DE3922961A1 - Abstandshalter zum halten von beiderseits einer zu errichtenden betonwand aufgestellten schaltafeln im wandabstand zueinander - Google Patents
Abstandshalter zum halten von beiderseits einer zu errichtenden betonwand aufgestellten schaltafeln im wandabstand zueinanderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Abstandshalter zum Halten
von beiderseits einer zu errichtenden Betonwand aufgestell
ten Schaltafeln im Wandabstand zueinander, der einen in
Längsrichtung durchgehenden Hohlraum zum Durchstecken eines
auch die Schaltafeln durchsetzenden Spannstabes, über den
die Schaltafeln gegen den Abstandshalter gespannt werden,
umschließt und in den Beton eingegossen wird.
Zum Schalen einer Betonwand werden an jeder Wandseite Schal
tafeln nebeneinander aufgestellt und miteinander verriegelt.
Ferner müssen die im Abstand der Betonwand einander gegenüber
liegenden Schaltafeln fest miteinander verbunden werden,
damit die gewünschte Betonwanddicke eingehalten wird. Hier
zu weisen die Schaltafeln Durchstecköffnungen auf, wobei
durch jeweils zwei fluchtende Durchstecköffnungen an den
einander gegenüberliegenden Schaltafeln ein Spannstab ge
steckt wird, auf den man gleichzeitig beim Durchführen
durch den Zwischenraum zwischen den beiden Schaltafeln
einen Abstandshalter aufsteckt, dessen Länge der Betonwand
dicke entspricht und der um die Durchstecköffnungen herum
an den beiden Schaltafeln anliegt. Sodann schraubt man
auf die vor die Schaltafeln vorstehenden Enden des Spann
stabes Spannmuttern auf, so daß die Schaltafeln gegen den
betreffenden Abstandshalter gepreßt werden. Nach dem Ein
gießen und Aushärten des Betons entfernt man dann die Spann
stäbe und nimmt die Schaltafeln weg. Dabei bleiben die
Abstandshalter einbetoniert.
Andererseits besteht beim Errichten von Gebäuden häufig
das Erfordernis, daß man an einer Betonwand irgendwelche
Baugerätschaften, beispielsweise Konsolgerüste, Gesims
halter, Halterungen für eine Deckenschalung usw., anbringen
muß. Hierzu ist es beispielsweise aus der DE-OS 37 32 180
bereits bekannt, in den Beton Hohlgehäuse einzubetonieren,
die an der Betonwand-Außenseite offen sind, so daß ein
Halteteil eingebracht und in geeigneter Weise festgelegt
werden kann, mit dessen Hilfe sich dann die betreffende
Gerätschaft befestigen läßt. Auch diese Hohlgehäuse sind
wie die Abstandshalter am fertigen Gebäude sichtbar. Außer
dem müssen sie vor dem Eingießen des Betons an die Schal
tafeln angenagelt werden, was einen nicht unbeträchtlichen
Zeitaufwand mit sich bringt.
Die vorliegende Erfindung geht nun von dem erfinderischen
Gedanken aus, zum Befestigen der an die Betonwand anzu
hängenden Gerätschaften keine gesonderten Teile einzubetonie
ren, sondern hierzu die Abstandshalter zu verwenden. Daher
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Abstands
halter der eingangs genannten Art zu schaffen, der bei
errichteter Betonwand auch zum Haltern von Gerätschaften
an der Wand-Außenseite genutzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
im Inneren des Abstandshalters eine den Durchsteckquerschnitt
für den Spannstab frei lassende Befestigungseinrichtung
zum lösbaren Befestigen eines bei fertiger Betonwand und
entnommenem Spannstab einzusetzenden Halteteils angeord
net ist, wobei das Halteteil eine mit der Befestigungsein
richtung zusammenwirkende Halteeinrichtung aufweist und
im befestigten Zustand aus dem Abstandshalter ragt, so
daß über das Halteteil eine Gerätschaft an der Betonwand
festlegbar ist.
Der erfindungsgemäße Abstandshalter weist somit eine Doppel
funktion auf, da er sich gleichzeitig auch zum Befestigen
eines die Verbindung zu der betreffenden Gerätschaft her
stellenden Halteteils eignet. Dies wird lediglich mit einer
entsprechenden Ausbildung des Abstandshalters erreicht.
Somit entfällt das gesonderte Einbetonieren von Hohlgehäusen
und dementsprechend der damit verbundene Montageaufwand.
Außerdem sind am fertigen Gebäude weniger Öffnungen bzw.
diese verschließende Abschlußdeckel sichtbar.
Die bisherigen Abstandshalter werden von einem einfachen
rohrförmigen Materialstück gebildet. Prinzipiell könnte
man auch die durch solche Abstandshalter und somit auch
durch die fertige Betonwand gehende Bohrung zum Befestigen
einer Gerätschaft ausnutzen, indem man einen endseitig
mit einer Aufnahme für die Gerätschaft versehenen Haltestab
durchsteckt und wie den Spannstab an der Betonwand ver
spannt. In diesem Falle müßte jedoch an jeder Betonwand
seite ein Arbeiter stehen. Demgegenüber läßt sich bei dem
erfindungsgemäßen Abstandshalter das Halteteil von einer
Seite aus festlegen.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der
Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Abstandshalter in Seiten
ansicht zusammen mit zwei strichpunktiert ange
deuteten Schaltafeln, die mit Hilfe des Abstands
halters und eines Spannstabes im Abstand zuein
ander gehalten werden,
Fig. 2 den Abstandshalter nach Fig. 1 im vertikalen
Längsschnitt,
Fig. 3 den gleichen Abstandshalter in Schrägansicht
in explodierter Darstellungsweise,
Fig. 4 die Schrägansicht eines Abschlußdeckels für das
Befestigungsgehäuse des Abstandshalters gemäß
den Fig. 1 bis 3, der bei Verwendung des Befesti
gungsgehäuses für sich zur Anwendung kommt,
Fig. 5 die Schrägansicht eines dem Befestigungsgehäuse
zugeordneten Montagedeckels, der bei alleiniger
Verwendung des Befestigungsgehäuses zum Halten
des Befestigungsgehäuses an einer Schaltafeln
zum Einsatz kommt,
Fig. 6 einen der Fig. 2 entsprechenden Längsschnitt
des Abstandshalters, der in eine Betonwand ein
betoniert ist, wobei der Spannstab entnommen und
ein nach außen ragendes Halteteil eingesetzt
ist, und
Fig. 7 ein anderes Ausführungsbeispiel des erfindungs
gemäßen Abstandshalters.
Zwei im Abstand der Dicke d einer zu errichtenden Betonwand
1 aufgestellte, strichpunktiert angedeutete Schaltafeln
2, 3 weisen an einander fluchtend gegenüberliegenden Stellen
Durchstecköffnungen 4, 5 auf, durch die ein Spannstab 6
gesteckt wird. Der Spannstab 6 steht endseitig über die
beiden Schaltafeln 2, 3 vor und erstreckt sich quer durch
den Zwischenraum 7 zwischen diesen. Um die Schaltafeln
2, 3 im gewünschten Abstand d zu halten, ist ein Abstands
halter 8 vorgesehen, der einen in Längsrichtung durchgehen
den Hohlraum 9 umschließt und im Zwischenraum 7 auf den
Spannstab 6 aufgesteckt ist. Dabei entspricht die Länge
des Abstandshalters 8 der Wanddicke d, wobei die beiden
Stirnseiten des Abstandshalters 8 größer als der Querschnitt
der Durchstecköffnungen 4, 5 der Schaltafeln 2, 3 sind, so
daß sie an den Schaltafel-Innenseiten anliegen.
Bei der Montage des Abstandshalters 8 wird also so vorge
gangen, daß man den Spannstab 4 zunächst durch eine der
Durchstecköffnungen 4, 5 steckt, wonach man den Abstands
halter 8 aufsteckt und sodann den Spannstab 6 noch durch
die andere der Durchstecköffnungen 4, 5 schiebt. Anschließend
schraubt man auf die aus den Schaltafeln 2, 3 ragenden Enden
des mit einem Außengewinde versehenen Spannstabes 6 Spann
muttern 9, 10 auf, so daß jede Schaltafel 2, 3 zwischen der
zugewandten Spannmutter 9, 10 und der zugewandten Stirnseite
des Abstandshalters 8 verspannt wird. Anstelle von zwei
Spannmuttern kann auch nur eine Spannmutter vorgesehen
sein, falls man am anderen Spannstabende einen anderen
Spannanschlag anbringt.
Sind alle die Betonwand schalenden Schaltafeln aufgestellt
und fixiert, wobei das Fixieren der einander im Abstand
d gegenüberliegenden Schaltafeln 2, 3 relativ zueinander
in der beschriebenen Weise mittels der Abstandshalter 8
und der Spannstäbe 6 erfolgt, wird der Beton in die Schalung
eingegossen. Nach dem Aushärten des Betons entfernt man
die Spannstäbe 6 und die Schaltafeln 2, 3, während die Ab
standshalter 8 in der Betonwand 1 verbleiben, wie aus Fig.
6 ersichtlich ist. Die beiden offenen Stirnseiten der Ab
standshalter 8 können dann noch, falls gewünscht, mit einem
entsprechenden Deckel verschlossen werden.
An der fertigen Betonwand läßt sich mit Hilfe des einbeto
nierten Abstandshalters 8 auch irgendeine Gerätschaft,
so beispielsweise ein Gesimshalter, eine Konsolgerüst,
eine Halterung für eine Deckenschalung usw., befestigen.
Hierzu ist im Inneren des Abstandshalters 8 eine den Durch
steckquerschnitt für den Spannstab 6 frei lassende Befesti
gungseinrichtung zum lösbaren Befestigen eines bei fertiger
Betonwand 1 und entnommenem Spannstab 6 einzusetzenden
Halteteils 11 angeordnet, wobei das Halteteil 11 eine mit
der Befestigungseinrichtung zusammenwirkende Halteeinrich
tung aufweist und im befestigten Zustand aus dem Abstands
halter ragt, so daß über das Halteteil 11 die jeweilige
Gerätschaft an der Betonwand 1 festlegbar ist.
Für die Ausbildung der Befestigungseinrichtung in dem Ab
standshalter 8 und der zugeordneten Halteeinrichtung des
Halteteils 11 sind die verschiedensten Möglichkeiten denkbar.
Gleiches gilt für die Ausbildung des in Gebrauchslage aus
dem Abstandshalter 5 ragenden Bereichs des Halteteils 11,
mit dessen Hilfe die Gerätschaft an der Betonwand 1 be
festigt wird. Die Gerätschaft kann gegebenenfalls unter
Verwendung eines Zwischenstücks angeschraubt, eingehakt
oder sonstwie befestigt werden. Hierauf kommt es im vor
liegenden Zusammenhang nicht weiter an, da einem Fachmann
diese Möglichkeiten geläufig sind. Aus diesem Grunde ist
in der Zeichnung der äußere Bereich des Halteteils nicht
dargestellt.
Alle bisherigen Erläuterungen zu dem aus den Fig. 1 bis
6 hervorgehenden Ausführungsbeispiel gelten auch für den
Abstandshalter 8a gemäß Fig. 7, dem das Halteteil 11a zu
geordnet ist, das wie das Halteteil 11 nur in Teildarstel
lung unter Weglassen des in Gebrauchslage aus dem Abstands
halter ragenden Bereichs gezeigt ist.
Unabhängig von der Ausbildung der Befestigungseinrichtung
des Abstandshalters und der Halteeinrichtung des Halteteils
im einzelnen ist es zweckmäßig, daß mindestens ein End
bereich des Abstandshalters von einem die Befestigungsein
richtung enthaltenden Befestigungsgehäuse und der restliche
Abstandshalter von einem Rohrstück gebildet wird. Bei dem
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 6 wird nur einer
der beiden Endbereiche von einem solchen Befestigungsgehäuse
12 gebildet, an das das bis zum entgegengesetzten Ende
reichende Rohrstück 13 angesetzt ist. Dabei wird der Ab
standshalter 8 so einbetoniert, daß das Befestigungsgehäuse
12 der Außenseite der Betonwand 1 zugewandt ist, an der
die Gerätschaft angebracht werden soll.
Will man an beiden Betonwandseiten eine Befestigungsmöglich
keit für eine Gerätschaft schaffen, kann man an beiden
Endbereichen des Abstandshalters ein solches Befestigungs
gehäuse vorsehen.
Im Falle von zwei Befestigungsgehäusen können diese über
ein entsprechendes Rohrstück miteinander verbunden werden.
Das Befestigungsgehäuse 12 und das Rohrstück 13 können
fest miteinander und dabei auch einstückig miteinander
verbunden sein. Werden das jeweilige Befestigungsgehäuse
12 und das Rohrstück 13, wie es beim Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 1 bis 6 der Fall ist, dagegen von gesonderten,
lösbar miteinander verbindbaren Bauteilen gebildet, liegt
eine variable Anordnung vor, indem man das gleiche Befesti
gungsgehäuse 12 mit unterschiedlich langen Rohrstücken
13 zu verschieden langen Abstandshaltern zusammensetzen
kann. Man kann also unterschiedlich lange Rohrstücke 13
bereitstellen, die auf die gängigen Betonwanddicken d abge
stimmt sind. Anstelle hiervon kann man zweckmäßigerweise
auch so vorgehen, daß man als Rohrstück 13 ein von einem
Materialstrang abgelängtes Teil verwendet, so daß man auf
der Baustelle ein Rohrstück gewünschter Länge abschneidet
und mit dem Befestigungsgehäuse 12 verbindet.
Es versteht sich, daß sich auch bei zwei endseitig lösbar
an einem in diesem Falle in der Mitte liegenden Rohrstück
angebrachten Befestigungsgehäusen der Vorteil einer Längen
anpassung ergibt.
Außerdem kann man in dem Falle, wenn das Befestigungsgehäuse
12 ein gesondertes Bauteil ist, dieses auch gesondert ein
betonieren, beispielsweise wenn es sich um einen Beton
körper handelt, bei dessen Schalung an der für die Halterung
einer Gerätschaft gewünschten Stelle kein Abstandshalter
angebracht wird.
Der Abstandshalter 8 läßt sich vor allem dann besonders
einfach zusammensetzen, wenn das jeweilige Befestigungs
gehäuse 12 und das Rohrstück 13 über eine Steckverbindung
miteinander verbindbar sind. Dabei kann im Unterschied
zum dargestellten Ausführungsbeispiel an das Befestigungs
gehäuse eine entsprechende Steckaufnahme für das Rohrstück
unmittelbar angeformt sein. Man kann jedoch auch, wie darge
stellt, ein das Befestigungsgehäuse 12 mit dem Rohrstück
13 verbindendes Adapterstück 14 vorsehen. Die beiden Anschluß
enden des Adapterstücks 14, mit denen dieses einerseits
am Befestigungsgehäuse 12 und andererseits am Rohrstück
13 befestigt wird, sind in ihrer Größe an die zugewandte
Stirnseite des Befestigungsgehäuses 12 bzw. an den Durch
messer des Rohrstücks 13 angepaßt. Durch die Verwendung
eines solchen Adapterstücks 14 wird es möglich, unterschied
lich große Befestigungsgehäuse 12 mit dem gleichen Rohrstück
13 oder das gleiche Befestigungsgehäuse 12 mit im Durchmesser
unterschiedlichen Rohrstücken 13 zu verbinden, da man hier
zu nur unterschiedlich bemaßte Adapterstücke bereitstellen
muß.
Zweckmäßigerweise wird auch das Adapterstück 14 angesteckt.
Im dargestellten Falle ist das dem Befestigungsgehäuse
12 zugeordnete Anschlußende 15 deckelähnlich ausgebildet
und in die von einem Einsteckbund 16 gebildete Stirnseite
des Befestigungsgehäuses 1 eingesteckt. An dieses Anschluß
ende 15 ist das muffenartig ausgebildete andere Anschlußende
17 angeformt, in das das Rohrstück 13 eingesteckt wird.
Es versteht sich, daß das Adapterstück 14 eine Durchgangs
bohrung 18 für den Durchtritt des Spannstabes 6 aufweist.
Zweckmäßigerweise sind die Befestigungseinrichtung im Ab
standshalter und die Halteeinrichtung des Halteteils so
ausgebildet, daß das Halteteil in den Abstandshalter einge
steckt und in diesem durch Verhaken festgelegt wird. Hierzu
kann die Befestigungseinrichtung, die bei dem dargestellten
Abstandshalter 8 in dem Befestigungsgehäuse 12 angeordnet
ist, mindestens einen Hintergreifabsatz 19 und das Halteteil
11 mindestens einen dem Hintergreifabsatz 19 zugeordneten
Hintergreifvorsprung 20 aufweisen, der bei eingesetztem
Halteteil 11 den Hintergreifabsatz 19 hintergreift. Die
Anordnung ist dabei zweckmäßigerweise ferner so getroffen,
daß im Befestigungsgehäuse 12 in Gebrauchslage oberhalb
des Durchsteckquerschnitts für den Spannstab 6 ein Hinter
greifabsatz 19 und unterhalb des Durchsteckquerschnitts
für den Spannstab 6 an einer mit Bezug auf den Hintergreif
absatz 19 dem äußeren Gehäuseende zugewandten Stelle eine
Auflagefläche 21 für das Halteteil 11 vorhanden sind, wobei
das Befestigungsgehäuse 12 zweckmäßigerweise eine dem Halte
teil 11 im wesentlichen entsprechende Breite b und eine
solche Höhe h aufweist, daß das stabförmig ausgebildete
Halteteil 11 in geneigter Lage (in Fig. 6 strichpunktiert
angedeutet) in das Befestigungsgehäuse 12 einsteckbar ist
und durch Nach-unten-Schwenken in seine befestigte Lage
gelangt. Der hakenartig an das Ende des Halteteils 11 nach
oben hin vorstehende Hintergreifvorsprung 20 hintergreift
dann den Hintergreifabsatz 19 an der Oberseite des Befesti
gungsgehäuses 12, wobei das Halteteil 11 weiter außen auf
der von der Gehäuse-Unterseite gebildeten Auflagefläche
21 aufliegt. Auf diese Weise wird das von der angehängten
Gerätschaft ausgeübte Kippmoment einerseits von der Auflage
fläche 21 und andererseits von dem Hintergreifabsatz 19
aufgenommen und über diese Stellen in den Beton eingeleitet.
Entspricht die Breite des Halteteils 11 der lichten Breite
b des Befestigungsgehäuses, kann das Halteteil und somit
die angehängte Gerätschaft seitlich nicht verrutschen.
Bei dem Befestigungsgehäuse 12 ist noch ein zweiter Hinter
greifabsatz 22 vorhanden, dem ein zweiter Hintergreifvor
sprung 23 am Halteteil 11 zugeordnet ist. Der zweite Hinter
greifabsatz 22 befindet sich an der Gehäuse-Unterseite,
dementsprechend ragt der Hintergreifabsatz 23 nach unten
hin vom Halteteil 11 vor. Dabei schließt sich der zweite
Hintergreifabsatz 22 an die Auflagefläche 21 an.
Das Herausnehmen des Halteteils 11 erfolgt in umgekehrter
Richtung, d. h. das Halteteil wird zuerst außen angehoben
und sodann nach dem Aushaken in dieser Schräglage heraus
gezogen.
Es wurde bereits erwähnt, daß die Befestigungseinrichtung
den Durchsteckquerschnitt für den Spannstab 6 frei läßt.
Dementsprechend entspricht der in Höhenrichtung gemessene
Abstand zwischen dem oberen Hintergreifabsatz 19 und der
unterseitigen Auflagefläche 21 mindestens dem Durchmesser
des Spannstabes 6.
Das Befestigungsgehäuse 12 weist beim zweckmäßigen Aus
führungsbeispiel einen rechteckigen Querschnitt auf. Dem
entsprechend ist auch das Anschlußende 15 des Adapterstücks
14 rechteckig.
Anstelle durch Verhaken kann man das Halteteil auch durch
Einschrauben im Abstandshalter befestigen. Dies gilt un
abhängig von der sonstigen Ausbildung des Abstandshalters.
Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist der Abstandshalter
8a gemäß Fig. 7. Dieser Abstandshalter 8a wird von einem
durchgehenden Gewinderohr 24 gebildet. Es handelt sich
also um einen einstückigen Abstandshalter, der mit seinen
Stirnseiten innerhalb der Schalung an den Schaltafeln 2, 3
anliegt. Ein solches Gewinderohr ist besonders billig herzu
stellen, wobei es, wie das Rohrstück 13, von einem Material
strang abgelängt werden kann. Durch dieses Gewinderohr
24 kann zum einen der Spannstab 6 gesteckt, und zum anderen
kann das mit einem dem Innengewinde 25 des Gewinderohres
24 entsprechenden Außengewinde 26 versehene Halteteil 11a
eingeschraubt werden. In diesem Falle bilden die Endbereiche
des Gewinderohres 24 jeweils sozusagen ein Befestigungs
gehäuse, während der dazwischen verlaufende Gewinderohr
bereich ein die beiden Befestigungsgehäuse fest verbindendes
Rohrstück darstellt.
Es versteht sich, daß man auch ein wie das Befestigungs
gehäuse 12 abgesetztes Befestigungsgehäuse vorsehen kann,
das nur einem Stück des Gewinderohres 24 entspricht und
an das man ein dem Rohrstück 13 entsprechendes Rohrstück,
gegebenenfalls mit kleinerem Durchmesser, sei es fest,
zweckmäßigerweise einstückig, oder lösbar anformt. Dies
bezüglich gilt das gleiche, was oben bereits anhand des
Ausführungsbeispiels gemäß den Fig. 1 bis 6 erläutert worden
ist.
Jeder Abstandshalter sollte insbesondere in seinem die
Befestigungseinrichtung enthaltenden Bereich an seiner
Außenseite vorstehende Verankerungsvorsprünge aufweisen,
die dazu dienen, ein Herausreißen des Abstandshalters aus
dem Beton durch die mittels des Halteteils angehängte Gerät
schaft zu vermeiden. Im Falle des Befestigungsgehäuses
12 weist die Gehäuse-Außenseite die gleiche Längsschnitt
gestalt wie die Gehäuse-Innenseite auf, so daß an der Gehäuse-
Außenseite den Hintergreifabsätzen 19, 22 entsprechende Ver
ankerungsvorsprünge 27, 28 vorhanden sind. Diesen Verankerungs
vorsprüngen 27, 28 ist im einbetonierten Zustand (Fig. 6) je
weils ein Betonbereich zur Betonwand-Außenseite hin vorge
lagert, der sich einem Herausreißen entgegenstellt. Außerdem
können an die Außenseite des Befestigungsgehäuses 12 sonstige
Verankerungsvorsprünge 29 beispielsweise stegartiger Gestalt
angeformt sein. Zusätzliche Verankerungsmöglichkeiten be
stehen im außenseitigen Anbringen praktisch beliebiger
Verankerungsteile am Befestigungsgehäuse, so beispielsweise
in Gestalt von in Querrichtung durchgesteckten Metallstäben
30.
Im Falle eines Innengewindes 25 als Befestigungseinrichtung
ist es zweckmäßig, daß das Befestigungsgehäuse bzw. das
durchgehende Gewinderohr 24 eine in Längsrichtung im wesent
lichen gleichbleibende Wandstärke aufweist, so daß ein
dem Innengewinde 25 entsprechendes Außengewinde 31 gebildet
wird, das jedoch keine Gewindefunktion ausübt, sondern
mit seinen Gewindegängen Verankerungsvorsprünge 32 bildet.
Zusätzlich könnte man auch von dem Außengewinde 31 an Ort
und Stelle gehaltene Verankerungsringe od.dgl. aufsetzen.
Der Abstandshalter 8a ist zwar im einbetontierten Zustand
nicht dargestellt. Es ist jedoch ohne weiteres vorstellbar,
daß sich der Beton in das Außengewinde 31 einformt.
Auf den Abstandshalter werden, verspannt man mit ihm die
gegenüberliegenden Schaltafeln 2, 3 miteinander, beträchtliche
Kräfte in seiner Längsrichtung ausgeübt. Er muß also eine
ausreichende Steifigkeit besitzen. Im Falle der Verwendung
des Gewinderohres 8a oder eines entsprechenden Gewinde
rohrstücks als abgesetztes Befestigungsgehäuse kann sich
nun durch die genannte Axialbelastung sozusagen ein Zieh
harmonika-Effekt ergeben, das heißt es besteht die Gefahr
eines Zusammendrückens, wenn die Wandstärke nicht besonders
groß ist und sich im Querschnitt gesehen das Innengewinde
25 und das Außengewinde 31 überlappen. Daher ist es in
einem solchen Falle zweckmäßig, daß an der Außenseite des
Gewinderohres 24 bzw. eines entsprechenden Befestigungs
gehäuses über die Länge des Außengewindes 31 durchgehende
Versteifungsstege vorhanden sind. Ein solcher Versteifungs
steg 33, der sich aus in ihrer Länge der Ganghöhe des Außen
gewindes entsprechenden Stegabschnitten zusammensetzt,
ist in Fig. 7 dargestellt. Über den Umfang gesehen, sind
mehrere solche Versteifungsstege 33 vorgesehen, die die
gewünschte Steifigkeit ergeben.
Als Material für die Abstandshalter 8, 8a bzw. deren Einzel
teile ist Kunststoff vorgesehen.
Bei fertiger Betonwand und wenn der Abstandshalter nicht
für die Befestigung eines Halteteils 11,11a benötigt wird,
können die offenen Enden des jeweiligen Abstandshalters
durch einen nicht dargestellten Deckel verschlossen werden.
Im Falle des Rohrstücks 13 ist hierzu auf das dem Befesti
gungsgehäuse 12 entgegengesetzte Rohrstückende ein Deckel
anschlußstück 34 aufgesteckt, in das der betreffende Deckel
einsteckbar ist. Das Deckelanschlußstück 24 könnte jedoch
prinzipiell auch weggelassen werden.
Handelt es sich um einen Abstandshalter, bei dem wie beim
Abstandshalter 8 das Befestigungsgehäuse 12 ein separates
Bauteil ist, kann das Befestigungsgehäuse 12 auch für sich
allein in den Beton eingegossen werden, so daß es nicht
mehr Bestandteil eines Abstandshalters ist, sondern nur die
Befestigungsfunktion für ein in ihm zu halterndes Halteteil,
beispielsweise das Halteteil 11, erfüllt. Für einen solchen
Fall ist es nun vorteilhaft, daß dem mit dem Rohrstück
13 verbindbaren Ende des Befestigungsgehäuses 12 ein Ab
schlußdeckel 35 (Fig. 4) zugeordnet ist, mit dem sich dieses
Gehäuseende verschließen läßt. Dies ist deshalb erforderlich,
da sonst der Beton in das Befestigungsgehäuse eindringen
würde.
Ferner ist für diese Verwendung des Befestigungsgehäuses
12 der in die Außenseite der Betonwand zu liegen kommenden
Stirnseite ein Montagedeckel 36 (Fig. 5) zugeordnet, der
beim Errichten der Schalung an die betreffende Schaltafel
angenagelt wird. Hierzu weist der Montagedeckel 36 zusätz
lich zum mit dem Befestigungsgehäuse 12 zusammenzusteckenden
Steckfortsatz 38 Nagellöcher 37 auf. Mit Hilfe dieses Montage
deckels wird das Befestigungsgehäuse 12 also an der betreffen
den Schaltafel an Ort und Stelle gehalten. Ist die Betonwand
fertig, wird der an die Schaltafel angenagelte Montage
deckel 36 zusammen mit der Schaltafel weggenommen. Das Innere
des Befestigungsgehäuses 12 ist dann zum Einbringen des
zugehörigen Halteteils 11 zugänglich.
Claims (15)
1. Abstandshalter zum Halten von beiderseits einer zu er
richtenden Betonwand aufgestellten Schaltafeln im Wand
abstand zueinander, der einen in Längsrichtung durchgehenden
Hohlraum zum Durchstecken eines auch die Schaltafeln durch
setzenden Spannstabes, über den die Schaltafeln gegen den
Abstandshalter gespannt werden, umschließt und in den Beton
eingegossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren
des Abstandshalters (8, 8a) eine den Durchsteckquerschnitt
für den Spannstab (6) frei lassende Befestigungseinrichtung
(19, 22; 25) zum lösbaren Befestigen eines bei fertiger
Betonwand (1) und entnommendem Spannstab (6) einzusetzenden
Halteteils (11; 11a) angeordnet ist, wobei das Halteteil
(11; 11a) eine mit der Befestigungseinrichtung (19, 22; 25)
zusammenwirkende Halteeinrichtung (20, 23; 26) aufweist
und im befestigten Zustand aus dem Abstandshalter (8; 8a)
ragt, so daß über das Halteteil (11; 11a) eine Gerätschaft
an der Betonwand (1) festlegbar ist.
2. Abstandshalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Endbereich des Abstandshalters (8, 8a)
von einem die Befestigungseinrichtung enthaltenden Befesti
gungsgehäuse (12) und der restliche Abstandshalter von
einem Rohrstück (13) gebildet wird.
3. Abstandshalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungsgehäuse und das Rohrstück fest mitein
ander verbunden sind.
4. Abstandshalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungsgehäuse (12) und das Rohrstück (13)
von gesonderten, lösbar miteinander verbindbaren Bauteilen
gebildet werden.
5. Abstandshalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungsgehäuse (12) und das Rohrstück (13)
über eine Steckverbindung miteinander verbindbar sind.
6. Abstandshalter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein das Befestigungsgehäuse (12) mit dem
Rohrstück (13) verbindendes Adapterstück (14) vorhanden
ist.
7. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß dem mit dem Rohrstück (13) verbindbaren
Ende des Befestigungsgehäuses (12) ein Abschlußdeckel (35)
zugeordnet ist.
8. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung mindestens
einen Hintergreifabsatz (19, 22) und das Halteteil (11)
mindestens einen Hintergreifvorsprung (20, 23) aufweist,
der bei eingesetztem Halteteil den Hintergreifabsatz hinter
greift.
9. Abstandshalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß im Befestigungsgehäuse (12) in Gebrauchslage oberhalb
des Durchsteckquerschnitts für den Spannstab (6) ein Hinter
greifabsatz (19) und unterhalb des Durchsteckquerschnitts
an einer mit Bezug auf den Hintergreifabsatz (19) dem äußeren
Gehäuseende zugewandten Stelle eine Auflagefläche (21)
für das Halteteil (11) vorhanden sind, wobei das Befestigungs
gehäuse (12) zweckmäßigerweise eine dem Halteteil (11) im
wesentlichen entsprechende Breite und eine solche Höhe
aufweist, daß das Halteteil (11) in geneigter Lage in das
Befestigungsgehäuse (12) einsteckbar ist und durch Nach-
unten-Schwenken in seine befestigte Lage gelangt.
10. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung von einem
Innengewinde (25) gebildet wird, in das das Halteteil (11a)
einschraubbar ist.
11. Abstandshalter nach Anspruch 10 in Verbindung mit einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er von
einem durchgehenden Gewinderohr (24) gebildet wird.
12. Abstandshalter nach Anspruch 4 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Rohrstück bzw. das Gewinderohr ein von
einem Materialstrang abgelängtes Teil ist.
13. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß er an seiner Außenseite vorstehende
Verankerungsvorsprünge aufweist.
14. Abstandshalter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß im Falle eines Innengewindes (25) als Befestigungsein
richtung das Befestigungsgehäuse bzw. das durchgehende
Gewinderohr (24) eine in Längsrichtung im wesentlichen
gleichbleibende Wandstärke aufweist, so daß ein dem Innen
gewinde (25) entsprechendes Außengewinde (31) gebildet
wird, das die Verankerungsvorsprünge bildet.
15. Abstandshalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Außenseite des Befestigungsgehäuses bzw. des
durchgehenden Gewinderohres (24) über die Länge des Außen
gewindes (31) durchgehende Versteifungsstege (33) vorhanden
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893922961 DE3922961A1 (de) | 1989-07-12 | 1989-07-12 | Abstandshalter zum halten von beiderseits einer zu errichtenden betonwand aufgestellten schaltafeln im wandabstand zueinander |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893922961 DE3922961A1 (de) | 1989-07-12 | 1989-07-12 | Abstandshalter zum halten von beiderseits einer zu errichtenden betonwand aufgestellten schaltafeln im wandabstand zueinander |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3922961A1 true DE3922961A1 (de) | 1991-01-17 |
Family
ID=6384846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893922961 Withdrawn DE3922961A1 (de) | 1989-07-12 | 1989-07-12 | Abstandshalter zum halten von beiderseits einer zu errichtenden betonwand aufgestellten schaltafeln im wandabstand zueinander |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3922961A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2678016A1 (fr) * | 1991-06-18 | 1992-12-24 | Roussel Daniel | Sabot interbloquant pour supports de plates-formes de travail dans la construction de batiments divers. |
| DE4447326A1 (de) * | 1994-12-31 | 1996-07-11 | Reburg Patentverwertungs Gmbh | Bauelement und aus diesem gebildete Baugruppe |
| EP1835091A3 (de) * | 2006-03-16 | 2011-08-03 | Albanese, Pino | Distanzrohr für Spannstäbe |
| CN106437149A (zh) * | 2015-08-10 | 2017-02-22 | 广西建工集团第四建筑工程有限责任公司 | 一种简易的爪式连墙件 |
| EP3358104A1 (de) * | 2017-02-01 | 2018-08-08 | Pino Albanese | Verankerungsdose für die temporäre befestigung einer konsole und ein einsteckdeckel zum temporären verschliessen einer verankerungsdose |
| US10378211B1 (en) | 2018-04-03 | 2019-08-13 | Heng H. Khun | Spacer device and method |
-
1989
- 1989-07-12 DE DE19893922961 patent/DE3922961A1/de not_active Withdrawn
Cited By (7)
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| FR2678016A1 (fr) * | 1991-06-18 | 1992-12-24 | Roussel Daniel | Sabot interbloquant pour supports de plates-formes de travail dans la construction de batiments divers. |
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| CN106437149A (zh) * | 2015-08-10 | 2017-02-22 | 广西建工集团第四建筑工程有限责任公司 | 一种简易的爪式连墙件 |
| CN106437149B (zh) * | 2015-08-10 | 2019-01-08 | 广西建工集团第四建筑工程有限责任公司 | 一种简易的爪式连墙件 |
| EP3358104A1 (de) * | 2017-02-01 | 2018-08-08 | Pino Albanese | Verankerungsdose für die temporäre befestigung einer konsole und ein einsteckdeckel zum temporären verschliessen einer verankerungsdose |
| US10378211B1 (en) | 2018-04-03 | 2019-08-13 | Heng H. Khun | Spacer device and method |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |