DE10007078A1 - Vorrichtung zum Transport von länglichen Gegenständen, Aufnahmeeinheit sowie Verwendung für eine Aufnahmeeinheit - Google Patents
Vorrichtung zum Transport von länglichen Gegenständen, Aufnahmeeinheit sowie Verwendung für eine AufnahmeeinheitInfo
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung zum Transport von länglichen Gegenständen, insbesondere von Rümpfen (7, 17) eines Mehrrumpfbootes, auf einem Dach eines Fahrzeugs vorgeschlagen, die wenigstens zwei auf dem Fahrzeug montierbare Querträger umfasst. Erfindungsgemäß ist jeweils eine Aufnahmeeinheit (5, 6) an einem Querträger auf wenigstens einer Seite im Bereich der Querträgerenden derart angebracht, dass die Aufnahmeeinheiten (5, 6) zum Be- und Entladen für eine Aufnahme des länglichen Gegenstandes (7, 17) von einer Transportposition in eine Aufnahmeposition umklappbar sind. Des Weiteren wird eine Aufnahmeeinheit für eine solche Vorrichtung vorgeschlagen sowie die Verwendung einer Aufnahmeeinheit für einen Slipwagen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport von
länglichen Gegenständen, insbesondere von Rümpfen eines
Mehrrumpfbootes auf einem Fahrzeug, vorzugsweise auf dem Dach
eines Fahrzeugs nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, eine
Aufnahmeeinheit für eine solche Vorrichtung sowie deren
Verwendung.
Dachträger zum Transport eines demmontierten Mehrrumpfbootes,
z. B. Katamarans auf dem Dach eines Pkws sind in der Form
bekannt, dass die Rümpfe mit der Deckseite nach unten auf
zwei beabstandeten am Dach eines Fahrzeugs angebrachten
Querträgern festgezurrt werden. Durch eine solche Anordnung
der Rümpfe bleibt auf einem PKW-Dachträger noch ausreichend
Platz, um z. B. Teile des Mastes sowie den vorderen und
hinteren Beam auch verstauen zu können.
Eine solche Beladungsmethode ist jedoch in mehrerer Hinsicht
nachteilig. Zunächst muss mindestens eine Person die Rümpfe
beispielsweise eines Katamarans beim Aufladen so lange
festhalten, bis sie von einer anderen Person festgezurrt
worden sind.
Des Weiteren liegen die Rümpfe auf der Deckseite, die im
Querschnitt betrachtet, gewölbt ist, auf einer
vergleichsweise geringen Auflagefläche auf. Diese
Auflagefläche wird, verursacht durch das Gewicht des Rumpfes
und die Spannung der Befestigungsgurte, einem hohen Druck
ausgesetzt. Die Belastung wird durch Schläge beim Befahren
schlechter Fahrbahnoberflächen noch verstärkt, so dass eine
Beschädigung der Auflageflächen nicht ausgeschlossen ist.
Überdies haben in aufrechter Position auf das Dach eines
Fahrzeugs, beispielsweise eines Pkws geladene Rümpfe eine
enorme Zunahme der Seitenwindempfindlichkeit des Fahrzeugs
zur Folge, was die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs stark
herabsetzt. Beispielsweise weist ein durchschnittlicher
Katamaranrumpf eine Höhe von 35 bis 45 cm und eine Länge von
5 m auf, was eine zusätzliche Windangriffsfläche von 1,75 bis
2,5 m2 bedeutet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den Transport von
länglichen Gegenständen auf dem Dach eines Pkws dahingehend
zu verbessern, dass eine einfachere Be- und
Entladungmöglichkeit besteht und insbesondere bei Rümpfen von
Mehrrumpfbooten die Belastung auf die Rümpfe beim Transport
verringert und die Verkehrssicherheit erhöht wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 13
gelöst.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige
Weiterbildungen der Erfindung angegebenen.
Die Erfindung geht von einer Vorrichtung zum Transport von
länglichen Gegenständen, insbesondere von Rümpfen eines
Mehrrumpfbootes auf dem Dach eines Fahrzeugs, z. B. eines
Pkws, eines Wohnmobils oder eines Wohnwagens aus, die
wenigstens zwei auf dem Fahrzeug montierbare Querträger
umfasst. Der Kern der Erfindung liegt nun darin, dass jeweils
eine Aufnahmeeinheit an einem Querträger auf wenigstens einer
Seite im Bereich der Querträgerenden derart angebracht ist,
dass die Aufnahmeeinheiten zum Be- und Entladen für eine
Aufnahme des länglichen Gegenstandes von einer
Transportposition in eine Aufnahmeposition umklappbar sind.
Durch diese Maßnahme lässt sich beispielsweise der Rumpf
eines Katamarans in die in Aufnahmeposition stehenden
Aufnahmeeinheiten in aufrechter Stellung einlegen und kann
dann in Transportposition geklappt werden. Dadurch kann der
Rumpf in eine Position gelangen, in welcher er auf einer
Seitenfläche zu liegen kommt. In einer solchen Position
bietet ein Katamaranrumpf eine deutlich geringere
Windangriffsfläche. Ebenso wird die Auflage des Rumpfes auf
eine größere Fläche verteilt, wodurch die Gefahr von
Beschädigungen reduziert ist.
In einer außerdem bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist
in der Aufnahmeposition ein länglicher Gegenstand selbsttätig
haltend in die Aufnahmeeinheiten einlegbar. Auf diese Weise
kann beispielsweise ein Katamaranrumpf zunächst in
Aufnahmeposition der Aufnahmeeinheiten in die
Aufnahmeeinheiten eingestellt werden und kann dort, ohne von
z. B. einer Hilfsperson gehalten werden zu müssen, verzurrt
und anschließend in die Transportstellung umgeklappt werden.
In einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung sind die Aufnahmeeinheiten in der Aufnahmeposition
zum größten Teil, vorzugsweise ganz über die Breite des
Fahrzeugdachs herausgeklappt. Durch diese Maßnahme lässt sich
ein länglicher Gegenstand, z. B. ein Katamaranrumpf elegant in
die Aufnahmeeinheiten einlegen, da sie aufgrund des
Überstandes bequem von außen erreichbar sind.
Um in einfacher Weise herausklappbare Aufnahmeeinheiten
bereit zu stellen, wird überdies vorgeschlagen, dass jede
Aufnahmeeinheit ein klappbar am Querträger angelenktes
Grundelement umfasst, an welchem Aufnahmeorgane für den
länglichen Gegenstand angeordnet sind.
Für eine weitere Vereinfachung beim Be- und Entladen der
Aufnahmeeinheiten, wird überdies vorgeschlagen, dass die
Aufnahmeorgane ein erstes am Grundelement fest angeordnetes
Halteelemente und ein zweites am Grundelement schwenkbar
angeordnetes Halteelement aufweisen, wobei das schwenkbar
angeordnete Halteelement im herausgeklappten Zustand des
Grundelements in Richtung Fahrzeug betrachtet außen montiert
ist.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
verläuft ein Haltabschnitt des fest angeordneten
Halteelements im herausgeklappten Zustand des Grundelements
ungefähr vertikal und im eingeklappten Zustand des
Grundelements ungefähr horizontal. Durch diese Maßnahme kann
beispielsweise ein Katamaranrumpf beim Beladen der
Aufnahmeeinheiten mit seiner Seitenwand an die
Halteabschnitte der fest angeordneten Halteelemente zunächst
angelehnt und dann samt Aufnahmeorgane in die liegende
Position umgeklappt werden.
In einer außerdem vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
lässt sich ein Halteabschnitt des schwenkbar angeordneten
Halteelements im herausgeklappten Zustand des Grundelements
aus einer Position, in welcher der Halteabschnitt ungefähr
vertikal verläuft, in eine Position nach außen schwenken, in
welcher der Halteabschnitt ungefähr horizontal verläuft.
Dadurch wird das Be- und Entladen dahingehend verbessert,
dass die Höhe der Querträger im Wesentlichen die Beladehöhe
dargestellt und nach der Beladung die schwenkbaren
Halteelemente hochgeklappt werden können, um den länglichen
Gegenstand z. B. ein Bootsrumpf in dieser Position zu
fixieren. In diesem Zusammenhang ist es überdies bevorzugt,
wenn das erste und zweite Halteelement mit einem flexiblen
zugaufnehmenden Verbindungsmittel derart miteinander in
Verbindung stehen, dass bei Belastung des Verbindungsmittels
durch das Gewicht eines darauf aufliegenden Gegenstand das
zweite schwenkbare Halteelement gegen das erste feststehende
Halteelement gezogen wird. Dadurch fixiert sich der zu
transportierende Gegenstand beim Aufladen quasi von selbst.
Um die Aufnahmeeinheit leicht auf verschiedene Querschnitte
von länglichen Gegenständen, beispielsweise Bootsrümpfe
anpassen zu können, wird im Weiteren vorgeschlagen, dass das
erste und/oder zweite Halteelement am Grundelement
verschiebbar montiert ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist das Grundelement an einem Montagestück angelenkt, dass
sich am Querträger in einer im Wesentlichen beliebigen
Position fixieren lässt.
Um dem feststehenden Halteelement nach Umklappen der
Aufnahmeeinheit in den Transportzustand eine gewünschte
Position zu geben, wird weiterhin vorgeschlagen, dass das
feststehende Halteelement in diesem Zustand auf einem am
Querträger, vorzugsweise in beliebiger Position montierbarem
Auflagestück ruht.
Im Weiteren ist besonders bevorzugt, wenn das feststehende
Halteelement im eingeklappten Zustand des Grundelements in
Bezug auf die Horizontale schräg verläuft. Dadurch kann z. B.
durch Verschieben des Auflagestücks die Neigung des
Halteelements verändert werden, um die Ausrichtung eines
aufgenommenen Gegenstands in gewünschter Weise einzustellen.
Für die Aufnahme eines Katamaranrumpfes sind die
Halteelemente vorzugsweise leicht V-förmig angeordnet.
Insbesondere für die Aufnahme der beiden Rümpfe eines
Katamarans wird im Weiteren vorgeschlagen, dass an zwei
Querträgern an gegenüberliegenden Enden eines jeden
Querträgers spiegelsymmetrisch eine Aufnahmeeinheit montiert
ist.
Um eine Fixierung der Aufnahmeeinheiten im eingeklappten
Zustand zu ermöglichen, wird außerdem vorgeschlagen, dass die
auf einem Querträger gegenüberstehenden Aufnahmeeinheiten im
eingeklappten Zustand mit einer Querstrebe verbindbar sind.
Zwei Querstreben die entsprechend der Querträger beabstandet
sind, lassen sich zudem dazu nutzen, um darauf weitere Teile
beispielsweise eines Katamarans, wie die Masten oder die
Beams festgurten zu können.
Die Montagestücke der Aufnahmeeinheiten können im Weiteren
für die Querträger jedes Dachträgersystems angepasst werden,
womit sie eine vom Querträger unabhängige Einsatzmöglichkeit
der Aufnahmeeinheiten bietet.
Bevorzugt lassen sich erfindungsgemäße Aufnahmeeinheiten
gleichzeitig als Aufnahmeeinheiten für die Rümpfe eines
Katamarans an einem Slipwagen einsetzen, der nach dem
Transport eines Katamarans an einen Einsatzort benötigt wird,
um einen fertig aufgebauten Katamaran ins Wasser zu bringen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und unter Angabe weiterer Vorteile und
Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein Dachträgersystem mit ausklappbaren
Aufnahmeeinheiten für Katamaranrümpfe auf
einem Pkw montiert in perspektivischer
Darstellung
Fig. 2a und b
vergrößerte Ausschnitte der Darstellung
gemäß Fig. 1 von in Aufnahmeposition
ausgeklappten Aufnahmeeinheiten und
eingeklappten Aufnahmeeinheiten mit einem
vollständig festgezurrten Katamaranrumpf
in ebenfalls perspektivischer Darstellung
und
Fig. 3 ein schematisches Schnittbild des
Dachträgersystems nach Fig. 1 mit
eingeklappten Aufnahmeeinheiten und darin
aufgenommenen Katamaranrümpfen.
Fig. 1 zeigt ein Dachträgersystem 1 mit zwei auf einem Pkw 2
montierten Querträgern 3, 4 und daran angeordnete klappbare
Aufnahmeeinheiten 5, 6. Die Aufnahmeeinheiten 5 sind für den
Beladezustand ausgeklappt. D. h. sie sind bereit, den neben
dem Pkw 2 liegenden Katamaranrumpf 7 aufzunehmen. Die
Aufnahmeeinheiten 5, 6 weisen jeweils Grundelemente 8, 9 auf.
Die Grundelemente 8, 9 sind jeweils über die Montagestücke 10
bzw. 10a an den Querträgern 3, 4 angelenkt. An den
Montagestücken 10 lassen sich die Montagestücke 10a mit den
daran befestigten Grundelementen 8, 9 um eine Schwenkachse 11
aus- und einklappen.
Im Beladezustand der Aufnahmeeinheiten gemäß Fig. 2a stützen
sich die ausgeklappten Grundelemente 8 auf den Querträgern 3,
4 ab. An den Grundelementen 8 sind feststehende Halteelemente
12 und schwenkbare Halteelemente 13 vorgesehen. An den
Aufnahmeeinheiten 5 gemäß Fig. 2a sind die schwenkbaren
Halteelemente 13 nach außen geklappt und stützen sich dabei
auf den Grundelementen 8 ab. Die schwenkbaren Haltelemente 13
stehen jeweils über ein Gurtband 14 mit den feststehenden
Halteelementen 12 in Verbindung. Wird in einer Position der
Aufnahmeeinheiten 5 gemäß Fig. 2a ein Katamaranrumpf 7 in
aufrechter Stellung in die Aufnahmeeinheiten 5 gelegt, werden
die Gurtbänder 14 auf Zug belastet, wodurch die schwenkbaren
Halteelemente 13 in Richtung Bootsrumpf gezogen werden, bis
sie dort mit ihren Halteabschnitten 13a an der Seitenwandung
des Rumpfes (nicht dargestellt) zur Anlage kommen. Die
gegenüberliegende Seitenwand des Rumpfes stützt sich dabei an
den Halteabschnitten 12a der feststehenden Haltelemente 12
ab. Auf diese Weise fixiert sich ein aufrecht in die
Aufnahmeeinheiten 5 gestellter Katamaranrumpf selbsttätig. Es
ist keine Person notwendig, die den Katamaranrumpf hält, bis
dieser verzurrt ist. Daraufhin kann der Katamaranrumpf mit
einem Gurtband 15 (siehe insbesondere Fig. 2a und b) in die
Aufnahmeeinheiten eingebunden werden.
In diesem Zustand lässt sich der Katamaranrumpf bequem nach
innen in die horizontale Lage umlegen (siehe Fig. 2b)
Um die feststehenden Halteelemente 12 in der gewünschten
Position zu halten, sind Auflagestücke 16 vorgesehen, auf
welchen die feststehenden Halteelemente 12 abgelegt werden
können. Vorzugsweise sind die Auflagestücke 16 mit einer
Aufnahmegabel ausgestattet, in welcher die Halteelemente
festgeklemmt werden.
Wie in Fig. 2b ersichtlich ist, verlaufen die feststehenden
Halteelemente in Bezug auf die Horizontale etwas nach innen
geneigt, wobei durch eine Veränderung der Position eines
Auflagestückes 16 entlang einer Querstrebe 3 oder 4 der
Neigungswinkel und damit die Lage eines Bootsrumpfes 17
eingestellt werden kann.
Fig. 3 zeigt in einer schematischen Schnittansicht den
Querträger 3 mit eingeklappten Aufnahmeeinheiten 5, 6, in
welchen jeweils ein Bootsrumpf 7, 17 lagert. Um eine sichere
Fixierung der Aufnahmeeinheiten 5, 6 in der einklappten
Position zu gewährleisten, sind die Grundelemente 8, 9 der
Aufnahmeeinheiten 5, 6 durch eine Querstrebe 18 fest
miteinander verbunden. Die Querstrebe 18 weist in ihren
Endbereichen Befestigungswinkel 19 auf. Die
Befestigungswinkel 19 sind vorzugsweise mittels nicht
dargestellter Schraubenelemente derart ausgestaltet, dass
sowohl die Befestigungshöhe der Querstrebe 18 als auch der
Montageabstand zwischen den Grundelemente 8, 9 in einem
gewissen Rahmen variabel angepasst werden kann. Auf der
Querstrebe 18 und einer weiteren Querstrebe an dem
beabstandeten Querträger 4 lassen sich vorzugsweise weitere
Bestandteile des Katamarans wie Mastenteile und Beams
verstauen. Die Montagestücke 10 sind am Querträger 3
vorzugsweise so beabstandet, dass im einklappten Zustand der
Aufnahmeeinheiten darin befindliche Katamaranrümpfe gerade
nicht berühren und mittels Dämpfungsmittel 20 gegeneinander
abgestützt werden können. Dadurch lässt sich eine sehr
stabile Transportposition der Rümpfe realisieren. Der Abstand
der Halteelemente 12, 13 kann über Verbindungsstücke 21, 22,
welche sich an den Grundelementen 8, 9 im Wesentlichen
beliebig verschieben und fixieren lassen, auf den Querschnitt
des aufzunehmenden Rumpfes oder eines anderen Gegenstandes
angepasst werden.
Um die Stabilität der feststehenden Halteelemente 13 zu
verbessern weisen diese zusätzlich zwischen Halteelement 13
und Verbindungsstück 22 eine Stütze 23 auf.
Im Bereich der Halteabschnitte 12a bzw. 13a der Halteelemente
12, 13 werden die Halteelemente zur Vermeidung von
Beschädigungen an einem aufzunehmenden Rumpf jeweils von
einem dickwandigen Kunststoffschlauch umgeben.
1
Dachträgersystem
2
Pkw
3
Querträger
4
Querträger
5
Aufnahmeeinheit
6
Aufnahmeeinheit
7
Katamaranrumpf
8
Grundelement
9
Grundelement
10
Montagestück
10
a Moantagestück
11
Schwenkachse
12
feststehendes Halteelement
12
a Halteabschnitt
13
schwenkbares Halteelement
13
a Haltesabschnitt
14
Gurtband
15
Gurtband
16
Auflagestück
17
Katamaranrumpf
18
Querstrebe
19
Befestigungswinkel
20
Dämpfungsmittel
21
Verbindungsstück
22
Verbindungsstück
23
Stütze
Claims (16)
1. Vorrichtung zum Transport von länglichen Gegenständen,
insbesondere Rümpfen (7, 17) eines Mehrrumpfbootes auf einem
Fahrzeug, vorzugsweise auf dem Dach eines Fahrzeugs (2) mit
wenigstens zwei auf dem Fahrzeug montierbaren Querträgern (3,
4), dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Aufnahmeeinheit
(5, 6) an einem Querträger auf wenigstens einer Seite im
Bereich der Querträgerenden derart angebracht ist, dass die
Aufnahmeeinheiten (5, 6) zum Be- und Entladen für eine
Aufnahme des länglichen Gegenstandes (7, 17) von einer
Transportposition in eine Aufnahmeposition umklappbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Aufnahmepositon ein länglicher Gegenstand
selbsttätig haltend in die Aufnahmeeinheiten einlegbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinheiten (5, 6) in der
Aufnahmeposition zum größten Teil, vorzugsweise ganz über die
Breite des Fahrzeugdachs herausgeklappt sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinheiten (5, 6) ein
klappbar am Querträger angelenktes Grundelement (8, 9)
umfassen, an welchem Aufnahmeorgane (12, 13) für den
länglichen Gegenstand (7, 17) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeorgane ein erstes am
Grundelement (8, 9) festangeordnetes Halteelement (12) und
ein zweites am Grundelement (8, 9) schwenkbar angeordnetes
Halteelement (13) aufweisen, wobei das schwenkbar angeordnete
Halteelement (13) im herausgeklappten Zustand des
Grundelements (8, 9) in Richtung Fahrzeug betrachtet außen
montiert ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Halteabschnitt (12a) des
fest angeordneten Halteelements (12) im herausgeklappten
Zustand des Grundelements (8, 9) ungefähr vertikal und im
eingeklappten Zustand des Grundelements (8, 9) ungefähr
horizontal verläuft.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Halteabschnitt (13a) des
schwenkbar angeordneten Halteelements (13) im
herausgeklappten Zustand des Grundelements (8, 9) sich aus
einer Position, in welcher der Halteabschnitt (13a) ungefähr
vertikal verläuft, in eine Position nach außen schwenken
lässt, in welcher der Halteabschnitt (13a) ungefähr
horizontal verläuft.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite
Halteelement (12, 13) mit einem flexiblen, zugaufnehmenden
Verbindungsmittel (14) derart miteinander in Verbindung
stehen, dass bei Belastung des Verbindungsmittels (14) durch
das Gewicht eines darauf aufliegenden Gegenstands (7, 17) das
zweite schwenkbare Halteelement (13) gegen das erste
feststehende Halteelement (12) gezogen wird.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder zweite
Halteelement (12, 13) am Grundelement (8, 9) vor einer
Fixierung verschiebbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Grundelement (8, 9) an einem
Montagestück (10) angelenkt ist, das sich am Querträger vor
einer Fixierung verschieben lässt.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das feststehende Halteelement
(12) im einklappten Zustand des Grundelements (8, 9) auf
einem am Querträger (3, 4), vorzugsweise vor einer Fixierung
verschiebbaren Auflagestück (16) ruht.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das feststehende Halteelement
(12) im einklappten Zustand des Grundelements (8, 9) in Bezug
auf die Horizontale schräg verläuft.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an zwei Querträgern (3, 4) an
gegenüberliegenden Enden eines jeden Querträgers jeweils
spiegelsymmetrisch eine Aufnahmeeinheit (5, 6) montiert ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die auf einem Querträger (3, 4)
gegenüberstehenden Aufnahmeeinheiten (5, 6) im einklappten
Zustand mit einer Querstrebe (18) verbindbar sind.
15. Aufnahmeeinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 10 für
einen Fahrzeugdachträger.
16. Verwendung einer Aufnahmeeinheit nach einem der
Ansprüche 2 bis 10 als Aufnahmeeinheit für einen Slipwagen.
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