[go: up one dir, main page]

DE4020691A1 - Fluegelstabilisiertes geschoss - Google Patents

Fluegelstabilisiertes geschoss

Info

Publication number
DE4020691A1
DE4020691A1 DE4020691A DE4020691A DE4020691A1 DE 4020691 A1 DE4020691 A1 DE 4020691A1 DE 4020691 A DE4020691 A DE 4020691A DE 4020691 A DE4020691 A DE 4020691A DE 4020691 A1 DE4020691 A1 DE 4020691A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ammunition according
bodies
tail
propellant
ammunition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4020691A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Girke
Gero Waehner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mauser Werke Oberndorf GmbH
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Mauser Werke Oberndorf GmbH
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mauser Werke Oberndorf GmbH, Dynamit Nobel AG filed Critical Mauser Werke Oberndorf GmbH
Priority to DE4020691A priority Critical patent/DE4020691A1/de
Priority to EP91109150A priority patent/EP0463414A1/de
Priority to NO91912544A priority patent/NO912544L/no
Priority to US07/723,808 priority patent/US5160804A/en
Publication of DE4020691A1 publication Critical patent/DE4020691A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/16Cartridges, i.e. cases with charge and missile characterised by composition or physical dimensions or form of propellant charge, with or without projectile, or powder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Munition mit einer Treibladungspulver enthaltenden Hülse, in die ein flügelstabilisierendes Geschoß, dessen Geschoßkörper von einem Treibspiegel teilweise oder vollständig ringförmig umschlossen wird, mit seinem heckseitig angeordneten Leitwerk hineinragt.
Aus der DE 35 17 125 A1 ist bereits ein unterkalibriges Geschoß bekannt, das am Heck ein mit Flügeln versehenes Leitwerk aufweist. Dieses Leitwerk ist nach Fig. 2 der genannten Druckschrift in die mit Treibladungspulver gefüllte Treibladungshülse eingesetzt. Zum Zwecke der endballistischen Leistungssteigerung werden solche bekannten Geschosse häufig aus Wolfram hergestellt und möglichst lang ausgebildet. Die maximale Länge der unterkalibrigen Geschosse ist wegen der Patronenlänge der in Dienst gestellten Rohrwaffen begrenzt. Dies führt dazu, daß das Leitwerk in die Treibladungshülse eingesetzt werden muß; dadurch kann nur eine verringerte Menge eines Treibladungspulvers in die Hülse eingebracht werden, so daß eine solche Munition eine ungenügende Treibladungsenergie aufweist.
Aus der DE 23 23 244 C3 ist ein flügelstabilisiertes Unterkalibergeschoß bekannt. Dieses bekannte Geschoß besitzt heckseitig ein Leitwerk, welches in das Innere einer Patronenhülse hineinragt, die granuliertes Treibladungspulver enthält.
Dabei steht das Leitwerk mit seinem freien Stirnende auf einem Kartuschendeckel auf, der das granulierte Treibladungspulver von einem nachgeordneten Röhrenpulver trennt.
Um den Raum um das Leitwerk innenballistisch nutzen zu können, wird nach dem Stand der Technik ein Treibladungspulver in die Treibladungshülse gefüllt und daraufhin das Geschoß mit dem Leitwerk behutsam zwischen das Treibladungspulver gequirlt, bis der oberhalb des Leitwerkes angeordnete Treibspiegel am Hülsenmund anschließt. Daraufhin wird die Patrone um 180° über die Querachse gedreht, so daß das Treibladungspulver in die Hohlräume zwischen die Leitwerksfinnen fallen und dann der Treibspiegel mit Pfeilheck vorsichtig vollständig eingepreßt werden kann. Auf diese Weise verbleibt immer ein gewisses, innenballistisch nicht nutzbares Brennraumvolumen, das durch das Heck des Pfeilgeschosses ohnehin bereits geringer als bei herkömmlicher Patronenmunition ist. Die Laborierung ist außerdem technisch kompliziert, wie die vorgenannte Schilderung zeigt.
Bei der geschilderten Pfeilgeschoß-Munition wirkt sich weiterhin nachteilig aus, daß beim Abbrand des Treibladungspulvers noch nicht abgebrannte Treibladungspulverkörner gegen die Finnen des Leitwerks geschleudert werden und diese mechanisch angreifen, anätzen oder verbiegen.
Zur Bekämpfung von gepanzerten Zielen, insbesondere auch bei Raketengefechtsköpfen, wird zunehmend verstärkt patronierte Pfeilgeschoß- Treibspiegel-Munition eingesetzt.
Bei dieser Munition sind sehr häufig die hohen Mündungsgeschwindigkeitsforderungen umgekehrt proportional zu dem in der Treibladungshülse nach dem Einsetzen des Pfeilgeschoßhecks mit Leitwerk noch verbleibende Brennraum.
Ausgehend von dem vorgeschilderten Stand der Technik ist es deshalb Aufgabe der Erfindung, eine patronierte Munition mit flügelstabilisiertem Geschoß der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem mit einfacher Laborierbarkeit das Brennvolumen in der Treibladungshülse innenballistisch nahezu vollständig genutzt und bei deren Abbrand das Leitwerk des Geschosses geschützt wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Weiterbildungen sowie weitere Merkmale und Vorteile der Erfindungen ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen und, auch unter Berücksichtigung der Darlegung in der Zusammenfassung, aus nachstehenden Erläuterungen und der Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele.
Die Formkörper werden nach der Erfindung in den freien Raum zwischen den Finnen eingebracht, bevor das Pfeilgeschoß zusammen mit dem Treibspiegel in die Hülse laboriert wird. Die Formkörper können dabei, je nach der gewählten Durchführungsart, entweder aufgesteckt, aufgeschoben, eingeklebt oder anderwertig am Geschoßheck befestigt sein; dabei können die Formkörper den freien Raum, der einerseits axial begrenzt wird durch den Treibspiegel und die Schütt- bzw. Preßpulveroberfläche und andererseits radial durch den Pfeilgeschoßschaft und die im Durchmesser des Hülsenmunds gebildete Zylinderform bzw. dessen Mantelfläche, teilweise oder vollständig ausfüllen, sowie auch den Raum hinter dem heckseitigen Ende des Leitwerks, wenn das Treibladungspulver in der Hülse nicht direkt an das Heckende des Leitwerks angrenzt.
Mit den erfindungsgemäßen Merkmalen werden für ein flügelstabilisiertes Geschoß energiereiche Formteile zum Ausfüllen des Raumes zwischen der Treibladungshülsenmundwandung, den Leitwerkfinnen und dem Leitwerksschaft geschaffen, die die Laborierbarkeit des Pfeilgeschosses vereinfachen und es ermöglichen, das Brennraumvolumen in der Treibladungshülse innenballistisch nahezu vollständig zu nutzen. Die energiereichen Formteile sind so ausgelegt, daß sie in Verbindung mit der Hauptreibladung aus einem lose geschützten und/oder verdichteten Treibladungspulver optimale innenballistische Leistung erbringen.
Die energiereichen Formteilen bzw. Formkörper gemäß der Erfindung können sowohl als Einzelsegmente zwischen die Leitwerksfinnen eingeklebt oder als Gesamtkörper mit einer Bodenplatte in einem Stück hergestellt und auf das Geschoßheck mit dem Leitwerk aufgesteckt werden. Die Formkörper sind demzufolge so angeordnet, daß sie einen mechanischen Schutz des Leitwerks gegen den Körnerdruck der Pulvertreibladung in der Anzündphase darstellen. Die energiereichen Formkörper sind weiterhin so ausgelegt, daß sie gegenüber den heißen Verbrennungsgasen der Haupttreibladung eine schützende Wirkung auf die Leitwerksflächen des Pfeilgeschosses ausüben, so daß eine Beschädigung des Leitwerks nicht mehr auftritt.
Die Zusammensetzung der Formkörper ist grundsätzlich so gewählt, daß sie gleichmäßig abbrennen und dadurch einen positiven Beitrag zur Innenballistik erbringen.
Hinsichtlich einer möglichen, hier einsatzfähigen Pulvertreibladung wird auf die Ausführungen in der DE 32 05 152 C2 hingewiesen, die eine Treibladung für Hülsenmunition beschreiben.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnungen beispielhaft dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 eine Patrone mit einem flügelstabilisierten Treibspiegelgeschoß im Längsschnitt,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht auf das freie Stirnende des Leitwerks entsprechend dem Schnitt der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Treibspiegelgeschoß entsprechend der Einzelheit III in Fig. 1 mit anders ausgebildetem Formkörper,
Fig. 4 einen Schritt durch den Formkörper gemäß der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Variante zur Fig. 3 und
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Formkörper gemäß der Linie VI-VI in Fig. 5.
Das flügelstabilisierte Treibspiegelgeschoß 13 nach Fig. 1 besteht im wesentlichen aus dem langgestreckten Geschoßkörper 14 mit dem am Heck angebrachten Leitwerk 4.
Die Geschoßkörperspitze ist von einer Haube 15 umschlossen, an die sich im Mittelteil des Geschoßkörpers 14 der Treibspiegel 6 mit dem eingesetzten Führungsband 16 anschließt. Das Treibspiegelgeschoß wird durch die Treibladungshülse 1 mit Anzündhütchen 17, die in einer Ringnut 18 am Außenmantel des Treibspiegels 6 gehalten ist, zur Patrone vervollständigt.
In der Treibladungshülse 1 befindet sich die Haupttreibladung 2 aus Treibladungspulver. Das Pulver ist entweder lose in die Treibladungshülse eingeschüttet oder verdichtet, entsprechend der in DE 32 05 152 C2 beschriebenen Weise. Natürlich ist auch eine Kombination von lose geschütteten Treibladungspulverkörpern mit verdichteten Treibladungspulverkörpern möglich. Eine verdichtete Treibladung kann dabei über das gesamte Volumen gleichmäßig oder graduell verschieden ausgeführt sein. Diese Haupttreibladung 2 endet in Richtung auf den Geschoßkörper 14 des Treibspiegelgeschosses 13 am freien heckseitigen Stirnende 5 des Leitwerks 4.
Der freie Raum zwischen den Leitwerksfinnen 20 ist nach den Ausführungen der Fig. 1 und 2 mit Formkörpern 7 ausgefüllt, die als Einzelsegmente 7 ausgebildet sind.
Solche Einzelsegmente 7 als Formkörper mit hoher Energiedichte werden in separaten Verfahren hergestellt und mit dem Leitwerk beispielsweise durch Einkleben oder Einstecken oder sonstige Verbindung befestigt. Die Länge des laborierten Formkörpers 7 reicht vom freien Stirnende 5 des Leitwerks 4 bis zum Treibspiegelboden 21. Der Außendurchmesser der laborierten Formkörper 7 ist etwas geringer als der Innendurchmesser des Treibladungshülsenmundes 24. Aus zeichentechnischen Gründen ist in Fig. 2 zwischen den Leitwerksfinnen 20 und den jeweils gegenüberliegenden Flächen der Formkörper 7 ein vergleichsweise großer Spalt aufgezeigt, der z. B. bei einer Klebeverbindung sich auf die Dicke der Klebschicht vermindert.
Um eine einfache Laborierung unter optimaler Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Brennraumvolumens zu erzielen, wird entsprechend der vorliegenden Erfindung die Treibladungshülse 1 mit lose geschüttetem und/oder vorverdichtetem Treibladungspulver soweit gefüllt, daß das einzubringende Pfeilheck mit Leitwerk 4 gerade noch freigängig mit seinem Stirnende 5 ist. Danach wird das Pfeilgeschoß 13 mit Treibspiegel 6 und Leitwerk 4, zwischen dessen Finnen 20 die durch geeignete Verfahren hergestellten Formkörpern 7 angebracht sind und den Raum zwischen Treibspiegelboden 21 und dem Leitwerksende 5 nahezu in der Größe des Hülsenmundinnendurchmessers ausfüllen, in die Treibladungshülse 11 eingepreßt. Durch diese Maßnahme wird das Brennraumvolumen der Treibladungshülse 1 nahezu vollständig ausgenutzt und die Laborierung selbst technisch vereinfacht. Die einzelnen Formkörper 7 sind so auf die Haupttreibladung 2 abgestimmt, daß sie mit dieser zusammen eine optimale innenballistische Leistung erbringen.
Zur weiteren Vereinfachung der Laborierung ist nach den Fig. 3 und 4 vorgesehen, die Formkörper 7 so auszugestalten, daß die einzelnen Segmente 22 zusammen mit einer Bodenplatte 8 ein einziges Formstück bilden, das vom freien Leitwerksende 5 auf das Leitwerk 4 aufgeschoben und befestigt wird.
In diesem Fall werden also die Segmente 22 auf einer Bodenplatte 8 vormontiert oder gemeinsam mit dieser vorgeformt und als Ladungseinheit über das Leitwerksheck 4 des Geschoßkörpers 14 geschoben.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung können Formkörper 23 mit einem zylindrischen Außenmantel 9 versehen sein, von dem aus die Segmente 23 radial nach innen auf den Geschußkörper 14 zu gerichtet sind. Der zylindrische Mantel 9 kann mit den Segmenten 23 einstückig hergestellt sein. Nach der Ausführung in Fig. 5, linke Hälfte, sind Mantel 9 und Einzelsegmente 23 aus getrennten Teilen zusammengesetzt. Wie die rechte Hälfte in Fig. 5 zeigt, könnnen statt der Segmente 23 auch Formkörper als Ringscheiben 10 ausgebildet sein, die vom freien Leitwerksende 5 axial übereinander auf das Leitwerk 4 geschoben und befestigt werden. Diese Ringscheiben 10 sind entweder einstückig mit Ausnehmungen für Pfeilgeschoß und Finnen oder aus getrennten Bauteilen hergestellt.
Die Ringscheiben 10 können axial unmittelbar übereinanderliegend angeordnet sein; dabei ist es möglich, die axialen Abstände mit Hilfe von einstückig mit den Ringscheiben verbundenen Abstandshaltern, z. B. Noppen auf den Scheiben, oder getrennt durch zwischenliegende Abstandshalter auszuführen.
Die Ausführungsform mit einstückigen Ringscheiben ist insbesondere dann sinnvoll, wenn zwischen dem Leitwerksdurchmesser und dem Treib­ ladungshülsenmundinnendurchmesser ausreichend Spiel vorhanden ist. Grundsätzlich wird mit diesen Bauarten die Herstellung weiter wesentlich vereinfacht.
Die Formkörper 7, 9, 10, 22, 23 wirken außerdem in vorteilhafter Weise als Schutz für die Leitwerksfinnen gegen mechanische Beschädigungen und Verformungen, die nach dem Stand der Technik bei besonders dünnen Leitwerksfinnen durch den Körnerdruck des Treibladungspulvers in der Anzündphase auftreten können.
Das Basismaterial für die energiereichen Formkörper kann sehr verschieden sein. So ist der Einsatz von phlegmatisierten und mit einem Binder vermischten Sprengstoffen ebenso möglich wie in eine Schaummatrix eingelagerte oder angelöste oder mit einem Binder benetzte und verdichtete Treibladungspulverkörper. Ferner sind auch Formteile aus Nitrocellulosepapier realisierbar.
Ein weiterer großer Vorteil dieser erfindungsgemäß eingesetzten Formteile ist ihr gegenüber der Haupttreibladung 2 reduzierbarer Energiegehalt. Durch entsprechende chemische Formulierung kann so ein gegenüber den heißeren Verbrennungsgasen der Haupttreibladung 2 kühlerer Gasmantel um die empfindlichen Leitwerksfinnen 20 gebildet werden.
Um diesen Vorteil weiter auszunutzen, ist es außerdem möglich, das Material dieser Formteile mit erosionsmindernden und/oder mündungsfeuerhemmenden Substanzen zu durchsetzen. Nach Fig. 4 sind solche Substanzen als Außenschicht 11 auf ein Formteil 22 aufgetragen worden. Entsprechend der Darstellung in Fig. 5 können jedoch auch einzelne Ringscheiben 12 eines Formteils ganz oder teilweise aus derartigen Substanzen hergestellt sein.

Claims (11)

1. Munition mit einer Treibladungspulver (2) enthaltenden Hülse (1), in die ein unterkalibriges, flügelstabilisiertes Geschoß (13) mit seinem heckseitig angeordneten Leitwerk (4) hineinragt, wobei der Geschoßkörper (14) teilweise oder vollständig von einem Treibspiegel (6) ringförmig umschlossen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der freie Raum zwischen den und angrenzend an die Leitwerksfinnen (20) zumindestens teilweise mit Formkörpern (7) aus exotherm verbrennbarem Material ausgefüllt ist, an die die Treibladung (2) aus lose geschütteten und/oder verdichteten Treibladungspulverkörpern angrenzt.
2. Munition nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper (7) Einzelsegmente (22) sind, die mit dem Leitwerk (4) und/oder dem Geschoßkörper (14) und/oder Treibspiegel (6) verbunden sind.
3. Munition nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper (7) aus einzelnen, übereinanderliegenden Scheiben (10) mit entsprechenden Ausnehmungen für Geschoßkörper (14) und Finnen (20) aufgebaut sind.
4. Munition nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (10) voneinander beabstandet sind.
5. Munition nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper (22) aus Einzelsegmenten mit gemeinsamer Bodenplatte (8) einstückig ausgebildet sind.
6. Munition nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Finnen (20) angeordneten Formkörper (23) eine gemeinsame Mantelfläche (9) aufweisen, dessen Außendurchmesser maximal dem Innendurchmesser des Hülsenmunds (24) entspricht.
7. Munition nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper (7, 9, 10, 22, 23) aus der Kombination von mehreren, in den Ansprüchen 1 bis 6 genannten, einzelnen Ausbildungsarten ausgebildet sind.
8. Munition nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper aus Treibladungspulverkörpern aufgebaut sind.
9. Munition nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper (7, 9, 10, 22, 23) wahlweise aus phlegmatisierten und mit einem Binder vermischten Sprengstoffen, aus in einer Schaummatrix eingelagerten Treibladungspulverkörpern, aus angelösten oder mit einem Binder benetzten und verpreßten Treibladungspulverkörpern oder aus Nitrocellulose-Papier-Formteilen gebildet sind.
10. Munition nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper mit Zusätzen von erosionsmindernden und/oder mündungsfeuerdämpfenden Substanzen beschichtet und/oder durchsetzt sind.
11. Munition nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Energiegehalt der Formkörper gleich oder geringer als der Energiegehalt des in der Treibladungshülse angeordneten Treibladungspulvers ist.
DE4020691A 1990-06-29 1990-06-29 Fluegelstabilisiertes geschoss Withdrawn DE4020691A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4020691A DE4020691A1 (de) 1990-06-29 1990-06-29 Fluegelstabilisiertes geschoss
EP91109150A EP0463414A1 (de) 1990-06-29 1991-06-05 Flügelstabilisiertes Geschoss
NO91912544A NO912544L (no) 1990-06-29 1991-06-27 Vingestabilisert prosjektil.
US07/723,808 US5160804A (en) 1990-06-29 1991-07-01 Fin-stabilized projectile

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4020691A DE4020691A1 (de) 1990-06-29 1990-06-29 Fluegelstabilisiertes geschoss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4020691A1 true DE4020691A1 (de) 1992-01-02

Family

ID=6409305

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4020691A Withdrawn DE4020691A1 (de) 1990-06-29 1990-06-29 Fluegelstabilisiertes geschoss

Country Status (4)

Country Link
US (1) US5160804A (de)
EP (1) EP0463414A1 (de)
DE (1) DE4020691A1 (de)
NO (1) NO912544L (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10031727A1 (de) * 2000-06-29 2002-01-17 Rheinmetall W & M Gmbh Scheibenförmig aufgebautes Treibladungsmodul
DE10052741B4 (de) * 2000-10-25 2009-11-26 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Patrone

Families Citing this family (21)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3939295A1 (de) * 1989-11-28 1991-05-29 Rheinmetall Gmbh Verfahren und vorrichtung zur herstellung von grosskalibriger munition
DE4124657A1 (de) * 1991-07-25 1993-01-28 Rheinmetall Gmbh Modulare treibladung
EP0707560A4 (de) * 1993-05-04 1998-01-07 Alliant Techsystems Inc Verbesserters treibmittelsystem
DE4406311C2 (de) * 1994-02-26 1997-01-23 Dynamit Nobel Ag Verfahren zur lösemittelfreien Herstellung von porösen Treibmittelformkörpern sowie Treibmittelformkörper
US5474256A (en) * 1994-09-08 1995-12-12 The United States Of American As Represented By The Secretary Of The Army Combustible fin protection device
US6158348A (en) * 1998-10-21 2000-12-12 Primex Technologies, Inc. Propellant configuration
US6167810B1 (en) * 1998-12-04 2001-01-02 United Defense, L.P. Propelling material formed in strips for use in large caliber guns
WO2003036222A1 (en) 2001-10-22 2003-05-01 Armtec Defense Products Co. Ammunition round assembly with combustible cartridge case
WO2003046469A1 (en) 2001-11-27 2003-06-05 Armtec Defense Products Co. Combustible cased telescoped ammunition assembly
US7712417B1 (en) * 2002-02-08 2010-05-11 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Axial modular propulsion charge design for semi-fixed ammunition
US7363861B2 (en) 2004-08-13 2008-04-29 Armtec Defense Products Co. Pyrotechnic systems and associated methods
US8146502B2 (en) 2006-01-06 2012-04-03 Armtec Defense Products Co. Combustible cartridge cased ammunition assembly
US7913625B2 (en) 2006-04-07 2011-03-29 Armtec Defense Products Co. Ammunition assembly with alternate load path
FI121554B (fi) * 2008-01-31 2010-12-31 Patria Weapon Systems Oy Sovitelma kranaatin tukemiseksi takaaladattavan aseen putkeen ja menetelmä tukikappaleen kiinnittämiseksi kranaattiin
USD682979S1 (en) * 2012-01-07 2013-05-21 William Dirk MacTavish Fluted sabot
JP5845939B2 (ja) * 2012-02-02 2016-01-20 日油株式会社 火炎抑制材
US12264903B2 (en) 2017-12-08 2025-04-01 Rabuffo Sa Ammunition cartridge
CA3083853C (en) 2017-12-08 2025-06-17 Rabuffo Sa AMMUNITION CARTRIDGE
RU2704160C1 (ru) * 2018-04-24 2019-10-24 Федеральное государственное казенное военное образовательное учреждение высшего образования "Военная академия материально-технического обеспечения имени генерала армии А.В. Хрулёва" Метательный заряд с повышенными энергетическими характеристиками к бронебойному подкалиберному снаряду
US11041701B1 (en) * 2019-07-03 2021-06-22 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Combustible munition case with cell cavities
US11378369B1 (en) * 2019-08-30 2022-07-05 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Modular test vehicle

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA742908A (en) * 1966-09-20 A. Dickinson Lionel Ammunition sleeve for cooling gun barrels
US3648616A (en) * 1969-09-10 1972-03-14 Omark Industries Inc Multistage power load
DE2323244C3 (de) * 1973-05-09 1979-04-19 Rheinmetall Gmbh, 4000 Duesseldorf Flügelstabilisiertes Unterkalibergeschoß
DE3021914A1 (de) * 1980-06-11 1983-09-08 Deutsch Franz Forsch Inst Unterkalibergeschoss mit treibring
DE3205152C2 (de) * 1982-02-13 1984-04-12 Mauser-Werke Oberndorf Gmbh, 7238 Oberndorf Treibladung für Hülsenmunition und Verfahren zu ihrer Herstellung
USH18H (en) * 1983-11-21 1986-02-04 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Reduction of erosion and muzzle flash of gun tubes
DE3409017A1 (de) * 1984-03-13 1985-09-26 Rheinmetall GmbH, 4000 Düsseldorf Patronierte munition fuer rohrwaffen
DE3428712A1 (de) * 1984-08-03 1986-02-13 Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg Geschoss mit einer zusatz-treibladung
DE3517125A1 (de) * 1985-05-11 1986-11-13 Rheinmetall GmbH, 4000 Düsseldorf Unterkalibriges geschoss
US4823699A (en) * 1987-04-14 1989-04-25 Aai Corporation Back-actuated forward ignition ammunition and method
FR2622687B1 (fr) * 1987-10-29 1993-05-28 France Etat Armement Chargement propulsif pour munition comportant un projectile empenne ainsi que son procede de realisation
DE3840875A1 (de) * 1988-12-05 1990-06-07 Rheinmetall Gmbh Verfahren und vorrichtung zum verdichten einer treibladung und nach dem verfahren hergestellte munition

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10031727A1 (de) * 2000-06-29 2002-01-17 Rheinmetall W & M Gmbh Scheibenförmig aufgebautes Treibladungsmodul
DE10031727B4 (de) * 2000-06-29 2006-03-16 Rheinmetall W & M Gmbh Scheibenförmig aufgebautes Treibladungsmodul
DE10052741B4 (de) * 2000-10-25 2009-11-26 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Patrone

Also Published As

Publication number Publication date
US5160804A (en) 1992-11-03
NO912544D0 (no) 1991-06-27
EP0463414A1 (de) 1992-01-02
NO912544L (no) 1991-12-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4020691A1 (de) Fluegelstabilisiertes geschoss
DE2265398B1 (de) Patrone
DE69806913T2 (de) Verfahren und vorrichtung für ein flügelstabilisiertes geschoss, das eine bodensogreduzierung hat
DE2105295C1 (de) Pulverkörper für hülsenlose Munition
DE2826497A1 (de) Treibspiegelgeschoss mit pyrotechnischem satz
DE69807052T2 (de) Verfahren und vorrichtung für ein flügelstabilisiertes geschoss
DE3918005C2 (de)
DE3888288T2 (de) Treibladung für flügelstabilisierte Geschossmunition sowie Verfahren zu ihrer Herstellung.
DE69808848T2 (de) Munition zur Farbmarkierung
DE3316440C2 (de)
DE2003990C3 (de) Umrüstbare Granate, die wahlweise von Hand schleuderbar oder mit Schußwaffen verschießbar ist
DE69412048T2 (de) Vorrichtung zur abdichtung der teribgase bei artilleriegeschossen
EP3312546B1 (de) Mehrzweckgeschoss
DE4445990C2 (de) Patrone mit einer Patronenhülse und einem Pfeilgeschoß
EP3759417B1 (de) Geschoss mit pyrotechnischer wirkladung
DE4445989C2 (de) Patrone mit einer Patronenhülse und einem Pfeilgeschoß
DE2437869A1 (de) Geschoss zum abfeuern aus einem geschuetz
DE69109982T2 (de) Anzündeinlage für die Haupttreibladung einer teleskopischen Munition.
DE69514101T2 (de) Granate für waffen mit glattem lauf
DE7020829U (de) Selbstangetriebenes geschoss fuer feuerwaffen und schiesswerkzeuge.
DE69002402T2 (de) Vorrichtung zum Halten eines Geschosses in bezug auf das Gehäuse einer teleskopartigen Munition.
DE2051574C3 (de) Flügelstabilisiertes Geschoß für Werfer, Mörser u. dgl
DE69812075T2 (de) Subsonische munition mit einem neuen geschoss für kleinkaliberwaffen
DE3048941C2 (de)
DE1728019B2 (de) Munition für ein Abschußgerät mit einer seitlich offenen Kammer von dreieckigem Querschnitt

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee