DE4013013A1 - Wegwerf-sicherheitsbehaelter fuer injektionsnadeln - Google Patents
Wegwerf-sicherheitsbehaelter fuer injektionsnadelnInfo
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- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/178—Syringes
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wegwerf-Sicherheitsbehälter für
Injektionsnadeln.
Spritzennadeln mit oder ohne Schutzkappe bleiben nach Ge
brauch lose zurück und werden z.B. auf Tabletts abgelegt, mit
dem Risiko besonders gefährlicher Infektionen, wenn man nicht
vorsichtig genug war, die Schutzkappe aufzusetzen.
Durch den hermetischen Behälter, der Gegenstand der Erfindung
ist, wird die Aufgabe gelöst, gebrauchte Nadeln vollständig
abzusondern und so die Gefahr von Stichwunden oder Ansteckun
gen zu vermeiden, die zu befürchten sind, wenn man nicht über
ein geeignetes Lagerungssystem wie das der vorliegenden Er
findung verfügt.
Der Sicherheitsbehälter, der Gegenstand der vorliegenden Er
findung ist, besteht aus einem Gehäuse sowie aus einem unte
ren Verschluß, die - richtig zusammengesetzt - eine Einheit
bilden, die nur das Einführen von Spritzennadeln mit oder
ohne Schutzkappe, die in die entsprechende Injektionsspritze
eingesteckt sind, erlaubt. Das Gehäuse, das im wesentlichen
eine Quaderform aufweist und dessen Boden rechteckig und of
fen ist, weist auf seiner oberen Fläche eine Längsöffnung mit
schrägen Innenrändern auf, wovon ein Rand breiter ist und mit
einem senkrechten Abschnitt ausläuft. Die Öffnung entspricht
der Lage einiger senkrechter Rillen in den Stirnflächen des
Gehäuses. Die Längsrille der Stirnfläche des Gehäuses, die
der Position des kegelförmigen Trägers der manuell eingeführ
ten Nadel entspricht, trägt einige Außenvorsprünge mit senk
recht schrägen Ebenen, welche die eingeführte Nadel nach un
ten drücken und die Nadel von der Injektionsspritze trennen.
Das Verschließen der Öffnung des zwischen den genannten Rän
dern begrenzten Gehäuses erfolgt durch eine geneigte Platte,
die von einer biegsamen Trennwand senkrecht getragen wird,
welche aus dem Zentrum der ebenen Basis des Verschlusses her
ausragt, der die untere Öffnung des Gehäuses abdeckt. Der
Druck, den der kegelförmige Träger zur Kupplung der Nadel
ausübt, wenn diese in ihre waagerechte Lage manuell einge
führt wird, bestimmt die Öffnung, wobei die geneigte Platte
des Verschlusses sich nach Innen verschiebt, was bewirkt, daß
die Nadel in den Innenraum des Gehäuses fällt. Wenn der Druck
aufhört, schließen die elastische Rückführung der geneigten
Platte sowie ihr Träger automatisch den Behälter. Beim Ein
führen der Nadel mit Druck und mit dem Abstützen des Berei
ches zwischen der Nadel und der Injektionsspritze auf die
schrägen Ebenen der Stirnfläche des Gehäuses erfolgt die
Trennung der Nadel von der Injektionsspritze, so daß die lose
Nadel in den Innenhohlraum des Behälters fällt. Das Gehäuse
und der Abdeckverschluß, die den beanspruchten Behälter bil
den, bestehen aus einem thermoplastischen Material, an dem
sich keine Bakterien bilden und das verbrennbar ist.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung wird nun eine praktische
Ausführungsform des Wegwerf-Sicherheitsbehälters für Sprit
zennadeln beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Behälters;
Fig. 2 eine Stirnansicht des Behälters;
Fig. 3 und 4 einen senkrechten Schnitt entlang Linie A-B
in Fig. 2 bzw. entlang Linie C-D in Fig. 1;
Fig. 5 ist eine Draufsicht des Behälters;
Fig. 6, 7 und 8 eine Seiten-, eine Stirn- und eine Draufsicht
des Verschlußteils;
Fig. 9 ist ein mittlerer senkrechter Schnitt der
Einheit; und
Fig. 10 eine Perspektivansicht des Behälters.
In der Zeichnung sieht man die äußere Seitenwand 1 des Behäl
ters mit den Aussparungen 2 des Bodens zum Festhalten beim
Zusammenbauen der Basis des Abdeckverschlusses. Seitlich
sieht man die beiden Vorsprünge 3 in Form von geneigten Ebe
nen, die die Trennung der Nadel von der Injektionsspritze
ermöglicht.
In der Stirnseitenwand 4 sieht man die senkrechte Öffnung 5,
deren unterer Bereich durch die dreieckigen Vorsprünge 3
seitlich begrenzt ist.
Der obere Teil des Behälters bildet zwei geneigte Ebenen 6,
die die Öffnung 7 der geneigten Ränder begrenzen, welche nach
unten zeigen, wobei einer dieser Ränder 8 kurz ist und der
andere einen geneigten Teil 9 aufweist, der sich mit einem
senkrechten Teil 10 fortsetzt.
Der Verschlußteil weist eine breite Basis 11 auf, die in die
Stufe 12 an der unteren Öffnung des Behälters eingesetzt
wird. Die Basis erstreckt sich entlang einer senkrechten Zen
traltrennwand 13, die sich bei 14 erweitert, bis sie in einer
geneigten Platte 15 ausläuft, welche die selbe Länge wie die
jenige der Öffnung 7 aufweist und den Behälter immer ver
schlossen hält.
Wenn man den kegelförmigen Träger der Nadel in die Öffnung 7
manuell einführt, wird die Nadel waagerecht entlang dieser
Öffnung 7 angeordnet, durch die Rille 5 geführt, und ein
Druck des kegelförmigen Trägers der Nadel auf die geneigte
Platte 15 des Abdeckverschlusses wird erzeugt. Diese geneigte
Platte 15 mit der elastischen Zentralwand 13 trennt sich von
der geneigten Öffnung, die zwischen den unteren Rändern der
Platten 8 und 10 angeordnet ist. In ihrer normalen Lage wird
diese Öffnung durch die geneigte Platte 15 verschlossen. Mit
der Trennung, die durch den auf die Nadel ausgeübten Druck
erfolgt, öffnet sich der Behälter, und die Nadel fällt in das
Innere des Behälters, wonach der Behälter durch die Federwir
kung der dünnen Zentralwand 13 wieder verschlossen wird. Die
Biegsamkeit dieser Zentralwand 13 bestimmt ihre Neigung sowie
die Trennung von der Platte 14 in bezug auf die Verschlußöff
nung.
Die Trennung der Nadel von der Injektionsspritze erfolgt zu
vor, wenn beim waagerechten Einführen der Nadel in die Rille
der nach unten ausgeübte Druck durch die Wirkung der ge
neigten Ränder der Vorsprünge 3 abnimmt, was dazu führt, daß
die Nadel in das Innere des Behälters fällt.
Die Aussparungen 2, die nach dem Einsetzen der Platte 11 an
gebracht werden, halten die Platte 11 und somit die Einheit
oder den Abdeckverschluß mit dem eigentlichen Gehäuse fest
verbunden, wobei sie durch ihren integrierten Aufbau einen
einzigen Körper bilden.
Claims (4)
1. Wegwerf-Sicherheitsbehälter für Injektionsnadeln, mit ei
nem quaderförmigen Gehäuse, das eine untere Öffnung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer seitlichen Hülle
sowie aus einem unteren Verschluß besteht, die, richtig zu
sammengesetzt, ein Gehäuse bilden, das nur die Einführung von
in die entsprechende Injektionsspritze eingesetzten Injek
tionsnadeln mit oder ohne Schutzkappe erlaubt.
2. Wegwerf-Sicherheitsbehälter für Injektionsnadeln nach An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine im
wesentlichen quaderförmige Gestalt sowie einen rechteckigen
geöffneten Boden und auf seiner oberen Fläche eine Längsöff
nung (7) mit geneigten Innenrändern (8) und (9) aufweist,
wovon ein Rand breiter ist und in einem senkrechten Abschnitt
(10) ausläuft, daß die Öffnung der Position einiger senkrech
ter Rillen (5) in den senkrechten Stirnflächen (4) des Gehäu
ses entspricht und daß die Längsrille der Stirnfläche des
Gehäuses, die der Position des kegelförmigen Trägers der ma
nuell eingeführten Nadel entspricht, einige Außenvorsprünge
(3) mit senkrecht geneigten Ebenen aufweist, welche die Nadel
von der Injektionsspritze trennen, wenn die eingeführte Nadel
nach unten gelangt.
3. Wegwerf-Sicherheitsbehälter für Injektionsnadeln nach den
vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schließen der Öffnung des zwischen den genannten Rändern (8)
und (9) begrenzten Gehäuses über eine geneigte Platte (15)
erfolgt, die von einer senkrechten biegsamen Innentrennwand
(13) getragen wird, welche aus der Mitte der flachen Basis
(11) des Verschlusses herausragt, der die untere Öffnung des
Gehäuses abdeckt.
4. Wegwerf-Sicherheitsbehälter für Injektionsnadeln nach den
vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ge
häuse und der Abdeckverschluß, die den Behälter bilden, aus
einem thermoplastischen Material bestehen, an dem sich keine
Bakterien bilden und das verbrennbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ES898901414A ES2013896A6 (es) | 1989-04-24 | 1989-04-24 | Aparato contenedor de seguridad desechable para agujas de inyectar. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4013013A1 true DE4013013A1 (de) | 1990-10-25 |
Family
ID=8261627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904013013 Withdrawn DE4013013A1 (de) | 1989-04-24 | 1990-04-24 | Wegwerf-sicherheitsbehaelter fuer injektionsnadeln |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4013013A1 (de) |
| ES (1) | ES2013896A6 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0494569A1 (de) * | 1991-01-09 | 1992-07-15 | Gilbert Capy | Behälter für seitwärts einzufügende Intramuskulärnadeln oder dergleichen |
| WO1993021979A1 (de) * | 1992-05-07 | 1993-11-11 | Kurt Hieke | Schutzhülle zur entsorgung einer gebrauchten einmalkanüle |
| DE4437809A1 (de) * | 1994-10-12 | 1996-04-18 | Johannes Loebbert | Aufrecht stehender Deckelsack |
-
1989
- 1989-04-24 ES ES898901414A patent/ES2013896A6/es not_active Expired - Fee Related
-
1990
- 1990-04-24 DE DE19904013013 patent/DE4013013A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0494569A1 (de) * | 1991-01-09 | 1992-07-15 | Gilbert Capy | Behälter für seitwärts einzufügende Intramuskulärnadeln oder dergleichen |
| WO1993021979A1 (de) * | 1992-05-07 | 1993-11-11 | Kurt Hieke | Schutzhülle zur entsorgung einer gebrauchten einmalkanüle |
| DE4437809A1 (de) * | 1994-10-12 | 1996-04-18 | Johannes Loebbert | Aufrecht stehender Deckelsack |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES2013896A6 (es) | 1990-06-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |