DE4003390A1 - Vorrichtung zum erfassen der kontur eines werkstueckes - Google Patents
Vorrichtung zum erfassen der kontur eines werkstueckesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erfassen
der Kontur eines Werkstückes, insbesondere Drehteiles
mittels eine kohärenten Lichtstrahles, der beim Auf
treffen auf die Werkstück-Konturlinie auf einer
Detektoranordnung ein Beugungsmuster erzeugt, umfassend
eine den kohärenten Lichtstrahl aussendende Licht
quelle, eine dieser zugeordnete Detektoranordnung mit
einer Mehrzahl von lichtempfindlichen Detektoren und
eine Auswerteeinrichtung zur Auswertung der von den De
tektoren erzeugten Signale.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus dem
Buch "Fertigungsmeßtechnik" von H. J. Warnecke und W.
Dutschke, Springer-Verlag Berlin, 1984, Seite 292 und
293, bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung der vorstehend genannten Art anzuge
ben, mit der auf einfache Weise die Koordinaten der
Konturlinie so ermittelt werden, daß sie unmittelbar
zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung stehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Detektoranordnung und die Lichtquelle an einer ge
meinsamen Halterung angeordnet sind, die mit Hilfe von
Stellvorrichtungen in einer zu der zu vermessenden
Konturlinie parallele Ebene verstellbar ist, daß Mittel
zur Positionsbestimmung der Halterung in der Bewegungs
ebene vorgesehen sind, und daß eine Regelvorrichtung
die Stellvorrichtungen in Abhängigkeit der Detektor
signale derart steuert, daß der Lichtstrahl bei einer
Bewegung der Halterung entlang der Konturlinie auf die
ser verbleibt.
Wird beispielsweise die Halterung im wesentlichen pa
rallel zur Achse eines Drehteiles verfahren, so sorgt
die Regeleinrichtung dafür, daß der Meßstrahl immer in
Berührung mit der Konturlinie, d. h. der sich bei der
senkrechten Projektion des Werkstückes auf eine
darunter liegende Ebene ergebenden Linie bleibt.
Gleichzeitig erfassen die Mittel zur
Positionsbestimmung der Halterung die Koordinaten
derselben bezüglich eines vorgegebenen Bezugspunktes,
so daß sich aus diesen Koordinaten der Verlauf der
Konturlinie errechnen läßt. Sind die Koordinaten der
Achse des Werkstückes bekannt, so können hieraus ohne
weiteres die Maße des Werkstückes ermittelt werden.
Vorzugsweise sind die Stellvorrichtungen von Schritt
motoren gebildet. Dies hat den Vorteil, daß die
Schrittmotoren nicht nur die Stellbewegung ausführen,
sondern daß sich bei der Betätigung der Schrittmotoren
durch Abzählen der Steuerschritte ausgehend von einem
bestimmten Bezugspunkt auch die Position der Halterung
bestimmen läßt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich insbeson
dere zur Verwendung in Verbindung mit Werkzeug
maschinen, in dem die Halterung an dem Werkzeughalter
oder Träger einer numerisch gesteuerten Werkzeug
maschine, beispielsweise einer Drehbank, befestigt ist.
So kann die Halterung beispielsweise von einem C
förmigen Bügel gebildet sein, an dessen einem Schenkel
die Lichtquelle und an dessen anderem Ende die
Detektoranordnung angeordnet ist, so daß die Halterung
im eingebauten Zustand ein in der Drehbank ein
gespanntes Werkstück umgreift. Bei dieser Lösung können
die Stelleinrichtungen für den Werkzeugträger unmittel
bar auch zur Verstellung der Halterung des Meßsystems
Verwendung finden. Die Positionsbestimmung der
Halterung und damit der Verlauf der Meßlinie kann un
mittelbar an den Stellvorrichtungen des Werkzeugträger
schlittens abgegriffen und in der Steuerung der nume
risch gesteuerten Drehbank gespeichert werden. Die
erfindungsgemäße Vorrichtung kann daher als Zusatzein
richtung zu bereits bestehenden numerisch gesteuerten
Werkzeugmaschinen eingesetzt werden, um die Maße von zu
fertigenden Werkstücken beispielsweise an einem Muster
stück abzugreifen und ohne zusätzlichen
Programmierungsaufwand in dem Speicher der numerischen
Steuerung abzuspeichern. Desgleichen kann ohne großen
zusätzlichen Aufwand ein bearbeitetes Werkstück vermes
sen und kontrolliert werden. Das Werkstück kann dabei
in der Bearbeitungsmaschine verbleiben, so daß Justier
fehler durch Herausnehmen des Werkstückes aus der Ma
schine und Neujustieren des Werkzeuges in der
Meßvorrichtung vermieden werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die
Detektoranordnung mindestens vier Detektoren, bei
spielsweise Photodioden, die sich paarweise diagonal
gegenüberliegen und sich im Diagonalenschnittpunkt
mindestens annähernd berühren, wobei die Lichtquelle
und die Detektoranordnung relativ zueinander derart an
geordnet sind, daß der Lichtstrahl auf den
Diagonalenschnittpunkt gerichtet ist. Im Ruhezustand
oder meßfreien Zustand beleuchtet also der Strahl alle
Detektoren in gleichförmiger Weise. Da das beim Auf
treffen des Meßstrahles auf die Konturlinie entstehende
Beugungsbild senkrecht zu der Konturlinie gerichtet
ist, ist es zweckmäßig, wenn die Auswerteeinrichtung
jeweils die Signaldifferenz der zwei Detektoren eines
Detektorpaares auswertet, da das Beugungsbild oder die
Abschattung einzelner Detektoren zu einer Unsymmetrie
bei der Beleuchtung der Detektorflächen und damit zu
einer von dem Ruhezustand abweichenden Signaldifferenz
führen kann. Die von dem Normalzustand abweichende
Signaldifferenz bietet wiederum die Möglichkeit, über
die Regeleinrichtung die Halterung so zu verstellen,
daß diese Signaldifferenz verschwindet oder auf einen
vorgegebenen Wert eingeregelt wird, um so den
Lichtstrahl genau auf der Konturlinie zu halten.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung, welche in Verbin
dung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfindung an
hand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer
Drehbank mit einem eingespannten
Werkstück und der auf dem
Werkzeugsupport oder -halter angeord
neten Meßvorrichtung,
Fig. 2 bis 4 schematische Darstellungen zur Erläu
terung des Meßprinzips,
Fig. 5 ein schematisches Blockschaltbild der
erfindungsgemäßen Meßvorrichtung und
Fig. 6 ein detaillierteres Schaltbild der
Auswerteschaltung.
In Fig. 1 erkennt man eine allgemein mit 10 bezeich
nete Drehbank mit einem Maschinenbett 12, einer
Antriebs- und Steuereinheit 14 mit einem Spannfutter 16
und einem Reitstock 18. Zwischen dem Spannfutter 16 und
dem Reitstock 18 ist ein Werkstück 20 eingespannt. Ein
allgemein mit 22 bezeichneter Werkstücksupport umfaßt
einen ersten Schlitten 24, der mittels einer schema
tisch angedeuteten Stellspindel 26 und eines Schritt
motors 28 parallel zur Achse 30 des Werkstückes ver
stellbar ist. Auf dem Schlitten 24 ist ein Schlitten 32
senkrecht zur Achse 30 verstellbar gelagert und mit
Hilfe einer Stellspindel 34 und eines Schrittmotors 36
verstellbar. Die beiden Schrittmotoren 28 und 36 werden
von einer in der Antriebseinheit 14 untergebrachten
numerischen Steuerung angesteuert, wobei sich aus der
Anzahl der Steuerschritte ausgehend von einem
bestimmten Bezugspunkt die jeweilige momentane Position
des Schlittens 32 ergibt.
Auf dem Schlitten 32 ist ein C-förmiger Halterungsbügel
38 befestigt, und zwar vorzugsweise mit den
üblicherweise zur Halterung des Werkzeuges vorhandenen
Spannmitteln. Der Bügel 38 trägt an einem seiner
Schenkel, vorzugsweise dem oberen, einen Laser 40 und
ihm gegenüber an dem unteren Schenkel eine
Detektoranordnung 42. Die Anordnung ist so getroffen,
daß der von dem Laser 40 ausgesandte und auf die
Detektoranordnung 42 gerichtete Laserstrahl 44 senk
recht zu der von den Bewegungsrichtungen der Schritt
motoren 28 und 36 aufgespannten Ebene gerichtet ist.
Zur Erläuterung des Meßprinzips wird auf die Fig. 2
bis 4 Bezug genommen. Die Detektoranordnung 42 umfaßt
vier Photodioden mit quadratischer Lichteinfallsfläche,
die wiederum zu einem Quadrat angeordnet und so orien
tiert sind, daß zwei paarweise sich gegenüberliegende
Dioden mit einer Diagonale parallel zur Achse 30 und
die beiden anderen mit ihrer Diagonale senkrecht zur
Achse 30 gerichtet sind. Der Laser 40 und die Detektor
anordnung 42 sind relativ zueinander so ausgerichtet,
daß im Ruhezustand der Meßanordnung der Laserstrahl 44
auf den Diagonalenschnittpunkt der Detektoranordnung 42
fällt. Für die weitere Erläuterung sind die Dioden in
der in der Fig. 2 ersichtlichen Weise nummeriert. Die
Detektoren 1 und 2 bilden ein Detektorpaar und die
Dioden 3 und 4 bilden das andere Detektorpaar.
In Fig. 2 liegt der Meßstrahl 44 außerhalb des
zylindrischen Werkstückes 2. Damit werden alle vier
Detektorfelder von dem Meßstrahl gleichförmig beleuch
tet. Die Differenz zwischen den beiden Detektoren eines
Paares ist entweder auf den Wert Null oder auf einen
vorgegebenen Ausgangswert eingestellt.
Wird der Meßstrahl an die Kontur des Werkstückes heran
gefahren (Fig. 3) und berührt diese, so entsteht das
in der Fig. 3 schematische dargestellte Beugungsbild.
Durch das linienförmige Beugungsbild und die teilweise
Abschattung der Detektoren werden die Detektoren 1 und
2 ungleichförmig beleuchtet. Ihre Differenzspannung
verändert sich. Bei den Detektoren 3 und 4 dagegen än
dert sich zwar die Beleuchtung, jedoch symmetrisch für
beide Detektoren, so daß die Differenz wiederum gleich
groß bleibt. Die in diesem Zustand vorhandenen
Spannungsdifferenzen zwischen den Detektoren jedes
Detektorenpaares können als Bezugswert genommen werden,
auf den der Meßstrahl einzuregeln ist, um der Kontur
linie zu folgen.
Fig. 4 zeigt schließlich noch ein weiteres Bild, das
sich ergibt, wenn der Meßstrahl auf einen schräg zur
Werkstückachse gerichteten Abschnitt der Konturlinie
stößt. Das linienförmige Beugungsmuster ist grundsätz
lich senkrecht zur Konturlinie gerichtet. In diesem
Falle ergibt sich nicht nur eine Unsymmetrie zwischen
den Detektoren 1 und 2, sondern auch zwischen den De
tektoren 3 und 4. Aus dem Strahldurchmesser, der Wel
lenlänge und dem spezifischen Signalmuster der Detekto
ren 1 bis 4 läßt sich dann durch wiederholtes Messen
bei einer Bewegung parallel zur Werkstückachse der Ver
lauf der Konturlinie errechnen. Durch Spiegelung dieses
Konturlinienverlaufes an der Werkstückachse können die
Durchmesser des Werkstückes ermittelt werden. Das
Meßverfahren ist grundsätzlich auch auf nichtrotations
symmetrische Werkstücke anwendbar.
Fig. 5 zeigt das Funktionsprinzip der in Fig. 6 näher
dargestellten Schaltung. Die Ausgänge der beiden Detek
toren jedes Detektorpaares werden jeweils einem
Operationsverstärker 46 bzw. 48 zugeführt, der eine
Spannungsdifferenz bildet und ggf. verstärkt. Ein Reg
ler 50 regelt die an den einzelnen Photodetektoren lie
gende Spannung wiederum so, daß die Spannungsdifferenz
an den Ausgängen 46 und 48 zu Null wird. Diese Regel
schleife dient dazu, Umgebungseinflüsse wie die sich
ändernde Umgebungsbeleuchtung zu eliminieren. Die Aus
gänge der Operationsverstärker 46 und 48 sind im übri
gen über Schalter 52 und 54 mit acht Komparatoren 56
verbunden, die durch Vergleich der verstärkten
Differenzspannungen mit vorgegebenen Spannungswerten
ein Bit-Muster erstellen, das einer Rechenvorrichtung
58 zugeführt wird. Diese errechnet in der oben be
schriebenen Weise die Koordinaten des Meßstrahles und
veranlaßt die Aussendung von Steuerimpulsen an die
Schrittmotoren 28 und 36. Ein Taktgenerator 60 sorgt
dabei dafür, daß abwechselnd entweder die Schalter 52,
54 geschlossen sind, so daß eine Messung durchgeführt
werden kann, oder daß die Schalter 52 und 54 geöffnet
und Schalter 62 und 64 geschlossen werden, über welche
die Regelstrecke zur Eichung der Detektoren geschlossen
wird. Ferner betätigt der Taktgenerator 60 einen
Impulsgenerator 68 zur Steuerung der Laserdiode 40.
Fig. 6 zeigt die Auswerteschaltung nun etwas detail
lierter. Die Photodioden 1, 2, 3 und 4 sind jeweils
über einen Widerstand R1, R2, R3 bzw. R4 in Reihe mit
einem MOSFET T1, T2, T3 bzw. T4 geschaltet. Diese
MOSFETs dienen als einstellbare Widerstände. Die als
Detektoren dienenden Photodioden 1 und 2 sind jeweils
über einen Operationsverstärker 70 bzw. 72 und einen
Widerstand R5 bzw. R6 mit dem eine Spannungsdifferenz
bildenden und verstärkenden Operationsverstärker 46
verbunden. Die Photodioden 3 und 4 sind über
Operationsverstärker 74 bzw. 76 und Widerstände R7 bzw.
R8 mit dem Operationsverstärker 46 verbunden.
Zwei Operationsverstärker 78 und 80 regeln die Spannung
des Detektors 1 bzw. des Detektors 3 auf jeweils -1,8
Volt. Ein mit dem Ausgang des Differenzverstärkers 48
verbundener Operationsverstärker 82 und ein mit dem
Differenzverstärker 46 verbundener Operationsverstärker
84 regeln die Ausgangsspannung der beiden
Differenzverstärker 46 und 48 auf Null Volt. Die
letztgenannten Operationsverstärker 82 und 84 bilden
zusammen den Regler 50. Während des Low-Pegels des
Taktsignals des Taktgenerators 60 ist die Laserdiode 40
ausgeschaltet. Gleichzeitig sind die Schalter 62 und 64
am Ausgang der Operationsverstärker 82 bzw. 84 sowie
Schalter 86 und 88 an dem Ausgang der Operations
verstärker 78 bzw. 80 geschlossen, so daß die Eichung
der Detektoren 1 bis 4 durchgeführt werden kann. Wenn
sich das System eingeschwungen hat, wechselt das Takt
signal auf logisch 1, worauf die Schalter 86 und 88, 62
und 64 geöffnet werden. Nach dem Öffnen dieser Schalter
bewirkt die in den Kondensatoren C1 bis C4 gespeicherte
Spannung, daß sich die MOSFETs T1 bis T4 wie freie Wi
derstände verhalten.
Gleichzeitig werden die Schalter 52 und 54 geschlossen.
Die Kondensatoren C5 und C6 werden jeweils auf die 40
fache verstärkte Differenzspannung zwischen den Detek
toren des jeweiligen Detektorenpaares aufgeladen. Die
Spannungen der Kondensatoren C5 und C6 werden jeweils
über vier Komparatoren 90 bis 96 bzw. 98 bis 104 mit
eingestellten Schaltschwellen verglichen. Mit der ab
fallenden Flanke des Taktsignales öffnen sich die
Schalter 52 und 54 wieder. Das an den Ausgängen der
Komparatoren 90 bis 104 entstehende Bit-Muster wird der
Rechenvorrichtung 58 zugeführt, die es in der oben be
schriebenen Weise auswertet. Mit dem Öffnen der Schal
ter 52 und 54 schließen sich die Schalter 86, 88, 62
und 64 und der Zyklus beginnt von neuem.
Die vorstehend beschriebene Schaltungsanordnung kann
als eigenständige Schaltung ausgeführt oder als Teil
einer numerischen Steuerung einer Werkzeugmaschine in
diese integriert sein. Der letztere Fall bietet auf be
sonders einfache und günstige Weise die Möglichkeit,
die erfindungsgemäße Meßvorrichtung in einer Werkzeug
maschine einzusetzen, ohne daß hierzu das Werkstück aus
der Werkzeugmaschine entfernt werden muß. Auf diese
Weise kann der Meßvorgang oder der Bearbeitungsvorgang
an derselben Maschine ohne ein Umsetzen des Werkstückes
durchgeführt werden.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Erfassen der Kontur eines Werkstük
kes (20), insbesondere Drehteiles mittels eine
kohärenten Lichtstrahles (44), der beim Auftreffen
auf die Werkstück-Konturlinie auf einer Detektor
anordnung ein Beugungsmuster erzeugt, umfassend
eine den kohärenten Lichtstrahl (44) aussendende
Lichtquelle (40), eine dieser zugeordnete
Detektoranordnung (42) mit einer Mehrzahl von
lichtempfindlichen Detektoren 1 bis 4 und eine
Auswerteeinrichtung zur Auswertung der von den De
tektoren 1 bis 4 erzeugten Signale, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Detektoranordnung (42) und
die Lichtquelle (40) an einer gemeinsamen
Halterung (38) angeordnet sind, die mit Hilfe von
Stellvorrichtungen (28, 36) in einer zu der zu
vermessenden Konturlinie parallelen Ebene ver
stellbar ist, daß Mittel zur Positionsbestimmung
der Halterung (38) in der Bewegungsebene vorgese
hen sind, und daß eine Regelvorrichtung (58) die
Stellvorrichtungen (36, 28) derart steuert, daß
der Lichtstrahl (44) bei einer Bewegung der
Halterung (38) entlang der Konturlinie auf dieser
verbleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Stellvorrichtungen von Schrittmotoren
(28, 36) gebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Halterung (38) an dem
Werkzeugträger (22) einer numerisch gesteuerten
Werkzeugmaschine befestigt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Halterung (38) von einem C-förmigen
Bügel gebildet ist, an dessen einem Schenkel die
Lichtquelle (40) und an dessen anderem Schenkel
die Detektoranordnung (42) angeordnet ist, und daß
die Halterung (38) an dem Werkzeugträger (22)
einer numerisch gesteuerten Drehbank so angeordnet
ist, daß sie ein in der Drehbank eingespanntes
Werkstück (20) umgreift.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Detektoranordnung
(42) mindestens vier Detektoren 1 bis 4 umfaßt,
die sich paarweise diagonal gegenüberliegen und
sich im Diagonalenschnittpunkt mindestens annä
hernd berühren, wobei die Lichtquelle (40) und die
Detektoranordnung (42) relativ zueinander derart
angeordnet sind, daß der Lichtstrahl (44) auf den
Diagonalenschnittpunkt gerichtet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Auswerteeinrichtung jeweils die
Signaldifferenz der zwei Detektoren (1, 2 bzw. 3, 4)
eines Detektorpaares auswertet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Regelvorrichtung die Stell
vorrichtungen (28, 36) derart steuert, daß die
Signaldifferenz jedes Detektorpaares konstant
bleibt bzw. einen vorgegebenen Wert einhält.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß zur Vermessung von
Drehteilen die Diagonale des einen Detektorpaares
(1, 2) parallel zur Werkstückachse (30) und die an
dere Diagonale senkrecht zu dieser gerichtet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19904003390 DE4003390A1 (de) | 1990-02-05 | 1990-02-05 | Vorrichtung zum erfassen der kontur eines werkstueckes |
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Country Status (3)
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| WO2006114165A1 (de) * | 2005-04-22 | 2006-11-02 | Mahr Okm Gmbh | Vorrichtung und verfahren zum optischen vermessen von messobjekten |
Also Published As
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