Die Gewebeeinlage nimmt keine Zugkraft auf, sondern verteilt nur die Lastkraft. Die kraftaufnehmenden Glieder 2, 3 sind auch verstärkt, beispielsweise mit einem Seil 7, 8 in Form eines Stahldrahts.
  • Während seiner Bewegung z.B. um eine Drehrolle in Form einer Drehtrommel mit peripheren Nuten zur Aufnahme der kraftaufnehmenden Glieder 2, 3 kann sich das Band in dem in Fig. 1 gezeigten Zustand befinden. Längs der geraden Abschnitte der Materialförderstrecke ist das Band dagegen vorzugsweise in der in Fig. 2 gezeigten Weise geschlossen. Hier ist das Band 1 über die kraftaufnehmenden Glieder 2, 3 von zwei Stützrollen 9, 10 abgestützt, die wiederum in einem nicht gezeigten Rahmen um durch gestrichelte Linien gezeigte Drehachsen 11, 12 drehbar angebracht sind.
  • Um zwischen den Stützrollen 9, 10 und den Bandabschnitten neben den kraftaufnehmenden Gliedern 2, 3 ein Spiel zu erhalten, sind die in Fig. 2 gezeigten Winkel A spitz. Allgemein können die kraftaufnehmenden Glieder 2, 3 einen vieleckigen Querschnitt haben und haben dann einen spitzen Winkel zwischen den beiden mit dem jeweiligen Gelenkteil 4, 5 verbundenen Seiten des Vielecks.
  • Wegen der Gelenkteile 4, 5, die markierte Gelenkpunkte sind, d.h. sie haben einen begrenzten Umfang rechtwinklig zur Längsrichtung des Bands 1, kann das Band 1, wie in Fig. 3 gezeigt, in geschlossener Form durch eine horizontale Kurve um eine Umlenkrolle 13 mit einer vertikalen Drehachse 14 geleitet werden. Hierbei hat die Umlenkrolle 13 ein V- förmiges Nutenprofil zum Eingriff mit den kraftaufnehmenden Gliedern 2, 3, die 90º in derselben Richtung im Verhältnis zum jeweiligen Bandkantenabschnitt gedreht sind und ferner im wesentlichen dieselbe gegenseitige Position wie in Fig. 2 einnehmen. Mit anderen Worten werden die Glieder 2, 3 hauptsächlich im Verhältnis zu einer Mittellinie durch den sackförmigen Teil des Bands 1 gedreht. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, befinden sich die kraftaufnehmenden Glieder hauptsächlich in demselben Abstand von der Drehachse der Umlenkrolle 13, und dies betrifft auch die Verstärkungsseile 7, 8 der Glieder 2, 3 und den Zwischenabschnitt des Bands 1, der zwischen den Gelenkteilen 4, 5 liegt und somit keiner wesentlichen Dehnung ausgesetzt ist. Wie in Fig. 3 durch gestrichelte Linien gezeigt kann das Band 1 auch durch eine horizontale Kurve in entgegengesetzter Richtung geleitet werden, indem die kraftaufnehmenden Glieder 2, 3 hauptsächlich 90º von der in Fig. 2 gezeigten Position in entgegengesetzter Richtung relativ zu der in Fig. 3 durch ausgezogene Linien gezeigten Position gedreht werden. Die 90º-Drehung gewährleistet eine vollständige Symmetrie in bezug auf die Glieder 2, 3 relativ zur Umlenkrolle 13 und deren Drehachse 14.
  • Der Übergang von den Stützrollen 9, 10 an die Umlenkrolle 13 ist in Fig. 4 schematisch gezeigt. Zusätzliche, nicht gezeigte Rollen können erforderlich werden, um die kraftaufnehmenden Glieder 2, 3 zum Eingriff mit der Umlenkrolle 13 zu führen, oder umgekehrt.
  • Obwohl die Umlenkrolle 13 gemäss der obigen Beschreibung eine vertikale Drehachse hat, um das Leiten des Bands durch eine horizontale Kurve zu ermöglichen, kann ihre Drehachse 14 selbstverständlich auch eine andere räumliche Ausrichtung haben, so lange wie die Achse 14 hauptsächlich rechtwinklig zur Ebene des angrenzenden Förderbandteils läuft, wie in Fig. 4 gezeigt.
  • Fig. 5-7 veranschaulichen eine andere bevorzugte Ausführungsform eines Förderbands 1' und einer Umlenkrolle 13' gemäss der Erfindung. Das Band 1' ist identisch mit dem in Fig. 1-4 gezeigten, mit Ausnahme der Querschnittsform seiner kraftaufnehmenden Glieder 2', 3'. In Fig. 5-7 haben die kraftaufnehmenden Glieder 2', 3' auch eine andere Verstärkung 7', 8' als die Glieder 2, 3 in Fig. 1-4, aber dieser Unterschied ist für die Funktion der Ausführungsform gemäss Fig. 5-7 nicht entscheidend. In ihrer Position unmittelbar nebeneinander (wie in Fig. 6 und 7 gezeigt), in welcher sie das Band 1' tragen, bilden die kraftaufnehmenden Glieder 2', 3' zusammen einen Keilriemen mit einem Brustwinkel B. Die Umlenkrolle 13' ist als Keilriemenscheibe ausgebildet, um den durch die Glieder 2', 3' gebildeten Keilriemen empfangen zu können, wobei der Nutenwinkel der Keilriemenscheibe den Winkel B einschliesst. Ferner hat die Nut in herkömmlicher Weise eine derartige Tiefe, dass die Glieder 2', 3' nicht mit dem Boden der Nut in Verbindung kommen.
  • Es leuchtet ein, dass die V-Form der Glieder 2', 3' die Laufeigenschaften des Förderbands 1 ausserordentlich verbessert.
  • Die Verstärkung 7', 8' der Glieder 2', 3' ist eine flache Verstärkung. Insbesondere liegt die Ebene der Verstärkung hauptsächlich rechtwinlig zur Ebene des Bands 1' in dessen ausgestrecktem Zustand. Diese Ausrichtung der Verstärkung ist vorteilhaft sowohl längs hauptsächlich gerader Abschnitte der Förderstrecke, wo das Band in der in Fig. 6 gezeigten Weise getragen ist, weil die Verstärkung 7', 8' hier in jedem Teil gleich belastet ist, als auch um die Keilriemenscheibe 13', weil sich hier alle Teile der Verstärkung 7', 8' in demselben Abstand von der Drehachse 14 befinden.
  • Als eine weitere Variante kann jedes kraftaufnehmende Glied die in Fig. 8 gezeigte Form eines Keilriemens 2'', 3'' haben, wo die Umlenkrolle 13 mit der Drehachse 14 mit doppelten Nuten ausgebildet ist, die je eins der Glieder 2'', 3'' aufnehmen.
  • Fig. 9 zeigt drei verschiedene Gelenkverbindungen zwischen dem Zwischenabschnitt 6 des Förderbands 1 und beispielsweise dem kraftaufnehmenden Glied 3' über den Gelenkteil 5. In Fig. 9a ist der Gelenkteil 5 ein separates Glied, das beispielsweise durch Vulkanisierung sowohl mit dem Glied 3' als auch mit der Seitenkante des Zwischenabschnitts 6 des Bands 1 fest verbunden ist. In dieser Weise kann jedes Glied 3', 5 und 6 in einfacher Weise die erwünschten Eigenschaften erhalten.
  • Der Gelenkteil 5 kann jedoch als ein eingegliederter Teil des Bands 1 ausgebildet sein, z.B. dadurch, dass er einstückig mit dem Zwischenabschnitt 6 und gleichzeitig wie dieser hergestellt wird, wie in Fig. 9b und c gezeigt. In diesem Fall kann der Gelenkteil 5 seine Biegbarkeit erhalten, dadurch, dass er aus irgendeinem biegbaren Material hergestellt wird, dass seine Dicke reduziert wird und/oder dass die Verstärkung weggelassen wird, obwohl dies in Fig. 9b und c nicht speziell gezeigt ist. In der Ausführungsform gemäss Fig. 9b ist das Glied 3' getrennt hergestellt, und die Glieder 8', 5 und 6 sind einstückig hergestellt. Schliesslich wird das Glied 3' mit dem Glied 8' vereinigt.
  • Die in Fig. 9c gezeigte Variante entspricht hauptsächlich der in Fig. 9b gezeigten, mit Ausnahme der Unterbringung der Verstärkung 8'.
  • In sämtlichen Fällen hat der Gelenkteil 5 vorzugsweise, ausser seiner Biegbarkeit, auch eine wesentliche Dehnbarkeit in Längs- und/oder Querrichtung. Es ist von grösster Bedeutung, dass der Gelenkteil 5 ein markierter Gelenkpunkt ist, um welchen sich das Band in natürlicher Weise biegt. Mit anderen Worten muss der Gelenkteil eine wesentlich grössere Biegbarkeit haben als die übrigen Teile des Bands 1.
  • Es leuchtet ein, dass eine Vielfalt von Abänderungen der oben beschriebenen Ausführungsformen des Bandförderers im Rahmen der Erfindung möglich sind. So ist es beispielsweise möglich, das für das Förderband gewählte Material, die Form der kraftaufnehmenden Glieder und die Form und Unterbringung der Verstärkung zu ändern. Es kann auch erforderlich werden, die schematisch gezeigten Ausführungs formen mit weiteren Führungsrollen oder Druckrollen zu versehen, damit das Förderband und die kraftaufnehmenden Glieder die erwünschte Strecke verfolgen. Gemäss einer weiteren Abänderung können die Stützrollen 9, 10 und/oder die Führungsrollen ballig sein, und die kraftaufnehmenden Glieder können auch um die Umlenkrolle in axialer Richtung im Abstand voneinander angeordnet sein.

Claims (8)

1. Bandförderer, umfassend ein endloses Band (1; 1') mit zwei über die ganze Länge des Bands sich erstreckenden, kraftaufnehmenden Gliedern (2, 3; 2'; 3'), die mit je einem Bandkantenabschnitt verbunden sind und von derselben Seite des Bands hinausragen, wenn das Band im ausgestreckten Zustand ist, eine Umlenkrolle (13; 13', 13''), deren Achse (14) hauptsächlich rechtwinklig zur Ebene des angrenzenden Förderbandteils läuft, und Stützrollen (9, 10) zum Abstützen des Bands längs zumindest eines Teils der Förderstrecke, dadurch gekennzeichnet, dass jedes kraftaufnehmende Glied (2, 3; 2'; 3') mit seinem Bandkantenabschnitt über einen schmalen Gelenkteil (4, 5) verbunden ist, der das genannte Glied gestattet, sich etwa ±90º im Verhältnis zum genannten Bandkantenabschnitt zu drehen, um das Band um die Umlenkrolle zu führen, wobei die beiden kraftaufnehmenden Glieder in derselben Richtung relativ zum jeweiligen Bandkantenabschnitt gedreht werden und sich hauptsächlich in demselben Abstand von der Achse der Umlenkrolle befinden.
2. Bandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle (13') eine Keilriemenscheibe ist, und dass die beiden kraftaufnehmenden Glieder (2', 3') zusammen einen in die Keilriemenscheibe hineinpassenden Keilriemen bilden.
3. Bandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle (13'') eine Keilriemenscheibe mit zwei benachbarten Keilriemennuten ist, und dass jedes kraftaufnehmende Glied (2'', 3'') einen in die jeweilige Nut hineinpassenden Keilriemen bildet.
4. Bandförderer nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes kraftaufnehmende Glied (2, 3; 2', 3'; 2'', 3'') einen vieleckigen Querschnitt hat, und zwar mit einem spitzen Winkel zwischen den beiden, mit dem Gelenkteil (4, 5) verbundenen Seiten des Vielecks.
5. Bandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes kraftaufnehmende Glied (2, 3) eine Keilriemenform hat, wo die breite Seite des Keilriemens eine Verlängerung des Bands (1) in dessen ausgestrecktem Zustand ist.
6. Bandförderer nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes kraftaufnehmende Glied (2, 3; 2'; 3') verstärkt ist.
7. Bandförderer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung (7', 8') in einer Ebene hauptsächlich rechtwinklig zum Band (1') in dessen ausgestrecktem Zustand angeordnet ist.
8. Bandförderer nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützrollen (9, 10) und/oder zusätzliche Führungsrollen ballig sind.
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Date Code Title Description
8363 Opposition against the patent
8339 Ceased/non-payment of the annual fee