DE4010175A1 - Gepaecktraeger zur aufnahme von langgestrecktem transportgut auf einem transportfahrzeug - Google Patents
Gepaecktraeger zur aufnahme von langgestrecktem transportgut auf einem transportfahrzeugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gepäckträger zur Aufnahme von
langgestrecktem Transportgut wie Boote, Surfbretter, Kajaks,
Skier und dergleichen auf einem Trägerfahrzeug, mit wenig
stens einem am Transportfahrzeug angebrachten Grundträger
und mindestens einem diesem gegenüber bewegbar vorgesehenen
Gepäckhalter.
Zum Transport langgestreckter Lasten der vorgenannten Art
werden überwiegend Gepäckträger mit zwei quer zur Fahrtrich
tung angeordneten Grundträgern verwendet, die an ihren Enden
auf dem Fahrzeugdach befestigt werden und Vorrichtungen zum
Halten und gegebenenfalls auch Aufspannen des Transportgutes
aufweisen.
So bereitet der Transport von Skier auf dem Dach eines Per
sonenwagens keine sonderlichen Probleme. Man kann bis zu
zehn Skier parallel an einem oder zwei Haltern anbringen,
sofern das Transportfahrzeug eine Breite bis etwa 1,80 m und
eine Höhe bis ca 1,50 m hat.
Schwieriger wird es schon bei größerem und breiterem Trans
portgut wie Fahrräder, Dachboxen, Surfbretter, Monoskier,
Kajaks usw., wobei auch Paddel, Masten und Riggs gesondert
verstaut und befestigt werden müssen.
Auf- und Abladen ist also stets müßig und zeitraubend, um so
mehr, wenn zwischendurch umgeladen und beispielsweise die
Bootsgarnitur von der Straße zum Wasser transportiert werden
muß. Je höher das Fahrzeug, um so größer und störender ist
die dabei zu verrichtende körperliche Arbeit.
Zwar gibt es Sondergepäckträger wie etwa den "Sherpas Trans
lift" für Skier, wobei zwei Gepäckhalter nebeneinander fluch
tend angebracht und jeweils um Stützpunkte nahe der seitli
chen Dachkanten verschwenkt werden können. Dabei läßt sich
der Gepäckhalter in eine Lage nach schräg außen schwenken,
beladen und dann wieder zurückschwenken. Auch dies ist je
doch bei einer Mehrzahl von Skier alles andere als bequem
und läßt sich von kleingewachsenen Leuten bei Dachhöhen über
1,70 m kaum bewerkstelligen.
Die Erfindung verfolgt daher die Aufgabe, einen Gepäckträger
der vorstehend genannten Gattung auf möglichst einfache Wei
se so zu gestalten, daß der Be- und Entladevorgang verein
facht und erleichtert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß der Gepäck
halter in Fahrzeug-Längsrichtung verschiebbar und quer zur
Schieberichtung verschwenkbar am Grundträger geführt und mit
dem Transportgut als Transporteinheit vom Grundträger ablös
bar ausgestaltet.
Um diese Vorgänge ausführen zu können, ist lediglich vor
oder hinter dem Transportfahrzeug zusätzlicher Platz erfor
derlich, um den Gepäckhalter mit der Last etwas zurückzu
schieben, nach unten zu schwenken und erst dann gegebenen
falls in niedriger Höhe vom Gepäckträger abzulösen. Die hier
für aufzubringenden Kräfte sind bei beiden Ladevorgängen
vielfach kleiner als beim seitlichen Beladen auf das mögli
cherweise noch höhere Fahrzeugdach. Zudem läßt sich die
Transporteinheit aus Last und Gepäckhalter geschlossen hand
haben, zum Beispiel transportieren, lagern oder dergleichen.
Die vom Grundträger ablösbare Transporteinheit kann dabei
alles umfassen, was einem gemeinsamen Zweck dient, bei Boo
ten also den Mast, die Paddel und dergleichen, ferner Zelte
mit allem Zubehör, und läßt sich als Einheit nach Belieben
handhaben.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist das freie Ende
des Gepäckhalters über die Außenbegrenzung des Trägerfahr
zeugs hinausbewegbar und nach unten abschwenkbar vorgesehen.
Dies kann dann ohne sonderlichen Kraftaufwand bewerkstelligt
werden.
Ein Abheben oder Umsetzen von Hand entfällt völlig, wenn man
zwischen der Auflage auf dem Grundträger beziehungsweise den
Grundträgern und einer Aufhängung am Garagendach beziehungs
weise an einem anderen über der Umladestelle befindlichen
Träger umsetzt. Während man bei einer Vielzahl einzeln am
Fahrzeug festzuzurrender Bauteile auch einzeln ablegen muß,
erfolgt dies hier geschlossen und nahezu ohne jede Mühe.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung kann an einem
abschwenkbaren Ende des Gepäckhalters eine Stützeinrichtung
zum Abstützen am Boden vorgesehen sein und wenigstens ein in
Fahrtrichtung abrollbares rotationssymmetrisches Stützele
ment, ein Rad, einen Kegel oder eine Kugel aufweisen. Die
Stützeinrichtung kann auch als Fahrschemel mit wenigstens
zwei rollbaren Stützelementen ausgebildet und in Rollrich
tung ausziehbar am Gepäckhalter angekuppelt sein, der da
durch zu einem unabhängig mit Last verfahrbaren Handwagen
wird.
Diese durch die Last und den Handwagen gebildete Lastenein
heit läßt sich dann als Ganzes abheben oder absenken und da
durch zwischen den Grundträgern eines Trägerfahrzeuges und
am Grundrahmen beziehungsweise Gepäckhalter angreifenden Auf
hängeelementen umsetzen.
Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind in
den Unteransprüchen festgehalten und werden nun anhand der
Zeichnung ausführlich erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Lasteneinheit aus einem Surf
gerät und einem Gepäckhalter unter der Decke einer
Garage hängend vor dem Aufsetzen auf die Grundträger
eines Trägerfahrzeuges,
Fig. 2 eine Seitenansicht dieses Trägerfahrzeuges mit aufge
setzter Lasteinheit bei ausgezogenem Fahrschemel,
Fig. 3 die in ihren Führungseinheiten zurückgezogene und
abgeschwenkte Lasteinheit,
Fig. 4 dieselbe Lasteinheit als Handwagen mit Surfeinrich
tung und ausgezogenem Fahrschemel,
Fig. 5 eine Ansicht von oben auf den leiterartigen Grundrah
men eines Gepäckhalters,
Fig. 6 einen Teilschnitt dieses Gepäckhalters, nach der Li
nie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 eine Seitenansicht des gleichen Gepäckhalters mit
ausgezogenem abgeschwenkten Fahrschemel, teilweise
längs VI-VI in Fig. 5 geschnitten,
Fig. 8 einen Schnitt des Gepäckhalters bei herausgezogenem
Fahrschemel nach der Linie VIII-VIII in Fig. 5,
Fig. 9 einen vergrößerten Teilschnitt nach der Linie IX-IX
in Fig. 5,
Fig. 10 einen Teilschnitt nach der Linie X-X in Fig. 9,
Fig. 11 einen der Fig. 9 entsprechenden Schnitt einer abgewin
kelten Stütze,
Fig. 12 eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung einer ab
gewandelten Gelenkausführung,
Fig. 13 eine Vergrößerung der Stelle XIII in Fig. 7,
Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie XIV-XIV in Fig. 13, und
Fig. 15 einen Schnitt nach der Linie XV-XV in Fig. 13.
Nach Fig. 1 ist eine Lasteinheit (1), mit einer Surfeinrich
tung (2), bestehend wenigstens aus einem Surfbrett (3) und
einem Rigg beziehungsweise Mast (4) mittels eines Gepäckhal
ters (5) durch verstellbare Aufhänger (6) an einem über dem
Standplatz befindlichen Träger aufgehängt. Dieser Träger ist
hier die Garagendecke (8), kann aber auch jede andere Be
schaffenheit haben. Für die Aufhänger (6) werden oftmals Fla
schenzüge oder einfache Rollenführungen verwendet, so daß
man die Lasteinheit nach Bedarf stufenlos heben und senken
kann. Die Last selbst ist durch übliche Befestigungsmittel,
hier Spannbänder (11), Schnüre oder dergleichen Spann- oder
Kupplungselemente am Gepäckhalter (5) festgelegt.
Senkt man die Lasteinheit ab, so wird sie als Ganzes auf dem
Grundträger (12) eines Trägerfahrzeugs (13) abgesetzt. Sol
che Grundträger sind in verschiedener Ausführung als voll
ständige "Autogepäckträger" vornehmlich für Skier, aber auch
für mannigfaltiges anderes Transportgut wie Zelte und der
gleichen in Gebrauch.
Die quer zur Fahrtrichtung (14) verlaufenden Tragschienen
(15) sind mittels seitlicher Fußteile (17) am Rand des Fahr
zeugdaches (18) befestigt. Die Tragschienen (15) haben dabei
meist Rechteckquerschnitt, können aber auch mit jedem ande
ren geeigneten Profil versehen sein.
Der hinteren Tragschiene (15) sind am Gepäckhalter (5) Füh
rungseinheiten (19) zugeordnet, die durch Übergreifen der
Tragschienen (15) ein Verschieben in Fahrtrichtung ebenso
verhindern wie durch die Anordnung zwischen seitlichen An
schlägen (57) ein Querverschieben. Dagegen liegt die Lastein
heit (1) auf der Oberseite des Gepäckhalters (5) ohne form
schlüssige Führungsmittel auf der vorderen Tragschiene (15)
auf (Fig. 3). Dort muß auf bekannte Weise verspannt werden.
Um die einzelnen Funktionen des erfindungsgemäßen Gepäckträ
gers besser erläutern zu können, soll zunächst der Gepäckhal
ter (5) anhand der Fig. 5ff erklärt werden. Hauptbestand
teil dieses Gepäckhalters ist ein weitgehend ebener Grundrah
men (21) mit seitlichen Längsträgern (22), die durch Quer
sprossen (23-25) verbunden sind und an ihren Enden, fest,
lösbar oder verstellbar, Handgriffe (26, 27) aufweisen. Fer
ner ist zwischen den Quersprossen (24, 25) eine rohrförmige
Mittelführung (31) für eine Stützeinrichtung (32) mit einem
schieberartigen Führungselement (30) eingezogen, das über
ein Führungsgelenk (33) mit Gelenkbolzen (34) die Stütze
(35) trägt. An deren freien Ende ist wiederum ein Achskörper
(36) mit seitlichen Laufrädern (37) angeschlossen.
In gestreckter Lage liegt die Stütze (35) innen an einem
durch eine Senkschraube (41) befestigten Schwenkanschlag
(42) an. Zieht man nun die Stütze (35) aus der Mittelführung
(31) heraus, so kann sie durch eine untere Ausnehmung (38)
der Mittelführung (31) gemäß Fig. 11 nach unten schwenken,
bis sie an die Schrägfläche (40) des Schwenkanschlages (42)
stößt. Mittels der Handgriffe (26) und eines geeigneten Kupp
lungselementes läßt sich der Gepäckhalter (5) auch an ein
Zugfahrzeug wie ein Fahrrad anhängen und dadurch der Handwa
gen nach Fig. 4 in ein Anhängerfahrzeug verwandeln.
Wenn dabei der zunächst zurückgezogene Riegel (43) gegen die
Kraft seiner Druckfeder (44) freigegeben wird, so rastet er
über der Stütze (35) ein, die dadurch in beiden Schwenkrich
tungen arretiert ist, so daß die Stützeinrichtung als Knicke
bein-Fahrwerk für das handwagenartige Gefährt nach Fig. 2
verwendet werden kann.
Nach Fig. 12 ist das Führungsgelenk (33) durch die Kombina
tion eines schalenartigen Schwenkanschlages (421) mit einem
Längsanschlag (331) vereinfacht, einem einfachen, parallel
zum Riegel (43) erstreckten Sperrbolzen. Löst man diesen
Längsanschlag (331), so läßt sich die ganze Stützeinrichtung
(32) mit Achskörper (36), Stütze (35) und schieberartigem
Führungselement (30) aus der Mittelführung (31) herauslösen
und im Trägerfahrzeug (13) ablegen. Beim Dachtransport läßt
sich dann die zulässige Dachlast voll ausnutzen. Diese
Entlastung ist beachtlich, da der Achskörper (36) das einzi
ge größere Stahlteil des Handwagens ist.
Nach den Fig. 13 und 14 haben die aus hartem formbestän
digen Werkstoff wie Leichtmetall bestehenden Längsträger (22)
eine Rundung mit einem zylindrischen Kanal (46) zur Aufnahme
der Handgriffe (26, 27) und unten eine schwalbenschwanzarti
ge Führung (47), in der eine Gleitschiene (48) aus hartem
Werkstoff, insbesondere Hartkunststoff, sitzt. Jede Gleit
schiene (48) nimmt wenigstens eine Fixiereinrichtung (52)
mit einer federbelasteten Rastkugel (49) auf, die in eine
Bohrung (50) des Längsträgers (22) einrastet und dadurch die
Position relativ zum Längsträger festlegt.
An der Unterseite der Gleitschiene (48) ist zudem mittels
Schrauben (51) eine etwa quaderförmige Leiste (54) aus wei
cherem Gummi oder gummiartigem Werkstoff befestigt. In deren
Unterseite ist eine trapezförmige Rinne (55) eingeformt, de
ren Rinnengrund als Auflagefläche (56) alle in Betracht kom
menden Profile von Tragschienen (15) überspannt.
Die Teile 48 und 54 bilden dabei eine Führungseinheit (19),;
sie können grundsätzlich einstückig zusammengefaßt werden.
Dabei hat die Auflagefläche (56) etwas seitliches Spiel. Zu
dem wird die Lage der Führungseinheiten (19) einerseits zu
den Längsträgern (22) und andererseits zu der Tragschiene
(15) durch jeweils einen Endanschlag (57) bestimmt, der hier
als Rundbolzen ausgebildet ist.
Nach Fig. 3 ist die Lasteinheit (1) mit Surfeinrichtung (2)
auf einem verhältnismäßig hohen Fahrzeug (13), einem VW-
Transporter, aufgespannt. Um diese Lasteinheit in den bela
denen Handwagen, nach Fig. 2 umzuwandeln, wird zunächst
die Stütze (35) gemäß Pfeil (58) ausgezogen und gemäß Pfeil
(59) nach unten geschwenkt. Daraufhin wird die gesamte Last
einheit (1) gegenüber der hinteren Tragschiene (15) nach hin
ten gezogen und weiter abgeschwenkt, bis die Räder (37) den
Boden berühren. Damit ist die Lasteinheit stabil auf Boden
und Fahrzeugdach gelagert. Will man sie als Handwagen weiter
fahren, braucht man sie nur wenig anzuheben, um die Führungs
einheiten (19) von der hinteren Tragschiene (15) abzuheben
und weiter zurückzufahren. Dies erfordert keine sonderlichen
Kräfte, da ja auf dieser Tragschiene nur die halbe Kraft der
Lasteinheit aufliegt.
Will man andererseits an Ort und Stelle auf Surfen umschal
ten, dann können bei unveränderter Stellung des Gepäckhal
ters (5) die Spannbänder (11) gelöst und aufeinanderfolgend
das Surfbrett (3), der Mast (4) und alle anderen zum Surfen,
zum Camping und dergleichen mitzuführenden Teile abgenommen
und bestimmungsgemäß untergebracht werden.
Statt eines Surfbrettes kann man derer mehrere auf gleicher
Ebene nebeneinander flach- beziehungsweise hochgestellt oder
auch übereinander anbringen. Der Effekt des bequemen Ein-
und Entladens bleibt stets erhalten. Das gilt auch für die
Verwendung anderer langgestreckter Gegenstände wie Kajaks,
Snowboards bzw. Monoski, Fahrräder, Dachgepäckträger und der
gleichen.
Dabei handelt es sich zwar meist um Lasten, deren Länge in
der Größenordnung der Trägerfahrzeuge liegt. Sie können aber
auch kleinere oder größere Länge haben. Die Verlagerung in
Fahrzeuglängsrichtung erfolgt nahezu mühelos, ob man nun
Schiebe- oder Rollführungen einsetzt.
Die Führungseinheiten (19) fixieren den Grundrahmen (21) an
der hinteren Tragschiene (15) des fahrzeugfesten Trägersy
stems, ermöglichen aber ein Verschieben des Grundrahmens in
Fahrzeuglängsrichtung. Außerdem begrenzen die Führungsein
heiten (19) den Verschiebeweg des Grundrahmens, so daß keine
Lasten versehentlich auf die Fahrzeugkarosserie fallen kön
nen. Durch das Fixieren über Kugeldruckstücke gelangt der
Grundrahmen automatisch immer wieder an dieselbe zuvor ein
genommene Stelle.
Zur Anpassung an unterschiedliche Längen der zu transportie
renden Lasten lassen sich in die Längsträger (22) verschieb
bare Stangen einsetzen.
Zum Ablegen der Lasten auf den Grundrahmen (21) dienen eben
so wie zum Befestigen des Grundrahmens (21) auf den Trag
schienen (15) zum Beispiel Gurte, auch gesonderte Verschluß
systeme.
Beim Beladen des Trägerfahrzeuges (13) mit dem Transportgut
wird weitgehend umgekehrt zum Entladen verfahren, das heißt,
die Lasteinheit (1) wird soweit wie möglich vom Transport
fahrzeug weg zurückgefahren, in der Regel weiter als in Fig.
4 gezeigt.
Dann wird diese Einheit soweit vorne wie möglich angehoben,
dann mit ihren Führungseinheiten (19) auf die hintere Trag
schiene aufgelegt. Daraufhin wird die Lasteinheit an ihrem
hinteren Ende angehoben und gegenüber der hinteren Tragschie
ne (15) soweit wie möglich nach vorn geschoben und in die
Stellung Fig. 3 abgeschwenkt. Anschließend wird die Stütze
(35) in umgekehrter Richtung der Pfeile (59, 58) verschwenkt
und verschoben, woraufhin die Lasteinheit (1) oder die ver
fügbaren Einheiten an beiden Tragschienen (15) festgezurrt
wird beziehungsweise werden.
Claims (14)
1. Gepäckträger zur Aufnahme von langgestrecktem Transport
gut wie Boote, Surfbretter, Kajaks, Skier und dergleichen
auf einem Trägerfahrzeug (13), mit wenigstens einem am Trä
gerfahrzeug angebrachten Grundträger (12) und mindestens ei
nem diesem gegenüber bewegbar vorgesehenen Gepäckhalter (5),
dadurch gekennzeichnet, daß der Gepäckhalter (5) in Fahr
zeuglängsrichtung verschiebbar und quer zur Schieberichtung
schwenkbar zum Grundträger (12) geführt und mit dem Trans
portgut als Lasteinheit (1) vom Grundträger (12) ablösbar
ist.
2. Gepäckträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das freie Ende des Gepäckhalters (5) über die Außenbegren
zung des Trägerfahrzeugs (13) hinausbewegbar und nach unten
abschwenkbar vorgesehen ist.
3. Gepäckträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Gepäckhalter (5) an wenigstens einem Ende mit
einem Handgriff (26, 27) versehen ist.
4. Gepäckträger nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß an einem abschwenkbaren Ende des Gepäck
halters (5) eine Stützeinrichtung (32) zum Abstützen am Bo
den vorgesehen ist.
5. Gepäckträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützeinrichtung (32) wenigstens ein in Fahrtrichtung
abrollbares rotationssymmetrisches Stützelement wie ein Rad
(37), einen Kegel, oder eine Kugel aufweist.
6. Gepäckträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützeinrichtung (32) einen Fahrschemel mit wenigstens
zwei rollbaren Stützelementen aufweist und in Rollrichtung
ausziehbar an dem Gepäckhalter (5) angekuppelt ist, der da
durch zu einem unabhängig mit Last verfahrbaren Handwagen
wird.
7. Gepäckträger nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (32) beziehungswei
se ein Fahrschemel durch wenigstens ein arretierbares Gelenk
(33) am Gepäckhalter (5) angeschlossen ist.
8. Gepäckträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützeinrichtung (32) wenigstens eine langgestreckte
Stütze (35) aufweist, die an einem Ende mit dem Achskörper
(36) und am anderen Ende mit einem Schieber (30) verbunden
ist, der verstellbar in eine in Fahrtrichtung verlaufende
Führung (31) am Gepäckhalter eingreift, und daß der Aus
schwenkweg der Stütze (35) aus der Streckstellung durch ei
nen ersten Anschlag (42) und einen gegenüberliegenden lösba
ren Gegenanschlag (43) begrenzt ist.
9. Gepäckträger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der lösbare Gegenanschlag einen federbelasteten Riegel (43)
aufweist.
10. Gepäckträger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Anschlag (42) ebenfalls lösbar an seinem Trä
ger (Mittelführung 31) vorgesehen ist und den Auszugsweg des
Schiebers (30) und damit der Stützeinrichtung (32) begrenzt.
11. Gepäckträger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß ein erster Anschlag (421) außen an der Führung (31) des
Schiebers (30) vorgesehen ist und ein lösbarer Längsanschlag
(331) vor eine Schulter des Schiebers (30) greift.
12. Gepäckträger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gepäckhalter (5) einen Grundrahmen (21) mit zwei
seitlichen, durch Quersprossen (23-25) verbundenen Längsträ
gern (22) aufweist.
13. Gepäckträger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsträger (22) als Schiebeführungen für ausziehba
re beziehungsweise verschiebbare Teile wie Handgriffe (26,
27) ausgebildet sind.
14. Gepäckträger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die aus Grundrahmen (21) und Last gebildete Lasteinheit
(1) unmittelbar durch Abheben oder Absenken zwischen den
Grundträgern (12) eines Trägerfahrzeuges (13) und am Gepäck
halter (5) beziehungsweise Grundrahmen (21) angreifenden Auf
hängeelementen (6) umsetzbar vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4010175A DE4010175A1 (de) | 1990-03-30 | 1990-03-30 | Gepaecktraeger zur aufnahme von langgestrecktem transportgut auf einem transportfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4010175A DE4010175A1 (de) | 1990-03-30 | 1990-03-30 | Gepaecktraeger zur aufnahme von langgestrecktem transportgut auf einem transportfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4010175A1 true DE4010175A1 (de) | 1991-10-02 |
Family
ID=6403365
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4010175A Withdrawn DE4010175A1 (de) | 1990-03-30 | 1990-03-30 | Gepaecktraeger zur aufnahme von langgestrecktem transportgut auf einem transportfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4010175A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6279801B1 (en) * | 1999-08-20 | 2001-08-28 | Marek R. V. Harrison | Vehicle roof rack and carrier for easy loading/unloading |
| US8733604B2 (en) * | 2006-08-08 | 2014-05-27 | Thule Sweden Ab | Translating roller load assist |
| DE102014009518A1 (de) | 2014-06-25 | 2014-08-14 | Audi Ag | Verfahren zum Betreiben eines PKW mit einer Einrichtung zur Veränderung der Aufbauhöhe |
-
1990
- 1990-03-30 DE DE4010175A patent/DE4010175A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6279801B1 (en) * | 1999-08-20 | 2001-08-28 | Marek R. V. Harrison | Vehicle roof rack and carrier for easy loading/unloading |
| US8733604B2 (en) * | 2006-08-08 | 2014-05-27 | Thule Sweden Ab | Translating roller load assist |
| US9457728B2 (en) | 2006-08-08 | 2016-10-04 | Thule Sweden Ab | Translating roller load assist |
| DE102014009518A1 (de) | 2014-06-25 | 2014-08-14 | Audi Ag | Verfahren zum Betreiben eines PKW mit einer Einrichtung zur Veränderung der Aufbauhöhe |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: WOHLHUETER, GERHARD, DIPL.-ING., 80997 MUENCHEN, D |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |