DE4008117A1 - Beschleunigungsdetektor - Google Patents
BeschleunigungsdetektorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Beschleunigungsdetektor,
insbesondere einen Beschleunigungsdetektor, um das
Klopfen in einem Verbrennungsmotor abzutasten.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Beispiel eines Beschleunigungs
detektors, bei dem die Erfindung Anwendung finden kann.
Der Beschleunigungsdetektor weist ein Gehäuse 1, welches
einen ringförmigen Hohlraum 2 bildet, und eine ringförmige
Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 auf, die innerhalb des
Hohlraumes 2 angeordnet ist. Das Gehäuse 1 umfaßt eine
rohrförmige, elektrisch leitfähige metallische Buchse 4
mit einem Durchgangsloch 5 und einem Flansch 6. Das Gehäuse
1 hat ferner ein ringförmiges, aus Kunstharz bestehendes
Außengehäuse 7, das mit einem Bindemittel 7 a mit dem
Flansch 6 der Buchse 4 verbunden ist, so daß der Hohlraum
2 darin ausgebildet ist.
Das Außengehäuse 7 hat weiterhin einen Verbinder 8, der
sich vom Außengehäuse 7 radial nach außen erstreckt, so daß
ein externer Außenanschluß 9 sich durch den Verbinder 8
erstrecken kann, um ein Ausgangssignal von der Beschleunigungs-
Wandleranordnung 3 abzugreifen, die in dem Hohlraum 2 angeordnet
ist. Die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 weist ferner
folgendes auf: ein ringförmiges piezoelektrisches Element,
das auf einer Anschlußplatte 10 angeordnet ist; einen Ausgangs
anschluß 12 in Form einer Beilagscheibe mit einer Leitung 12 a,
welche mit dem externen Außenanschluß 9 verbunden ist; eine
elektrisch isolierende Beilagscheibe 13, die auf dem Ausgangs
anschluß 12 angeordnet ist; ein ringförmiges Trägheitsgewicht
14, das auf der isolierenden Beilagscheibe 13 sitzt; und
eine mit Gewinde versehene, ringförmige Sicherungsmutter 15,
die mit einem Gewinde 4 a der rohrförmigen Buchse 4 in Gewinde
eingriff steht.
Wie in Fig. 3 dargestellt, besteht der Ausgangsanschluß 12
aus einem relativ dünnen Metallblech und umfaßt ein im
wesentlichen ringförmiges Teil 12 b, eine Verbindungslasche
12 c, die sich von dem ringförmigen Teil 12 b im wesentlichen
radial nach außen erstreckt, sowie die Leitung 12 a für einen
externen Anschluß. Ein elektrisch isolierendes Band oder Rohr
16 ist auf der rohrförmigen Buchse 4 derart angeordnet, daß
die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 gegenüber der Buchse 4
isoliert ist, auch wenn der Ausgangsanschluß 12 sowie das
piezoelektrische Element 11 exzentrisch zusammengebaut sind.
Wie aus den Fig. 4 bis 7 ersichtlich, hat die ringförmige
Sicherungsmutter 15 ein Innengewinde 15 a in ihrer Innenumfangs
fläche sowie ein Paar von Eingriffsnuten 15 b, die in einer
von ebenen Stirnflächen 15 c ausgebildet sind, um darin ein
Werkzeug 18 aufzunehmen, um die Sicherungsmutter 15 um die
Buchse 4 herum zu drehen und dadurch für einen Gewindeeingriff
der Sicherungsmutter 15 mit dem Gewinde 4 a der Buchse 4 zu
sorgen, wie es in Fig. 7 dargestellt ist. Aus dieser Fig. 7
ist ersichtlich, daß die Eingriffsnuten 15 b sich vom Innenumfang
zum Außenumfang radial erstrecken und dabei durch das Innen
gewinde 15 a der Sicherungsmutter 15 hindurchgehen.
Um die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 innerhalb des
Hohlraumes elastisch zu lagern und gegen unerwünschte
Umgebungsbedingungen zu schützen, ist der übrige Raum des
Hohlraumes 2 des Gehäuses 1, der nicht von der Beschleunigungs-
Wandleranordnung 3 eingenommen wird, im wesentlichen mit
einem elastischen Füllmaterial 17 aus einem aushärtbaren Harz
gefüllt.
Das Füllmaterial 17 muß ausreichend elastisch sein, nachdem
es ausgehärtet ist, um eine Bewegung des Trägheitsgewichtes
14 relativ zum Gehäuse 1 zu ermöglichen, wenn eine Beschleuni
gung auf das Trägheitsgewicht 14 wirkt, so daß das piezo
elektrische Element 11 ein Spannungssignal proportional zu dem
Druck erzeugt, der darauf ausgeübt wird durch die Relativ
bewegung des Trägheitsgewichtes 14 gegen das piezoelektrische
Element 11.
Wenn der Beschleunigungsdetektor in Betrieb ist, ist er
an dem nicht dargestellten Motor mit einer geeigneten, nicht
dargestellten Schraube fest montiert, die durch das Durchgangs
loch 5 des Gehäuses 1 eingesetzt ist. Die Beschleunigung oder
die Vibration des Verbrennungsmotors erzeugt eine Bewegung
des Trägheitsgewichtes 14 relativ zum Gehäuse 1, welche dafür
sorgt, daß das piezoelektrische Element 11 durch das Trägheits
gewicht 14 belastet wird, so daß ein elektrisches Signal von
dem piezoelektrischen Element 11 erzeugt wird, welches
repräsentativ ist für die Bewegung des Trägheitsgewichtes 14
relativ zum Gehäuse und damit auch zum Motor.
Das elektrische Signal wird von dem externen Außenanschluß 9
abgegriffen und analysiert, um festzustellen, ob es ein
Klopfsignal enthält, welches beim Klopfen des Verbrennungsmotors
erzeugt werden kann. Wenn festgestellt wird, daß ein Klopfsignal
in dem elektrischen Signal enthalten ist, können die Betriebs
parameter zum Betrieb des Motors eingestellt bzw. nachgestellt
werden, um die Ausgangsleistung zu erhöhen oder aber den Kraft
stoffverbrauch zu senken.
Da bei einem herkömmlichen Beschleunigungsdetektor der oben
beschriebenen Art die Eingriffsnuten 15 b in einer ebenen
Stirnfläche 15 c der Sicherungsmutter 15 ausgebildet sind
und sich durch das Innengewinde 15 a hindurch erstrecken,
treten Grate in dem Bereich auf, in welchem sich das Innen
gewinde 15 a und die Eingriffsnuten 15 b kreuzen.
Derartige Grate stören den Gewindeeingriff zwischen der
Sicherungsmutter 15 und der Buchse 4, was einen leichten und
raschen Einbau der Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 behindert.
Wenn diese Grate entfernt werden müssen, sind zusätzliche
Feinarbeiten am Innengewinde 15 a der Sicherungsmutter 15
erforderlich, was die Anzahl von Herstellungsschritten sowie
die Kosten erhöht.
Während der Montage des Beschleunigungsdetektors wird außerdem
ein Werkzeug 18 zum Anziehen der Sicherungsmutter 15 mit den
Eingriffsnuten 15 b in Eingriff gebracht und um deren Achse
gedreht, um die Sicherungsmutter 15 auf der Buchse 4 anzuziehen
und damit die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 fest zu haltern.
Während dieses Vorganges wird das Werkzeug 18 zum Festziehen
oft in Querrichtung hin- und herbewegt, wie es mit einem Pfeil
19 in Fig. 7 angedeutet ist, um das Werkzeug 18 richtig in die
Eingriffsnuten 15 b einzusetzen. Dies führt häufig dazu, daß
das Gewinde 4 a der Buchse 4 von dem Werkzeug 18 beschädigt oder
gar zerstört wird, was das Festziehen der Sicherungsmutter 15
auf der Buchse 4 während einer erneuten Montage des Detektors
schwierig macht.
Beim Festziehen der Sicherungsmutter 15 auf der Buchse 4,
um die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 in dem Gehäuse 1
sicher zu befestigen, wird bei dem oben beschriebenen her
kömmlichen Beschleunigungsdetektor der Ausgangsanschluß 12
ebenfalls gedreht durch die Reibung zwischen den verschiedenen
Komponenten der Beschleunigungs-Wandleranordnung 3. Dies führt
zu einer Verschiebung oder Versetzung der nach oben verlaufenden
Leitung 12 a relativ zum externen Außenanschluß 9, mit dem die
Leitung 12 a verbunden werden muß.
Wenn die Leitung 12 a in ihrer Position mechanisch gehalten
wird von einer geeigneten Einrichtung, wenn beispielsweise
der externe Außenanschluß 9 und die Leitung 12 a verbunden sind,
bewirkt die Drehung des ringförmigen Teiles 12 b des Ausgangs
anschlusses 12 eine Konzentration der Beanspruchung in den
Übergangsbereichen A zwischen dem ringförmigen Teil 12 b und
der Verbindungslasche 12 c, was ein Abbrechen in diesen Uber
gangsbereichen A bewirken kann.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Beschleunigungs
detektor anzugeben, der sich in einfacher und leichter Weise
montieren läßt, ohne daß das Innengewinde der Sicherungsmutter
oder das Gewinde der sie aufnehmenden Buchse bei der Montage
beschädigt werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung in zufriedenstellender
Weise gelöst. Insbesondere treten die Probleme beim Innen
gewinde der Sicherungsmutter nicht auf, und das Werkzeug zum
Anziehen der Sicherungsmutter kann kein Gewinde beschädigen.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß ein Abbrechen bei den
Anschlußteilen in zuverlässiger Weise vermieden wird.
Der erfindungsgemäße Beschleunigungsdetektor weist eine
mit Gewinde versehene Buchse auf, wobei eine Beschleunigungs-
Wandleranordnung auf der Buchse angeordnet ist. Diese Be
schleunigungs-Wandleranordnung umfaßt ein piezoelektrisches
Element, einen Ausgangsanschluß und ein Trägheitsgewicht
sowie eine im wesentlichen ringförmige Sicherungsmutter in
Gewindeeingriff mit der mit Gewinde versehenen Buchse, um
die Beschleunigungs-Wandleranordnung daran sicher zu befestigen.
Bei einer Ausführungsform gemäß der Erfindung kann die
Sicherungsmutter ein Innengewinde in ihrer Innenumfangsfläche
sowie ein Paar von axial verlaufenden Eingriffsnuten aufweisen,
die in ihrer Außenumfangsfläche ausgebildet sind, um darin
ein Werkzeug aufzunehmen, um die Sicherungsmutter um die
Buchse zu drehen.
Bei einer anderen Ausführungsform gemäß der Erfindung kann
der Ausgangsanschluß ein im wesentlichen ringförmiges Teil,
eine Verbindungslasche, die sich für eine externe Verbindung
von dem ringförmigen Teil im wesentlichen radial nach außen
erstreckt, und eine Übergangskehle oder Übergangsausrundung
aufweisen, die in einem Übergangsbereich zwischen dem ring
förmigen Teil und der Lasche ausgebildet ist, um jegliche
Konzentration von Belastungen auf den Übergangsbereich auszu
gleichen. Selbstverständlich können die Sicherungsmutter und
der Ausgangsanschluß der oben beschriebenen Art gemeinsam
verwendet werden.
Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer
Merkmale und Vorteile, anhand der Beschreibung von Ausführungs
beispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine Schnittansicht zur Erläuterung eines
Beispiels eines herkömmlichen Beschleunigungs
detektors;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Beschleunigungsdetek
tor gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Ausgangsanschluß,
der bei dem herkömmlichen Beschleunigungs
detektor verwendet wird;
Fig. 4 eine Draufsicht zur Erläuterung der Sicherungs
mutter eines herkömmlichen Beschleunigungs
detektors;
Fig. 5 eine Schnittansicht längs der Linie V-V in
Fig. 4;
Fig. 6 eine Vorderansicht der Sicherungsmutter gemäß
Fig. 4;
Fig. 7 eine schematische Darstellung zur Erläuterung,
wie das Werkzeug zum Festziehen mit den
Eingriffsnuten in der Sicherungsmutter beim
herkömmlichen Beschleunigungsdetektor in
Eingriff kommt;
Fig. 8 eine Schnittansicht zur Erläuterung des
Aufbaus eines erfindungsgemäßen Beschleunigungs
detektors;
Fig. 9 eine Draufsicht auf den Ausgangsanschluß, der
beim erfindungsgemäßen Beschleunigungsdetektor
verwendet wird;
Fig. 10 eine Seitenansicht des Ausgangsanschlusses
gemäß Fig. 9;
Fig. 11 eine Vorderansicht des Ausgangsanschlusses
gemäß Fig. 9;
Fig. 12 eine Draufsicht zur Erläuterung der Sicherungs
mutter des erfindungsgemäßen Beschleunigungs
detektors;
Fig. 13 eine Schnittansicht längs der Linie XIII-XIII
in Fig. 12;
Fig. 14 eine Vorderansicht der Sicherungsmutter gemäß
Fig. 12 und 13; und in
Fig. 15 eine schematische Darstellung zur Erläuterung,
wie das Werkzeug zum Festziehen mit den
Eingriffsnuten in der Sicherungsmutter des
erfindungsgemäßen Beschleunigungsdetektors
in Eingriff kommt.
Der Beschleunigungsdetektor 20 gemäß der Erfindung hat einen
Grundaufbau, der ähnlich ist wie der Aufbau des Beschleuni
gungsdetektors gemäß Fig. 1. Genauer gesagt, der Beschleuni
gungsdetektor 20 weist ein Gehäuse 1 auf, welches einen ring
förmigen Hohlraum 2 bildet, wobei eine ringförmige Beschleuni
gungs-Wandleranordnung 3 a innerhalb dieses Hohlraumes 2
angeordnet ist. Das Gehäuse 1 umfaßt eine rohrförmige, elektrisch
leitfähige metallische Buchse 4 mit einem Durchgangsloch 5
und einem Flansch 6. Das Gehäuse 1 ist ferner mit einem ring
förmigen, aus Kunstharz bestehenden Außengehäuse 7 versehen,
welches mit einem Bindemittel 7 a mit dem Flansch 6 der Buchse
4 verbunden ist, so daß darin der Hohlraum 2 ausgebildet ist.
Die Buchse 4 hat eine obere Stirnfläche 4 c und eine Innenoberfläche 4 b.
Das Außengehäuse 7 hat einen Verbinder 8, der sich von dem
Außengehäuse 7 radial nach außen erstreckt, so daß ein
externer Außenanschluß 9 mit einem sich nach oben erstrecken
den inneren Ende 9 a durch den Verbinder 8 erstrecken kann,
um ein Ausgangssignal von der Beschleunigungs-Wandleranordnung
3 a abzugreifen, die innerhalb des Hohlraumes 2 angeordnet
ist. Die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 a weist eine
Anschlußplatte 10, die auf dem Flansch 6 der Buchse 4 ange
ordnet ist, ein ringförmiges piezoelektrisches Element 11,
das auf der Anschlußplatte 10 sitzt, sowie einen Ausgangs
anschluß 22 in Form einer Beilagscheibe auf.
Wie am deutlichsten in den Fig. 9 bis 11 dargestellt, ist
der Ausgangsanschluß 22 ein integral ausgebildetes, elektrisch
leitfähiges Teil, das aus einem relativ dünnen Blechmaterial
besteht. Der Ausgangsanschluß 22 umfaßt ein ringförmiges
Hauptteil 22 a, eine Verbindungslasche 22 b, die sich vom
Außenumfang des Hauptteiles 22 a im wesentlichen radial nach
außen erstreckt, eine Leitung 22 c, die sich von der
Verbindungslasche 22 b senkrecht erstreckt und an ihrem Ende
einen Eingriffshaken 22 d hat, der so ausgelegt ist, daß er
sich mit einem oberen Endteil des inneren Endes 9 a des
externen Außenanschlusses 9 verbinden läßt.
Gemäß der Erfindung ist der Ausgangsanschluß 22 außerdem mit
Übergangsausrundungen oder Übergangskehlen 22 e versehen, die
in jedem Übergangsbereich zwischen dem ringförmigen Hauptteil
22 a und der Verbindungslasche 22 b vorgesehen sind, um irgend
welche Konzentrationen von Beanspruchungen der Übergangsbereiche
des Ausgangsanschlusses 22 auszugleichen bzw. zu verhindern.
Die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 a umfaßt ferner eine
elektrisch isolierende Beilagscheibe 13, die auf dem Ausgangs
anschluß 22 angeordnet ist, ein ringförmiges Trägheitsgewicht
14, das auf der isolierenden Beilagscheibe 13 sitzt, sowie
eine ringförmige, mit Gewinde versehene Sicherungsmutter 15,
die mit dem Gewinde 4 a der rohrförmigen Buchse 4 in Gewinde
eingriff steht.
Ein elektrisch isolierendes Band oder Rohr 16 ist auf der
rohrförmigen Buchse 4 angeordnet, so daß die Beschleunigungs-
Wandleranordnung 3 a von der Buchse 4 auch dann isoliert ist,
wenn der Ausgangsanschluß 22 und das piezoelektrische Element
11 exzentrisch zusammengebaut sind.
Die Fig. 12 bis 15 zeigen einen speziellen Aspekt der Erfin
dung. Bei dieser Ausführungsform ist die Sicherungsmutter 25
ein im wesentlichen ringförmiges Teil mit einem rechteckigen
Querschnitt mit einer Außenumfangsfläche 25 a und einer Innen
umfangsfläche 25 b, in welcher ein Innengewinde 25 c ausgebildet
ist. Ein Paar von axialen Eingriffsnuten 25 d sind in der
Außenumfangsfläche 25 a ausgebildet, um darin ein Werkzeug 28
aufzunehmen, um die Sicherungsmutter 25 um die Buchse 4 zu
drehen, wie es in Fig. 15 dargestellt ist.
Die Eingriffsnuten 25 d erstrecken sich axial durch die
Sicherungsmutter 25 zwischen plan verlaufenden Stirnflächen
25 e der Sicherungsmutter 25, und die Eingriffsnuten 25 d haben
jeweils einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt, so daß
das Werkzeug 28 zum Festziehen mit den Eingriffsnuten 25 d in
Eingriff bringbar ist, ohne mit dem Gewinde 4 a der Buchse 4
in Berührung zu kommen oder dies zu beschädigen, wie sich aus
Fig. 15 ergibt.
Um die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 a innerhalb des
Hohlraumes 2 elastisch zu lagern und gegenüber unerwünschten
Umgebungsbedingungen zu schützen, ist der übrige Raum des
Hohlraumes 2 des Gehäuses 1, der nicht von der Beschleunigungs-
Wandleranordnung 3 a eingenommen wird, im wesentlichen mit einem
elastischen Füllmaterial 17 gefüllt, welches aus einem aushärt
baren Harz besteht.
Das Füllmaterial 17 muß ausreichend elastisch sein, nachdem
es ausgehärtet ist, um eine Bewegung des Trägheitsgewichtes
14 relativ zum Gehäuse 1 zu ermöglichen, wenn eine Beschleuni
gung auf das Trägheitsgewicht 14 wirkt, so daß das piezoelek
trische Element ein Spannungssignal proportional zu dem Druck
erzeugt, der darauf durch die Relativbewegung des Trägheits
gewichtes 14 gegen das piezoelektrische Element 11 ausgeübt
wird.
Da beim erfindungsgemäßen Beschleunigungsdetektor 20 die
Eingriffsnuten 25 d so ausgebildet sind, daß sie sich von
der einen planen Stirnfläche 25 e zur anderen planen Stirn
fläche 25 e der Sicherungsmutter 25 am Außenumfang 25 a er
strecken, kreuzen die Eingriffsnuten 25 d das Innengewinde
25 c nicht, so daß keine Grate an diesen Stellen auftreten,
auch wenn die Eingriffsnuten 25 d in die mit Gewinde ver
sehene Sicherungsmutter 25 eingearbeitet werden. Grate, welche
bei der herkömmlichen Bauform gebildet werden, können somit
den Gewindeeingriff zwischen der Sicherungsmutter 25 und der
Buchse 4 nicht beeinträchtigen, so daß eine einfache und
leichte Montage der Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 a
ermöglicht wird.
Wenn das Werkzeug 28 zum Festziehen mit den Eingriffsnuten
25 d in Eingriff gebracht wird, um die Sicherungsmutter 25
auf der Buchse 4 mit einer Drehbewegung festzuziehen, um
die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 a sicher zu befestigen,
besteht weder das Erfordernis noch die Gefahr, daß das Werkzeug
28 in Querrichtung vorwärts und rückwärts bewegt wird, wie
es mit dem Pfeil 19 in Fig. 6 angedeutet ist, um das Werkzeug
18 ordnungsgemäß in die Eingriffsnuten einzusetzen. Somit
besteht keinerlei Gefahr, daß das Gewinde 4 a auf der Buchse 4
mit dem Werkzeug 28 beschädigt oder gar zerstört wird.
Auch wenn beim erfindungsgemäßen Beschleunigungsdetektor ein
Zug auf den Ausgangsanschluß 22 wirkt, und zwar während des
Festziehens der Sicherungsmutter 25 auf der Buchse 4, um die
Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 a im Gehäuse 1 fest anzu
bringen, wird die Leitung 22 c in ihrer Position mechanisch
gehalten mit einer geeigneten Einrichtung, beispielsweise
dem Haken 22 d, der mit dem oberen Endteil des inneren Endes
9 a des externen Außenanschlusses 9 in Eingriff steht. Wenn
dabei eine Zugspannung im Übergangsbereich zwischen dem
ringförmigen Hauptteil 22 a und der Verbindungslasche 22 b
durch die Drehung des Hauptteiles 22 a erzeugt wird, so wird
diese durch die gebogenen Kanten oder Übergangskehlen 22 e
zwischen dem ringförmigen Hauptteil 22 a und der Verbindungs
lasche 22 b verteilt und ausgeglichen.
Claims (8)
1. Beschleunigungsdetektor,
gekennzeichnet durch
- - eine mit Gewinde (4 a) versehene Buchse (4);
- - eine Beschleunigungs-Wandleranordnung (3 a), die auf der Buchse (4) angeordnet ist und ein piezoelektrisches Element (11), einen Ausgangsanschluß (22) und ein Trägheitsgewicht (14) umfaßt und
- - eine im wesentlichen ringförmige, mit Gewinde versehene Sicherungsmutter (25) in Gewindeeingriff mit der Buchse (4) zur Befestigung der Beschleunigungs-Wandleranordnung (3),
- - wobei die Sicherungsmutter (25) ein Innengewinde (25 c) in ihrer Innenumfangsfläche (25 b) sowie eine Eingriffsnut (25 d) in ihrer Außenumfangsfläche (25 a) aufweist, um darin ein Werkzeug (28) aufzunehmen, um die Sicherungsmutter (25) um die Buchse (4) zu drehen.
2. Detektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffsnut (25 d) als axiale Nut ausgebildet ist,
die sich durch die Sicherungsmutter (25) erstreckt.
3. Detektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffsnut (25 d) ein Paar von axialen Nuten (25 d)
umfaßt, die sich durch die Sicherungsmutter (25) erstrecken
und in gleichen Umfangsintervallen angeordnet sind.
4. Detektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffsnut ein Paar von axialen Nuten (25 d) aufweist,
die sich durch die Sicherungsmutter (25) erstrecken und in
gleichen Umfangsintervallen angeordnet sind, wobei die axialen
Nuten jeweils einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt
haben.
5. Detektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgangsanschluß (22) ein im wesentlichen ringförmiges
Teil (22 a), eine Verbindungslasche (22 b), die sich für eine
externe Verbindung von dem ringförmigen Teil (22 a) im wesent
lichen radial nach außen erstreckt, und eine runde Übergangskehle
(22 e) aufweist, die in einem Übergangsbereich zwischen dem
ringförmigen Teil (22 a) und der Verbindungslasche (22 b)
vorgesehen ist, um die Konzentration von Belastungen des
Übergangsbereiches auszugleichen.
6. Detektor nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungslasche (22 b) mit einem integral ausge
bildeten, elektrisch leitfähigen Ansatz (22 d) versehen ist.
7. Beschleunigungsdetektor,
gekennzeichnet durch
- - eine mit Gewinde (4 a) versehene Buchse (4);
- - eine Beschleunigungs-Wandleranordnung (3 a), die auf der Buchse (4) angeordnet ist und ein piezoelektrisches Element (11), einen Ausgangsanschluß (22) und ein Träg heitsgewicht (14) aufweist und
- - eine im wesentlichen ringförmige, mit Gewinde versehene Sicherungsmutter (25), die mit der Buchse (4) in Gewinde eingriff steht, um die Beschleunigungs-Wandleranordnung (3) daran zu befestigen,
- - wobei der Ausgangsanschluß (22) ein im wesentlichen ring förmiges Teil (22 a), eine Verbindungslasche (22 b), die sich für einen externen Anschluß von dem ringförmigen Teil (22 a) im wesentlichen radial nach außen erstreckt, und eine runde Über gangskehle (22 e) aufweist, die in einem Übergangsbereich zwischen dem ringförmigen Teil (22 a) und der Verbindungs lasche (22 b) vorgesehen ist, um die Konzentration von Belastungen im Übergangsbereich auszugleichen.
8. Detektor nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungslasche (22 b) mit einem integral ausgebildeten
elektrisch leitfähigen Ansatz (22 d), gegebenenfalls mit einem
Eingriffshaken, versehen ist.
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