DE69202631T2 - Schubkarre oder gleichartiges Transportmittel mit Gelenkrahmen und Stapeleinrichtung. - Google Patents
Schubkarre oder gleichartiges Transportmittel mit Gelenkrahmen und Stapeleinrichtung.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B1/00—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
- B62B1/18—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows
- B62B1/20—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows involving parts being collapsible, attachable, detachable or convertible
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft den Bereich Transportmittel und insbesondere den der Schubkarren und hat eine Schubkarre oder gleichartiges Transportmittel mit Gelenkrahmen sowie ein Verfahren zum Stapeln dieser Schubkarren oder Transportmittel zur Aufgabe.
- Gegenwärtig werden Lagerung und Lieferung von Schubkarren oder gleichartigen Transportmitteln im allgemeinen nach zwei verschiedenen Verpackungsarten vorgenommen, nämlich entweder in Einzelteilen, die als Bausätze in Behältern zusammengestellt oder getrennt nach Teiletyp gelagert werden oder in Form von gebrauchsfertigen, vollständig montierten Vorrichtungen.
- Nun zeigt aber jede dieser beiden Lagerungs- und Lieferungsarten beträchtliche Nachteile.
- Tatsächlich ist im Falle einer Lieferung in Einzelteilen der Wiederverkäufer oder Verbraucher, je nachdem, gezwungen, diese Bestandteile in mehreren Arbeitsgängen zusammenzusetzen, wobei oft Spezialwerkzeuge und/oder -zubehör sowie mehr oder weniger große Erfahrung und Geschicklichkeit erforderlich sind. Überdies hängt die Qualität der Montage und damit des zusammengebauten Produkts ganz von den oben erwähnten Faktoren ab.
- Im übrigen ist die Lagerung von vollständig montierten Schubkarren oder Transportmitteln sehr raumintensiv und erzeugt insbesondere beträchtliche Transportkosten. Zudem läßt sich ein Stapeln in großer Anzahl nur schwer durchführen und schafft Stapel von Schubkarren oder gleichartigen Transportmitteln, deren Handhabung sehr schwierig ist, insbesondere bei Palettenbildung.
- Aus der WO-A-9212035, die in der vorliegenden Schrift als Stand der Technik nach Art. 54(3) und (4) EPC erwähnt wird, ist eine klappbare Schubkarre bekannt, deren Wanne bezüglich der Arme des Tragrahmens gelenkig angeordnet ist und deren Tragrahmen selbst bezüglich des Fahrgestells gelenkig angeordnet ist.
- Durch dieses Doppelgelenk können der Tragrahmen und das Trag-/Fahrgestell so in die Wanne geklappt werden, daß man eine kompakte Einheit für Transport und Aufbewahrung erhält.
- Die US-A-3,722,904 beschreibt eine zweiteilige Schubkarre, die einerseits eine teilweise klappbare Wanne mit drei Bodenplatten und zwei Seitenplatten aufweist, die untereinander gelenkig verbunden sind und andererseits eine Fahrgestell-Tragrahmen- Einheit, die aus einer Vielzahl von mittels Schwenkverbindungen untereinander verbundenen Teilen besteht, wodurch diese Einheit zu einem kompakten und wenig sperrigen Gefüge zusammengeklappt werden kann.
- Letzteres kann dann im Transport- oder Aufbewahrungsfall im Innern des von der Wanne in geklapptem Zustand gebildeten Behälters angeordnet werden.
- Darüberhinaus zeigt die US-A-2,838,319 ein Transportfahrzeug, das im wesentlichen aus einer auf Stützfüßen montierten Wanne besteht und einerseits mit einem unter den Boden dieser Wanne klappbaren Vorderrad und andererseits mit zwei kurzen, längs der Seiten dieser Wanne herunterklappbaren Griffen versehen ist, wodurch eine verminderte Sperrigkeit im Hinblick auf dessen Aufbewahrung oder Transport erreicht wird.
- Diese drei Schriften haben gemeinsam, daß sie Schubkarren oder gleichartige Transportmittel vorschlagen, die zu einer kompakten Form geklappt werden können, aber keinerlei besondere Eigenschaft aufweisen, die ihre Stapelung in großer Anzahl begünstigt.
- Im übrigen ist aus der FR-A-2,523,058 eine Schubkarre bekannt, die im wesentlichen einerseits aus einer einstückig und starr ausgebildeten Tragrahmen-Chassis-Einheit und andererseits aus einer Wanne oder einem Kasten besteht, der dazu bestimmt ist, auf dieser Einheit montiert und befestigt zu werden.
- Obwohl derartige Schubkarren mit nur geringer Sperrigkeit leicht gelagert werden können, wenn sie in kleinen Stückzahlen gestapelt werden, zeigen sie trotzdem einen Teil zumindest der Nachteile der als Bausatz erhältlichen Schubkarren (Befestigung der Wanne auf dem Fahrgestell) und lassen sich aufgrund der Abtrennung der verschiedenen Bestandteile beim Stapeln und der aus einer Trennung der beiden Bestandteileinheiten resultierenden Instabilität nicht in sehr großer Anzahl stapeln.
- Die vorliegende Erfindung hat die Beseitungung aller auf Seite 1 bereits erwähnten Nachteile zum Ziel.
- Sie hat tatsächlich eine Schubkarre oder gleichartiges Transportmittel zur Aufgabe, bestehend im wesentlichen aus einer Wanne und einem ein oder mehrere Räder tragenden Stützrahmen, wobei dieser Stützrahmen im wesentlichen gebildet ist durch einen die Wanne aufnehmenden Tragrahmen und durch ein Fahrgestell, das insbesondere das Stützelement des oder der Räder und die Stützen umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell gelenkig bezüglich der Wanne und des Tragrahmens angeordnet ist und das Fahrgestell durch Verschwenken von einer Gebrauchsstellung, in der es unter der Wanne diese abstützend angeordnet ist, zu einer Aufbewahrungs- und Lagerungsstellung klappbar ist, in der es im wesentlichen zwischen den Armen des Tragrahmens und in der Verlängerung der Wanne angeordnet ist, wobei letztere und der Stützrahmen vormontiert sind.
- Ebenso hat die Erfindung ein Verfahren zum Stapeln der oben angeführten Schubkarren oder Transportmittel zur Aufgabe, dadurch gekennzeichnet, daß es hauptsächlich umfaßt Klappen des an der Schubkarre oder des zu stapelnden Transportmittels angelenkten Fahrgestells in der Weise, daß es im wesentlichen zwischen den Armen des Tragrahmens und in der Verlängerung der Wanne angeordnet ist, dann Anordnen der Schubkarre oder des Transportmittels auf dem bestehenden Stapel, wobei die Wannen der verschiedenen, den Stapel bildenden Elemente nacheinander ineinandergreifen und die jeweiligen Fahrgestelle sich nacheinander aufeinander abstützen.
- Die Erfindung wird dank der nachfolgenden Beschreibung besser verstanden werden, die sich auf eine bevorzugte Ausführungsform bezieht, die beispielhaft, aber nicht darauf beschränkt, mit Bezug auf die anhängenden schematischen Zeichnungen gegeben wird, in denen:
- Fig. 1 eine Perspektivansicht einer erfindungsgemäßen Schubkarre in geklappter Nichtgebrauchsstellung ist; und
- Fig. 2 eine Seitenansicht eines im Aufbau befindlichen Stapels erfindungsgemäßer Schubkarren ist.
- Wie aus Fig. 1 und 2 der anhängenden Zeichnungen hervorgeht, besteht der Stützrahmen 3 der Schubkarre 1 oder des gleichartigen Transportmittels im wesentlichen aus einem die Wanne 2 aufnehmenden Tragrahmen 4 und aus einem Fahrgestell 5, das insbesondere das Stützelement 6 des oder der Räder 6' und die Stützen 7 umfaßt, wobei das Fahrgestell 5 bezüglich der Wanne 2 und des Tragrahmens 4 gelenkig angeordnet ist.
- Erfindungsgemäß und wie insbesondere in Fig. 2 der anhängenden Zeichnungen dargestellt, ist das Fahrgestell 5 durch Verschwenken aus einer Gebrauchsstellung, in der es unter der Wanne 2 diese abstützend angeordnet ist, in eine Aufbewahrungsund Lagerungsstellung klappbar, in der es im wesentlichen zwischen den Armen 8 des Tragrahmens 4 und in der Verlängerung der Wanne 2 angeordnet ist, wobei letztere und der Stützrahmen 3 vormontiert sind, wobei die vorgenannte Anordnung den Erhalt eines Elementes von relativ flacher Form mit geringer Höhe ermöglicht, das selbst in sehr großer Anzahl leicht stapelbar ist.
- In Gebrauchsstellung erfolgt die Abstützung des Fahrgestells 5 auf dem Boden der Wanne 2 durch Zwischenfügung entweder eines gekröpften Teiles 9 (Fig. 2) oder bevorzugt eines geradlinigen Teiles 9' (Fig. 1).
- Das Fahrgestell 5 ist in Gebrauchsstellung in bevorzugter Weise vollständig im Innern eines seitlich von den Längsträgern 10 des Tragrahmens 4 begrenzten Raumes angeordnet, wobei die Schwenkpunkte 11 des Fahrgestells 5 am rückwärtigen Ende der Längsträger 10 angeordnet sind (Fig. 1 und 2).
- Gemäß einem in den anhängenden Zeichnungen nicht dargestellten Merkmal der Erfindung ist das Fahrgestell 5 in Gebrauchsstellung mittels wenigstens einer Klammereinrichtung verriegelt.
- Gleichwohl ist es beispielsweise auch möglich, das Fahrgestell 5 am Boden der Wanne 2 oder auf den Längsträgern 10 des Tragrahmens 4 festzuschrauben.
- Wie in Fig. 1 der anhängenden Zeichnungen dargestellt, umfaßt der Tragrahmen 4 Verstärkungstraversen 12, die gegen den Boden der Wanne 2 angebracht sind und Ausschnitte 13 zur Aufnahme des Fahrgestells 5 in Gebrauchsstellung aufweisen.
- Die Erfindung hat auch ein Verfahren zum Stapeln der oben erwähnten Schubkarren oder vormontierten Transportmittel zur Aufgabe, das in Fig. 2 der anhängenden Zeichnungen dargestellt ist und daraus besteht, daß das an der zu stapelnden Schubkarre 1 oder dem Transportmittel angelenkte Fahrgestell 5 in der Weise gestapelt wird, daß es im wesentlichen zwischen den Armen 8 des Tragrahmens 4 und in der Verlängerung der Wanne 2 angeordnet ist, dann die Schubkarre 1 oder das Transportmittel auf dem bestehenden Stapel angeordnet wird, wobei die Wannen 2 der verschiedenen, den Stapel bildenden Elemente 1 nacheinander ineinander eingreifen und die jeweiligen Fahrgestelle 5 sich nacheinander aufeinander abstützen.
- Gemäß einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung besteht das Verfahren darüberhinaus darin, daß vor Anordnen der Schubkarre 1 oder des Transportmittels zu einem Stapel in der Wanne 2 des zuletzt auf dem Stapel angeordneten Elementes 1 das dementsprechende Rad 6' abgelegt wird.
- Dank der Erfindung ist es also möglich, eine fast vollständig vormontierte Schubkarre 1 oder ein gleichartiges Transportmittel zu schaffen - die einzige noch durchzuführende Montage ist die des Rades 6' in gleicher Höhe mit den Stützlagern 14 des Rades 6 - was durch einfaches Verschwenken des Fahrgestells 5 in einen flachen Aufbau von geringer Höhe gebildet werden kann, die in sehr großer Anzahl gestapelt werden kann und trotzdem Stapel mit erhöhter Stabilität und Festigkeit bildet.
Claims (6)
1. Schubkarre oder gleichartiges Transportmittel, bestehend im
wesentlichen aus einer Wanne und einem ein oder mehrere
Räder tragenden Stützrahmen, wobei dieser Stützrahmen (3)
im wesentlichen gebildet ist durch einen die Wanne (2)
aufnehmenden Tragrahmen (4) und durch ein Fahrgestell (5),
das insbesondere das Stützelement (6) des oder der Räder
(6') und die Stützen (7) umfaßt,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Fahrgestell (5) gelenkig bezüglich der Wanne (2) und
des Tragrahmens (4) angeordnet ist und das Fahrgestell (5)
durch Verschwenken von einer Gebrauchsstellung, in der es
unter der Wanne (2) diese abstützend angeordnet ist, zu
einer Aufbewahrungs- und Lagerungsstellung klappbar ist, in
der es im wesentlichen zwischen den Armen (8) des
Tragrahmens (4) und in der Verlängerung der Wanne (2)
angeordnet ist, wobei letztere und der Stützrahmen (3)
vormontiert sind.
2. Schubkarre oder gleichartiges Transportmittel nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (5)
in der Gebrauchsstellung vollständig im Innern eines
seitlich von den Längsträgern (10) des Tragrahmens (4)
begrenzten Raumes angeordnet ist, wobei die Schwenkpunkte
(11) des Fahrgestelles (5) am rückwärtigen Ende der
Längsträger (10) angeordnet sind.
3. Schubkarre oder Transportmittel nach einem der Ansprüche 1
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (5) in
Gebrauchsstellung mittels wenigstens einer
Klammereinrichtung verriegelt ist.
4. Schubkarre oder gleichartiges Transportmittel nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Tragrahmen (4) Verstärkungstraversen (12) umfaßt, die gegen
den Boden der Wanne (2) angebracht sind und Ausschnitte
(13) zur Aufnahme des Fahrgestells (5) in Gebrauchsstellung
aufweisen.
5. Verfahren zum Stapeln von Schubkarren oder gleichartigen
vormontierten Transportmitteln nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt: das Klappen
des an dem Schubkarren (1) oder der zu stapelnden
Vorrichtung angebrachten Fahrgestells (5) in der Weise, daß
es zwischen den Armen (8) des Tragrahmens (4) und in der
Verlängerung der Wanne (2) angeordnet ist, dann das
Anordnen des Schubkarrens (1) oder der Transportvorrichtung
auf dem bestehenden Stapel, wobei die Wannen (2) der
verschiedenen, den Stapel bildenden Elemente (1)
nacheinander zwischen sie eingreifen und die jeweiligen
Fahrgestelle (5) sich nacheinander aufeinander abstützen.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es
darin besteht, vor Anordnen der Schubkarre (1) oder des
Transportmittels zu einem Stapel in der Wanne (2) des
zuletzt auf dem Stapel angeordneten Teiles das
dementsprechende Rad (6') abzulegen.
Applications Claiming Priority (1)
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