DE10131766A1 - Kombination zum Aufbauen eines Antriebsstrangs mit einer Antriebseinheit, einer als vollständige Baueinheit montierbaren Mehrfach-Kupplungseinheit, einem Getriebe sowie ggf. einer Torsionsschwingungsdämpferanordnung, sowie entsprechende Kupplungsbaueinheit - Google Patents
Kombination zum Aufbauen eines Antriebsstrangs mit einer Antriebseinheit, einer als vollständige Baueinheit montierbaren Mehrfach-Kupplungseinheit, einem Getriebe sowie ggf. einer Torsionsschwingungsdämpferanordnung, sowie entsprechende KupplungsbaueinheitInfo
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Abstract
Vorgeschlagen wird eine Kombination aus einer Antriebseinheit, einer Mehrfach-Kupplungseinrichtung, ggf. Doppel-Kupplungseinrichtung, einem Getriebe sowie gegebenenfalls einer Torsionsschwingungsdämpferanordnung zum Aufbau eines Kraftfahrzeug-Antriebsstrangs, bei dem die Mehrfach-Kupplungseinrichtung zur Momentübertragung zwischen der Antriebseinheit und dem Getriebe angeordnet ist, wobei die Kupplungseinrichtung eine einer ersten Getriebeeingangswelle (22) des Getriebes zugeordnete erste Kupplungsanordnung und eine einer zweiten Getriebeeingangswelle (24) des Getriebes zugeordnete zweite Kupplungsanordnung aufweist, um eine Antriebswelle (14) der Antriebseinheit mit den Getriebeeingangswellen in Momentübertragungsverbindung bringen zu können, wobei Bestandteile der Kombination derart ausgeführt sind oder/und die Kombination wenigstens eine Axial-Abstützungseinrichtung (200, 202) aufweist, dass die Kupplungseinrichtung als eine fertige Baueinheit zwischen der Antriebseinheit und dem Getriebe montierbar und - ggf. unter Vermittlung der Axial-Abstützungseinrichtung (200, 202) - axial positionierbar ist durch axiale Abstützung, ohne dass ein oder mehrere Teile der Baueinheit im Zuge des Montagevorgangs demontiert werden müssen.
Description
Die Erfindung betrifft allgemein eine Mehrfach-Kupplungseinrichtung, ggf.
Doppel-Kupplungseinrichtung, für die Anordnung in einem Antriebsstrang
eines Kraftfahrzeugs zwischen einer Antriebseinheit und einem Getriebe,
wobei die Kupplungseinrichtung eine einer ersten Getriebeeingangswelle
des Getriebes zugeordnete erste Kupplungsanordnung, ggf. nasslaufende
Lamellen-Kupplungsanordnung, und eine einer zweiten Getriebeeingangs
welle des Getriebes zugeordnete zweite Kupplungsanordnung, ggf. nass
laufende Lamellen-Kupplungsanordnung, aufweist zur Momentenübertra
gung zwischen der Antriebseinheit und dem Getriebe. Die Erfindung betrifft
ferner eine Kombination aus einer derartigen Mehrfach- oder Doppel-Kupp
lungseinrichtung, einer Antriebseinheit (ggf. Brennkraftmaschine) und
einem im Hinblick auf die Kupplungseinrichtung ausgelegten Getriebe
(insbesondere Doppelkupplungs- oder Lastschaltgetriebe), sowie einen aus
einer derartigen Kombination aufgebauten Kraftfahrzeug-Antriebsstrang.
In verschiedenen deutschen Patentanmeldungen der Anmelderin sind
nasslaufende Doppelkupplungs-Konstruktionen offenbart, die im fertigge
stellten Antriebsstrang an den radial geschachtelten Getriebeeingangs
wellen (von den Getriebeeingangswellen ist wenigstens eine als Hohlwelle
ausgebildet und eine der Getriebeeingangswellen erstreckt sich durch eine
andere, als Hohlwelle ausgebildete Getriebeeingangswelle) in beiden Axial
richtungen abgestützt. Es wird hierzu auf die Offenlegungsschriften DE 100 04 179 A1,
DE 100 04 186 A1, DE 100 04 189 A1, DE 100 04 190 A1,
DE 100 04 195 A1 verwiesen, die zur gleichen Patentfamilie gehören.
Bei den Konstruktionen der genannten Offenlegungsschriften weisen die
beiden radial geschachtelten Lamellen-Kupplungsanordnungen jeweils eine
Ausgangsseite mit einem Nabenteil auf, das auf einen jeweiligen Endab
schnitt der zugeordneten Getriebeeingangswelle aufgeschoben ist bzw.
wird. Das zur Ausgangsseite der radial inneren Lamellen-Kupplungsanord
nung zugehörige Nabenteil ist im fertig montierten Zustand der Doppel
kupplung in beiden Axialrichtungen an den Getriebeeingangswellen abstütz
bar, und zwar mit einem gewissen, bei der Montage einzustellenden Axial
spiel. Die Abstützung erfolgt in Richtung zum Getriebe über ein Axiallager
an einer Endfläche der anderen, radial äußeren Getriebeeingangswelle und
in Richtung zur Antriebseinheit über einen an der radial inneren Getriebeein
gangswelle nach dem Aufschieben des Nabenteils anzubringenden Spreng
ring. Zum Einstellen des zum Längenausgleich bei Wärmeausdehnung
dienenden Axialspiels wird - soweit erforderlich - zwischen dem Nabenteil
und dem Sprengring noch wenigstens eine Ausgleichsscheibe montiert.
Als Eingangsseite der Doppelkupplung dient ein im eingebauten Zustand
eine sich durch eine Öffnung eines Deckels oder einer Verschlusswandung
der Getriebeglocke erstreckende Eingangsnabe oder Eingangswelle, die
überein Mitnehmerblech mit dem Außenlamellenträger der radial äußeren
Lamellen-Kupplungsanordnung gekoppelt ist, der als Eingangsseite dieser
Kupplungsanordnung dient. Das Nabenteil der radial inneren Lamellen-
Kupplungsanordnung und die radial innere Getriebeeingangswelle, auf die
dieses Nabenteil aufgeschoben ist bzw. aufzuschieben ist, werden in
Richtung zur Antriebseinheit durch die Eingangsnabe bzw. Eingangswelle
verdeckt, so dass der die Axialabstützung in Richtung zur Antriebseinheit
gebene Sprengring nicht montiert werden kann, wenn die Eingangsnabe
bzw. Eingangswelle an Ort und Stelle ist. Bei der Montage der Doppelkupp
lung muss deshalb im Falle einer Anlieferung einer vormontierten Doppel
kupplung die Doppelkupplung zum Teil wieder demontiert werden, um die
Doppelkupplung getriebeseitig anbringen und axial festlegen zu können. Bei
den angesprochenen Konstruktionen der Anmelderin kann hierzu nach derh
Aufschieben der vormontierten, als Baueinheit vorliegenden Doppelkupp
lung ein das Mitnehmerblech am Außenlamellenträger sichernder Siche
rungs- oder Sprengring und die Eingangsnabe bzw. Eingangswelle samt
daran angeschweißtem Mitnehmerblech entfernt werden. Nach Einstellung
des Axialspiels und Montage des Sprengrings sind dann diese Komponen
ten wieder zu montieren. Der geschilderte, zusätzliche Demontage- und
Montageschritte sowie die Spieleinstellung umfassende Montageaufwand
hat entsprechend hohe Kosten beim Kraftfahrzeughersteller zur Folge. Da
das Axialspiel gemessen und eingestellt werden muss, besteht die Gefahr
von Fehleinstellungen aufgrund von Messfehlern bzw. falscher Wahl einer
Ausgleichsscheibe. Insgesamt muss festgestellt werden, dass eine relativ
große Gefahr einer Fehlmontage bzw. Fehleinstellung des Axialspiels beim
Kraftfahrzeughersteller besteht, was auch im Hinblick auf hieraus resultie
rende Gewährleistungsansprüche problematisch ist. Auch ist allein schon
der Zeitaufwand für die aufwendige Montage und Justage ein wesentlicher
Kostenfaktor, beispielsweise aufgrund einer entsprechend verlängerten
Taktzeit am Fertigungsband.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Montage
einer Kupplungseinrichtung der eingangs genannten Art im Antriebsstrang
zu vereinfachen und - soweit als möglich - ohne Einstellung eines Axial
spiels im Hinblick auf einen Längenausgleich bei Wärmeausdehnung auszu
kommen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird für die eingangs genannte Kombination
vorgeschlagen, dass Bestandteile der Kombination derart ausgeführt sind
oder/und die Kombination bzw. deren Komponenten wenigstens eine (ggf.
zusätzliche oder gesonderte) Axial-Abstützungseinrichtung aufweist, dass
die Kupplungseinrichtung als eine fertige Baueinheit zwischen der Antriebs
einheit und dem Getriebe montierbar und - gegebenfalls unter Vermittlung
der Axial-Abstützungseinrichtung - axial positionierbar ist durch axiale
Abstützung, ohne dass ein oder mehrere Teile der Baueinheit im Zuge des
Montagevorgangs demontiert werden müssen. Für die axiale Abstützung
kann vorgesehen sein, dass die Kupplungseinrichtung in Richtung zum
Getriebe axial abgestützt oder abstützbar ist oder/und in Richtung zur
Antriebseinheit axial abgestützt oder abstützbar ist. Bevorzugt ist, dass es
sich bei der axialen Abstützung der Kupplungseinrichtung in Richtung zum
Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit um eine elastische, durch
wenigstens ein elastisches oder federndes Element vermittelte Abstützung
handelt.
Im Rahmen des Erfindungsvorschlags sind verschiedenste Ausgestaltungen
möglich, die für sich alleine oder in Kombination miteinander realisiert sein
können. Besonders bevorzugt ist, dass die Baueinheit getriebeseitig an-
oder aufsteckbar ist, so dass die Baueinheit bzw. Kupplungseinrichtung
einfach montiert werden kann, beispielsweise am Band, von Hand oder
maschinell. Beim An- bzw. Aufstecken wird vorzugsweise eine Sicherung
zur axialen Sicherung der Baueinheit aktiviert, wobei eine selbsttätige
Aktivierung der Sicherung besonders bevorzugt ist.
Die Sicherung kann eine Einschnapp- oder Rastverbindung umfassen, die
vorzugsweise ohne Einsatz eines Werkzeugs herstellbar ist und eine Halte
funktion für die Kupplung ausübt. Die Einschnapp- oder Rastverbindung
sollte für Reparaturzwecke oder dergleichen lösbar sein, ggf. unter Zuhil
fenahme eines Werkzeugs.
Nach dem An- oder Aufstecken oder - vorzugsweise - beim An- oder Auf
stecken kann eine axiale Vorspannung auf wenigstens ein Bauteil der
Kupplungseinrichtung aufbringbar sein, dass das Bauteil und damit vorzugs
weise weitere Bauteile der Kupplungseinrichtung, ggf. die gesamte Bauein
heit, in Richtung zum Getriebe vorspannt, um eine definierte Einbaulage zu
gewährleisten. Die Baueinheit kann dabei in Richtung zum Getriebe über
wenigstens eine, vorzugsweise nur eine der Getriebeeingangswellen abge
stützt oder abstützbar sein.
Den letzten Gedanken verallgemeinernd kann die Kupplungseinrichtung
bzw. die Baueinheit in Richtung zum Getriebe oder/und in Richtung zur
Antriebseinheit unter Vermittlung wenigstens einer der Getriebeeingangs
wellen axial abgestützt oder abstützbar sein. Bei einer besonders relevanten
Konstruktion sind die Getriebeeingangswellen radial geschachtelt, und es
kann eine Axialabstützung der Kupplungseinrichtung in Richtung zum
Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit an einer radial inneren
oder/und einer radial äußeren Getriebeeingangswelle vorgesehen sein. Eine
andere Möglichkeit ist, dass die Kupplungseinrichtung in Richtung zum
Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung einer
radial innerhalb geschachtelten Getriebeeingangswellen verlaufenden Öl
pumpen-Antriebswelle axial abgestützt oder abstützbar ist. Noch eine
weitere Möglichkeit ist, dass die Kupplungseinrichtung in Richtung zum
Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung der
Abtriebswelle der Antriebseinheit axial abgestützt oder abstützbar ist.
Weist die Kombination eine von der Kupplungseinrichtung gesonderte
Torsionsschwingungsdämpferanordnung auf, die im Antriebsstrang zwi
schen der Kupplungseinrichtung und der Antriebseinheit angeordnet ist, so
kann die Kupplungseinrichtung in Richtung zum Getriebe oder/und in Rich
tung zur Antriebseinheit unter Vermittlung der Torsionsschwingungsdämp
feranordnung axial abgestützt oder abstützbar sein. Es sollte aber erwähnt
werden, dass eine derartige Torsionsschwingungsdämpferanordnung kein
zwingender Bestandteil der Kombination bzw. des hieraus aufgebauten
Antriebsstrangs ist. So kann beispielsweise die Kupplungseinrichtung eine
darin integrierte Torsionsschwingungsdämpferanordnung aufweisen.
Bei herkömmlichen Antriebssträngen weist das Getriebe in der Regel eine
Getriebegehäuseglocke auf, die einen Aufnahmeraum für eine Kupplung
definiert. Ein derartiger Aufnahmeraum für die Kupplungseinrichtung kann
auch im Falle der erfindungsgemäßen Kombination vorgesehen sein. Die
Kupplungseinrichtung kann dann in Richtung zum Getriebe oder/und in
Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung der Getriebegehäuseglocke
axial abgestützt oder abstützbar sein.
Beispielsweise im Falle einer nasslaufenden Kupplungseinrichtung kann die
Kombination eine ggf. deckelartige Verschlusswandung aufweisen, die eine
Öffnung für ein einer Eingangsseite der Kupplungseinrichtung zugeordnetes
Momentenübertragungsglied, ggf. Eingangsnabe oder Eingangswelle, der
Kupplungseinrichtung aufweist und in oder an der Getriebegehäuseglocke
montiert oder montierbar ist, um den Aufnahmeraum zu verschließen. In
diesem Fall kann die Kupplungseinrichtung in Richtung zum Getriebe
oder/und in Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung der Verschluss
wandung axial abgestützt oder abstützbar sein.
Betreffend die schon angesprochene Axialabstützung der Kupplungsein
richtung in Richtung zum Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit
an wenigstens einer der Getriebeeingangswellen wird insbesondere daran
gedacht, dass diese Axialabstützung unter Vermittlung einer Ausgangsseite
der ersten Kupplungsanordnung oder/und eine Ausgangsseite der zweiten
Kupplungsanordnung erfolgt. Dabei kann eine Axialabstützung der Kupp
lungseinrichtung in Richtung zum Getriebe oder/und in Richtung zur An
triebseinheit derart vorgesehen sein, dass die Ausgangsseite der betreffen
den Kupplungsanordnung in Richtung zum Getriebe direkt oder indirekt an
der der zweiten Kupplungsanordnung zugeordneten Getriebeeingangswelle
oder/und in Richtung zur Antriebseinheit direkt oder indirekt an der der
ersten Kupplungsanordnung zugeordneten Getriebeeingangswelle abge
stützt ist, oder die Ausgangsseite der betreffenden Kupplungsanordnung in
Richtung zum Getriebe direkt oder indirekt an der der ersten Kupplungs
anordnung zugeordneten Getriebeeingangswelle oder/und in Richtung zur
Antriebseinheit direkt oder indirekt an der der zweiten Kupplungsanordnung
zugeordneten Getriebeeingangswelle abgestützt ist, oder die Ausgangsseite
der betreffenden Kupplungsanordnung in Richtung zum Getriebe und in
Richtung zur Antriebseinheit direkt oder indirekt an der dieser Kupplungsanordnung
zugeordneten Getriebeeingangswelle abgestützt ist. Im Falle
einer Axialabstützung in beiden Richtungen ist von den vorstehend genann
ten drei Möglichkeiten die letzte bevorzugt, da dann auf das Vorsehen
eines definierten Axialspiels zum Aufnehmen von Temperaturgangbeding
ten Längenänderungen der Getriebeeingangswellen und relativen Verschie
bungen derselben aufgrund von wechselnden Durchbiegungen der Wellen
in der Regel verzichtet werden kann.
Neben der Möglichkeit, die Kupplungseinrichtung über wenigstens eine der
Ausgangsseiten der Kupplungsanordnungen axial abzustützen, besteht
auch die Möglichkeit, eine Axialabstützung der Kupplungseinrichtung in
Richtung zum Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit unter
Vermittlung einer den Kupplungsanordnungen gemeinsamen Eingangsseite,
ggf. Eingangsnabe oder Eingangswelle, der Kupplungseinrichtung vorzuse
hen. Diese Abstützung kann direkt oder indirekt an wenigstens einer der
Getriebeeingangswellen oder/und an der Ölpumpen-Antriebswelle (sofern
vorgesehen) oder/und an der Torsionsschwingungsdämpferanordnung
(sofern vorgesehen) oder/und an der Abtriebswelle der Antriebseinheit
oder/und an der Verschlusswandung (sofern vorgesehen) oder/und an der
Getriebegehäuseglocke erfolgen. Eine weitere Möglichkeit ist, eine Axial
abstützung der Kupplungseinrichtung in Richtung zum Getriebe oder/und in
Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung der Eingangsseite, ggf.
einem Lamellenträger, einer der Kupplungsanordnungen vorzusehen, und
zwar beispielsweise direkt oder indirekt an der Verschlusswandung
oder/und an der Getriebegehäuseglocke. Es wird insbesondere daran ge
dacht, dass ein weitere Kupplungseinrichtungsteile umschließender Außen
lamellenträger direkt oder indirekt unter Vermittlung nur einer Lager-
oder/und Federanordnung an der Getriebegehäuseglocke axial abgestützt
oder abstützbar ist. Ist ein rotierendes Kupplungsgehäuse vorgesehen, das
den Außenlamellenträger aufweisen kann oder gegenüber dem Außen
lamellenträger gesondert sein kann, so kann das Kupplungsgehäuse direkt
oder indirekt unter Vermittlung einer Lager- oder/und Federanordnung an
der Getriebegehäuseglocke axial abgestützt oder abstützbar sein.
Betreffend die Abstützung der Kupplungseinrichtung an der Verschluss
wandung wird vorgeschlagen, dass ein die Eingangsseite der einen Kupp
lungsanordnung, ggf. den Außenlamellenträger einer radial äußeren der
Kupplungsanordnungen an einer Eingangsseite, ggf. Eingangsnabe oder
Eingangswelle, der Kupplungseinrichtung ankoppelndes Mitnahmeblech
direkt oder unter Vermittlung nur einer Lager- oder/und Federanordnung an
der Verschlusswandung axial abgestützt oder abstützbar ist, und zwar
vorzugsweise in Nachbarschaft zu oder integriert mit einer Dichtungs-
oder/und Lageranordnung, die zwischen der Eingangsseite der Kupplungs
einrichtung und einem die Öffnung begrenzenden Wandungsrand wirksam
ist.
Die Möglichkeit, eine axiale Vorspannung für die Kupplungseinrichtung
vorzusehen, wurde schon angesprochen. Bevorzugt ist eine elastische
Einrichtung, ggf. Federanordnung, vorgesehen, die elastische Vorspann-
oder Rückstellkräfte in axialer Richtung auf die Kupplungseinrichtung als
Ganzes oder wenigstens eine Komponente derselben aufbringt, um die
Kupplungseinrichtung axial zu positionieren oder/und die Kupplungsein
richtung gegen eine getriebeseitige Abstützanordnung (ggf. wenigstens
eine der Getriebeeingangswellen) vorzuspannen.
Im Zusammenhang mit dem oben angesprochenen An- bzw. Aufstecken
der Baueinheit kann vorgesehen sein, dass wenigstens eine der Baueinheit
zugehörige Komponente der Kupplungseinrichtung, die eine Radialabstüt
zung für die Kupplungseinrichtung als Ganzes oder wenigstens für eine
Ausgangsseite einer der Kupplungsanordnungen an einer getriebeseitigen
Drehwelle vermittelt oder/und eine Drehverbindung mit dieser Drehwelle
herstellt, bei der Montage der Kupplungseinrichtung auf die Drehwelle
aufschiebbar ist und nach dem Aufschieben an der Drehwelle in einer oder
in beiden Axialrichtungen abgestützt oder abstützbar, vorzugsweise elas
tisch abgestützt oder abstützbar, ist, ohne dass eine Demontage einer oder
mehrerer Komponenten der Baueinheit erforderlich ist. Dabei kann zwi
schen der Komponente der Kupplungseinrichtung und der Drehwelle eine
Einschnapp- oder Rastverbindung herstellbar sein, die die Axialabstützung
sowie ggf. eine elastische Vorspannung in axialer Richtung vermittelt. Zur
Herstellung der Rast- oder Einschnappverbindung kann wenigstens ein
gegenüber der Komponente oder der Drehwelle gesondertes Koppelglied
vorgesehen sein, das nach dem Aufschieben simultan in axial begrenzte
Ausnehmungen der Komponente und der Drehwelle eingreift und zur Er
möglichung des Aufschiebens in eine zugeordnete Ausnehmung der Kom
ponente oder der Drehwelle eintauchbar ist. Hierzu kann die Komponente
oder die Drehwelle wenigstens eine Auflauf-Schrägfläche aufweisen, die
zum Aufschieben auf das Koppelglied wirkt und dieses eintaucht.
Betreffend die Ausbildung des Koppelglieds im einzelnen sind verschie
denste Ausgestaltungen denkbar. Das Koppelglied kann beispielsweise von
einem Koppelbügel oder Koppelring gebildet sein, der sich zumindest um
einen Teil des Umfangs der Drehwelle erstreckt. Eine Möglichkeit ist, dass
das Koppelglied in der Art eines Sprengrings ausgeführt ist. Eine andere
Möglichkeit ist, dass das Koppelglied von einem Drahtring oder Drahtbügel
gebildet ist, der mehrere gebogene Abschnitte mit zueinander entgegen
gesetztem Biegesinn oder/und mehrere sich streifend, vorzugsweise zumin
dest näherungsweise tangential zu einem Umfang der Komponente
oder/und einem Umfang der Drehwelle erstreckende Abschnitte aufweist.
Die genannte Einschnapp- oder Rastverbindung ist nur eine von diversen
Möglichkeiten. Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Kombination eine
Abstützanordnung aufweist, die nach dem Aufschieben der Komponente
auf die Drehwelle in Zuordnung zur Komponente und zur Drehwelle mon
tierbar ist und im montierten Zustand die Axialabstützung der Komponente
an der Drehwelle in zumindest einer Axialrichtung vermittelt. Die Abstützanordnung
kann eine einerseits an der Komponente und andererseits an der
Drehwelle oder einem daran angebrachten Halteglied, ggf. Sprengring,
angreifende Elastik- oder Federanordnung umfassen. Betreffend die Feder
anordnung wird vorgeschlagen, dass diese wenigstens einen Federring
umfassen.
Die Drehwelle kann eine/die radial äußere Getriebeeingangswelle der radial
geschachtelten Getriebeeingangswellen sein. In diesem Fall kann die auf
schiebbare Komponente eine dieser Getriebeeingangswelle zugeordnete
Koppelnabe der Ausgangsseite der dieser Getriebeeingangswellen zugeord
neten Kupplungsanordnung sein. Ferner ist es möglich, dass die Drehwelle
eine/die radial innere Getriebeeingangswelle der radial geschachtelten
Getriebeeingangswellen ist. In diesem Fall kann die aufschiebbare Kom
ponente eine dieser Getriebeeingangswelle zugeordnete Koppelnabe der
Ausgangsseite der dieser Getriebeeingangswelle zugeordneten Kupplungs
anordnung sein.
Ist eine mechanisch unter Vermittlung der Antriebseinheit angetriebene
Ölpumpe vorgesehen, so kann eine den Antrieb vermittelnde Ölpumpen-
Antriebswelle radial in den radial geschachtelten Getriebeeingangswellen
verlaufen. In diesem Fall kann diese Ölpumpen-Antriebswelle die vorste
hend behandelte Drehwelle bilden, und es kann vorgesehen sein, dass die
aufschiebbare Komponente eine Eingangsnabe oder Eingangswelle der
Kupplungseinrichtung ist, die den Eingangsseiten beider Kupplungsanord
nungen zugeordnet ist. Diese Eingangsnabe oder Eingangswelle kann
einerseits zur direkten oder indirekten Ankopplung der Abriebswelle der
Antriebseinheit dienen, ggf. über eine/die Torsionsschwingungsdämpfer
anordnung, sowie andererseits die Antriebsverbindung zwischen der Öl
pumpen-Antriebswelle und der Abtriebswelle der Antriebseinheit herstellen.
Es kann generell eine Abdichtungs- oder Verschlussanordnung vorgesehen
sein, die einen Ölflussweg zwischen der Ölpumpen-Antriebswelle und der
Eingangsnabe oder Eingangsweile in Richtung zur Antriebseinheit abdichtet
oder verschließt. Die Abdichturigs- oder Verschlussanordnung ist vorzugs
weise im Zuge der Montage der Abstützanordnung montierbar oder/und
zumindest teilweise von der Abstützanordnung selbst gebildet.
Eine bevorzugte, mit anderen der vorangehend und nachfolgend angespro
chenen Ausgestaltungsmöglichkeiten kombinierbare Ausgestaltung zeichnet
sich dadurch aus, dass eine/die Komponente auf eine sich durch wenigs
tens eine andere, als Hohlwelle ausgebildete Drehwelle erstreckende Dreh
welle aufschiebbar und an dieser Drehwelle in Richtung zum Getriebe
abstützbar ist, und dass einem antriebseinheitsseitige Ende der anderen
Drehwelle axiales Bewegungs- oder/und Längenausdehnungspiel in Rich
tung zur Antriebseinheit verbleibt. Durch diese Maßnahme wird auf ein
fache Weise für erforderlichen "Spielraum" für das Ende der anderen Dreh
welle gesorgt, so dass die aufwendige Einstellung eines Axialspiels ent
behrlich ist. Es kann ein zwischen der Komponente und der Drehwelle
wirksames Vermittlungsglied vorgesehen sein, das die Abstützung in Rich
tung zum Getriebe vermittelt. Als Vermittlungsglied kann ein Ring- oder
Bügelelement verwendet werden, das einerseits in eine Nut der Drehwelle
oder der Komponente eingreift oder mit dieser in Eingriff bringbar ist und
andererseits gegen eine Anschlag-Ringfläche der Komponente bzw. der
Drehwelle anliegt oder in Anlage bringbar ist oder das beidseitig an einer
jeweiligen Anschlag-Ringfläche der Drehwelle und der Komponente anliegt
oder in Anlage bringbar ist. Im Hinblick auf eine einfache Montage kann
das Ring- oder Bügelelement axial auf die Drehwelle aufschiebbar sein.
Vorzugsweise ist das Ring- oder Bügelelement aus Runddraht hergestellt,
um an der ggf. hochbelasteten Welle soweit als möglich keine Spannungs
spitzen durch scharfkantige Ecken oder Kerbwirkungen zu erzeugen. In
diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, für die Nut oder/und die An
schlag-Ringfläche bzw. wenigstens eine der Anschlag-Ringflächen eine
Abrundung entsprechend einem Querschnitt des Ring- oder Bügelelements
vorzusehen.
Nach einem anderen Ansatz betreffend die Axialabstützung in Richtung zur
Antriebseinheit unter Vermittlung von deren Abtriebswelle wird vorgeschla
gen, dass eine zwischen einem Koppelende einer Abtriebswelle der An
triebseinheit und einer Eingangsseite, ggf. Eingangsnabe oder Eingangs
welle, der Kupplungseinrichtung wirksame, vorzugsweise elastische Axial
abstützungsanordnung vorgesehen ist, die am Koppelende oder/und an der
Eingangsseite radial gesichert oder sicherbar ist und wenigstens eine ballige
oder kugelige Kontaktfläche aufweist, die an einer zugeordneten Gegen-
Kontaktfläche des Koppelendes oder der Eingangsseite anliegt oder in
Anlage bringbar ist. Erfolgt die Momentenübertragung zwischen der Ab
triebswelle und der Eingangsseite über eine Torsionsschwingungsdämpfer
anordnung (ggf. vom Zwei-Massen-Schwungrad-Typ), so kann durch die
ballige oder kugelige Ausgestaltung der Kontaktfäche auf einfache Weise
erreicht werden, dass der Kontakt zwischen der Kontaktfläche und der
Gegen-Kontaktfläche bei einem geringen Radius in Bezug auf die maßgeb
liche Drehwelle erfolgt, also ein großer Anlagedurchmesservermieden wird.
Dies ist im Hinblick auf die durch den Torsionsschwingungsdämpfer be
dingte Relativverdrehung zwischen Kontaktfläche und Gegen-Kontaktfläche
vorteilhaft, um beispielsweise die Reibung und den Verschleiß zu minimie
ren.
Die Gegen-Kontaktfläche kann eine zentrale Axial-Ausnehmung der Koppel
endes bzw. der Eingangsseite axial begrenzen, wobei die Gegen-Kontakt
fläche vorzugsweise ballig oder kegelförmig ist. Die Kontaktfläche und die
Gegen-Kontaktfläche können vorteilhaft bezogen auf eine Rotationsachse
der Eingangsseite bzw. der Abtriebswelle jeweils im Wesentlichen rota
tionssymmetrisch sein und ggf. eine gewisse Selbstzentrierungsfunktion
relativ zueinander ausüben.
Betreffend die Axialabstützungsanordnung wird vorgeschlagen, dass diese
ein zumindest bereichsweise balliges oder kugeliges Abstützelement sowie
ggf. eine demgegenüber gesonderte Feder- oder Elastikanordnung umfasst.
Die Feder- oder Elastikanordnung kann wenigstens eine Tellerfeder oder
wenigstens ein Tellerfederpaket umfassen. Das Abstützelement kann auch
selbst axial elastisch oder federnd ausgeführt sein; in diesem Fall kann auf
eine gesonderte Feder- und Elastikanordnung unter Umständen verzichtet
werden.
Soweit eine Abdichtung eines Nassraums oder/und Ölkanals der Kupp
lungseinrichtung in Richtung zur Antriebseinheit erforderlich ist, kann das
Abstützelement eine Abdichtfunktion diesbezüglich erfüllen. Auf geson
derte Dichtungselemente kann dann eventuell verzichtet werden.
Betreffend die schon mehrfach angesprochene Abstützung in Richtung zur
Antriebseinheit wird nach einem anderen Ansatz vorgeschlagen, dass die
Eingangseite, ggf. Eingangsnabe oder Eingangswelle, der Kupplungsein
richtung vermittels einer Federanordnung an einer Ausgangsseite einer/der
Torsionsschwingungsdämpferanordnung oder eines an einer/der Abtriebs
welle der Antriebseinheit angekoppelten, Momentenübertragungsglieds
axial abgestützt oder abstützbar ist. Die Federanordnung kann beispiels
weise von wenigstens einem Federring gebildet sein, beispielsweise in der
Art einer Tellerfeder. Die Eingangsseite einerseits und die Ausgangsseite
bzw. das Momentenübertragungsglied andererseits können vermittels
Mitnahmeformationen in gegenseitigem Drehmitnahmeeingriff stehen oder
bringbar sein, wobei die Mitnahmeformationen beispielsweise eine Steck
verzahnung bilden können.
Die Erfindung betrifft ferner einen Kraftfahrzeug-Antriebsstrang, der aus
einer erfindungsgemäßen Kombination aufgebaut ist, sowie eine Mehrfach-
Kupplungseinrichtung, ggf. Doppel-Kupplungseinrichtung, die als Teil einer
erfindungsgemäßen Kombination verwendbar ist. Für eine Mehrfach-Kupp
lungseinrichtung, ggf. Doppel-Kupplungseinrichtung für die Anordnung in
einem Kraftfahrzeug-Antriebsstrang zwischen einer Antriebseinheit und
einem Getriebe, welche Kupplungseinrichtung eine einer ersten Getriebeeingangswelle
des Getriebes zugeordnete erste Kupplungsanordnung und
eine einer zweiten Getriebeeingangswelle des Getriebes zugeordnete zweite
Kupplungsanordnung aufweist zur Momentenübertragung zwischen der
Antriebseinheit und dem Getriebe, wird insbesondere vorgeschlagen, dass
die Kupplungseinrichtung in Form einer vorgefertigten Baueinheit vorliegt
und als fertige Baueinheit zwischen der Antriebseinheit und dem Getriebe
montierbar und durch axiale Abstützung axial positionierbar ist, ohne dass
ein oder mehrere Teile der Baueinheit im Zuge des Montagevorgangs de
montiert werden müssen, wobei wenigstens eine gegenüber der Baueinheit
gesonderte Axial-Abstützungseinrichtung vorgesehen oder/und wenigstens
eine Komponente der Baueinheit mit einer Axial-Abstützungseinrichtung
ausgeführt ist, die eine Axialabstützung für die Baueinheit in Richtung zum
Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit vermittelt, wobei die
gesonderte Axial-Abstützungseinrichtung zumindest teilweise gegenüber
der Baueinheit getriebeseitig oder/und antriebseinheitsseitig vormontierbar
oder/und ggf. zumindest teilweise gegenüber der Baueinheit getriebeseitig
oder/und antriebseinheitsseitig nachmontierbar ist.
Die Kupplungseinrichtung kann entsprechend der Kupplungseinrichtung der
erfindungsgemäßen Kombination ausgeführt sein.
Die Erfindung betrifft ferner ein Set aus einer erfindungsgemäßen Kupp
lungseinrichtung und einer zugeordneten Axial-Abstütungseinrichtung zur
Montage der Doppelkupplung in einen Kraftfahrzeug-Antriebsstrang. Für die
Axial-Abstützungseinrichtung wird vorgeschlagen, dass diese dafür ausge
legt ist, die Kupplungseinrichtung im Antriebsstrang so abzustützen, wie
dies vorstehend im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Kombina
tion für wenigstens eine der verschiedenen Ausführungsvarianten beschrie
ben wurde.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von in den Figuren gezeigten
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer teilgeschnittenen Darstellung eine in einem An
triebsstrang eines Kraftfahrzeugs zwischen einem Getriebe
und einer Antriebseinheit angeordnete Doppelkupplung mit
zwei nasslaufenden Lamellen-Kupplungsanordnungen, die eine
Ausführungsvariante einer in offengelegten deutschen Patent
anmeldungen offenbarten Doppelkupplungskonstruktion der
Anmelderin entspricht und einen Ausgangspunkt für die Erfin
dung darstellt, und zeigt in Teilfigur 1b ein Detail der Fig. 1a
betreffend die Axialabstützung der Doppelkupplung in Rich
tung zur Antriebseinheit an einer Getriebeeingangswelle.
Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Antriebsstrangs, bei der eine Axialabstützung der Doppelkupp
lung in Richtung zur Antriebseinheit an einer Antriebswelle der
Antriebseinheit vorgesehen ist.
Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemä
ßen Antriebsstrangs, bei dem die Doppelkupplung in Richtung
zur Antriebseinheit ebenfalls an der Abtriebswelle der An
triebseinheit abgestützt ist.
Fig. 4 zeigt in den Teilfiguren a), b) und c) verschiedenartige Feder
anordnungen, die bei einem erfindungsgemäßen Antriebs-
Strang entsprechend dem Ansatz der Fig. 2 und 3 zum Einsatz
kommen könnten, um eine elastische Abstützung für die
Doppelkupplung in Richtung zur Antriebseinheit an deren
Abtriebswelle vorzusehen.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsvariante der Anordnung gemäß Fig. 2.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsvariante der Anordnung gemäß Fig. 3.
Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemä
ßen Antriebsstrangs, bei dem die Doppelkupplung in Richtung
zur Antriebseinheit unter Vermittlung deren Abtriebswelle
elastisch abgestützt ist.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen An
triebsstrangs, bei dem die Doppelkupplung in Richtung zur
Antriebseinheit an einer zwischen der Doppelkupplung und der
Antriebseinheit angeordneten Torsionsschwingungsdämpfer
anordnung elastisch abgestützt ist.
Fig. 9 zeigt in der Teilfigur 9a ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Antriebsstrangs, bei dem die Doppelkupp
lung unter Vermittlung der Ausgangsseite einer der Dupp
lungsanordnungen an einer zugeordneten Getriebeeingangs
welle in Richtung zur Antriebseinheit axial abgestützt ist, und
zeigt in Fig. 9b einen Schnitt durch die Anordnung der Fig. 9a
nach Linie B-B.
Fig. 10 zeigt in der Teilfigur 10a ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Antriebsstrangs mit einer unter
Vermittlung einer Ausgangsseite einer der Kupplungsanord
nungen an einer zugeordneten Getriebeeingangswelle axial in
Richtung zur Antriebseinheit abgestützten Doppelkupplung,
und in Teilfigur 10b einen Schnitt durch die Anordnung der
Fig. 10a nach Linie B-B.
Fig. 11 zeigt eine Ausführungsvariante der Anordnung gemäß Fig. 9.
Fig. 12 zeigt eine Ausführungsvariante der Anordnung gemäß Fig. 10.
Fig. 13 zeigt in der Teilfigur 13a ein weiteres Ausführungsbeispiel mit
einer Doppelkupplung, die unter Vermittlung der Ausgangs
seite einer ihrer Kupplungsanordnungen an einer zugeordneten
Getriebeeingangswelle in Richtung zur Antriebseinheit axial
abgestützt ist, wobei in der Teilfigur 13b eine die Abstützung
deutlicher zeigende Detailvergrößerung ist.
Fig. 14 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen An
triebsstrangs, bei dem eine elastische Axialabstützung der
Doppelkupplung in Richtung zur Antriebseinheit an einer Öl
pumpen-Antriebswelle vorgesehen ist.
Fig. 15 zeigt ein Detail einer Ausführungsvariante der Anordnung der
Fig. 14.
Fig. 16 zeigt eine weitere Ausführungsvariante der Anordnung der
Fig. 14.
Fig. 17 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen An
triebsstrangs, bei dem die Doppelkupplung an einer deckel
artigen Verschlusswandung einer Getriebegehäuseglocke in
Richtung zur Antriebseinheit elastisch abgestützt ist.
Fig. 18 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen An
triebsstrangs, bei dem die Doppelkupplung vermittels deren
radial äußeren Außenlamellenträger an der Getriebegehäuse
glocke in Richtung zur Antriebseinheit elastisch abgestützt ist.
Fig. 1 zeigt eine in einem Antriebsstrang 10 zwischen einer Antriebseinheit
und einem Getriebe angeordnete Doppelkupplung 12. Von der Antriebsein
heit, beispielsweise eine Brennkraftmaschine, ist in Fig. 1 nur eine Ab
triebswelle 14, ggf. Kurbelwelle 14, mit einem zur Ankopplung eines nicht
dargestellten Torsionsschwingungsdämpfers dienenden Koppelende 16
dargestellt. Das Getriebe ist in Fig. 1 durch einen eine Getriebegehäuse
glocke 18 begrenzenden Getriebegehäuseabschnitt 20 und zwei Getrie
beeingangswellen 22 und 24 repräsentiert, die beide als Hohlwellen ausge
bildet sind, wobei die Getriebeeingangswelle 22 sich im Wesentlichen
koaxial zur Getriebeeingangswelle 24 durch diese hindurch erstreckt. Im
Inneren der Getriebeeingangswelle 22 ist eine Pumpenantriebswelle 26 an
geordnet, die zum Antrieb einer getriebeseitigen, in Fig. 1 nicht dargestell
ten Ölpumpe dient. Ein Verschluss- oder Dichtungsteil 180 sorgt für eine
Abdichtung einer Axialbohrung der Eingangsnabe 36 in Richtung zur An
triebseinheit.
Als Eingangsseite der Doppelkupplung 12 dient eine Kupplungsnabe 34, die
aus Teilen 36 und 38 hergestellt ist und sich durch eine zentrale Öffnung
des Deckels 28 in Richtung zur Antriebseinheit erstreckt und über eine
Außenverzahnung 42 mit dem nicht dargestellten Torsionsschwingungs
dämpfer gekoppelt ist.
An der Nabe 34 ist ein Mitnehmer- oder Trägerblech 60 drehfest ange
bracht, das zur Drehmomentübertragung zwischen der Nabe 34 und einem
Außenlamellenträger 62 einer ersten Lamellen-Kupplungsanordnung 64
dient. Der Außenlamellenträger 62 erstreckt sich in Richtung zum Getriebe
und nach radial innen zu einem Ringteil 66, an dem der Außenlamellen
träger drehfest angebracht ist und das mittels einer Axial- und Radial-Lager
anordnung 68 an den beiden Getriebeeingangswellen 22 und 24 derart
gelagert ist, dass sowohl radiale als auch axiale Kräfte an den Getriebeein
gangswellen abgestützt werden. Die Axial- und Radial-Lageranordnung 68
ermöglicht eine Relativverdrehung zwischen dem Ringteil 66 einerseits und
sowohl der Getriebeeingangswelle 22 als auch der Getriebeeingangswelle
24 andererseits.
Am Ringteil 66 ist axial weiter in Richtung zur Antriebseinheit ein Außen
lämellenträger 70 einer zweiten Lamellen-Kupplungsanordnung 72 drehfest
angebracht, deren Lamellenpaket 74 vom Lamellenpaket 76 der ersten
Lamellen-Kupplungsanordnung ringartig umgeben wird. Die beiden Außen
lamellenträger 62 und 70 sind durch das Ringteil 66 drehfest miteinander
verbunden und stehen gemeinsam über das mittels einer Außenverzahnung
mit dem Außenlamellenträger 62 in formschlüssigem Drehmomentüber
tragungseingriff stehende Trägerblech 60 mit der Kupplungsnabe 34 und
damit - über den nicht dargestellten Torsionsschwingungsdämpfer - mit der
Kurbelwelle 14 der Antriebseinheit in Momentenübertragungsverbindung.
Bezogen auf den normalen Momentenfluss von der Antriebseinheit zum
Getriebe dienen die Außenlamellenträger 62 und 70 jeweils als Eingangs
seite der Lamellen-Kupplungsanordnung 64 bzw. 72.
Auf der Getriebeeingangswelle 22 ist mittels einer Keilnutenverzahnung
oder dergleichen ein Nabenteil 80 eines Innenlamellenträgers 82 der ersten
Lamellen-Kupplungsanordnung 64 drehfest angeordnet. In entsprechender
Weise ist auf der radial äußeren Getriebeeingangswelle 24 mittels einer
Keilnutenverzahnung oder dergeichen ein Nabenteil 84 eines Innenlamellen
träger 86 der zweiten Lamellen-Kupplungsanordnung 72 drehfest angeord
net. Bezogen auf den Regel-Momentenfluss von der Antriebseinheit in
Richtung zum Getriebe dienen die Innenlamellenträger 82 und 86 als Aus
gangsseite der ersten bzw. zweiten Lamellen-Kupplungsanordnung 64 bzw.
72.
In die Doppelkupplung 12 sind Betätigungskolben zur Betätigung der Lamel
len-Kupplungsanordnungen integriert, im Falle des gezeigten Ausführungs
beispiels zur Betätigung der Lamellen-Kupplungsanordnungen im Sinne
eines Einrückens. Ein der ersten Lamellen-Kupplungsanordnung 64 zugeord
neter Betätigungskolben 110 ist axial zwischen dem sich radial erstrecken
den Abschnitt des Außenlamellenträgers 62 der ersten Lamellen-Kupp
lungsanordnung 64 und dem sich radial erstreckenden Abschnitt des Außenlamellenträgers
70 der zweiten Lamellen-Kupplungsanordnung 72
angeordnet und an beiden Außenlamellenträgern sowie am Ringteil 66
mittels Dichtungen axial verschiebbar und eine zwischen dem Außenlamel
lenträger 62 und dem Betätigungskolben 110 ausgebildete Druckkammer
sowie eine zwischen dem Betätigungskolben 110 und dem Außenlamellen
träger 70 ausgebildete Fliehkraft-Druckausgleichskammer abdichtend
geführt. Die Druckkammer steht über einen in dem Ringteil 66 ausgebilde
ten Druckmediumkan[Bal mit einem zugeordneten hydraulischen Geberzylin
der in Verbindung, wobei der Druckmediumskanal über eine das Ringteil 66
aufnehmende, ggf. getriebefeste Anschlusshülse an dem Geberzylinder
angeschlossen ist. Die Anschlusshülse und das Ringteil 66 bilden eine
Drehverbindung.
Ein der zweiten Lamellen-Kupplungsanordnung 72 zugeordneter Betäti
gungskolben 130 ist axial zwischen dem Außenlamellenträger 70 der
zweiten Lamellen-Kupplungsanordnung 72 und einem sich im Wesentlichen
radial erstreckenden und an einem vom Getriebe fernen axialen Endbereich
des Ringteils 66 drehfest und fluiddicht angebrachten Wandungsteil 132
angeordnet und mittels Dichtungen am Außenlamellenträger 70, dem
Wandungsteil 132 und dem Ringteil 66 axial verschiebbar und eine zwi
schen dem Außenlamellenträger 70 und dem Betätigungskolben 130 aus
gebildete Druckkammer sowie eine zwischen dem Betätigungskolben 130
und dem Wandungsteil 132 ausgebildete Fliehkraft-Druckausgleichskammer
abdichtend geführt. Die Druckkammer ist über einen weiteren (schon
erwähnten) Druckmediumskanal in entsprechender Weise wie die Druck
kammer an einem zugeordneten Geberzylinder angeschlossen. Mittels den
Geberzylindern kann an den beiden Druckkammern wahlweise (ggf. auch
gleichzeitig) ein Betätigungsdruck angelegt werden, um die erste Lamellen-
Kupplungsanordnung 64 oder/und die zweite Lamellen-Kupplungsanord
nung 72 im Sinne eines Einrückens zu betätigen. Zum Rückstellen, also
zum Ausrücken der Kupplungen dienen Teller- oder Membranfedern, von
denen die dem Betätigungskolben 130 zugeordnete Teller- oder Membran
feder in der Fliehkraft-Druckausgleichskammer aufgenommen ist.
Betreffend weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen der Dop
pelkupplung 12 wird auf die Offenlegungsschriften DE 100 04 179 A1, DE 100 04 186 A1,
DE 100 04 189 A1, DE 100 04 190 A1, DE 100 04 195 A1
verwiesen, deren Offenbarung in den Offenbarungsgehalt der
vorliegenden Anmeldung einbezogen wird. Es wird hierzu darauf hingewie
sen, dass in Fig. 1 der vorliegenden Anmeldung die gleichen Bezugszeichen
wie in Fig. 1 dieser zu einer Patentfamilie gehörenden Anmeldungsserie
verwendet sind.
Im Folgenden wird näher auf die Art und Weise der Lagerung der Doppel
kupplung im Antriebsstrang gemäß Fig. 1 eingegangen. Zur radialen Lage
rung des Ringteils 66 dienen zwei Radial-Lagerbaugruppen 90 und 92, die
zwischen der radial äußeren Getriebeeingangswelle 24 und dem Ringteil 66
wirksam sind. Die axiale Lagerung des Ringteils 66 erfolgt betreffend eine
Abstützung in Richtung zur Antriebseinheit über das Nabenteil 84, ein
Axiallager 94, das Nabenteil 80 und einen das Nabenteil 80 an der inneren
Getriebeeingagswelle 22 axial sichernden Sprengring 96, wobei zwischen
dem Sprengring 96 und dem Nabenteil 80 ggf. einer oder mehrere Aus
gleichsscheiben 97 angeordnet sein können, die dazu dienen, ein definier
tes Axialspiel einzustellen.
Das Ringteil 38 der Kupplungsnabe 34 ist wiederum über ein Axiallager 98
und ein Radiallager 100 an dem Nabenteil 80 gelagert. In Richtung zum
Getriebe ist das Nabenteil 80 über das Axiallager 94 an einem Endabschnitt
der radial äußeren Getriebeeingangswelle 24 axial abgestützt. Das Naben
teil 84 kann unmittelbar an einen zugeordneten Anschlag der Getriebeein
gangswelle 24 oder unter Vermittlung des Lagers 92 in Richtung zum
Getriebe an der Getriebeeingangswelle 24 abgestützt sein. Da das Nabenteil
84 und das Ringteil 66 gegeneinander relativ-verdrehbar sind, kann
zwischen diesen Komponenten ein Axiallager vorgesehen sein, sofern nicht
das Lager 92 sowohl Axiallager- als auch Radiallagerfunktion hat. Vom
letzteren wird in Bezug auf die Konstruktion in der Fig. 1 ausgegangen.
Die Montage der Doppelkupplung 12 gemäß der älteren Konstruktion der
Fig. 1 im Antriebsstrang, speziell am Getriebe, kann auf die folgende Weise
erfolgen: Eine vormontierte Doppelkupplung 12 wird mit dem Ringteil 66,
den Nabenteilen 80 und 84 und der Eingangsnabe 34 auf die Wellenanord
nung 22, 24, 26 aufgeschoben. Der Sprengring 97 ist hierzu noch nicht
montiert bzw. entfernt. Anschließend wird die Eingangsnabe 34 samt
Mitnehmerblech 60 demontiert, wofür der Sicherungs- oder Sprengring 174
zu lösen ist. Hiernach kann man dann zur Einstellung eines axialen Spiels,
das temperaturbedingte Längenänderungen der Getriebeeingangswellen und
axiale Bewegungen infolge von Durchbiegungen der Getriebeeingangs
wellen aufnehmen soll, eine oder mehrere Ausgleichsscheiben 97 neben
dem Nabenteil 80 auf die Getriebeeingangswelle 22 aufschieben und
anschließend den Sprengring 96 montieren. Hiernach muss man dann die
Eingangsnabe 34 samt den zugeordneten Lagern 98 und 100 sowie dem
an der Eingangsnabe 36 fest angebrachten Mitnehmerblech 60 montieren
und durch den Ring 174 am Außenlamellenträger 62 sichern: Die Eingangs
nabe 34 samt dem Mitnehmerblech 60 wird dann unter Vermittlung des
Ring 74, des Außenlamellenträgers 62, des Ringteils 66, des Lagers 92,
des Nabenteils 84, des Axiallagers 94, des Nabenteils 80, der ggf. einge
bauten Ausgleichsscheibenanordnung 97 und des Sprengrings 96 ebenfalls
durch die Getriebeeingangswelle 22 in Richtung zur Antriebseinheit axial
abgestützt.
Demgegenüber ist bei der Konstruktion der Fig. 2 auf einen Sprengring
entsprechend dem Sprengring 92 zur axialen Abstützung der Doppelkupp
lung in Richtung zur Antriebseinheit verzichtet. Stattdessen ist eine axiale
Abstützung der Eingangsnabe 34 an dem Kurbelwellenflansch 16 unter
Vermittlung einer elastischen Abstützungsanordnung vorgesehen, die eine
Federanordnung 200 und ein balliges oder kugeliges Abstützelement 202
umfasst, die in einen Haltebund 204 der Eingangsnabe 34 radial innen
eingesetzt sind und durch den Haltebund 204 radial und axial auch un
abhängig von dem Koppelende 16 gehalten werden.
Das Abstützelement 202 weist eine ballige oder kugelige Kontaktfläche
auf, die im fertig zusammengebauten Zustand des Antriebsstrangs an einer
Gegen-Kontaktfläche einer axialen Ausnehmung des Koppelendes 16
anliegt. An den Kontaktstellen tritt die Relativ-Drehbewegung des nicht
eingezeichneten Torsionsschwingungsdämpfers auf. Es ist deshalb ein
kleiner Anlageradius vorgesehen, so dass die auftretende Reibung und der
auftretende Verschleiß minimiert werden.
Auf die Einstellung eines Toleranzausgleichs (eines bestimmten axialen
Spiels) kann verzichtet werden, da die ggf. von mehreren Tellerfedern
gebildete Federanordnung 200 vorgesehen ist, die axiale Längenänderun
gen bzw. axiale Bewegungen aufnehmen kann. Anstelle von Tellerfedern
könnte auch eine Druckfederanordnung oder eine Kombination aus wenigs
tens einer Tellerfeder und wenigstens einer Druckfeder verwendet werden
werden. Fig. 4 zeigt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) einige geeignete
Beispiele. Beispielsweise kann man mehrere Tellerfedern gleichsinnig
schichten (vgl. Fig. 2), wenigstens zwei Tellerfedern gegensinnig schichten
(vgl. Fig. 4b), zwei Tellerfederpakete gegensinnig schichten (vgl. Fig. 4a)
oder eine Tellerfeder mit einer Schraubendruckfeder kombinieren (vgl. Fig.
4c). Man kann so im Hinblick auf zu erwartende Kurbelwellenstöße eine
optimale Dämpfung erreichen, wobei man ggf. gefettete Tellerfederpakete
vorsehen kann.
Gemäß Fig. 2 wird die Axialabstützung für die Doppelkupplung in Richtung
zur Antriebseinheit alleine unter Vermittlung der Anordnung 200, 202
erreicht. Ist der Antriebsstrang noch nicht zusammengefügt, so ist die auf
die Getriebeeingangswelle aufgesteckte Doppelkupplung in einer vom
Getriebe weg weisenden Axialrichtung nicht gesichert. Eine Transportsiche
rung der Doppelkupplung in der noch offenen Gehäuseglocke kann aber
beispielweise durch den Deckel 28 erreicht werden. Soll bei offener Glocke
eine Funktionsprüfung erfolgen, so kann die Abstützfunktion der Abtriebs
welle, ggf. Kurbelwelle 14, durch ein antreibendes Werkzeug übernommen
werden.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsvariante, bei der die Funktion der Federanord
nung 200 und des Abstützelements 202 durch ein elastisches Abstützele
ment 202', beispielsweise ein Gummielement, übernommen ist. Die Mon
tage wird hierdurch besonders einfach, es braucht nur das Abstützelement
202' in den Haltebund 204 eingesetzt werden, bevor der Antriebsstrang
zusammengefügt wird. Das Abstützelement 202' kann überdies die Dicht
funktion bzw. Verschlussfunktion des Elements 180 gemäß Fig. 2 über
nehmen.
Die Variante gemäß Fig. 3 ist gegenüber der Variante gemäß Fig. 2 ist in
mehrerer Hinsicht vorteilhaft. So wird, wie sich aus dem Vorangehenden
schon ergibt, die Bauteilevielfalt reduziert und die Montage erleichtert.
Überdies erlaubt die Elastizität des elastischen Abstützelements 202' einen
gewissen Ausgleich eines Mitten- bzw. Winkelversatzes zwischen der
Abtriebswelle 14 einerseits und den Getriebeeingangswellen 22, 24, ande
rerseits.
Bei den Beispielen der Fig. 2 und 3 ist das Nabenteil 80 wie bei der Kon
struktion der Fig. 1 über das Axiallager 94 an der radial äußeren Getrie
beeingangswelle 24 abgestützt. Da die axialen Positionen der Getriebeein
gangswellen 22 und 24 sowohl durch Wärmeausdehnung als auch durch
über die Verzahnungen, ggf. Schrägverzahnungen, von den Nabenteilen
80, 84 eingeleitete wechselnde Momente variabel sind, können sich teil
weise erhebliche Belastungen für die stützenden bzw. gestützten Bauteile
ergeben. Dies ist gemäß den Beispielen der Fig. 5 und 6 dadurch vermie
den, dass zwischen dem Nabenteil 80 und der radial äußeren Getriebeein
gangswelle 24 ein definiertes axiales Spiel vorgesehen ist. Die Abstützung
des Nabenteils 80 in Richtung zum Getriebe erfolgt nun nicht mehr über
das Axiallager 94 an der radial äußeren Getriebeeingangswelle 24, sondern
kann über ein weniger weit nach radial innen sich erstreckendes Axiallager
94' an dem Nabenteil 84 erfolgen. Eine andere, demgegenüber bevorzugte
Variante ist, dass das Axiallager 94' gar keine Axialabstützungsfunktion für
das Nabtenteil 80 hat, sondern dass dieses in Richtung zum Getriebe an
der Getriebeeingangswelle 22 abgestützt ist. Die Krafteinleitung von dem
Nabenteil 80 in die Getriebeeingangswelle 22 kann beispielsweise form
schlüssig vermittels eines Abstützungsrings 206 erfolgen, beispielsweise
eines Runddrahtrings, der zwischen zugeordneten Abstützungs-Ringflächen
des Nabenteils 80 einerseits und der Getriebeeingangswelle 22 wirkt. Die
Verwendung eines Rundrahtrings ist insofern besonders vorteilhaft, als
dass insbesondere im Falle gerundeter Abstützungs-Ringflächen bzw. ggf.
einer gerundeten Nut in der stark belasteten Getriebeeingangswelle 22 auf
die Welle wirkende Spannungsspitzen (etwa aufgrund von scharfkantigen
Ecken oder Kerbwirkungen) vermieden oder zumindest deutlich reduziert
werden.
Das Spiel zwischen der Getriebeeingangswelle 24 und dem Nabenteil 80 ist
so bemessen, dass alle zu erwartenden Axialverschiebungen der Welle 24
aufgenommen werden können. Verbleibende Axialbewegungen zwischen
der Getriebeeingangswelle 22 und der Abtriebs- bzw. Kurbelwelle 14
werden auf die beschriebene Art und Weise durch die Federanordnung 200
bzw. das Abstützelement 202' elastisch aufgenommen.
Eine andere Art und Weise der elastischen axialen Abstützung der Doppel
kupplung in Richtung zur Antriebseinheit (in der Regel ein Verbrennungs
motor) ist in Fig. 7 dargestellt.
An der Antriebswelle 14 ist ein ringartiges Koppelelement 210 mit einem
Koppelflansch 212 angebracht, der über eine Steckverzahnung 42 an der
Kupplungsnabe 34 angekoppelt ist. Eine zwischen der Kupplungsnabe 34
und dem Koppelflansch 212 wirksame Tellerfeder 214 fängt axiale Stöße
von Seiten der Abtriebswelle 14 ab bzw. dämpft diese zumindest. Ferner
hat die Tellerfeder 214 die schon im Zusammenhang mit den anderen
Ausführungsbeispielen beschriebene Vorspann- und Toleranzausgleichs
funktion.
Das Koppelelement 210 kann beispielsweise über eine Flexplatte eine
Zusatz-Drehmasse tragen, die zur Einstellung eines mit der Antriebseinheit
verbundenen Massenträgheitsmoments dient und Drehungleichförmigkeiten
der Antriebseinheit reduziert. Die Zusatzmasse kann mit einem integrierten
Anlasserzahnkranz ausgeführt sein.
Eine Torsionsschwingungsdämpferanordnung kann in die Doppelkupplung
selbst integriert sein und beispielsweise zwischen dem Mitnehmerblech 60
und dem Außenlamellenträger der radial äußeren Lamellen-Kupplungsanord
nung wirken. Die Doppelkupplung kann mit einem stationären, zusammen
mit der Doppelkupplung in die Gehäuseglocke aufgenommenen und einen
Nassraum begrenzenden Gehäuse 216 ausgeführt sein, das mittels eines
Radiallagers 218 am Koppelflansch 212 gelagert und mittels einer Radial
wellendichtung 220 und eines Dichtungsrings 221 in Richtung zur An
triebseinheit abgedichtet ist. Ausführungsbeispiele für entsprechende Dop
pelkupplungen sind in der am 29.03.2001 eingereichten deutschen Paten
tanmeldung Nr. 101 15 454.2 der Anmelderin mit dem Titel "Mehrfach-
Kupplungseinrichtung, ggf. in Kombination mit einer Torsionsschwingungs
dämpferanordnung oder/und einer Elektromaschine" und in der Prioritäts
anmeldung (deutsche Patentanmeldung) Nr. 101 15 236.1 vom
28.03.2001 mit dem Titel "Mehrfach-Kupplungseinrichtung, ggf. in Kom
bination mit einer Torsionsschwingungsdämpferanordnung" offenbart,
deren Offenbarung durch Bezugnahme vollständig in die Offenbarung der
vorliegenden Anmeldung einbezogen wird.
ist zwischen der Antriebseinheit und dem Getriebe eine Torsionsschwin
gungsdämpferanordnung vorgesehen, so kann die Doppelkupplung in
Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung der Torsionsschwingungs
dämpferanordnung axial abgestützt sein. Eine entsprechende Konstruktion
ist in Fig. 8 gezeigt. Hier ist zwischen der Eingangsnabe 34 der Doppel
kupplung und einem Ausgangsnabenteil 220 eines Torsionsschwingungs
dämpfers eine Federanordnung 222, beispielsweise eine Tellerfeder, an
geordnet, die einerseits für eine Abmilderung bzw. Dämpfung von von der
Kurbelwelle 14 herrührenden Stößen und andererseits zusammen mit einer
weiteren Federanordnung 224, ggf. Tellerfeder 224, für eine axiale Positio
nierung der Eingangsnabe 34 sorgt, wobei Toleranzen und axiale Verschie
bungen bzw. Positionsänderungen ausgeglichen werden.
Gemäß Fig. 8 sind das Mitnehmerblech 60 und die Eingangsnabe 34 geson
derte, über Verzahnungen 226, 228 in Drehmitnahmeeingriff stehende
Teile, und das Mitnehmerblech 60 ist mittels eines Radial- und Axiallagers,
ggf. einer Bundbuchse 99, am Nabenteil 80 gelagert. Zur weiteren mögli
chen Ausgestaltungen der in Fig. 8 gezeigten Konstruktion wird auf den
Inhalt der am 02.03.2001 eingereichten deutschen Patentanmeldung Nr.
101 10 145.7 der Anmelderin mit dem Titel "Mehrfach-Kupplungseinrich
tung" sowie auf die Prioritätsanmeldung (deutsche Patentanmeldung) Nr.
101 03 306.0 vom 25.01.2001 mit dem Titel "Mehrfach-Kupplungsein
richtung" verwiesen, deren Offenbarung vollständig durch Bezugnahme in
die Offenbarung der vorliegenden Anmeldung einbezogen wird.
Bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 2
bis 8 wurde auf die axiale Abstützung der Doppelkupplung in Richtung zur
Antriebseinheit an der Getriebeeingangswellenanordnung verzichtet, ins
besondere der Sprengring 96 gemäß Fig. 1 weggelassen, und stattdessen
für eine axiale Abstützung der Doppelkupplung in Richtung zur Antriebs
einheit unter Vermittlung deren Abtriebswelle, im Falle der Fig. 7 und 8
über das Koppelelement 210 bzw. den Torsionsschwingungsdämpfer,
gesorgt. Bei der Montage der Doppelkupplung am Getriebe kann diese
einfach als fertige Baueinheit auf die Getriebeeingangswellenanordnung
aufgesteckt werden, und es braucht im Gegensatz zur älteren Konstruktion
der Fig. 1 kein Bauteil der Baueinheit mehr demontiert werden, um die
Axialabstützung in Richtung zur Antriebseinheit zu erreichen, da die ab
stützenden Komponenten antriebseinheitsseitig von der Eingangsnabe 34
an dieser Eingangsnabe angreifen.
Fig. 9 zeigt eine Lösung, bei der die Doppelkupplung als Baueinheit auf die
Getriebeeingangswellenanordnung aufsteckbar und ohne Erfordernis der
teilweisen Demontage an der Getriebeeingangswellenanordnung in Rich
tung zur Antriebseinheit axial abstützbar ist, und zwar auf Basis einer
selbsttätig einrastenden oder einschnappenden Axialsicherung, die beim
vorliegenden Beispiel ein aus einem geeigneten Draht oder dergleichen
gebogenes, federndes Sicherungsglied 230 umfasst, das in einer Ringnut
232 im axialen Endbereich der radial inneren Getriebeeingangswelle 22
eingesetzt ist und im montierten Zustand der Doppelkupplung zwischen
eine Vorspannschräge 234 und einen Axialanschlag 236 des Nabenteils 80
eingreift bzw. an der Vorspannschräge 234 angreift.
Das Sicherungsglied 230 wird vor der Montage der Doppelkupplung auf der
Getriebeeingangwelle 22 vormontiert. Anschließend kann die komplette
Doppelkupplung aufgeschoben werden. Beim Aufschieben wirkt eine Auf
laufschräge 238 des Nabenteils 80 auf das Sicherungsglied 230, so dass
dieses eine Schwenkbewegung oder/und eine Eintauchbewegung in die Nut
232 macht, wodurch ermöglicht wird, dass das Nabenteil 80 über das
Sicherungsglied hinweggeschoben wird.
Die axialen Dimensionierungen sind bevorzugt so, dass im montierten
Zustand das Sicherungsglied 230 an der Vorspannschräge 234 unter
radialer Vorspannung nach radial außen anliegt und so eine axiale Vor
spannkraft auf das Nabenteil 80 und damit auf die gesamte Doppelkupp
lung in Richtung zum Getriebe ausübt. Der ggf. als Anschlagnase bezei
chenbare Axialanschlag 236 dient vor allem als Fliehkraftsicherung, so dass
verhindert wird, dass bei großen Drehzahlen das Sicherungsglied in undefi
nierter Weise außer Eingriff mit der Vorspannschräge 234 gerät.
Durch die durch das Sicherungsglied ausgeübte axiale Vorspannkraft in
Richtung zum Getriebe wird auf einfache, ohne aufwendige Einstellung
eines Axialspiels auskommende Weise für einen Toleranzausgleich und für
die Aufnahme von beispielsweise temperaturbedingten Längenänderungen
gesorgt.
Das Sicherungsglied kann auf die in Fig. 9b gezeigte Art und Weise gebo
gen sein und mehrere (im vorliegenden Falle drei) Ausbuchtungen 240 mit
vergleichsweise geringem Biegeradius und dazwischen liegende, nähe
rungsweise sich tangential zur Getriebeeingangswelle 22 erstreckende,
vorliegend leicht gebogene Zwischenabschnitte 242 aufweisen. Die gebo
genen Abschnitte 240 greifen an der Vorspannschräge 234 des Nabenteils
80 an und die Zwischenabschnitte 242 liegen am Nutboden der Nut 232
an.
Je nachdem, wie stark die Vorspannschräge 234 geneigt ist, wird man zur
Demontage der Doppelkupplung entweder nur vergleichsweise starke axiale
Zugkräfte weg vom Getriebe ausüben müssen (die Vorspannschräge dient
dann als Auflaufschräge, die das Sicherungsglied 230 in die Nut 232
eintaucht) oder man wird die Eingangsnabe 34 samt Mitnehmerscheibe 60
demontieren müssen (vgl. die Ausführungen im Zusammenhang mit Fig. 1;
man wird insbesondere den Sicherungsring 174 entfernen müssen), so
dass das Sicherungsglied 230 entfernt oder durch ein gesondertes Werkzeug
in die Nut 232 eingetaucht werden kann, um anschließend die Dop
pelkupplung von den Getriebeeingangswellen abzuziehen. Aus Sicherheits
gründen ist es bevorzugt, dass die Vorspannschräge 234 vergleichsweise
steil ist, um eine sichere Fixierung der Doppelkupplung am Getriebe und
Abstützung derselben in Richtung zur Antriebseinheit zu gewährleisten.
Man wir das Erfordernis der Demontage der Eingangsnabe 34 für eine
Demontage der Doppelkupplung hierzu ggf. in Kauf nehmen.
Ein ähnlicher Ansatz ist bei der Konstruktion gemäß Fig. 10 verfolgt. Als
Sicherungsglied ist ein Sprengring 230' in eine zugeordnete Ringnut 232'
der Getriebeeingangswelle 22 eingesetzt, der beim Aufschieben der als
Baueinheit vorliegenden Doppelkupplung unter Vermittlung der Auflauf
schräge 238 in die Nut 232' eintaucht, so dass das Nabenteil 80 über den
federnden Sprengring hinweggeschoben werden kann.
Im montierten Zustand der Doppelkupplung greift der Sprengring 232'
zwischen einen Ringanschlag des Nabenteils 80 in Richtung zum Getriebe
und mehreren Anschlägen 236' des Nabenteils 80 in Richtung zur Antriebs
einheit ein und ist mangels Platz zum Ausrasten fliehkraftsicher in der Nut
232' gehalten. Wird als Sprengring ein planer, beispielsweise einen recht
eckigen Querschnitt aufweisender Sprengring verwendet, so verbleibt dem
Nabenteil 80 gegenüber dem Sprengring 232' ein gewisses, durch den
Axialabstand der zugeordneten Anschläge des Nabenteils definiertes Axial
spiel. Um eine Entwicklung von Geräuschen bei Vibrationen zu vermeiden,
kann man eine axiale Wellung für den Sprengring vorsehen, so dass dieser
unter einer gewissen elastischen Vorspannung in beiden Axialrichtungen an
den zugeordeten Axialanschlägen anliegt.
Um die Doppelkupplung zu demontieren, sind im Innenumfang des Naben
teils 80 in gewissem Winkelabstand voneinander mehrere Aussparungen
244 vorgesehen, die es ermöglichen, dass man nach einer Demontage der
Eingangsnabe 34 den Sprengring 230' mittels eines Werkzeugs in die Nut
232' zurückdrückt, so dass dann der Rest der Doppelkupplung von den
Getriebeeingangswellen abgezogen werden kann.
In Abweichung von den voran stehenden Ausführungen kann man auch
vorsehen, dass der Sprengring 232' nach radial außen gegen eine ent
sprechende Vorspannschräge des Nabenteils 80 drückt und hierdurch eine
axiale Vorspannung in Richtung zum Getriebe erzeugt. Hierzu kann der
Sprengring in Abweichung von der üblichen Rechteck-Querschnittsform mit
einer der Vorspannschräge zugeordneten Schrägfläche ausgeführt sein,
damit der Sprengring besser an der Vorspannschräge abgleitet.
Die Ausführungsbeispiele der Fig. 11 und 12 entsprechen hinsichtlich dem
axialen Sichern der Doppelkupplung durch Einschnappen bzw. Einrasten an
der Getriebeeingangswellenanordnung dem Ausführungsbeispiel der Fig. 9
bzw. dem Ausführungsbeispiel der Fig. 10. Da diese Einrast- und Ein
schnappverbindung auch eine axiale Abstützung des Nabenteils 80 in
Richtung zum Getriebe durch die Axialanschläge 236 des Nabenteils 80
gewährleistet, sind zur Bereitstellung eines definierten Axialspiels zwischen
der radial äußeren Getriebeeingangswelle 24 und dem Nabenteil 80 keine
weiteren Maßnahmen erforderlich. Es reicht aus, das Axiallager zwischen
dem Nabenteil 80 und dem Nabenteil 84 (Axiallager 94') wie bei den
Ausführungsbeispielen der Fig. 5 und 6 weniger weit nach radial innen zu
ziehen und die Getriebeeingangswelle 24 und das Nabenteil 80 entspre
chend axial zu dimensionieren.
Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 9 bis 12 ist eine Einschnapp- bzw.
Einrastverbindung zwischen dem Nabenteil 80 und der radial inneren Ge
triebeeingangswelle 22 vorgesehen. Eine andere, in Fig. 13 dargestellte
Möglichkeit ist, eine Einschnapp- oder Einrastverbindung zwischen dem
Nabenteil 84 und der radial äußeren Getriebeeingangswelle 24 vorzusehen.
Hierzu kann in entsprechender Weise die Getriebeeingangswelle 24 mit
einer Ringnut 250 ausgeführt sein, in die ein ggf. sprengringartiges oder
ähnlich dem Glied 230 ausgeführtes, federndes Sicherungsglied 252 einge
setzt wird, das beim Aufschieben durch eine Auflaufschräge des Nabenteils
84 in die Nut 250 eingetaucht wird und im montierten Zustand der Doppel
kupplung zwischen axiale Anschläge des Nabenteils 84 eingreift bzw. an
einer Vorspannschräge des Nabenteils zum Vorspannen des Nabenteils 84
in Richtung zum Getriebe angreift. Es wird auf die vorstehenden Ausfüh
rungen zu den Ausführungsbeispielen der Fig. 9 bis 12 verwiesen, die
leicht auf das Ausführungsbeispiel der Fig. 13 übertragbar sind. Um das
auch als Ölzuführungsnabe bezeichenbare Ringteil 66 definiert axial zu
positionieren, speziell in Richtung zur Antriebseinheit axial abzustützen, ist
beim Ausführungsbeispiel der Fig. 13 ein zusätzliches Axiallager 254
vorgesehen, das zwischen dem Ringteil 66 und dem Nabenteil 84 wirksam
ist.
Insgesamt wird die Doppelkupplung 12 in Richtung zum Getriebe unter
Vermittlung des Nabenteils 80 und des Axiallagers 94 an der Getriebeein
gangswelle 24 abgestützt. In Richtung zur Antriebseinheit wird die Doppel
kupplung 12 unter Vermittlung des Ringteils 66, des Axiallagers 254, des
Nabenteils 84 und des Sicherungsglieds 252 an der vom Getriebe fernen
Nutbegrenzungsfläche der Nut 250, also an der Getriebeeingangswelle 24,
abgestützt bzw. axial gesichert. Die verschiedenen Bauteile, die im An
triebsstrang zwischen dem Nabenteil 84 und dem Koppelende 16 der
Abtriebswelle 14 angeordnet sind, sind unter Vermittlung des Außenlamel
lenträgers 62 und des Sicherungsrings 174 durch das Mitnehmerblech 60
und die daran angebrachte Eingangsnabe 34 in Richtung zur Antriebseinheit
abgestützt und am Ringteil 66 axial gehalten. Auf einen Sprengring an der
inneren Getriebeeingangswelle 22 entsprechend dem Sprengring 96 gemäß
Fig. 1 ist wie bei den vorangehend angesprochenen erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispielen verzichtet.
Ist eine Drehwellenanordnung mit einer sich durch die geschachtelten
Getriebeeingangswellen 22, 24 erstreckenden Pumpenantriebswelle 26
vorgesehen, so kann die Doppelkupplung auch unter Vermittlung der Pum
penantriebswelle in Richtung zur Antriebseinheit axial abgestützt werden.
Hierbei kann wiederum eine Einschnapp- oder Einrastverbindung in der Art
der Einschnapp- oder Einrastverbindungen bei den Ausführungsbeispielen
der Fig. 9 bis 13 vorgesehen sein, die nunmehr zwischen der Eingangsnabe
34 der Doppelkupplung und der Pumpenantriebswelle 26 wirksam ist. Da
die Eingangsnabe 34 die Doppelkupplung in Richtung zur Antriebseinheit
aber gewissermaßen abschließt, sind auch andere Lösungen ohne großen
Aufwand möglich, bei denen die Abstützverbindung zwischen der Pumpen
antriebswelle und der Eingangsnabe erst nach dem Aufschieben der Dop
pelkupplung auf die Drehwellenanordnung in einem gesonderten, trotzdem
wenig arbeitsaufwendigen Arbeitsschritt hergestellt wird, der insbesondere
keine Teildemontage der Doppelkupplung erfordert.
Fig. 14 zeigt ein entsprechendes Ausführungsbeispiel. Die Doppelkupplung
wird als komplette Baueinheit auf die Drehwellen 22, 24, 26 aufgeschoben
unter Herstellung des Drehmitnahmeeingriffs zwischen der Pumpenantriebs
welle 26 und der Eingangsnabe 34. Die Pumpenwelle 26 weist ein aus der
die Mitnahmeverzahnung aufweisenden Zentralöffnung der Eingangsnabe
34 vorstehendes, verzahnungsloses Ende 260 auf, das mit einer Haltenut
262 für einen Sprengring 264 ausgeführt ist. Nach dem Aufschieben der
Doppelkupplung wird zuerst ein Dichtring 266 zwischen einem Ringbund
268 und der Pumpenwelle 26 eingesetzt, der den Nassraum in Richtung zur
Antriebseinheit abdichtet, und es wird dann eine Federanordnung, ggf.
wenigstens ein Federring 270 und der Sprengring 264 montiert. Die Feder
anordnung, die einen Toleranzausgleich ermöglicht und ggf. biegungsbe
dingte oder/und temperaturbedingte Längenänderungen bzw. Axialposi
tionsänderungen ausgleicht, stützt sich über den Sprengring 264 an der
Pumpenwelle 26 ab, die wiederum vermittels einer nicht dargestellten
Lagerung axial abgestützt ist. Diese Lagerung kann in der Pumpe oder an
anderer Stelle entlang der Pumpenwelle angeordnet sein. Es ist auch denk
bar, die Dichtungsfunktion der Dichtung 266 und die axiale Vorspannfunktion
der Federanordnung 270 durch ein einziges Bauteil, ggf. ein Gummi
element, darzustellen. Hinsichtlich der Federanordnung bestehen diverse
Möglichkeiten, man könnte beispielsweise auch eine Fächerscheibe oder
dergleichen verwenden.
Eine Ausführungsvariante des Beispiels der Fig. 14 ist in Fig. 15 gezeigt.
Hier ist ein Abstützelement, beispielsweise eine Ringscheibe, eine Wellfeder
oder eine Tellerfeder 272 zwischen einem Ringanschlag 274 der Eingangs
nabe 34 und zwei Sicherungsringen, ggf. Sprengringen 276, gehalten, von
denen einer in einer Innennut der Eingangsnabe 36 und der andere in eine
Außennut der Pumpenwelle 26 eingreift. Durch entsprechende Ausgestal
tung des Elements 274 kann von diesem eine elastische axiale Vorspann
kraft auf die Eingangsnabe 34 in Richtung zum Getriebe ausgeübt werden,
wobei sich das Element 274 in Richtung zur Antriebseinheit am radial
inneren Sicherungsring 276 und damit an der Pumpenwelle 26 abstützt.
Ein gesondertes Deckelteil 278 dichtet den Nassraum der Doppelkupplung
in Richtung zur Antriebseinheit ab. Hierzu steht das Deckelteil 278 unter
Vermittlung eines Dichtrings 280 mit der Eingangsnabe 36 in Dichteingriff.
Eine weitere Ausführungsvariante ist in Fig. 16. gezeigt. Die Axialabstüt
zung der Doppelkupplung unter Vermittlung der Eingangsnabe 36 an der
Pumpenwelle 26 im Falle des Ausführungsbeispiels der Fig. 16 entspricht
im Wesentlichen der Realisierung beim Ausführungsbeispiel der Fig. 14. Als
den Nassraum in Richtung der Antriebseinheit abdichtende Dichtungsanord
nung ist hier allerdings eine aus mehreren Dichtringen 266 und 267 gebil
dete Dichtungsanordnung verwendet. Überdies ist beim Ausführungsbei
spiel der Fig. 16 ähnlich wie bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 5, 6,
11, 12 dafür gesorgt, dass die äußere Getriebeeingangswelle 24 an ihrem
Ende ein gewisses Axialspiel ha 03083 00070 552 001000280000000200012000285910297200040 0002010131766 00004 02964t. Hierzu ist wiederum das Axiallager 94'
weniger weit nach radial innen gezogen, so dass es nicht zwischen der
Getriebeeingangswelle 24 und dem Nabenteil 80 wirkt, und für einen
Axialabstand zwischen dem Nabenteil 80 und der Endfläche der Getrie
beeingangswelle 24 gesorgt.
Eine einen Verzicht auf den Sprengring 96 an der Getriebeeingangswelle 22
gemäß Fig. 1 möglich machende Axialabstützung der Doppelkupplung 12
in Richtung zur Antriebseinheit kann auch unter Vermittlung des die Gehäu
seglocke 18 verschließenden Verschlussdeckels 28 erreicht werden, wie in
Fig. 17 beispielhaft gezeigt ist. Die Kupplung stützt sich hier unter Vermitt
lung ihres Mitnehmerbleches 60 über eine Federanordnung, beispielsweise
eine Tellerfeder 290, und ein Drehlager 292 am radial inneren Randbereich
des Deckels 28 ab. Die Federanordnung 290 spannt die gesamte Kupplung
elastisch in Richtung zum Getriebe vor, so dass ein Toleranzausgleich
erzielt wird. Der Deckel 28 ist über einen Sicherungsring 30 am Getriebege
häuse 20 abgestützt.
Es kann auch eine unmittelbare Abstützung der Doppelkupplung 12 in
Richtung zur Antriebseinheit am Getriebegehäuse 20 vorgesehen sein. Ein
entsprechendes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 18 gezeigt. Hier ist eine
zwischen dem Außenlämellenträger 62 und dem Getriebegehäuse 20
wirksame Feder- und Drehlageranordnung vorgesehen, die den Außen
lamellenträger in axialer Richtung zum Getriebe vorspannt und so einerseits
einen Toleranzausgleich ermöglicht und andererseits die Doppelkupplung
12 am Getriebe sichert. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der
Außenlamellenträger 62 mit einem hiervon nach radial außen vorstehenden
Ringbund oder einem in eine Nut eingesetzten Abstützring 300 ausgeführt,
an der eine Federanordnung, ggf. eine Tellerfeder 302, angreift, die sich
wiederum über ein Drehlager 304 und ggf. einen Sicherungsring 306 am
Getriebegehäuse 20 abstützt.
Betreffend die Sicherung der Doppelkupplung am Getriebe und insbeson
dere die Abstützung der Doppelkupplung in Richtung zur Antriebseinheit,
ggf. unter elastischer Vorspannung der Doppelkupplung in Richtung zum
Getriebe oder/und unter Gewährleistung eines definierten Axialspiels, sind
noch weitere Varianten denkbar. So könnte man beispielsweise daran
denken, eine entsprechende Einschnapp- oder Rastverbindung zwischen
dem Ringteil 66 und einem stationären oder sich mit diesem mitdrehenden,
getriebeseitig gelagerten Aufnahmeteil einer das Ringteil 66 aufnehmenden
getriebeseitigen Aufnahme vorzusehen.
Claims (58)
1. Kombination aus einer Antriebseinheit, einer Mehrfach-Kupplungs
einrichtung, ggf. Doppel-Kupplungseinrichtung (12), einem Getriebe
sowie gegebenfalls einer Torsionsschwingungsdämpferanordnung
(220) zum Aufbau eines Kraftfahrzeug-Antriebsstrangs, bei dem die
Mehrfach-Kupplungseinrichtung (12) zur Momentenübertragung
zwischen der Antriebseinheit und dem Getriebe angeordnet ist;
wobei die Kupplungseinrichtung (12) eine einer ersten Getriebeein gangswelle (22) des Getriebes zugeordnete erste Kupplungsanord nung (64) und eine einer zweiten Getriebeeingangswelle (24) des Getriebes zugeordnete zweite Kupplungsanordnung (72) aufweist, um eine Abtriebswelle (14) der Antriebseinheit mit den Getriebeein gangswellen (22, 24) in Momentenübertragungsverbindung bringen zu können;
wobei Bestandteile der Kombination derart ausgeführt sind oder/und die Kombination wenigstens eine Axial-Abstützungseinrichtung (200, 202; 202'; 212, 214; 222; 230; 230'; 250; 270, 264; 274, 276; 290, 292; 300, 304, 306) aufweist, dass die Kupplungseinrichtung (12) als eine fertige Baueinheit zwischen der Antriebseinheit und dem Getriebe montierbar und - gegebenfalls unter Vermittlung der Axial-Abstützungseinrichtung - axial positionierbar ist durch axiale Abstützung, ohne dass ein oder mehrere Teile der Baueinheit im Zuge des Montagevorgangs demontiert werden müssen.
wobei die Kupplungseinrichtung (12) eine einer ersten Getriebeein gangswelle (22) des Getriebes zugeordnete erste Kupplungsanord nung (64) und eine einer zweiten Getriebeeingangswelle (24) des Getriebes zugeordnete zweite Kupplungsanordnung (72) aufweist, um eine Abtriebswelle (14) der Antriebseinheit mit den Getriebeein gangswellen (22, 24) in Momentenübertragungsverbindung bringen zu können;
wobei Bestandteile der Kombination derart ausgeführt sind oder/und die Kombination wenigstens eine Axial-Abstützungseinrichtung (200, 202; 202'; 212, 214; 222; 230; 230'; 250; 270, 264; 274, 276; 290, 292; 300, 304, 306) aufweist, dass die Kupplungseinrichtung (12) als eine fertige Baueinheit zwischen der Antriebseinheit und dem Getriebe montierbar und - gegebenfalls unter Vermittlung der Axial-Abstützungseinrichtung - axial positionierbar ist durch axiale Abstützung, ohne dass ein oder mehrere Teile der Baueinheit im Zuge des Montagevorgangs demontiert werden müssen.
2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kupplungseinrichtung (12) in Richtung zum Getriebe axial abgestützt
oder abstützbar ist oder/und in Richtung zur Antriebseinheit axial
abgestützt oder abstützbar ist.
3. Kombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es
sich bei der axialen Abstützung der Kupplungseinrichtung (12) in
Richtung zum Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit um
eine elastische, durch wenigstens ein elastisches oder federndes
Element (202; 202'; 214; 222; 230; 230'; 252; 270; 272; 290;
302) vermittelte Abstützung handelt.
4. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Baueinheit (12) getriebeseitig an- oder aufsteckbar
ist.
5. Kombination nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Baueinheit (12) getriebeseitig an- oder aufsteckbar ist und dabei
unter vorzugsweise selbsttätiger Aktivierung einer Sicherung (230;
230'; 252) axial sicherbar ist.
6. Kombination nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Sicherung eine Einschnapp- oder Einrastverbindung (230; 230';
252) umfasst, die vorzugsweise ohne Einsatz eines Werkszeugs
herstellbar ist.
7. Kombination nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Einschnapp- oder Einrastverbindung (230; 230'; 252) lösbar ist,
gegebenfalls unter Zuhilfenahme eines Werkzeugs.
8. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, dass nach dem An- oder Aufstecken oder - vorzugsweise -
beim An- oder Aufstecken eine axiale Vorspannung auf wenigstens
ein Bauteil (34; 80; 84; 60; 62) der Kupplungseinrichtung aufbring
bar ist, die das Bauteil und damit vorzugsweise weitere Bauteile der
Kupplungseinrichtung (12), ggf. die gesamte Baueinheit, in Richtung
zum Getriebe vorspannt, um eine definierte Einbaulage zu gewähr
leisten.
9. Kombination nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
Baueinheit (12) in Richtung zum Getriebe über wenigstens eine,
vorzugsweise nur eine der Getriebeeingangswellen (22, 24) abge
stützt oder abstützbar ist.
10. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Kupplungseinrichtung (12) in Richtung zum Ge
triebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung
wenigstens einer der (24) Getriebeeingangswellen (22, 24) axial
abgestützt oder abstützbar ist.
11. Kombination nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die
Getriebeeingangswellen (22, 24) radial geschachtelt sind und dass
eine Axialabstützung der Kupplungseinrichtung in Richtung zum
Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit an einer radial
inneren oder/und einer radial äußeren Getriebeeingangswelle vor
gesehen ist.
12. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Kupplungseinrichtung (12) in Richtung zum Ge
triebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung
einer radial innerhalb geschachtelten Getriebeeingangswellen (22,
24) verlaufenden Ölpumpen-Antriebswelle (26) axial abgestützt oder
abstützbar ist.
13. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Kupplungseinrichtung (12) in Richtung zum Ge
triebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung der
Abtriebswelle (14) der Antriebseinheit axial abgestützt oder abstütz
bar ist.
14. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Kombination eine von der Kupplungseinrichtung
(12) gesonderte Torsionschwingungsdämpferanordnung (220) auf
weist, die im Antriebsstrang zwischen zwischen der Kupplungsein
richtung (12) und der Antriebseinheit angeordnet ist, und dass die
Kupplungseinrichtung (12) in Richtung zum Getriebe oder/und in
Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung der Torsionsschwin
gungsdämpferanordnung (220) axial abgestützt oder abstützbar ist.
15. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Kupplungseinrichtung eine darin integrierte Tor
sionschwingungsdämpferanordnung aufweist.
16. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekenn
zeichnet, das Getriebe eine Getriebegehäuseglocke (20) aufweist,
die einen Aufnahmeraum (18) für die Kupplungseinrichtung (12)
definiert.
17. Kombination nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kupplungseinrichtung (12) in Richtung zum Getriebe oder/und in
Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung der Getriebegehäuse
glocke (20) axial abgestützt oder abstützbar ist.
18. Kombination nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kombination eine ggf. deckelartige Verschlusswandung (28)
aufweist, die eine Öffnung für ein einer Eingangsseite der Kupp
lungseinrichtung zugeordnetes Momentenübertragungsglied, ggf.
Eingangsnabe oder Eingangswelle (34), der Kupplungseinrichtung
(12) aufweist und in oder an der Getriebegehäuseglocke (20) montiert
oder montierbar ist, um den Aufnahmeraum (18) zu verschlie
ßen, und dass die Kupplungseinrichtung (12) in Richtung zum Ge
triebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit unter Vermittlung der
Verschlusswandung (28) axial abgestützt oder abstützbar ist.
19. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekenn
zeichnet, dass eine Axialabstützung der Kupplungseinrichtung (12)
in Richtung zum Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit
unter Vermittlung einer Ausgangsseite (80) der ersten Kupplungs
anordnung (64) oder/und einer Ausgangsseite (84) der zweiten
Kupplungsanordnung (72) an wenigstens einer der Getriebeeingangs
wellen (22, 24) vorgesehen ist.
20. Kombination nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Axialabstützung der Kupplungseinrichtung in Richtung zum Getriebe
oder/und in Richtung zur Antriebseinheit derart vorgesehen ist, dass
die Ausgangsseite (80; 84) der betreffenden Kupplungsanord nung in Richtung zum Getriebe direkt oder indirekt an der der zweiten Kupplungsanordnung (72) zugeordneten Getriebeein gangswelle (24) oder/und in Richtung zur Antriebseinheit direkt oder indirekt an der der ersten Kupplungsanordnung zugeordneten Getriebeeingangswelle abgestützt ist, oder
die Ausgangsseite der betreffenden Kupplungsanordnung in Richtung zum Getriebe direkt oder indirekt an der der ersten Kupplungsanordnung zugeordneten Getriebeeingangswelle oder/und in Richtung zur Antriebseinheit direkt oder indirekt an der der zweiten Kupplungsanordnung zugeordneten Getrie beeingangswelle (22; 24) abgestützt ist, oder
die Ausgangsseite (80; 84) der betreffenden Kupplungsanord nung (64; 72) in Richtung zum Getriebe und in Richtung zur Antriebseinheit direkt oder indirekt an der dieser Kupplungsanordnung zugeordneten Getriebeeingangswelle (22; 24) abgestützt ist.
die Ausgangsseite (80; 84) der betreffenden Kupplungsanord nung in Richtung zum Getriebe direkt oder indirekt an der der zweiten Kupplungsanordnung (72) zugeordneten Getriebeein gangswelle (24) oder/und in Richtung zur Antriebseinheit direkt oder indirekt an der der ersten Kupplungsanordnung zugeordneten Getriebeeingangswelle abgestützt ist, oder
die Ausgangsseite der betreffenden Kupplungsanordnung in Richtung zum Getriebe direkt oder indirekt an der der ersten Kupplungsanordnung zugeordneten Getriebeeingangswelle oder/und in Richtung zur Antriebseinheit direkt oder indirekt an der der zweiten Kupplungsanordnung zugeordneten Getrie beeingangswelle (22; 24) abgestützt ist, oder
die Ausgangsseite (80; 84) der betreffenden Kupplungsanord nung (64; 72) in Richtung zum Getriebe und in Richtung zur Antriebseinheit direkt oder indirekt an der dieser Kupplungsanordnung zugeordneten Getriebeeingangswelle (22; 24) abgestützt ist.
21. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekenn
zeichnet, dass eine Axialabstützung der Kupplungseinrichtung (12)
in Richtung zum Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit
unter Vermittlung einer den Kupplungsanordnungen gemeinsamen
Eingangsseite, ggf. Eingangsnabe oder Eingangswelle (34), der
Kupplungseinrichtung vorgesehen ist, und zwar direkt oder indirekt
an wenigstens einer der Getriebeeingangswellen (22, 24) oder/und
an der Ölpumpen-Antriebswelle (26) oder/und an der Torsions
schwingungsdämpferanordnung (220) oder/und an der Abtriebswelle
(14) der Antriebseinheit oder/und an der Verschlusswandung (28)
oder/und an der Getriebegehäuseglocke (20).
22. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekenn
zeichnet, dass eine Axialabstützung der Kupplungseinrichtung in
Richtung zum Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit
unter Vermittlung der Eingangsseite, ggf. einem Lamellenträger (62),
einer (64) der Kupplungsanordnungen (64, 72) vorgesehen ist, und
zwar direkt oder indirekt an der Verschlusswandung (28) oder/und
an der Getriebegehäuseglocke (20).
23. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekenn
zeichnet, dass ein rotierendes Kupplungsgehäuse oder/und ein wei
tere Kupplungseinrichtungsteile umschließender Außenlamellenträger
(62) direkt oder indirekt unter Vermittlung nur einer Lager- oder/und
Federanordnung (302, 304) an der Getriebegehäuseglocke (20) axial
abgestützt oder abstützbar ist.
24. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekenn
zeichnet, dass ein die Eingangsseite der einen Kupplungsanordnung,
ggf. den Außenlamellenträger (62) einer radial äußeren der Kupp
lungsanordnungen an einer Eingangsseite, ggf. Eingangsnabe oder
Eingangswelle, der Kupplungseinrichtung ankoppelndes Mitnahme
blech (60) direkt oder unter Vermittlung nur einer Lager- oder/und
Federanordnung (290, 292) an der Verschlusswandung (28) axial
abgestützt oder abstützbar ist, vorzugsweise in Nachbarschaft zu
oder integriert mit einer Dichtungs- oder/und Lageranordnung, die
zwischen der Eingangsseite (34) der Kupplungseinrichtung und
einem die Öffnung begrenzenden Wandungsrand wirksam ist.
25. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 24, gekennzeichnet
durch eine elastische Einrichtung (200; 202'; 214; 222; 230; 230';
252; 270; 274; 290; 302), ggf. Federanordnung (200; 214; 222;
230; 230'; 252; 270; 274; 290; 302), die dafür vorgesehen ist,
elastische Vorspann- oder Rückstellkräfte in axialer Richtung auf die
Kupplungseinrichtung als Ganzes oder wenigstens eine Komponente
der Kupplungseinrichtung aufzubringen, um diese axial zu positionie
ren oder/und die Kupplungseinrichtung gegen eine getriebeseitige
Abstützanordnung, ggf. wenigstens eine der Getriebeeingangswellen
(22, 24), vorzuspannen.
26. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekenn
zeichnet, dass wenigstens eine der Baueinheit (12) zugehörige Kom
ponente (80; 84; 34) der Kupplungseinrichtung (12), die eine Radial
abstützung für die Kupplungseinrichtung als Ganzes oder wenigstens
für eine Ausgangsseite einer der Kupplungsanordnungen an einer
getriebeseitigen Drehwelle (22; 24; 26) vermittelt oder/und eine
Drehverbindung mit dieser Drehwelle (22; 24; 26) herstellt, bei der
Montage der Kupplungseinrichtung auf die Drehwelle (22; 24; 26)
aufschiebbar ist und nach dem Aufschieben an der Drehwelle in
einer oder in beiden Axialrichtungen abgestützt oder abstützbar,
vorzugsweise elastisch abgestützt oder abstützbar, ist, ohne dass
eine Demontage einer oder mehrerer Komponenten der Baueinheit
erforderlich ist.
27. Kombination nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen der Komponente (80; 84) der Kupplungseinrichtung und
der Drehwelle (22; 24) eine Einschnapp- oder Rastverbindung her
stellbar ist, die die Axialabstützung sowie ggf. eine elastische Vor
spannung in axialer Richtung vermittelt.
28. Kombination nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass zur
Herstellung der Rast- oder Einschnappverbindung wenigstens ein
gegenüber der Komponente und der Drehwelle gesondertes Koppel
glied (230; 230'; 252) vorgesehen ist, das nach dem Aufschieben
simultan in axial begrenzte Ausnehmungen der Komponente (80; 84)
und der Drehwelle (22; 24) eingreift und zur Ermöglichung des Auf
schiebens in eine zugeordnete Ausnehmung (234; 250) der Kom
ponente oder der Drehwelle (22; 24) eintauchbar ist.
29. Kombination nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die
Komponente (80; 84) oder die Drehwelle wenigstens eine Auflauf-
Schrägfläche (228) aufweist, die beim Aufschieben auf das Koppel
glied (230; 230'; 252) wirkt und dieses eintaucht.
30. Kombination nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet,
dass das Koppelglied von einem Koppelbügel oder Koppelring (230;
230'; 252) gebildet ist, der sich zumindest um einen Teil des Um
fangs der Drehwelle erstreckt.
31. Kombination nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass das
Koppelglied in der Art eines Sprengrings (230') ausgeführt ist.
32. Kombination nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass das
Koppelglied von einem Drahtring oder Drahtbügel (230) gebildet ist,
der mehrere gebogene Abschnitte mit zueinander entgegengesetz
tem Biegesinn oder/und mehrere sich streifend, vorzugsweise zumin
dest näherungsweise tangential zu einem Umfang der Komponente
oder/und einem Umfang der Drehwelle erstreckende Abschnitte
aufweist.
33. Kombination nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch eine nach
dem Aufschieben der Komponente (34) auf die Drehwelle (26) in
Zuordnung zur Komponente (34) und zur Drehwelle (26) montierbare
Abstützanordnung (264, 270; 274, 276), die die Axialabstützung
der Komponente (34) an der Drehwelle (26) in zumindest einer Axial
richtung vermittelt.
34. Kombination nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die
Abstützanordnung eine einerseits an der Komponente (34) und
andererseits an der Drehwelle (26) oder einem daran angebrachten
Halteglied, ggf. Sprengring (264; 276), angreifende Elastik- oder
Federanordnung (270; 272) umfasst.
35. Kombination nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die
Federanordnung wenigstens einen Federring (270; 272) umfasst.
36. Kombination nach einem der Ansprüche 26 bis 35, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Drehwelle eine/die radial äußere Getriebeeingangs
welle (24) der radial geschachtelten Getriebeeingangswellen (22, 24)
ist und dass die Komponente eine dieser Getriebeeingangswelle
zugeordnete Koppelnabe (84) der Ausgangsseite der dieser Getrie
beeingangswelle zugeordneten Kupplungsanordnung (72) ist.
37. Kombination nach einem der Ansprüche 26 bis 35, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Drehwelle eine/die radial innere Getriebeeingangs
welle (22) der radial geschachtelten Getriebeeingangswellen (22, 24)
ist und dass die Komponente eine dieser Getriebeeingangswelle
zugeordnete Koppelnabe (80) der Ausgangsseite der dieser Getrie
beeingangswelle zugeordneten Kupplungsanordnung (64) ist.
38. Kombination nach einem der Ansprüche 28 bis 35, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Drehwelle eine/die radial in den radial geschachtel
ten Getriebeeingangswellen (22, 24) verlaufende Ölpumpen-An
triebswelle (26) ist und dass die Komponente eine Eingangsnabe
oder Eingangswelle (34) der Kupplungseinrichtung (12) ist, die den
Eingangsseiten (62, 70) beider Kupplungsanordnungen (64, 72)
zugeordnet ist und zur direkten oder indirekten Ankoppelung, ggf.
über eine/die Torsionsschwingungsdämpferanordnung (220), der
Abtriebswelle (14) der Antriebseinheit dient:
39. Kombination nach einem der Ansprüche 33 bis 38, dadurch gekenn
zeichnet, dass eine Abdichtungs- oder Verschlussanordnung (180;
202'; 266; 278, 280; 266, 267) vorgesehen ist, die einen Ölfluss
weg zwischen der Ölpumpen-Antriebswelle und der Eingangsnabe
oder Eingangswelle (34) in Richtung zur Antriebseinheit abdichtet
oder verschließt.
40. Kombination nach 33 und 39, dadurch gekennzeichnet, dass die
Abdichtungs- oder Verschlussanordnung (180; 202'; 266; 278;
280; 266, 267) im Zuge der Montage der Abstützanordnung mon
tierbar ist oder/und zumindest teilweise von der Abstützanordnung
(202') gebildet ist.
41. Kombination nach einem der Ansprüche 26 bis 40, dadurch gekenn
zeichnet, dass eine/die Komponente (80) auf eine sich durch wenigstens
eine andere, als Hohlwelle ausgebildete Drehwelle (24) erk
streckende Drehwelle (22) aufschiebbar und an dieser Drehwelle
(22) in Richtung zum Getriebe abstützbar ist, und dass einem an
triebseinheitsseitige Ende der anderen Drehwelle (24) axiales Bewe
gungs- oder/und Längenausdehnungspiel in Richtung zur Antriebs
einheit verbleibt.
42. Kombination nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass ein
zwischen der Komponente (80) und der Drehwelle (22) wirksames
Vermittlungsglied (206) vorgesehen ist, das die Abstützung in Rich
tung zu dem Getriebe vermittelt.
43. Kombination nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass das
Vermittlungsglied (206) ein Ring- oder Bügelelement ist, das einer
seits in eine Nut der Drehwelle oder der Komponente eingreift oder
mit dieser in Eingriff bringbar ist und andererseits gegen eine An
schlag-Ringfläche der Komponente bzw. der Drehwelle anliegt oder
in Anlage bringbar ist oder das beidseitig an einer jeweiligen An
schlag-Ringfläche der Drehwelle (22) und der Komponente (80)
anliegt oder in Anlage bringbar ist.
44. Komponente nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass das
Ring- oder Bügelelement (206) axial auf die Drehwelle aufschiebbar
ist.
45. Komponente nach Anspruch 43 oder 44, dadurch gekennzeichnet,
dass das Ring- oder Bügelelement (206) aus Runddraht hergestellt
ist oder/und dass die Nut oder/und die Anschlag-Ringfläche bzw.
wenigstens eine der Anschlag-Ringflächen entsprechend einem
Querschnitt des Ring- oder Bügelelements abgerundet sind.
46. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 45, dadurch gekenn
zeichnet, dass eine zwischen einem Koppelende (16) einer Abtriebs
welle (14) der Antriebseinheit und einer Eingangsseite, ggf. Ein
gangsnabe oder Eingangswelle (34), der Kupplungseinrichtung (12)
wirksame, vorzugsweise elastische Axialabstützungsanordnung
(200; 202; 202') vorgesehen ist, die am Koppelende oder/und an
der Eingangsseite (34) radial gesichert oder sicherbar ist und wenigs
tens eine ballige oder kugelige Kontaktfläche aufweist, die an einer
zugeordneten Gegen-Kontaktfläche des Koppelendes (16) oder der
Eingangsseite anliegt oder in Anlage bringbar ist.
47. Kombination nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass die
Gegen-Kontaktfläche eine zentrale Axial-Ausnehmung des Koppel
endes (16) bzw. der Eingangsseite axial begrenzt.
48. Kombination nach Anspruch 46 oder 47, dadurch gekennzeichnet,
dass die Gegen-Kontaktfläche ballig oder kegelförmig ist.
49. Kombination nach einem der Ansprüche 46 bis 48, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Kontaktfläche und die Gegen-Kontaktfläche bezo
gen auf eine Rotationsachse (A) der Eingangsseite (34) bzw. der
Abtriebswelle (16) jeweils im Wesentlichen rotationssymmetrisch
sind.
50. Kombination nach einem der Ansprüche 46 bis 49, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Axialabstützungsanordnung ein zumindest be
reichsweise balliges oder kugeliges Abstützelement (202; 202')
sowie ggf. eine demgegenüber gesonderte Feder- oder Elastikan
ordnung (200), ggf. umfassend wenigstens eine Tellerfeder oder
wenigstens ein Tellerfederpaket (200), umfasst.
51. Kombination nach Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass das
Abstützelement (202') axial elastisch oder federnd ausgeführt ist.
52. Kombination nach Anspruch 50 oder 51, dadurch gekennzeichnet,
dass das Abstützelement (202') eine Abdichtfunktion in Bezug auf
eine Abdichtung eines Nassraums oder/und Ölkanals der Kupplungs
einrichtung (12) in Richtung zur Antriebseinheit erfüllt.
53. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 52, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Eingangseite, ggf. Eingangsnabe oder Eingangs
welle (34), der Kupplungseinrichtung vermittels einer Federanord
nung (214; 222) an einer Ausgangsseite (220) einer/der Torsions
schwingungsdämpferanordnung oder eines an einer/der Abtriebs
welle (14) der Antriebseinheit angekoppelten, Momentenübertra
gungsglieds (210) axial abgestützt oder abstützbar ist.
54. Kombination nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, dass die
Eingangsseite einerseits und die Ausgangsseite (220) bzw. das
Momentenübertragungsglied (210) andererseits vermittels ggf. eine
Steckverzahnung bildenden Mitnahmeformationen in gegenseitigem
Drehmitnahmeeingriff stehen oder bringbar sind.
55. Kraftfahrzeug-Antriebsstrang, aufgebaut aus einer Kombination nach
einem der vorhergehenden Ansprüche.
56. Mehrfach-Kupplungseinrichtung, ggf. Doppel-Kupplungseinrichtung
(12), für die Anordnung in einem Kraftfahrzeug-Antriebsstrang zwi
schen einer Antriebseinheit und einem Getriebe, wobei die Kupp
lungseinrichtung eine einer ersten Getriebeeingangswelle (22) des
Getriebes zugeordnete erste Kupplungsanordnung (64) und eine
einer zweiten Getriebeeingangswelle (24) des Getriebes zugeordnete
zweite Kupplungsanordnung (22) aufweist zur Momentenübertra
gung zwischen der Antriebseinheit und dem Getriebe,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kupplungseinrichtung (12) in Form einer vorgefertigten
Baueinheit vorliegt und als fertige Baueinheit (12) zwischen der
Antriebseinheit und dem Getriebe montierbar und durch axiale Ab
stützung axial positionierbar ist, ohne dass ein oder mehrere Teile
der Baueinheit im Zuge des Montagevorgangs demontiert werden
müssen, wobei wenigstens eine gegenüber der Baueinheit geson
derte Axial-Abstützungseinrichtung vorgesehen oder/und wenigstens
eine Komponente der Baueinheit mit einer Axial-Abstützungsein
richtung ausgeführt ist, die eine Axialabstützung für die Baueinheit in
Richtung zum Getriebe oder/und in Richtung zur Antriebseinheit
vermittelt, wobei die gesonderte Axial-Abstützungseinrichtung zu
mindest teilweise gegenüber der Baueinheit getriebeseitig oder/und
antriebseinheitsseitig vormontierbar oder/und ggf. zumindest teil
weise gegenüber der Baueinheit getriebeseitig oder/und antriebsein
heitsseitig nachmontierbar ist.
57. Kupplungseinrichtung nach Anspruch 56, gekennzeichnet durch sich
auf die Kupplungseinrichtung beziehende Merkmale wenigstens
eines der Ansprüche 1 bis 54.
58. Set aus einer Kupplungseinrichtung nach Anspruch 56 oder 57 und
wenigstens einer zugeordneten, gegenüber der Kupplungseinrichtung
ggf. gesonderten Axial-Abstützungseinrichtung zur Montage der
Doppelkupplung in einem Kraftfahrzeug-Antriebsstrang, wobei die
Axial-Abstützungseinrichtung dafür ausgelegt ist, die Kupplungsein
richtung entsprechend den diesbezüglichen Angaben wenigstens
eines der Ansprüche 1 bis 54 in Antriebsstrang axial abzustützen.
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