[go: up one dir, main page]

DE4007358A1 - Golfwagen - Google Patents

Golfwagen

Info

Publication number
DE4007358A1
DE4007358A1 DE4007358A DE4007358A DE4007358A1 DE 4007358 A1 DE4007358 A1 DE 4007358A1 DE 4007358 A DE4007358 A DE 4007358A DE 4007358 A DE4007358 A DE 4007358A DE 4007358 A1 DE4007358 A1 DE 4007358A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
golf cart
frame
cart according
golf
frame part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE4007358A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4007358C2 (de
Inventor
Guenter Adam
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE4007358A priority Critical patent/DE4007358C2/de
Publication of DE4007358A1 publication Critical patent/DE4007358A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4007358C2 publication Critical patent/DE4007358C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B1/00Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
    • B62B1/02Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the wheel axis is disposed between the load and the handles
    • B62B1/04Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the wheel axis is disposed between the load and the handles involving parts being adjustable, collapsible, attachable, detachable, or convertible
    • B62B1/042Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the wheel axis is disposed between the load and the handles involving parts being adjustable, collapsible, attachable, detachable, or convertible foldable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B2202/00Indexing codes relating to type or characteristics of transported articles
    • B62B2202/40Sport articles
    • B62B2202/404Golf articles, e.g. golfbags
    • B62B2202/406Golf clubs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Golfwagen gemäß Ober­ begriff Patentanspruch 1.
Golfwägen sind an sich in den verschiedensten Ausführungen bekannt, wobei unabhängig von der jeweiligen Ausführung der tragende Wagenrahmen bekannter Golfwägen in der Regel aus Aluminiumrohr oder Stahlrohr gefertigt ist. Auf diesem Stahlrohrrahmen ist dann als Verwahrungselement ein aus flexiblem Kunststoff und/oder Leder und/oder Gewebe oder einem anderen geeigneten Material hergestellter Golfsack in geeigneter Weise befestigt, in welchem die Golfschläger, die Golfbälle usw. untergebracht werden können.
Nachteilig bei dieser bekannten Kombination von Golfwagen und Golfsack ist u.a., daß sie ein relativ hohes Gewicht aufwei­ sen, eine übersichtliche Unterbringung der verschiedenen Golfschläger usw. in der Regel nicht ermöglichen und auch im zusammengeklappten Zustand, d.h. im Nichtgebrauchszustand noch relativ sperrig sind und daher relativ viel Transport­ raum in Anspruch nehmen.
Bekannt ist auch eine Ausführung mit klappbaren Verwahrungs­ elementen (DE-AS 11 70 293). Diese Ausführung hat jedoch den Nachteil, daß als tragendes Element bzw. als tragende Konstruktion ein zusätzliches Fahrgestell erforderlich ist, an dem die Räder des Golfwagens vorgesehen sind. Dies bedingt eine relativ aufwendige Konstruktion mit zusätzlichem Gewicht sowie eine relativ aufwendige Handhabung, letzteres ins­ besondere auch verursacht durch die Notwendigkeit des Auseinander- und Zusammenbaus des Fahrgestells beim Über­ führen des Golfwagens aus dem Gebrauchszustand in den Nichtgebrauchszustand bzw. aus dem Nichtgebrauchszustand in den Gebrauchszustand.
Aufgabe der Erfindung ist es einen Golfwagen aufzuzeigen, der die Nachteile bekannter Golfwägen vermeidet und bei ver­ einfachter Konstruktion und Handhabung sowie hoher Stabilität (insbesondere im Gebrauchszustand) preiswert und mit geringem Gewicht hergestellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Golfwagen entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 ausgebildet.
Bei dem erfindungsgemäßen Golfwagen, der zwei starre, kasten- oder rahmenartig ausgebildete Verwahrungselemente aufweist, bilden diese Verwahrungselemente allein den tragenden Teil, d.h. den Wagenrahmen, so daß die bisher notwendige Kombina­ tion Golfwagen - Golfsack, aber auch ein zusätzliche Fahrge­ stell nicht mehr erforderlich sind. Hierdurch ergeben sich nicht nur eine Vereinfachung der Herstellung, sondern auch eine erhebliche Reduzierung an Gewicht, zumal durch die relativ großen Abmessungen der den Wagenrahmen bildenden, selbsttragenden Verwahrungselemente auch bei relativ dünn­ wandiger Ausbildung und damit bei relativ geringem Material­ verbrauch und geringem Gewicht eine hohe Festigkeit für diese Verwahrungselemente und damit für den Golfwagen insgesamt erreichbar ist. Ein ganz wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die beiden Verwahrungselemente über eine einzige Gelenkachse gelenkig miteinander verbunden sind, so daß sich im Gebrauchszustand, bei dem die Verwahrungselemente einen sich zur Unterseite des Golfwagens hin öffnenden Winkel miteinschließen und an der Unterseite des Golfwagens durch wenigstens ein Verbindungselement miteinander verbunden sind, durch die Verwahrungselemente ein stabiles tragendes Dreieck gebildet ist. Hierdurch ist es nicht nur möglich unter Verzicht auf ein zusätzliches Fahrgestell die Räder an den Verwahrungselementen vorzusehen, sondern bei dieser Kon­ struktion werden die Verwahrungselemente durch das Gewicht des Golfwagens im Sinne eines Auseinanderklappens um die einzige Gelenkachse belastet, so daß für das Verbindungs­ element in besonders einfacher Weise nur ein auf Zug be­ lastbares Element erforderlich ist. Dies trägt ebenfalls entscheidend zur Vereinfachung der Konstruktion sowie auch zur Verbesserung der Stabilität des Golfwagens insgesamt bei. Die einzige Gelenk- bzw. Schwenkachse kann von einem einzigen Gelenkbolzen oder aber von zwei oder mehreren Gelenkbolzen gebildet sein, die dann allerdings achsgleich miteinander in der einzigen Gelenk- und Schwenkachse angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Golfwagens bietet auch die Möglichkeit, an jedem Verwahrungselement eine Vielzahl von voneinander getrennten Aufnahmen vorzusehen, so daß eine ordentliche und übersichtliche Unterbringung von Golfschlä­ gern usw. möglich ist.
Weiterhin kann der erfindungsgemäße Golfwagen insbesondere auch so ausgestaltet werden, daß er im Nichtgebrauchszustand, d.h. bei aufeinander geklappten Verwahrungselementen nur ein geringes Transportvolumen beansprucht und dabei auch sper­ rige, wegstehende Elemente vermieden sind.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteran­ sprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung und in Seitenansicht einen Golfwagen gemäß der Erfindung, bei eingescho­ benen bzw. bei in Nichtgebrauchsstellung befindlichen Rädern;
Fig. 2 den Golfwagen gemäß Fig. 1 in Rückansicht, wobei eines der Räder in Gebrauchsstellung und eines der Räder in Nichtgebrauchsstellung gezeigt ist;
Fig. 3 in schematischer Darstellung und in Draufsicht einen der beiden Gelenkstreben des Golfwagens nach Fig. 1;
Fig. 4 in vergrößerter Detaildarstellung einen Anlenkpunkt einer Gelenkstrebe des Golfwagens gemäß Fig. 1;
Fig. 5 im Querschnitt ein Profil, vorzugsweise Kunststoff­ profil für ein Verwahrungselement bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Der in den Figuren dargestellte Golfwagen besteht im wesent­ lichen aus zwei Rahmenteilen 1 und 2, die die Verwahrungs­ elemente bilden und bei der dargestellten Ausführungsform jeweils aus vier Längen eines U-Profils aus Leichtmetall, d.h. beispielsweise aus Aluminium, hergestellt sind. Zwei dieser Längen bilden die Längsseiten 3 und 4 und zwei dieser Längen die Querseiten 5 und 6 der bei der dargestellten Ausführungsform rechteckförmigen Rahmenteile 1 und 2.
Die an den Ecken des jeweiligen Rahmenteiles 1 bzw. 2 miteinander verbundenen Längen des U-Profiles sind so angeordnet, daß die beiden Schenkel 7 und 8 des U-Profiles jeweils in einer Rahmenebene E 1 bzw. E 2 liegen und der die Schenkel 7 und 8 miteinander verbindende Jochabschnitt 9 des U-Profiles die Umfangsfläche der beiden, in ihrer Form und Größe jeweils identischen Rahmenteile 1 und 2 bilden.
In jedem Rahmenteil 1 bzw. 2, d.h. in dem Bereich zwischen den beiden Rahmenebenen E 1 und E 2 sind mehrere köcherartige Aufnahmen 10 vorgesehen, die bei der dargestellten Ausfüh­ rungsform jeweils von einer Länge eines Rohrprofils aus Kunststoff gebildet sind. Die Aufnahmen 10 sind dabei parallel zueinander sowie parallel zu den beiden Längsseiten 3 und 4 vorgesehen, wobei jede Aufnahme 10 nahezu die gesamte Tiefe (Abstand der beiden Ebenen E 1 und E 2) des betreffenden Rahmenteiles 1 bzw. 2 einnimmt. Im Bereich der einen Quer­ seite 5 sind die die Aufnahmen 10 bildenden Rohrlängen verschlossen. Im Bereich der anderen Querseite 6 sind die die Aufnahmen 10 bildenden Rohrlängen offen und stehen dort etwas über die Außenfläche des betreffenden Rahmenteiles 1 bzw. 2 bzw. über den dortigen Jochabschnitt 9 vor. Mit entsprechen­ den, nicht näher dargestellten Halteelementen sind die Aufnahmen 10 insbes. auch an ihren beiden Enden an dem Rahmenteil 1 bzw. 2 gehalten, wobei im Bereich der Querseite 5 der dortige Jochabschnitt 9 des U-Profiles zugleich auch das dortige Ende der Aufnahmen 10 verschließen kann, während im Bereich der Querseite 6 die die Aufnahmen 10 bildenden Rohrstücke durch Öffnungen im Jochabschnitt 9 des U-Profils hindurchgeführt und in diesen Öffnungen oder im Bereich dieser Öffnungen in geeigneter Weise befestigt sind.
Im Bereich der Längsseite 3 sind die beiden Rahmenteile 1 und 2 durch wenigstens zwei Scharniere gelenkig miteinander verbunden, deren Gelenkbolzen 11 mit ihrer Achse parallel zu den Längsseiten 3 liegen und am Umfang sowie an den einander zugewendeten Seiten (Rahmenebenen E 2) der beiden Rahmenteile 1 und 2 derart angeordnet sind, daß durch Schwenken um die Gelenkbolzen 11, d.h. um eine parallel zu den Längsseiten 3 der Rahmenteile 1 und 2 verlaufende Schwenkachse diese Rahmenteile (für den Nichtgebrauch des Golfwagens) aufeinan­ dergeschwenkt werden können, so daß sie mit ihren einander zugewendeten, von den Schenkeln 8 gebildeten Seiten dicht aufeinander aufliegen.
Im Gebrauchszustand des Golfwagens sind die beiden Rahmen­ teile 1 und 2 entsprechend der Fig. 2 so auseinanderge­ schwenkt, daß diese an ihren oberen Längsseiten 3 über die Gelenkbolzen 11 miteinander verbundenen Rahmenteile einen Winkel a kleiner als 90° zwischen sich einschließen, der sich nach unten hin öffnet, d.h. diese Rahmenteile 1 und 2 die Seiten eines gleichschenkeligen Dreieckes bilden und sym­ metrisch zu einer die Gelenkbolzen einschließenden vertikalen Mittelebene M liegen.
Im Bereich ihrer unteren Längsseiten 4 sind die Rahmenteile 1 und 2 durch zwei Gelenkstreben 12 miteinander verbunden, die jeweils aus zwei flachen Hebeln 13 und 14 bestehen, von denen der Hebel 13 an einem Ende an der unteren Längsseite 4 des Rahmenteiles 1 und der Hebel 14 an einem Ende an der unteren Längsseite des Rahmenteiles 2 angelenkt ist. Die gelenkige Verbindung mit der jeweiligen unteren Längsseite 4 ist dadurch hergestellt, daß in dem betreffenden Ende des Hebels 13 bzw. 14 eine Bohrung 15 vorgesehen ist, mit welcher dieses Ende mit relativ großem Spiel auf einer an der unteren Längsseite 4 vorgesehenen Schraube 16 gehalten ist. Auf der Schraube 16 ist eine Druckfeder 17 vorgesehen, die sich mit einem Ende gegen den Kopf der Schraube 16 und mit dem anderen Ende gegen die Unterseite des Hebels 13 bzw. 14 abstützt und damit diesen Hebel gegen die Unterseite (Jochabschnitt 9) der unteren Längsseite 4 andrückt. Mit der die Öffnung 15 durchgreifenden Schraube wird in Verbindung mit der Druck­ feder 17 in einfacher Weise eine Gelenkverbindung geschaffen, die beim Überführen des Golfwagens in den Nichtgebrauchszu­ stand, d.h. beim Aufeinanderklappen der Rahmenteile 1 und 2 die notwendige Bewegungsfreiheit für die Hebel 13 und 14 schafft, gleichzeitig aber im Gebrauchszustand des Golfwagens die erforderliche Verbindung zwischen den beiden Rahmenteilen 1 und 2 an ihren unteren Längsseiten 4 sicherstellt. Im Bereich ihrer anderen Enden, d.h. auch im Bereich der vertikalen Mittelebene M sind die beiden Hebel 13 und 14 jeder Gelenkstrebe 12 mittels eines Gelenkbolzens 18 um eine senkrecht zur Achse der Gelenkbolzen 11 verlaufende Achse gelenkig miteinander verbunden. An den Gelenkbolzen 18 ist auch eine von einer Länge eines Profiles (vorzugsweise von einer Länge eines geschlossenen Profiles oder Rohrprofiles) gebildete Stange 19 gelenkig befestigt, die mit ihrer Längserstreckung in der Mittelebene M liegt und über die eine Querseite 6 der Rahmenteile 1 und 2 wegsteht und dort mit einem entsprechenden Handgriff zum Ziehen des Golfwagens versehen ist.
Im Gebrauchszustand des Golfwagens liegen die beiden Hebel 13 und 14 jeder Gelenkstrebe 12 im wesentlichen in einer Linie aneinander anschließend senkrecht zur Mittelebene M und verbinden dadurch die aufeinandergeklappten Rahmenteile 1 und 2 an ihren unteren Längsseiten. Um zu verhindern, daß beim Ziehen des Golfwagens an der Stange 19 bzw. an dem dortigen Handgriff in Richtung des Pfeiles A die Hebel 13 und 14 der Gelenkstreben 12 aus dieser Gebrauchsstellung in eine Nichtgebrauchsstellung geschwenkt werden, in der die Hebel 13 und 14 bei aufeinandergeklappten Rahmenteilen 1 und 2 im Bereich des gemeinsamen Gelenkbolzens 18 einen spitzen Winkel miteinander einschließen, sind die Hebel 13 und 14 wenigstens einer Gelenkstrebe 12 mit einem Anschlag und Gegenanschlag versehen, der beim Ziehen des Golfwagens an der Stange 19 ein Aufeinanderklappen der Rahmenteile 1 und 2 verhindert. Bei der dargestellten Ausführungsform ist dies dadurch erreicht, daß der Hebel 13 im Bereich des Gelenkpunktes 18 eine über diesen Gelenkpunkt in hinausgehenden Länge 13′ aufweist, die bei in Gebrauchsstellung befindlichem Golfwagen an ihrer der Querseite 6 zugewendeten Seite eine von einer Ausnehmung gebildete Anlagefläche 20 aufweist, die gegen einen von einem Vorsprung 21 am Hebel 14 gebildeten Gegenanschlag anliegt.
Zum Überführen des Golfwagens aus der Gebrauchsstellung in die Nichtgebrauchsstellung, d.h. zum Aufeinanderklappen der Rahmenteile 1 und 2 wird auf die Stange 19 eine Schubkraft entgegen dem Pfeil A ausgeübt, wodurch die beiden Gelenk­ streben 12 aus der Gebrauchsstellung in die Nichtgebrauchs­ stellung übergeführt und damit auch die Rahmenteile 1 und 2 aufeinandergeklappt werden.
Jedes Rahmenteil 1 und 2 weist an seiner, dem anderen Rahmenteil abgewendeten Rahmenfläche (entsprechend der Ebene E) eine Querstrebe 22 auf, die mit ihrer Längserstreckung parallel zu den beiden Querseiten 4 und 5 sowie etwa in der Mitte zwischen diesen beiden Querseiten vorgesehen und beidendig mit einer Längsseite 3 bzw. 4 verbunden ist. Auf jeder Querstrebe 22 ist eine Führung vorgesehen, in welcher ein als Radhalter dienender Arm 23 im Bereich seines einen Endes verschiebbar geführt ist, und zwar in einer dem Doppelpfeil B entsprechenden Achsrichtung senkrecht zu den beiden Längsseiten 3 und 4. An dem anderen Ende jedes Armes 23 ist ein Rad 24 frei drehbar gelagert, und zwar derart, daß bei in Gebrauchsstellung befindlichem Golfwagen die Drehachse des jeweiligen Rades 24 im wesentlichen senkrecht zur Mittelebene M liegt. Bei in Gebrauchsstellung befindlichem Golfwagen stehen die Arme 23 mit ihren Rädern 24 über die Unterseite der Längsseiten 4 genügend weit vor, wie dies für das in der Fig. 2 linke Rad 24 gezeigt ist. Die Arme 23 sind durch eine Klemmschraube 25 an der Querstrebe 22 bzw. an der dortigen Führung festgelegt. Nach dem Lösen der Klemmschrau­ ben 25 können die beiden Arme 23 so verschoben und (durch erneutes Festziehen der Klemmschrauben 25) derart festgelegt werden, daß die Räder 24 (entsprechend dem in der Fig. 2 rechten Rad 24) nicht oder nur noch äußerst geringfügig über die Rahmenteile 1 und 2 wegstehen, so daß nach dem Aufeinan­ derklappen dieser Rahmenteile der Golfwagen im Nichtge­ brauchszustand einen sehr kleine und kompakte Form aufweist und damit leicht auch im Kofferraum eines Personenkraftwagens verstaut werden kann.
In die köcherartigen Aufnahmen 10 werden die Golfschläger 26 mit ihrem Griffende voraus eingeschoben. Durch die Aufnahmen 10 bietet der Golfwagen bei geringem Platzbedarf einen hohen Grad an Ordnung und Übersichtlichkeit. Ein weiterer wesent­ licher Vorteil des Golfwagens besteht darin, daß die beiden Rahmenteile 1 und 2 nicht nur zur Halterung der Aufnahmen 10 dienen, sondern letztlich auch die Tragkonstruktion des Golfwagens bilden, die (Tragkonstruktion) wegen der relativ großen Abmessungen der Rahmenteile 1 und 2 bei geringem Materialverbrauch und damit bei relativ geringem Gewicht für diese Rahmenteile eine hohe Festigkeit und Belastbarkeit für den Golfwagen gewährleistet. Der erfindungsgemäße Golfwagen zeichnet sich somit besonders in vorteilhafter Weise durch eine selbsttragende Konstruktion aus, bei der die die Aufnahmen für die Golfschläger 26 bildenden Rahmenteile 1 und 2 allein die tragenden Elemente des Golfwagens bilden.
Bei in Gebrauchsstellung befindlichem Golfwagen kann der unter den Gelenkbolzen 11 und zwischen den Rahmenteilen 1 und 2 liegende Raum 27 als zusätzlicher Stauraum bzw. zur Ablage von Gegenständen genutzt werden. Für diesen Zweck ist ein Netz 28 vorgesehen, welches an zwei Längsseiten an jeweils einem Rahmenteil 1 bzw. 2 befestigt ist, und zwar an der dortigen, dem anderen Rahmenteil zugewandten Seite (Rahmen­ ebene E 2). Anstelle des Netzes 28 kann auch eine andere, beispielsweise von einem Gewebe und einer Folie usw. gebil­ dete Auflage vorgesehen sein.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, daß zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird. So ist es beispielsweise möglich, an den beiden Rahmenteilen 1 und 2 zusätzlich zu den Querstreben 22 weitere Querstreben vorzusehen, mit denen die Aufnahmen 10 zusätzlich unterstützt bzw. an den Rahmenteilen 1 und 2 gehalten sind. Weiterhin ist es selbstverständlich auch möglich, die Rahmenteile 1 und 2 einstückig mit den Aufnahmen 10 zu fertigen, wobei es in diesem Fall insbes. auch möglich ist, die Rahmenteile 1 und 2 aus einem stegplattenartigen Profil zu fertigen, wie es im Querschnitt in der Fig. 5 wiedergegeben ist, welches aus zwei parallelen Platten 29 und 30 sowie aus mehreren, diese Platten miteinander verbindenden Querstegen 31 besteht. Zwischen den Platten 29 und 30 und zwei Stegen 31 ist dann jeweils eine Öffnung bzw. Aufnahme 32 für wenigstens einen Golfschläger 26 gebildet. Die Profilplatte gemäß Fig. 5 wird so verwendet, daß die Stege 31 parallel zu den Längsseiten des jeweiligen Rahmenteiles 1 bzw. 2 liegen.
Auf den Außenseiten der Verwahrungselemente bzw. Rahmenteile 1 und 2, d.h. an den den beiden Ebenen E 1 entsprechenden Seiten können auch noch Taschen zur Aufnahme von Golfbällen usw. vorgesehen sein.

Claims (10)

1. Golfwagen mit einem das tragende Element des Wagens bildenden und Räder aufweisenden Wagenrahmen sowie mit wenigstens zwei Verwahrungselementen mit jeweils wenigstens einer Aufnahme zur Aufnahme von Golfschlägern, wobei die Verwahrungselemente (1, 2) um eine in Längs­ richtung dieser Verwahrungselemente verlaufende Achse aus einer Nicht-Gebrauchsstellung, in der die Verwahrungs­ elemente (1, 2) einander benachbart liegen, in eine Gebrauchsstellung schwenkbar sind, in der die Ver­ wahrungselemente (1, 2) einen sich zur Unterseite des Golfwagens hin öffnenden Winkel miteinander einschließen, dadurch gekennzeichnet, daß ausschließlich die starren, kasten- oder rahmenartigen Verwahrungselemente (1, 2) den Wagenrahmen bilden und über eine einzige Gelenkachse (11) gelenkig derart miteinander verbunden sind, daß die Verwahrungselemente (1, 2) in der Gebrauchsstellung die Seiten eines Dreiecks bilden, und daß die Räder an jeweils einem Verwahrungselement (1, 2) vorgesehen sind.
2. Golfwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder verschiebbar und/oder klappbar an dem je­ weiligen Verwahrungselement (1, 2) vorgesehen sind.
3. Golfwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verwahrungselement (1, 2) eine Vielzahl von Aufnahmen (10, 32) aufweist.
4. Golfwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verwahrungselement von einem Rahmenteil, vorzugsweise von einem quadratischen oder rechteckförmigen Rahmenteil (1, 2) gebildet ist, und daß innerhalb des Rahmenteils (1, 2) wenigstens ein Element (10) befestigt ist, welches zumindest eine Aufnahme bildet.
5. Golfwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb jedes Rahmenteils (1, 2) mehrere, jeweils von Hohlprofilen oder Rohrstücken gebildete Aufnahme (10) befestigt sind.
6. Golfwagen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Rahmenteil (1, 2) die Aufnahmen (10) mit ihrer Längserstreckung parallel zu wenigstens einer Seite (3, 4) des Rahmenteils (1, 2) liegen.
7. Golfwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verwahrungselement (1, 2) zwei parallel und im Abstand voneinander angeordnete platten­ förmige erste Wandabschnitte (29, 30) aufweist, die durch mehrere stegartige zweite Wandabschnitte (31) miteinander verbunden sind, und zwar derart, daß zwischen den beiden ersten Wandabschnitten (28, 29) und zwei einander benachbarten zweiten Wandabschnitten (31) jeweils eine Aufnahme (32) gebildet ist.
8. Golfwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verwahrungselement (1, 2) mit den beiden ersten Wandabschnitten (28, 29) und den zweiten Wandabschnitten (31) jeweils einstückig hergestellt ist.
9. Golfwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens zwei Verwahrungs­ elemente (1, 2) an ihrer der Schwenkachse gegenüberlie­ genden Seite über wenigstens zwei, von jeweils zwei Gelenkhebeln (13, 14) gebildeten Gelenkstreben (12) miteinander verbunden sind, und daß an diesen Gelenk­ streben eine zum Ziehen des Golfwagens dienende Stange (19) befestigt ist.
10. Golfwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens zwei Verwahrungs­ elemente (1, 2) an ihrer der Schwenkachse gegenüberlie­ genden Seite über wenigstens ein auf Zug belastbares Verbindungselement (12) miteinander verbunden sind.
DE4007358A 1989-03-10 1990-03-08 Golfwagen Expired - Fee Related DE4007358C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4007358A DE4007358C2 (de) 1989-03-10 1990-03-08 Golfwagen

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8902976 1989-03-10
DE8903688U DE8903688U1 (de) 1989-03-10 1989-03-23 Golfwagen
DE4007358A DE4007358C2 (de) 1989-03-10 1990-03-08 Golfwagen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4007358A1 true DE4007358A1 (de) 1990-09-13
DE4007358C2 DE4007358C2 (de) 1994-10-27

Family

ID=25954499

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8903688U Expired DE8903688U1 (de) 1989-03-10 1989-03-23 Golfwagen
DE4007358A Expired - Fee Related DE4007358C2 (de) 1989-03-10 1990-03-08 Golfwagen

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8903688U Expired DE8903688U1 (de) 1989-03-10 1989-03-23 Golfwagen

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE8903688U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5496048A (en) * 1993-10-23 1996-03-05 Adam; Gunter Golf cart

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2486962A1 (de) * 2011-02-14 2012-08-15 Greenstreamer International B.V. Golfwagen und Golfschlägerhalter

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170293B (de) * 1956-08-23 1964-05-14 Rowland Alec Neaverson Geraet zum Aufbewahren und Befoerdern von Golfschlaegern oder aehnlichen Sportgeraeten
US3204976A (en) * 1963-09-26 1965-09-07 Leland R Srigley Golf cart

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2837346A (en) * 1955-12-23 1958-06-03 Ersyl F Chambless Folding combination golf bag and caddy cart

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170293B (de) * 1956-08-23 1964-05-14 Rowland Alec Neaverson Geraet zum Aufbewahren und Befoerdern von Golfschlaegern oder aehnlichen Sportgeraeten
US3204976A (en) * 1963-09-26 1965-09-07 Leland R Srigley Golf cart

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5496048A (en) * 1993-10-23 1996-03-05 Adam; Gunter Golf cart
DE4336185C2 (de) * 1993-10-23 2000-09-07 Guenter Adam Golfwagen

Also Published As

Publication number Publication date
DE4007358C2 (de) 1994-10-27
DE8903688U1 (de) 1989-07-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4115075A1 (de) Transportvorrichtung
EP0277595B1 (de) Transportvorrichtung für Sportausrüstungen
EP1884438B1 (de) Rollbehälter für Stückgut
DE102008031541A1 (de) Zusammenklappbarer Transportwagen, insbesondere Einkaufswagen
DE4007358C2 (de) Golfwagen
DE1755242C3 (de) Transportwagen
DE102004017460A1 (de) Behälter für Schüttgut
DE102014002237A1 (de) Zusammenlegbare Schubkarre
DE9411381U1 (de) Zusammenfaltbares Regal
DE4019081A1 (de) Zusammenklappbare reisegepaeckkarre
EP0610870A1 (de) Transportbehälter mit mindestens zwei schwenkbaren Wänden
DE10159706A1 (de) Transportwagen
EP0571650B1 (de) Zerlegbares Tischsystem
DE69202631T2 (de) Schubkarre oder gleichartiges Transportmittel mit Gelenkrahmen und Stapeleinrichtung.
CH261318A (de) Verwandlungsmöbel.
DE10034159A1 (de) Transportgerät für Gepäckstücke
DE3703274A1 (de) Vorrichtung zum trocknen und ablegen von waesche
DE112020002599B4 (de) Mehrspuriges Gefährt zur Beförderung von Lasten
DE2525207A1 (de) Lager- und transportbehaelter
DE3534177C2 (de)
DE4336185A1 (de) Golfwagen
DE9014238U1 (de) Verfahrbares Gerät zum getrennten manuellen Sammeln unterschiedlicher Abfallstoffe, insbesondere recyclingfähiger Abfallstoffe
DE7120161U (de) Zusammenlegbarer Mehrzweck-Transportbehälter
DE29908057U1 (de) Freizeitkoffer
DE2125687A1 (de) Zusammenlegbarer Mehrzweck-Transportbehälter

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee