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DE4010175A1 - Gepaecktraeger zur aufnahme von langgestrecktem transportgut auf einem transportfahrzeug - Google Patents

Gepaecktraeger zur aufnahme von langgestrecktem transportgut auf einem transportfahrzeug

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Publication number
DE4010175A1
DE4010175A1 DE4010175A DE4010175A DE4010175A1 DE 4010175 A1 DE4010175 A1 DE 4010175A1 DE 4010175 A DE4010175 A DE 4010175A DE 4010175 A DE4010175 A DE 4010175A DE 4010175 A1 DE4010175 A1 DE 4010175A1
Authority
DE
Germany
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luggage
carrier
vehicle
holder
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4010175A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing Wohlhueter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wohlhueter Gerhard Dipl-Ing 80997 Muenchen D
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE4010175A priority Critical patent/DE4010175A1/de
Publication of DE4010175A1 publication Critical patent/DE4010175A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R9/00Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
    • B60R9/04Carriers associated with vehicle roof
    • B60R9/042Carriers characterised by means to facilitate loading or unloading of the load, e.g. rollers, tracks, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R9/00Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
    • B60R9/08Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like specially adapted for sports gear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B32/00Water sports boards; Accessories therefor
    • B63B32/80Arrangements specially adapted for stowing or transporting water sports boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Gepäckträger zur Aufnahme von langgestrecktem Transportgut wie Boote, Surfbretter, Kajaks, Skier und dergleichen auf einem Trägerfahrzeug, mit wenig­ stens einem am Transportfahrzeug angebrachten Grundträger und mindestens einem diesem gegenüber bewegbar vorgesehenen Gepäckhalter.
Zum Transport langgestreckter Lasten der vorgenannten Art werden überwiegend Gepäckträger mit zwei quer zur Fahrtrich­ tung angeordneten Grundträgern verwendet, die an ihren Enden auf dem Fahrzeugdach befestigt werden und Vorrichtungen zum Halten und gegebenenfalls auch Aufspannen des Transportgutes aufweisen.
So bereitet der Transport von Skier auf dem Dach eines Per­ sonenwagens keine sonderlichen Probleme. Man kann bis zu zehn Skier parallel an einem oder zwei Haltern anbringen, sofern das Transportfahrzeug eine Breite bis etwa 1,80 m und eine Höhe bis ca 1,50 m hat.
Schwieriger wird es schon bei größerem und breiterem Trans­ portgut wie Fahrräder, Dachboxen, Surfbretter, Monoskier, Kajaks usw., wobei auch Paddel, Masten und Riggs gesondert verstaut und befestigt werden müssen.
Auf- und Abladen ist also stets müßig und zeitraubend, um so mehr, wenn zwischendurch umgeladen und beispielsweise die Bootsgarnitur von der Straße zum Wasser transportiert werden muß. Je höher das Fahrzeug, um so größer und störender ist die dabei zu verrichtende körperliche Arbeit.
Zwar gibt es Sondergepäckträger wie etwa den "Sherpas Trans­ lift" für Skier, wobei zwei Gepäckhalter nebeneinander fluch­ tend angebracht und jeweils um Stützpunkte nahe der seitli­ chen Dachkanten verschwenkt werden können. Dabei läßt sich der Gepäckhalter in eine Lage nach schräg außen schwenken, beladen und dann wieder zurückschwenken. Auch dies ist je­ doch bei einer Mehrzahl von Skier alles andere als bequem und läßt sich von kleingewachsenen Leuten bei Dachhöhen über 1,70 m kaum bewerkstelligen.
Die Erfindung verfolgt daher die Aufgabe, einen Gepäckträger der vorstehend genannten Gattung auf möglichst einfache Wei­ se so zu gestalten, daß der Be- und Entladevorgang verein­ facht und erleichtert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß der Gepäck­ halter in Fahrzeug-Längsrichtung verschiebbar und quer zur Schieberichtung verschwenkbar am Grundträger geführt und mit dem Transportgut als Transporteinheit vom Grundträger ablös­ bar ausgestaltet.
Um diese Vorgänge ausführen zu können, ist lediglich vor oder hinter dem Transportfahrzeug zusätzlicher Platz erfor­ derlich, um den Gepäckhalter mit der Last etwas zurückzu­ schieben, nach unten zu schwenken und erst dann gegebenen­ falls in niedriger Höhe vom Gepäckträger abzulösen. Die hier­ für aufzubringenden Kräfte sind bei beiden Ladevorgängen vielfach kleiner als beim seitlichen Beladen auf das mögli­ cherweise noch höhere Fahrzeugdach. Zudem läßt sich die Transporteinheit aus Last und Gepäckhalter geschlossen hand­ haben, zum Beispiel transportieren, lagern oder dergleichen.
Die vom Grundträger ablösbare Transporteinheit kann dabei alles umfassen, was einem gemeinsamen Zweck dient, bei Boo­ ten also den Mast, die Paddel und dergleichen, ferner Zelte mit allem Zubehör, und läßt sich als Einheit nach Belieben handhaben.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist das freie Ende des Gepäckhalters über die Außenbegrenzung des Trägerfahr­ zeugs hinausbewegbar und nach unten abschwenkbar vorgesehen. Dies kann dann ohne sonderlichen Kraftaufwand bewerkstelligt werden.
Ein Abheben oder Umsetzen von Hand entfällt völlig, wenn man zwischen der Auflage auf dem Grundträger beziehungsweise den Grundträgern und einer Aufhängung am Garagendach beziehungs­ weise an einem anderen über der Umladestelle befindlichen Träger umsetzt. Während man bei einer Vielzahl einzeln am Fahrzeug festzuzurrender Bauteile auch einzeln ablegen muß, erfolgt dies hier geschlossen und nahezu ohne jede Mühe.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung kann an einem abschwenkbaren Ende des Gepäckhalters eine Stützeinrichtung zum Abstützen am Boden vorgesehen sein und wenigstens ein in Fahrtrichtung abrollbares rotationssymmetrisches Stützele­ ment, ein Rad, einen Kegel oder eine Kugel aufweisen. Die Stützeinrichtung kann auch als Fahrschemel mit wenigstens zwei rollbaren Stützelementen ausgebildet und in Rollrich­ tung ausziehbar am Gepäckhalter angekuppelt sein, der da­ durch zu einem unabhängig mit Last verfahrbaren Handwagen wird.
Diese durch die Last und den Handwagen gebildete Lastenein­ heit läßt sich dann als Ganzes abheben oder absenken und da­ durch zwischen den Grundträgern eines Trägerfahrzeuges und am Grundrahmen beziehungsweise Gepäckhalter angreifenden Auf­ hängeelementen umsetzen.
Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind in den Unteransprüchen festgehalten und werden nun anhand der Zeichnung ausführlich erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Lasteneinheit aus einem Surf­ gerät und einem Gepäckhalter unter der Decke einer Garage hängend vor dem Aufsetzen auf die Grundträger eines Trägerfahrzeuges,
Fig. 2 eine Seitenansicht dieses Trägerfahrzeuges mit aufge­ setzter Lasteinheit bei ausgezogenem Fahrschemel,
Fig. 3 die in ihren Führungseinheiten zurückgezogene und abgeschwenkte Lasteinheit,
Fig. 4 dieselbe Lasteinheit als Handwagen mit Surfeinrich­ tung und ausgezogenem Fahrschemel,
Fig. 5 eine Ansicht von oben auf den leiterartigen Grundrah­ men eines Gepäckhalters,
Fig. 6 einen Teilschnitt dieses Gepäckhalters, nach der Li­ nie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 eine Seitenansicht des gleichen Gepäckhalters mit ausgezogenem abgeschwenkten Fahrschemel, teilweise längs VI-VI in Fig. 5 geschnitten,
Fig. 8 einen Schnitt des Gepäckhalters bei herausgezogenem Fahrschemel nach der Linie VIII-VIII in Fig. 5,
Fig. 9 einen vergrößerten Teilschnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 5,
Fig. 10 einen Teilschnitt nach der Linie X-X in Fig. 9,
Fig. 11 einen der Fig. 9 entsprechenden Schnitt einer abgewin­ kelten Stütze,
Fig. 12 eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung einer ab­ gewandelten Gelenkausführung,
Fig. 13 eine Vergrößerung der Stelle XIII in Fig. 7,
Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie XIV-XIV in Fig. 13, und
Fig. 15 einen Schnitt nach der Linie XV-XV in Fig. 13.
Nach Fig. 1 ist eine Lasteinheit (1), mit einer Surfeinrich­ tung (2), bestehend wenigstens aus einem Surfbrett (3) und einem Rigg beziehungsweise Mast (4) mittels eines Gepäckhal­ ters (5) durch verstellbare Aufhänger (6) an einem über dem Standplatz befindlichen Träger aufgehängt. Dieser Träger ist hier die Garagendecke (8), kann aber auch jede andere Be­ schaffenheit haben. Für die Aufhänger (6) werden oftmals Fla­ schenzüge oder einfache Rollenführungen verwendet, so daß man die Lasteinheit nach Bedarf stufenlos heben und senken kann. Die Last selbst ist durch übliche Befestigungsmittel, hier Spannbänder (11), Schnüre oder dergleichen Spann- oder Kupplungselemente am Gepäckhalter (5) festgelegt.
Senkt man die Lasteinheit ab, so wird sie als Ganzes auf dem Grundträger (12) eines Trägerfahrzeugs (13) abgesetzt. Sol­ che Grundträger sind in verschiedener Ausführung als voll­ ständige "Autogepäckträger" vornehmlich für Skier, aber auch für mannigfaltiges anderes Transportgut wie Zelte und der­ gleichen in Gebrauch.
Die quer zur Fahrtrichtung (14) verlaufenden Tragschienen (15) sind mittels seitlicher Fußteile (17) am Rand des Fahr­ zeugdaches (18) befestigt. Die Tragschienen (15) haben dabei meist Rechteckquerschnitt, können aber auch mit jedem ande­ ren geeigneten Profil versehen sein.
Der hinteren Tragschiene (15) sind am Gepäckhalter (5) Füh­ rungseinheiten (19) zugeordnet, die durch Übergreifen der Tragschienen (15) ein Verschieben in Fahrtrichtung ebenso verhindern wie durch die Anordnung zwischen seitlichen An­ schlägen (57) ein Querverschieben. Dagegen liegt die Lastein­ heit (1) auf der Oberseite des Gepäckhalters (5) ohne form­ schlüssige Führungsmittel auf der vorderen Tragschiene (15) auf (Fig. 3). Dort muß auf bekannte Weise verspannt werden.
Um die einzelnen Funktionen des erfindungsgemäßen Gepäckträ­ gers besser erläutern zu können, soll zunächst der Gepäckhal­ ter (5) anhand der Fig. 5ff erklärt werden. Hauptbestand­ teil dieses Gepäckhalters ist ein weitgehend ebener Grundrah­ men (21) mit seitlichen Längsträgern (22), die durch Quer­ sprossen (23-25) verbunden sind und an ihren Enden, fest, lösbar oder verstellbar, Handgriffe (26, 27) aufweisen. Fer­ ner ist zwischen den Quersprossen (24, 25) eine rohrförmige Mittelführung (31) für eine Stützeinrichtung (32) mit einem schieberartigen Führungselement (30) eingezogen, das über ein Führungsgelenk (33) mit Gelenkbolzen (34) die Stütze (35) trägt. An deren freien Ende ist wiederum ein Achskörper (36) mit seitlichen Laufrädern (37) angeschlossen.
In gestreckter Lage liegt die Stütze (35) innen an einem durch eine Senkschraube (41) befestigten Schwenkanschlag (42) an. Zieht man nun die Stütze (35) aus der Mittelführung (31) heraus, so kann sie durch eine untere Ausnehmung (38) der Mittelführung (31) gemäß Fig. 11 nach unten schwenken, bis sie an die Schrägfläche (40) des Schwenkanschlages (42) stößt. Mittels der Handgriffe (26) und eines geeigneten Kupp­ lungselementes läßt sich der Gepäckhalter (5) auch an ein Zugfahrzeug wie ein Fahrrad anhängen und dadurch der Handwa­ gen nach Fig. 4 in ein Anhängerfahrzeug verwandeln.
Wenn dabei der zunächst zurückgezogene Riegel (43) gegen die Kraft seiner Druckfeder (44) freigegeben wird, so rastet er über der Stütze (35) ein, die dadurch in beiden Schwenkrich­ tungen arretiert ist, so daß die Stützeinrichtung als Knicke­ bein-Fahrwerk für das handwagenartige Gefährt nach Fig. 2 verwendet werden kann.
Nach Fig. 12 ist das Führungsgelenk (33) durch die Kombina­ tion eines schalenartigen Schwenkanschlages (421) mit einem Längsanschlag (331) vereinfacht, einem einfachen, parallel zum Riegel (43) erstreckten Sperrbolzen. Löst man diesen Längsanschlag (331), so läßt sich die ganze Stützeinrichtung (32) mit Achskörper (36), Stütze (35) und schieberartigem Führungselement (30) aus der Mittelführung (31) herauslösen und im Trägerfahrzeug (13) ablegen. Beim Dachtransport läßt sich dann die zulässige Dachlast voll ausnutzen. Diese Entlastung ist beachtlich, da der Achskörper (36) das einzi­ ge größere Stahlteil des Handwagens ist.
Nach den Fig. 13 und 14 haben die aus hartem formbestän­ digen Werkstoff wie Leichtmetall bestehenden Längsträger (22) eine Rundung mit einem zylindrischen Kanal (46) zur Aufnahme der Handgriffe (26, 27) und unten eine schwalbenschwanzarti­ ge Führung (47), in der eine Gleitschiene (48) aus hartem Werkstoff, insbesondere Hartkunststoff, sitzt. Jede Gleit­ schiene (48) nimmt wenigstens eine Fixiereinrichtung (52) mit einer federbelasteten Rastkugel (49) auf, die in eine Bohrung (50) des Längsträgers (22) einrastet und dadurch die Position relativ zum Längsträger festlegt.
An der Unterseite der Gleitschiene (48) ist zudem mittels Schrauben (51) eine etwa quaderförmige Leiste (54) aus wei­ cherem Gummi oder gummiartigem Werkstoff befestigt. In deren Unterseite ist eine trapezförmige Rinne (55) eingeformt, de­ ren Rinnengrund als Auflagefläche (56) alle in Betracht kom­ menden Profile von Tragschienen (15) überspannt.
Die Teile 48 und 54 bilden dabei eine Führungseinheit (19),; sie können grundsätzlich einstückig zusammengefaßt werden. Dabei hat die Auflagefläche (56) etwas seitliches Spiel. Zu­ dem wird die Lage der Führungseinheiten (19) einerseits zu den Längsträgern (22) und andererseits zu der Tragschiene (15) durch jeweils einen Endanschlag (57) bestimmt, der hier als Rundbolzen ausgebildet ist.
Nach Fig. 3 ist die Lasteinheit (1) mit Surfeinrichtung (2) auf einem verhältnismäßig hohen Fahrzeug (13), einem VW- Transporter, aufgespannt. Um diese Lasteinheit in den bela­ denen Handwagen, nach Fig. 2 umzuwandeln, wird zunächst die Stütze (35) gemäß Pfeil (58) ausgezogen und gemäß Pfeil (59) nach unten geschwenkt. Daraufhin wird die gesamte Last­ einheit (1) gegenüber der hinteren Tragschiene (15) nach hin­ ten gezogen und weiter abgeschwenkt, bis die Räder (37) den Boden berühren. Damit ist die Lasteinheit stabil auf Boden und Fahrzeugdach gelagert. Will man sie als Handwagen weiter­ fahren, braucht man sie nur wenig anzuheben, um die Führungs­ einheiten (19) von der hinteren Tragschiene (15) abzuheben und weiter zurückzufahren. Dies erfordert keine sonderlichen Kräfte, da ja auf dieser Tragschiene nur die halbe Kraft der Lasteinheit aufliegt.
Will man andererseits an Ort und Stelle auf Surfen umschal­ ten, dann können bei unveränderter Stellung des Gepäckhal­ ters (5) die Spannbänder (11) gelöst und aufeinanderfolgend das Surfbrett (3), der Mast (4) und alle anderen zum Surfen, zum Camping und dergleichen mitzuführenden Teile abgenommen und bestimmungsgemäß untergebracht werden.
Statt eines Surfbrettes kann man derer mehrere auf gleicher Ebene nebeneinander flach- beziehungsweise hochgestellt oder auch übereinander anbringen. Der Effekt des bequemen Ein- und Entladens bleibt stets erhalten. Das gilt auch für die Verwendung anderer langgestreckter Gegenstände wie Kajaks, Snowboards bzw. Monoski, Fahrräder, Dachgepäckträger und der­ gleichen.
Dabei handelt es sich zwar meist um Lasten, deren Länge in der Größenordnung der Trägerfahrzeuge liegt. Sie können aber auch kleinere oder größere Länge haben. Die Verlagerung in Fahrzeuglängsrichtung erfolgt nahezu mühelos, ob man nun Schiebe- oder Rollführungen einsetzt.
Die Führungseinheiten (19) fixieren den Grundrahmen (21) an der hinteren Tragschiene (15) des fahrzeugfesten Trägersy­ stems, ermöglichen aber ein Verschieben des Grundrahmens in Fahrzeuglängsrichtung. Außerdem begrenzen die Führungsein­ heiten (19) den Verschiebeweg des Grundrahmens, so daß keine Lasten versehentlich auf die Fahrzeugkarosserie fallen kön­ nen. Durch das Fixieren über Kugeldruckstücke gelangt der Grundrahmen automatisch immer wieder an dieselbe zuvor ein­ genommene Stelle.
Zur Anpassung an unterschiedliche Längen der zu transportie­ renden Lasten lassen sich in die Längsträger (22) verschieb­ bare Stangen einsetzen.
Zum Ablegen der Lasten auf den Grundrahmen (21) dienen eben­ so wie zum Befestigen des Grundrahmens (21) auf den Trag­ schienen (15) zum Beispiel Gurte, auch gesonderte Verschluß­ systeme.
Beim Beladen des Trägerfahrzeuges (13) mit dem Transportgut wird weitgehend umgekehrt zum Entladen verfahren, das heißt, die Lasteinheit (1) wird soweit wie möglich vom Transport­ fahrzeug weg zurückgefahren, in der Regel weiter als in Fig. 4 gezeigt.
Dann wird diese Einheit soweit vorne wie möglich angehoben, dann mit ihren Führungseinheiten (19) auf die hintere Trag­ schiene aufgelegt. Daraufhin wird die Lasteinheit an ihrem hinteren Ende angehoben und gegenüber der hinteren Tragschie­ ne (15) soweit wie möglich nach vorn geschoben und in die Stellung Fig. 3 abgeschwenkt. Anschließend wird die Stütze (35) in umgekehrter Richtung der Pfeile (59, 58) verschwenkt und verschoben, woraufhin die Lasteinheit (1) oder die ver­ fügbaren Einheiten an beiden Tragschienen (15) festgezurrt wird beziehungsweise werden.

Claims (14)

1. Gepäckträger zur Aufnahme von langgestrecktem Transport­ gut wie Boote, Surfbretter, Kajaks, Skier und dergleichen auf einem Trägerfahrzeug (13), mit wenigstens einem am Trä­ gerfahrzeug angebrachten Grundträger (12) und mindestens ei­ nem diesem gegenüber bewegbar vorgesehenen Gepäckhalter (5), dadurch gekennzeichnet, daß der Gepäckhalter (5) in Fahr­ zeuglängsrichtung verschiebbar und quer zur Schieberichtung schwenkbar zum Grundträger (12) geführt und mit dem Trans­ portgut als Lasteinheit (1) vom Grundträger (12) ablösbar ist.
2. Gepäckträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Gepäckhalters (5) über die Außenbegren­ zung des Trägerfahrzeugs (13) hinausbewegbar und nach unten abschwenkbar vorgesehen ist.
3. Gepäckträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der Gepäckhalter (5) an wenigstens einem Ende mit einem Handgriff (26, 27) versehen ist.
4. Gepäckträger nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem abschwenkbaren Ende des Gepäck­ halters (5) eine Stützeinrichtung (32) zum Abstützen am Bo­ den vorgesehen ist.
5. Gepäckträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (32) wenigstens ein in Fahrtrichtung abrollbares rotationssymmetrisches Stützelement wie ein Rad (37), einen Kegel, oder eine Kugel aufweist.
6. Gepäckträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (32) einen Fahrschemel mit wenigstens zwei rollbaren Stützelementen aufweist und in Rollrichtung ausziehbar an dem Gepäckhalter (5) angekuppelt ist, der da­ durch zu einem unabhängig mit Last verfahrbaren Handwagen wird.
7. Gepäckträger nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (32) beziehungswei­ se ein Fahrschemel durch wenigstens ein arretierbares Gelenk (33) am Gepäckhalter (5) angeschlossen ist.
8. Gepäckträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (32) wenigstens eine langgestreckte Stütze (35) aufweist, die an einem Ende mit dem Achskörper (36) und am anderen Ende mit einem Schieber (30) verbunden ist, der verstellbar in eine in Fahrtrichtung verlaufende Führung (31) am Gepäckhalter eingreift, und daß der Aus­ schwenkweg der Stütze (35) aus der Streckstellung durch ei­ nen ersten Anschlag (42) und einen gegenüberliegenden lösba­ ren Gegenanschlag (43) begrenzt ist.
9. Gepäckträger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der lösbare Gegenanschlag einen federbelasteten Riegel (43) aufweist.
10. Gepäckträger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anschlag (42) ebenfalls lösbar an seinem Trä­ ger (Mittelführung 31) vorgesehen ist und den Auszugsweg des Schiebers (30) und damit der Stützeinrichtung (32) begrenzt.
11. Gepäckträger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Anschlag (421) außen an der Führung (31) des Schiebers (30) vorgesehen ist und ein lösbarer Längsanschlag (331) vor eine Schulter des Schiebers (30) greift.
12. Gepäckträger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gepäckhalter (5) einen Grundrahmen (21) mit zwei seitlichen, durch Quersprossen (23-25) verbundenen Längsträ­ gern (22) aufweist.
13. Gepäckträger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (22) als Schiebeführungen für ausziehba­ re beziehungsweise verschiebbare Teile wie Handgriffe (26, 27) ausgebildet sind.
14. Gepäckträger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Grundrahmen (21) und Last gebildete Lasteinheit (1) unmittelbar durch Abheben oder Absenken zwischen den Grundträgern (12) eines Trägerfahrzeuges (13) und am Gepäck­ halter (5) beziehungsweise Grundrahmen (21) angreifenden Auf­ hängeelementen (6) umsetzbar vorgesehen ist.
DE4010175A 1990-03-30 1990-03-30 Gepaecktraeger zur aufnahme von langgestrecktem transportgut auf einem transportfahrzeug Withdrawn DE4010175A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6279801B1 (en) * 1999-08-20 2001-08-28 Marek R. V. Harrison Vehicle roof rack and carrier for easy loading/unloading
US8733604B2 (en) * 2006-08-08 2014-05-27 Thule Sweden Ab Translating roller load assist
DE102014009518A1 (de) 2014-06-25 2014-08-14 Audi Ag Verfahren zum Betreiben eines PKW mit einer Einrichtung zur Veränderung der Aufbauhöhe

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Legal Events

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8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: WOHLHUETER, GERHARD, DIPL.-ING., 80997 MUENCHEN, D

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