DE1958021A1 - Anordnung zum Triggern einer bistabilen Schaltung mit Hilfe von Triggersignalen,deren Dauer kuerzer ist als die der normalerweise benoetigten Triggersignale - Google Patents
Anordnung zum Triggern einer bistabilen Schaltung mit Hilfe von Triggersignalen,deren Dauer kuerzer ist als die der normalerweise benoetigten TriggersignaleInfo
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Description
0? 1036
Telefonaktiebolaget L M Ericsson, Stockholm 32, Schweden
Anordnung zum Triggern einer bistabilen Schaltung mit Hilfe von Triggersignalen, deren Dauer kürzer ist als die der
normalerweise "benötigten Trigger signale.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zum Triggern
einer bistabilen Schaltung mit Hilfe von Triggersignalen, deren Dauer kürzer ist als die der normalerweise benötigten
Triggersignale.
Bei der elektronischen Prozeßsteuerung, z.B. bei rechnergesteuerten
I1 ernsprechsystemen, werden in dem Prozeß enthaltene
langsam arbeitende Elemente, wie z.B. Relais, von beträchtlieh schneller arbeitenden elektronischen Schaltungen in der Steuereinheit
getriggert. Damit die kurzen Ausgangssignale dieser Schaltungen die langsamer arbeitenden Elemente beeinflussen
können, wird eines von zwei Verfahren allgemein in Abhängigkeit davon verwendet, wie schnell die getriggerten Schaltungen
erregt werden müssen. Entweder beeinflussen die kurzen Triggersignale
bistabile Elemente, wie z.B. Flipflops, deren Ausgangssignale direkt die langsameren Schaltungen erregen, wobei dieses
Verfahren jedoch eine große Anzahl teurer Schaltkreise benötigt, oder die Triggersignale beeinflussen eine bistabile
Schaltung, die über einen Wähler mit verschiedenen langsamen Schaltungen verbunden werden kann, wobei die Betätigung der
langsamen Schaltungen eine lange Zeit in Anspruch nimmt. Ziel
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der vorliegenden Erfindung ist deshalb eine Anordnung, mit deren Hilfe die langsameren Schaltungen direkt durch kurze ·
Triggersignale beeinflußt werden können.
Die Erfindung v/ird genauer unter Bezugnahme auf die beiliegende
Zeichnung beschrieben, in der
Pig. 1a eine Anordnung gemäß der Erfindung zeigt,
Fig. 1b ein Spannungsdiagramm für eine an die Anordnung
gemäß Fig. 1a gelieferte Spannung zeigt, und
Fig. 2 eine andere Ausführungsform der Anordnung gemäß der
Erfindung zeigt.
In Fig. 1a ist R ein bistabiles Relais, bei dem die Bistabilität auf an sich bekannte Weise durch Permanentmagnete erzielt
ist.
Einer der Anschlüsse der Relaiswicklung liegt an Masse und
der andere über zwei antiparallel geschaltete Gleichrichter ^y1 1^10- Ty2» die iß einer T rigger schaltung S enthalten sind,
an einer Wechselspannungsquelle U, deren Ausgangssignal als Funktion der Zeit in Fig. 1b gezeigt wird. Aus dieser Figur
geht hervor, daß sieh das Signal zwischen den Amplituden ^ U und -TJ ändert, wobei angenommen ist, daß jede Amplitude für
die Zeit anliegen bleibt, die für die Betätigung des Relais benötigt wird. Die Gate-Elektroden der Gleichrichter sind
weiterhin mit dem Eingang I der Anordnung verbunden, an die die kurzen Triggersignale geliefert werden. Die Gleichrichter
TyI und Ty2 werden nun abwechselnd in ihrer leitenden Richtung vorgespannt, was zur Folge hat, daß in Abhängigkeit davon,
zu welchem Zeitpunkt ein Triggersignal vom Eingang I erhalten wird, das Relais einen Strom bestimmter Richtung erhält und
in Abhängigkeit von dieser Stromrichtung in eine bestimmte stabile Lage gesetzt wird. Die Dauer dieses Stromes wird durch
die Zeit bestimmt, die vom Zeitpunkt des Empfangs des Triggerimpulses bis zum Zeitpunkt der Amplitudenänderung der Spannung
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TJ reicht, wobei diese Zeit die Betätigungszeit des Relais
überschreiten muß. Durch Synchronisation des Triggerimpulses und der positiven und negativen Polaritäten der Spannung TJ
beim Setzen bzw. Rücksetzen kann eine Steuerung des langsam arbeitenden. Elementes erzielt werden.
In Fig. 2 wird ein bistabiles Relais R gezeigt, das aus zwei'
Wicklungen R1 und R2 besteht, wobei das Relais in Abhängigkeit davon, welche Wicklung erregt wird, gesetzt oder rückgesetzt
wird. Die Anordnung enthält weiterhin die gleichen Bauteile wie die gemäß Fig. 1a, jedoch sind die Gleichrichter parallel
geschaltet, und der Gleichrichter Ty2 ist mit der Spannungsquelle TJ über ein Phasenverschiebungsnetzwerk PS verbunden,
das in der Triggerschaltung S enthalten ist. Die Gleichrichter sind demnach abwechselnd in ihrer leitenden Richtung
auf die gleiche Weise wie in Fig. 1a vorgespannt, und das Relais wird in Abhängigkeit vom Zeitpunkt des Empfangs des
Triggerimpulses am Eingang I gesetzt oder rückgesetzt.
Bei den oben beschriebenen Anordnungen wurde von Relais als bistabilen Elementen ausgegangen, bei denen die Bistabilität
magnetisch erzielt wird, dochk kann die Erfindung selbstverständlich
auch bei anderen bistabilen Schaltungen verwendet werden, bei denen die Bistabilität auf irgendeine andere Art
erreicht wird, wie z.B. elektrisch oder mechanisch.
Patentansprüche :
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Claims (3)
1. Anordnung zum Triggern einer bistabilen Schaltung mit Hilfe
von Signalen, deren Dauer kürzer ist als die der normalerweise benötigten Triggersignale, gekennzeichnet durch eine
Triggerschaltung (S), die mit einer Wechselspannungsquelle (U) verbunden ist, deren Halbperioden eine Dauer haben, die
mindestens gleich der der normalerweise benötigten Triggersignale ist, wobei die Triggerschaltung aus zwei parallel
geschalteten gesteuerten Gleichrichtern (Ty1 bzw. Ty2)
besteht, die jeweils mit einem Triggereingang (i) verbunden sind, an den die Triggerimpulse kurzer Dauer angelegt werden,
wobei die Gleichrichter abwechselnd während der Halbperioden der Wechselspannung in ihrer leitenden Richtung
vorgespannt werden und ein Gleichrichter leitend wird bis zum Ende einer Halbperiode, in der ein Triggerimpuls
empfangen worden ist, wobei die Triggerschaltung zwei mit jedem Gleichrichter verbundene Ausgänge aufweist und die
Ausgänge mit der bistabilen Schaltung (R) verbunden sind, die in Abhängigkeit davon, welcher der Ausgänge erregt ist,
in einen ihrer stabilen Zustände gesetzt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichter in der Triggerschaltung zwischen der Spannungsquelle
und den Ausgängen der Triggerschaltung liegen, wobei vom einen Gleichrichter die Anode und vom anderen die
Kathode mit der Spannungsquelle verbunden sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichter jeweils zwischen einem Ausgang der Triggerschaltung und der Spannungsquelle liegen, wobei einer der
Gleichrichter direkt und der andere über ein Phasenverschiebungsnetzwerk (PS) mit der Spannungsquelle verbunden sind
und beide Gleichrichter mit der gleichen Elektrode zur Quelle gerichtet sind.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| SE1576068A SE332841B (de) | 1968-11-20 | 1968-11-20 |
Publications (2)
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ID=20301196
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE3607773A1 (de) * | 1986-03-08 | 1987-09-10 | Cassella Ag | Fluoralkylliganden enthaltende polyurethane, verfahren zu ihrer herstellung und ihre zubereitungen und ihre verwendung |
Families Citing this family (3)
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- 1969-11-19 BE BE741902D patent/BE741902A/xx unknown
- 1969-11-20 NL NL6917492A patent/NL6917492A/xx unknown
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Also Published As
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|---|---|
| FI45053C (fi) | 1972-03-10 |
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