DE4008117C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Beschleunigungsdetektor nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein derartiger Beschleunigungsdetektor wird in der DE
39 16 023 A1 aufgezeigt und im folgenden anhand der Fig. 1
und 2 beschrieben. Der Beschleunigungsdetektor weist ein Ge
häuse 1, welches einen ringförmigen Hohlraum 2 bildet, und
eine ringförmige Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 auf, die
innerhalb des Hohlraumes 2 angeordnet ist. Das Gehäuse 1 um
faßt eine rohrförmige, elektrisch leitfähige metallische
Buchse 4 mit einem Durchgangsloch 5 und einem Flansch 6. Das
Gehäuse 1 hat ferner ein ringförmiges, aus Kunstharz beste
hendes Außengehäuse 7, das mit einem Bindemittel 7a mit dem
Flansch 6 der Buchse 4 verbunden ist, so daß der Hohlraum 2
darin ausgebildet ist.
Das Außengehäuse 7 hat weiterhin einen Verbinder 8, der
sich vom Außengehäuse 7 radial nach außen erstreckt, so daß
ein externer Außenanschluß 9 sich durch den Verbinder 8
erstrecken kann, um ein Ausgangssignal von der Beschleunigungs-
Wandleranordnung 3 abzugreifen, die in dem Hohlraum 2 angeordnet
ist. Die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 weist ferner
folgendes auf: ein ringförmiges piezoelektrisches Element 11,
das auf einer Anschlußplatte 10 angeordnet ist; einen Ausgangs
anschluß 12 in Form einer Beilagscheibe mit einer Leitung 12a,
welche mit dem externen Außenanschluß 9 verbunden ist; eine
elektrisch isolierende Beilagscheibe 13, die auf dem Ausgangs
anschluß 12 angeordnet ist; ein ringförmiges Trägheitsgewicht
14, das auf der isolierenden Beilagscheibe 13 sitzt; und
eine mit Gewinde versehene, ringförmige Sicherungsmutter 15,
die mit einem Gewinde 4a der rohrförmigen Buchse 4 in Gewinde
eingriff steht.
Wie in Fig. 3 dargestellt, besteht der Ausgangsanschluß 12
aus einem relativ dünnen Metallblech und umfaßt ein im
wesentlichen ringförmiges Teil 12b, eine Verbindungslasche
12c, die sich von dem ringförmigen Teil 12b im wesentlichen
radial nach außen erstreckt, sowie die Leitung 12a für einen
externen Anschluß. Ein elektrisch isolierendes Band oder Rohr
16 ist auf der rohrförmigen Buchse 4 derart angeordnet, daß
die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 gegenüber der Buchse 4
isoliert ist, auch wenn der Ausgangsanschluß 12 sowie das
piezoelektrische Element 11 exzentrisch zusammengebaut sind.
Wie aus den Fig. 4 bis 7 ersichtlich, hat die ringförmige
Sicherungsmutter 15 ein Innengewinde 15a in ihrer Innenumfangs
fläche sowie ein Paar von Eingriffsnuten 15b, die in einer
von ebenen Stirnflächen 15c ausgebildet sind, um darin ein
Werkzeug 18 aufzunehmen, um die Sicherungsmutter 15 um die
Buchse 4 herum zu drehen und dadurch für einen Gewindeeingriff
der Sicherungsmutter 15 mit dem Gewinde 4a der Buchse 4 zu
sorgen, wie es in Fig. 7 dargestellt ist. Aus dieser Fig. 7
ist ersichtlich, daß die Eingriffsnuten 15b sich vom Innenumfang
zum Außenumfang radial erstrecken und dabei durch das Innen
gewinde 15a der Sicherungsmutter 15 hindurchgehen.
Um die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 innerhalb des
Hohlraumes elastisch zu lagern und gegen unerwünschte
Umgebungsbedingungen zu schützen, ist der übrige Raum des
Hohlraumes 2 des Gehäuses 1, der nicht von der Beschleunigungs-
Wandleranordnung 3 eingenommen wird, im wesentlichen mit
einem elastischen Füllmaterial 17 aus einem aushärtbaren Harz
gefüllt.
Das Füllmaterial 17 muß ausreichend elastisch sein, nachdem
es ausgehärtet ist, um eine Bewegung des Trägheitsgewichtes
14 relativ zum Gehäuse 1 zu ermöglichen, wenn eine Beschleuni
gung auf das Trägheitsgewicht 14 wirkt, so daß das piezo
elektrische Element 11 ein Spannungssignal proportional zu dem
Druck erzeugt, der darauf ausgeübt wird durch die Relativ
bewegung des Trägheitsgewichtes 14 gegen das piezoelektrische
Element 11.
Wenn der Beschleunigungsdetektor in Betrieb ist, ist er
an dem nicht dargestellten Motor mit einer geeigneten, nicht
dargestellten Schraube fest montiert, die durch das Durchgangs
loch 5 des Gehäuses 1 eingesetzt ist. Die Beschleunigung oder
die Vibration des Verbrennungsmotors erzeugt eine Bewegung
des Trägheitsgewichtes 14 relativ zum Gehäuse 1, welche dafür
sorgt, daß das piezoelektrische Element 11 durch das Trägheits
gewicht 14 belastet wird, so daß ein elektrisches Signal von
dem piezoelektrischen Element 11 erzeugt wird, welches
repräsentativ ist für die Bewegung des Trägheitsgewichtes 14
relativ zum Gehäuse und damit auch zum Motor.
Das elektrische Signal wird von dem externen Außenanschluß 9
abgegriffen und analysiert, um festzustellen, ob es ein
Klopfsignal enthält, welches beim Klopfen des Verbrennungsmotors
erzeugt werden kann. Wenn festgestellt wird, daß ein Klopfsignal
in dem elektrischen Signal enthalten ist, können die Betriebs
parameter zum Betrieb des Motors eingestellt bzw. nachgestellt
werden, um die Ausgangsleistung zu erhöhen oder aber den Kraft
stoffverbrauch zu senken.
Da bei einem herkömmlichen Beschleunigungsdetektor der oben
beschriebenen Art die Eingriffsnuten 15b in einer ebenen
Stirnfläche 15c der Sicherungsmutter 15 ausgebildet sind
und sich durch das Innengewinde 15a hindurch erstrecken,
treten Grate in dem Bereich auf, in welchem sich das Innen
gewinde 15a und die Eingriffsnuten 15b kreuzen.
Derartige Grate stören den Gewindeeingriff zwischen der
Sicherungsmutter 15 und der Buchse 4, was einen leichten und
raschen Einbau der Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 behindert.
Wenn diese Grate entfernt werden müssen, sind zusätzliche
Feinarbeiten am Innengewinde 15a der Sicherungsmutter 15
erforderlich, was die Anzahl von Herstellungsschritten sowie
die Kosten erhöht.
Während der Montage des Beschleunigungsdetektors wird außerdem
ein Werkzeug 18 zum Anziehen der Sicherungsmutter 15 mit den
Eingriffsnuten 15b in Eingriff gebracht und um deren Achse
gedreht, um die Sicherungsmutter 15 auf der Buchse 4 anzuziehen
und damit die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 fest zu haltern.
Während dieses Vorganges wird das Werkzeug 18 zum Festziehen
oft in Querrichtung hin- und herbewegt, wie es mit einem Pfeil
19 in Fig. 7 angedeutet ist, um das Werkzeug 18 richtig in die
Eingriffsnuten 15b einzusetzen. Dies führt häufig dazu, daß
das Gewinde 4a der Buchse 4 von dem Werkzeug 18 beschädigt oder
gar zerstört wird, was das Festziehen der Sicherungsmutter 15
auf der Buchse 4 während einer erneuten Montage des Detektors
schwierig macht.
Beim Festziehen der Sicherungsmutter 15 auf der Buchse 4,
um die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3 in dem Gehäuse 1
sicher zu befestigen, wird bei dem oben beschriebenen her
kömmlichen Beschleunigungsdetektor der Ausgangsanschluß 12
ebenfalls gedreht durch die Reibung zwischen den verschiedenen
Komponenten der Beschleunigungs-Wandleranordnung 3. Dies führt
zu einer Verschiebung oder Versetzung der nach oben verlaufenden
Leitung 12a relativ zum externen Außenanschluß 9, mit dem die
Leitung 12a verbunden werden muß.
Wenn die Leitung 12a in ihrer Position mechanisch gehalten
wird von einer geeigneten Einrichtung, wenn beispielsweise
der externe Außenanschluß 9 und die Leitung 12a verbunden sind,
bewirkt die Drehung des ringförmigen Teiles 12b des Ausgangs
anschlusses 12 eine Konzentration der Beanspruchung in den
Übergangsbereichen A zwischen dem ringförmigen Teil 12b und
der Verbindungslasche 12c, was ein Abbrechen in diesen Über
gangsbereichen A bewirken kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Beschleuni
gungsdetektor der eingangs genannten Art dahingehend weiter
zubilden, daß eine Beschädigung der Bauteile bei der Montage
sicherer als bisher vermieden wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspru
ches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Bevorzugte Ausführungs
formen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
anhand von Abbildungen näher beschrieben. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine Schnittansicht zur Erläuterung eines Beispiels
eines herkömmlichen Beschleunigungsdetektors;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Beschleunigungsdetektor
gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Ausgangsanschluß, der bei
dem herkömmlichen Beschleunigungsdetektor verwendet
wird;
Fig. 4 eine Draufsicht zur Erläuterung der Sicherungsmut
ter eines herkömmlichen Beschleunigungsdetektors;
Fig. 5 eine Schnittansicht längs der Linie V-V in
Fig. 4;
Fig. 6 eine Vorderansicht der Sicherungsmutter gemäß
Fig. 4;
Fig. 7 eine schematische Darstellung zur Erläuterung,
wie das Werkzeug zum Festziehen mit den
Eingriffsnuten in der Sicherungsmutter beim
herkömmlichen Beschleunigungsdetektor in
Eingriff kommt;
Fig. 8 eine Schnittansicht zur Erläuterung des
Aufbaus eines erfindungsgemäßen Beschleunigungs
detektors;
Fig. 9 eine Draufsicht auf den Ausgangsanschluß, der
beim erfindungsgemäßen Beschleunigungsdetektor
verwendet wird;
Fig. 10 eine Seitenansicht des Ausgangsanschlusses
gemäß Fig. 9;
Fig. 11 eine Vorderansicht des Ausgangsanschlusses
gemäß Fig. 9;
Fig. 12 eine Draufsicht zur Erläuterung der Sicherungs
mutter des erfindungsgemäßen Beschleunigungs
detektors;
Fig. 13 eine Schnittansicht längs der Linie XIII-XIII
in Fig. 12;
Fig. 14 eine Vorderansicht der Sicherungsmutter gemäß
Fig. 12 und 13; und in
Fig. 15 eine schematische Darstellung zur Erläuterung,
wie das Werkzeug zum Festziehen mit den
Eingriffsnuten in der Sicherungsmutter des
erfindungsgemäßen Beschleunigungsdetektors
in Eingriff kommt.
Der Beschleunigungsdetektor 20 gemäß der Erfindung hat einen
Grundaufbau, der ähnlich ist wie der Aufbau des Beschleuni
gungsdetektors gemäß Fig. 1. Genauer gesagt, der Beschleuni
gungsdetektor 20 weist ein Gehäuse 1 auf, welches einen ring
förmigen Hohlraum 2 bildet, wobei eine ringförmige Beschleuni
gungs-Wandleranordnung 3a innerhalb dieses Hohlraumes 2
angeordnet ist. Das Gehäuse 1 umfaßt eine rohrförmige, elektrisch
leitfähige metallische Buchse 4 mit einem Durchgangsloch 5
und einem Flansch 6. Das Gehäuse 1 ist ferner mit einem ring
förmigen, aus Kunstharz bestehenden Außengehäuse 7 versehen,
welches mit einem Bindemittel 7a mit dem Flansch 6 der Buchse
4 verbunden ist, so daß darin der Hohlraum 2 ausgebildet ist.
Die Buchse 4 hat eine obere Stirnfläche 4c und eine Innenoberfläche 4b.
Das Außengehäuse 7 hat einen Verbinder 8, der sich von dem
Außengehäuse 7 radial nach außen erstreckt, so daß ein
externer Außenanschluß 9 mit einem sich nach oben erstrecken
den inneren Ende 9a durch den Verbinder 8 erstrecken kann,
um ein Ausgangssignal von der Beschleunigungs-Wandleranordnung
3a abzugreifen, die innerhalb des Hohlraumes 2 angeordnet
ist. Die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3a weist eine
Anschlußplatte 10, die auf dem Flansch 6 der Buchse 4 ange
ordnet ist, ein ringförmiges piezoelektrisches Element 11,
das auf der Anschlußplatte 10 sitzt, sowie einen Ausgangs
anschluß 22 in Form einer Beilagscheibe auf.
Wie am deutlichsten in den Fig. 9 bis 11 dargestellt, ist
der Ausgangsanschluß 22 ein integral ausgebildetes, elektrisch
leitfähiges Teil, das aus einem relativ dünnen Blechmaterial
besteht. Der Ausgangsanschluß 22 umfaßt ein ringförmiges
Hauptteil 22a, eine Verbindungslasche 22b, die sich vom
Außenumfang des Hauptteiles 22a im wesentlichen radial nach
außen erstreckt, eine Leitung 22c, die sich von der
Verbindungslasche 22b senkrecht erstreckt und an ihrem Ende
einen Eingriffshaken 22d hat, der so ausgelegt ist, daß er
sich mit einem oberen Endteil des inneren Endes 9a des
externen Außenanschlusses 9 verbinden läßt.
Gemäß der Erfindung ist der Ausgangsanschluß 22 außerdem mit
Übergangsausrundungen oder Übergangskehlen 22e versehen, die
in jedem Übergangsbereich zwischen dem ringförmigen Hauptteil
22a und der Verbindungslasche 22b vorgesehen sind, um irgend
welche Konzentrationen von Beanspruchungen der Übergangsbereiche
des Ausgangsanschlusses 22 auszugleichen bzw. zu verhindern.
Die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3a umfaßt ferner eine
elektrisch isolierende Beilagscheibe 13, die auf dem Ausgangs
anschluß 22 angeordnet ist, ein ringförmiges Trägheitsgewicht
14, das auf der isolierenden Beilagscheibe 13 sitzt, sowie
eine ringförmige, mit Gewinde versehene Sicherungsmutter 15,
die mit dem Gewinde 4a der rohrförmigen Buchse 4 in Gewinde
eingriff steht.
Ein elektrisch isolierendes Band oder Rohr 16 ist auf der
rohrförmigen Buchse 4 angeordnet, so daß die Beschleunigungs-
Wandleranordnung 3a von der Buchse 4 auch dann isoliert ist,
wenn der Ausgangsanschluß 22 und das piezoelektrische Element
11 exzentrisch zusammengebaut sind.
Die Fig. 12 bis 15 zeigen einen speziellen Aspekt der Erfin
dung. Bei dieser Ausführungsform ist die Sicherungsmutter 25
ein im wesentlichen ringförmiges Teil mit einem rechteckigen
Querschnitt mit einer Außenumfangsfläche 25a und einer Innen
umfangsfläche 25b, in welcher ein Innengewinde 25c ausgebildet
ist. Ein Paar von axialen Eingriffsnuten 25d sind in der
Außenumfangsfläche 25a ausgebildet, um darin ein Werkzeug 28
aufzunehmen, um die Sicherungsmutter 25 um die Buchse 4 zu
drehen, wie es in Fig. 15 dargestellt ist.
Die Eingriffsnuten 25d erstrecken sich axial durch die
Sicherungsmutter 25 zwischen plan verlaufenden Stirnflächen
25e der Sicherungsmutter 25, und die Eingriffsnuten 25d haben
jeweils einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt, so daß
das Werkzeug 28 zum Festziehen mit den Eingriffsnuten 25d in
Eingriff bringbar ist, ohne mit dem Gewinde 4a der Buchse 4
in Berührung zu kommen oder dies zu beschädigen, wie sich aus
Fig. 15 ergibt.
Um die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3a innerhalb des
Hohlraumes 2 elastisch zu lagern und gegenüber unerwünschten
Umgebungsbedingungen zu schützen, ist der übrige Raum des
Hohlraumes 2 des Gehäuses 1, der nicht von der Beschleunigungs-
Wandleranordnung 3a eingenommen wird, im wesentlichen mit einem
elastischen Füllmaterial 17 gefüllt, welches aus einem aushärt
baren Harz besteht.
Das Füllmaterial 17 muß ausreichend elastisch sein, nachdem
es ausgehärtet ist, um eine Bewegung des Trägheitsgewichtes
14 relativ zum Gehäuse 1 zu ermöglichen, wenn eine Beschleuni
gung auf das Trägheitsgewicht 14 wirkt, so daß das piezoelek
trische Element ein Spannungssignal proportional zu dem Druck
erzeugt, der darauf durch die Relativbewegung des Trägheits
gewichtes 14 gegen das piezoelektrische Element 11 ausgeübt
wird.
Da beim erfindungsgemäßen Beschleunigungsdetektor 20 die
Eingriffsnuten 25d so ausgebildet sind, daß sie sich von
der einen planen Stirnfläche 25e zur anderen planen Stirn
fläche 25e der Sicherungsmutter 25 am Außenumfang 25a er
strecken, kreuzen die Eingriffsnuten 25d das Innengewinde
25c nicht, so daß keine Grate an diesen Stellen auftreten,
auch wenn die Eingriffsnuten 25d in die mit Gewinde ver
sehene Sicherungsmutter 25 eingearbeitet werden. Grate, welche
bei der herkömmlichen Bauform gebildet werden, können somit
den Gewindeeingriff zwischen der Sicherungsmutter 25 und der
Buchse 4 nicht beeinträchtigen, so daß eine einfache und
leichte Montage der Beschleunigungs-Wandleranordnung 3a
ermöglicht wird.
Wenn das Werkzeug 28 zum Festziehen mit den Eingriffsnuten
25d in Eingriff gebracht wird, um die Sicherungsmutter 25
auf der Buchse 4 mit einer Drehbewegung festzuziehen, um
die Beschleunigungs-Wandleranordnung 3a sicher zu befestigen,
besteht weder das Erfordernis noch die Gefahr, daß das Werkzeug
28 in Querrichtung vorwärts und rückwärts bewegt wird, wie
es mit dem Pfeil 19 in Fig. 7 angedeutet ist, um das Werkzeug
18 ordnungsgemäß in die Eingriffsnuten einzusetzen. Somit
besteht keinerlei Gefahr, daß das Gewinde 4a auf der Buchse 4
mit dem Werkzeug 28 beschädigt oder gar zerstört wird.
Auch wenn beim erfindungsgemäßen Beschleunigungsdetektor ein
Zug auf den Ausgangsanschluß 22 wirkt, und zwar während des
Festziehens der Sicherungsmutter 25 auf der Buchse 4, um die
Beschleunigungs-Wandleranordnung 3a im Gehäuse 1 fest anzu
bringen, wird die Leitung 22c in ihrer Position mechanisch
gehalten mit einer geeigneten Einrichtung, beispielsweise
dem Haken 22d, der mit dem oberen Endteil des inneren Endes
9a des externen Außenanschlusses 9 in Eingriff steht. Wenn
dabei eine Zugspannung im Übergangsbereich zwischen dem
ringförmigen Hauptteil 22a und der Verbindungslasche 22b
durch die Drehung des Hauptteiles 22a erzeugt wird, so wird
diese durch die gebogenen Kanten oder Übergangskehlen 22e
zwischen dem ringförmigen Hauptteil 22a und der Verbindungs
lasche 22b verteilt und ausgeglichen.
Claims (7)
1. Beschleunigungsdetektor zur Anbringung an einem Objekt,
dessen Beschleunigung gemessen werden soll, umfassend
ein Gehäuse mit einer elektrisch leitenden Buchse, die im Betrieb mit dem Objekt in Kontakt gebracht wird;
einen Beschleunigungsmeßwandler, der auf der Buchse an geordnet ist und ein piezoelektrisches Element, ein Trägheitsgewicht, eine Ausgangselektrode und eine Refe renzelektrode aufweist;
ein elastisches Filmmaterial, das um den Beschleuni gungsmeßwandler herum angebracht ist und das ausreichend elastisch ist, um eine Bewegung des Trägheitsgewichtes relativ zum Gehäuse zu ermöglichen, wenn eine Beschleu nigung auf das Trägheitsgewicht wirkt;
Ausgangsanschlüsse, die mit der Ausgangselektrode bzw. mit der Referenzelektrode des Meßwandlers verbunden sind und sich durch das Gehäuse für eine externe Verbindung erstrecken;
eine Befestigungseinrichtung, die sich zur Anbringung des Beschleunigungsdetektors am Objekt durch das Gehäuse hindurch erstreckt, wobei
die Buchse an ihrem einen Ende zur Anlage an dem Objekt einen Flansch und über dem Flansch einen Hohlraum zur Aufnahme des Beschleunigungsmeßwandlers aufweist,
auf dem Flansch eine scheibenförmige Anschlußplatte sitzt, die integral mit einer Leitung ausgebildet und über einen steckbaren Masseanschluß permanent an Masse anschließbar ist, die Anschlußplatte das piezoelektri sche Element trägt und mit seiner Referenzelektrode in elektrischem Kontakt steht,
auf dem piezoelektrischen Element in elektrischem Kon takt mit seiner Ausgangselektrode ein scheibenförmiges Anschlußteil mit einer Leitung liegt, die mit einem steckbaren Signalanschluß verbunden ist,
darüber, unter isolierter Einfügung des Trägheitsge wichtes eine Anschlagmutter angeordnet ist, die auf ein Außengewinde der Buchse aufgeschraubt ist und für die gesamte Anordnung innerhalb des Hohlraums zugleich eine mechanische und elektrische Verbindung der Komponenten aufrechterhält und auf der Innenseite des Beschleuni gungsmeßwandlers ein isolierendes Rohr auf der Buchse sitzt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagmutter (25) eine Eingriffsnut (25d) in ihrer Außenumfangsfläche (25a) aufweist, um darin ein Werkzeug (28) aufzunehmen, wenn die Anschlagmutter (25) auf der Buchse (4) gedreht wird.
ein Gehäuse mit einer elektrisch leitenden Buchse, die im Betrieb mit dem Objekt in Kontakt gebracht wird;
einen Beschleunigungsmeßwandler, der auf der Buchse an geordnet ist und ein piezoelektrisches Element, ein Trägheitsgewicht, eine Ausgangselektrode und eine Refe renzelektrode aufweist;
ein elastisches Filmmaterial, das um den Beschleuni gungsmeßwandler herum angebracht ist und das ausreichend elastisch ist, um eine Bewegung des Trägheitsgewichtes relativ zum Gehäuse zu ermöglichen, wenn eine Beschleu nigung auf das Trägheitsgewicht wirkt;
Ausgangsanschlüsse, die mit der Ausgangselektrode bzw. mit der Referenzelektrode des Meßwandlers verbunden sind und sich durch das Gehäuse für eine externe Verbindung erstrecken;
eine Befestigungseinrichtung, die sich zur Anbringung des Beschleunigungsdetektors am Objekt durch das Gehäuse hindurch erstreckt, wobei
die Buchse an ihrem einen Ende zur Anlage an dem Objekt einen Flansch und über dem Flansch einen Hohlraum zur Aufnahme des Beschleunigungsmeßwandlers aufweist,
auf dem Flansch eine scheibenförmige Anschlußplatte sitzt, die integral mit einer Leitung ausgebildet und über einen steckbaren Masseanschluß permanent an Masse anschließbar ist, die Anschlußplatte das piezoelektri sche Element trägt und mit seiner Referenzelektrode in elektrischem Kontakt steht,
auf dem piezoelektrischen Element in elektrischem Kon takt mit seiner Ausgangselektrode ein scheibenförmiges Anschlußteil mit einer Leitung liegt, die mit einem steckbaren Signalanschluß verbunden ist,
darüber, unter isolierter Einfügung des Trägheitsge wichtes eine Anschlagmutter angeordnet ist, die auf ein Außengewinde der Buchse aufgeschraubt ist und für die gesamte Anordnung innerhalb des Hohlraums zugleich eine mechanische und elektrische Verbindung der Komponenten aufrechterhält und auf der Innenseite des Beschleuni gungsmeßwandlers ein isolierendes Rohr auf der Buchse sitzt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagmutter (25) eine Eingriffsnut (25d) in ihrer Außenumfangsfläche (25a) aufweist, um darin ein Werkzeug (28) aufzunehmen, wenn die Anschlagmutter (25) auf der Buchse (4) gedreht wird.
2. Beschleunigungsdetektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffsnut (25d) als axiale Nut ausgebildet
ist, die sich durch die Anschlagsmutter (25) erstreckt.
3. Beschleunigungsdetektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffsnut (25d) ein Paar von axialen Nuten
(25d) umfaßt, die sich durch die Anschlagmutter (25)
erstrecken und in gleichen Umfangsintervallen angeordnet
sind.
4. Beschleunigungsdetektor nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die axialen Nuten (25d) in gleichen Umfangsinterval
len angeordnet sind und jeweils einen im wesentlichen U-
förmigen Querschnitt haben.
5. Beschleunigungsdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgangsanschluß (22) ein im wesentlichen ring
förmiges Teil (22a), eine Verbindungslasche (22b), die
sich für eine externe Verbindung vom ringförmigen Teil
(22a) im wesentlichen radial nach außen erstreckt und
eine Übergangskehle (22e) aufweist, die in einem Über
gangsbereich zwischen dem ringförmigen Teil (22a) und
der Verbindungslasche (22b) vorgesehen ist, um die Kon
zentration von Belastungen des Übergangsbereiches aus
zugleichen.
6. Detektor nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungslasche (22b) mit einem integral aus
gebildeten, elektrisch leitfähigen Ansatz (22d) versehen
ist.
7. Detektor nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der leitfähige Ansatz (22d) als Eingriffshaken aus
gebildet ist.
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ID=26366617
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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1990
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- 1990-03-14 US US07/493,542 patent/US5144837A/en not_active Expired - Lifetime
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