DE4008619C1 - Skip or container handling system - incorporates crane with grab mounted on lorry - Google Patents
Skip or container handling system - incorporates crane with grab mounted on lorryInfo
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Containerentsorgungsanordnung
mit einem Mobilkran mit einer hydraulisch betätigbaren,
an dem Mobilkran drehbeweglich aufgehängten Greifzange,
die zwei gegenüberliegend angeordnete und hydraulisch ge
geneinander verschiebbare Greifbacken aufweist, die form
schlüssig mit Greifklauen jeweils den Stirnrand eines
Containers zu dessen Anheben, Kippen und Absenken hinter
greifen.
Zum Entsorgen von beispielsweise Baustellen ist es be
kannt, einen Großcontainer zur Baustelle zu bringen und
dort mit Abfällen, insbesondere Bauschutt und weiteren
Abfällen der am Bau beschäftigten Handwerker zu füllen
und anschließend wegzufahren. Dabei steht an der Baustel
le ein einziger Container, in dem alle Abfälle, unabhän
gig von der Zusammensetzung und der Qualität der Abfälle
gesammelt werden. Es besteht nicht die Möglichkeit, die
Abfälle so zu sammeln, daß hinsichtlich Sortenreinheit
und Werthaltigkeit der Rest- und ggf. Altbaustoffe unter
schieden wird zwischen Bauschutt, metallischen Abfällen
und anderen nichtmetallischen Abfällen. Hinzu kommt, daß
die Leerfahrt relativ teuer ist, weil ein Lastkraftwagen
lediglich einen Container zur Entsorgungsstelle fahren
kann, so daß also die Hälfte der Fahrten mit derartigen
Containern Leerfahrten darstellen.
In der DE-Z. "Glückauf" 1986, Nr. 6, S. 415 ist ein Mo
bilkran dargestellt, der einen Baggerarm aufweist, an
dessen äußerem Ende eine hydraulisch zu betätigende
Greifzange angeordnet ist, mit der die Handhabung von im
Bergbau benutzten Loren möglich ist. Mit diesem Gerät
können die Loren vom Boden angehoben, gekippt und ent
leert sowie anschließend wieder auf den Boden abgesetzt
werden, und zwar nur an einer bestimmten Stelle bzw. im
Schwenkbereich des Krans.
Dieses bekannte Gerät ist für den Materialumschlag und
den Massenguttransport in einem begrenzten räumlichen Be
reich geeignet. Es ist sehr ausladend gebaut und nicht
unter Aspekten einer geringen Beanspruchung von Nutzvolu
men und Nutzgewicht des Traggerätes konzipiert.
Ein Transport der Container bzw. Loren über längere
Strecken auf öffentlichen Straßen ist weder vorgesehen
noch zulässig. Der Transport dieses Gerätes selbst von
einer Einsatzstelle zu einer anderen Einsatzstelle er
folgt auf einem speziell für diesen Zweck vorgesehenen,
auf öffentlichen Straßen zugelassenen Sonderfahrzeug,
insbesondere einem Tieflader.
Aus der DE-OS 17 81 464 ist ein Universal-Container-Sta
pel- und -Verladegerät zum Stapeln und zum Transport von
Groß-Containern mit einem Gewicht von 20 bis 40 t be
kannt. Dieses Gerät ist für die Handhabung von See- und
Großraumcontainern bestimmt. Es wird für den Massengut
transport und für den Materialumschlag in einem begrenz
ten lokalen Bereich innerhalb eines bestimmten Einsatz
zeitraumes eingesetzt. Ein Transport dieser Großraumcon
tainer auf öffentlichen Straßen ist nicht vorgesehen und
auch nicht zulässig. Als Entsorgungsanordnung ist dieses
bekannte Gerät nicht anwendbar.
Aus der DE-OS 30 23 894 ist ein Kippgerät für Kräne be
kannt, das zwei Dreharme und eine Kippvorrichtung zum
Aufnehmen und Kippen von Behältern aufweist, insbesondere
zum Kippen von im Bergbau eingesetzten Loren oder Förder
wagen. Dieses Kippgerät hat einen am Hebezeug des Krans
anschließbaren Querträger und am Querträger verschieblich
angeordnete, abkragende Ständer, an deren freien Enden
die Dreharme gelagert sind. An den Dreharmen, die an ih
ren Aufnahmeenden bügelförmig ausgebildet sind, sind Auf
nahmeplatten angeordnet, die aus elastisch verformbarem
Kunststoff hergestellt sind. Diese Aufnahmeplatten sind
an den Dreharmen angeschraubt, so daß sie leicht aus
tauschbar sind und dadurch das Kippgerät an verschiedene
Größen und Formen der aufzunehmenden Behälter angepaßt
werden kann.
Auch dieses Gerät ist für den Massenguttransport und für
den Materialumschlag in einem begrenzten lokalen Gebiet
bestimmt. Ein Transport von Behältern oder Containern von
einer Stelle zu einer anderen weiter entfernten Stelle
ist nicht vorgesehen.
Aus der US-PS 36 70 912 sind eine Greifzange und zugehö
rige Container bekannt, wobei die Greifzange an einem
Kettenzug bzw. einem Lagerplatzkran aufgehängt ist. An
den beiden äußeren Enden zweier Teleskoparme sind zwei
Greifbacken angeordnet, an deren unteren Enden je eine
etwa dreieckförmige Klaue drehbeweglich angeordnet ist.
Ein Kniehebel ist mit seinem einen Ende drehfest mit der
Klaue verbunden und mit seinem anderen Ende drehbeweglich
an der Kolbenstange eines Hydraulikzylinders angeschlos
sen. Durch Ausfahren bzw. Einziehen der Kolbenstange des
Hydraulikzylinders wird die Klaue um einen bestimmten Be
trag gedreht.
Der zugehörige Container hat zwei gegenüberliegende pa
rallel zueinander verlaufende Containerwände, an denen je
zwei Winkelprofile befestigt sind, die zum oberen Rand
des Containers hin konvergieren und die zwei Schenkel ei
nes gleichschenkligen Dreiecks darstellen. In etwa mitt
lerer Höhe des Containers ist zwischen den zwei Winkel
profilen ein horizontal angeordnetes Bodenprofil vorgese
hen. Das Bodenprofil und die beiden oberen Bereiche der
Winkelprofile schließen einen dreieckförmigen nach außen
hin offenen Eingriffsraum ein, der die Form einer Klaue
hat.
Um die Behälter bewegen zu können, müssen die Klauen im
mer zwischen den Winkelprofilen und dem Bodenprofil ver
riegelt sein. Ein einfaches Untergreifen unter einen
Tragrahmen oder unter einen Kragen ist nicht möglich.
Die bekannte Greifzange kann Container nur an derjenigen
Seite aufnehmen, an der die Eingriffsräume vorgesehen
sind. Wenn die Behälter etwa von Hand so umgestellt wor
den sind, daß ihre Eingriffsöffnungen zueinander weisen,
so ist ein Arbeiten mit dieser Greifzange nicht möglich.
Da die gegenüberliegenden Behälterwände parallel zueinan
der verlaufen, können diese Behälter lediglich aufgesta
pelt, nicht aber ineinander gestapelt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Container
entsorgungsanordnung zu schaffen, die den besonderen An
forderungen für ein mobiles, im öffentlichen Straßenver
kehr eingesetztes Gerät genügt und mit der es möglich
ist, Rest- und Altstoffe in der jeweils anfallenden Form
und Menge am Ort der Entstehung getrennt zu erfassen so
wie mit einer einzigen Trageeinrichtung den Container zu
greifen, zu heben, zu kippen, zu entleeren und abzusen
ken.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
- a) daß ein Lastkraftwagen mit einem Autokran zum Anheben, Kippen und Absenken von Containern vorgesehen ist, die leer auf dem Lastkraftwagen zur Entsorgungsstelle ge bracht, dort mittels des Autokrans von dem Lastkraft wagen abgeladen und später gefüllt mit Entsorgungsma terial mittels des Autokrans auf den Lastkraftwagen aufgeladen und von der Entsorgungsstelle weggebracht werden,
- b) daß an den beiden unteren Enden der Greifbacken je ein um eine horizontale Achse schwenkbeweglich gelagerter und schwenkbar angetriebener Klauenträger vorgesehen ist, an dem je eine Greifklaue angeordnet ist,
- c) daß viele untereinander gleiche Container vorgesehen sind, die gegenüberliegende nach außen offene Klauen eingriffstaschen für die Greifklauen aufweisen und
- d) daß als Container ein sich nach unten konisch verjün gender Behälter vorgesehen ist, an dessen oberem Ende ein Kragen mit senkrecht und parallel zueinander ver laufenden Wänden angebracht ist.
Diese Containerentsorgungsanordnung enthält als Last
kraftwagen einen im öffentlichen Straßenverkehr zugelas
senen Lastkraftwagen mit einer Ladefläche, an deren hin
terem Ende bzw. Heck ein Autokran angeordnet ist. Die in
dieser Containerentsorgungsanordnung benutzten Container
haben eine Höhe von etwa 1 m sowie eine Breite und eine
Länge von ebenfalls je etwa 1 m, mithin also ein Volumen
von etwa 1 m3. Das übliche maximale Füllgewicht dieser
Container liegt bei etwa 2 t.
Da die Container sich nach unten hin verjüngen, ist es
möglich, mehrere leere Container ineinander zu stapeln,
so daß man für etwa drei bis fünf Lastfahrten mit nur ei
ner einzigen Leerfahrt auskommt.
Des weiteren empfiehlt es sich, daß die an den unteren
Enden der Greifbacken angeordneten Klauenträger an den
Greifbacken mittels eines Schwenkbolzens schwenkbeweglich
gelagert und weiter oben mittels eines Drehbolzens mit je
einem Hydraulikzylinder drehbeweglich verbunden sind. -
Das bedeutet, daß sich die Klauenträger gegenüber den
Greifbacken bewegen können, wobei die Klauenträger durch
den Hydraulikzylinder bewegt und in Abhängigkeit von der
Lage der Kolbenstange festgelegt werden.
Hierbei sind zweckmäßig die Kolbenstange der Hydraulik
zylinder an den Klauenträgern und die Zylinder der Hy
draulikzylinder weiter oben an der Greifzange drehbar an
geordnet.
Dabei kann an den Klauenträgern je eine Greifklaue in
Form einer nach innen vorstehenden Leiste vorgesehen
sein. - Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, daß der an
der Greifzange hängende Container eine solche Schräglage
bzw. Schrägstellung einnimmt, die durch die Schrägstel
lung der Klauenträger bestimmt ist.
Zweckmäßig sind die beiden Greifklauen der einander ge
genüberliegenden Klauenträger in gleicher Höhe angeord
net.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die im oberen Bereich des Containers nach außen hin
offenen Klaueneingriffstaschen die Greifklauen mit mög
lichst wenig Spiel aufnehmen. - In die Klaueneingriffsta
schen passen die Greifklauen formschlüssig hinein, so daß
die Drehbewegungen der Greifklauen auch von dem Container
als Kippbewegungen mitgemacht werden müssen.
Damit der Fahrer ohne weiteres feststellen kann, ob die
Greifzange die richtige Position gegenüber dem Container
hat, können zweckmäßig an den die Klaueneingriffstaschen
aufweisenden Wänden der Container und an den Greifbacken
der Greifzange Führungen vorgesehen sein.
In dem Container kann ein verschließbarer Innenbehälter
vorgesehen sein, der eine Außenrippung aufweist. - Da
durch ist es möglich, Materialien zu entsorgen, die nicht
in den Container selbst hineingefüllt werden können, da
sie das Material des Containers angreifen, wie es etwa
bei Säuren oder dergleichen der Fall ist.
Hierbei kann der Innenbehälter aus einem den aufnehmenden
Stoffen gegenüber resistenten Material bestehen. Je nach
zu entsorgendem Sondermüll bzw. Gefahrenmüll kann der In
nenbehälter aus einem elastischen oder hitzebeständigen
oder unbrennbaren bzw. nicht entflammbaren Material be
stehen. Dabei ist das Material, aus dem der Innenbehälter
besteht, auf den zu entsorgenden Sondermüll bzw. Gefah
ren- oder Giftmüll abgestimmt. Der Innenbehälter und der
Außenbehälter sind zweckmäßig mit einer Schließvorrich
tung für einen Deckel versehen.
Es kann zweckmäßig sein, wenn an dem Innenbehälter eine
Leckageanzeige vorgesehen ist. Normalerweise genügt es,
wenn die Container im Querschnitt viereckig, insbesondere
quadratisch sind. Mitunter ist es günstiger, wenn die
Container im Querschnitt rund sind und die Eingriffs
klauen entsprechend kreissegmentförmig ausgebildet sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispieles des näheren er
läutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht auf eine Greifzange, teil
weise im Schnitt, und einen Container,
Fig. 2 eine Seitenansicht auf die Greifzange und den
Container in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 1,
Fig. 4 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles IV
der Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Figur
IV und
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung des Bereiches VI
der Fig. 1.
In der Zeichnung ist ein Hebegerät dargestellt, das Teil
eines Containerentsorgungssystems bzw. einer Container
entsorgungsanordnung ist. Die Containerentsorgungsanord
nung besteht im wesentlichen aus einem in der Zeichnung
im einzelnen nicht dargestellten Lastkraftwagen und einem
auf dem Lastkraftwagen angeordneten hydraulisch betriebe
nen Hebegerät.
Das Hebegerät besteht aus einer in der Zeichnung nicht
dargestellten Hubvorrichtung, etwa einem Autokran, aus
einer hydraulisch betätigbaren Drehvorrichtung 1 und ei
ner Greifzange 2, die einen Container 3 trägt.
Die Leitungen zum Zu- und Abführen des hydraulischen Ar
beitsmediums zu der Drehvorrichtung 1 sind nicht darge
stellt, um das Verständnis der Zeichnung nicht zu er
schweren. Desgleichen sind auch die Leitungen zum Zu- und
Abführen des hydraulischen Arbeitsmediums zu den anderen
hydraulisch zu betätigenden Bauteilen nicht dargestellt.
Die Drehvorrichtung 1 ist über eine Achse 4 mit einem
Querträger 5 fest verbunden. An beiden Enden des Querträ
gers 5 ist je ein Führungsgehäuse 6, 7 vorgesehen. Das
Führungsgehäuse 6 stellt ein sich in Längsrichtung er
streckendes, an beiden Enden offenes kastenförmiges Ge
häuse dar, in dem zwei Längsführungen 8, 9 gebildet sind,
die in gleicher Höhe angeordnet und durch eine senkrechte
Wand 10 voneinander getrennt sind. Desgleichen sind durch
das Führungsgehäuse 7 sich in Längsrichtung erstreckende
Führungen 11 und 12 gebildet, die ebenfalls in gleicher
Höhe angeordnet und durch eine senkrechte Wand 13
voneinander getrennt sind.
Die Führungsgehäuse 6 und 7 verlaufen in gleicher Höhe
parallel zueinander. Das bedeutet, daß auch die Führungen
8, 9 und 11, 12 ebenfalls in gleicher Höhe parallel zuei
nander angeordnet sind. Die beiden Führungsgehäuse 6 und
7 sind durch ein Querblech 14, das unterhalb der Füh
rungsgehäuse 6 und 7 sowie parallel zu dem Querträger 5
angeordnet ist, verbunden.
In den beiden Führungsgehäusen 6 und 7 sind zwei Greif
backen 15 und 16 längsverschieblich geführt. Die Greif
backe 15 hat zwei parallel zueinander angeordnete Arme 17
und 18, die jeweils aus einem waagrechten Holm 19, 20 und
einem senkrechten Balken 21,22 bestehen. Die beiden Arme
17 und 18 sind durch einen Querbalken 23 im oberen Be
reich der senkrechten Balken 21, 22 sowie durch eine
Querwand 24 am unteren Ende der senkrechten Balken 21 und
22 fest verbunden. Der Holm 19 ist in der äußeren Führung
11 des Führungsgehäuses 7 geführt, während der zugehörige
Holm 20 in der äußeren Führung 8 des Führungsgehäuses 6
geführt ist.
Entsprechend der Greifbacke 15 ist auch die Greifbacke 16
ausgebildet. Auch diese besteht aus zwei parallel zuei
nander angeordneten Armen 25 und 26, die jeweils aus
einem waagrechten Holm 27, 28 und einem senkrechten Balken
29, 30 bestehen. Die senkrechten Balken 29, 30 sind an ih
rem oberen Ende durch einen Querbalken 31 und an ihrem
unteren Ende durch eine Querwand 32 miteinander verbun
den.
In der Führung 8 sind Gleitklötze 33 und 34 sowie in der
Führung 9 Gleitklöze 35 und 36 vorgesehen. Auch in den
Führungen 11 und 12 sind Gleitklötze 37 und 38 angeord
net.
Mitten zwischen den Führungsgehäusen 6 und 7 ist eine
Halterung 39 angeordnet, die nach der Darstellung in Fig.
1 von links unten schräg nach rechts oben verläuft.
am unteren linken Ende 40 der Halterung 39 ist in einem
Gelenk 41 ein Hydraulikzylinder 42 gelagert, der mit sei
ner Kolbenstange 43 über einen Lagerbock 44 an dem Quer
balken 31 der Greifbacke 16 angreift. Entsprechend ist am
oberen Ende 45 der Halterung 39 in einem Gelenk 46 ein
Hydraulikzylinder 47 gelagert, der mit seiner Kolbenstan
ge 48 an dem Querbalken 23 der Greifbacke 15 angreift.
An den Querwänden 24, 32 sind Klauenträger 49, 50 angeord
net. Der Klauenträger 50 ist näherungsweise dreieckförmig
ausgebildet und hat in der Mitte unten einen Schwenkbol
zen 51 und senkrecht darüber einen Drehbolzen 52. Der
Schwenkbolzen 51 ist in einer Lagerbohrung 53 in der
Querwand 32 drehbeweglich gelagert. Zwischen dem Klauen
träger 50 und dem oberen Ende des Balkens 29 ist ein Hy
draulikzylinder 54 schrägliegend angeordnet. Der Hydrau
likzylinder 54 ist mit seinem Zylinderende 55 an einem
Lagerbock 56 schwenkbeweglich angeordnet, während die
Kolbenstange 57 in ihrem Kolbenstangenauge 58 an dem
Drehbolzen 52 des Klauenträgers 50 drehbeweglich gelagert
ist.
Entsprechend dem Klauenträger 50 ist der Klauenträger 49
an der Querwand 24 mittels eines Schwenkbolzens 59
schwenkbeweglich gelagert. Oberhalb des Schwenkbolzens 59
ist an dem Klauenträger 49 ein Drehbolzen 60 angeordnet.
An dem Drehbolzen 60 ist die Kolbenstange 61 eines Hy
draulikzylinders 62 mit ihrem Kolbenstangenauge 63 gela
gert, wobei der Zylinder 62 mit seinem Zylinderende 64 an
einem Lagerbock 65 am oberen Ende des Balkens 22 schwenk
beweglich gelagert ist. Die Schräglage der beiden Hydrau
likzylinder 54 und 62 ist gleich.
Am unteren Ende des Klauenträgers 50 ist eine Greifklaue
66 vorgesehen, die als horizontale Leiste ausgebildet
ist. Die Greifklaue 66 greift in eine Klaueneingriffsta
sche 67, die an dem Container 3 ausgebildet ist. Entspre
chend ist an dem Klauenträger 49 eine Greifklaue 68 vor
gesehen, die ebenfalls als horizontale Leiste ausgebildet
ist und in eine Klaueneingriffstasche 69 des Containers 3
eingreift.
Als Container 3 ist ein sich nach unten konisch verjün
gender Behälter 70 vorgesehen, an dessen oberem Ende ein
Kragen 71 angeschweißt ist. Die Wände 72 des Behälters 70
verlaufen entsprechend der Konizität des Behälters 70 ge
neigt zur Horizontalen, während die Wände 73 des Kragens
71 senkrecht zur Horizontalen und parallel zueinander
verlaufen. Dadurch ist am unteren Ende des Kragens 71 ein
Absatz 74 gebildet. Die Klaueneingriffstaschen 67 und 69
befinden sich an gegenüberliegenden Seitenwänden des Kra
gens 71.
Wenn der Container 3 von einer bestimmten Stelle zu einer
anderen Stelle gebracht werden soll, werden die beiden
Hydraulikzylinder 42 und 47 im Sinne des Ausfahrens der
Kolbenstangen 43 und 48 mit Druck beaufschlagt. Dadurch
fahren die Kolbenstangen 43 und 48 aus und öffnen die
Greifzange 2, so daß die Greifbacken 15 und 16 die in Fig.
1 strichpunktiert dargestellte geöffnete Stellung
einnehmen. Anschließend wird die Greifzange 2 über den
Container 3 soweit abgesenkt, bis sich die Greifklauen
66, 68 unmittelbar unterhalb des Absatzes 74 des Con
tainers 3 befinden. Dann wird durch umgekehrte Druckbe
aufschlagung der Hydraulikzylinder 42, 47 die Greifzange 2
geschlossen, so daß die Greifklauen 66, 68 den Absatz 74
untergreifen. Dadurch kann der Container 3 durch die
Greifzange 2 angehoben und an eine andere Stelle gebracht
werden. Hierfür bedarf es eines Einrastens der Greif
klauen 66, 68 in die Klaueneingriffstaschen 67, 69 nicht.
Zum Entleeren eines gefüllten Containers 3 wird, wie
vorstehend beschrieben, die Greifzange 2 über den Con
tainer 3 soweit abgesenkt, bis sich die Greifklauen 66, 68
gegenüber den Klaueneingriffstaschen 67, 69 des Containers
3 befinden. Dann wird durch umgekehrte Druckbeaufschla
gung der Hydraulikzylinder 42, 47 die Greifzange 2 ge
schlossen, so daß die Greifklauen 66, 68 in die Klauenein
griffstaschen 67, 69 fest und mit wenig Spiel eingreifen.
Dadurch ist der Container 3 mit der Greifzange 2 verrie
gelt. Anschließend wird der Container 3 angehoben.
Danach werden die Hydraulikzylinder 54 und 62 in Richtung
des Ausfahrens der Kolbenstangen 57 und 61 mit Druck be
aufschlagt. Dadurch bewegen sich die Drehbolzen 52 und 60
auf den zugehörigen Kreisbögen 75 und 76. Die Klauenträ
ger 49 und 50 werden um die Schwenkbolzen 51 und 59 um
mehr als 90°, je nach zu entleerendem Abfall auch wesent
lich mehr, beispielsweise bis 150° linksherum geschwenkt.
Die gleiche Schwenkbewegung machen auch die Greifklauen
66 und 68 mit und mit diesen auch der Container 3, der
fest mit den Greifklauen 66 und 68 verriegelt ist. Die
gekippte Stellung der Hydraulikzylinder 54, 62, der
Klauenträger 49, 50 und des Containers 3 sind in Fig. 2
und Fig. 4 strichpunktiert dargestellt. Nachdem in die
ser Kippstellung der Container 3 entleert ist, werden die
Hydraulikzylinder 54, 62 in umgekehrter Richtung mit Druck
beaufschlagt, so daß sich die Drehbolzen 52, 60 auf den
zugehörigen Kreisbögen 75, 76 wieder zurück in die Ur
sprungsstellung bewegen. Anschließend kann der Container
3 an einen gewünschten Platz abgestellt werden.
Damit die Kolbenstange 57, 61 und die Klauenträger 49, 50
sich in die strichpunktierte Kippstellung und wieder zu
rück bewegen können, ist in dem Boden 77 bzw. 78 der
Querwand 32 bzw. 24 eine Ausnehmung 79 bzw. 80 vorgese
hen.
Claims (13)
1. Containerentsorgungsanordnung mit einem Mobilkran mit
einer hydraulisch betätigbaren, an dem Mobilkran dreh
beweglich aufgehängten Greifzange, die zwei gegenüber
liegend angeordnete und hydraulisch gegeneinander ver
schiebbare Greifbacken aufweist, die formschlüssig mit
Greifklauen jeweils den Stirnrand eines Containers zu
dessen Anheben, Kippen und Absenken hintergreifen,
dadurch gekennzeichnet,
- a) daß ein Lastkraftwagen mit einem Autokran zum Anhe ben, Kippen und Absenken von Containern (3) vorge sehen ist, die leer auf dem Lastkraftwagen zur Ent sorgungsstelle gebracht, dort mittels des Autokrans von dem Lastkraftwagen abgeladen und später gefüllt mit Entsorgungsmaterial mittels des Autokrans auf den Lastkraftwagen aufgeladen und von der Entsor gungsstelle weggebracht werden,
- b) daß an den beiden unteren Enden der Greifbacken (15′, 16) je ein um eine horizontale Achse schwenkbe weglich gelagerter und schwenkbar angetriebener Klauenträger (49, 50) vorgesehen ist, an dem je eine Greifklaue (15, 16) angeordnet ist,
- c) daß viele untereinander gleiche Container (3) vor gesehen sind, die gegenüberliegende, nach außen of fene Klaueneingriffstaschen (67, 69) für die Greif klauen (15, 16) aufweisen und
- d) daß als Container (3) ein sich nach unten konisch verjüngender Behälter (70) vorgesehen ist, an des sen oberem Ende ein Kragen (71) mit senkrecht und parallel zueinander verlaufenden Wänden (73) ange bracht ist.
2. Containerentsorgungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die an den unteren Enden der
Greifbacken (15, 16) angeordneten Klauenträger (49, 50)
an den Greifbacken (15, 16) mittels eines Schwenkbol
zens (59) schwenkbeweglich gelagert und weiter oben
mittels eines Drehbolzens (60) mit je einem Hydraulik
zylinder (42, 47) drehbeweglich verbunden sind.
3. Containerentsorgungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstangen (57, 61)
der Hydraulikzylinder (54, 62) an den Klauenträgern
(49, 50) und die Zylinder der Hydraulikzylinder (54, 62)
weiter oben (55) an der Greifzange (2) drehbar ange
ordnet sind.
4. Containerentsorgungsanordnung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Klauenträgern (49, 50) je eine Greifklaue (66, 68)
in Form einer nach innen vorstehenden Leiste (66, 68)
vorgesehen ist.
5. Containerentsorgungsanordnung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Greifklauen (66, 68) der einander gegenüberlie
genden Klauenträger (49, 50) in gleicher Höhe angeord
net sind.
6. Containerentsorgungsanordnung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
im oberen Bereich des Containers (3) nach außen hin
offenen Klaueneingriffstaschen (67, 69) die Greifklauen
mit möglichst wenig Spiel aufnehmen.
7. Containerentsorgungsanordnung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an
den die Klaueneingriffstaschen (67, 69) aufweisenden
Wänden (73) der Container (3) und an den Greifbacken
(15, 16) der Greifzange (2) Führungen vorgesehen sind.
8. Containerentsorgungsanordnung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Container (3) ein verschließbarer Innenbehälter
vorgesehen ist, der eine Außenrippung aufweist.
9. Containerentsorgungsanordnung nach wenigsten einem
der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Innenbehälter aus einem den aufzunehmenden Stof
fen gegenüber resistenten Material besteht.
10. Containerentsorgungsanordnung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Innenbehälter aus einem elastischen oder hitzebe
ständigen oder unbrennbaren bzw. nicht entflammbaren
Material besteht.
11. Containerentsorgungsanordnung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Innenbehälter eine Leckageanzeige vorgesehen
ist.
12. Containerentsorgungsanordnung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Container (3) im Querschnitt viereckig, insbeson
dere quadratisch sind.
13. Containerentsorgungsanordnung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Container (3) im Querschnitt rund sind und die
Greifklauen (15, 16) entsprechend kreissegmentförmig
ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904008619 DE4008619C1 (en) | 1990-03-17 | 1990-03-17 | Skip or container handling system - incorporates crane with grab mounted on lorry |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904008619 DE4008619C1 (en) | 1990-03-17 | 1990-03-17 | Skip or container handling system - incorporates crane with grab mounted on lorry |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4008619C1 true DE4008619C1 (en) | 1991-10-17 |
Family
ID=6402450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904008619 Expired - Lifetime DE4008619C1 (en) | 1990-03-17 | 1990-03-17 | Skip or container handling system - incorporates crane with grab mounted on lorry |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4008619C1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0641685A1 (de) * | 1993-09-07 | 1995-03-08 | Riedel und Söhne oHG | Vorrichtung zur Sicherung des Transportes von Behältnissen |
| DE4417156A1 (de) * | 1994-05-17 | 1995-11-23 | Riedel & Soehne Ohg | Container für ein Containerentsorgungsanordnung |
| DE19509629C1 (de) * | 1995-03-17 | 1996-08-22 | Riedel & Soehne Ohg | Lagerkörper |
| DE19503140C2 (de) * | 1994-12-29 | 1999-05-12 | Bauer Heinz Dieter | Baustoffcontainer |
Citations (3)
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| DE3023894A1 (de) * | 1980-06-26 | 1982-01-14 | Rudolf Tecklenborg Ing. grad. GmbH & Co KG Baumaschinen, Transport- und Hebegeräte, 4712 Werne | Kippgeraet fuer kraene |
-
1990
- 1990-03-17 DE DE19904008619 patent/DE4008619C1/de not_active Expired - Lifetime
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| Title |
|---|
| DE-Z.: "Glückauf", 1986, Nr.6, S.415 * |
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| EP0732297A3 (de) * | 1995-03-17 | 1998-07-01 | Riedel und Söhne oHG | Lagerkörper |
| US5803613A (en) * | 1995-03-17 | 1998-09-08 | Riedel Und Sohnne Ohg | Bearing body |
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