DE3927539A1 - Selektives schalten mit impulsen unterschiedlicher breite - Google Patents
Selektives schalten mit impulsen unterschiedlicher breiteInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/28—Modifications for introducing a time delay before switching
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/16—Modifications for eliminating interference voltages or currents
Landscapes
- Electronic Switches (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf das selektive Schalten
mit Impulsen unterschiedlicher Breite, wobei vorzugsweise
die breiteren Impulse aktiv sind.
Durch selektives Schalten lassen sich mehrere Schal
ter und/oder elektromagnetische Geräte über ein und die
selben Steuerleitungen fernbedienen. Dadurch können Lei
tungen, trennbare Leitungsverbindungen und Bedienschalter
eingespart werden. Es wird ein übersichtliches Bedien
pult ermöglicht.
In der Patentanmeldung, Aktenzeichen P 39 20 948.2
ist ein Elektronischer Impulsgruppen-Generator angegeben
worden, der u. a. auch für die Mehrfachausnutzung von Lei
tungen zum Ansteuern von Schaltern und/oder elektromag
netischen Geräten eingesetzt werden kann.
Es sind zwei Faktoren, welche diesen Impulsgruppen-
Generator dazu geeignet machen:
Erstens:
Die Dauer des letzten Impulses einer Gruppe von Im pulsen ist unabhängig von dem Ablauf der übrigen Einrich tungen wählbar, und steht am Ausgang des Generators so lange an, bis die Einrichtung erneut gestartet wird (Literaturstelle: Seite 3 Zeile 4-7 aus P 39 20 948.2).
Erstens:
Die Dauer des letzten Impulses einer Gruppe von Im pulsen ist unabhängig von dem Ablauf der übrigen Einrich tungen wählbar, und steht am Ausgang des Generators so lange an, bis die Einrichtung erneut gestartet wird (Literaturstelle: Seite 3 Zeile 4-7 aus P 39 20 948.2).
Schaltungstechnisch beruht dieses Anstehen des letz
ten Impulses darauf, daß die Zähler erst bei erneutem
Start der Einrichtung zurückgestellt werden.
Zweitens:
Falls die von einem Impulsgruppen-Generator anlangenden Impulse eine Zähldekade bis zu deren Vorwahl stellen, so ist für ein UND-Gatter, das an dem Vorwahlausgang des Dekoders der Zähldekade angeschlossen ist, die UND- Bedingung erfüllt, und die von einem zweiten Impulsgrup pen-Generator, der vom letzten Impuls der Impulsgruppe gestartet wird, anlangenden Impulse durchlaufen das Gat ter (Literaturstelle: Seite 3, Zeile 18-22 aus P 39 20 948.2).
Zweitens:
Falls die von einem Impulsgruppen-Generator anlangenden Impulse eine Zähldekade bis zu deren Vorwahl stellen, so ist für ein UND-Gatter, das an dem Vorwahlausgang des Dekoders der Zähldekade angeschlossen ist, die UND- Bedingung erfüllt, und die von einem zweiten Impulsgrup pen-Generator, der vom letzten Impuls der Impulsgruppe gestartet wird, anlangenden Impulse durchlaufen das Gat ter (Literaturstelle: Seite 3, Zeile 18-22 aus P 39 20 948.2).
Die praktische Realisierung erfolgt entsprechend
dem Stande der Technik mit bistabilen Relais, die auf
die kurzen Zählimpulse nicht ansprechen, jedoch mit dem
langen Endimpuls einer Impulsgruppe sicher gekippt werden.
Die Selektivität der Schaltung des Impulsgruppen-
Generators setzt demnach voraus, daß die angesteuerten
Schaltelemente Trägheit aufweisen.
Diese Voraussetzung trifft bei der Verwendung von
schnellen elektronischen Schaltelementen, wie monostabi
le Kippstufen oder Transmissions-Gatter, nicht zu.
Gegenstand der Erfindung ist es, solche schnellen
Schaltelemente mit dem Elektronischen Impulsgruppen-
Generator betreiben zu können.
Das wird dadurch erreicht, daß zwischen die vorge
wählten Ausgänge der Dekoder und die anzuschließenden
schnellen Schaltelemente eine monostabile Kippstufe ge
schaltet wird.
Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung wird
in Fig. 1 angegeben.
Der von einem vorgewählten Ausgang (2) des Dekoders
(1) beim Erreichen der Vorwahl ausgegebene Impuls kann,
wenn er ausreichend breit ist, über die Diode (3) den
Kondensator (4) bis auf den Spannungswert der Amplitude
des Impulses (2) aufladen, so daß beim Abklingen des Im
pulses die Entladung des Kondensators (4) nur über den
Widerstand (5) erfolgen kann. Der Schwellwertschalter (6)
erhält an seinem Eingang zunächst den Spannungswert der
Amplitude des Impulses. Im Verlauf des Entladens wird der
Schwellwert unterschritten. Ein Impuls wird an das Schalt
element (7) ausgegeben.
Bei ausreichend schmalen Impulsen, die vom Dekoder (1)
ausgegeben werden, erfolgt keine vollständige Aufladung
des Kondensators (4) von entsprechend großer Kapazität.
Der Schwellwert des Schwellwertschalters (6) wird nicht
erreicht; der Schwellwertschalter (6) spricht nicht an.
Die Teilaufladung des Kondensators (4) verschwindet nach
dem Abbruch des Impulses über den Widerstand (5).
Ein kurzer Impuls (2) vom Dekoder (1) wirkt sich
überhaupt nicht auf das schnelle Schaltelement (7) aus.
Es hat sich gezeigt, daß ein Verhältnis der Breite
eines kurzen Impulses zur Breite eines langen Impulses
von 1:1000 bereits für eine sichere Selektivität aus
reicht. Das bedeutet, daß Steuerimpulse an Wirkstellen
der industriellen Elektronik im Milli-Sekunden-Bereich
mit Impulsen in der elektronischen Logik im Nano-Sekunden-
Bereich auf der sicheren Seite, nämlich um den Faktor
1000, angesteuert werden können.
Dafür genügt ein Transistor (8) mit Widerstand (9)
als Schellwertschalter, gemäß Fig. 2.
In Fig. 3 ist die selektive Wirkungsweise noch ein
mal als Zeitdiagramm dargestellt. Die Impulsbezeichnungen
entsprechen der Numerierung in Fig. 1. Es ist (2) der
Impuls vom Ausgang (2) des Dekoders (1), und (6) ist das
Spannungsniveau am Schwellwertschalter (6). Der Aus
gangsimpuls zum Schaltelement (7) ist mit (7) bezeichnet.
Schließlich ist Us der Schwellwert des Schwellwertschal
ters (6).
Der schmale Impuls (2) - voll ausgezogene Linie -
bleibt unter dem Schwellwert (Us), und am Schaltelement
(7) ändert sich nichts. Immer erst dann, wenn der Impuls
(2) so breit ist, daß beim Aufladen des Kondensators (4)
der Schwellwert (Us) überschritten wird, gibt der Schwell-
Wertschalter (6) ein Signal an das Schaltelement (7) ab.
Der Widerstand (5) bestimmt den Abfall der Ladung des
Kondensators (4).
Der Vorteil der vorgeschlagenen Lösung des selektiven
Schaltens mit Impulsen unterschiedlicher Breite gegen
über Filtern liegt an ihrer Einfachheit im Vergleich zu
mehrstufigen Tiefpaßfiltern des Typs Butterworth oder
Chebyshev, die letztendlich das Durchdringen von Rest
spannungen nicht sicher verhindern. Das trifft besonders
für den hier angesprochenen Anwendungsbereich zu, bei
dem bereits ein Fehlimpuls unzulässig ist, im Gegensatz
zur Filterung von Schwingungen beispielsweise in der
Akustik.
Der Vorteil der Verwendbarkeit von schnellen elektro
nischen Schaltelementen liegt im kontaktlosen Schalten
solcher Bauelemente, deren Einsatz die Erfindung auch
in Bezug auf den benannten Elektronischen Impulsgruppen-
Generator ermöglicht.
Die Erfindung kann auch bei Impulsbreiten-Modulation
als Begrenzer eingesetzt werden. Schmale Störimpulse
können eliminiert werden.
Claims (3)
1. Selektives Schalten mit Impulsen unterschiedlicher
Breite, besonders mit einem Elektronischen Impulsgruppen-
Generator gemäß Patentanmeldung, Aktenzeichen P 39 20 948.2,
mittels schneller elektronischer Schaltelemente, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen die vorgewählten Ausgänge von
Dekodern und anzuschließende schnelle elektronische
Schaltelemente monostabile Kippstufen geschaltet werden.
2. Selektives Schalten mit Impulsen unterschiedlicher
Breite nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
monostabile Kippstufe vereinfacht aus dem RC-Glied (4),
(5) besteht, das über die Diode (3) geladen wird, und
dessen Spannungszustand mittels eines Schwellwertschal
ters (6) diskriminiert wird (gemäß Fig. 1).
3. Selektives Schalten mit Impulsen unterschiedlicher
Breite nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schwellwertschalter (6) durch einen Transistor (8)
mit Widerstand (9) ersetzt wird (gemäß Fig. 2).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893927539 DE3927539A1 (de) | 1989-08-21 | 1989-08-21 | Selektives schalten mit impulsen unterschiedlicher breite |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893927539 DE3927539A1 (de) | 1989-08-21 | 1989-08-21 | Selektives schalten mit impulsen unterschiedlicher breite |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3927539A1 true DE3927539A1 (de) | 1991-03-07 |
Family
ID=6387525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893927539 Withdrawn DE3927539A1 (de) | 1989-08-21 | 1989-08-21 | Selektives schalten mit impulsen unterschiedlicher breite |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3927539A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10059585A1 (de) * | 2000-11-30 | 2002-06-06 | Valeo Schalter & Sensoren Gmbh | Elektrische Schaltung und Verfahren zur Pulsmodulation eines Trägersignals |
-
1989
- 1989-08-21 DE DE19893927539 patent/DE3927539A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10059585A1 (de) * | 2000-11-30 | 2002-06-06 | Valeo Schalter & Sensoren Gmbh | Elektrische Schaltung und Verfahren zur Pulsmodulation eines Trägersignals |
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