DE4014084C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F17/00—Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere
- E21F17/02—Suspension devices for tubes or the like, e.g. for ventilating ducts
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- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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- Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
Aufhängen von Lasten an Grubenausbau-Rinnenprofilen im Unter
tagebergbau, Tunnelbau od. dgl. gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Eine derartige Aufhängeklaue ist bereits aus der DE-PS
31 05 231 bekannt.
Die dort dargestellte Aufhängeklaue weist zwei Hakenkopf
schrauben und eine aus einem Blechzuschnitt hergestellte
Traverse auf. Der Blechzuschnitt ist mit ausgestanzten Öffnun
gen für einen Schraub-Querbolzen versehen. Zur Befestigung
einer Last wird ein Kettenglied einer Lastkette auf den Quer
bolzen aufgeschoben und derselbe mit einer Mutter gesichert.
Nachteiligerweise ist insbesondere bei den untertägigen,
die Korrosion fördernden klimatischen Bedingungen nach einer
gewissen Zeit das zum Umhängen oder Höherhängen der Last
notwendige Lösen der den Querbolzen sichernden Mutter nur noch
sehr schwierig oder überhaupt nicht mehr zu bewerkstelligen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Aufhängeklaue zu
schaffen, die einerseits leicht und ohne großen Aufwand auch
nach längerer Standzeit noch lösbar ist und andererseits eine
dauerhafte und sichere Lastaufnahme gewährleistet.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ergibt sich aus dem
Kennzeichenteil des Anspruchs 1. Eine solche Aufhängeklaue hat
den Vorteil, daß das Lastanschlußglied bei der Befestigung der
Hakenschrauben sowie der Traverse am Ausbau auf einfache Weise
zwischen dem Ausbau und der Traverse unverlierbar angeordnet
wird.
Dies geschieht in einfacher Weise dadurch, daß die traver
senseitige T-förmige Ausbildung des Lastanschlußgliedes ent
sprechend der Haupterstreckung der Traversenöffnung in die
selbe eingesteckt wird und um 90° gedreht wird. Nach der
Verspannung der Aufhängeklaue am Ausbauprofil ragt der Ausbau
dann so weit in den Mittelteil der Traverse hinein, daß die
nur geringfügig oberhalb des Lastanschlußglieds befindliche
Außenfläche des Ausbaus als Anschlagfläche für die traversen
seitige T-förmige Ausbildung des Lastanschlußgliedes dient.
Dadurch wird einerseits eine Drehung und Entriegelung des
Lastanschlußgliedes verhindert, und andererseits eine seit
liche Bewegung des Lastanschlußgliedes, z. B. in Zugrichtung
möglich. Durch diese seitliche Bewegungsmöglichkeit des Hakens
kann derselbe seine Stellung der Zugrichtung der Lastkette
anpassen, so daß das Lastanschlußglied in dem durch die Öff
nung der Traverse vorgegebenen Rahmen vorteilhafterweise nur auf
Zug beansprucht wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung weist in den Bereichen
zwischen den Hinterschneidungsflächen und der Anschlagfläche
ein zusätzliches, die Entriegelung des Lastanschlußgliedes
verhinderndes Sperrelement auf.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
weisen die Hinterschneidungen jeweils als Drehbegrenzung
eine Verriegelungsfläche für die traversenseitige T-förmige
Ausbildung des Lastanschlußgliedes auf. Durch diese diagonal
zueinander angeordneten Verriegelungsflächen wird das Last
anschlußglied einerseits auch bei Lastaufnahme in der bevorzug
ten Mittelposition schwenkbar gehalten und andererseits
jeweils eine definierte Drehbewegung zur Verriegelung und
Entriegelung geschaffen.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen und aus dem in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiel.
Es zeigen:
Fig. 1 eine an einem Ausbauprofil befestigte Aufhänge
klaue einschließlich eines Lastanschlußgliedes,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
Aufhängeklaue nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Traverse mit in die
Traversenöffnung hineinragendem Lastanschlußglied und
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Traverse mit Verriege
lungsflächen sowie einem um 90° gedrehten Lastanschlußglied.
In den Zeichnungen ist die Aufhängeklaue insgesamt mit
der Bezugsziffer 10 bezeichnet.
Die an einem Ausbauprofil 11 verankerte Aufhängeklaue
10 besteht jeweils aus zwei Hakenkopfschrauben 12, einer
Traverse 13 sowie einem Lastanschlußglied 14. Die Traverse 13
weist einen der Form eines Ausbauprofils 11 angenäherten
Mittelteil 15 mit einer längs einer Mittelachse x der Traverse
13 angeordneten Traversenöffnung 16 und zwei beidseitig des
Mittelteils 15 stoffschlüssig angeformte Schenkel 17 auf, die
jeweils von einer Bohrung 18 durchsetzt werden. Diese Bohrun
gen 18 dienen zur Aufnahme der einenends mit einem Haken
abschnitt 19 und anderenends mit einem Gewindeabschnitt 20
versehenen Hakenkopfschrauben 12 mit Muttern 29, um die Traver
se 13 am Ausbauprofil 11 zu befestigen.
Das Lastanschlußglied 14 ist ein einstückiges Schmiede
bauteil, welches traversenseitig eine T-förmige Ausbildung
21 und lastseitig einen Haken 22 aufweist, an dem als Last
sicherung ein ebenfalls T-förmiger Endbereich 23 angeformt
ist, um das unbeabsichtigte Aushängen, z. B. einer Lastkette
od. dgl., zu verhindern.
Zum Einbau des Lastanschlußgliedes 14 in der Traverse
13 wird die traversenseitige T-förmige Ausbildung 21 des
Lastanschlußgliedes 14 zur x-Achse orientiert und so weit
durch die Traversenöffnung 16 gesteckt, bis der Haken 22 an
der Unterkante 24 der Traverse 13 anliegt. Durch eine Drehung
um 90° zur y-Achse liegen dann die Stützflächen 25 der T-förmi
gen Ausbildung 21 auf den Hinterschneidungsflächen 26 der
Traverse 13 auf. Die Hinterschneidungsflächen 26 sind als
konkav zum Ausbau gerichtete, gewölbte Flächen ausgeformt.
Wie aus Fig. 1 insbesondere deutlich wird, dienen die
gewölbten Hinterschneidungsflächen 26 in Verbindung mit der
als Anschlagfläche 27 wirkenden Unterkante des Ausbauprofils
11 nach der Montage der Aufhängeklaue 10 als zuverlässige
Drehsicherung. Jedoch verbleibt in der dargestellten Lage des
Lastanschlußgliedes 14 ein Spalt a zwischen der Anschlagfläche
27 und der Oberkante 28 der T-förmigen Ausbildung 21, der in
Verbindung mit der Länge b der Einstecköffnung 16 (s. Fig. 3)
eine weitgehende Schwenkbarkeit des Lastanschlußgliedes 14
ermöglicht. Bei Drehung des Lastanschlußgliedes 14 wandert
die traversenseitige T-förmige Ausbildung 21 entlang der
konkav gewölbten Hinterschneidungsflächen 26 in Richtung zum
Ausbauprofil 11 nach oben und stößt alsbald mit seiner Ober
kante 28 gegen den als Anschlagfläche 27 wirkenden Boden des
Ausbauprofils 11. Dadurch wird eine Entriegelung des Last
anschlußgliedes 14 zuverlässig verhindert.
Der Einbau der Aufhängeklaue 10 erfolgt dadurch, daß nach
dem Einstecken sowie der 90°-Drehung des Lastanschlußgliedes
14 die Traverse 13 an das Ausbauprofil 11 angelegt wird und
die beidseitig den Ausbau 11 mit den Hakenabschnitten 19
hintergreifenden Hakenkopfschrauben 12 durch die Bohrungen
18 der Schenkel 17 der Traverse 13 hindurchgesteckt werden.
Mittels der auf die Gewindeabschnitte 20 der Hakenkopfschrau
ben 12 aufgeschraubten Muttern 29 wird die Aufhängeklaue
10 fest mit dem Ausbauprofil 11 verspannt. Dabei legen sich
die Flanken 30 des Ausbauprofils 11 zumindest abschnittsweise
an die Innenwandung 31 des Mittelteils 15 der Traverse 13 an.
Zugleich ist das Lastanschlußglied 14 in der schon vorher
beschriebenen Art und Weise verriegelt. Danach wird die nicht
dargestellte Lastkette durch Aufschieben eines Kettengliedes
auf den Haken 22 der Aufhängeklaue 10 befestigt. Da das Last
anschlußglied 14 schwenkbar im Mittelteil 15 der Traverse 13
gelagert ist, kann es begrenzt durch die Traversenöffnung 16
in die jeweilige Zugrichtung (Pfeil A oder B) schwenken, so
daß nur Zugkräfte auf den Haken 22 einwirken. Falls z. B. der
Ausbau 11 durch hohen Gebirgsdruck eingeschoben und der
Befestigungspunkt Aufhängeklaue 10 nach unten versetzt wird,
besteht jederzeit die Möglichkeit ohne großen Aufwand, diese
Veränderung durch Einhängen eines weiter unten angeordneten
Kettengliedes im Haken 22 auszugleichen.
Fig. 4 zeigt eine besondere Ausführungsform der Traverse
13, bei der die Hinterschneidungsflächen 26 jeweils eine
Verriegelungsfläche 32 aufweisen, die diagonal versetzt ange
ordnet sind. In der verriegelten Stellung (längs der y-Achse)
des T-förmigen Fortsatzes 21 verhindern die Verriegelungs
flächen 32 eine Drehung des Lastanschlußgliedes 14 entgegen
dem Uhrzeigersinn. Dies bedeutet, daß die Verriegelung des
Lastanschlußgliedes 14 nur gegen den Uhrzeigersinn und die
Entriegelung nur mit dem Uhrzeigersinn erfolgen kann, wobei
auch die Vertauschung der Anschläge und damit die Änderung der
Verriegelungs- und Entriegelungsrichtung möglich ist. Zur
vollständigen Verhinderung einer Entriegelung des Lastanschluß
gliedes 14 könnte zusätzlich noch ein in den Bereich zwischen
den Hinterschneidungsflächen und der Anschlagfläche eingreifen
des Sperrelement angeordnet werden.
Selbstverständlich ist es auch denkbar, daß ein mit einer
traversenseitigen T-förmigen Ausbildung (21) versehener
Schäkel als Lastanschlußglied 14 an der Aufhängeklaue 10
befestigt wird.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Aufhängen von Lasten an Grubenausbau-
Rinnenprofilen im Untertagebergbau, Tunnelbau od. dgl., mit
zwei den Ausbau gebirgsseitig hintergreifenden Hakenkopf
schrauben sowie mit einer hohlraumseitig am Ausbau anlie
genden, mit den Hakenkopfschrauben verbindbaren Traverse,
welche mindestens eine Öffnung für ein Lastanschlußglied auf
weist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Traverse (13) nur
eine Traversenöffnung (16) vorhanden ist, deren Öffnungsebene
in Lastrichtung weist und daß an dem, der Lastaufnahmeseite
abgewandten Ende des Lastanschlußgliedes (14) eine T-förmige
Ausbildung (21) angeordnet ist, die vor dem Zusammenbau der
Aufhängeklaue (10) lastseitig in die Traversenöffnung (16)
einsteckbar ist und nach einer Drehung um 90° relativ zur
Einsteckposition auf beidseitig der Öffnung (16) angeordnete
Hinterschneidungsflächen (26) auflagerbar ist, die eine Vertie
fung in Lastrichtung zur Aufnahme der T-förmigen Ausbildung
(21) darstellen und daß die T-förmige Ausbildung (21) von
einer nach der Montage durch den Boden des Ausbauprofils
(11) gebildeten Anschlagfläche (27) überlagert und so bezüg
lich einer Drehung verriegelt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Bereich zwischen den Hinterschneidungsflächen (26)
und der Anschlagfläche (27) ein zusätzliches, die Entriege
lung des Lastanschlußgliedes (14) verhinderndes Sperrelement
(bei 32) eingreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrelement eine Verriegelungsfläche (32) als Dreh
begrenzung für die T-förmige Ausbildung (21) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Hinterschneidungsflächen (26) als konkav zum
Ausbauprofil (11) gerichtete Wölbungen ausgeformt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeich
net, daß der der T-förmigen Ausbildung (21) benachbarte obere
Bereich des Rückens (34) des Hakens (22) eine Anschlagfläche
bildet, die bei Schrägzug (in Richtung C) mit der Unterfläche
(24) der Traverse (13) zusammenwirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß der Abstand zwischen der Anschlagfläche (24) und der
Gegenanschlagfläche (35) bei Schrägzugrichtung eine Verschwen
kung des Hakens (22) bis zu 60° erlaubt.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Traversenöffnung (16) als
Langloch ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lastanschlußglied (14) lastsei
tig mit einem Haken (22) versehen ist, der einen T-förmigen
Endbereich (23) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lastanschlußglied (14) lastsei
tig mit einer Öse versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lastanschlußglied (14) als
einstückiges Schmiedebauteil herstellbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lastanschlußglied (14) lastsei
tig als Bügelschäkel ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der durch den Boden des
Ausbauprofils (11) gebildeten Anschlagfläche (27) und der
Oberkante (28) der T-förmigen Ausbildung (21) ein die Schwenk
barkeit des Lastanschlußgliedes (14) ermöglichenden Spalt a
vorhanden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904014084 DE4014084A1 (de) | 1990-05-02 | 1990-05-02 | Vorrichtung zum aufhaengen von lasten an grubenausbau-rinnenprofilen im untertagebergbau, tunnelbau o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904014084 DE4014084A1 (de) | 1990-05-02 | 1990-05-02 | Vorrichtung zum aufhaengen von lasten an grubenausbau-rinnenprofilen im untertagebergbau, tunnelbau o.dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4014084A1 DE4014084A1 (de) | 1991-11-07 |
| DE4014084C2 true DE4014084C2 (de) | 1993-09-02 |
Family
ID=6405579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904014084 Granted DE4014084A1 (de) | 1990-05-02 | 1990-05-02 | Vorrichtung zum aufhaengen von lasten an grubenausbau-rinnenprofilen im untertagebergbau, tunnelbau o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4014084A1 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3105231C2 (de) * | 1981-02-13 | 1985-06-27 | Müller & Borggräfe KG, 5820 Gevelsberg | Lastaufhängevorrichtung für Ausbauprofile des Untertagebetriebes |
-
1990
- 1990-05-02 DE DE19904014084 patent/DE4014084A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4014084A1 (de) | 1991-11-07 |
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PLETTAC AG, 58840 PLETTENBERG, DE |
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