DE4014174A1 - Anschlussvorrichtung fuer elektrische geraete wie fernsehempfaenger und dergleichen - Google Patents
Anschlussvorrichtung fuer elektrische geraete wie fernsehempfaenger und dergleichenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anschlußvorrichtung an einem Fernsehempfänger
oder einem vergleichbaren Gerät. Derartige Anschlußvorrichtungen dienen
zur Verbindung des Fernsehempfängers oder dergleichen mit externen Ein
richtungen.
Zur Erläuterung des Standes der Technik soll bereits hier auf Fig. 4 der
Zeichnung Bezug genommen werden. In Fig. 4 ist ein herkömmlicher Fern
sehempfänger dargestellt, der ein Gehäuse 1 und mehrere an der Rückseite
des Gehäuses 1 ausgebildete Anschlußbuchsen 2 zur Verbindung des Fernseh
empfängers mit externen Geräten aufweist.
Da Videoausrüstungen wie etwa Videobandrecorder zunehmende Verbreitung
gefunden haben, hat sich die Anzahl von externen Einrichtungen oder Gerä
ten, für die Anschlüsse an einem Fernsehempfänger vorgesehen sein müssen,
beträchtlich erhöht. Bei dem bekannten Fernsehempfänger ist deshalb eine
Vielzahl von Anschlußbuchsen 2 vorgesehen, über die der Fernsehempfänger
mit verschiedenen externen Geräten verbindbar ist, so daß Video-Audio-Sig
nale über diese Anschlußbuchsen ein- und ausgegeben werden können. Die
Anschlußbuchsen 2 sind üblicherweise an der Rückseite des Gehäuses 1 an
geordnet, wie in Fig. 4 zu erkennen ist.
Da jedoch Fernsehempfänger üblicherweise mit dem Rücken zur Wand aufge
stellt werden, muß der Fernsehempfänger zum Herstellen oder Lösen der
Verbindung mit einem externen Gerät von der Wand abgerückt werden, da
mit die Bedienungsperson Zugang zu den Anschlußbuchsen an der Rückseite
des Gerätes erhält.
Da jedoch heutige Fernsehempfänger eine beträchtliche Größe und ein er
hebliches Gewicht aufweisen, das in einigen Fällen 90 kg betragen kann, ist
das Abrücken des Fernsehempfängers von der Wand relativ mühsam und um
ständlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anschlußvorrichtung zu schaf
fen, durch die das Herstellen und Lösen von Verbindungen des Fern
sehempfängers mit externen Geräten vereinfacht wird.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 angegeben.
Gemäß der Erfindung ist in der Nähe der oberen Oberfläche des Gehäuses
des Fernsehempfängers eine Welle angeordnet, an der ein mit mehreren An
schlußbuchsen zur Verbindung des Fernsehempfängers mit externen Geräten
versehener Anschlußkasten schwenkbar befestigt ist.
Die Anschlußbuchsen sind im Normalzustand zur Rückseite des Gehäuses ge
richtet. Wenn ein externes Gerät angeschlossen werden soll, so wird der An
schlußkasten derart nach oben geschwenkt, daß die Anschlußbuchsen eine
nach oben gerichtete Position an der Oberseite des Gehäuses einnehmen, so
daß sie für die Bedienungsperson beim Herstellen der elektrischen Steckver
bindung bequem erreichbar sind.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Fernsehempfängers mit An
schlußkasten im Normalzustand;
Fig. 2 eine Ansicht des Fernsehempfängers mit verschwenktem An
schlußkasten;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Fernsehempfängers mit ei
ner herkömmlichen Anschlußvorrichtung;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer tragenden Welle zur
schwenkbaren Befestigung und zur Dämpfung der Schwenkbe
wegung des Anschlußkastens einer erfindungsgemäßen An
schlußvorrichtung;
Fig. 6 einen Schnitt durch eine elastische Lagerbuchse der Welle ge
mäß Fig. 5;
Fig. 7 einen Schnitt durch eine Verriegelungseinrichtung zur Arretie
rung des Anschlußkastens in einer bestimmten Stellung;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht zu Fig. 7;
Fig. 9 eine Darstellung der Anordnung von Leitungsdrähten zur Verbin
dung der Anschlußklemmen mit dem Fernsehempfänger;
Fig. 10 eine Führungsbahn zur Ableitung von Fremdkörpern, die in den
Anschlußkasten hineingefallen sind; und
Fig. 11 einen Schnitt zu Fig. 10.
In Fig. 1 bis 3 ist ein Gehäuse 1 zur Aufnahme eines nicht näher gezeig
ten Fernsehempfängers dargestellt. In der perspektivischen Ansicht gemäß
Fig. 1 und 2 befindet sich der Bildschirm des Fernsehempfängers nicht
erkennbar im linken hinteren Teil, während von rechts die Rückseite des
Gehäuses 1 erkennbar ist. Im oberen Teil der Rückseite des Gehäuses 1 ist
eine Aufnahme 3 für ein Anschlußgehäuse ausgespart. Ein Tragteil 4 ist annä
hernd in der Mitte der Vorderseite der Aufnahme 3 an dem Gehäuse 1 befes
stigt. Das Tragteil 4 hat die Form einer Platte, die eine geeignete Länge in
der Richtung senkrecht zur Zeichenebene in Fig. 3 aufweist und deren obe
res Ende sich in der Nähe der oberen Oberfläche 11 des Gehäuses 1 befin
det. Eine Montage-Welle 5 erstreckt sich längs der oberen Stirnfläche des
Tragteils 4 und ist an diesem gehalten. Ein Halter 6 weist ein auf der Welle 5
angeordnetes Befestigungsteil 61 und ein plattenförmiges, von dem Befesti
gungsteil 61 ausgehendes Montageteil 62 auf. Ein Anschlußkasten 7 umfaßt
ein mit Schrauben 8 an dem Montageteil 62 befestigtes Gehäuse 71 und
einen auf dem Gehäuse 71 angeordneten Deckel 72. Anschlußbuchsen 9 sind
derart auf einer nicht gezeigten, im Inneren des Anschlußkastens montierten
Schaltungsplatine angeordnet, daß sie nach oben aus dem Deckel 72 heraus
ragen. Ein Anschlußkabel eines externen Gerätes kann somit an die An
schlußbuchsen angeschlossen werden, ohne den Deckel 72 zu entfernen.
Im Normalzustand ist der Anschlußkasten 7 in der in Fig. 1 gezeigten Weise
in der Aufnahme 3 angeordnet. Wenn der Fernsehempfänger mit einem ex
ternen Gerät verbunden werden soll, so zieht die Bedienungsperson den An
schlußkasten 7 von der Vorderseite des Fernsehempfängers her aus der Auf
nahme 3 heraus. Der Anschlußkasten 7 wird dabei im Gegenuhrzeigersinn in
Fig. 3 um die Welle 5 geschwenkt. Der auf diese Weise erreichte Zustand ist
in Fig. 2 und 3 dargestellt. Da in diesem Zustand die Anschlußbuchsen 9
an der Oberseite des Geräte-Gehäuses 1 nach oben weisen, kann die Bedie
nungsperson die Anschlußbuchsen 9 von der Vorderseite des Fernsehemp
fängers her bequem erreichen und ein Anschlußkabel des externen Gerätes
an eine der Anschlußbuchsen 9 anschließen. Wenn der Anschlußvorgang ab
geschlossen ist, wird der Anschlußkasten wieder zur Rückseite des Gehäuses
1 zurückgeschoben, wobei der Anschlußkasten 7 im Uhrzeigersinn aus der in
Fig. 2 und 3 gezeigten Stellung in die Normalstellung gemäß Fig. 1 zu
rückgeschwenkt wird. In dieser Normalstellung ist das Anschlußkabel von
der Vorderseite des Geräte-Gehäuses aus nicht sichtbar, so daß das Erschei
nungsbild nicht beeinträchtigt wird.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Anschlußkasten im oberen Bereich
der Rückseite des Geräte-Gehäuses angeordnet. Der gleiche Effekt kann je
doch auch erzielt werden, wenn der Anschlußkasten seitlich an dem Geräte-
Gehäuse angebracht ist.
In Fig. 5 und 6 ist eine der Welle 5 entsprechende Welle 51 einer erfin
dungsgemäßen Anschlußvorrichtung in montierter Stellung an einem elektri
schen oder elektronischen Gerät, beispielsweise einem Fernsehempfänger,
dargestellt.
In Fig. 6 ist eine elastische Lagerbuchse derart auf der Welle 51 montiert,
daß sie mit einem festen Teil des Gerätegehäuses in Druckberührung steht
und verhindert, daß der Anschlußkasten aufgrund seines Eigengewichts ver
schwenkt wird.
Die Welle 51 hat gemäß Fig. 5 und 6 die Form eines Vierkant-Stabes mit
quadratischem Querschnitt, dessen Länge größer ist als die eines zylindri
schen Teiles 63 des Montageteiles 62. Die beiden Enden der Welle 51 er
strecken sich in zylindrische Abschnitte 20 A und 20 B des Tragteils, das hier
mit dem Bezugszeichen 18 bezeichnet ist. In der Stirnfläche an beiden En
den der Welle 51 sind Gewindebohrungen 30 ausgebildet. Ein ringförmiger
Anschlag 31 ist vom freien Ende des zylindrischen Abschnitts 20 A her auf die
Welle 51 aufgeschoben und liegt am Ende des zylindrischen Teiles 63 an.
Eine zylindrische elastische Lagerbuchse 32 aus Urethangummi weist eine
Länge auf, die größer ist als die des vorstehenden Teiles der Welle 51 in dem
zylindrischen Abschnitt 20 A. Wenn die Lagerbuchse 32 auf das Ende der Wel
le 51 aufgeschoben wird, ragt sie daher über das Ende der Welle 51 hinaus.
Eine Schraube 33 mit einer Unterlegscheibe 34 ist die Gewindebohrung
30 der Welle 51 eingeschraubt, so daß die Unterlegscheibe 34 an der Stirn
fläche der Lagerbuchse 32 anliegt.
Wenn in dem Zustand, in dem die Lagerbuchse 32 über das Ende der Welle
51 vorsteht, die Schrauben 33 angezogen wird, so wird die elastische Lager
buchse 32 in Längsrichtung der Welle 51 zusammengedrückt. Hierdurch
wird die äußere Umfangsfläche der Lagerbuchse tonnenförmig aufgewölbt,
wie in Fig. 6 durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist. Da die Lager
buchse 32 jedoch von dem zylindrischen Abschnitt 20 a umgeben ist, wird sie
gegen die Innenfläche des zylindrischen Abschnittes 20 a angedrückt, so daß
sie kraftschlüssig an dem zylindrischen Abschnitt 20 A und damit an dem das
feststehende Teil bildenden Sockel 19 des Tragteils gehalten wird. Hier
durch wird verhindert, daß der Anschlußkasten außerhalb der Gleichge
wichtsstellung aufgrund seines Eigengewichtes selbständig in die untere
Gleichgewichtslage kippt, und es wird verhindert, daß die Finger der Bedie
nungsperson bei der Handhabung des Anschlußkastens eingeklemmt oder ge
quetscht werden.
Durch den quadratischen Querschnitt der Welle 51 wird verhindert, daß sich
die Welle 51 in der Lagerbuchse dreht.
Zur weiteren Verbesserung der Handhabung der Anschlußvorrichtung kann
zusätzlich eine Verriegelungseinrichtung vorgesehen sein, die den Anschluß
kasten in der oberen Stellung arretiert, in der sich die Anschlußklemmen 9
an der Oberseite des Geräte-Gehäuses 1 befinden und nach oben gerichtet
sind.
In Fig. 7 und 8 ist eine derartige Verriegelungseinrichtung 100 gezeigt.
Die Verriegelungseinrichtung umfaßt zwei in Abstand zueinander am oberen
Ende des Sockels 19 des Tragteils in der Nähe des Befestigungsteils 61 des
Halters angeordnete Vorsprünge 101, 102, einen mit beiden Enden in den
Vorsprüngen 101 und 102 gehaltenen elastischen Haltestab 103, eine dreh
bar auf dem Haltestab annähernd in der Mitte desselben angeordnete Rolle
104, zwei an dem Sockel 19 angeordnete Anschläge 105 und 106 zur Be
grenzung der Bewegung der Rolle in Längsrichtung des Haltestabes 103 und
einen Vorsprung 107, der in einer der Rolle 104 entsprechenden Position an
dem Befestigungsteil 61 ausgebildet ist.
Die Länge des Vorsprungs 107 ist etwas größer gewählt als der kürzeste Ab
stand zwischen dem Befestigungsteil 61 und der Rolle 104, und der Vor
sprung 107 liegt zwischen der Rolle 104 und dem Sockel 19 des Tragteils,
wenn der Anschlußkasten 7 in seine obere Stellung geschwenkt ist, in der
die Anschlußbuchsen 9 nach oben weisen. Wenn in dieser Stellung der An
schlußkasten 7 leicht nach unten gedrückt wird, so daß ein Drehmoment auf
ihn einwirkt, so schlägt der Vorsprung 107 an der Rolle 104 an und verhin
dert eine Schwenkbewegung des Anschlußkastens 7. Der Anschlußkasten
wird so in einer Stellung arretiert, in der die Bedienungsperson die An
schlußbuchsen bequem erreichen und die elektrischen Verbindungen mühe
los und korrekt herstellen kann.
Wenn der Anschlußkasten 7 mit der etwas stärkerer Kraft nach unten ge
drückt wird, biegt sich der die Rolle 104 tragende Haltestab 103 nach unten
durch, wie in Fig. 8 gezeigt ist, und der Vorsprung 107 gleitet über die Rol
le 104 hinweg, so daß er eine Position links von dieser Rolle in Fig. 7 er
reicht. In diesem Zustand kann sich die Welle 51 bzw. 5 frei in Bezug auf den
Haltestab 103 drehen, während der Haltestab normalerweise im Inneren der
Aufnahme 3 des Geräte-Gehäuses untergebracht ist, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
Anstelle der oben beschriebenen Verriegelungseinrichtung kann jedoch auch
ein anderer Mechanismus zur Arretierung des Anschlußkastens in seiner obe
ren Stellung gemäß Fig. 2 vorgesehen sein.
Fig. 9 zeigt die Anordnung eines Durchführungskanals für Leitungsdrähte
zur Verbindung der Anschlußbuchsen der Anschlußvorrichtung mit dem
elektrischen Gerät, beispielsweise dem Fernsehempfänger. Der Durchfüh
rungskanal 15 für die Leitungsdrähte 14 ist in der Nähe der Welle 5 angeord
net. Wenn der Anschlußkasten 7 geschwenkt wird, wird deshalb auf die Lei
tungsdrähte nur eine geringe verdrillende Kraft ausgeübt, jedoch keine Zug
kraft, Scherkraft, Biegekraft oder dergleichen. Auf diese Weise wird die Bela
stung der Leitungsdrähte 14 minimiert, so daß ein Abknicken oder Abreißen
der Leitungsdrähte verhindert wird.
Am oberen Ende des Anschlußkastens 7 ist ein Vorsprung 13 ausgebildet. Ge
mäß Fig. 9 ist der Vorsprung 13 so am obereren Rand des Deckels 72 ange
ordnet, daß der Anschlußkasten 7 bequem geschwenkt werden kann, indem
der Vorsprung 13 mit dem Finger erfaßt wird.
Fig. 10 zeigt ein weiteres Beispiel für die Anordnung des Anschlußkastens
und der Montage-Welle an dem Geräte-Gehäuse 1. Das Gehäuse 1 weist ein
vorderes Gehäuseteil 111 und ein rückwärtiges Gehäuseteil 112 auf. In
einem Oberteil des rückwärtigen Gehäuseteils 112 ist eine Öffnung 113 aus
gebildet. Die Aufnahme 3 für den Anschlußkasten wird durch die Öffnung 113
und ein weiter unten näher beschriebenes Montageteil 131 der Anschlußvor
richtung gebildet. Das Montageteil 131 weist Seitenwände 132 und 133,
einen Boden 134, der die unteren Enden der Seitenwände miteinander ver
bindet und eine sich nach vorn an den Boden 134 anschließende vordere
Wand 135 auf. Das plattenförmige Tragteil 4 ist in eine annähernd in der Mit
te der vorderen Wand 135 ausgebildete Öffnung 136 eingesteckt und mit
Schrauben 32 an einem gehäusefesten Teil 23 befestigt. Der Anschlußkasten
7 und das Montageteil 131 werden durch den Halter 6 zusammengehalten.
Bei der Montage der in dieser Weise gestalteten Anschlußvorrichtung an dem
Geräte-Gehäuse 1 werden zunächst Montagesockel 114 und 115 mit Schrau
ben an der Rückseite des vorderen Gehäuseteils 111 befestigt, und die vorde
re Wand 135 des Montageteils 131 wird an die Montagesockel 114 und 115
angeschraubt. Anschließend wird das rückwärtige Gehäuseteil 112 so an dem
vorderen Gehäuseteil 111 angebracht, daß die Öffnung 113 mit dem Monta
geteil 131 fluchtet. Befestigungsteile 139, die an beiden Seitenwänden des
Montageteils 131 ausgebildet sind, werden durch Schrauben 140 mit dem
rückwärtigen Gehäuseteil 112 verbunden.
In diesem Zustand liegen die Seitenwände 132 und 133 des Montageteils
131 an den Rändern der Öffnung 113 an, so daß die Aufnahme 3 für den An
schlußkasten gebildet wird. Da die Anschlußvorrichtung bei dieser Ausfüh
rungsform einstückig ausgebildet ist, kann sie in einem Arbeitsgang montiert
werden.
Bei der Anschlußvorrichtung gemäß Fig. 10 ist ein oberer Teil 135 A der
vorderen Wand 135 des Montageteils 131 stark in Richtung auf das vordere
Gehäuseteil 111 eingezogen, so daß er annähernd konzentrisch zu der Welle
5 verläuft und ein Zwischenraum gebildet wird, durch den Fremdkörper wie
eine Münze oder ein Bleistift ungehindert hindurchtreten können. Ein unte
rer Teil 135 B der vorderen Wand bildet eine Gleitfläche, die den oberen Teil
135 A mit dem Boden 134 verbindet. Wenn sich der Anschlußkasten 7 gemäß
Fig. 11 in der Bedienungsstellung befindet und der Bedienungsperson in
der Nähe des Anschlußkastens 7 ein Gegenstand, beispielsweise eine Münze
81, aus der Tasche fällt, so gelangt die Münze 81 in den Zwischenraum zwi
schen dem Anschlußkasten 7 und dem Montageteil 131. Die Münze 81 gleitet
dann aufgrund ihres Eigengewichts längs der gemäß Fig. 10 an der vorde
ren Wand 135 ausgebildeten Führungsbahn 130 entlang, wie durch Pfeile in
Fig. 11 veranschaulicht wird, und erreicht schließlich den Boden 134 des
Montageteils 131. Auf diese Weise wird zumindest bei kleinen Gegenständen
verhindert, daß sie sich in dem Zwischenraum zwischen dem Anschlußka
sten 7 und der Aufnahme 3 verklemmen.
Obgleich die Erfindung in der obigen Beschreibung am Beispiel eines Fern
sehempfängers illustriert wurde, ist die Erfindung auch bei TV-Projektoren,
Videogeräten und dergleichen anwendbar. Die Merkmale der beschriebenen
Ausführungsvarianten können beliebig miteinander kombiniert werden.
Claims (7)
1. Anschlußvorrichtung für elektrische Geräte wie Fernsehempfänger und
dergleichen, mit einer Anzahl von Anschlußbuchsen 9 zur Verbindung des
Gerätes mit externen Einrichtungen, gekennzeichnet durch eine in der Nä
he einer Außenfläche eines Gehäuses 1 des Gerätes angeordnete Welle (5; 51)
und einen schwenkbar an der Welle gehaltenen Anschlußkasten (7), an dem
die Anschlußbuchsen (9) angebracht sind und der wahlweise in eine Stellung,
in der die Anschlußbuchsen 9 zur Rückseite des Gerätes weisen, und in eine
Stellung bewegbar ist, in der die Anschlußbuchsen an der Oberseite des Ge
rätes oder einer Seitenfläche des Gehäuses liegen und nach oben bzw. zur
Seite gerichtet sind.
2. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlußkasten (7) durch eine auf der Welle (51) angeordnete, elastisch
gegen ein feststehendes Teil (20 A) andrückbare Lagerbuchse (32) gegen eine
Verschwenkung unter seinem Eigengewicht gesichert ist.
3. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch
eine Verriegelungseinrichtung (103, 104, 107) zur Arretierung des Anschluß
kastens (7) in der Stellung, in der die Anschlußbuchsen (9) nach oben wei
sen.
4. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Durchführung (15) für Leitungsdrähte (14) zur
Verbindung der Anschlußbuchsen (9) mit dem Gerät in der Nähe der Welle
(5) angeordnet ist.
5. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anschlußkasten (7) an seinem oberen Ende einen
zur Anschlußseite der Anschlußbuchsen weisenden Vorsprung (13) aufweist.
6. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anschlußkasten (7), die Welle (5; 51) und ein den
Anschlußkasten aufnehmendes Teil (131) einstückig ausgebildet oder zu ei
ner Einheit verbindbar ist.
7. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Welle (55) an einem Teil einer vorderen Wand
(135) des den Anschlußkasten aufnehmenden Teiles (131) gehalten ist und
daß durch einen weiteren Abschnitt dieser vorderen Wand (135) eine Füh
rungsbahn (130) für heruntergefallene Gegenstände (81) gebildet wird.
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