DE4002047A1 - Werkbank - Google Patents
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- B23D45/06—Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs with a circular saw blade arranged underneath a stationary work-table
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Description
Die Erfindung betrifft eine Werkbank mit einem Tisch und
einem den Tisch tragenden Gestell.
Es sind zwar Werkbänke mit einem Tisch und einem den Tisch
tragenden Gestell bekannt, keine der bekannten Werkbänke
ist jedoch bei ausreichender Stabilität transportabel.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
stabile transportable Werkbank zu schaffen.
Diese Aufgabe wird bei einer Werkbank der eingangs be
schriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Gestell ein in einer ersten Ebene liegendes hinteres Teil
und zwei an dem hinteren Teil gehaltenen Seitenteile auf
weist, daß die Seitenteile an jeweils einer von zwei zu
einander parallelen ersten Achsen von einer zu der ersten
Ebene parallelen, zusammengeklappten in eine zu der ersten
Ebene senkrechten, aufgeklappten Stellung verschwenkbar
sind, daß der Tisch an dem hinteren Teil um eine zu den
ersten Achsen senkrecht verlaufende zweite Achse von einer
zur ersten Ebene parallelen, zusammengeklappten in eine
zur ersten Ebene senkrechte, aufgeklappte Stellung
schwenkbar ist.
Durch diese erfindungsgemäße Konzeption wird erreicht, daß
die Werkbank einerseits sehr stabil ist und andererseits
zusammengeklappt werden kann und somit leicht transpor
tabel ist.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn in der aufge
klappten Stellung die Seitenteile am Tisch lösbar be
festigbar sind, so daß sich die Seitenteile in ihrer auf
geklappten Stellung relativ zu dem Tisch fixieren lassen
und somit eine insgesamt stabile und verwindungssteife
Einheit entsteht.
In Bezug auf die zusammengeklappte Stellung ist es vor
teilhaft, wenn in der zusammengeklappten Stellung die
Seitenteile nebeneinander liegen, um möglichst wenig Raum
zu beanspruchen.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn in der zusammengeklappten
Stellung der Tisch zwischen dem hinteren Teil und den
Seitenteilen liegt.
Eine weitere Verbesserung der Stabilität der erfindungs
gemäßen Werkbank ist dadurch erreichbar, daß an dem
hinteren Teil ein Zwischenboden um eine zur zweiten Achse
parallele Achse angelenkt ist und daß der Zwischenboden
von einer zur ersten Ebene parallelen, zusammengeklappten
Stellung in eine zur ersten Ebene senkrechte aufgeklappte
Stellung schwenkbar ist.
Um den Zwischenboden in seiner aufgeklappten Stellung zu
fixieren ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß der
Zwischenboden in der aufgeklappten Stellung an den
Seitenteilen fixierbar ist.
Diese Fixierung erfolgt insbesondere in konstruktiv ein
facher und von der Stabilität her vorteilhafterweise da
durch, daß an den Seitenteilen einklappbare Schwenkarme
zum Fixieren des Zwischenbodens in der aufgeklappten
Stellung gehalten sind.
Durch die einklappbaren Seitenarme besteht die Möglich
keit, die Seitenarme in der zusammengeklappten Stellung so
einzuklappen, daß sie das das Zusammenklappen der Seiten
teile in eine zum hinteren Teil parallele Ebene nicht be
hindern.
Darüberhinaus liegt der Erfindung ferner die Aufgabe zu
grunde, eine Werkbank zu schaffen, welche leicht transpor
tabel ist, und auf welcher in einfacher Weise Werkstücke
und Werkzeuge flexibel und auswechselbar fixiert werden
können.
Diese Aufgabe wird bei einer Werkbank mit einem Tisch und
einem den Tisch tragenden Gestell erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Werkbank zusammenklappbar ist, daß der
Tisch zwei parallele, zur Tischoberfläche hin offene
T-Nuten zur Aufnahme von Werkzeug- und/oder Werkstück
halteelementen aufweist, welche sich mindestens über eine
halbe Tischbreite erstrecken.
Ferner wird diese Aufgabe bei einer Werkbank mit einem
Tisch und einem den Tisch tragenden Gestell erfindungs
gemäß dadurch gelöst, daß der Tisch ein Modulfeld auf
weist, welches einen Teil der Tischfläche umfaßt und
welches eine Aufnahme für einen Werkzeugmodul aufweist.
Die erfindungsgemäße Lösung bietet den Vorteil, daß durch
die T-Nuten der Vorteil besteht, mit einer Vielzahl von
für T-Nuten bekannten Werkstückhaltemitteln das Werkstück
auf der Werkbank zumindest in einer Richtung zu fixieren
und andererseits durch die Aufnahme für den Werkzeugmodul
die Möglichkeit besteht, mit diesem fixierten Werkstück
und dem Werkzeugmodul im Modulfeld in einfacher Weise eine
Bearbeitung durchzuführen.
Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn in die Aufnahme
der Werkzeugmodul mit einer Basisplatte einsetzbar ist.
Dies schafft die Möglichkeit jedes Werkzeug mit einer
Basisplatte zu versehen und über diese Basisplatte das
Werkzeug stabil an der Werkbank zu befestigen.
Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn eine Oberseite der
Basisplatte überstandsfrei zu einer von einer Tischober
fläche gebildeten Ebene angeordnet ist. Dies schafft die
Möglichkeit, das Werkstück beispielsweise in Form einer
Platte in einfacher Weise auf dem Tisch der Werkbank hin-
und herzuschieben ohne daß die in die Aufnahme eingesetzte
Basisplatte stört.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Oberseite der
Basisplatte im wesentlichen in einer Ebene mit der Tisch
oberfläche angeordnet ist, so daß die Basisplatte ein
Element der Tischoberfläche darstellt.
Um das Werkzeug an der Basisplatte zu befestigen und ins
besondere um die Möglichkeit zu schaffen, ein Elektrowerk
zeug verwenden zu können, ist vorzugsweise vorgesehen, daß
die Basisplatte Standardhalterungen für ein Elektrowerk
zeug aufweist.
Insbesondere im letzten Fall sieht eine vorteilhafte
Lösung vor, daß über die Oberseite der Basisplatte ein
Arbeitswerkzeug des Elektrowerkzeugs übersteht, während
vorzugsweise ein Antrieb des Elektrowerkzeugs auf einer
der Oberseite gegenüberliegenden Seite der Basisplatte an
geordnet ist und somit auf dem Tisch beim Verschieben des
Werkstücks nicht stört.
Üblicherweise ist jedes Werkzeug so aufgebaut, daß es eine
Arbeitsrichtung aufweist, in welcher ausschließlich oder
zumindest vorteilhafterweise mit dem Werkzeug gearbeitet
wird.
Um die erfindungsgemäße Werkbank möglichst universell zu
gestalten ist daher vorgesehen, daß die Basisplatte in die
Aufnahme in mindestens zwei um 90° gegeneinander ver
drehten Stellungen einsetzbar ist.
Als besonders vorteilhaft hat sich auch eine Lösung er
wiesen, bei welcher zwei Modulfelder im Tisch vorgesehen
sind.
Die Kompatibilität und insbesondere die Vielseitigkeit
einer derartigen Werkbank läßt sich ferner noch dadurch
verbessern, daß die zwei Modulfelder eine identische Größe
aufweisen, so daß die Möglichkeit besteht, dieselben Werk
zeugmodule wahlweise in eines der beiden Modulfelder ein
zusetzen.
Um auch hier die Möglichkeit zu schaffen, in unterschied
liche, vorzugsweise um 90° gegeneinander verdreht ange
ordnete Arbeitsrichtungen arbeiten zu können, ist vorge
sehen, daß in die Modulfelder die Basisplatte um jeweils
90° verdreht einsetzbar ist.
Bei den bislang beschriebenen Ausführungsbeispielen wurde
nichts darüber ausgesagt, wie die Modulfelder relativ zu
den T-Nuten angeordnet sein sollen.
So ist vorzugsweise bei einem zweckmäßigen Ausführungs
beispiel vorgesehen, daß ein Modulfeld zwischen zwei
T-Nuten liegt.
Eine besonders hohe Arbeitsflexibilität läßt sich dann er
reichen, wenn das Modulfeld allseits von T-Nuten um
schlossen ist.
Ferner ist es zweckmäßig, wenn sich zwei parallele T-Nuten
über die gesamte Breite des Tisches erstrecken, um über
diese gesamte Breite vorzugsweise Anschlag- oder Spann
elemente für das Werkstück montieren zu können.
Eine besonders zweckmäßige Konfiguration sieht dabei vor,
daß der Tisch an seinen Außenkanten von T-Nuten um
schlossen ist, wobei all diese T-Nuten vorzugsweise zur
Tischoberfläche hin offen sind.
Darüberhinaus ist es aber auch vorteilhaft, wenn die
Außenkanten zusätzlich noch T-Nuten aufweisen, welche zu
einer Außenseite des Tisches, vorzugsweise zu senkrecht zu
der Tischoberfläche stehenden Ebenen hin offen sind.
Um einen universellen Einsatz der erfindungsgemäßen Werk
bank zu ermöglichen hat es sich zusätzlich noch als zweck
mäßig erwiesen, wenn die Seitenteile in ihrer aufge
klappten Stellung an ihrer Außenseite mit einer T-Nut ver
sehen sind.
Zusätzlich oder alternativ dazu ist es weiterhin noch
günstig, wenn die Seitenteile in ihrer aufgeklappten
Stellung an ihrer Außenseite mit einer senkrechten und/oder
waagerechten T-Nut versehen sind.
Derartige T-Nuten bieten den Vorteil, auch noch gegebenen
falls an den Seitenteilen Werkstücke oder Werkstückhalter
oder Anschläge für Werkstücke zu befestigen zu können und
somit zusätzliche Arbeitsvorgänge an der erfindungsgemäßen
Werkbank durchführen zu können.
Besonders zweckmäßig, insbesondere um eine stabile Be
festigung von Werkstücken zu erreichen, ist es noch, wenn
in einer der Richtungen oder in beiden Richtungen
parallele T-Nuten vorgesehen sind, da diese den Einsatz
mehrerer Werkstückbefestigungshalte- oder Anschlagmittel
erlauben.
Die erfindungsgemäße Werkbank kann hinsichtlich ihrer An
wendbarkeit noch weiter dadurch verbessert werden, daß die
Werkbank mit einem verschieblichen Modulfeld versehen ist.
Vorzugsweise ist dabei diese Lösung so gestaltet, daß das
verschiebliche Modulfeld an einer Verschiebeeinrichtungen
gehalten ist.
Vorzugsweise ist dabei die Verschiebeeinrichtung an einem
Seitenteil montierbar.
Hinsichtlich der Anordnung des verschieblichen Modulfeldes
sind die unterschiedlichsten Möglichkeiten denkbar. So
sieht eine bevorzugte Ausführungsform vor, daß das
verschiebliche Modulfeld eine zur Tischoberfläche
parallele Oberseite aufweist und vorzugsweise im wesent
lichen in der Ebene der Tischoberfläche angeordnet ist.
Das verschiebliche Modulfeld kann in integraler Bestand
teil der Werkbank sein. Um jedoch auch die Werkbank in
unterschiedlichsten Varianten aufbauen und für die unter
schiedlichsten Anwendungszwecke anpassen zu können, ist
vorzugsweise vorgesehen, daß das verschiebliche Modulfeld
an die Werkbank anbaubar und somit Teil einer selbstän
digen an die Werkbank anbaubaren Vorrichtung ist.
Die universelle Verwendung von Moduleinheiten soll jedoch
auch durch das verschiebliche Modulfeld nicht einge
schränkt, sondern im Gegenteil erweitert werden. Aus
diesem Grund ist es zweckmäßig, wenn das verschiebliche
Modulfeld eine mit einem von dem Tisch umfaßten Modulfeld
identische Größe aufweist.
Zusätzlich, um den Bedienungskomfort zu verbessern, ist
vorgesehen, daß die Verschiebeeinrichtung einen verfahr
baren, das Modulfeld aufweisenden Schlitten umfaßt. Dieser
Schlitten läßt sich beispielsweise zweckmäßig durch eine
Verstelleinrichtung verfahren.
Im Zusammenhang mit den vorstehend beschriebenen Aus
führungsbeispielen wurde mehrfach erörtert, daß sowohl der
Tisch als auch die Seitenteile in bevorzugten Gestaltungen
mit T-Nuten versehen sind. Es wurde jedoch nicht im
einzelnen spezifiziert, an welchen Teilen diese T-Nuten
vorgesehen sein sollen. Ein konstruktiv besonders bevor
zugtes Ausführungsbeispiel sieht daher vor, daß der Tisch
einen Rahmen aus die T-Nuten umfassenden C-Profilen auf
weist.
Darüberhinaus ist es ferner von Vorteil, wenn die Seiten
teile einen Rahmen aus die T-Nuten umfassenden C-Profilen
aufweisen.
Rein prinzipiell könnten die T-Nuten noch zusätzlich auf
den Profilen angeordnet sein. Die konstruktiv einfachste
Lösung sieht jedoch vor, daß die T-Nuten durch die
C-Profile gebildet sind und vorzugsweise sämtliche
C-Profile T-Nuten mit demselben Querschnitt aufweisen, so
daß jeweils dieselben Arten von Nutensteinen in die
T-Nuten einsetzbar sind.
Ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel sieht eine
in den T-Nuten fixierbare Spannvorrichtung vor, welche
einen Nutenstein, einen in den Nutenstein einschraubbaren
Haltebolzen mit einem eine zylindrische Umfangsfläche auf
weisenden Kopf und ein drehbar an der zylindrischen Um
fangsfläche gelagertes Exzenterelement umfaßt, mit welchem
ein Spannelement in einer Spannrichtung verstellbar ist.
Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn das Exzenter
element eine innere Zylinderfläche aufweist, welche dreh
bar auf der zylindrischen Umfangsfläche des Kopfes auf
liegt und eine äußere, zur inneren Zylinderfläche exzen
trische Zylinderfläche umfaßt, welche in einer zylin
drischen Öffnung des Spannelements liegt.
Darüberhinaus ist es zur Betätigung des Exzenterelements
günstig, wenn dieses einen Stellhebel aufweist.
Ferner ist bei einer bevorzugten Alternative vorgesehen,
daß der Kopf des Bolzens und der Nutenstein mittels einer
Schnellspannvorrichtung gegeneinander verspannbar und
somit in den T-Nuten festlegbar sind.
Eine zusätzliche vorteilhafte Ausführungsform der er
findungsgemäßen Lösung sieht vor, daß an einem der Seiten
teile der Werkbank ein Werkzeugbehälter angeordnet ist und
insbesondere an einem hinteren Fuß des Seitenteils so an
gelegt ist, daß er nach innen um 90° umklappbar ist.
Eine weitere verbesserte Ausführungsform sieht vor, daß an
einem Seitenteil der Werkbank eine Tischverlängerung ge
lenkig angeordnet und nach unten oder oben umklappbar ist
und daß diese Tischverlängerung an einer Unterseite am von
der Werkbank abgelegenen Ende eine ausklappbare Stütze
aufweist.
Ferner sieht ein weiteres verbessertes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Lösung vor, daß die an der Tischver
längerung angebrachte Stütze mittels einer herkömmlichen
Teleskopeinrichtung in ihrer Längsrichtung verlängerbar
oder verkürzbar und außerdem feststellbar ist, um einen
Neigungswinkel der Tischverlängerung variabel einstellbar
zu machen.
Erfindungsgemäß ist der Rahmen der Werkbank aus Metall
profilen aufgebaut, die neben ihrer tragenden Funktion vor
allem Führungsschienen für ein integriertes Spannvor
richtungssystem darstellen. Insbesondere durch die Ausge
staltung der Profile in Form von z.B. C-Profilen, deren
Nuten sowohl nach oben als auch zur Seite zeigen und auch
Bestandteile der Fußstützen der Werkbank sind, ist es mög
lich, mit Hilfe der in den Ansprüchen beschriebenen Spann
vorrichtungen Werkzeuge und Werkstücke beliebig anzu
bringen.
Die Stabilität der aufgeklappten Werkbank wird dadurch er
reicht, daß eine zweite Tischebene unterhalb der eigent
lichen Arbeitsplatte in Form einer darunterliegenden und
gleichfalls abklappbaren Platte angebracht wird, die im
ausgeklappten Zustand durch gelenkig angebrachte Schwenk
arme an den vorderen Fußstützen Halt findet, durch eine
z.B. halbhohe Rückwand, die fest mit dem rückwärtigen
Rahmenteil verbunden (z.B. verschweißt) ist und durch her
kömmliche Haltevorrichtungen zum Einhängen des abklapp
baren Arbeitstisches an den nach vorne geschwenkten Tisch
beinen.
Wahlweise kann alternativ oder kombiniert an den kurzen
Seiten der Werkbank ein Werkzeugbehälter mittels Gelenk
bolzen an dem hinteren Fuß der Werkbank und/oder eine
Tischverlängerung mittels Gelenkbolzen am Querprofil um
legbar angebracht werden, so daß die Werkbank nach wie vor
in gleicher Weise zusammengeklappt werden kann.
Die an der Tischverlängerung angebrachte Stütze kann zu
sätzlich mittels herkömmlicher Teleskopeinrichtungen ver
längerbar und verkürzbar sein, so daß mittels einer
üblichen Feststellvorrichtung der Neigungswinkel der
Tischverlängerung in verschiedenen Lagen arretierbar ist.
Die beschriebene Erfindung weist eine Vielzahl von Vor
teilen auf. Mit Hilfe beliebig vieler in den Rahmen
profilen verankerter Spannsysteme ist es möglich, alle
benötigten Werkzeuge und Werkstücke an annähernd jeder
beliebigen Stelle oberhalb oder seitlich der Werkbank
anzubringen. Wesentlich ist, daß dabei die Werkzeuge
selbst keine eigene Aufspannvorrichtung mehr haben müssen,
wie sie z.B. typisch sind für Schraubstöcke, die am
Kantenrand herkömmlicher Werkbänke angeordnet werden.
Sofern direkt auf der Arbeitsplatte Werkzeuge angebracht
werden, müssen sie nicht mehr wie bisher entweder direkt
mit der Oberfläche durch Verschraubung fest verbunden
werden oder aber durch Steckvorrichtungen und Konterung
unterhalb der Arbeitsfläche fest angeschraubt sein. Es
genügt, wenn die Werkzeuge eine einigermaßen ebene Boden
fläche haben. Sie können dann mit Hilfe von zwei Spann
systemen der beschriebenen Art jederzeit an beliebigem Ort
fest auf oder an der Werkbank angeordnet werden.
Durch die Möglichkeit der Anordnung ein und desselben
Werkzeugs oder Werkstücks, einmal auf der Werkbankober
fläche und einmal seitlich zur Werkbank, wird automatisch
ein Kippen um 90° erreicht, das es ermöglicht, je nach den
ergonomischen Arbeitserfordernissen, Werkstücke und/oder
Werkzeuge auch seitlich oder tieferliegend als die Werk
bankoberfläche zu befestigen und die Werkzeuge zu bear
beiten.
Ein sehr wesentlicher Vorteil ist auch, daß das Einspannen
der Werkzeuge und Werkstücke sehr schnell geht, ohne daß
man dazu zusätzliche Werkzeuge benötigt. Es wird deshalb
auch vermieden, daß durch Verlegen von Werkzeugen Arbeits
zeit verlorengeht und unnötiger Platz zur Aufbewahrung
benötigt wird.
Durch die zweite Ebene unterhalb der eigentlichen Arbeits
platte in Form einer darunterliegenden abklappbaren Platte
in Kombination mit einer (Teil-)Rückwand wird trotz der
zusammenklappbaren Ausführung der Werkbank im ausge
klappten Zustand in Verbindung mit den eingeschwenkten
Schwenkarmen an den vorderen Fußstützen eine Stabilität
erreicht, wie sie sonst nur bei festen, nicht klappbaren
Werkbänken erzielt wird. Außerdem kann diese Zusatzebene
als zusätzliche Ablagefläche für Werkzeuge und Bear
beitungsgüter dienen.
Ein weiterer Vorteil ist die besonders wirtschaftliche
Herstellung, weil die gesamte Werkbank trotz ihrer viel
fältigen Möglichkeiten nur aus wenigen grundlegenden Bau
elementen zusammengesetzt wird. Es kann damit einerseits
eine extrem standfeste und stabile, andererseits eine
wenig Raum beanspruchende und dennoch sehr preiswerte
Werkbank erstellt wird, die das Arbeiten für alle an
fallenden Werkzeuge und Werkstücke in ergonomisch opti
mierter Lage ermöglicht.
Durch die Variation der Anordnung der zusätzlichen Unter
teilungsprofile in der Tischoberfläche können ferner auch
am Markt erhältliche Einsätze mit maschinell angetriebenen
Werkzeugen, wie sie bisher nur für spezielle Werkbänke ge
eignet waren, auch bei dieser Ausführung jederzeit ver
wendet werden. Hinzu kommt, daß dadurch die Möglichkeiten,
Werkzeuge und Werkstücke ortsveränderlich auch innerhalb
der Oberfläche der Werkbank weitgehend frei anzuordnen,
noch zusätzlich erweitert wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung
sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung sowie der
zeichnerischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele;
in der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines
ersten Ausführungsbeispiels einer erfin
dungsgemäßen Werkbank im aufgeklappten Zu
stand;
Fig. 2 das erste Ausführungsbeispiel im zusammen
geklappten Zustand;
Fig. 3 eine Draufsicht in Richtung des Pfeils A in
Fig. 1;
Fig. 4 einen Längsschnitt längs Linie 4-4 in Fig. 1;
Fig. 5 eine perspektivische Seitenansicht einer
Erweiterung des ersten Ausführungsbeispiels;
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Spanneinrichtung;
Fig. 7 einen Schnitt längs Linie 7-7 in Fig. 6;
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung eines
zweiten Ausführungsbeispiels, und
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung eines
dritten Ausführungsbeispiels.
Ein erstes Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig. 1
einer erfindungsgemäßen Werkbank umfaßt einen als Ganzes
mit 10 bezeichneten Tisch, welcher von einem als Ganzes
mit 12 bezeichneten Gestell getragen ist. Dieses Gestell
umfaßt einen hinteren Teil 14, an welchem, wie in Fig. 2
dargestellt, Seitenteile 16 um eine erste Achse 18 drehbar
gelagert sind, wobei die Seitenteile 16 von einer zu
sammengeklappten Stellung, in welcher sie sich in einer
Ebene parallel zu einer ersten Ebene 20 erstrecken, in
eine aufgeklappte Stellung verschwenkbar sind, in welcher
sie sich senkrecht zu der ersten Ebene 20 erstrecken, wie
dies in Fig. 1 dargestellt ist.
Ferner ist an dem hinteren Teil 14 der Tisch 10 um eine
zweite Achse 22 drehbar angelenkt, wobei auch der Tisch 10
von einer zusammengeklappten Stellung, in welcher er sich
parallel zu der ersten Ebene 20 erstreckt in eine aufge
kippte Stellung und die zweite Achse 22 schwenkbar ist, in
welcher er sich senkrecht zur ersten Ebene 20 erstreckt.
Sowohl die erste Achse 18 als auch die zweite Achse 22
werden durch Scharniere 24 bzw. 26 gebildet.
Ferner ist an dem hinteren Teil 14 noch ein Zwischenboden
28 um eine dritte Achse 30 schwenkbar gelagert, so daß der
Zwischenboden 28 von einer zusammengeklappten, zur ersten
Ebene 20 parallelen Stellung in eine aufgeklappte, senk
recht zur ersten Ebene 20 und parallel zum Tisch 10
stehenden Stellung verschwenkbar ist.
Die ersten Achsen 18 und die zweite Achse 22 sowie die
dritte Achse 30 sind dabei so angeordnet, daß in der zu
sammengeklappten Stellung der Tisch 10 unmittelbar vor dem
hinteren Teil 14 und dem Zwischenboden 18 zu liegen kommt
und die Seitenteile 16 ihrerseits vor dem Tisch 10 klapp
bar sind und somit vor diesem zu liegen kommen.
Der Tisch 10 ist seinerseits aus einem Metallrahmen 32 ge
bildet, welcher zwei parallel zueinander verlaufende
Seitenschenkel 34 und 36 sowie zwei parallel zueinander
verlaufende Querschenkel 38 und 40 umfaßt, die ihrerseits
eine rechteckige Außenkontur des Rahmens 32 bilden.
Darüberhinaus erstreckt sich zwischen den beiden Seiten
schenkeln 34 und 36 ein Mittelschenkel 42, welcher eben
falls die beiden Querschenkel 38 und 40 miteinander ver
bindet. Der Mittelschenkel 42 ist mit dem Seitenschenkel
34 durch einen mittleren Querschenkel 44 verbunden,
welcher sich parallel zu den Schenkeln 38 und 40 erstreckt
und zwischen diesen liegt.
Alle diese Schenkel sind aus einem im wesentlichen
C-förmigen Profilmaterial und weisen nach oben, zu einer
Tischoberfläche offene umgekehrt angeordnete T-Nuten 48
auf, in welchen beispielsweise eine zusätzliche Spannein
richtung 50 mittels Nutensteinen und für T-Nuten 48 ge
eigneten Spannelementen befestigbar ist.
Ferner sind alle Schenkel dieses Rahmens so angeordnet,
daß sie gemeinsam die Tischoberfläche 46 bilden.
Die Schenkel des Rahmens 32 teilen dabei den Tisch in ins
gesamt drei Felder auf, wobei ein erstes Feld 52 zwischen
dem Seitenschenkel 34, dem Mittelschenkel 42, dem Quer
schenkel 38 und dem mittleren Querschenkel 44 einge
schlossen ist und ein zweites Feld 54 zwischen dem Mittel
schenkel 42, dem Seitenschenkel 36, dem Querschenkel 38
und dem Querschenkel 40 und ein drittes Feld 56 zwischen
dem Seitenschenkel 34, dem Mittelschenkel 42, dem
mittleren Querschenkel 44 und dem Querschenkel 40 einge
schlossen ist.
Erfindungsgemäß sind das erste Feld 52 und das zweite Feld
54 rechteckige Felder und dabei so dimensioniert, daß sie
identische Außenabmessungen haben und relativ zueinander
um 90° verdreht in der Tischoberfläche 46 liegen.
In gleicher Weise wie der Rahmen 32 aus C-Profilen mit
Nuten 48 ausgebildet ist, werden auch die Seitenteile 16
durch einen Seitenrahmen 58 gebildet, welcher im aufge
stellten Zustand der Werkbank senkrecht und parallel zu
einander verlaufende Fußstützen 60 aufweist, die durch
beispielsweise drei Verbindungsstreben 62 miteinander ver
bunden sind, wobei die Verbindungsstreben 62 vorzugsweise
senkrecht zu den Fußstützen 60 verlaufen. Sowohl die Fuß
stützen 60 als auch die Verbindungsstreben 62 sind aus
C-förmigen Profilen hergestellt, die ebenfalls umgekehrte
T-Nuten 64 bilden, wobei diese T-Nuten 64 zu einer Außen
seite 66 der Werkbank hin offen sind.
Auch in diese Nuten 64 sind alle für T-Nuten geeignete Be
festigungselemente einsetzbar und mit Nutensteinen be
festigbar.
Zur Fixierung der Seitenteile 16 relativ zum Tisch 10 sind
die Seitenteile 16 - wie in Fig. 3 dargestellt - mit
Haltewinkeln versehen, die eine Auflage für die Seiten
schenkel 34 und 36 bilden und diese auf ihrer den Seiten
teilen 16 abgewandten Seite hintergreifen.
Ferner sind an den Seitenteilen, insbesondere an den dem
hinteren Teil 14 abgewandten Fußstützen 60, Schwenkarme 70
gehalten, welche eine Auflage für den Zwischenboden 28 in
seiner aufgeklappten und zum Tisch 10 parallelen Stellung
bilden. Vorzugsweise sind dabei die Schwenkarme 70 um
Scharniere 72 drehbar, welche eine zu der ersten Achse 18
parallele Drehachse 74 definieren.
Erfindungsgemäß sind zumindest das erste Feld 52 und das
zweite Feld 54 als Modulfelder ausgestaltet. D.h., daß in
diese Felder ein als Ganzes mit 80 bezeichneter Werkzeug
modul einsetzbar ist, welcher eine Basisplatte 82 auf
weist, welche mit ihrer Oberseite 84 mit der Tischober
fläche 46 bündig zwischen die jeweiligen Schenkel, in
Fig. 4 den Querschenkel 38 und den mittleren Querschenkel
44 einsetzbar ist. Hierzu sind die Querschenkel 38 und 44
auf ihren einander zugewandten Seiten 86 und 88 mit auf
einander zugewandten Seiten offenen U-Profilen 90 und 92
versehen, wobei jeweils ein oberer U-Steg 94 und 96 als
Auflage für die Basisplatte 82 dient und so angeordnet
ist, daß deren Oberfläche 84 mit der Tischoberfläche 46
bündig abschließt. Zur Fixierung der Basisplatte 82 ist
einerseits ein mit der Basisplatte 82 fest verbundener
Winkel 98 vorgesehen, welcher mit seinem vorderen Ende in
das U-Profil 92 eingreift und andererseits eine Eingriffs
lasche 100, welche drehbar um eine Achse 102 an der Basis
platte 82 gelagert ist und zum Eingriff in das U-Profil 90
verschwenkbar ist.
An einer Unterseite 103 der Basisplatte ist ein Antrieb
104 eines als Ganzes mit 106 bezeichneten Elektrowerkzeugs
durch Standardhalterungen 105 gehalten, dessen Arbeits
werkzeug 108, beispielsweise in Form eine Sägeblattes
durch eine Öffnung 110 der Basisplatte 82 hindurchgreift
und über diese Basisplatte 82 übersteht. Damit ist, wie in
Fig. 1 zu sehen, für eine an dieser Werkbank arbeitende
Person lediglich das über die Basisplatte 82 überstehende
Arbeitswerkzeug 108 sichtbar, so daß die an dieser Werk
bank arbeitende Person ein auf der Tischoberfläche 46 des
Tischs 10 aufliegendes Werkstück durch Hin- und Her
schieben auf demselben, beispielsweise bei einem Sägeblatt
108, durchsägen kann und somit stets eine Auflage für das
Werkstück, beispielsweise eine Holzplatte oder ähnliches,
durch die Tischoberfläche 46 zur Verfügung hat.
Wie in Fig. 1 und 4 zu erkennen, hat das Arbeitswerkzeug
108 eine Arbeitsrichtung 112, beispielsweise ein Sägeblatt
108 eine Sägerichtung 112, so daß lediglich in dieser
Arbeitsrichtung gearbeitet werden kann.
Da erfindungsgemäß das erste Feld 52 und das zweite Feld
54 identisch und beide als Modulfelder ausgebildet sind,
kann nun durch Umsetzen der Basisplatte 82 in das zweite
Feld 54 die Arbeitsrichtung 112 um 90° gedreht werden, da
auch die beiden Felder 52 und 54 lediglich um 90° zu
einander gedreht angeordnet sind. Dies schafft die Mög
lichkeit, wie in Fig. 1 gestrichelt angedeutet, durch Um
setzen des gesamten Werkzeugmoduls 80 die Arbeitsrichtung
des Arbeitswerkzeugs 108 um 90° zu drehen und somit eben
falls unter Zuhilfenahme der Tischoberfläche 46 als Auf
lagefläche für ein zu bearbeitendes Werkstück in dieser
Arbeitsrichtung 112 zu arbeiten.
An eines der Seitenteile 16 ist vorzugsweise unter Zu
hilfenahme der Nuten 64 eine als Ganzes mit 120 bezeich
nete Verschiebeeinrichtung anbaubar, welche zwei parallel
zueinander verlaufende Führungsschienen 122 und 124 auf
weist, die einerseits mittels eines gemeinsamen Trägers
126 an dem Seitenteil 16, beispielsweise an dessen
vorderer Fußstütze 60 durch in die Nuten 64 eingreifende
Spannelemente 128 befestigbar sind und andererseits von
einem sich auf einer Bodenfläche abstützenden Fuß 130 ge
halten sind.
An den beiden Führungsschienen 122 und 124 ist mittels an
diese teilweise umgreifender Führungsbüchsen 132 und 134
ein Schlitten 136 gehalten, welcher durch diese Führungs
büchsen 132 und 134 längs der Führungsschienen 122 und 124
verfahrbar ist.
Der als Ganzes mit 136 bezeichnete Schlitten weist vor
zugsweise ebenfalls einen Rahmen 138 auf, in welchem ein
Modulfeld 140 angeordnet ist, welches vorzugsweise die
identische Größe wie das erste Feld 52 und das zweite Feld
54 aufweist, so daß der Werkzeugmodul 80 auch in das
Modulfeld 140 einsetzbar ist.
Vorzugsweise ist auch der Rahmen 138 aus selben C-Profilen
wie der Tisch 10 aufgebaut, so daß auch dieser nach oben,
zu der Tischoberfläche 46 hin offene Nuten 142 aufweist.
Eine Oberfläche 144 des Modulfeldes 140 liegt dabei
vorzugsweise ebenfalls bündig mit der Tischoberfläche 46,
so daß auch das Modulfeld 140 in derselben Ebene wie die
anderen Felder 52 und 54 liegt.
In dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist in
das Modulfeld 140 der Werkzeugmodul 80 eingesetzt, wobei
vorzugsweise die Arbeitsrichtung 112 parallel zu einer
Verschieberichtung 146 verläuft.
Zur Verschiebung des Schlittens 136 in der Verschiebe
richtung 146 ist vorzugsweise ein Kurbelantrieb 148 vor
gesehen, welcher an einer Lagerplatte 150 gehalten ist und
über eine Antriebsrolle 152 ein Zugseil 154 antreibt,
welches im Bereich des Fußes 130 über eine Umlenkrolle 156
läuft. Ein Trum dieses Zugseils 154 ist starr mit dem
Schlitten 136 verbunden, so daß durch Drehen des Kurbel
antriebs 148 das Zugseil 154 hin- und herbewegbar und
somit auch der Schlitten 136 verfahrbar ist.
Eine zusätzliche Versteifung der Verschiebeeinrichtung 120
ist noch durch zwei Streben 160 und 162 möglich, welche
jeweils an den Seitenschenkeln 34 und 36 des Rahmens 32
des Tisches 10 gehalten sind und sich zu dem Fuß 130 hin
erstrecken und mit diesem über einen Versteifungsbügel 164
verbunden sind.
Vorzugsweise sind auch die Streben 160 und 162 aus den
C-Profilen des Rahmens 32 hergestellt und weisen daher
nach oben, zur Tischoberfläche 46 offene Nuten 166 auf,
wobei vorzugsweise eine Oberkante 168 dieser Streben 160
und 162 in derselben Ebene wie die Tischoberfläche 46
liegt.
Somit besteht bei der an die Werkbank angebauter Ver
schiebeeinrichtung 120 die Möglichkeit, beispielsweise
eine große Platte zu sägen, die einerseits auf dem Tisch
10 und andererseits auf den Streben 160 und 162 aufliegt
sowie zusätzlich noch durch den Rahmen 138 abgestützt ist
und die dadurch beispielsweise durchgesägt werden kann,
daß mittels des Kurbelantriebs 148 der Schlitten 136 und
somit das Arbeitswerkzeug 108 in der Verschiebeeinrichtung
146 hin- und herbewegbar ist.
Vorzugsweise weisen alle C-Profile denselben Querschnitt
auf, so daß in die jeweiligen T-Nuten jeweils die gleichen
Befestigungseinrichtungen einsetzbar sind.
Vorzugsweise kommen bei der erfindungsgemäßen Werkbank
eines oder mehrere Spannsysteme zum Einsatz, wie sie bei
spielsweise in Fig. 6 und 7 dargestellt sind. Ein der
artiges, als Ganzes mit 200 bezeichnetes Spannsystem um
faßt einen Nutenstein 202, welcher in eine der T-Nuten,
beispielsweise in die T-Nut 48, einsetzbar und in dieser
in Längsrichtung verschiebbar ist. Dieser Nutenstein 202
ist mit einem Innengewinde 204 versehen, in welches ein
Gewindebolzen 206 eingreift, dessen Kopf 208 einen zu
einer Achse 210 des Gewindebolzens eine zylindrische
Außenumfangsfläche 212 aufweist.
Diese Außenumfangsfläche 212 wird umfaßt von einem Kreis
ring 214, welcher mit einer Innenumfangsfläche 216 an der
Außenumfangsfläche 212 anliegt und von welchem ein Hebel
218 absteht, durch welchen der Kreisring 214 um die Achse
210 drehbar ist. Dieser Kreisring 214 weist ferner eine
äußere Zylinderfläche 220 auf, welche exzentrisch zur
Achse 210 und konzentrisch zu einer Achse 222 angeordnet
ist. Diese äußere Zylinderfläche 220 liegt ihrerseits
innerhalb einer zylindrischen Öffnung 224 eines Spann
elements 226, welches beispielsweise als Winkeleisen aus
gebildet ist.
Eine Spannfläche 228 ist aufgrund der exzentrischen
äußeren Zylinderfläche 220 somit quer zur Achse 210 durch
Drehen des Hebels 218 verschiebbar, so daß hierdurch ein
als Ganzes mit 230 bezeichnetes Werkstück in einer Spann
richtung 232 parallel zur Tischoberfläche 46 gegen ein
Widerlager einspannbar ist.
Hierzu wird zunächst durch Drehen des Kopfes 208 des
Bolzens 206 der Kopf 208 durch Festlegen des Nutensteins
202 und des Kopfes 208 in der T-Nut 48 der Kopf 208
fixiert. Daraufhin kann durch Drehen des Hebels 218 das
Winkeleisen 226 in der Spannrichtung 232 verschoben werden.
Alternativ dazu ist es denkbar, den Kopf 208 und den
Nutenstein 202 mittels einer Schnellspanneinrichtung in
den T-Nuten zu verspannen.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel, dargestellt in
Fig. 8 sind, insoweit als dieselben Teile wie beim ersten
Ausführungsbeispiel Verwendung finden, diese mit denselben
Bezugszeichen versehen, so daß auf die Beschreibung im
Zusammenhang mit diesen Teilen verwiesen werden kann.
Ergänzend zum ersten Ausführungsbeispiel ist beim zweiten
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 das rechte Seitenteil 16
als Träger für einen Werkzeugbehälter 180 vorgesehen,
welcher vorzugsweise mitsamt dem Seitenteil 16 an dem
hinteren Teil 14 verschwenkbar gehalten ist.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel, dargestellt in
Fig. 9, ist an dem rechten Seitenteil 16 eine Tischver
längerung 182 angelenkt, welche um eine zu dem Seiten
schenkel 36 parallele Achse 184 an der obersten Ver
bindungsstrebe 62 des Seitenteils 16 drehbar angelenkt und
somit nach unten in dieselbe Ebene wie das Seitenteil 16
klappbar ist. Ferner ist die Tischverlängerung 182 noch
auf ihrer dem Seitenteil 16 abgewandten Seite mit einer
Fußstütze 186 versehen, welche vorzugsweise als Teleskop
stütze ausgebildet ist, um einen Neigungswinkel der Tisch
verlängerung 182 gegenüber der Tischoberfläche 46 zwischen
0 und 90°, d.h. in eine Lage parallel zur Tischoberfläche
46 und eine Lage senkrecht zur Tischoberfläche 46, ver
stellbar ist.
Vorzugsweise ist die Tischverlängerung 182 so angeordnet,
daß eine Oberseite 188 derselben in der Ebene der Tisch
oberfläche 46 liegt.
Claims (38)
1. Werkbank mit einem Tisch und einem den Tisch tragenden
Gestell,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gestell (12) ein in einer ersten Ebene (20)
liegendes hinteres Teil (14) und zwei an dem hinteren
Teil (14) gehaltene Seitenteile (16) aufweist, daß die
Seitenteile (16) an jeweils einer von zwei zueinander
parallelen ersten Achsen (18) von einer zu der ersten
Ebene (20) parallelen, zusammengeklappten in eine zu
der ersten Ebene (20) senkrechten, aufgeklappten
Stellung verschwenkbar sind, daß der Tisch (10) an dem
hinteren Teil (14) um eine zu den ersten Achsen (18)
senkrecht verlaufende zweite Achse (22) von einer zur
ersten Ebene (20) parallelen, zusammengeklappten
Stellung in eine zur ersten Ebene senkrechte aufge
klappte Stellung schwenkbar ist.
2. Werkbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in der aufgeklappten Stellung die Seitenteile (16) am
Tisch (10) lösbar befestigbar sind.
3. Werkbank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß in der zusammengeklappten Stellung die
Seitenteile (16) nebeneinander liegen.
4. Werkbank nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in der zusammengeklappten
Stellung der Tisch (10) zwischen dem hinteren Teil
(14) und den Seitenteilen (16) liegt.
5. Werkbank nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Teil (14) ein
Zwischenboden (28) um eine zur zweiten Achse (22)
parallele Achse angelenkt ist und daß der Zwischen
boden (28) von einer zur ersten Ebene (20) parallelen
zusammengeklappten Stellung in eine zur ersten Ebene
(20) senkrechte aufgeklappte Stellung schwenkbar ist.
6. Werkbank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zwischenboden (28) in seiner aufgeklappten
Stellung an den Seitenteilen (16) fixierbar ist.
7. Werkbank nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
an den Seitenteilen (16) einklappbare Schwenkarme (70)
zum Fixieren des Zwischenbodens (28) in der aufge
klappten Stellung gehalten sind.
8. Werkbank nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder
nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Werkbank zusammenklappbar ist, daß
der Tisch (10) zwei parallele, zur Tischoberfläche hin
offenen T-Nuten (48) zur Aufnahme von Werkzeug- und/oder
Werkstückhalteelementen (200) aufweist, welche
sich mindestens über eine halbe Tischbreite erstrecken.
9. Werkbank nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder
nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Tisch (10) ein Modulfeld (52, 54)
aufweist, welches ein Teil der Tischfläche umfaßt und
welches eine Aufnahme (90, 92) für einen Werkzeugmodul
(80) aufweist.
10. Werkbank nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
in die Aufnahme (90, 92) der Werkzeugmodul (80) mit
einer Basisplatte (82) einsetzbar ist.
11. Werkbank nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Oberseite (84) der Basisplatte (82) überstands
frei zu einer von einer Tischoberfläche (46) ge
bildeten Ebene angeordnet ist.
12. Werkbank nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Oberseite (84) der Basisplatte (82) im wesent
lichen in einer Ebene mit der Tischoberfläche (46) an
geordnet ist.
13. Werkbank nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Basisplatte (82) Standard
halterungen (105) für ein Elektrowerkzeug (106) auf
weist.
14. Werkbank nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
über die Oberseite (84) der Basisplatte (82) ein
Arbeitswerkzeug (108) des Elektrowerkzeugs (106) über
steht.
15. Werkbank nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Basisplatte (82) in die Auf
nahmen (90, 92) in mindestens zwei um 90° gegen
einander verdrehte Stellungen einsetzbar ist.
16. Werkbank nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Modulfelder (52, 54) im Tisch
(10) vorgesehen sind.
17. Werkbank nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Modulfelder (52, 54) eine identische Größe
aufweisen.
18. Werkbank nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
in die Modulfelder (52, 54) die Basisplatte (82) um
jeweils 90° verdreht einsetzbar ist.
19. Werkbank nach einem der Ansprüche 8 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Modulfeld (52, 54) zwischen
zwei T-Nuten (48) liegt.
20. Werkbank nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
das Modulfeld (52, 54) allseits von T-Nuten (48) um
schlossen ist.
21. Werkbank nach einem der Ansprüche 8 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß sich zwei parallele T-Nuten (48)
über die gesamte Breite des Tisches (10) erstrecken.
22. Werkbank nach einem der Ansprüche 8 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tisch (10) an seinen Außen
kanten von T-Nuten (48) umschlossen ist.
23. Werkbank nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seitenteile (16) in ihrer auf
geklappten Stellung an ihrer Außenseite (66) mit einer
T-Nut (64) versehen sind.
24. Werkbank nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenteile (16) an ihrer Außenseite (66) mit
einer senkrechten und/oder waagrechten T-Nut (64) ver
sehen sind.
25. Werkbank nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß die Werkbank mit einem verschieb
lichen Modulfeld (140) versehen ist.
26. Werkbank nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß
das verschiebliche Modulfeld (140) an einer Ver
schiebeeinrichtung (120) gehalten ist.
27. Werkbank nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschiebeeinrichtung (120) an einem Seitenteil
(16) montierbar ist.
28. Werkbank nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch
gekennzeichnet, daß das verschiebliche Modulfeld (140)
eine zur Tischoberfläche (46) parallele Oberfläche
aufweist.
29. Werkbank nach einem der Ansprüche 25 bis 28, dadurch
gekennzeichnet, daß das verschiebliche Modulfeld (140)
eine mit einem von dem Tisch umfaßten Modulfeld (52,
54) identische Größe aufweist.
30. Werkbank nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschiebeeinrichtung (120)
einen verfahrbaren, das Modulfeld (140) aufweisenden
Schlitten (136) umfaßt.
31. Werkbank nach einem der Ansprüche 8 bis 30, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tisch (10) einen Rahmen (22)
aus die T-Nuten (48) umfassenden C-Profilen aufweist.
32. Werkbank nach einem der Ansprüche 23 bis 31, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seitenteile (16) einen Rahmen
aus die T-Nuten (64) umfassenden C-Profilen aufweisen.
33. Werkbank nach einem der Ansprüche 8 bis 32, dadurch
gekennzeichnet, daß sämtliche T-Nuten denselben Quer
schnitt aufweisen.
34. Werkbank nach einem der Ansprüche 8 bis 33, dadurch
gekennzeichnet, daß eine in den T-Nuten (48, 64)
fixierbare Spannvorrichtung vorgesehen ist, welche
einen Nutenstein (202) einen in den Nutenstein (202)
einschraubbaren Haltebolzen (206) mit einem eine
zylindrische Umfangsfläche (212) aufweisenden Kopf
(208) und ein drehbar an der zylindrischen Umfangs
fläche (212) gelagertes Exzenterelement (214) umfaßt,
mit welchem ein Spannelement (226) in einer Spann
richtung (232) verstellbar ist.
35. Werkbank nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß
das Exzenterelement (214) eine innere Zylinderfläche
(216) aufweist, welche drehbar auf der zylindrischen
Umfangsfläche (212) des Kopfes (208) aufliegt und eine
äußere zur inneren Zylinderfläche (216) exzentrische
Zylinderfläche (220) umfaßt, welche in einer zylin
drischen Öffnung (224) des Spannelements (226) liegt.
36. Werkbank nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kopf (208) des Bolzens (206) und der
Nutenstein (202) mittels einer Schnellspannrichtung
gegeneinander verspannbar und somit in die T-Nuten
festlegbar sind.
37. Werkbank nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an einem der Seitenteile
(16) der Werkbank ein Werkzeugbehälter (180) ange
ordnet ist.
38. Werkbank nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an einem Seitenteil (16)
der Werkbank eine Tischverlängerung (182) gelenkig an
geordnet und nach unten oder oben umklappbar ist und
daß diese Tischverlängerung (182) an einer Unterseite
am von der Werkbank abgewandten Ende eine ausklappbare
Stütze (186) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904002047 DE4002047A1 (de) | 1989-01-24 | 1990-01-24 | Werkbank |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8900739U DE8900739U1 (de) | 1989-01-24 | 1989-01-24 | Werkbank mit integriertem Spannvorrichtungssystem |
| DE19904002047 DE4002047A1 (de) | 1989-01-24 | 1990-01-24 | Werkbank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4002047A1 true DE4002047A1 (de) | 1990-07-26 |
Family
ID=25889370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904002047 Ceased DE4002047A1 (de) | 1989-01-24 | 1990-01-24 | Werkbank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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