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DE69804053T2 - Struktur für den Zusammenbau von Anschlussklemmen und Verfahren - Google Patents

Struktur für den Zusammenbau von Anschlussklemmen und Verfahren

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Publication number
DE69804053T2
DE69804053T2 DE69804053T DE69804053T DE69804053T2 DE 69804053 T2 DE69804053 T2 DE 69804053T2 DE 69804053 T DE69804053 T DE 69804053T DE 69804053 T DE69804053 T DE 69804053T DE 69804053 T2 DE69804053 T2 DE 69804053T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
terminal
metal
metal fitting
fitting
terminal metal
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE69804053T
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English (en)
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DE69804053D1 (de
Inventor
Hiroshi Kobayashi
Hiroyuki Matsuoka
Kouichi Shirouzu
Nobuhiro Takada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Wiring Systems Ltd
Toyota Motor Corp
Original Assignee
Sumitomo Wiring Systems Ltd
Toyota Motor Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Sumitomo Wiring Systems Ltd, Toyota Motor Corp filed Critical Sumitomo Wiring Systems Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69804053D1 publication Critical patent/DE69804053D1/de
Publication of DE69804053T2 publication Critical patent/DE69804053T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/28Contacts for sliding cooperation with identically-shaped contact, e.g. for hermaphroditic coupling devices
    • HELECTRICITY
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    • H01R11/11End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member
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    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/30Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
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    • H01R2201/26Connectors or connections adapted for particular applications for vehicles

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Kabelschuh-Anschlußkonstruktion, bei der ein Anschluß-Metallbeschlag mit einem Verbindungsabschnitt durch Verwendung eines Bolzens oder ähnlichem befestigt wird, und ein Kabelschuh-Anschließverfahren.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Wenn eine Vielzahl an Erdungsanschlüssen, die einzeln mit einer Vielzahl von Vorrichtungen verbunden sind, an einem Fahrzeugkörper montiert werden sollen, gibt es der Einfachheit halber eine Konstruktion, bei der die Erdungsanschlüsse in eine integrale Anordnung derart zusammengebaut werden, daß sie sich einander überlappen. Die Anordnung wird dann ortsfest an dem Fahrzeugkörper unter Verwendung eines Bolzens befestigt. Bei einer solchen Konstruktion können durch Festziehen des Bolzens die Erdungsanschlüsse nicht nur in engem Kontakt mit dem Fahrzeugkörper gebracht werden, sondern es kann auch jeder Erdungsanschluß eng mit einem anderen Erdungsanschluß kontaktiert werden. Aufgrund eines solch engen Kontaktes zwischen den Erdungsanschlüssen können selbst dann, wenn die Erdungsanschlüsse nicht in direktem Kontakt mit dem Fahrzeugkörper stehen, diese in einem indirekten Leichtzustand mit dem Fahrzeugkörper gebracht werden.
  • Eine derartige Anordnung ist aus der EP-A 0 670 612 bekannt. Es sind identisch gestaltete elektrische Anschlüsse dadurch integriert, indem sie einander überlappen. Eine ringförmige Anschlußzone ist an dem Kopf einer Trommelzone (barrel region) vorgesehen und besitzt ein Einführloch. Es sind symmetrische Verriegelungsteile an dem Außenumfang der Anschlußzone ausgebildet. An der oberen Oberfläche der Verriegelungsteile sind Vorsprünge ausgebildet, die fest in entsprechende Teile bei dem Befestigungsvorgang eingedrückt werden.
  • Jedoch wird bei der oben erläuterten herkömmlichen Konstruktion die elektrische Verbindung zwischen den Erdungsanschlüssen, d. h. also zwischen dem Erdungsanschluß und dem dazu passenden Verbindungsabschnitt durch die Befestigungskraft des Bolzens aufrecht erhalten. Wenn sich daher der Bolzen lockert, nimmt der Kontaktwiderstand zwischen beiden Anschlüssen schnell zu, was problematisch sein kann.
  • In diesem Zusammenhang erläutert das Dokument "Effect of Surface Contamination on Electric Contact Performance" von M. Antler, 1. März 1987, I. E. E. E. Circuits and Devices Magazine, Band 3, Nr. 2, Seiten 8 bis 20, New York, die Prinzipien der Kontaktwiderstand-Prüfung. Es sind typische charakteristische Kontakt- Widerstandslastverhalten für unterschiedliche Kontaktmaterialien gezeigt. Wenn reine Edelmetalloberflächen wie beispielsweise Gold verwendet werden, nimmt der Kontaktwiderstand monoton mit zunehmender Last ab. Bei einer Entlastung ändert sich der Kontaktwiderstand so lange geringfügig, bis die Teile von einander getrennt werden. Es sind ferner verschmutzte Kontakte gezeigt, bei denen sich ein plötzlicher Bruch der Oberflächenverschmutzung einstellte und zwar während der Belastung, der bewirkt hat, daß der Kontaktwiderstand sehr schnell abfiel. Schließlich sind auch glatte Hartmetalle erläutert, die mit einheitlichen dünnen Filmen bedeckt sind, die nahezu die gleichen linearen Widerstandslasteigenschaften bei Belastung und Entlastung zeitigen. Dies ist für Kontakte typisch, bei denen ein Filmaufbrechen nicht abrupt erfolgt oder auch dort, wo der Leitvorgang durch den Film primär auf einem Elektronen-Tunnelvorgang basiert.
  • Ferner lehrt der Artikel "Electrical Contacts Get Off the Gold Standard" von R. Mroczkowski, 6. April 1989, Machine Design, Band 61, Nr. 7, Seiten 134 bis 137, daß Zinn einen geeigneten Abschluß für viele elektrische Verbinderanwendungen darstellt. Jedoch ist Zinn immer mit einem nicht leitenden Oxidfilm bedeckt. Glücklicherweise ist die Zinnoxid-Beseitigung relativ einfach. Der Grund besteht darin, daß die Zinn- Oxidfilme dünn, hart und brüchig sind, jedoch das darunterliegende Zinn weich und ziehfähig ist. Trotz seiner Härte kann das Zinnoxid keine ausreichende Last abstützen. Es bilden sich leicht Risse aufgrund von dessen niedriger Ziehfähigkeit. Das darunterliegende Zinn verformt sich unmittelbar, so daß sich die Risse in dem Oxid mit dem Fließen des Zinns erweitern. Das Zinn wird in diese Risse extrudiert, wodurch dann neue Bereiche des metallenen Kontaktes hergestellt werden. Als ein Ergebnis besitzen Zinnkontakte einen niedrigen Kontaktwiderstand verglichen mit demjenigen von Gold bei äquivalenten Lasten.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung zielt darauf ab, die zuvor erläuterten Nachteile zu beseitigen, die bei der herkömmlichen Anschlußzusammenbaukonstruktion und Anschlußzusammenbauverfahren auftreten.
  • Demzufolge befaßt sich die Erfindung mit einer Konstruktion, bei der ein Anschluß-Metallbeschlag in überlappender Form befestigt wird. Es ist Aufgabe der Erfindung eine Kabelschuh-Anschlußkonstruktion und Verfahren zu schaffen, die bzw. welches einen Kontaktwiderstand zwischen einem Anschluß-Metallbeschlag und einem anderen Verbindungsabschnitt daran hindern kann, schnell zuzunehmen und zwar trotz einer Abnahme der Befestigungskraft.
  • Die Kabelschuh-Anschlußkonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung ergibt sich aus dem Anspruch 1.
  • Zusätzlich ergibt sich ein Kabelschuhanschließverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung aus dem Anspruch 8.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Ähnliche Bezugszeichen bezeichnen entsprechende Merkmale und zwar durchgehend in den beigefügten Zeichnungen. Die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung werden im einzelnen unter Hinweis auf die folgenden Figuren beschrieben, in denen zeigen:
  • Fig. 1A und 1B Diagramme, welche die Beziehung zwischen dem Befestigungsdruck und dem Kontaktwiderstand darstellen, die qualitativ ein Prinzip der Erfindung wiedergibt;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform gemäß der Erfindung, die zwei Anschluß-Metallbeschläge darstellt, die voneinander getrennt sind;
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform gemäß der Erfindung, die zwei Anschluß-Metallbeschläge darstellt, die zusammengebaut sind;
  • Fig. 4 eine Seitenansicht einer Ausführungsform nach der Erfindung, die zwei Anschluß-Metallbeschläge darstellt, welche voneinander getrennt sind;
  • Fig. 5 eine Seitenansicht einer Ausführungsform gemäß der Erfindung, die zwei Anschluß-Metallbeschläge darstellt, die miteinander befestigt sind;
  • Fig. 6 eine vergrößerte Schnittansicht einer Ausführungsform gemäß der Erfindung, die einen Kontaktierungsabschnitt der Anschluß-Metallbeschläge darstellt, wobei die Anschluß-Metallbeschläge miteinander befestigt sind;
  • Fig. 7 ein Diagramm einer Ausführungsform gemäß der Erfindung, welches die Beziehung zwischen dem Befestigungsdruck und dem Kontaktwiderstand darstellt; und
  • Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform gemäß der Erfindung, die zwei Anschluß-Metallbeschläge zeigt, die voneinander getrennt sind.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden in Einzelheiten unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die Erfindung basiert auf der Entdeckung in Bezug auf einen Anschluß-Metallbeschlag, der eine Zinnschicht aufweist, die sich mit einem Anschlußabschnitt mit einer Zinnschicht überlappt, wenn ein starker Druck zwischen den Anschluß-Metallbeschlägen und dem Anschlußabschnitt aufgebracht wird, basiert auf einem Adhäsionsphänomen des Metalls, welches zwischen beiden Zinnschichten erzeugt wird, wodurch sehr ausgeprägt der Kontaktwiderstand vermindert wird. Wenn ferner einmal die Adhäsionserscheinung des Metalls erzeugt worden ist, bleibt der Kontaktwiderstand selbst dann, wenn der Befestigungsdruck gelockert wird, in einem niedrigen Zustand.
  • Bei der Erfindung wird der Anschluß-Metallbeschlag dadurch angeordnet oder zusammengebaut, indem dieser mit einem Anschluß-Metallbeschlag mit einem Anschlußabschnitt zur Überlappung gebracht wird. Wenn der Anschluß-Metallbeschlag mit Hilfe eines Befestigungswerkszeugs befestigt wurde, wird ein starker Druck zwischen dem Anschluß-Metallbeschlag und dem Anschlußabschnitt ausgeübt, so daß die Adhäsionserscheinung des Metalls zwischen den Zinnschichten erzeugt wird, die auf den Oberflächen des Anschluß-Metallbeschlags und des Anschlußabschnitts ausgebildet sind. Obwohl die Oberfläche des Anschluß-Metallbeschlages gewöhnlich mit einem dünnen Film aus einem Metalloxid oder anderer Verbindung bedeckt ist, wird der Film bei einem starken Druck, der teilweise aufgebracht wird, aufgebrochen, wodurch dann die Adhäsionserscheinung des Metalls hervorgerufen wird.
  • Wenn es sich bei dem Film um einen Oxidfilm handelt, und wenn die sich überlappenden Anschluß-Metallbeschläge befestigt worden sind, nimmt der Kontaktwiderstand zwischen den Anschluß-Metallbeschlägen ab und zwar mit Zunahme der Befestigungskraft. Wenn jedoch die Befestigungskraft des Anschluß- Metallbeschlags geschwächt wird oder vermindert wird, wird der Kontaktwiderstand zwischen den Anschluß-Metallbeschlägen in Einklang mit dem Losewerden erhöht. Die Änderung zwischen der Kontaktlast und dem Kontaktwiderstand, wenn herkömmliche Anschluß-Metallbeschläge aneinander befestigt werden, ist qualitativ in Fig. 1B in Einklang mit Experimentergebnissen dargestellt. In herkömmlicher Weise erhöht sich der Kontaktwiderstand zwischen den Anschluß-Metallbeschlägen sehr plötzlich, wenn ein Bolzen zum Befestigen der Anschluß-Metallbeschläge gelockert wird.
  • Wenn im Gegensatz dazu gemäß der Erfindung der Anschluß-Metallbeschlag so befestigt wird, daß das Adhäsionsphänomen der Zinnschicht zwischen dem Anschluß- Metallbeschlag und dem dazu passenden Anschlußabschnitt erzeugt wird, wird selbst dann, wenn das Befestigungswerkzeug gelockert oder gelöst wird, der Leitzustand in dem Metall-Adhäsionsabschnitt aufrecht erhalten D. h. es ändert sich der Kontaktwiderstand so, wie in Fig. 1A gezeigt ist, und so lange die Befestigungskraft oder Festhaltekraft geringfügig aufrecht erhalten wird, wird der Kontaktwiderstand in einem extrem niedrigen Zustand gehalten.
  • In Einklang mit einem Experiment konnte ungeachtet geringfügiger Unterschiede im Zustand der Oberfläche des Anschluß-Metallbeschlages, der Zusammensetzung der Zinnschicht oder ähnlichem, die Adhäsionserscheinung des Metalls in einfacher Weise an dem Anschluß- oder Kontaktabschnitt erzeugt werden, indem der Anschluß- Metallbeschlag mit einem Druck von mehr als 6 N/mm² befestigt wurde, welcher Druck zwischen dem Anschluß-Metallbeschlag und dem Kontaktierungsabschnitt des Anschlußabschnittes aufgebracht wurde.
  • Entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung werden zwei Anschluß- Metallbeschläge zusammengebaut und zwar in Form einer Erdungsanschluß- Metallbeschlag-oder Kabelschuh-konstruktion und es wird der resultierende Zusammenbau an dem Körper eines Fahrzeugs montiert. Demzufolge entspricht ein Erdungsanschluß-Metallbeschlag dem an früherer Stelle beschriebenen Anschluß- Metallbeschlag, und der andere Erdungsanschluß-Metallbeschlag entspricht dem an früherer Stelle beschriebenen Anschlußabschnitt.
  • Um den ersten Anschluß-Metallbeschlag oder Kabelschuh auszubilden, wird eine Platte aus leitendem Metall in einer gegebenen Gestalt ausgestanzt. Die ausgestanzte Metallplatte wird dann gebogen und es wird eine Oberfläche der Metallplatte mit Zinn plattiert, um eine Zinnschicht auszubilden. Ferner wird eine Oberfläche der Zinnschicht gewöhnlich mit einem dünnen Film aus einem Metalloxid oder einer anderen Verbindung bedeckt. Der erste Anschluß-Metallbeschlag 10 enthält einen Zusammenbauabschnitt 11 und einen Anschlußabschnitt 24 für einen elektrischen Draht. Der Zusammenbauabschnitt 11 enthält plattenförmige Überlappungsabschnitte 12, die aus zwei flachen Platten zusammengesetzt sind, die parallel zueinander angeordnet sind und voneinander beabstandet sind, enthält einen plattenförmigen Befestigungsabschnitt 13, der zwischen jeweiligen Einseiten-Endabschnitten der zwei plattenförmigen Überlappungsabschnitten 12 in einer solchen Weise angeordnet ist, daß der Befestigungsabschnitt 13 die zwei Überlappungsabschnitte 12 überspannt, und enthält einen plattenförmigen Aufnahmeabschnitt 14, der zwischen den jeweiligen Endabschnitten der zwei plattenförmigen Überlappungsabschnitte 12 gegenüber den oben erwähnten Endabschnitten angeordnet ist und zwar für den Befestigungsabschnitt 13 in einer solchen Weise, daß der Aufnahmeabschnitt 14 die zwei Überlappungsabschnitte 12 überspannt. Die zwei plattenförmigen Überlappungsabschnitte 12 fluchten miteinander. Auch sind der Befestigungsabschnitt 7 3 und der Aufnahmeabschnitt 14 miteinander fluchten eingestellt und sind auch auf einer Höhe angeordnet, die sich von derjenigen der zwei plattenförmigen Überlappungsabschnitten 12 um einen Betrag unterscheidet und niedriger liegt als diese Abschnitte, welcher Betrag im wesentlichen gleich ist der Plattendicke der plattenförmigen Überlappungsabschnitte 12.
  • In dem Befestigungsabschnitt 13 ist ein Versatz-Einschränkabschnitt 15 ausgebildet, der fluchtend mit dem Befestigungsabschnitt 13 eingestellt ist und sich in einer entgegengesetzten Richtung von dem Aufnahmeabschnitt 14 nach außen hin erstreckt. Auch ist an der oberen Oberfläche des Versetzungs-Einschränkungsabschnitts 15 eine Befestigungsklaue 16 dadurch ausgebildet, indem die gleiche obere Fläche eingeschnitten und angehoben wurde. Die Befestigungsklaue 16 kann in Eingriff mit einem Befestigungsloch 39 gelangen, welches in einem zweiten Anschluß- Metallbeschlag 30, der an späterer Stelle beschrieben werden soll, ausgebildet ist. In der vorderen Endkante oder Endrand des Versetzungs-Einschränkungsabschnitts 15 ist eine geneigte Führungsfläche 17 ausgebildet, die dazu verwendet wird, um die Eingriffsoperation zwischen dem Sicherungsabschnitt 13 und einem Aufnahmeabschnitt 34, der in dem zweiten Anschluß-Metallbeschlag 30 ausgebildet ist, zu vereinfachen. Zwischen dem Verschiebungs-oder Versetzungs-Einschränkungsabschnitt 15 und den zwei Überlappungsabschnitten 12 sind Freigabenuten 18 ausgebildet, in die Anschlußabschnitte zwischen den zwei plattenförmigen Überlappungsabschnitten 32 des zweiten Anschluß-Metallbeschlages 10 und einem Aufnahmeabschnitt 34, der in dem zweiten Anschluß-Metallbeschlag 30 ausgebildet ist, eingeführt werden können.
  • In der oberen Fläche des Aufnahmeabschnitts 14 ist ein Sicherungsloch 19 ausgebildet, in welches eine Sicherungsklaue 36 eingreifen kann, die in dem zweiten Anschluß-Metallbeschlag 30 vorgesehen ist. Der Aufnahmeabschnitt 14 enthält ferner einen vorspringenden Abschnitt 20, der fluchtend mit dem Aufnahmeabschnitt 14 eingestellt ist, und sich zu dem Verschiebungs-Einschränkungsabschnitt 15 hin erstreckt. In der oberen Fläche des vorspringenden Abschnitts 20 ist eine geneigte Führungsfläche 21 ausgebildet, die dazu verwendet wird, um die Einpaßoperation des Sicherungsloches 19 mit der Sicherungsklaue 36 des zweiten Anschluß- Metallbeschlages 30 zu vereinfachen. Auch sind zwischen dem vorspringenden Abschnitt 20 und den zwei plattenförmigen Überlappungsabschnitten 12 Freigabenuten 22 ausgebildet, in die Anschlußabschnitte, welche zwischen einem Sicherungsabschnitt 33 und zwei plattenförmigen Überlappungsabschnitten 32, die jeweils in dem zweiten Anschluß-Metallbeschlag 30 ausgebildet sind, eingeführt werden können.
  • Die sich gegenseitig gegenüberliegenden Ränder oder Kanten des Sicherungsabschnittes 13 und des vorspringenden Abschnitts 20 sind jeweils als bogenförmig gestaltete Kanten oder Ränder ausgebildet, die zueinander konzentrisch sind und untereinander einen gleichen Durchmesser aufweisen. Die zwei plattenförmigen Überlappungsabschnitte 12 des ersten Anschluß-Metallbeschlages 10 sind in solcher Weise angeordnet, daß die Seitenränder oder Kanten derselben in Kontakt mit virtuellen Kreisen gelangen können, die jeweils konzentrisch zu den oben beschriebenen Bögen sind und mit diesen Bögen gleichen Durchmesser haben. Ferner bildet ein Raum, der durch die Kanten oder Ränder umschlossen ist, ein Einführloch 23, in welches ein Schraubbolzen (nicht gezeigt) eingepaßt werden kann.
  • Ein Anschlußabschnitt 24 für einen elektrischen Draht ist einstückig oder zusammenhängend mit dem Zusammenbauabschnitt 11 ausgebildet. D. h. der Anschlußabschnitt 24 für den elektrischen Draht ist in einer solchen Weise angeordnet, daß er sich von dem Seitenrand oder der Seitenkante des Endabschnittes von einem der plattenförmigen Überlappungsabschnitte 12 auf der Seite des Aufnahmeabschnitts 14 in eine Richtung erstreckt entsprechend einem rechten Winkel zur longitudinalen Richtung des plattenförmigen Überlappungsabschnittes 12. Der Anschlußabschnitt 24 für einen elektrischen Draht enthält eine Isolationstrommel 24A und eine Drahttrommel 24B. Die Isolationstrommel 24A ist von der Seite der zugeordneten Ausrüstungen (nicht gezeigt) auf eine Harzabdeckung Wa umgebördelt, die in dem Anschlußabschnitt eines Erdungsdrahtes W vorgesehen ist, während die Drahttrommel 24B auf einen Kerndraht Wb aufgepreßt oder umgebördelt ist, der dadurch freigelegt wurde, indem die Harzabdeckung Wa des Erdungsdrahtes W abgeschält wurde.
  • Um den zweiten Anschluß-Metallbeschlag 30 herzustellen, wird eine leitende Metallplatte entsprechend einer gegebenen Gestalt ausgestanzt und die so ausgestanzte Metallplatte wird dann gebogen, so daß sie einen Zusammenbau- oder Aufbauabschnitt 31 und einen Anschlußabschnitt 4 für einen elektrischen Draht enthält. Der Aufbau- oder Zusammenbauabschnitt 31 besitzt eine Konstruktion, bei der der Zusammenbauabschnitt 11 des ersten Anschluß-Metallbeschlages 10 oben-unten vertauscht ist. D. h. es können die plattenförmigen Überlappungsabschnitte 32 des Zusammenbauabschnitts 31 mit den unteren Flächenseiten der plattenförmigen Überlappungsabschnitte 12 des ersten Anschluß-Metallbeschlags 10 jeweils zur Überlappung gebracht werden und es kann ein Sicherungsabschnitt 33 und ein Aufnahmeabschnitt 34 des Zusammenbauabschnitts 31 mit den oberen Flächenseiten des Aufnahmeabschnitts 14 und des Sicherungsabschnitts 13 des ersten Anschluß- Metallbeschlags 10 jeweils überlappt werden. Bei dem Zusammenbauabschnitt 31 des zweiten Anschluß-Metallbeschlags 30 ist ebenfalls ein Verschiebungs- oder Versetzungs-Einschränkungsabschnitt 35 und eine Sicherungsklaue 36 in dem Sicherungsabschnitt 33 ausgebildet. Ein Sicherungsloch 39 und ein vorspringender Abschnitt 40 sind in dem Aufnahmeabschnitt 34 ausgebildet. Ferner ist ein Einführloch 43 ausgebildet, welches identisch mit dem Einführloch 23 des ersten Anschluß- Metallbeschlags 10 ist. Es sind Freigabenuten 38 und 42 jeweils zwischen dem Verschiebungs-Einschränkungsabschnitt 35 und den zwei plattenförmigen Überlappungsabschnitten 32 als auch zwischen dem vorspringenden Abschnitt 40 und den zwei plattenförmigen Überlappungsabschnitten 32 ausgebildet.
  • Ähnlich dem elektrischen Anschlußabschnitt 24 des ersten Anschluß- Metallbeschlags 10, enthält ein Anschlußabschnitt 44 für einen elektrischen Draht eine Isolationstrommel 44A und eine Drahttrommel 44B, die auf einem Erdungsdraht W umgefaltet oder aufgepreßt sind. Der Anschlußabschnitt 4 für einen elektrischen Draht ist in einer solchen Weise angeordnet, daß er sich von dem Endabschnitt-Seitenrand von einem der plattenförmigen Überlappungsabschnitte 32 aus und zwar auf der Seite des Aufnahmeabschnitts 34 in eine Richtung entsprechend einem rechten Winkel zur Längsrichtung des plattenförmigen Überlappungsabschnitts 32 erstreckt. Wenn daher der zweite Anschluß-Metallbeschlag 30 mit dem ersten Anschluß-Metallbeschlag 10 zusammengebaut wird, kann der Anschlußabschnitt 4 für den elektrischen Draht parallel zu dem Anschlußabschnitt 24 für den elektrischen Draht des ersten Anschluß- Metallbeschlags 10 angeordnet werden.
  • Eine Oberfläche einer ersten Anschluß-Metallbeschlagseite des plattenförmigen Überlappungsabschnitts 32 ist mit einem kreisförmigen Vorsprung 45 ausgestattet, der dadurch hergestellt wurde, indem er von der Rückseite auf Seiten des ersten Anschluß- Metallbeschlags her ausgestanzt wurde. Die Höhe des Vorsprunges 45 ist in solcher Weise eingestellt, daß ein oberer Abschnitt des Vorsprunges 45 höher ist als die Höhe der unteren Fläche des plattenförmigen Überlappungsabschnitts 12 des ersten Anschluß- Metallbeschlags 10, wenn die Befestigungsabschnitte 13, 33 und die Aufnahmeabschnitte 14, 34 miteinander in Kontakt stehen.
  • Eine Prozedur zum Zusammenbauen der oben beschriebenen ersten und zweiten Anschluß-Metallbeschläge 10, 30 wird nun im folgenden beschrieben. Zuerst wird der erste Anschluß-Metallbeschlag 10 mit dem zweiten Anschluß-Metallbeschlag 30 zusammengebaut. Um den ersten Anschluß-Metallbeschlag 10 mit dem zweiten Anschluß-Metallbeschlag 30 zusammen zu bauen, wird der erste Anschluß- Metallbeschlag 10 über den zweiten Anschluß-Metallbeschlag 30 plaziert und es werden die Befestigungsabschnitte 13, 33 derselben jeweils in deren zugehörige Einführlöcher 43, 23 eingeführt. Aus diesem Zustand heraus werden die Befestigungsabschnitte 13, 33 weiter in der longitudinalen Richtung der plattenförmigen Überlappungsabschnitte 12, 32 verschoben (die im folgenden als Zusammenbaurichtung bezeichnet wird), so daß die Einführlöcher 23, 43 miteinander zusammengepaßt werden können. Als ein Ergebnis wird der Verschiebungs-Einschränkungsabschnitt 15 des ersten Anschluß-Metallbeschlags 10 unter den Aufnahmeabschnitt 34 des zweiten Anschluß-Metallbeschlags 30 positioniert und zur gleichen Zeit wird der Verschiebungs-Einschränkungsabschnitt 35 des zweiten Anschluß-Metallbeschlags 30 auf den Aufnahmeabschnitt 14 des ersten Anschluß-Metallbeschlags 10 positioniert. Anschließend werden die Befestigungsklauen 16, 36 jeweils in die Befestigungslöcher 19, 39 eingepaßt, wodurch dann die Zusammenbauoperation der zwei Anschluß- Metallbeschläge 10, 30 vervollständigt ist. In dem zusammengebauten Zustand verhindert der Eingriff zwischen den Befestigungsklauen 16, 36 und den Befestigungslöchern 19, 39, daß die zwei Anschluß-Metallbeschläge 10, 30 in der entgegengesetzten Richtung zur Zusammenbaurichtung voneinander entfernt werden können. Der Kontakt zwischen den jeweiligen Tiefenabschnitten der Freigabenuten 18, 42 und 22, 38 verhindert auch, daß die zwei Anschluß-Metallbeschläge in einer exzessiven Weise über die normale Anordnungsposition hinaus zusammengebaut werden. Zusätzlich verhindert der Eingriff der plattenförmigen Überlappungsabschnitte 12, 32 und der Eingriff der Befestigungsabschnitte 13, 33 und der Aufnahmeabschnitte 14, 34, daß die zwei Anschluß-Metallbeschläge 10, 30 in einer vertikalen Richtung voneinander entfernt werden können.
  • In dem zusammengebauten Zustand sind beide Anschluß-Metallbeschläge 10, 30, geringfügig elastisch verformt, so daß die untere Oberfläche des plattenförmigen Überlappungsabschnitts 12 des ersten Anschluß-Metallbeschlags 10 in Kontakt mit dem Vorsprung 45 steht. Es werden demzufolge aufgrund der elastischen Rückführkraft der Anschluß-Metallbeschläge 10, 30 der Vorsprung 45 und der plattenförmige Überlappungsabschnitt 12 des ersten Anschluß-Metallbeschlags 10 fest aneinander gepreßt. Ferner stehen die Befestigungsabschnitte 13, 33 und die Aufnahmeabschnitte 14, 34 in festem Kontakt, so daß beide Anschluß-Metallbeschläge 10, 30 zusammenhängend miteinander verbunden sind.
  • Nach dem Zusammenbau können die Einführlöcher 23, 43 der Anschluß- Metallbeschläge 10, 30 um den Gewindebolzen 50 angeordnet werden, der in dem Fahrzeugkörper B vorgesehen ist, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Der Gewindebolzen 50 wird dann durch Aufschrauben einer Mutter 52 befestigt und zwar mit Hilfe eines Befestigungswerkzeugs und auch über eine flache Beilagscheibe 51A und eine Feder- Beilagscheibe 51B. Somit werden, wie in Fig. 5 gezeigt ist, die Anschluß- Metallbeschläge 10, 30 miteinander in einem überlappenden Zustand befestigt und werden in Form eines Preßsitzes an den Körper B gedrückt.
  • Ein maximales Drehmoment kann in solcher Weise eingestellt werden, daß eine Befestigungslast der Mutter 52 mehr als 6 N (Newton) beträgt. Somit wird ein starker Druck auf den Kontaktabschnitt des Vorsprungs 45 des zweiten Anschluß- Metallbeschlags 30 und des ersten Anschluß-Metallbeschlags 10 ausgeübt. (Bei der Erfindung entspricht ein starker Druck einem Druck von mehr als 6 N/mm²). Als ein Ergebnis wird in dem Kontaktabschnitt ein dünner Film F aus Metalloxid oder einer anderen Verbindung, die die Oberfläche von jedem Anschluß-Metallbeschlag 10, 30 bedeckt, gebrochen. Es wird ein Adhäsionsphänomen der Zinnschicht P erzeugt, wie in Fig. 6 dargestellt ist, wodurch beide Anschluß-Metallbeschläge 10, 30 aneinander durch einen Adhäsionsabschnitt X befestigt werden.
  • Wie oben beschrieben wurde, werden die Anschluß-Metallbeschläge 10, 30, wenn einmal das Adhäsionsphänomen des Metalls hervorgerufen worden ist, an dem Adhäsionsabschnitt X miteinander befestigt. Daher wird selbst dann, wenn die Befestigungskraft, die auf die Anschluß-Metallbeschläge 10, 30 einwirkt, durch Lockerung der Mutter 52 vermindert wird, der Kontaktwiderstand zwischen den Anschluß-Metallbeschlägen 10, 30 in einem niedrigen Zustand gehalten. Der gemessene Wert des Kontaktwiderstandes gegenüber dem Befestigungsdruck zwischen den Anschluß-Metallbeschlägen 10, 30 ist in Fig. 7 mit einer ausgezogenen Linie dargestellt. Wenn der Befestigungsdruck so eingestellt wird, daß er mehr als 6 N/mm² beträgt, so ist die Änderung des Kontaktwiderstandes in Bezug auf den Befestigungsdruck durch eine Hysterese-Kurve wiedergegeben. Selbst wenn der Befestigungsdruck aufgrund einer Lockerung der Mutter 52 auf ca. 1 N/mm² abnimmt, wird der Kontaktwiderstand auf dem gleichen Wert gehalten wie demjenigen vor dem Lockerwerden der Mutter 52. Speziell wird der Kontaktwiderstand auf einem niedrigen Wert gehalten, der bei angenähert 1 mΩ liegt. Wen der Befestigungsdruck nicht 6 N/mm² erreicht, wie dies durch eine unterbrochene Linie in Fig. 7 dargestellt ist, nimmt der Kontaktwiderstand in Einklang mit dem Lockerwerden der Mutter 52 zu. Wenn in einem solchen Fall der Befestigungsdruck auf etwa 1 N/mm² abfällt, nimmt der Kontaktwiderstand stark zu.
  • Die Adhäsionserscheinung des Metalls wird in der Zinnschicht durch starkes Befestigen der Anschluß-Metallbeschläge 10, 30 hervorgerufen. Daher kann selbst dann, wenn die Befestigungskraft der Mutter 52 gelockert wird der Kontaktwiderstand zwischen den Anschlüssen auf einem niedrigen Wert gehalten werden, wodurch die Kontaktierzuverlässigkeit zwischen den Anschlüssen erhöht wird. Da ferner der Vorsprung 45 ausgebildet ist, wird selbst dann, wenn die Befestigungskraft selbst relativ schwach ist, ein extra starker Befestigungsdruck am Ende des Vorsprunges 45 erzielt.
  • Es wird daher die Adhäsionserscheinung hervorgerufen, die den Kontaktwiderstand reduziert.
  • Die Erfindung ist nicht auf die erläuterten Ausführungsformen gemäß der vorangegangenen Beschreibung entsprechend Hinweisen auf die beigefügten Zeichnungen beschränkt, sondern kann beispielsweise auch noch die folgenden Ausführungsformen umfassen, die in den technischen Rahmen der Erfindung fallen, wie dieser durch die Ansprüche festgehalten ist.
  • Obwohl bei der dargestellten Ausführungsform der vorspringende Abschnitt 45 in einer kreisförmigen Gestalt ausgebildet ist, ist die Erfindung darauf nicht beschränkt. Die Erfindung kann auch derart ausgeführt werden, daß der vorspringende Abschnitt 45 in einer linearen oder geradlinigen Gestalt vorspringt (Fig. 8). Ferner kann der vorspringende Abschnitt lediglich an einer Position vorgesehen sein oder kann an mehr als drei Positionen vorgesehen sein. Zusätzlich kann die Höhe oder die Gestalt des vorspringenden Abschnitts geeignet in Einklang mit der Größe, dem Material oder ähnlichem des Anschluß-Metallbeschlages ausgewählt werden. Darüber hinaus ist der vorspringende Abschnitt für die Erfindung nicht wesentlich, d. h. es kann der Anschluß- Metallbeschlag oder Metallkabelschuh so befestigt werden, daß die Adhäsionserscheinung des Metalls zwischen dem Anschluß-Metallbeschlag bzw. Kabelschuh und dem Anschlußabschnitt ohne Vorsprung hervorgerufen wird.
  • Bei der veranschaulichten Ausführungsform ist der vorspringende Abschnitt 45 lediglich an dem zweiten Anschluß-Metallbeschlag 30 vorgesehen. Jedoch kann der vorspringende Abschnitt 45 auch lediglich an dem ersten Anschluß-Metallbeschlag 10 vorgesehen sein oder kann sowohl an dem ersten als auch an dem zweiten Anschluß- Metallbeschlag 10, 30 vorgesehen sein.
  • In Verbindung mit der veranschaulichten Ausführungsform betraf eine Beschreibung einen Fall, bei dem die Erfindung auf eine Anschluß- Metallbeschlagzusammenbaukonstruktion eines Typs angewendet wurde, bei der zwei Anschluß-Metallbeschläge 10, 30 miteinander zusammengebaut werden, indem diese entlang plattenförmiger Oberflächen der plattenförmigen Überlappungsabschnitte zum Gleiten gebracht werden. Jedoch kann die Erfindung auch bei einer Zusammenbaukonstruktion angewendet werden, bei der Einführlöcher miteinander zusammenpassend oder ausgerichtet vorgesehen sind und zwei Anschluß- Metallbeschläge dann um die Einführlöcher in Bezug zueinander verdreht werden, so daß die zwei Anschluß-Metallbeschläge miteinander befestigt oder zusammengebaut werden können.
  • Bei der veranschaulichten Ausführungsform betrafeine Beschreibung einen Fall, bei dem die zwei Anschluß-Metallbeschläge 10, 30 miteinander zusammengebaut wurden. Jedoch kann die Erfindung auch bei einem Fall angewendet werden, bei dem drei oder mehrere Anschluß-Metallbeschläge oder Kabelschuhe miteinander zusammengebaut werden. Darüber hinaus ist die Erfindung nicht auf einen Fall beschränkt, bei dem die Anschluß-Metallbeschläge einander überlappen, sondern die Erfindung kann auch bei einer Konstruktion zur Anwendung gebracht werden, bei der ein Anschluß-Metallbeschlag so befestigt wird, daß er einen anderen Anschlußabschnitt überlappt. Ferner kann die Erfindung auch bei Anschluß-Metallbeschlägen verwendet werden, die für andere Anwendungen als eine Erdung gedacht sind.

Claims (8)

1. Kabelschuh-Anschlußkonstruktion, mit:
einem Anschluß-Metallbeschlag (10),
einem Verbindungsabschnitt (30), der zur Verbindung mit dem Anschlußmetallbeschlag (10) konfiguriert ist, und
einem Befestigungsteil (50, 52), welches den Anschlußbeschlag (10) und den Verbindungsabschnitt (30) aneinander befestigt, um den Anschlußmetallbeschlag (10) und den Verbindungsabschnitt (30) in einem Kontaktierungszustand zu halten,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlußbeschlag (10) und der Verbindungsabschnitt (30) jeweils eine Verzinnungsschicht (P) auf einer Oberfläche aufweisen, und
der Anschlußmetallbeschlag (10) und der Verbindungsabschnitt (30) mit einer Befestigungslast von mehr als 6 N/mm² durch das Befestigungsteil (50, 52) befestigt sind, so daß eine Adhäsionserscheinung des Metalls zwischen beiden Verzinnungsschichten des Anschlußmetallbeschlags (10) und des Verbindungsabschnitts (30) an dem Befestigungsbereich des Befestigungsteiles erzeugt wird.
2. Kabelschuh-Anschlußkonstruktion nach Anspruch 1, bei der wenigstens ein Teil gemäß dem Anschlußmetallbeschlag und dem Verbindungsabschnitt einen Vorsprung (45) in einer Kontaktoberfläche aufweist, die mit wenigstens einem Teil gemäß dem Verbindungsabschnitt und dem Anschlußmetallbeschlag jeweils zu kontaktieren ist.
3. Kabelschuh-Anschlußkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, bei der jedes Teil gemäß dem Anschlußbeschlag (10) und dem Verbindungsabschnitt (30) einem Metallanschluß (10, 30) entspricht, wobei jeder Metallanschluß folgendes aufweist:
einen Zusammenbauabschnitt (11, 31); und
einen Drahtverbindungsabschnitt (34), um den Metallanschluß an einem Draht (W) zum Leiten von elektrischem Strom anzubringen; wobei das Befestigungsteil (50, 52) gebildet ist durch
ein Montageelement (50), welches die Metallanschlüsse (10, 30) aufnimmt; und
einem druckausübenden Element (52), welches die Metallanschlüsse (10, 30) auf dem Montageelement (50) unter Druck festhält, wobei die Verzinnungsschicht (P) auf den Zusammenbauabschnitt (11, 31) aufgebracht oder aufgesetzt ist.
4. Kabelschuh-Anschlußkonstruktion nach Anspruch 3, bei der die Gestalt des Zusammenbauabschnitts (11) eines ersten Metallanschlusses (10) komplementär zu der Gestalt des Zusammenbauabschnitts (31) eines zweiten Metallanschlusses (30) ist, wenn der erste Metallanschluß (10) und der zweite Metallanschluß (30) zusammengebaut sind.
5. Kabelschuh-Anschlußkonstruktion nach Anspruch 4, bei der jeder Metallanschluß (10, 30) ferner eine Einrichtung (16, 19, 36, 39) zum gegenseitigen Verriegeln der zusammengesetzten Metallanschlüsse aufweist.
6. Kabelschuh-Anschlußkonstruktion nach Anspruch 4, bei der wenigstens der Zusammenbauabschnitt (11, 31) von einem Metallanschluß einen Vorsprung (16, 36) aufweist, der sich nach vorne hin in Kontakt mit dem Zusammenbauabschnitt eines benachbarten, zusammengebauten Metallanschlusses (10, 30) erstreckt.
7. Kabelschuh-Anschlußkonstruktion nach Anspruch 3, bei der das Montageelement (50) aus einem Bolzen besteht, und das druckausübende Element (52) aus einer Mutter besteht, die gewindemäßig mit dem Bolzen verbunden ist.
8. Kabelschuh-Anschlußverfahren, mit den folgenden Schritten:
Vorsehen eines Anschlußmetallbeschlags (10) und eines Verbindungsabschnitts (30), die so konfiguriert sind, um miteinander verbunden zu werden,
Befestigen des Anschlußmetallbeschlags (10) an dem Verbindungsabschnitt (30) mit Hilfe eines Befestigungsteiles (50, 52), wodurch der Anschlußmetallbeschlag (10) und der Verbindungsabschnitt (30) in einem Kontaktierungszustand gehalten werden;
dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlußmetallbeschlag (10) und der Verbindungsabschnitt (30) jeweils mit einer Verzinnungsschicht auf einer Oberfläche ausgestattet sind; und
eine Adhäsion (X) des Metalls in der Kontaktzone zwischen beiden verzinnten Schichten des Anschlußmetallbeschlags (10) und des Verbindungsabschnitts (30) dadurch erzeugt wird, indem der Anschlußmetallbeschlag (10) und der Verbindungsabschnitt (30) mit einem Druck von mehr als 6 N/mm² versehen werden, so daß beide verzinnten Schichten (P) des Anschlußmetallbeschlags (10) und des Verbindungsabschnitts (30) miteinander verbunden oder verklebt werden.
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