DE4110209C2 - Vorrichtung zur Justierung einer CNC-gesteuerten Schleifmaschine - Google Patents
Vorrichtung zur Justierung einer CNC-gesteuerten SchleifmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
In Schleifmaschinen mit einer CNC-Steuerung ist es erforderlich,
die Lage von Werkstücken gegenüber den jeweiligen Werkzeugen zu
definieren, um bei einem vorgegebenen Arbeitsablauf das gewünschte
Arbeitsergebnis zu erzielen. Infolge der Veränderung
der Werkzeug-Abmessungen ist laufend eine Anpassung der Nullage
des Werkzeuges erforderlich.
Bislang konnte diese Aufgabe unterschiedlich gelöst werden. In
einem ersten Verfahren wird beispielsweise die Werkstückoberfläche
mit einer Schleifscheibe angetastet (z. B. in der CH-PS
585 609). Bei der ersten Berührung können dann Schall- oder
Schwingungsmessungen vorgenommen und die so gewonnene
Relativlage zwischen Schleifscheibe und Werkstück kann als
Nullposition abgespeichert werden. Damit werden Werkstück und
Schleifscheibe gleichzeitig vermessen. Zwar ist die Meßdatenverarbeitung
für den gewünschten Zweck relativ aufwendig, aber
es ist keine Meßeinrichtung im Arbeitsraum erforderlich. Mit
diesem Ablauf können aber andererseits keine absoluten Abmessungen
von Werkstück oder Werkzeug erkannt werden. Außerdem
entsteht eine Antastkerbe am Werkstück, da ja eine Berührung
notwendig ist, um die Sensorik wirken zu lassen. Schließlich
kann die Zugänglichkeit am Werkstück bedingt durch den Schleifscheibenradius
schlecht sein.
Dem Fachmann ist auch die Möglichkeit bekannt, die Werkstückoberfläche
mit einem Meßtaster anzutasten (z. B. in der DE-PS 32 21 381)
und parallel oder zeitversetzt dazu den Schleifscheibendurchmesser
mit Hilfe einer Lichtschranke berührungslos zu
erfassen (z. B. in der US-PS 4,679,358) oder auch über die Position
des Abrichtsystemes festzustellen. Das Werkstück wird hierbei an
einen definiert positionierten Meßtaster bzw. der Meßtaster wird
an die Werkstückoberfläche angefahren, und der Ausschlag des
Tasters ergibt einen Meßwert für die CNC-Steuerung. Davon
unabhängig wird der Durchmesser der Schleifscheibe erfaßt. Für
die Erfassung des Schleifscheibendurchmessers ist entweder eine
Bewegung der optischen Abtasteinrichtung oder eine Vorschubeinrichtung
für die Schleifscheibe notwendig. Aus beidem ergibt
sich, daß die beiden Meßzyklen nacheinander ablaufen müssen.
Außerdem sind zwei Meßeinrichtungen erforderlich.
In neuerer Zeit ist in Fachkreisen bekannt geworden, die Werkstück-
und Schleifscheibenaußenkontur mit Hilfe von optischen
Abtasteinrichtungen, z. B. Laserscannern, zu erfassen, automatisch
zu berechnen und zur Erzeugung von NC-Datensätzen mit
Hilfe eines Datentransfers in die Maschinensteuerung zu bringen.
Dazu kann in einer vorgeschalteten Meßstation nach einem vorgegebenen
Programm die Werkstückkontur erfaßt werden. Ein zweiter
Laserscanner erfaßt die Schleifscheibenaußenkontur. Aus diesen
Geometriedaten kann in einem Computer ein neues NC-Programm
generiert und an die CNC-Steuerung übergeben werden. Auf diese
Weise werden alle Abweichungen von Werkstück und Schleifscheibengeometrie
erfaßt und können kompensiert werden. Außerdem ist
der Meßzyklus parallel zur Bearbeitung möglich. Die Einrichtung
ist allerdings mit einem sehr hohen Aufwand an Hardware und
Software verbunden, was sehr stark in die Kosten geht. Außerdem
ist eine Meßstation mit allen NC-Achsen notwendig.
Weiterhin ist aus der DE-PS 32 21 381 eine Vorrichtung zum
Kompensieren von durch Wärmedeformation bedingten Fehlern in
einer Flachschleifmaschine mit NC-Steuerung entsprechend der
Gattung des Patentanspruchs bekannt. Diese Vorrichtung tastet
werkstück- und auch werkzeugbezogene Oberflächen ab. Eine
Referenzfläche des Werkzeugs ist mit einer berührungslos arbeitenden
Meßvorrichtung erfaßbar. Dabei werden Meßwertgeber
verwendet. Die Erfassung der Oberflächen erfolgt durch Messung
eines Abstandes zwischen auf das Werkzeug und das Werkzeug
bezogenen Flächen. Das Ergebnis dieser Messung ist von der
Genauigkeit der Meßgeräte abhängig, da eine aktive Zustellbewegung
ausgeführt werden muß. Außerdem wird indirekt am
Referenzring abgetastet. Schließlich ist ein großer Aufwand zum
Schutz gegen Maßveränderungen erforderlich.
Weiterhin ist aus der US-PS 4,679,358 eine Vorrichtung zur
Justierung einer Schleifscheibe bekannt. Die Vorrichtung zeigt
eine Lichtschrankenanordnung zum Erfassen der Oberfläche des
Schleifwerkzeuges. Die Lichtschranke ist fest in der Schleifmaschine
angebracht. Daher kann der Schleifscheibendurchmesser
auch nur in bezug auf eine einzige Maschinenposition erfaßt
werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einfache Einrichtung
zur schnellen und gleichzeitigen Erfassung der Lage von Werkstückoberfläche
und Schleifscheibenkontur zu erstellen, die eine
Beschädigung durch Ankratzen der Oberflächen von Werkzeug und
Werkstück vermeidet und möglichst kollisionsfrei funktioniert.
Der Einsatz komplizierter, zusätzlicher Meßvorrichtungen soll dabei
vermieden werden.
Die Aufgabe wird nach dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1
gelöst. Die Einrichtung enthält nun die Tastelemente für das
Werkstück und für die Schleifscheibe gleichzeitig. Dadurch
ergibt sich ein sehr kompaktes Tastwerkzeug. Das Tastwerkzeug
ist außerdem sehr kostengünstig. Die Positionierung erfordert
keine spezielle Genauigkeit oder besonders hohe Stabilität, da
diese innerhalb des Abtastelementes gegeben ist. Das Tastsystem
benötigt selbst auch keine eigene Vorschubachse, d. h. anstatt
eines gesteuerten Tasters ist lediglich ein einfacher Taststift
erforderlich. Es muß auch nicht mit einer der Vorschubachsen
gekoppelt werden. Die Vorteile des Meßtasters in Bezug auf die
Kollisionsfreiheit werden genutzt, und es entsteht keine An
tastkerbe. Es ist nur ein einziges Signal zu verarbeiten, das
zudem von der vorhandenen Vorschubachse des Schleifwerkzeuges
bzw. der Schleifscheibe kommt.
Die Erfindung wird im folgenden mit einem Ausführungsbeispiel
anhand von zeichnerischen Darstellungen dargestellt.
Darin zeigt
Fig. 1 die Zuordnung eines Werkstückes zu einer
Schleifscheibe im Aufriß und
Fig. 2 die Ansicht eines Tastwerkzeuges im Arbeitsraum
zwischen Schleifscheibe und Werkstück nach der
Erfindung in Draufsicht.
In Fig. 1 ist beispielhaft eine Anordnung zwischen einer
Schleifscheibe 1 und einem Werkstück 2 gezeigt. Dieses Werkstück
2 kann eine abzuarbeitende Kante, etwa einen Grat G, enthalten.
Wenn dieser bis auf die Werkstückaußenkontur K abgearbeitet
werden soll, ist deren Lage in Bezug auf den Außendurchmesser
der Schleifscheibe 1 zu definieren. Die Außenkontur K des Werk
stückes 2 wird in einer CNC-Steuerung für eine oder mehrere
Bewegungsachsen, die den Vorschub erzeugen, programmiert. In
Fig. 1 sind die Vorschubbewegungen an das Werkstück 2 gelegt.
Hierbei ist als erste Bewegungsmöglichkeit eine Drehachse als
Vorschubachse 3, weiterhin eine lineare Bewegungsachse als
Vorschubachse 4 zur Schleifscheibe 1 hin und eine weitere
lineare Bewegungsachse als Vorschubachse 5 in vertikaler Rich
tung parallel zu der Vorschubachse 3 vorgesehen. Bei der Defi
nition der Nullposition für die Schleifscheibe 1, d. h. beim
Einrichten des Nullpunktes für die Berührung mit dem Werkstück 2
entsprechend dem Schleifprogramm in der CNC-Steuerung, wird ein
Tastwerkzeug 6 in den Raum zwischen das Werkstück 2 und die
Schleifscheibe 1 gebracht. Das Tastwerkzeug 6 (Fig. 2) besteht
aus einem Träger 7, mit dem jeweils starr ein Taststift 8 und
eine Lichtschranke 9 verbunden sind. Die Lichtschranke 9 ist
gabelförmig ausgebildet, so daß sie die Schleifscheibenkontur
umgreifen kann. Sender und Empfänger der Lichtschranke 9 liegen
in den beiden Schenkeln der Gabel. Der Taststift 8 und die
Lichtschranke 9 sind über den Träger 7 an einer bewegbaren
Halterung 10 befestigt.
Zur Erfassung der Meßwerte ist die Lichtschranke 9 mit einer
Auswerteschaltung 15 verbunden, die der CNC-Steuerung zugeordnet
ist. Die Auswerteschaltung 15 ist weiterhin mit einer Meß
steuerung 16 der Vorschubachse, die die Abstandsbewegung zwi
schen Schleifscheibe 1 und Werkstück 2 erzeugt, verbunden. Das
bei Unterbrechung der Lichtschranke 9 entstehende Signal wird
dann über die Auswerteschaltung 15 der CNC-Steuerung zugeführt
und zur Abspeicherung der von der Meßsteuerung 16 kommenden
Signale im Zusammenhang mit der Relativlage von Schleifscheibe 1
und Werkstück 2 benutzt.
Die Halterung 10 ist aus einem Schwenkarm 11 und einem damit
verbundenen Tragarm 12 gebildet. Der Schwenkarm 11 ist in
Richtung seiner Längsachse bzw. Schwenkachse verschiebbar. Die
Schwenkachse liegt parallel zur Vorschubachse 4 des Werkstückes
2. Am Ende des Schwenkarmes 11 ist senkrecht zu dessen Längs
achse der Tragarm 12 befestigt. Er kann ebenfalls in seiner
Längsrichtung verstellt werden. Am unteren Ende ist das
Tastwerkzeug 6 angebracht. Seine Orientierung bezüglich der zu
ertastenden Merkmale liegt in Richtung der Vorschubachse 4.
Die Halterung 10 kann automatisch in den Arbeitsraum zwischen
Schleifscheibe 1 und Werkstück 2 eingefahren werden.
Die Funktion der Vorrichtung ist wie folgt zu beschreiben:
Das Tastwerkzeug 6 wird an der Halterung 10 durch Rotation um den Schwenkarm 11 aus einer Ruheposition in den Arbeitsraum zwischen Schleifscheibe 1 und Werkstück 2 eingeschwenkt. Dabei kann das Tastwerkzeug 6 mit Hilfe des Tragarmes 12 in seine feste Arbeitsposition abgesenkt werden. Danach wird der Schwenk arm 11 von seinem Antrieb abgekuppelt, so daß er in Richtung der Schwenkachse frei verschiebbar wird. Durch Verschieben des Werkstückes 2 in Richtung der Vorschubachse 5 kann der Taststift 8 auf die Höhe der abzutastenden Außenkontur K, d. h. einen Bereich neben dem Grat G eingestellt werden. Dann wird das Werkstück 2 in Richtung der Vorschubachse 4 bis gegen das Tastwerkzeug 6 gefahren. Liegt der Taststift 8 am Werkstück 2 an und setzt der entsprechende Vorschubantrieb seine Bewegung fort, wird das Tastwerkzeug 6 in Richtung der Schleifscheibe 1 mit bewegt, da der Schwenkarm 11 auch in seiner Längsrichtung frei bewegbar ist. Das Erkennen der Schleifscheibe 1 erfolgt bei Unterbrechung der Lichtschranke 9, wenn die Außenkontur S der Schleifscheibe 1 erreicht wird. In diesem Moment wird der Vorschubantrieb stillgesetzt, und gleichzeitig liegt von der Meßsteuerung 16 der Vorschubachse 4 ein Meßwert vor, der, ausgelöst durch die Unterbrechung der Lichtschranke 9 und überwacht durch die Auswerteschaltung 15, in der CNC-Steuerung abgespeichert wird.
Das Tastwerkzeug 6 wird an der Halterung 10 durch Rotation um den Schwenkarm 11 aus einer Ruheposition in den Arbeitsraum zwischen Schleifscheibe 1 und Werkstück 2 eingeschwenkt. Dabei kann das Tastwerkzeug 6 mit Hilfe des Tragarmes 12 in seine feste Arbeitsposition abgesenkt werden. Danach wird der Schwenk arm 11 von seinem Antrieb abgekuppelt, so daß er in Richtung der Schwenkachse frei verschiebbar wird. Durch Verschieben des Werkstückes 2 in Richtung der Vorschubachse 5 kann der Taststift 8 auf die Höhe der abzutastenden Außenkontur K, d. h. einen Bereich neben dem Grat G eingestellt werden. Dann wird das Werkstück 2 in Richtung der Vorschubachse 4 bis gegen das Tastwerkzeug 6 gefahren. Liegt der Taststift 8 am Werkstück 2 an und setzt der entsprechende Vorschubantrieb seine Bewegung fort, wird das Tastwerkzeug 6 in Richtung der Schleifscheibe 1 mit bewegt, da der Schwenkarm 11 auch in seiner Längsrichtung frei bewegbar ist. Das Erkennen der Schleifscheibe 1 erfolgt bei Unterbrechung der Lichtschranke 9, wenn die Außenkontur S der Schleifscheibe 1 erreicht wird. In diesem Moment wird der Vorschubantrieb stillgesetzt, und gleichzeitig liegt von der Meßsteuerung 16 der Vorschubachse 4 ein Meßwert vor, der, ausgelöst durch die Unterbrechung der Lichtschranke 9 und überwacht durch die Auswerteschaltung 15, in der CNC-Steuerung abgespeichert wird.
Damit liegt über Meßeinrichtungen, die für die Erfassung der
Bewegung der Vorschubachse 4 vorgesehen sind, ein Maß für die
Lage der Außenkontur S der Schleifscheibe 1 vor. Da zwischen
Taststift 8 und Lichtschranke 9 ein genau definierter, unver
änderlicher Abstand A gegeben ist, kann die Nullposition des
Werkstückvorschubes in Bezug auf die aktuelle Außenkontur S der
Schleifscheibe 1 durch Rückrechnung aus der nun bekannten
Relativlage zwischen Schleifscheibe 1 und Werkstück 2 direkt
aufgefunden werden.
Sollte eine Absolutmessung von Werkstück 2 und Schleifscheibe 1
gefordert werden, muß dem eigentlichen Antastvorgang ein Meß
zyklus vorgeschaltet werden. Hierbei wird ein Antastvorgang in
bekannter Weise wie oben beschrieben durchgeführt, wobei aber
der Taststift 8 nicht am Werkstück 2 direkt, sondern an einem
zusätzlich an einer Werkstückhalterung 13 vorhandenen Fest
anschlag 14 anliegt. Das Abstandsmaß des Festanschlages 14 in
Bezug auf die Vorschubachse 4 ist genau bekannt. In dieser
Position ist dann auch die Lage des Taststiftes 8 im Arbeitsraum
genau bekannt. Durch Erfassung der Außenkontur S der Schleif
scheibe 1 entsprechend dem oben beschriebenen Ablauf ist damit
auch der genaue Durchmesser der Schleifscheibe 1 zu ermitteln.
Nachdem der Schleifscheibendurchmesser ermittelt ist, kann
wiederum durch einen Abtastvorgang entsprechend dem oben be
schriebenen Ablauf auch das Werkstück 2 an seiner Außenkontur K
maßlich genau erfaßt werden.
Mit dieser einfachen und kostengünstigen Ausführung sind
also sowohl eine Nulljustierung als auch eine Absolutmessung von
Schleifscheibendurchmesser und Werkstückposition möglich.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Erkennung der Lage von Außenabmessungen
eines Werkzeuges und/oder eines mit Hilfe von Vorschubantrieben
bewegbaren Werkstückes an einer CNC-gesteuerten
Schleifmaschine, sowie zur Bestimmung der Relativlage von
Werkzeug und Werkstück, mit einem ersten mechanisch berührend
wirkenden Tastelement zur Erfassung von das Werkstück oder
die Werkstücklage charaktrisierenden Abmessungen und einem
zweiten mechanisch berührend oder berührungslos wirkenden
Tastelement zur Erfassung einer oder mehrerer Werkzeugabmessungen,
wobei beide Tastelemente miteinander verbunden und an
einer schwenkbaren Halterung befestigt sind, und einer Meßsteuerung
an der Schleifmaschine, in der Meßsignale, die
unter Zuhilfenahme der Tastelemente erzeugt werden, zur
Steuerung der Schleifmaschine verarbeitbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tastelemente (8, 9) längs einer den Sollabstand von
Werkzeug (1) und Werkstück (2) bestimmenden Hauptvorschubachse
(4) der Schleifmaschine starr miteinander verbunden und
zwischen Werkstück (2) und Werkzeug (1) einschwenkbar sind, derart,
daß die Tastelemente (9) durch Verschieben des ersten
Tastelementes (8) mittels des Werkstückes (2) bzw. einer
Werkstückaufnahme (13, 14) längs der Hauptvorschubachse (4)
am Werkzeug (1) zur Wirkung kommt, und daß die Tastelemente
(8, 9) passiv wirkend sind, wobei die Meßsignale mittels der
Meßsteuerung (16) der Hauptvorschubachse (4) erzeugt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Tastelement (8) die eine Seite und das zweite
Tastelement (9) die andere Seite eines kombinierten Tastwerkzeuges
(6) bilden, das in den Arbeitsraum zwischen
Werkzeug (1) und Werkstück (2) bewegbar, mit seinen Tastelementen
(8, 9) in Richtung der Hauptvorschubachse (4) für die
Bearbeitung ausrichtbar und in dieser Richtung antriebslos
und frei verschiebbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste, passive, berührend wirkende Tastelement ein
Taststift (8) und das zweite, passive, berührungslos wirkende
Tastelement eine Lichtschranke (9) ist, die einander gegenüberliegend
an einem gemeinsamen Träger (7) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Signalausgang der Lichtschranke (9) über eine
Auswerteschaltung (15) mit der Meßsteuerung (16) der
Hauptvorschubachse (4) und weiterhin der CNC-Steuerung zur
Ermittlung und Speicherung von Meßwerten verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (10) als schwenkbarer Kragarm aus einem
Schwenkarm (11), einem senkrecht dazu und mit diesem verschiebbar
verbundenen Tragarm (12), an dessen unterem Ende
der Träger (7) für das Tastwerkzeug (6) befestigt ist,
ausgebildet ist, daß die Halterung (10) insgesamt um die
Längsachse des Schwenkarmes (11) schwenkbar und in Richtung
des Schwenkarmes (11) frei verschiebbar ist und daß der
Schwenkarm (11) in oder parallel zur den Abstand von Werkstück
(2) und Werkzeug (1) bestimmenden Hauptvorschubrichtung
für die Bearbeitung ausgerichtet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur maßgenauen Erfassung der Werkstückabmessungen dem
Taststift (8) ein in definierter Lage mit einem Vorschubantrieb
für die Hauptvorschubrichtung verbundener Festanschlag
(14) zugeordnet ist.
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