[go: up one dir, main page]

DE102008020099B4 - Durch mindestens eine Befestigungsschraube zu montierendes Bauteil - Google Patents

Durch mindestens eine Befestigungsschraube zu montierendes Bauteil Download PDF

Info

Publication number
DE102008020099B4
DE102008020099B4 DE200810020099 DE102008020099A DE102008020099B4 DE 102008020099 B4 DE102008020099 B4 DE 102008020099B4 DE 200810020099 DE200810020099 DE 200810020099 DE 102008020099 A DE102008020099 A DE 102008020099A DE 102008020099 B4 DE102008020099 B4 DE 102008020099B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
component
thread
cylinder head
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE200810020099
Other languages
English (en)
Other versions
DE102008020099A1 (de
Inventor
Erich Amann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ElringKlinger AG
Original Assignee
ElringKlinger AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ElringKlinger AG filed Critical ElringKlinger AG
Priority to DE200810020099 priority Critical patent/DE102008020099B4/de
Publication of DE102008020099A1 publication Critical patent/DE102008020099A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102008020099B4 publication Critical patent/DE102008020099B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases
    • F02F7/006Camshaft or pushrod housings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B43/00Washers or equivalent devices; Other devices for supporting bolt-heads or nuts
    • F16B43/001Washers or equivalent devices; Other devices for supporting bolt-heads or nuts for sealing or insulation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
    • F16B5/02Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of fastening members using screw-thread
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases
    • F02F7/0021Construction
    • F02F2007/0041Fixing Bolts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Abstract

Baugruppe mit einem ersten und einem zweiten Bauteil (110, 130), welche mit einander zugekehrten Stirnflächen (118, 134) durch mindestens eine Befestigungsschraube (124) miteinander verbunden sind, wobei das erste Bauteil (110) mindestens einen sich senkrecht zu seiner Stirnfläche (118) sowie durch das erste Bauteil hindurch erstreckenden Schraubenkanal (116) für den Durchtritt der Befestigungsschraube aufweist, welche einen mindestens über einen Teil seiner Länge mit einem Außengewinde (128b') versehenen Schraubenschaft (128a, 128b) besitzt, wobei die Wand des Schraubenkanals mindestens in einem Kanalabschnitt (116a') mindestens bereichsweise ein erstes Innengewinde (116a'') aufweist, in welches das Außengewinde der Befestigungsschraube einschraubbar ist, wobei das zweite Bauteil (130) mit mindestens einem in seine Stirnfläche (134) mündenden Schraubenloch (132) versehen ist, dessen Wand ein zweites Innengewinde (132') aufweist, in welches das Außengewinde der Befestigungsschraube eingeschraubt ist, und wobei das Außengewinde der Befestigungsschraube ein selbstschneidendes Gewinde und das erste sowie das zweite Innengewinde diesem Außengewinde entsprechende und durch letzteres geschnittene...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Baugruppe mit einem insbesondere schalen- oder plattenförmigen ersten Bauteil, vorzugsweise einem sogenannten Zylinderkopfdeckel (häufig auch als Ventilhaube bezeichnet), welches zur Befestigung an einem zweiten Bauteil, insbesondere also einem Zylinderkopf, vorgesehen ist. Ein solches erstes Bauteil weist eine im montierten Zustand dem zweiten Bauteil zugekehrte Stirn- oder Abstützfläche und einen oder mehrere sich senkrecht zu letzterer sowie durch das erste Bauteil hindurch erstreckende Schraubenkanäle für den Durchtritt jeweils einer Befestigungsschraube auf, die einen mindestens über einen Teil seiner Länge mit einem Außengewinde versehenen Schraubenschaft besitzt.
  • Im montierten Zustand befindet sich häufig eine Dichtung zwischen der Stirnfläche des ersten Bauteils und einer gleichfalls eine Dichtfläche bildenden Stirnfläche des zweiten Bauteils, wobei diese Dichtung bei angezogenen Befestigungsschrauben zwischen den beiden Dichtflächen eingespannt ist.
  • Im Folgenden soll die Erfindung anhand eines Zylinderkopfdeckels erläutert werden, obwohl sie sich auch für andere Bauteile eignet, so z. B. für Ölwannen eines Verbrennungsmotors oder einen Sensor mit einer auf den Zylinderkopfdeckel aufzusetzenden, mit letzterem durch eine Befestigungsschraube zu verbindenden Trägerplatte sowie einem an dieser vorgesehenen Sensorschaft, der durch eine Öffnung im Zylinderkopfdeckel durch diesen hindurchragt.
  • Bei bekannten Zylinderkopfdeckeln ist es üblich, an der Peripherie des Zylinderkopfdeckels in diesen Aufnahmekanäle für in letztere eingepresste metallische Hülsen einzuformen, in welche sich Befestigungsschrauben einführen lassen, die dann bei der Montage des Zylinderkopfdeckels in Gewindebohrungen des Zylinderkopfs eingedreht werden. Sieht man von im Folgenden noch beschriebenen Haltemitteln für die Befestigungsschrauben ab, haben diese Hülsen einen Innendurchmesser, der geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des Gewindes der Befestigungsschrauben. Um beim Motoren- bzw. Fahrzeughersteller die Montage des Zylinderkopfdeckels möglichst einfach zu gestalten, liefert der Hersteller des Zylinderkopfdeckels diesen mit am Zylinderkopfdeckel bereits vormontierten Befestigungsschrauben, und damit diese in den die Befestigungsschrauben aufnehmenden Hülsen unverlierbar gehalten werden, weisen die Hülsen an ihrem Innenumfang Noppen oder ähnliche Halteelemente auf, welche einen lichten Innendurchmesser einer Hülse definieren, der etwas größer als der Außendurchmesser eines glatten Schraubenschaftabschnitts, jedoch kleiner als der Außendurchmesser eines Schraubenkopfs und eines Außengewindes eines Schraubenschaftabschnitts der betreffenden Befestigungsschraube ist, wobei der glatte Schraubenschaftabschnitt zwischen dem Schraubenkopf und dem Schraubengewinde liegt. Erwähnt sei noch, dass im Anlieferzustand eines solchen Zylinderkopfdeckels die an diesem vormontierten Befestigungsschrauben die Abstützfläche des Zylinderkopfdeckels mit ihrem Gewindeabschnitt nicht oder nur ganz geringfügig überragen.
  • Das vorstehend geschilderte bekannte Befestigungssystem hat zwar vor allem bei Kunststoff-Zylinderkopfdeckeln den Vorteil, dass aufgrund des verhältnismäßig langen Schraubenschaftabschnitts zwischen dem Schraubenkopf und dem in die Gewindebohrung des Zylinderkopfs eingreifenden Bereich des Befestigungsschraubengewindes sich beim Anziehen der Befestigungsschraube ein sogenannter Kraftkegel ergibt, aufgrund dessen die Schraubenkraft über eine verhältnismäßig große Fläche zwischen dem Zylinderkopfdeckel und dem Zylinderkopf verteilt wird, das bekannte Befestigungssystem ist jedoch verhältnismäßig kostspielig: Die Hülsen müssen hergestellt und in die Aufnahmekanäle des Zylinderkopfdeckels eingepresst oder in anderer Weise an letzterem befestigt werden, und außerdem müssen in die dem Eindrehen der Befestigungsschrauben dienenden Bohrungen des Zylinderkopfs in einem separaten Bearbeitungsvorgang des Zylinderkopfs Gewinde geschnitten werden.
  • Aus der DE 35 10 300 A1 ergibt sich eine Baugruppe mit einem Kraftfahrzeug-Stoßfänger aus Kunststoff als erstem Bauteil, an dem eine Befestigungsschraube vormontiert ist, die einen einem Schraubenkopf benachbarten ersten Schraubenschaftabschnitt mit einem selbstschneidenden Gewinde und einen hieran angrenzenden zweiten Schraubenschaftabschnitt kleineren Außendurchmessers mit einem normalen Gewinde zum Einschrauben in ein vorgefertigtes Innengewinde eines zweiten Bauteils aufweist, an dem der Stoßfänger befestigt werden soll. Der Stoßfänger wird zunächst mit einer glatten Bohrung zum Eindrehen des ersten Schraubenschaftabschnitts der Befestigungsschraube hergestellt, wobei durch letztere ein Gewinde in die Bohrungswand geschnitten wird; die dadurch am Stoßfänger vormontierte Befestigungsschraube ragt dann mit ihrem gesamten zweiten Schraubenschaftabschnitt aus dem Stoßfänger heraus. Es ist allerdings unerfindlich, wie die in der DE 35 10 300 A1 zeichnerisch dargestellte und an dem Stoßfänger gemäß dem zweiten Absatz der Seite 7 dieses Dokuments vormontierte Befestigungsschraube in das vorgefertigte Innengewinde des zweiten Bauteils eingedreht werden soll, ohne dass dabei das durch die Befestigungsschraube in den Stoßfänger geschnittene Innengewinde zerstört wird oder der Schraubenkopf der Befestigungsschraube vom Stoßfänger abhebt – das selbstschneidende Gewinde des ersten Schraubenschaftabschnitts soll ein linksgängiges, das übliche Maschinengewinde des zweiten Schraubenschaftabschnitts ein rechtsgängiges Gewinde sein.
  • Ausgehend von einer Baugruppe, wie sie die DE 35 10 300 A1 offenbart, lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein insbesondere für ein schalen- oder plattenförmiges erstes Bauteil einer solchen Baugruppe geeignetes System für die Verbindung des ersten Bauteils mit einem zweiten Bauteil dieser Baugruppe zu schaffen, welches es nicht nur erlaubt, die Befestigungsschraube am ersten Bauteil zumindest nahezu verliersicher vorzumontieren, sondern sich kostengünstiger als dasjenige der sich aus der DE 35 10 300 A1 ergebenden Baugruppe verwirklichen lässt.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Baugruppe gemäß Anspruch 1 gelöst, und bevorzugte Ausführungsformen dieser Baugruppe ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 8.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Baugruppe müssen natürlich mindestens diejenigen Bereiche der beiden Bauteile, in die mittels der Befestigungsschraube das erste und das zweite Innengewinde geschnitten werden sollen, aus Werkstoffen bestehen, die keine zu großen Kräfte und Drehmomente erfordern, um beim erstmaligen Eindrehen der Befestigungsschraube das erste bzw. das zweite Innengewinde in das erste bzw. zweite Bauteil zu schneiden. Entsprechendes gilt für die lichten Innendurchmesser des Schraubenkanals des ersten Bauteils und des Schraubenlochs des zweiten Bauteils vor der Erzeugung der selbstschneidenden Gewinde – diese lichten Innendurchmesser müssen aber natürlich etwas kleiner sein als der Außendurchmesser des selbstschneidenden Gewindes der Befestigungsschraube.
  • Die Erfindung empfiehlt sich insbesondere für eine von einem Zylinderkopfdeckel und einem Zylinderkopf gebildete Baugruppe: Da es sich bei Zylinderkopfdeckeln um verhältnismäßig dünnwandige Bauteile handelt, welche meist aus einem Kunststoff hergestellt werden, und da Zylinderköpfe seit längerem fast ausschließlich aus Leichtmetall-Legierungen hergestellt werden, lassen sich durch die mit dem selbstschneidenden Gewinde versehene Befestigungsschraube problemlos Gewinde in beiden Bauteilen schneiden, das heißt im Gegensatz zu der sich aus der DE 35 10 300 A1 ergebenden Baugruppe kann auf eine vorausgehende Herstellung eines Innengewindes im zweiten Bauteil bzw. dem Zylinderkopf verzichtet werden, da für die Anwendung der Erfindung nur eine glatte Bohrung im zweiten Bauteil bzw. Zylinderkopf erforderlich ist.
  • Gegenüber den durch die vorliegende Erfindung erzielbaren Kosteneinsparungen ist der durch die Erfindung bedingte Mehraufwand vernachlässigbar, der darin begründet ist, dass in der Station, in der bei der Motormontage der Zylinderkopfdeckel montiert wird, ein Schraubendreher oder Mehrspindelkopfschrauber (für ein gleichzeitiges Eindrehen aller Befestigungsschrauben) erforderlich ist, der die Befestigungsschrauben nicht nur dreht und festzieht, sondern diese mindestens anfänglich auch in die Schraubenkanäle des Zylinderkopfdeckels und die Aufnahmebohrungen des Zylinderkopfs drückt.
  • Anders als bei den bisher verwendeten Befestigungsschrauben mit metrischem Gewinde besteht bei einem erfindungsgemäßen Befestigungssystem, bei denen das Außengewinde der Befestigungsschrauben als selbstschneidendes Gewinde ausgebildet ist, nicht das Risiko, dass sich die Befestigungsschrauben im Motorbetrieb lockern, da solche Befestigungsschrauben durch die von ihnen geschnittenen Gewinde sicher gehalten werden – in diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass vor allem bei Zylinderkopfdeckeln aus Kunststoff durch die im Motorbetrieb auftretenden Temperaturänderungen sich die Zylinderkopfdeckel dehnen und wieder schrumpfen mit der Folge, dass sich die Kräfte zwischen den Schraubenköpfen der Befestigungsschrauben und dem Zylinderkopfdeckel zeitlich ändern und im kalten Zustand des Motors verhältnismäßig klein sein können.
  • Der Abschnitt des Schraubenkanals, in dessen Wand beim erstmaligen Eindrehen einer Befestigungsschraube ein Innengewinde geschnitten wird, weist zwar bei bevorzugten Ausführungsformen einen kreisrunden Querschnitt auf, sein Querschnitt könnte aber auch von der Kreisform abweichen und z. B. die Form eines Mehrecks haben, alternativ könnte dieser Kanalabschnitt aber auch einen generell kreisförmigen Querschnitt mit einem oder mehreren von der Kanalwand radial nach innen abstehenden Vorsprüngen aufweisen, in die dann beim erstmaligen Eindrehen einer Befestigungsschraube Teile eines Innengewindes eingeschnitten werden, so dass der in Rede stehende Kanalabschnitt mit einem unterbrochenen Innengewinde versehen ist.
  • Wenn, wie dies bei bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Befestigungssystems der Fall ist, durch die Befestigungsschrauben Innengewinde in die Aufnahmebohrungen des Zylinderkopfs geschnitten werden, muss der Schraubenschaft einer Befestigungsschraube so dimensioniert werden, dass er aufgrund des Drehmoments nicht bricht, welches erforderlich ist, um in den Zylinderkopf ein Gewinde zu schneiden.
  • Um bei einem ersten Bauteil einer erfindungsgemäßen Baugruppe vormontierte Befestigungsschrauben verliersicher am ersten Bauteil zu halten, ist es ausreichend, wenn, wie bei bevorzugten Ausführungsformen, jeder der Schraubenkanäle des ersten Bauteils nur über einen verhältnismäßig kleinen Teil seiner Länge einen lichten Innendurchmesser aufweist, welcher etwas kleiner als der maximale Außendurchmesser des selbstschneidenden Schraubengewindes ist; in diesem Fall weist jeder der Schraubenkanäle außerhalb des genannten Kanalabschnitts einen Innendurchmesser auf, welcher größer als der lichte Innendurchmesser des genannten Kanalabschnitts ist. Vor allem bei im Spritzguss- oder Druckguss-Verfahren hergestellten Bauteilen ist es problemlos möglich, jeden der Schraubenkanäle mit einem vorspringenden Ringbund zu versehen, welcher den genannten Kanalabschnitt bildet, in dessen Wandung beim erstmaligen Eindrehen einer Befestigungsschraube ein Innengewinde geschnitten wird.
  • Bei bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Baugruppe, bei denen zum Zweck der Zeiteinsparung bei der Montage des ersten Bauteils eine oder mehrere Befestigungsschrauben in dem ersten Bauteil vormontiert und so weit als möglich in dessen Schraubenkanäle eingedreht sind, überragen die Befestigungsschrauben die Stirnfläche des ersten Bauteils zumindest nicht wesentlich, sondern enden ungefähr in der Ebene dieser Stirnfläche und überragen diese höchstens mit einem im Durchmesser reduzierten Endbereich, der bei der Montage des ersten Bauteils in glatte Aufnahmebohrungen des zweiten Bauteils ohne Drehen der Befestigungsschrauben eingeschoben werden kann, ehe durch Drehen der Befestigungsschrauben Gewinde in das zweite Bauteil eingeschnitten werden.
  • Es empfiehlt sich, Befestigungsschrauben zu verwenden, welche oberhalb ihres Außengewindes einen glatten Schraubenschaftabschnitt aufweisen, dessen Durchmesser kleiner ist als der lichte Durchmesser des mit dem ersten Innen gewinde versehenen Kanalabschnitts des ersten Bauteils (unter ”oberhalb” ist dabei zu verstehen, dass der glatte Schraubenschaftabschnitt auf derjenigen Seite des Befestigungsschraubengewindes liegt, welche von dem in das zweite Bauteil einzudrehenden Befestigungsschraubenende abgewandt ist). Zum einen sind Befestigungsschrauben mit kurzen Gewindeabschnitten kostengünstiger als solche, bei denen sich das Schraubengewinde über die ganze Schraubenschaftlänge erstreckt, und zum anderen lässt sich dadurch noch ein weiterer Vorteil bevorzugter und gemäß Anspruch 8 ausgebildeter Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Baugruppe erzielen: Bei einer solchen Ausführungsform hat das Befestigungsschraubengewinde das in den genannten Kanalabschnitt des ersten Bauteils geschnittene Gewinde verlassen, wenn bei der Montage des ersten Bauteils am zweiten Bauteil die Befestigungsschraube festgezogen wurde. Da infolgedessen bei am zweiten Bauteil montiertem ersten Bauteil die Gewinde der Befestigungsschrauben nur noch in die Gewinde des zweiten Bauteils eingreifen, können fertigungsbedingte Toleranzen zwischen den Befestigungsstellen, an denen die beiden Bauteile miteinander verbunden sind, ausgeglichen werden, und beim Eindrehen der Befestigungsschrauben in das zweite Bauteil lassen sich diese problemlos so festziehen, dass das erste Bauteil seine Endlage erreicht.
  • Die vorstehend erwähnte, am oberen Ende des glatten Schraubenschaftabschnitts vorgesehene Schulter kann von einem Kopf der Befestigungsschraube gebildet werden, beispielsweise aber auch von einer auf die Befestigungsschraube aufgeschobenen Unterlegscheibe.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der beigefügten zeichnerischen Darstellung sowie der nachfolgenden Beschreibung einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Baugruppe, bestehend aus einem ersten Bauteil, Befestigungsschrauben und einem zweiten Bauteil, an dem das erste Bauteil befestigt ist; in den Zeichnungen zeigen:
  • 1 einen Schnitt durch ein bekanntes Befestigungssystem, nämlich einen Schnitt durch einen Teil eines Zylinderkopfs und einen Teil eines Zylinderkopfdeckels in einer Ebene, in welcher die Achse einer zu diesem Befestigungssystem gehörenden Befestigungsschraube liegt, wobei alle Teile entsprechend dem bekannten Stand der Technik ausgebildet sind;
  • 2 eine Ansicht eines Teils des Zylinderkopfdeckels gemäß 1, und zwar gemäß 1 von unten gesehen;
  • 3 einen Schnitt durch einen Teil eines erfindungsgemäß gestalteten Zylinderkopfdeckels entsprechend dem in 1 gezeigten Schnitt, wobei eine erfindungsgemäß gestaltete Befestigungsschraube in einer Position dargestellt wurde, ehe sie ein Gewinde in den Zylinderkopfdeckel geschnitten hat;
  • 4 eine der 3 entsprechende Darstellung, jedoch nachdem die Befestigungsschraube an dem Zylinderkopfdeckel vormontiert wurde, und
  • 5 einen den 3 und 4 entsprechenden Schnitt, in dem jedoch auch ein Teil eines Zylinderkopfs dargestellt ist und welcher die Befestigungsschraube in derjenigen Position zeigt, welche sie einnimmt, nachdem sie ein Gewinde in den Zylinderkopf geschnitten hat und festgezogen wurde.
  • In den 1 und 2, die nur dem Verständnis der nachfolgend beschriebenen Erfindung dienen sollen, wurde die einfachste Version eines bekannten Befestigungssystems für einen Zylinderkopfdeckel dargestellt.
  • Der nur zu einem kleinen Teil dargestellte Zylinderkopfdeckel 10 ist an seiner Peripherie mit einem umlaufenden Flansch 12 versehen, welcher nach außen ragende und im Abstand voneinander angeordnete Vorsprünge 14 aufweist, welche von Schraubenkanälen 16 durchquert werden. An seiner Unterseite hat der Zylinderkopfdeckel 10 eine Fläche 18, welche vorstehend als Stirn- oder Abstützfläche bezeichnet wurde, jedoch keine Abstützfläche bilden muss, wie sich aus dem Folgenden noch ergeben wird:
    In die Fläche 18 mündet eine um den Zylinderkopfdeckel 10 herum verlaufende und in sich geschlossene Nut 20, in die eine ring- oder rahmenförmige Dichtung 22 eingesetzt ist, welche insbesondere aus einem elastomeren Material besteht und im ungepressten, in 1 dargestellten Zustand über die Fläche 18 nach unten vorsteht.
  • In den als glatten kreiszylindrischen Kanal gestalteten Schraubenkanal 16 ist eine als Ganzes mit 24 bezeichnete Befestigungsschraube eingesetzt, welche einen Schraubenkopf 26 und einen als Ganzes mit 28 bezeichneten Schraubenschaft besitzt, der sich aus einem glatten Schraubenschaftabschnitt 28a mit überall kreisrundem Querschnitt und einem Gewindeabschnitt 28b mit einem metrischen Außengewinde zusammensetzt.
  • Ein Zylinderkopf 30 hat für jeden Schraubenkanal 16 eine Gewindebohrung 32 und eine der Fläche 18 des Zylinderkopfdeckels 10 gegenüberliegende und parallel zu dieser verlaufende Fläche 34, welche eine Abstützfläche bilden kann aber nicht muss.
  • Da die 1 die Teile der vom Zylinderkopfdeckel 10, dem Zylinderkopf 30, den Befestigungsschrauben 24 und der Dichtung 22 gebildete Baugruppe in einem Zustand zeigt, in dem die Befestigungsschrauben zwar in die Gewindebohrungen 32 des Zylinderkopfs 30 eingeschraubt, jedoch noch nicht angezogen wurden, zeigt die 1, dass die Befestigungsschraube 24 noch weiter in die Gewindebohrung 32 eingeschraubt werden kann; die Dichtung 22 wird dann zwischen dem Zylinderkopfdeckel 10 und dem Zylinderkopf 30 gepresst, wobei sie sich auf der Fläche 34 des Zylinderkopfs abstützt; der Zylinderkopf könnte aber auch mit einer der Nut 20 des Zylinderkopfdeckels entsprechenden Nut versehen sein, in welche die Dichtung 22 eingreift. Wenn die Nut 20 oder eine der beiden Nuten einen Ausweichraum für elastomeres Material der Dichtung 22 bildet (was in 1 nicht dargestellt ist), können die Befestigungsschrauben 24 soweit angezogen werden, bis die Fläche 18 des Zylinderkopfdeckels 10 gegen die Fläche 34 des Zylinderkopfs 30 anliegt. Über die Fläche 18 und/oder die Fläche 34 könnte aber auch ein sogenannter Verformungsbegrenzer vorspringen, welcher den Weg des Zylinderkopfdeckels 10 gemäß 1 nach unten so begrenzt, dass die Dichtung 22 beim Anziehen der Befestigungsschrauben 34 nicht durch Quetschen zerstört wird.
  • Bei der in den 1 und 2 dargestellten bekannten Konstruktion lassen sich die Befestigungsschrauben 24 am Zylinderkopfdeckel 10 nicht so vormontierten, dass sie verliersicher am Zylinderkopfdeckel gehalten werden.
  • In den 3 bis 5 wurden, soweit möglich, dieselben Bezugszeichen verwendet wie in den 1 und 2, jedoch unter Erhöhung um die Zahl 100, weshalb es auch ausreichend ist, die in den 3 bis 5 dargestellten Teile einer erfindungsgemäßen Baugruppe nur insoweit zu beschreiben, als diese von den Teilen der in 1 gezeigten bekannten Baugruppe abweichen.
  • Der erfindungsgemäß gestaltete Zylinderkopfdeckel 110 hat in jedem seiner Vorsprünge 114 einen Schraubenkanal 116, welcher bis auf einen nach innen vorspringenden Ringbund 116a kreiszylindrisch gestaltet ist und einen Innendurchmesser aufweist, welcher etwas größer ist als der maximale Außendurchmesser eines Gewindeabschnitts 128b einer Befestigungsschraube 124. Diese hat zwischen dem Gewindeabschnitt 128b und einem Schraubenkopf 126 einen glatten, kreiszylindrischen Schraubenschaftabschnitt 128a, dessen Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser des Schraubenkanals 116, aber gleich oder nur ganz geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser eines vom Ringbund 116a gebildeten Kanalabschnitts 116a'. Erfindungsgemäß ist der Gewindeabschnitt 128b mit einem Außengewinde 128b' versehen, welches als an sich bekanntes selbstschneidendes Gewinde gestaltet sein soll und dessen Außendurchmesser zwar kleiner als der Innendurchmesser des Schraubenkanals 116, jedoch etwas größer ist als der Innendurchmesser des Kanalabschnitts 116a', ehe die Befestigungsschraube 124 in den Ringbund 116a eingedreht wird, so wie dies in 3 dargestellt wurde.
  • Zum Vormontieren der Befestigungsschrauben 124 am Zylinderkopfdeckel 110 wird nun jede der Befestigungsschrauben in einen Ringbund 116a eingedreht, wobei durch das selbstschneidende Außengewinde 128b' der Befestigungsschraube 124 in die Wand des vom Ringbund 116a gebildeten Kanalabschnitts 116a' ein Innengewinde geschnitten wird, welches in 4 mit 116a'' bezeichnet wurde.
  • Im Zuge der Vormontage der Befestigungsschrauben 124 werden diese so weit in den Zylinderkopfdeckel 110 eingedreht, bis die unteren Enden der Befestigungsschrauben mit der unteren Fläche 118 des Zylinderkopfdeckels 110 ungefähr bündig sind oder geringfügig über diese Fläche nach unten vorstehen. Erfindungsgemäß ist die axiale Länge des selbstschneidenden Außengewindes 128b' der Befestigungsschrauben 124 so bemessen, dass das Außengewinde 128b' des Gewindeabschnitts 128b dann immer noch in das Innengewinde 116a'' des Ringbundes 116a eingreift, wenn auch nicht notwendigerweise über die ganze Länge des Innengewindes 116a''.
  • Erfindungsgemäß weist der Zylinderkopf 130 für jeden Schraubenkanal 116 des Zylinderkopfdeckels 110 eine zunächst glatte Bohrung 132 auf, welche mit einem Bohrungsabschnitt 132a größeren Durchmessers in eine Fläche 134 des Zylinderkopfs 130 mündet, wobei der Innendurchmesser des Bohrungsabschnitts 132a erfindungsgemäß etwas größer ist als der Außendurchmesser des Außengewindes 128b' einer Befestigungsschraube 124. Außerdem sei an dieser Stelle bemerkt, dass bei der Vormontage der Befestigungsschrauben 124 diese nur so weit in den Zylinderkopfdeckel 110 eingedreht werden dürfen, dass der axiale Überstand der Befestigungsschrauben über die Fläche 118 des Zylinderkopfdeckels höchstens gleich groß ist wie die axiale Länge des Bohrungsabschnitts 132a des Zylinderkopfs 130.
  • Bei der Montage des Zylinderkopfdeckels 110 am Zylinderkopf 130 werden nun die Befestigungsschrauben 124 in die Bohrungen 132 des Zylinderkopfs 130 eingedreht, wobei die selbstschneidenden Gewinde der Gewindeabschnitte 128b der Befestigungsschrauben 124 in die zunächst glatten und kreiszylindrischen Wände der Bohrungen 132 ein Innengewinde einschneiden, welches in 5 mit 132' bezeichnet wurde.
  • Bei der in den 3 bis 5 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Baugruppe ist jede der Befestigungsschrauben 124 erfindungsgemäß so gestaltet, dass bei einer vormontierten Befestigungsschraube 124 (in 4 dargestellte Position) der Abstand der Unterseite des Schraubenkopfs 126 von einer vom Zylinderkopfdeckel 110 für den Schraubenkopf gebildeten Auflagefläche 150 zumindest geringfügig größer ist als der Abstand des oberen Endes des Gewindeabschnitts 128b und damit des Außengewindes 128b' vom unteren Ende des Kanalabschnitts 116a' – in 4 wurden diese beiden Abstände mit h1 und h2 bezeichnet (es soll also gelten h1 ≥ h2). Außerdem ist eine Befestigungsschraube 124 erfindungsgemäß so bemessen, dass, wenn die Befestigungsschraube angezogen ist, ihr in die Bohrung 132 des Zylinderkopfs 130 eingreifender Teil etwas kürzer ist als diese Bohrung.
  • In den 3 bis 5 wurde eine der in 1 dargestellten Dichtung 22 entsprechende Dichtung weggelassen, welche in eine Nut 120 des Zylinderkopfdeckeis 110 eingesetzt sein kann. Es sei aber darauf hingewiesen, dass bei einer erfindungsgemäßen Baugruppe zwischen den beiden aneinander befestigten Bauteilen auch eine Flachdichtung eingespannt sein könnte oder zwischen den beiden Bauteilen mittels einer ringförmigen Dichtung abgedichtet wird, welche zwischen einem Außenumfang eines Bereichs des einen Bauteils und der Wand einer diesen Bereich aufnehmenden Öffnung des anderen Bauteils angeordnet ist.
  • Befestigungsschrauben mit einem selbstschneidenden Gewinde (auch als gewindefurchende Schrauben bezeichnet) haben im Allgemeinen einen Gewindeabschnitt des Schraubenschafts, in welchem der Kern des Gewindeabschnitts einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweist, über welchen die Flanken des Gewindes vorstehen, wobei die radial äußeren Kuppen des Gewindes einen kreisförmigen Querschnitt definieren (in Längsrichtung des Schraubenschafts gesehen).
  • Ferner haben solche Befestigungsschrauben mit selbstschneidendem Gewinde häufig einen vorderen Endbereich des Gewindeabschnitts, in welchem der Außendurchmesser des selbstschneidenden Gewindes etwas kleiner ist als in dahinterliegenden Bereichen des Gewindeabschnitts. Alternativ oder zusätzlich kann am vorderen Ende der Befestigungsschraube ein gewindeloser Schaftabschnitt vorgesehen sein, der einen deutlich kleineren Durchmesser als das vordere Gewindeende besitzt, damit sich die Befestigungsschraube problemlos in ein am zweiten Bauteil vorgesehenes Loch einführen lässt.
  • Bei Befestigungsschrauben mit selbstschneidendem Gewinde, mit denen ein Gewinde in eine Bohrung eines metallischen Werkstücks geschnitten werden soll, entspricht das Gewindeprofil im Allgemeinen ungefähr demjenigen eines metrischen Gewindes, sieht man von der Spitze, das heißt dem vorderen Ende, des Gewindeabschnitts der Schraube ab. Dies hat den Vorteil, dass bei einer Demontage eines Bauteils, das heißt nach der Entfernung einer Befestigungsschraube mit einem selbstschneidenden Gewinde, bei erneuter Montage des Bauteils Befestigungsschrauben mit einem normalen metrischen Gewinde verwendet werden können.
  • Wird in die Wand einer Bohrung eines Werkstücks mit einer Befestigungsschraube, welche ein selbstschneidendes Gewinde aufweist, ein Gewinde, nämlich ein Muttergewinde, geschnitten, entstehen bei der Umformung des Werkstücksmaterials anlässlich des Schneidens des Muttergewindes keine störenden Späne; vielmehr wird bei einem metallischen Werkstück das Metall beim Formen des Muttergewindes kaltverfestigt, und es werden Eigenspannungen erzeugt, so dass sich ein verhältnismäßig hoch belastbares Muttergewinde ergibt.
  • Beim Eindrehen einer Befestigungsschraube mit einem selbstschneidenden Gewinde in eine Werkstückbohrung greift das Schraubengewinde spielfrei in das dabei geformte Muttergewinde ein, so dass die Befestigungsschraube weitgehenst gegen ein Lockern gesichert ist.
  • Befestigungsschrauben für das Schneiden von Muttergewinden in metallischen Werkstücken und Werkstücken aus Kunststoffen sind auf dem Markt ohne Weiteres erhältlich, z. B. von der Firma Richard Bergner Verbindungstechnik GmbH & Co. KG, D-91126 Schwabach.

Claims (8)

  1. Baugruppe mit einem ersten und einem zweiten Bauteil (110, 130), welche mit einander zugekehrten Stirnflächen (118, 134) durch mindestens eine Befestigungsschraube (124) miteinander verbunden sind, wobei das erste Bauteil (110) mindestens einen sich senkrecht zu seiner Stirnfläche (118) sowie durch das erste Bauteil hindurch erstreckenden Schraubenkanal (116) für den Durchtritt der Befestigungsschraube aufweist, welche einen mindestens über einen Teil seiner Länge mit einem Außengewinde (128b') versehenen Schraubenschaft (128a, 128b) besitzt, wobei die Wand des Schraubenkanals mindestens in einem Kanalabschnitt (116a') mindestens bereichsweise ein erstes Innengewinde (116a'') aufweist, in welches das Außengewinde der Befestigungsschraube einschraubbar ist, wobei das zweite Bauteil (130) mit mindestens einem in seine Stirnfläche (134) mündenden Schraubenloch (132) versehen ist, dessen Wand ein zweites Innengewinde (132') aufweist, in welches das Außengewinde der Befestigungsschraube eingeschraubt ist, und wobei das Außengewinde der Befestigungsschraube ein selbstschneidendes Gewinde und das erste sowie das zweite Innengewinde diesem Außengewinde entsprechende und durch letzteres geschnittene Gewinde sind.
  2. Baugruppe nach Anspruch 1, wobei der Schraubenkanal (116) außerhalb des genannten Kanalabschnitts (116a') einen Innendurchmesser aufweist, welcher größer als der lichte Innendurchmesser des Kanalabschnitts ist.
  3. Baugruppe nach Anspruch 2, wobei die Länge des genannten Kanalabschnitts (116a') nur einen Bruchteil der Länge des Schraubenkanals (116) beträgt.
  4. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Bauteil (110) ein Kunststoff-Bauteil ist.
  5. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das erste Bauteil (110) ein Zylinderkopfdeckel und das zweite Bauteil (130) ein Zylinderkopf ist.
  6. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Schraubenkanal (116) in der Nähe eines Außenrandes des ersten Bauteils (110) angeordnet ist.
  7. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Befestigungsschraube (124) oberhalb ihres Außengewindes (128b') einen glatten Schraubenschaftabschnitt (128a) aufweist, dessen Durchmesser kleiner ist als der lichte Durchmesser des mit dem ersten Innengewinde (116a'') versehenen Kanalabschnitts (116a') des ersten Bauteils (110).
  8. Baugruppe nach Anspruch 7, wobei das erste Bauteil (110) auf seiner von seiner Stirnfläche (118) abgewandten Seite eine dem Schraubenkanal (116) zugeordnete Auflagefläche (150) für eine am oberen Ende des glatten Schraubenschaftabschnitts (128a) vorgesehene Schulter (126) der Befestigungsschraube (124) aufweist, und wobei der Abstand des Außengewindes (128b') der Befestigungsschraube (124) von dieser Schulter größer ist als der Abstand des von der genannten Stirnfläche abgekehrten Endes des ersten Innengewindes (116a'') von dieser Stirnfläche.
DE200810020099 2008-04-22 2008-04-22 Durch mindestens eine Befestigungsschraube zu montierendes Bauteil Expired - Fee Related DE102008020099B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810020099 DE102008020099B4 (de) 2008-04-22 2008-04-22 Durch mindestens eine Befestigungsschraube zu montierendes Bauteil

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810020099 DE102008020099B4 (de) 2008-04-22 2008-04-22 Durch mindestens eine Befestigungsschraube zu montierendes Bauteil

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102008020099A1 DE102008020099A1 (de) 2009-12-10
DE102008020099B4 true DE102008020099B4 (de) 2010-10-14

Family

ID=41268557

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200810020099 Expired - Fee Related DE102008020099B4 (de) 2008-04-22 2008-04-22 Durch mindestens eine Befestigungsschraube zu montierendes Bauteil

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102008020099B4 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11304314B2 (en) 2017-03-21 2022-04-12 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Electronics housing and method for housing electronic components

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009007269B4 (de) * 2009-02-03 2011-11-10 Schweizer Group Plattenhardt Kg Werkstück mit einer Montageausrüstung
DE102017202378B3 (de) 2017-02-15 2018-05-30 Ifm Electronic Gmbh Schaltnocken für einen induktiven Ventilsensor
EP4081703B1 (de) * 2019-12-24 2025-06-18 Fleetguard Filters Private Limited Zylinderabdeckung für verbrennungsmotor

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3018127A (en) * 1958-10-30 1962-01-23 Westinghouse Electric Corp Enclosed device with cover-mounting means
DE3510300A1 (de) * 1985-03-22 1986-09-25 Alfred Teves GmbH & Co oHG, 5275 Bergneustadt Befestigungsschraube, insbesondere fuer stossfaenger von kraftfahrzeugen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3018127A (en) * 1958-10-30 1962-01-23 Westinghouse Electric Corp Enclosed device with cover-mounting means
DE3510300A1 (de) * 1985-03-22 1986-09-25 Alfred Teves GmbH & Co oHG, 5275 Bergneustadt Befestigungsschraube, insbesondere fuer stossfaenger von kraftfahrzeugen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11304314B2 (en) 2017-03-21 2022-04-12 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Electronics housing and method for housing electronic components

Also Published As

Publication number Publication date
DE102008020099A1 (de) 2009-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1229257B1 (de) Montageeinheit aus einem Bauteil und mindestens einer Schraube
DE102007047860B3 (de) Verbindungselement mit einer Schraube und einer daran unverlierbar angeordneten Hülse
DE4033763C2 (de) Vorrichtung zum Sichern einer in einer Öffnung in einer Verkleidung aufgenommenen Mutter
DE102008029236B3 (de) Verbindungselement mit einer Schraube und einer daran unverlierbar angeordneten Hülse
EP0742873B1 (de) Montageeinheit aus einem montageteil, einem fixierteil und einer hülse als verliersicherung sowie herstellungsverfahren der montageeinheit
EP2473746B1 (de) Deckel-montageeinheit
EP1961976A2 (de) Befestigungseinheit
DE4232893A1 (de) Ablassschraube
EP1828623B1 (de) Vorrichtung zum befestigen eines anbauteils und eines trägerteiles in einem abstand voneinander
DE102008020099B4 (de) Durch mindestens eine Befestigungsschraube zu montierendes Bauteil
EP1205676A2 (de) Montageeinheit aus einem Bauteil und mindestens einer Schraube
EP2492566A2 (de) Verschraubung zur abgedichteten Durchführung von Leitungen
DE10334898B4 (de) Halteelement zur Fixierung wenigstens eines Lagers
DE102015223473A1 (de) Buchse, Befestigungselement und Verfahren zum Anordnen eines Befestigungselements an einem Werkstück
DE3322861A1 (de) Querkraefte aufnehmende schraubenverbindung, insbesondere zum zusammenspannen des geteilten kurbelgehaeuses eines motors
DE4442184C2 (de) Kurvenrolle
EP1276996B1 (de) Montageeinheit aus einem bauteil und mindestens einer gewindeformenden schraube
DE69602925T2 (de) Rohrkupplung und verfahren zum verbinden eines rohres an einem verbindungsstück
EP1997201A1 (de) Kabelverschraubung sowie dichtelement dafür
DE102010020078B4 (de) Gewindeschraube und Verfahren zur Herstellung einer Schraubverbindung
DE102009020470B4 (de) Befestigungsanordnung zur Festlegung eines ersten Bauteils an einem zweiten Bauteil
EP2233189B1 (de) Hohlschraube
EP2233188B1 (de) Hohlschraube
DE19724242C2 (de) Mutter
WO2018197113A1 (de) Kraftstoffpumpe

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R082 Change of representative

Representative=s name: HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWAELTE MB, DE

R082 Change of representative

Representative=s name: HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWAELTE MB, DE

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee