DE4003642A1 - Verbesserungen und weitere ausbildungen eines schaufelrades mit nach aussen klappbaren schaufeln - Google Patents
Verbesserungen und weitere ausbildungen eines schaufelrades mit nach aussen klappbaren schaufelnInfo
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- E02F7/00—Equipment for conveying or separating excavated material
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- E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
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Description
Die Erfindung betrifft Verbesserungen und weitere Ausbildun
gen des erfindungsgemäßen Gegenstandes der Patentanmeldung
P 39 19 467.1.
Verbesserungen und weitere Ausbildungen des Schaufelrades
sind die Aufgabe dieser Erfindung. Die Lösungen dieser
Aufgabe sind dargestellt in den Ansprüchen 1 bis 12.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in folgenden Zeich
nungen dargestellt:
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht einer zweiten Haltevorrich
tung für die Schaufel.
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht von einer zusätzlichen
Schneide.
Fig. 3 zeigt eine Ausführung für Halter eines Schaufelra
des, bei dem Material von der Seite zugeführt wird.
Fig. 4 zeigt die Kombination eines Schaufelrades mit seit
lich angebrachtem Förderband vor einem Lader.
Fig. 5 zeigt das Schaufelrad mit einer seitlich
angebrachten Schnecken-Grabgefäßvorrichtung.
Fig. 6 zeigt das Schaufelrad, ausgeführt als Anbaugerät
für Lader.
Die Zeichnungen werden im folgenden näher beschrieben:
Fig. 1 zeigt die Teilseitenansicht eines Schaufelrades (25)
mit einer Seitenwand als Halter (27), an der im Aufhängepunkt
(29) die Schaufel (26), angeschweißt an einer Scheibe (105),
drehbar gelagert (106) aufgehängt ist. Die Schaufel ist an
beiden Seiten mit nach außen überragenden Klötzen (103) ver
sehen, die sich beim Grabvorgang gegen ein entsprechend ge
formtes Teil (102) der Seitenwand legen. Dadurch wird beim
Grabvorgang der größte Teil der Stoßkraft auf die Seitenwand
(27) übertragen und das Lager (106) entlastet.
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt des Schaufelrades (25), und
zwar den Teil der Seitenwand (27), an dem eine Schaufel (26)
aufgehängt ist (29). Die Schaufeln (26) sind so ausgebildet,
daß beim Entladevorgang das hintere Ende der Schaufel (26 b)
in etwa vor dem vorderen Ende der nachfolgenden Schaufel (26
liegt. Dadurch wird beim Entladevorgang vermieden, daß Ma
terial in das Innere des Schaufelrades fallen kann. Fig. 2
zeigt weiter eine Schneide (107), die vor der Schaufel (26)
in Richtung nach außen zum Rand hin (104) sich befindet und
die an beiden Seitenwänden (27) mittels einer Halterung (108)
vor den beiden Aufhängepunkten (29) der Schaufeln (26) ange
bracht ist. Durch eine solche Schneide können die Lager (106)
bei hartem Boden entlastet und geschützt werden.
Fig. 3 zeigt Halter (150), die zur Anwendung kommen, wenn dem
Schaufelrad von der Seite, z. B. durch Schnecken, durch ein
Förderband oder durch ein pflugartig geformtes Grabgefäß Ma
terial zugeführt wird und gleichzeitig an dieser Zuführungs
seite auch eine Führungsbahn angebracht ist. Im einzelnen
zeigt Fig. 3 zwei an der Mittelwelle (152) des Schaufelrades
(25) angebrachte Halter (150) für die Schaufeln (155), die am
Aufhängepunkt (161) aufgehängt und von dem Lagerhalter mit
Lager (151) gehalten werden. Die Halter (150) haben nach hin
ten eine Krümmung (154), die der Krümmung der Vorderseite der
Schaufel entspricht (156). Die Vorderseite des Halters (153)
hat eine Krümmung, die der Drehung der Schaufel (155) um den
Aufhängepunkt entspricht, und zwar in einer Entfernung, die
in etwa der Vorderseite der Schaufel vom Aufhängepunkt bis
zum Auftreffpunkt auf die Mittelwelle entspricht. Die Krüm
mung an der Vorderseite der Schaufel (156) entspricht der
Drehung um den Aufhängepunkt der vorhergehenden Schaufel mit
der Länge der hinteren, oberen Seite der vorhergehenden
Schaufel (157). Die Krümmung dieser hinteren, oberen Seite
(157) entspricht dem Kreis der Aufhängepunkte der Schaufeln
um den Mittelpunkt des Schaufelrades.
Die Schaufel ist mit einer Seitenwand (158) ausgerüstet, die
nach hinten zum Halter hin (159) eine Krümmung hat, die der
Vorderseite des nachfolgenden Halters entspricht und die
oberhalb der Rückseite der Schaufel eine Form hat, bei der
die Öffnung in der Führungsbahn für den Verbindungsbolzen
zwischen Rolle und Schaufeln in den Stellungen des Klappvor
ganges weitgehend abgedeckt ist, und zwar in dem Bereich, in
dem die Schaufel mit Material gefüllt ist und bei der außer
dem die optimal mögliche Durchlaßöffnung (162) erreicht wird.
Der mit S gekennzeichnete Teil der Schaufel ist um die Breite
des Halters (150) weniger breit als der vordere Teil der
Schaufel und die Seitenwand. Durch diese Anordnung wird er
reicht, daß in dem Bereich, in dem die Schaufeln mit Material
gefüllt sind, verhindert wird, daß Teile dieses Materials
durch die Bolzenöffnung in das Innere der Bahn gelangen, und
zwar sowohl durch die Schaufel als auch durch die Seitenwand
der Schaufel als auch durch die Halter. Durch diese Konstruk
tion wird es möglich, eine Führungsbahn nicht nur an der
Seite zu haben, an der kein Material eintritt, sondern auch
an der Seite, an der Material zwischen die Schaufeln des
Schaufelrades gedrückt wird. Das Vorhandensein einer Füh
rungsbahn an beiden Schaufelradseiten ist insbesondere vor
teilhaft, wenn schwerer und harter Boden gegraben wird.
Fig. 4 zeigt die Kombination von einem Schaufelrad (25) mit
einer seitlich daneben angebrachten Vorrichtung, die besteht
aus einer Schneide (170), einem Förderband (171) und einer
hinteren Begrenzung (172). Diese hintere Begrenzung kann
bestehen z. B. aus einem Blech oder auch aus einem zweiten
Förderband. Diese Kombination ist angebracht vor dem
Aufnahmeförderband (7). Es ist auch möglich, zwischen
Förderband (92) und dem Schaufelrad (25) eine
Paddelschnecken-Vorrichtung (98) anzubringen. Diese
Kombination macht den Anbau des Schaufelrades an den mit
einem Förderband (7) ausgerüsteten Lader (1) möglich, wobei
das beim Vorwärtsfahren des Laders (1) durch die Schneide
(91) auf das Förderband (92) geschobene Material von diesem
in das Schaufelrad (25) geschoben wird.
Fig. 5 zeigt die Kombination von einem Schaufelrad (25) mit
einem Grabgefäß (96) und einer vor den einzelnen Schaufeln
des Schaufelrades angebrachten Paddelschnecken-Vorrichtung
(95, 97, 98). Durch diese Vorrichtung kann das Schaufelrad
als Anbaugerät für Lader nutzbar gemacht werden.
Fig. 6 zeigt die Schaufelrad-Schneckenkombination (22, 25)
vor einem Lader (1). Das Schaufelrad (25) mit der Welle (10),
auf der auch die Schnecke (22) angebracht ist, ist ausgerü
stet mit einer Führungsvorrichtung (109), die so ausgebildet
ist, daß das aufgenommene Material angehoben und nach oben
auf das über dem Vorderrad des Laders (1) angebrachten
Förderband (7) mit Hilfe der Abdeckung (111) zwangsgeführt
wird. Dieses ist einer der Vorteile des erfindungsgemäßen
Schaufelrades. Durch dieses Schaufelrad, das das Material
anhebt, ist es möglich, die Schaufelrad-Schneckenkombination
direkt vor dem Lader anzubringen. Ohne die Hubfähigkeit des
Schaufelrades hätte das Schaufelrad viel weiter vor dem Lader
angebracht werden müssen, um das Material auf das Förderband
zu laden. Das heißt der Anbau des Schaufelrades an den Lader wäre
praktisch zumindest bei kleineren Ladern unmöglich gewesen.
Das Schaufelrad ist bewegbar (12) mit dem Förderband verbun
den. Dieses Förderband liegt auf einer Rolle (13), die durch
eine Abstützung (10) gehalten wird. Dadurch ist es möglich,
die Schaufelrad-Schneckenkombination mit dem Arm des
Schaufelladers hochzuheben, um z. B. festsitzendes Material
im Schüttguthaufen zu lösen oder für den Transport. Die
Schaufelrad-Schneckenkombination kann zusammen mit dem
Förderband (7) innerhalb weniger Minuten abgebaut werden, wo
bei die Schnellkupplung zwischen Schaufelrad-Schneckenhalte
rung und der Vorderplatte des Laders gelöst wird und das För
derband (7) auf der Stütze (11) abgesetzt wird. Vorne vor dem
Schaufelrad ist eine Abdeckplatte (110) angebracht, die bei
einem seitlichen Längsfahren des Laders an einem Schüttgut
haufen mit der Schaufel als Schneckenkombination ein Heraus
fallen des Materials aus dem Schaufelrad verhindert.
Claims (12)
1. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halter (27) des Schaufelrades
(25) und die Schaufeln (26) so ausgebildet ist bzw. sind,
daß die Schaufeln (26) beim Grabvorgang außer am Aufhän
gepunkt (29) auch an einem weiteren Punkt (102) durch den
Halter (27) gehalten wird.
2. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaufeln (26) so ausgebildet und
am Halter (27) aufgehängt (29) sind sowie die Führungs
bahn so ausgeführt ist, daß beim Entladevorgang das hin
tere Ende der nach außen geklappten Schaufel (26b) in
etwa vor dem vorderen Ende der nachfolgenden Schaufel (26
a) liegt.
3. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1 oder nach
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor der jeweili
gen Schaufel (26) in Richtung nach außen sich eine
Schneide (107) befindet, die an den seitlichen Haltern
(27) vor den Aufhängepunkten (29) angebracht ist.
4. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1, dadurch
gekennzeichnet, daß bei der Kombination von Schnecke und
Schaufelrad die Welle der Schnecke und die Welle des
Schaufelrades so ausgebildet und angebracht sind, daß sie
mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufen können, z. B.
indem sie an der Verbindungsstelle ineinandergeschoben
beweglich verbunden sind.
5. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schaufelrad (25), bei dem von der
Seite Material zugeführt wird, an dieser Seite so ausge
bildet ist, daß Öffnungen für den Durchlaß des Materials
vorhanden sind.
6. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schaufelrad, bei dem von der
Seite Material zugeführt wird, so ausgebildet ist, daß
Halter (157), Schaufel (155), ausgestattet mit einer Sei
tenbahn (158) und Führungsbahn, so aufeinander abgestimmt
sind, daß in dem Bereich, in dem sich Material in den
Schaufeln befindet, die Öffnung in der Führungsbahn für
die Verbindungsbolzen von Schaufel zur Holle weitgehend
abgedeckt ist.
7. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schaufelrad (25) kombiniert ist
mit einer seitlich am Schaufelrad angebrachten Vorrich
tung, die besteht aus einem Förderband (171), einer vor
dem Förderband angebrachten Schneide (170) und einer hin
ter dem Förderband angebrachten hinteren Begrenzung
(172), wobei diese Vorrichtung so ausgebildet ist, daß
das bei der Vorwärtsbewegung des Laders bzw. der Auf
wärtsbewegung der Arme durch die Schneide (170) aufgenom
mene und auf das Förderband (171) geschobene Material in
das Schaufelrad gefördert wird, wobei zwischen Förderband
und Schaufelrad eine Paddelschnecke (98) angebracht sein
kann.
8. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schaufelrad (25) kombiniert ist
mit einer seitlich angebrachten Paddelschnecken-Vorrich
tung (98, 95, 97) und einem Grabgefäß (96), die so ausge
bildet sind, daß das beim Vorwärtsfahren bzw. der Auf
wärtsbewegung der Arme des Laders von dem Grabgefäß und
der Paddelschnecke aufgenommene Material in die Schaufeln
(26, 155) des Schaufelrades (25) gefördert wird.
9. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung im Verhältnis
zum Schaufelrad so angebracht ist, daß die Entladestelle
im oberen Bereich des Schaufelrades liegt (109).
10. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schaufelrad (25) mit einem Lader
(1), ausgestattet mit einem Förderband (7), derart ver
bunden ist, daß das Schaufelrad (25) einerseits ange
bracht ist an den Armen des Laders (1) und andererseits
am Aufnahmeende des Förderbandes (7), wobei dieses För
derband außerdem bewegbar gelagert ist, z. B. auf einer
Abstützung mit Holle (13).
11. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1 oder An
spruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelrad
(25) so an einem Lader (1) mit Förderbandvorrichtung (7)
angebracht ist, daß zwischen Schaufelradhalterung und
Förderband (7) eine bewegliche Verbindung (12) besteht.
12. Gegenstand nach Patentanmeldung P 39 19 467.1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schaufelrad, welches so ausgebil
det ist, daß Material von der Seite zugeführt wird, mit
einer vorderen Abdeckplatte (110) ausgerüstet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904003642 DE4003642A1 (de) | 1989-06-14 | 1990-02-07 | Verbesserungen und weitere ausbildungen eines schaufelrades mit nach aussen klappbaren schaufeln |
| EP19900108633 EP0402619A3 (de) | 1989-06-14 | 1990-05-08 | Kontinuierlich arbeitendes Grab-Förder-Lade-Anbaugerät für Erdbewegungsgeräte |
| US07/536,391 US5214866A (en) | 1989-06-14 | 1990-06-11 | Continual digging, transport and loading accessory for earth or material moving equipment |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893919467 DE3919467A1 (de) | 1989-06-14 | 1989-06-14 | Schaufelrad mit nach aussen klappbaren schaufeln |
| DE19904003642 DE4003642A1 (de) | 1989-06-14 | 1990-02-07 | Verbesserungen und weitere ausbildungen eines schaufelrades mit nach aussen klappbaren schaufeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4003642A1 true DE4003642A1 (de) | 1991-08-14 |
Family
ID=25881936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904003642 Withdrawn DE4003642A1 (de) | 1989-06-14 | 1990-02-07 | Verbesserungen und weitere ausbildungen eines schaufelrades mit nach aussen klappbaren schaufeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4003642A1 (de) |
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