DE3922639A1 - Antrieb fuer zentrifugen - Google Patents
Antrieb fuer zentrifugenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B9/00—Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
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-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Ultrazentrifugen,
die in der Biologie, Biophysik, Medizin und auf an
deren Gebieten der Wissenschaft und Technik verwendet
werden; insbesondere betrifft sie den Antrieb für
Zentrifugen.
Eines der wichtigen Probleme bei der Entwicklung
von Zentrifugen ist die Schaffung einer stabilen ein
fachen und zuverlässigen Konstruktion der Zentrifuge,
im besonderen vom Standpunkt der Reparierbarkeit aus.
Weit bekannt ist ein Antrieb für Ultrazentrifugen,
der ein Gehäuse mit darin untergebrachtem Ständer und
zwei Lagerschilde enthält, in deren Lagern die Läufer
welle des Elektromotors angeordnet ist. Mit der Läufer
welle ist eine biegsame Welle starr verbunden, die
in einer Dämpfungsvorrichtung drehbar gelagert ist.
Im Gehäuse des Antriebs sind Hohlräume und Kanäle zum
Kältemittelumlauf vorgesehen. Bei diesem Antrieb sind
die Lager der Läuferwelle in verschiedenen Schilden
montiert, was die Gewährleistung der Gleichachsigkeit
der Konstruktion erschwert. Ein anderer Nachteil ist
das Einpressen der Lager in die Lagerschilde, was die
Austauschbarkeit sowohl der Lager selbst als auch
ihrer Schilde ausschließt. Dabei erfordert die eigent
liche Operation der Demontage des Antriebs viel Zeit
und ist arbeitsintensiv. Ein weiterer Nachteil der be
kannten Konstruktion besteht darin, daß ein Wärme
widerstand zwischen der Oberfläche des Ständers des
Elektromotors und dem umlaufenden Kältemittel vorhanden
ist. Daher erfolgt die Kühlung der Ständeroberfläche
ineffektiv. Schließlich ist in dieser Konstruktion keine
Kühlung der Dämpfungsvorrichtung vorgesehen.
Es ist auch ein Antrieb für Zentrifugen bekannt
(US, A, 43 22 030) mit einem Gehäuse mit darin unter
gebrachten Ständer und Läufer, wobei die Läuferwelle in
einem Traglager angeordnet und mit einer biegsamen Welle
starr verbunden ist, welche in einer Dämpfungsvorrich
tung drehbar fixiert ist, wobei das Gehäuse jeweilige
Kanäle für den Umlauf von Kältemittel und Schmier
mittel besitzt.
Der Hochgeschwindigkeitsantrieb befindet sich im Vakuum
und sein Läufer kann zusammen mit der biegsamen Welle
aus dem Gehäuse gänzlich entnommen werden, was bei
seiner Reparatur bequem ist.
Da jedoch die Lager in einzelnen Elementen des Ge
häuses angeordnet sind, ist eine genaue Gleichachsig
keit im Gehäuse nicht gewährleistet. Außerdem ist für
die Auswechselung der Lager entweder eine Präzisions
herstellung der Elemente zur Befestigung der Lager
oder eine vollständige Auswechselung des Gehäuses
zusammen mit diesen Elementen erforderlich. Anderer
seits erhöht selbst eine unbedeutende Achsabweichung
der Lager das Schwingungsniveau und setzt folglich
die Zuverlässigkeit des Antriebs der Zentrifuge herab.
Ein anderer Nachteil des besagten bekannten Antriebs
der Zentrifuge liegt darin, daß eine Kühlung der Däm
pfungsvorrichtung fehlt, was die Betriebsbedingungen des
Antriebs, insbesondere bei lang andauerndem Betrieb, ver
schlechtert.
Noch ein Nachteil des bekannten Antriebs besteht
im vorhandenen Wärmewiderstand zwischen der Oberfläche
des Ständers des Antriebes und dem umlaufenden Kältemit
tel. Selbst im Falle einer hohen Wärmeleitfähigkeit des
Materials des Gehäuses ist die Ständerkühlung infolge der
Unterbringung des ganzen Antriebs im Vakuum ineffek
tiv. Aus demselben Grunde verschlechtern sich die
Kühlungsbedingungen von Läufer und Dämpfungsvorrich
tung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Antrieb für Zentrifugen zu schaffen, bei dem durch
Erzielung einer stabilen Lage des Lagers in bezug auf
den Läufer ein hoher Grad der Gleichachsigkeit gewähr
leistet und eine unerwünschte Vibration ausgeschlossen
ist, was die Betriebszuverlässigkeit des Antriebs unter
Verbesserung der Thermostabilität und
der Reparierbarkeit der Konstruktion erhöhen würde.
Dies wird dadurch erreicht, daß im Antrieb für Zen
trifugen, enthaltend ein Gehäuse mit, darin befindlich,
einem Ständer und einem Läufer, dessen Welle in einem
Traglager angeordnet und mit einer biegsamen Welle starr
verbunden ist, die in einer Dämpfungsvorrichtung drehbar
fixiert ist, wobei das Gehäuse Kanäle für den Umlauf
jeweils von Schmiermittel und Kältemittel besitzt,
erfindungsgemäß im Läufer eine Grundbohrung ausgeführt
ist, die koaxial zur Drehachse des Läufers angeordnet
ist, während das Traglager eine Trag-Gleitfläche und
eine radiale Gleitfläche aufweist und im Läufer mit
tels der Dämpfungsvorrichtung so fixiert ist, daß die
radiale Gleitfläche sich zumindest teilweise in der
Grundbohrung des Läufers befindet, wobei im genannten
Traglager Kanäle ausgeführt sind, welche den Schmier
mittelumlauf über die Tragfläche und die radiale
Oberfläche des Traglagers gewährleisten.
Als Ergebnis wird eine stabile Lage des Trag
lagers in bezug auf den Läufer und ein hoher Grad der
Gleichachsigkeit sichergestellt, was unerwünschte Vib
rationen ausschließt und die Betriebszuverlässigkeit
des Antriebes günstig beeinflußt.
Die Demontage des Antriebs im Falle
einer Reparatur läuft im wesentlichen auf die Abnahme
der Dämpfungsvorrichtung hinaus. Hiernach werden das
Traglager und der Läufer frei aus dem Gehäuse herausge
zogen.
Ein wichtiger Vorteil ist auch, daß bei der Aus
führung dieser Operation es nicht erforderlich ist, den
Antrieb von der Zentrifuge abzunehmen. Ein weiterer
wichtiger Vorteil liegt in der Möglichkeit, den Läufer
des Elektromotors durch die Ausführung der genannten
Operation auszuwechseln. Alle diese Faktoren bedingen
die Einfachheit und Zuverlässigkeit der Konstruktion
insbesondere vom Standpunkt ihrer Reparierbarkeit
aus.
Es ist zweckmäßig, bei dem Antrieb das Gehäuse als
ein einheitliches Element auszubilden und in diesem ver
tikale Nuten auszuführen, die sich in der Nähe der
Dämpfungsvorrichtung befinden und mit den im Gehäuse
vorgesehenen Kanälen für den Kältemittelumlauf in Ver
bindung stehen, während die im Gehäuse vorgesehenen
Kanäle für den Schmiermittelumlauf mit den Kanälen des
Traglagers zu verbinden sind.
Dies verbessert ebenfalls die Gleichachsigkeit dank
der Schaffung einer monolithischen Konstruktion und
optimiert die Wärmeführung.
Hierzu ist es zweckmäßig, auf der Außenfläche des
Ständers eine Spiralnut einzuarbeiten, die mit der
Innenfläche des Gehäuses einen Hohlraum bildet, welcher
über die im Gehäuse vorgesehenen Kanäle für den Kältemit
telumlauf in Verbindung steht.
Dadurch wird ein unmittelbarer Wärmeentzug von
der Oberfläche des Ständers und eine zusätzliche Küh
lung des Läufers des Elektromotors dank den geneigten
Kanälen gewährleistet, in denen das Schmiermittel von
der radialen Oberfläche des genannten Lagers abfließt.
Diese beiden Faktoren optimieren die Wärmeverhältnisse
des Elektromotors des Antriebes. Überdies sieht die
Konstruktion eine Kühlung der Dämpfungsvorrichtung vor,
weil die genannten vertikalen Nuten konzentrisch in be
zug auf die Dämpfungsvorrichtung angeordnet sein können,
was ebenfalls die Betriebsbedingungen des Antriebs verbes
sert und folglich dessen Zuverlässigkeit erhöht.
Im folgenden wird die Erfindung durch Beschrei
bung eines konkreten Ausführungsbeispiels und anhand
von Zeichnungen erläutert; in diesen
zeigt
Fig. 1 den Antrieb für Zentrifugen mit einem Läufer,
gemäß der Erfindung, im Längsschnitt;
Fig. 2 gesondert die Dämpfungsvorrichtung mit dem
Traglager und den Läufer des Elektromotors, gemäß der
Erfindung, im Längsschnitt;
Fig. 3 das Gehäuse des Antriebs für Zentrifugen in
der Axonometrie mit teilweisen Ausschnitt zum bes
seren Verstehen des Wesens der Erfindung.
Der Antrieb für Zentrifugen (Fig. 1) enthält ein
Gehäuse 1, das in Form eines einheitlichen Elementes
ausgebildet ist, in welchem ein Ständer 2 untergebracht
ist. Die Welle 3 des Läufers 4 des Elektromotors ist in
einem Traglager 5 angeordnet, das durch eine Dämpfungs
vorrichtung 6 fixiert ist. In der Vorrichtung ist eine
biegsame Welle 7 drehbar gelagert. Das untere Ende
der biegsamen Welle 7 ist mit der Welle 3 starr ver
bunden, die mittels einer Schraube 8 mit dem Läufer 4
starr verbunden ist. Der Ständer 2 ist im Gehäuse 1 mit
Hilfe eines Deckels 9 befestigt. Die Dämpfungsvorrich
tung 6 (Fig. 2) besitzt ein Vakuumlager 10.
Der Umlauf des Schmiermittels für die Lager 5 und
10 (Fig. 1) erfolgt über die Kanäle 11, 12, 13 und 14
des Gehäuses 1, wobei das Schmiermittel den Lagern 10
und 5 über die jeweiligen Kanäle 11 und 12 zugeführt
wird, während der Abfluß des Schmiermittels von diesen
Lagern 10 und 5 über die jeweiligen Kanäle 13 und 14
geschieht. Auf der Außenfläche des Ständers 2 ist eine
Spiralnut eingearbeitet, die mit der Innenfläche des Ge
häuses 1 einen Hohlraum 15 bildet, welcher einerseits
mit einem Eintrittskanal 16 für die Kältemittelzufuhr
in Verbindung steht und andererseits mittels eines
Kanals 17 mit vertikalen Nuten 18 verbunden ist, die im
Gehäuse 1 konzentrisch in bezug auf die Dämpfungsvorrich
tung 6 ausgeführt sind. Die Abführung des Kältemittels
erfolgt über einen Kanal 19. Zur Verbesserung der Küh
lung des Läufers 4 sind in diesem geneigte Kanäle 20
vorgesehen, über welche das Schmiermittel vom Trag
lager 5 abgeführt wird. Der Abfluß des Schmiermittels
von den Kanälen 20 geschieht über einen Auslaßka
nal 21. Als Ergebnis wird eine effektive Kühlung des
Ständers 2, des Läufers 4, der Dämpfungsvorrichtung 6
und des Gehäuses 1 im ganzen gewährleistet. Auf der
biegsamen Welle 7 ist ein Aufsatz 22 zur Aufnahme des
Rotors 23 der Zentrifuge befestigt. Bei der Arbeit
des Antriebes kontrolliert man die Drehzahl des Ro
tors 23 der Zentrifuge mit Hilfe eines Gebers 24.
Zusätzlich in Fig. 2 ist ein Kanal 11 a in der Dämpfungs
vorrichtung 6 gezeigt, über welchen das Schmiermittel
zum Lager 10 gelangt, sowie sind Kanäle 12 a und 12 b
für die Einführung des Schmiermittels in das Traglager 5
dargestellt. Der Abfluß des Schmiermittels vom Trag
lager 5 erfolgt über einen Kanal 14 a und vom Lager 10
über die Kanäle 13 a, 13 b und 13 c der Dämpfungsvorrich
tung 6. Das Traglager 5 besitzt eine Trag-Gleitfläche
5 a und eine radiale Gleitfläche 5 b. Das untere Ende
25 des Traglagers 5 ist in der Grundbohrung 26 des
Läufers 4 untergebracht und mit der Stirnseite 27 nach
unten angeordnet. Die Grundbohrung 26 ist koaxial zur
Drehachse des Läufers 4 angeordnet. Das Traglager 5
ist in der Grundbohrung 26 des Läufers 4 mittels der
Dämpfungsvorrichtung 6 fixiert, wobei die radiale Gleit
fläche zumindest teilweise in der Grundbohrung 26 des
Läufers 4 aufgenommen ist.
Auf der radialen Oberfläche 5 b ist eine Eindrehung
28 vorgesehen, welche die Kühlungsbedingungen des Ra
dialachslagers 5 verbessert.
In Fig. 3 ist die Anordnung der Kanäle 11, 12, 13, 14,
19 im Gehäuse 1 sowie der Nuten 18 des Läufers 4 und
des Traglagers 5 gezeigt.
Der Antrieb arbeitet folgendermaßen. Vor dem An
lassen der Zentrifuge schiebt man auf den Aufsatz 22
(Fig. 1) den Rotor 23 der Zentrifuge auf. Bei der
Stromzuführung beginnt der Elektromotor des Antriebs
die biegsame Welle 7 und folglich den Rotor 23 der
Zentrifuge zu drehen. Die Drehzahl des Rotors 23 der
Zentrifuge wird stets durch den Geber 24 überwacht.
Zugleich wird das Schmiermittel den Kanälen 11
und 12 zwangsläufig zugeführt, wobei es zu den Lagern 5
und 10 über die Kanäle 12 a und 11 a (Fig. 2) gelangt.
Das Schmiermittel gewährleistet den Normalbetrieb der
Lager 5 und 10 und verhindert, daß ihre Temperatur
ein unzulässiges Niveau erreicht.
Der Abfluß des Schmiermittels vom Traglager 5
geschieht über die Kanäle 14 (Fig. 1) und 14 a (Fig. 2)
und vom Lager 10 über die Kanäle 13 a, 13 b, 13 c und 13
(Fig. 1). Das von der radialen Oberfläche 5 b (Fig. 2)
abfließende Schmiermittel wird bei der Drehung des
Läufers 4 in die geneigten Kanäle 20 eingesaugt und ge
währleistet, indem es mit der Oberfläche des Läufers
4 kontaktiert, einen unmittelbaren Wärmeentzug und
verbessert folglich die Kühlung desselben.
In ähnlicher Weise, aber mit Hilfe des Kältemittels,
findet der Wärmeentzug von der Oberfläche des Stän
ders 2 statt. Dabei gelangt das umlaufende Kältemittel
über den Kanal 17 (Fig. 1) zur Dämpfungsvorrichtung 6
und gewährleistet deren Kühlung. Ein durch das (nicht
gezeigte) Schmiersystem erzeugter Druck gewährleistet
die Bildung eines dünnen Ölfilmes zwischen der Trag
fläche 5 a (Fig. 2) des Traglagers 5 und der entsprechen
den Oberfläche der Welle 3 des Läufers 4 sowie zwisch
en der radialen Oberfläche 5 b und der entsprechenden
Oberfläche dieser Welle 3. Als Ergebnis wird die Rei
bung zwischen den genannten Oberflächen minimal, was
für die Erzielung einer hohen Drehzahl des Rotors 23
(Fig. 1) der Zentrifuge sehr wichtig ist.
Die Dämpfungsvorrichtung 6 erfüllt zwei Funktio
nen: erstens fixiert sie mit Drehungsmöglichkeit die
biegsame Welle 7 und gewährleistet, daß der Rotor 23
der Zentrifuge die kritische Drehzahl passiert; zweitens
erzeugt sie eine hermetische Abdichtung zwischen dem
Antrieb der Zentrifuge und ihrer Kammer (nicht ge
zeigt), in welcher sich der Rotor 23 der Zentrifuge
befindet. Beim Anlassen der Zentrifuge erzeugt man
in ihrer Kammer einen erforderlichen Grad des Unter
drucks mit dem Ziel, den Widerstand des Luftmediums
bei der Drehung des Rotors 23 der Zentrifuge zu mi
nimieren.
Die Konstruktion besitzt eine optimale Steifig
keit.
Die stabile Lage des Traglagers 5, das im Läufer 4
mittels der Dämpfungsvorrichtung 6 fixiert ist, sowie
die Ausführung des Gehäuses 1 als ein einheitliches
Ganzes gewährleisten einen hohen Grad der Gleichachsig
keit dieser Baugruppen, was unerwünschte Vibrationen
ausschließt und die Zuverlässigkeit der Konstruk
tion erhöht.
Die Unterbringung des Traglagers 5, des Läufers 4
und der Dämpfungsvorrichtung 6 sowie des Ständers 2
im Gehäuse, das als ein einheitliches Ganzes ausge
führt ist, optimiert die Steifigkeit des Antriebs
und vereinfacht sehr sein Zusammen- und Auseinander
bauen. Hierbei wird die Möglichkeit für die Austausch
barkeit des Traglagers 5 und des Läufers 4 geschaffen,
was die Reparierbarkeit des Antriebs im ganzen gewähr
leistet.
Alles das bietet die Möglichkeit, mit einem Minimum
an Demontagearbeiten und arbeitsinten
siven Operationen die Abnahme des
Antriebs von der Zentrifuge zu ermöglichen.
Im Falle der Auswechselung des Rotors 23 der Zen
trifuge wird bei dieser Antriebskonstruktion eine ein
fache und zuverlässige Abnahme desselben sicherge
stellt.
Die Ausführung der Spiralnuten auf der Oberfläche
des Ständers 2 sowie die Ausbildung der vertikalen
Nuten 18 im monolithischen Gehäuse 1, welche in bezug
auf die Dämpfungsvorrichtung 8 konzentrisch angeordnet
sind, gewährleisten einen unmittelbaren Wärmeentzug
von der Oberfläche des Ständers 2 und eine zusätzliche
Kühlung des Läufers 4 sowie der Dämpfungsvorrichtung 6.
Claims (4)
1. Antrieb für Zentrifugen, enthaltend ein Ge
häuse (1) mit, darin befindlich, einem Ständer (2) und
einem Läufer (4), dessen Welle (3) in einem Traglager
(5) angeordnet und mit einer biegsamen Welle (7) starr
verbunden ist, die in einer Dämpfungsvorrichtung (6)
drehbar gehalten ist, wobei das Gehäuse (1) Kanäle
(11, 12, 13, 14, 16, 17, 19, 21) für den Umlauf je
weils von Schmiermittel (11, 12, 13, 14) und Kältemit
tel (16, 17, 19, 21) besitzt, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- - im Läufer (4) eine Grundbohrung (26) ausgeführt ist, die koaxial zur Drehachse des Läufers (4) angeordnet ist,
- - während das Traglager (5) eine Trag-Gleitfläche (5 a) und eine radiale Gleitfläche (5 b) aufweist
- - und im Läufer (4) mittels der Dämpfungsvorrich tung (6) so fixiert ist, daß sich die radiale Gleit fläche (5 b) zumindest teilweise in der Grundbohrung (26) des Läufers (4) befindet,
- - wobei im genannten Lager (5) Kanäle (12 a, 12 b, 14 a) ausgeführt sind, welche den Schmiermittelumlauf über die Tragfläche (5 a) und die radiale Oberfläche (5 b) des Lagers (5) gewährleisten.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gehäuse (1) in Form eines
einheitlichen Elementes ausgebildet ist, in dem ver
tikale Nuten (18) ausgeführt sind, die sich in der
Nähe der Dämpfungsvorrichtung (6) befinden und mit den
im Gehäuse (1) ausgeführten Kanälen (16, 17, 19)
für den Kältemittelumlauf in Verbindung stehen, wäh
rend die im Gehäuse (1) vorgesehenen Kanäle (12, 14)
für den Schmiermittelumlauf mit den jeweiligen Kanälen
(12 a, 14 a) des Traglagers (5) verbunden sind.
3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß auf der Außenfläche des Ständers
(2) eine Spiralnut eingearbeitet ist, die mit der
Innenfläche des Gehäuses (1) einen Hohlraum (15) bil
det, welcher mit den im Gehäuse (1) vorgesehenen Ka
nälen (16, 17) für den Kältemittelumlauf in Verbindung
steht.
4. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die genannten vertikalen Nuten
(18) konzentrisch in bezug auf die Dämpfungsvorrich
tung (6) angeordnet sind.
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