DE4003076A1 - Zweischeibenkupplung mit verringerung der axial-verschiebekraft - Google Patents
Zweischeibenkupplung mit verringerung der axial-verschiebekraftInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweischeibenkupplung für
Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem Kupplungsgehäuse, einer dreh
festen, aber axial verlagerbaren Anpreßplatte, die von einer
Kupplungshauptfeder beaufschlagt ist, einer drehfesten, aber
axial verlagerbaren Zwischenplatte, einem Schwungrad sowie zwei
Kupplungsscheiben, die jeweils mit einer Reibbelaganordnung ver
sehen und zwischen Zwischenplatte einerseits und Anpreßplatte
bzw. Schwungrad andererseits einspannbar sind, wobei jede Kupp
lungsscheibe einen eigenen Torsionsschwingungsdämpfer sowie eine
drehfeste Verbindung zur Getriebewelle über eine Vielkeilverzah
nung aufweist.
Eine Zweischeibenkupplung der obengenannten Bauart ist beispiels
weise aus der DE-AS 26 56 626 bekannt. Bei Zweischeibenkupplungen
dieser Bauart stellt sich immer wieder das Problem, daß während
des Einkuppelvorganges insbesondere die getriebeseitige Kupp
lungsscheibe durch frühzeitigen Drehmomentaufbau während des Ein
spannvorganges zwischen Anpreßplatte und Zwischenplatte die Axi
alverschiebbarkeit in der Verzahnung auf der Getriebewelle sehr
erschwert wird bzw. eine Blockierneigung entsteht. Dieses Problem
macht sich um so mehr bemerkbar, als die Leistungsdichte der
Zweischeibenkupplungen zunimmt. Da die getriebeseitige Kupplungs
scheibe etwa den doppelten Lüftweg der motorseitigen Kupplungs
scheibe zurücklegen muß und da die Zwischenplatte durch Federein
richtungen in Lüftrichtung vorgespannt ist, wird beim Einkuppel
vorgang frühzeitig über die getriebeseitige Kupplungsscheibe ein
Drehmoment übertragen, welches vom mittleren Reibradius der Reib
beläge sowie der Lüftkraft der Lüftfedern der Zwischenplatte ab
hängig ist. Dieses Drehmoment erzeugt im Vielkeilprofil zwischen
Nabe der Kupplungsscheibe und Getriebewelle auf die Verzahnungs
flanken eine Normalkraft, aus der zusammen mit dem an dieser
Stelle herrschenden Reibwert die notwendige Axial-Verschiebekraft
zum Verschieben festgelegt wird.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Verschiebeproblem
insbesondere der getriebeseitigen Kupplungsscheibe auf möglichst
einfache Weise zu lösen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch das Kennzeichen des
Hauptanspruches gelöst. Durch Anordnung der getriebeseitigen
Kupplungsscheibe auf einer Verzahnung mit einem größeren Durch
messer ist es möglich, die Axial-Verschiebekräfte in dieser grö
ßeren Verzahnung entsprechend dem Durchmesserunterschied zur Ver
zahnung auf der Getriebewelle erheblich herabzusetzen. Dabei ist
es beispielsweise möglich, im Bereich der getriebeseitigen Kupp
lungsscheibe die Verzahnung auf der Getriebewelle auf einen mög
lichst großen Durchmesser anzuordnen.
Es ist jedoch auch möglich, zumindest die getriebeseitige Kupp
lungsscheibe über zwei verschiedene Verzahnungen mit unterschied
lichem Durchmesser mit der Getriebewelle zu verbinden, wobei die
Axialverschiebung der getriebeseitigen Kupplungsscheibe im we
sentlichen in der Verzahnung mit dem größeren Durchmesser statt
findet. Durch die beschriebene Maßnahme ist es ohne weitere Ein
griffe möglich, die Schwelle der Selbsthemmung zwischen Nabe und
Getriebe so weit abzusenken, daß keine Übertragungsprobleme mehr
entstehen.
Dabei kann entsprechend den Unteransprüchen in vorteilhafter Wei
se die zweite, axial lose Verzahnung der getriebeseitigen Kupp
lungsscheibe so weit nach radial außen versetzt werden, daß sie
zwischen die Reibbeläge und den Torsionsschwingungsdämpfer zu
liegen kommt. In einem solchen Fall greift der Belagträger der
Reibbeläge direkt mit seiner Innenverzahnung in die Außenverzah
nung eines Nabenteiles des Torsionsschwingungsdämpfers ein. Zur
axialen Sicherung der getriebeseitigen Kupplungsscheibe wird eine
axiale, lösbare Verbindung zur axial einteiligen motorseitigen
Kupplungsscheibe vorgesehen. Auf diese Weise sind die beiden
axial voneinander unabhängigen Teile der getriebeseitigen Kupp
lungsscheibe axial gesichert. Zur Montagevereinfachung wird wei
terhin vorgeschlagen, daß das Nabenteil der getriebeseitigen
Kupplungsscheibe in eine radiale Aussparung sowohl der Zwischen
platte als auch der Anpreßplatte mit axialem Spiel hineinreicht.
Um eine konstruktive Vereinfachung vorzunehmen, wird weiterhin
vorgeschlagen, daß beide Kupplungsscheiben eine zweite, axial
lose Verzahnung mit größerem Durchmesser aufweisen, die zwischen
den Reibbelägen und dem Torsionsschwingungsdämpfer angeordnet
sind. Auf diese Weise ist es möglich, für beide Kupplungsscheiben
die gleichen Bauteile zu verwenden. Bei einer solchen Konstruk
tion erfolgt die axiale Sicherung der motorseitigen Kupplungsschei
be über ein Halteelement, welches an der motorseitigen Kupplungs
scheibe befestigt ist und mit entsprechenden Zungen in den Zwi
schenraum zwischen Pilotlager und dem Motor zugewandtem Ende der
Verzahnung der Getriebewelle eingreift. Die beiden Kupplungsschei
ben sind dabei untereinander ebenfalls über eine bajonettartige
Verriegelung axial gesichert.
Eine weitere Möglichkeit zur Vergrößerung der Verzahnungsdurch
messer ergibt sich bei Verwendung einer beide Kupplungsscheiben
tragenden, gemeinsamen Nabe, die über eine Verzahnung drehfest
auf der Getriebewelle sitzt und über ihre Außenverzahnung die
beiden identischen Kupplungsscheiben trägt, wobei die motorsei
tige Kupplungsscheibe durch entsprechende Anschläge die axiale
Führung der gemeinsamen Nabe übernimmt, während die getriebesei
tige Kupplungsscheibe auf der Außenverzahnung der Nabe lose auf
gesetzt ist.
Es ist jedoch auch möglich, die gemeinsame Nabe in Achsrichtung
durch ein Halteteil zu fixieren, welches zwischen Pilotlager und
motorseitigem Ende der Verzahnung der Getriebewelle eingreift,
wobei dann die beiden Kupplungsscheiben axial lediglich über ihre
Reibbeläge und das Schwungrad, die Zwischenscheibe bzw. die An
preßplatte fixiert sind. Dabei ist auf der gemeinsamen Nabe zwi
schen den beiden Kupplungsscheiben in vorteilhafter Weise ein
Axialanschlag angebracht, der der Vereinfachung der Montage der
Kupplung dient.
Bei Verwendung einer zweigeteilten gemeinsamen Nabe, deren inne
res Teil über eine Verzahnung drehfest auf der Getriebewelle an
geordnet ist und deren äußeres Teil auf dem inneren Teil über
eine Verzahnung mit Spiel in Umfangsrichtung aufgesetzt ist, ist
es einerseits möglich, beide Kupplungsscheiben über jeweils eine
Verzahnung mit großem Durchmesser auf das äußere Teil aufzusetzen
und gleichzeitig zwischen den beiden Teilen der gemeinsamen Nabe
einen Torsionsschwingungsdämpfer für den Leerlaufbereich anzuord
nen. Somit läßt sich zusätzlich zu den beiden Torsionsschwingungs
dämpfern für den Lastbereich, die in beide Kupplungsscheiben ein
gesetzt sind, noch eine gezielte Leerlaufschwingungsdämpfung un
terbringen. Vorteilhafte Ausbildungen dieses Systems sind in den
Unteransprüchen festgelegt.
Die Erfindung ermöglicht es, Zweischeibenkupplungen zu erstellen,
die einerseits den immer größeren Drehmomenten der Brennkraftma
schinen gewachsen sind, ohne Verschiebeprobleme insbesondere der
getriebeseitigen Kupplungsscheibe, wobei gleichzeitig relativ
viel Raum für die Unterbringung der Torsionsschwingungsdämpfer
für den Lastbereich zur Verfügung steht, was eine gute Abstimmög
lichkeit ergibt, sowie gleichzeitig die Verwendung sehr vieler
baugleicher Teile für beide Kupplungsscheiben ermöglicht.
Die Erfindung wird anschließend an Hand mehrerer Ausführungsbei
spiele näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 die obere Hälfte eines Längsschnittes durch eine Zweischei
benkupplung mit Anordnung einer Verzahnung bei der getrie
beseitigen Kupplungsscheibe zwischen Belagträger und Tor
sionsschwingungsdämpfer;
Fig. 2 die Teilansicht der Verbindungsteile zwischen den beiden
Naben der beiden Kupplungsscheiben während der Montage;
Fig. 3 den Teillängsschnitt mit Anordnung der Verzahnung beider
Kupplungsscheiben zwischen Belagträger und Torsionsschwin
gungsdämpfer sowie den axialen Führungselementen für beide
Naben.
Fig. 4 zeigt eine Ausführung mit einer gemeinsamen Nabe für beide
Kupplungsscheiben, wobei entsprechend dem größeren Außen
durchmesser der gemeinsamen Nabe eine leichtere Axialver
schiebung möglich ist;
Fig. 5 zeigt eine Variante von Fig. 4;
Fig. 6 zeigt eine Ausführung mit einer zweiteiligen Nabe, bei
welcher ein Torsionsschwingungsdämpfer für den Leerlaufbe
reich eingesetzt werden kann;
Fig. 7 zeigt die Prinzipskizze mit einer Getriebewelle, die zwei
Verzahnungsbereiche mit unterschiedlichem Durchmesser auf
weist, wobei der größere Durchmesser der getriebeseitigen
Kupplungsscheibe zugeordnet ist.
Fig. 1 zeigt eine Zweischeibenkupplung 1, bestehend aus einem
Schwungrad 2, einem Kupplungsgehäuse 3 mit Zwischengehäuse 4, ei
ner Membranfeder 5 mit nach radial innen weisenden Federzungen 6
sowie einer Anpreßplatte 7, die durch die Membranfeder 5 in Achs
richtung vorgespannt ist. Die Anpreßplatte 7 ist drehfest - aber
axial verlagerbar - im Kupplungsgehäuse 3 gelagert. Zwischen An
preßplatte 7 und Schwungrad 2 sind die beiden Kupplungsscheiben 9
und 10 mit ihren Reibbelägen 18 bzw. 19 unter Zwischenschaltung
einer Zwischenplatte 8 einspannbar, die ebenfalls drehfest
aber axial verlagerbar - am Kupplungsgehäuse 3 oder am Zwischen
gehäuse 4 angeordnet ist. Die gesamte Anordnung ist um die Dreh
achse 11 drehbar gelagert. Die motorseitige Kupplungsscheibe 9
ist im wesentlichen herkömmlich aufgebaut. Sie weist einen Belag
träger 20 auf, der beidseitig mit Reibbelägen 18 versehen ist.
Der Belagträger 20 ist fest an einem Nabenteil 38 befestigt,
welches in entsprechenden Fenstern Torsionsfedern 36 eines Tor
sionsschwingungsdämpfers 35 für den Lastbereich aufnimmt. Beider
seits des Nabenteiles 38 sind an sich bekannte Deckbleche ange
ordnet, die ebenfalls Fenster für die Torsionsfedern 36 aufweisen
und nach radial innen verlängert und dort fest mit der Nabe 26
verbunden sind. Die Nabe 26 ist über eine Innenverzahnung 15 ohne
Spiel in Umfangsrichtung auf die Außenverzahnung 14 der Getriebe
welle 12 aufgesetzt. Die getriebeseitige Kupplungsscheibe 10, die
ebenfalls mit einem Torsionsschwingungsdämpfer 35 für den Lastbe
reich ausgestattet ist, ist in gleicher Weise über ihre Nabe 27
mit der Getriebewelle 12 drehfest verbunden. Das Nabenteil 37 ist
radial außerhalb des Torsionsschwingungsdämpfers 35 mit seinen Fe
dern 36 mit einer Außenverzahnung 16 versehen, in die die Innen
verzahnung 22 des Belagträgers 21 drehfest - aber axial verschieb
bar - eingreift. Weiterhin sind radiale Aussparungen 43 bzw. 44
sowohl in der Zwischenplatte 8 als auch in der Anpreßplatte 7
vorgesehen, welche im eingerückten Zustand der Kupplung (entspr.
d. Abbildung) eine Axialbegrenzung mit einem gewissen Spiel für die
Kupplungsscheibe 10 darstellen. Die beiden Naben 26 und 27 der
beiden Kupplungsscheiben 9 und 10 sind untereinander in Achsrich
tung fixiert, und zwar über zwei Haltebleche 39 und 40, die gem.
Fig. 2 mit korrespondierenden Nasen 41 bzw. Öffnungen 42 versehen
sind, so daß eine bajonettartige Verbindung bzw. Verriegelung
möglich ist. Weiterhin ist aus der Zeichnung die übliche Lagerung
der Getriebewelle 12 in einem Pilotlager dargestellt, welches
fest in das Schwungrad 2 eingesetzt ist.
Die Funktion der Zweischeibenkupplung gem. Fig. 1 und 2 ist fol
gende:
Während der Aus- und Einrückvorgänge der Zweischeibenkupplung 1 muß vor allem der Belagträger 21 mit den Reibbelägen 19 der ge triebeseitigen Kupplungsscheibe 10 fühlbare Axialwege zurücklegen, da auch die motorseitige Kupplungsscheibe 9 mit ihren Reibbelä gen 18 gelüftet werden muß. Die Anpreßplatte 7 legt somit etwa den doppelten Lüftweg wie die Zwischenplatte 8 zurück und der Be lagträger 21 mit seinen Reibbelägen 19 muß ebenfalls einen we sentlich größeren Lüftweg zurücklegen als die motorseitige Kupp lungsscheibe 9. Durch Verlagerung der drehfesten, aber axial lo sen Mitnahme an der getriebeseitigen Kupplungsscheibe 10 auf ei nen sehr großen Durchmesser radial außerhalb des Torsionsschwin gungsdämpfers 35 in eine Verzahnung zwischen Nabenteil 37 und Be lagträger 21 (Außenverzahnung 16 bzw. Innenverzahnung 22) kann die Verschiebekraft insbesondere beim Einrückvorgang in diesem Bereich so niedrig gehalten werden, daß keine Selbsthemmung auf tritt und die Drehmomentübertragung gleichmäßig über beide Kupp lungsscheiben 9 und 10 erfolgt. Durch Einleiten des Drehmomentes bei beginnendem Einkuppelvorgang in die Verzahnung 16/22 auf ei nem sehr großen Durchmesser sind die dort für die Reibung verant wortlichen Umfangskräfte noch so niedrig, daß sich der Belagträ ger 21 ohne weiteres bis zum vollständigen Einkuppeln axial ver lagern läßt.
Während der Aus- und Einrückvorgänge der Zweischeibenkupplung 1 muß vor allem der Belagträger 21 mit den Reibbelägen 19 der ge triebeseitigen Kupplungsscheibe 10 fühlbare Axialwege zurücklegen, da auch die motorseitige Kupplungsscheibe 9 mit ihren Reibbelä gen 18 gelüftet werden muß. Die Anpreßplatte 7 legt somit etwa den doppelten Lüftweg wie die Zwischenplatte 8 zurück und der Be lagträger 21 mit seinen Reibbelägen 19 muß ebenfalls einen we sentlich größeren Lüftweg zurücklegen als die motorseitige Kupp lungsscheibe 9. Durch Verlagerung der drehfesten, aber axial lo sen Mitnahme an der getriebeseitigen Kupplungsscheibe 10 auf ei nen sehr großen Durchmesser radial außerhalb des Torsionsschwin gungsdämpfers 35 in eine Verzahnung zwischen Nabenteil 37 und Be lagträger 21 (Außenverzahnung 16 bzw. Innenverzahnung 22) kann die Verschiebekraft insbesondere beim Einrückvorgang in diesem Bereich so niedrig gehalten werden, daß keine Selbsthemmung auf tritt und die Drehmomentübertragung gleichmäßig über beide Kupp lungsscheiben 9 und 10 erfolgt. Durch Einleiten des Drehmomentes bei beginnendem Einkuppelvorgang in die Verzahnung 16/22 auf ei nem sehr großen Durchmesser sind die dort für die Reibung verant wortlichen Umfangskräfte noch so niedrig, daß sich der Belagträ ger 21 ohne weiteres bis zum vollständigen Einkuppeln axial ver lagern läßt.
Da keine axiale Verbindung zwischen dem Belagträger 21 und dem
radial inneren Teil der Kupplungsscheibe 10 vorhanden ist, wird
die getriebeseitige Kupplungsscheibe 10 über die beiden Halte
bleche 39 und 40 axial gehalten, wobei beide Haltebleche 39 und 40
an den Naben 26 bzw. 27 befestigt sind.
Die Montage der vorliegenden Zweischeibenkupplung erfolgt in
folgender Reihenfolge:
Beim Kupplungshersteller wird die Druckplatte, bestehend aus den Kupplungsgehäuseteilen 3 und 4, der Membranfeder 5 und der An preßplatte 7, in eine Zentriervorrichtung mit einem Profildorn eingelegt, wobei der Profildorn der Form der Getriebewelle 12 entspricht. Als nächstes wird der Torsionsschwingungsdämpfer 35 der getriebeseitigen Kupplungsscheibe 10 auf den Dorn aufgefädelt und in die Kupplung eingeführt. Er liegt dann an der radialen Aussparung 44 der Anpreßplatte 7 an. Anschließend erfolgt die Montage des Belagträgers 21 mit den Reibbelägen 19, wobei hier die beiden Verzahnungen 16 und 22 einzufädeln sind. Es erfolgt die Montage der Zwischenplatte, die beispielsweise über Tangential blattfedern am Zwischengehäuse 4 festgeschraubt wird. In diesem Montagezustand ist die Zweischeibenkupplung versandfertig, unter loser Beifügung der kompletten Kupplungsscheibe 9 für die Motor seite. Die Montage beim Kraftfahrzeughersteller erfolgt nun der art, daß die lose beigelegte motorseitige Kupplungsscheibe 9 mit dem Halteblech 40 voraus in die Kupplung eingelegt wird und dafür Sorge getragen wird, daß die Öffnungen 42 über die Nasen 41 des Haltebleches 39 hinübergreifen und dann bajonettartig beide Teile verdreht werden. Nunmehr erfolgt die Einführung eines Profildor nes von der Motorseite her in die beiden Naben 26 und 27 der bei den Kupplungsscheiben 9 und 10, dann wird die komplette Kupplung am Schwungrad montiert und der Profildorn auf der Getriebeseite herausgezogen. Nunmehr kann das Getriebe an den Motor mit der be reits vormontierten Zweischeibenkupplung angesetzt werden, wobei die Getriebewelle 12 die beiden ausgerichteten Naben 26 und 27 in ihren Verzahnungen 15 durchdringt.
Beim Kupplungshersteller wird die Druckplatte, bestehend aus den Kupplungsgehäuseteilen 3 und 4, der Membranfeder 5 und der An preßplatte 7, in eine Zentriervorrichtung mit einem Profildorn eingelegt, wobei der Profildorn der Form der Getriebewelle 12 entspricht. Als nächstes wird der Torsionsschwingungsdämpfer 35 der getriebeseitigen Kupplungsscheibe 10 auf den Dorn aufgefädelt und in die Kupplung eingeführt. Er liegt dann an der radialen Aussparung 44 der Anpreßplatte 7 an. Anschließend erfolgt die Montage des Belagträgers 21 mit den Reibbelägen 19, wobei hier die beiden Verzahnungen 16 und 22 einzufädeln sind. Es erfolgt die Montage der Zwischenplatte, die beispielsweise über Tangential blattfedern am Zwischengehäuse 4 festgeschraubt wird. In diesem Montagezustand ist die Zweischeibenkupplung versandfertig, unter loser Beifügung der kompletten Kupplungsscheibe 9 für die Motor seite. Die Montage beim Kraftfahrzeughersteller erfolgt nun der art, daß die lose beigelegte motorseitige Kupplungsscheibe 9 mit dem Halteblech 40 voraus in die Kupplung eingelegt wird und dafür Sorge getragen wird, daß die Öffnungen 42 über die Nasen 41 des Haltebleches 39 hinübergreifen und dann bajonettartig beide Teile verdreht werden. Nunmehr erfolgt die Einführung eines Profildor nes von der Motorseite her in die beiden Naben 26 und 27 der bei den Kupplungsscheiben 9 und 10, dann wird die komplette Kupplung am Schwungrad montiert und der Profildorn auf der Getriebeseite herausgezogen. Nunmehr kann das Getriebe an den Motor mit der be reits vormontierten Zweischeibenkupplung angesetzt werden, wobei die Getriebewelle 12 die beiden ausgerichteten Naben 26 und 27 in ihren Verzahnungen 15 durchdringt.
Durch Ausbildung des bajonettartigen Verschlusses zwischen beiden
Naben 26 und 27 sowie durch Anordnung einer Verzahnung 16/22 zwi
schen Belagträger und Torsionsschwingungsdämpfer 35 der getriebe
seitigen Kupplungsscheibe 10 ist es möglich, die bisher übliche
Versandweise des Kupplungsherstellers beizubehalten, ohne daß der
Kraftfahrzeughersteller bei seinem Endzusammenbau eine ungewöhn
liche Montage vornehmen müßte.
In Fig. 3 ist gegenüber den Fig. 1 und 2 eine Vereinheitli
chung durchgeführt, indem auch die motorseitige Kupplungsschei
be 9 mit einer radial außerhalb des Torsionsschwingungsdämpfers
35 gelegenen Verzahnung 16/22 versehen wurde. Damit können prak
tisch sämtliche Teile beider Kupplungsscheiben 9 und 10 identisch
verwendet werden. Zum Unterschied zur Fig. 1 muß hierbei aller
dings dafür Sorge getragen sein, daß nicht nur eine Nabe, sondern
beide Naben 26 und 27 der beiden Kupplungsscheiben 9 und 10 axial
gesichert sind. Dies erfolgt einmal über die motorseitige Nabe 26
durch ein Halteelement 45, welches als Blechteil ausgeführt ist
und mit zwei axial beabstandeten Zungen 46 in den axialen und ra
dialen Zwischenraum eingreift, der durch das Pilotlager 13, das
motorseitige Ende der Außenverzahnung 14 der Getriebewelle 12 so
wie den radialen Unterschied der Verzahnung 14 zu dem in das Pi
lotlager 13 eingeführten Endzapfen der Getriebewelle. Die Verbin
dung der beiden Naben 26 und 27 untereinander entspricht der be
reits in den Fig. 1 und 2 beschriebenen. Von Funktion und Zu
sammenbau her ergeben sich auch hier die gleichen Vorteile wie
bei der vorher beschriebenen Konstruktion.
Die Konstruktion gem. Fig. 4 unterscheidet sich in mehreren Punk
ten von den vorhergehenden Figuren. Beide Kupplungsscheiben 9 und
10 sind auf eine gemeinsame Nabe 28 aufgesetzt, welche mit ihrer
Innenverzahnung 15 in die Außenverzahnung 14 der Getriebewelle 12
eingreift. Beide Kupplungsscheiben 9 und 10 sind in sich axial
steif ausgeführt, indem die Belagträger 20 mit den Nabenteilen 38
der Torsionsschwingungsdämpfer 35 fest verbunden sind. Beide Na
ben 31 bzw. 32 der Torsionsschwingungsdämpfer 35 sind jeweils
über eine Innenverzahnung 23 mit der Außenverzahnung 17 der Na
be 28 drehfest - aber axial verschiebbar - verbunden. Zur axialen
Führung der Nabe 28 ist die motorseitige Kupplungsscheibe 9 mit
ihrer Nabe 31 durch Fixierelemente gegenüber der Nabe 28 festge
legt, so daß die Nabe 28 durch die motorseitige Kupplungsschei
be 9 axial gehalten ist. Die Fixierung erfolgt einmal auf der der
getriebeseitigen Kupplungsscheibe 10 zugewandten Seite der motor
seitigen Kupplungsscheibe 9 über eine Nase 47 im Bereich der Au
ßenverzahnung 17 sowie auf der gegenüberliegenden Seite durch ei
nen Sicherungsring 48. Die getriebeseitige Kupplungsscheibe 10
ist über ihre Nabe 32 axial lose auf der Außenverzahnung 17 der
Nabe 28 angeordnet und kann sich an dieser Stelle leicht verschie
ben.
Zur Montage der Druckplatte beim Kupplungshersteller sowie zum
Versand und zur Montage beim Kraftfahrzeughersteller ist auszu
führen, daß die getriebeseitige Kupplungsscheibe 10 vormontiert
und ausgerichtet geliefert wird, und zwar zusammen mit der losen
motorseitigen Kupplungsscheibe 9, welche bereits mit der Nabe 28
versehen ist. Bei der Endmontage beim Kraftfahrzeughersteller muß
lediglich die motorseitige Kupplungsscheibe 9 mit der Nabe 28
voraus in die Druckplatte eingelegt werden, wobei die Außenver
zahnung 17 der Nabe 28 in die Innenverzahnung 23 der getriebesei
tigen Nabe 32 einzuführen ist. Ein weiterer Zentriervorgang kann
damit entfallen.
Die in Fig. 5 dargestellte Konstruktion unterscheidet sich von
derjenigen gem. Fig. 4 lediglich dadurch, daß beide Kupplungs
scheiben 9 und 10 axial lose auf der Außenverzahnung 17 der ge
meinsamen Nabe 28 aufgesetzt sind und die axiale Führung der Na
be 28 durch ein Halteteil 49 erfolgt, welches mit seinen axial
beabstandeten Zungen 46 in den Zwischenraum eingreift, der durch
das Pilotlager 13, das motorseitige Ende der Außenverzahnung 14
der Getriebewelle 12 und den Durchmesserunterschied zwischen der
Außenverzahnung 14 und dem Sitz für das Pilotlager gebildet ist.
Zur Erleichterung einer einfachen Montage ist auf der Außenver
zahnung 17 der Nabe 28 ein Axialanschlag 50 vorgesehen, der ver
hindert, daß die Nabe 28 beim Einführen in die Nabe 32 der ge
triebeseitigen Kupplungsscheibe 10 vollkommen durchrutscht. Der
Axialanschlag 50 muß eine derartige axiale Erstreckung aufweisen,
daß auch bei maximalem Verschleiß der Reibbeläge der Kupplungs
scheiben die getriebeseitige Kupplungsscheibe 10 im Betrieb nicht
am Anschlag zur Anlage kommt.
Die Verwendung einer gemeinsamen Nabe gemäß den Fig. 4 und 5
ermöglicht bei entsprechender Modifikation die Verwendung eines
Torsionsschwingungsdämpfers für den Leerlaufbereich, der für bei
de Kupplungsscheiben gleichermaßen wirksam ist. Eine solche Kon
struktion ist in Fig. 6 wiedergegeben. Im Gegensatz zu den beiden
vorherigen Konstruktionen ist die gemeinsame Nabe aus zwei kon
zentrischen Teilen zusammengesetzt und besteht aus einer äußeren
Nabe 29 und einer inneren Nabe 30. Beide Naben 29 und 30 sind
über eine Innenverzahnung 24 sowie eine Außenverzahnung 25 dreh
fest miteinander verbunden - unter Berücksichtigung eines umfangs
mäßigen Spieles, welches den Wirkungsbereich des Torsionsschwin
gungsdämpfers 34 für den Leerlaufbereich festlegt. Die innere Na
be 30 ist mit ihrer Innenverzahnung 15 spielfrei auf eine ent
sprechende Außenverzahnung der Getriebewelle aufgesetzt und die
äußere Nabe 29 weist eine Außenverzahnung 17 auf, in welche um
fangsmäßig spielfrei die Innenverzahnungen 23 der beiden Naben 31
bzw. 32 der beiden Kupplungsscheiben 9 und 10 eingreifen. Die mo
torseitige Kupplungsscheibe 9 ist mit einem nach radial innen
heruntergezogenen Deckblech 51 versehen, welches bis in eine
Axialnut 59 der inneren Nabe 30 hineinreicht - zur gegenseitigen
Axialfixierung. Die Axialnut 59 wird dabei auf der einen Seite
vom Ende der Innenverzahnung 40 gebildet und auf der anderen Sei
te von einer Nase 52. Auf der dem Deckblech 51 abgewandten Seite
der Nase 52 ist die Nabenscheibe 53 des Torsionsschwingungsdämp
fers 34 fest angeordnet, wobei dieser in herkömmlicher Weise aus
verschiedenen Schraubenfedern besteht sowie aus zwei beidseitig
der Nabenscheibe 53 angeordneten Deckblechen 54, die über eine
Scheibe 55 drehfest mit dem Deckblech 51 verbunden sind. Die äu
ßere Nabe 29 wird in axialer Richtung auf der einen Seite durch
das Deckblech 51 und auf der anderen Seite durch einen Sicherungs
ring 56 auf der inneren Nabe 30 gehalten. Die gesamte Anordnung
mit Ausnahme der getriebeseitigen Kupplungsscheibe wird durch die
motorseitige Kupplungsscheibe 9 am Schwungrad bzw. an der Zwi
schenplatte geführt und die getriebeseitige Kupplungsscheibe 10
ist axial auf einem relativ großen Durchmesser leicht verschieb
bar geführt. Durch Verwendung der zweiteiligen Nabe 29/30 ist es
möglich, beide Kupplungsscheiben 9 und 10 gemeinsam mit einem
Torsionsschwingungsdämpfer 34 für den Leerlaufbetrieb zu kombi
nieren, auch wenn die beiden Kupplungsscheiben nacheinander zum
Eingriff gebracht werden.
Die Montage dieser Zweischeibenkupplung unterscheidet sich nicht
von derjenigen entsprechend Fig. 4, da sämtliche Bauteile an der
motorseitigen Kupplungsscheibe 9 unverlierbar befestigt sind.
In Fig. 7 ist eine besonders einfache Ausführung einer Zweischei
benkupplung mit verbesserter Axial-Verschiebbarkeit der getriebe
seitigen Kupplungsscheibe 10 wiedergegeben. Im vorliegenden Fall
ist die Getriebewelle 12 mit zwei verschiedenen Außenverzahnungen
14 bzw. 58 versehen, in die entsprechende Innenverzahnungen 15
bzw. 23 der Naben 26 bzw. 57 eingreifen. Die Außenverzahnung 58
für die getriebeseitige Kupplungsscheibe 10 weist einen deutlich
größeren Durchmesser als die Außenverzahnung 14 für die motorsei
tige Kupplungsscheibe 9 auf. Dadurch kann für die motorseitige
Kupplungsscheibe 9 ein bereits vorhandenes Bauteil mit verwendet
werden, während lediglich für die getriebeseitige Kupplungsschei
be 10 eine abgeänderte Nabe 57 nötig ist. Beide Kupplungsscheiben
werden über ihre Reibbeläge 18 bzw. 19 und über ihre Belagträ
ger axial fixiert. Gesonderte Fixierungselemente sind somit nicht
nötig.
Claims (20)
1. Zweischeibenkupplung für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem
Kupplungsgehäuse, einer drehfesten, aber axial verlagerbaren
Anpreßplatte, die von einer Kupplungshauptfeder beaufschlagt
ist, einer drehfesten, aber axial verlagerbaren Zwischenplat
te, einem Schwungrad und zwei Kupplungsscheiben, die jeweils
mit einer Reibbelaganordnung versehen und zwischen Zwischen
platte einerseits und Anpreßplatte bzw. Schwungrad anderer
seits einspannbar sind, wobei jede Kupplungsscheibe einen ei
genen Torsionsschwingungsdämpfer sowie eine drehfeste Verbin
dung zur Getriebewelle über eine Vielkeilverzahnung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
die getriebeseitige Kupplungsscheibe (10) über eine Verzahnung
(16, 22; 23, 58; 17, 23) mit größerem Durchmesser mit der Ge
triebewelle (12) in Verbindung steht.
2. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die getriebeseitige Kupplungsscheibe (10) über
zwei verschiedene Verzahnungen (14, 15; 16, 22; 17, 23) unter
schiedlichen Durchmessers mit der Getriebewelle (12) in Ver
bindung steht und deren Axialverschiebung im Betrieb zwischen
Reibbelaganordnung und Getriebewelle im wesentlichen in der
Verzahnung mit dem größeren Durchmesser erfolgt.
3. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die getriebeseitige Kupplungsscheibe (10) eine zweite,
axial lose Verzahnung (16, 22) mit größerem Durchmesser auf
weist, die zwischen den Reibbelägen (19) und dem Torsions
schwingungsdämpfer (35) angeordnet ist.
4. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Nabenteil (37) des Torsionsschwingungsdämpfers (36) an
seinem Außenumfang - radial außerhalb der Torsionsfedern (36) -
mit einer Außenverzahnung (16) versehen ist, in welche der die
Reibbeläge (19) tragende Belagträger (21) mit einer Innenver
zahnung (22) eingreift.
5. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zur axialen Sicherung der getriebeseitigen Kupplungsschei
be (10) eine axiale, lösbare Verbindung (39, 40) zur axial
einteiligen motorseitigen Kupplungsscheibe (9) vorgesehen ist.
6. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die axiale Verbindung aus zwei bajonettartig ineinander
greifenden Halteblechen (39, 40) besteht, von denen je eines
im Nabenbereich (26, 27) der getriebeseitigen (10) und motor
seitigen Kupplungsscheibe (9) auf den einander zugekehrten
Seiten angeordnet ist.
7. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Nabenteil (37) der getriebeseitigen Kupplungsscheibe
(10) in eine radiale Aussparung (43, 44) sowohl der Zwischen
platte (8) als auch der Anpreßplatte (7) mit axialem Spiel
hineinreicht.
8. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Kupplungsscheiben (9, 10) eine zweite, axial lose
Verzahnung (16, 22) mit größerem Durchmesser aufweisen, die
zwischen den die Reibbeläge (18, 19) tragenden Belagträger
(21) und den Torsionsschwingungsdämpfer (35) angeordnet ist.
9. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein Nabenteil (37) eines Torsionsschwingungsdämp
fers (35) an seinem Außendurchmesser radial außerhalb der
Torsionsfedern (36) mit einer Außenverzahnung (16) versehen
ist, in welche der Belagträger (21) mit einer Innenverzahnung
(22) eingreift.
10. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 9, bei welcher die Getrie
bewelle mit einem Fortsatz in ein Pilotlager im Schwungrad ge
lagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zur axialen Sicherung beider Kupplungsscheiben (9, 10)
die motorseitige (9) mit einem an ihr befestigten Halteele
ment (45) zwischen Ende der Verzahnung (14) der Getriebewel
le (12) und Pilotlager (13) eingreift und eine axiale, lös
bare Verbindung (39, 40) zwischen beiden Kupplungsscheiben
vorgesehen ist.
11. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß die axiale Verbindung aus zwei bajonettartig inein
andergreifenden Halteblechen (39, 40) besteht, von denen je
eines im Nabenbereich der getriebeseitigen (10) und der mo
torseitigen Kupplungsscheibe (9) auf den einander zugekehrten
Seiten angeordnet ist.
12. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Kupplungsscheiben (9, 10) über eine gemeinsame Nabe
(28) auf der Getriebewelle (12) angeordnet sind, die mit ei
ner Innenverzahnung (15) auf der Außenverzahnung (14) der Ge
triebewelle (12) aufgesetzt ist und wobei beide Kupplungs
scheiben (9, 10) jeweils mit der Innenverzahnung (23) des
Ausgangsteiles (31, 32) des Torsionsschwingungsdämpfers (35)
auf eine Außenverzahnung (17) der Nabe (28) aufgesetzt sind.
13. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß die axiale Führung der Nabe (28) über eine axiale
Festlegung der Nabe (31) der motorseitigen Kupplungsscheibe
(9) auf der Nabe (28) über Anschläge (47, 48) erfolgt.
14. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß die Nabe (32) der getriebeseitigen Kupplungsscheibe
(10) axial lose auf der Außenverzahnung (17) der Nabe (28)
angeordnet ist.
15. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 12, bei welcher die Ge
triebewelle mit einem Fortsatz in ein Pilotlager im Schwung
rad gelagert ist, dadurch gekennzeich
net, daß die axiale Festlegung der Nabe (28) über ein an
ihr befestigtes Halteteil (49) erfolgt, welches zwischen Ende
der Verzahnung (14) der Getriebewelle (12) und Pilotlager
(13) eingreift, und beide Kupplungsscheiben (9, 10) über ihre
Reibbeläge (18, 19) axial fixiert sind.
16. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß die Nabe (28) im Bereich zwischen beiden Nabenteilen
(31, 32) der Kupplungsscheiben (9, 10) einen Axialanschlag
(50) aufweist.
17. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß die gemeinsame Nabe (29, 30) konzentrisch zweigeteilt
ausgeführt ist, die innere Nabe (30) mit ihrer Innenverzah
nung (15) umfangsmäßig spielfrei auf der Außenverzahnung (14)
der Getriebewelle (12) aufgesetzt ist, die äußere Nabe (29)
mit ihrer Innenverzahnung (24) mit Spiel in Umfangsrichtung
in die Außenverzahnung (25) der inneren Nabe (30) eingreift,
beide Ausgangsteile (31, 32) der Kupplungsscheiben (9, 10)
drehfest - aber spielfrei - auf die äußere Nabe (29) aufge
setzt sind und zwischen beiden konzentrischen Naben (29, 30)
ein Leerlauf-Torsionsschwingungsdämpfer (34) angeordnet ist
und die getriebeseitige Kupplungsscheibe (10) axial verschieb
bar auf der äußeren Nabe (29) angeordnet ist.
18. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß das dem Motor zugewandte Deckblech (51) der motor
seitigen Kupplungsscheibe (9) nach radial innen bis zur inne
ren Nabe (30) geführt und dieser gegenüber axial fixiert ist
(25, 52, 59), ein Teil der inneren Nabe (30) in Richtung auf
den Motor vorsteht und in diesem Bereich die Nabenscheibe
(53) des Leerlauf-Torsionsschwingungsdämpfers (34) fest auf
gesetzt ist.
19. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß die Nabenscheibe (53) des Leerlauf-Torsionsschwin
gungsdämpfers (34) beidseitig von Deckblechen (54) umgeben
ist, die drehfest über eine Scheibe (55) mit dem motorseiti
gen Deckblech (51) der motorseitigen Kupplungsscheibe (9)
verbunden ist.
20. Zweischeibenkupplung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß die äußere Nabe (29) axial zwischen motorseitigem
Deckblech (51), motorseitiger Kupplungsscheibe (9) und einem
Sicherungsring (56) auf der inneren Nabe (30) fixiert ist.
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|---|---|---|---|
| DE4003076A DE4003076C2 (de) | 1990-02-02 | 1990-02-02 | Zweischeibenkupplung mit Verringerung der Axial-Verschiebekraft |
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Owner name: MANNESMANN SACHS AG, 97422 SCHWEINFURT, DE |
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