DE1909485C3 - - Google Patents
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Description
Abdeckung einerseits als auch zwischen der Nabe und der Antriebswelle andererseits ist derart ausgebildet,
daß die Abdeckung von der Nabe und damit auch von den Magnetplatten nur dann entfernt werden
kann, wenn die Nabe mit der Antriebswelle verbunden ist, also die Magnetplatten sich in ihrem
Gebrauchszustand befinden. Andererseits kann die Nabe zusammen mit den Magnetplatten nur dann
wieder von der Antriebswelle gelöst werden, wenn zuvor die Abdeckung mit der Nabe verbunden
wurde, also die einzelnen Magnetplatten durch die Abdeckung gegenüber Verschmutzung geschützt
sind. Auch bei dieser bekannten Anordnung drehen sich die einzelnen Magnetplatten offensichtlich in
horizontalen Ebenen, da sonst unter Schwerkraftwirkung und des vorhandenen Lagerspiels der
fliegend gelagerten Antriebswelle eine gewisse Verkantung der Magnetplatten gegenüber ihren jeweiligen
vertikalen Drehebenen auftreten würde, die den Abstand zwischen den Abtastköpfen und den Oberflächen
der Magnetplatten in unzulässiger Weise verändern bzw. vergrößern würde.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Nabenanordnung der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
daß auch bei einer möglichen horizontalen Anordnung der Antriebswelle, also einer möglichen vertikalen
Drehebene für die Magnetplatten, ein möglichst geringer Abstand zwischen den Abtastköpfen
und den Oberflächen der Magnetplatten sehr genau eingehalten werden kann.
Bei einer Nabenanordnung der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, daß mindestens ein Lager für die Antriebswelle im wesentlichen im Schwerpunkt der Nabe angeordnet
ist.
Durch die Anordnung mindestens eines der Lager der Antriebswelle, etwa im Schwerpunkt der Nabe,
die die eine oder aber mehrere Magnetplatten haltert, wird sichergestellt, daß auch bei Verwendung
von Lagern, die sehr hohe Drehgeschwindigkeiten der Antriebswelle zulassen, praktisch keine Neigung
der Achse der fliegend gelagerten Antriebswelle im Bereich der Magnetplatte z. B. auf Grund der
Schwerkraftwirkung bei einer horizontalen Anordnung der Antriebswelle auftreten kann. Dadurch
können aber die Magnetköpfe für die Magnetplatten mit sehr kleinem Abstand zu den Oberflächen der
Magnetplatten angeordnet werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Magnetköpfe infolge einer
Durchbiegung des freien Endes der Antriebswelle die Oberfläche der Magnetplatte berühren und damit
beschädigen können. Andererseits wird durch die freitragende Befestigung der Nabe mit den Magnetplatten
an dem freien Ende dei Antriebswelle ein leichtes und schnelles Auswechseln der Magnetplatten
ermöglicht. Da ein Durchbiegen des freien Teils der Antriebswelle damit praktisch ausgeschlossen
ist. können auch keine Schwingungen oder Kreiselbcwegungen bei hohen Drehzahlen der Antriebswelle
auftreten, die auch bereits bei relativ kleinen Amplituden zu einer Beeinträchtigung der
Wiedergabe oder Aufzeichnung durch die Macnetköpfe auf den Magnetplatten führen würden
Die Erfindung wird an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert, !m
einzelnen zeigt
Fig. 1 eine teilweise ausgebrochene Seitenansicht der Nabenanordnung mit dem Antriebsmotor und
einem Teil einer festen Stirnwand zur Befestigung der Magnetköpfe,
Fig. 2 eine Seitenansicht ähnlich Fig. i, jedoch
teilweise im Schnitt und im Maßstab vergrößert, mit der Antriebswelle und den Magnetplatten,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 nach Fig. 1, tier die Antriebswelle zeigt,
F i g. 4 eine Seitenansicht der Anordnung nach F i g. 1 längs der Linie 4-4 in Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 1, der eine der Magnetplatten zeigt,
F i g. 6 eine Ansicht ähnlich F i g. 4, die aber die Magnetkopfbefestigungswände zeigt, an denen die
Magnetköpfe befestigt sind,
F i g. 7 eine Teilseitenansicht, die die Magnetkopfbefestigungswände
in ihrer Lage zu den Platten veranschaulicht,
F i g. 8 eine Seitenansicht in vergrößertem Maßstab ähnlich F i g. 7, bei der dargestellt ist, wie einer
der Magnetköpfe an seiner Magnetkopfbefestigungswand befestigt ist und
F i g. 9 einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform eines Plattenspeichers, bei dem Magnetplatten
symmetrisch zu beiden Seiten des Antriebsmotors auf Nabenanordnungen angeordnet sind.
In den F i g. 1 bis 5 ist eine erste Ausführungsform des neuen Magnetplattenspeichers dargestellt.
Magnetkopfbefestigungswände, an denen die magnetischen Lese- oder Schreibköpfe befestigt sind, sind
in den Fi g. 1 bis 5 nicht dargestellt; sie sind in den F i g. 6 bis 8 gezeigt, die weiter unten beschrieben
sind.
Gemäß den Fig. 1 bis 5 kann der Plattenspeicher zwei Magnetplatten 10, 11 enthalten, die drehbar
auf einer Nabenanordnung 12 befestigt sind. Die Nabenanordnung 12 ist auf einer Antriebswelle 14
befestigt, die neben der Nabenanordnung 12 einen Elektromotor 15 trägt. Der Elektromotor 15 kann
einen Stator 16 und einen Rotor 17 enthalten. Der Elektromotor 15 kann in ein mit öffnungen versehenes
Motorgehäuse 18 eingesetzt sein, das eine Abschlußplatte 20 aufweist, welche beispielsweise durch
Schrauben 21 an dem Gehäuse 18 angeschraubt ist.
Es ist auch ein festes Wellengehäuse 23 vorgesehen, in welchem die Antriebswelle 14 unnachgiebig
gelagert ist. Das Wellengehäuse 23 kann von einer Stirnwand 25 gehalten sein, welche wiederum in geeigneter
Weise, beispielsweise durch Schrauben, an einer Grundplatte 26 befestigt ist. Die Stirnwand 25
kann an entgegengesetzten Seiten mit Einstellklötzen 27 versehen sein, die im oberen und unteren Teil der
Wand angeordnet sind, damit die Magnetkopfbefestigungswände eingestellt werden können, wie es im
Zusammenhang mit den Fig. 6 bis 8 beschrieben ist.
Die Plattenanordnung ist vorzugsweise durch einen Deckel 28, der in F i g. 1 dargestellt ist, geschützt.
Die Nabenanordnung 12 trägt die beiden Magnetplaiten 10 und II, die auf einer Piattennabe 30 angeordnet
sind. Die Plattennabe 30 hat eine zylindrische Außenfläche 31, auf der die Magnetplatter
ruhen, und einen zylindrischen Innenteil 32, der wesentlich
kurzer als die Außenfläche 31 ist. Dementsprechend ragt die Nabenanordnung 12 und beson
ders ihr Außenteil über den Innenteil 32 hinaus. Di< Plattennahe 30 ist mit radialen Speichen 33 versehen
wie es deutlich in Fig. 4 dargestellt ist. Die Platten
nabe 39 weist auch einen radialen Flansch 34 auf dessen Außendurchmesser elcich dem von zwe
zylindrischen Abstandsringen 35 und 36 ist. die dazu wieder eingepaßt werden, wenn er im Preßsitz verdienen,
den Abstand zwischen den beiden Magnet- wendet worden ist. Solch ein weicher Werkstoff
platten 10 und 11 genau voneinander einzustellen. schleift sich ab und erzeugt Grate, wenn er im Preß-Der
Abstandsring 35 ist an der Plattennabe 30 mit sitz verwendet wird und diese Grate können keinen
Hilfe eines Satzes von beispielsweise drei Schrauben 5 guten Sitz mehr bilden. Deshalb besteht die Hülse
37 befestigt, die durch die Magnetplatte 11 hindurch- 40 aus Stahl, der einen Ausdehnungskoeffizienten
ragen und in den Flansch 34 der Plattennabe 30 zwischen dem der Aluminiumplattennabe 30 und
geschraubt sind. Vorzugsweise sind die Schrauben 37, dem der gehärteten Stahlwelle 41 hat und der eine
so wie es dargestellt ist, Flachsenkkopfschrauben, relativ harte nicht verformbare Oberfläche aufweist,
die flach an der nächsten Magnetplatte 10 anliegen. io Da die Plattennabe 30 aus Aluminium besteht, ist
Auf ähnliche Weise ist der zylindrische Abstandsring sie relativ leicht. Andererseits ist die Hülse 4Vt, die
36 an dem Abstandsring 35 durch einen weiteren aus Stahl besteht, schwerer. Da die Plattennabe und
Satz von drei Schrauben 38 befestigt, welche durch insbesondere der äußere Nabenteil 31 relativ leicht
die Magnetplatte 10 hindurchragen und welche sind, sind Schwingungen der Plattennabe und folglich
ebenfalls Flachsenkkopfschrauben sein können. Je- 15 der beiden Magnetplatten 10 und 11 verringert,
der Satz von Schrauben 37 und 38 ist auf dem Um- Das Wellengehäuse 23, welches die Lager auffp.ng gleichmäßig verteilt, wobei der eine Satz der nimmt, in denen sich die Welle 14 dreht, ist an der Schrauben gegenüber dem anderen, wie es in Fi g. 2, Stirnwand 25, beispielsweise mit Hilfe von mehreren 4 und 5 dargestellt ist, versetzt ist. Schrauben 50, befestigt. Diese Schrauben ragen
der Satz von Schrauben 37 und 38 ist auf dem Um- Das Wellengehäuse 23, welches die Lager auffp.ng gleichmäßig verteilt, wobei der eine Satz der nimmt, in denen sich die Welle 14 dreht, ist an der Schrauben gegenüber dem anderen, wie es in Fi g. 2, Stirnwand 25, beispielsweise mit Hilfe von mehreren 4 und 5 dargestellt ist, versetzt ist. Schrauben 50, befestigt. Diese Schrauben ragen
Die Plattennabe 30 ist wiederum auf einer Hülse 20 durch einen Stirnwandflansch 51 hindurch, der einen
40 befestigt, die eine zylindrische Außenfläche 41 Teil des Wellengehäuses 23 bildet. Das Wellenhat.
Das rechte Ende der Außenfläche 41 ist. wie gehäuse 23 hat eine zylindrische Innenfläche zur
man in F i g. 2 sieht, vorzugsweise gerändelt, damit Aufnahme einer Lagerhülse 52, die als feste Halteeine
Preßpassung mit der Plattennabe 30 entsteht. rung für zwei Drucklager 53, 54 dient. Jedes Lager,
Die Außenfläche 41 kann mii einer schmalen Ver- 25 welches einen seitlichen Druck aufnimmt, kann vertiefung
42 versehen sein, die irgendwelche Späne wendet werden; die Lager 53, 54 sind vorzugsweise
aufnimmt, die sich bilden können, wenn die Platten- Rillenlager mit tiefen radialen Rillen. Vorzugsweise
nabe 30 auf die Hülse 40 gepreßt wird. sitzt die Lagerhülse 52 mit Preßsitz in dem Wellen-
Die ganze Nabenanordnung, einschließlich der gehäuse 23. Die Lagerhülse 52 hat rechts von einer
Plattennabe 30 mit ihren Magnetplatten 10, 11 und 30 ringförmigen Vertiefung 59 eine glatte Oberfläche,
der Hülse 40 ist so auf der Antriebswelle 14 befestigt, während die Oberfläche der Hülse links der Ver-
daß sie mit einer Genauigkeit in der Größenordnung tiefung gerändelt ist. Der Zweck der Vertiefung 49
von 2,5 jim wieder aufgesetzt werden kann. Dem- besteht darin, irgendwelche Späne, die erzeugt wer-
entsprechend kann die ganze Nabenanordnung 12 den können, wenn die Hülse 52 durch Preßpassung
von der Antriebswelle 14 für eine Reparatur am 35 in das Wellengehäuse 23 eingesetzt wird, aufzu-
Betriebsort oder zum Transport des Magnetplatten- nehmen.
stapeis abgenommen werden. Die gleiche Naben- Das Drucklager 53 ist gegen einen Absatz 55 auf
anordnung oder eine reparierte Nabenanordnung der Antriebswelle 14 gesetzt. In ähnlicher Weise ist
kann dann auf die Antriebswelle 14 gesetzt werden, das Lager 54 gegen einen Absatz 56 auf der An-
und sie kann wieder in die gleiche Ebene eingesetzt 40 triebswelle 14 gesetzt. Das Lager 53 ist durch eine
werden, die die Antriebswelle rechtwinklig schnei- Lagerhalterungsplatte 58 festgehalten, die an der
det. Dadurch ist es möglich, die Magnetköpfe in die Lagerhülse 52 durch Schrauben 60 befestigt ist. Die
gleiche Stellung in bezug auf die Magnetplatten zu Lagerhalterungsplatte 58 kann mit einem ringförmi-
bringen, ohne daß eine Nachstellung notwendig ist. gen Vorsprung 61 versehen sein, der in ähnlicher
Zu diesem Zweck hat die Hülse 40 an der Innen- 45 Weise wie der Absatz 55 gegen das Drucklager
seite eine nach rückwärts gerichtete konische Fläche drückt.
43, die mit einer entsprechenden konischen Fläche Das andere Drucklager 54 ist durch eine Platte 63
auf der Antriebswelle 14 zusammenpaßt. Ferner ist festgehalten, die an der Lagerhülse 52 mit Schrauben
die Hülse 40 an der Innenseite mit einer nach vorne 64 befestigt ist. Das Drucklager 54 ist durch einen
gerichteten konischen Fläche 46 versehen. Ein koni- 50 oder mehrere Federringe 65 federnd gegen den Abscher Nabeneinstellring 45 ist über die Antriebswelle satz 56 gedrückt, der der Bezugspunkt für die An-14
geschoben und ist gegen die konische Fläche 46 triebswelle 14 ist. Der Federring 65 ist gewunden
der Hülse 40 gedrückt. Eine Sicherungsmutter 47 ist und hat an seinem Umfang drei vorstehende Stellen,
auf das mit Gewinde versehene äußere Ende der Die erforderliche Vorspannung erhält man dadurch,
Antriebswelle 14 geschraubt. Dadurch drückt der 55 daß man, wenn erforderlich, mehr als einen Federkonische
Nabeneinste'lring 45 gegen die konische ring nebeneinander verwendet und daß man einen
Innenfläche 46 der Hülse 40 und die Hülse 40 drückt oder mehrere Zwischenscheiben benutzt Diese Zwigegen
die konische Fläche auf der Antriebswelle 14. schenscheiben drücken die Federringe in erforder-Dadurch
wird die Hülse 40 genau zwischen je zwei iicher Weise zusammen, so daß das Lager mit einer
zueinander passenden konischen Flächen gehalten. 60 Kraft von etwa 30 kp vorgespannt werden kann.
Die Hülse 40 hat den Zweck, die verschiedenen Folglich ist die Antriebswelle in radialer Ebene rela-
Ausdehnungskoeffizienten der Plattennabe 30 und tiv fest zu dem Wellengehäuse 23 angeordnet so daß
der Welle 14 auszugleichen. Folglich kann die Welle die Nabenanordnung 12 trotz Temperaturändenirigen
14 aus gehärtetem Stahl bestehen, während die Plat- genau gegenüber dem Stirnwandflansch 51 angeordtennabe
30 vorzugsweise aus Aluminium hergestellt 65 net ist.
ist. Diese beiden Werkstoffe dehnen sich verschieden Der Motorrotor 17 ist mit Hilfe eines Keils 67 am
aus, wenn sich die Temperatur ändert. Außerdem hinteren Ende der Antriebswelle 14 befestigt. Der
könnte ein weicher Werkstoff, wie Aluminium, nicht Motorrotor 17 ist durch eine Abstandshülse 70 und
eine Sicherungsmutter 71, die auf den mit Gewinde handen sind, dann werden vier solche Befestigungsversehenen
hinteren Teil 72 der Antriebswelle ge- wände benötigt. Diese sind, wie es in den anschraubt
ist, gegen einen Absatz 68 auf der Antriebs- schließend beschriebenen F i g. 6 bis 8 dargestellt ist,
welle 14 gedrückt. befestigt.
Das vordere Drucklager 53 ist im oder nahe dem 5 F i g. 6 zeigt zwei Magnetkopfbefestigungswände
Schwerpunkt der Nabenanordnung 12 angebracht. 75 und 77, von denen jede eine halbzylindrische
Die Nabenanordnung 12 enthält die beiden Magnet- Form aufweist. Die Wand 77 hat in ihrer Mitte einen
platten 10 und 11, die beiden Abstandsringe 35 und kreisförmigen Abschnitt 76, da der mittlere Teil der
36, die Plattennabe 30 und die Hülse 40. Der Magnetplatte nicht für Aufzeichnungen verwendet
Schwerpunkt liegt neben der Hülse 40, da die Plat- ίο werden kann. Dies liegt daran, daß die Geschwindigtennabe
30 nach rechts hin herausragt, wie man in keit längs konzentrischer Kreise im mittleren Teil für
F i g. 2 sieht. Das Lager 53 kann beispielsweise etwa Aufzeichnungen zu gering ist. Der Hauptzweck der
0,6 cm vom eigentlichen Schwerpunkt entfernt sein. Magnetkopfbefestigungswände besteht darin, einen
Wie oben erklärt, wird dadurch die Entstehung eines oder mehrere Lese- und Schreibköpfe zu beiden Seimechanischen
Drehmoments verhindert, das uner- 15 ten jeder Magnetplatte 10 und 11 an einer bestimmwünschte
Kräfte auf die sich drehenden Magnet- ten Stelle in bezug auf die sich drehenden Magnetplatten auszuüben sucht. platten und die Antriebswelle 14 zu halten. Um, wie
Die ganze Nabenanordnung kann ohne weiteres schon oben erwähnt, den Raum möglichst wirksam
ausgewechselt werden, ohne daß die Lager ausgebaut auszunutzen, ist jede Oberfläche der Magnetplatten
werden müssen. Entsprechend kann der Elektro- »o mit einem magnetischen Werkstoff beschichtet und
motor 15 entfernt werden, ebenfalls ohne daß die dementsprechend sind für jede Magnetplatte zwei
Lager abgenommen werden müssen. Sätze von Magnetköpfen, und zwar je einer an jeder
Die Nabenanordnung 12 ist ebenso wie der Elek- Oberfläche der Magnetplatten vorgesehen. Detnenttromotor
15 freitragend befestigt. Es ist nicht not- sprechend ist die zweite Befestigungswand 77 vor der
wendig, den Elektromotor in seinem Schwerpunkt zu »5 Magnetplatte 10 angeordnet. Wie man insbesondere
unterstützen, da die Schwingungen des Motors keine in F i g. 7 erkennt, sind zwei Befestigungswände 77
Schwingungen der Magnetplatten verursachen. und 80 auf den gegenüberliegenden Seiten der Ma-Außerdem
ist natürlich der Motor leicht und hat endplatte 10 angeordnet. Die Befestigungswände, die
einen geringeren Durchmesser als die Magnetplatten. zu der Magnetplatte 11 gehören, sind nicht dargestellt.
Folglich wird durch irgendeine Unwucht des Motors 30 Die beiden Magnetkopfbefestigungswände 77 und
nur eine geringe Schwingung verursacht. 80 sind mit Hilfe von Distanzstücken 81 und 82 in
Die vertikale Anordnung der Magnetplatten 10 einem bestimmten Abstand von der Befestigungsund
11 läßt eine wirksamere Ausnutzung der ver- wand 25 gehalten. Das Distanzstück 81 kann an
fügbaren Grundfläche zu. einem der Einstellklötze 27 befestigt sein. Folglich Wenn die Nabenanordnung 12 nicht in geeigneter 35 sind die Magnetkopfbefestigungswände 77 und 80 in
Weise befestigt und gelagert ist, dann können ernst- einem bestimmten Abstand von den entsprechenden
hafte Schwingungen bei den Resonanz- und Schwe- Magnetplatten 10 oder 11 angeordnet. Diese Anordbungsfrequenzen
der Nabenanordnung entstehen. nung begrenzt die zulässigen relativen Bewegungen
Diese sind jedoch im wesentlichen dadurch ausge- zwischen den sich drehenden Magnetplatten und den
schaltet, daß die Nabenanordnung durch das Lager 40 feststehenden Magnetköpfen und vermindert die
53 in oder nahe bei ihrem Schwerpunkt unterstützt Störungen zwischen beiden. Wenn solche Störungen
ist. Dadurch, daß die Nabenanordnung gegen die entweder zwischen den Magnetköpfen oder anderen
konische Fläche der Welle 14 und gegen den koni- festen Teilen und den sich drehenden Magnetplatten
sehen Nabeneinstellring 45 gedrückt ist, kann die auftreten, dann können die Magnetplatten zerkratzt
Nabenanordnung mit einer Genauigkeit von mehr a!s 45 werden, und sie müssen folglich ersetzt werden oder
2,5 iim eingestellt werden. Dazu trägt der relativ die Magnetköpfe können zerstört werden.
harte Werkstoff der Hülse 40 bei, der ein Abreiben F i g. 8 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht einer weitgehend verhindert. der Magnetkopfbefestigungswände, beispielsweise Der Neigungswinkel des Nabeneinstellrings 45 und der Wand 80. Beispielshalber ist dort schematisch der konischen Fläche auf der Welle 14, die zu der 50 einer der Lese- oder Schreibköpfe 85 dargestellt, der konischen Fläche 43 in der Hülse 40 paßt, kann etwa ein einziger Magnetkopf oder aber auch eine Anord-20° betragen. Dieser Winkel sollte größer sein als der nung aus mehreren Magnetköpfen sein kann. Der Blockierwinkel zwischen den Werkstoffen der Welle Magnetkopf 85 ist nachgiebig an der Magnetkopf-14 und der Hülse 40, die aus verschiedenen Arten befestigungswand 80, beispielsweise mit Hilfe einer von Stahl bestehen können. Der Blockierwinkel kann 55 freitragenden Blattfeder 86 befestigt, die wiederum etwa 16° oder geringer sein. Es ist der Winkel, bei an der Magnetkopfbefestigungswand 80 durch eine dem die Werkstoffe derart blockieren, daß sie nur Halteplatte 87 befestigt ist, die mit Hilfe einer unter Aufwendung beträchtlicher Kraft voneinander Schraube 88 an der Wand 80 gehalten ist Dadurch getrennt werden können. ist es möglich, den Magnetkopf 85 auf die Magnet-Wenn sich die Nabenanordnung 12 mit den Ma- 60 platte mit einer gewünschten Kraft, beispielsweise gnetplatten 10 und 11 dreht, müssen die Magnet- mit 350 ρ zu drücken. Die Blattfeder 86 übt auf den köpfe, die mit den Magnetplatten zum Einschreiben Magnetkopf eine Rückstellkraft aus, die den Kopf und Auslesen von Nachrichten zusammenwirken, in gegen die Magnetplatte drückt, selbst dann, wenn bezug auf die Magnetplatten fest montiert sein. Zu beide weit voneinander getrennt werden. Der Madiesem Zweck sind mehrere Magnetkopfbefesü- 65 gnetkopf kann mit einem Stift 90 versehen sein, der gungswände, und zwar je eine für jede Oberfläche in einer zylindrischen öffnung 91 in der Magneteiner Magnetplatte, vorgesehen. Wenn also zwei kopfbefestigungswand bewegbar ist, wodurch der Magnetpla'.ten mit insgesamt vier Oberflächen vor- Magnetkopf geführt ist, wobei jedoch nur eine Be-
harte Werkstoff der Hülse 40 bei, der ein Abreiben F i g. 8 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht einer weitgehend verhindert. der Magnetkopfbefestigungswände, beispielsweise Der Neigungswinkel des Nabeneinstellrings 45 und der Wand 80. Beispielshalber ist dort schematisch der konischen Fläche auf der Welle 14, die zu der 50 einer der Lese- oder Schreibköpfe 85 dargestellt, der konischen Fläche 43 in der Hülse 40 paßt, kann etwa ein einziger Magnetkopf oder aber auch eine Anord-20° betragen. Dieser Winkel sollte größer sein als der nung aus mehreren Magnetköpfen sein kann. Der Blockierwinkel zwischen den Werkstoffen der Welle Magnetkopf 85 ist nachgiebig an der Magnetkopf-14 und der Hülse 40, die aus verschiedenen Arten befestigungswand 80, beispielsweise mit Hilfe einer von Stahl bestehen können. Der Blockierwinkel kann 55 freitragenden Blattfeder 86 befestigt, die wiederum etwa 16° oder geringer sein. Es ist der Winkel, bei an der Magnetkopfbefestigungswand 80 durch eine dem die Werkstoffe derart blockieren, daß sie nur Halteplatte 87 befestigt ist, die mit Hilfe einer unter Aufwendung beträchtlicher Kraft voneinander Schraube 88 an der Wand 80 gehalten ist Dadurch getrennt werden können. ist es möglich, den Magnetkopf 85 auf die Magnet-Wenn sich die Nabenanordnung 12 mit den Ma- 60 platte mit einer gewünschten Kraft, beispielsweise gnetplatten 10 und 11 dreht, müssen die Magnet- mit 350 ρ zu drücken. Die Blattfeder 86 übt auf den köpfe, die mit den Magnetplatten zum Einschreiben Magnetkopf eine Rückstellkraft aus, die den Kopf und Auslesen von Nachrichten zusammenwirken, in gegen die Magnetplatte drückt, selbst dann, wenn bezug auf die Magnetplatten fest montiert sein. Zu beide weit voneinander getrennt werden. Der Madiesem Zweck sind mehrere Magnetkopfbefesü- 65 gnetkopf kann mit einem Stift 90 versehen sein, der gungswände, und zwar je eine für jede Oberfläche in einer zylindrischen öffnung 91 in der Magneteiner Magnetplatte, vorgesehen. Wenn also zwei kopfbefestigungswand bewegbar ist, wodurch der Magnetpla'.ten mit insgesamt vier Oberflächen vor- Magnetkopf geführt ist, wobei jedoch nur eine Be-
wegung zu und von der Magnetkopfbefestigungswand möglich ist.
Natürlich kann mehr als ein Magnetkopf, wie beispielsweise
der Magnetkopf 85, auf jeder Magnetkopfbefestigungswand vorgesehen sein, was von der
Zahl der Spuren, die auf einer Magnetplatte ge-
10
wünscht sind, abhängt. Eine Ausführungsfcrm, der ein Kopf je Spur verwendet wird, ergibt
kürzesten Zugriffszeiten, wohingegen bei and Ausführungsformen bewegbare Magnetköpfe
wendet werden können, so daß verschiedene ι Zeichnungsspuren zugänglich sind.
wendet werden können, so daß verschiedene ι Zeichnungsspuren zugänglich sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Nabenanordnung zur Halterung mindestens 5 vorrichtung (52, 53, 54) angeordnet sind.
einer Magnetplatte eines Plattenspeichers, die auf 9. Nabenanordnung nach einem der vorher-
einer Antriebswelle befestigt ist, die ihrerseits mit gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
Hilfe von Lagern drehbar gelagert ist, dadurch daß eine weitere Nabe (12) aufdem anderen
gekennzeichnet, daß mindestens ein Lager freien Ende der Antriebswelle(14) angeordnet
(53) für die Antriebswelle (14) im wesentlichen io ist und daß beide Nabenanordnungen (12,12) im
im Schwerpunkt der Nabe (12) angeordnet ist. wesentlichen in ihrem Schwerpunkt durch je
2. Nabenanordnung nach Anspruch 1, da- eines der Lager (53, 54) gelagert sind,
durch gekennzeichnet, daß die Nabe (12) ein
durch gekennzeichnet, daß die Nabe (12) ein
relativ kurzes Innenteil (32) und ein relativ langes Außenteil (31, 34) hat, welches über das 15 Die Erfindung bezieht sich auf eine Nabenanord-Innenteil
(32) hinausragt, daß eine Befestigungs- nung zur Halterung mindestens einer Magnetplatte
vorrichtung (35, 37) für die Magnetplatte (11) an eines Plattenspeichers, die auf einer Antriebswelle
dem Außenteil (31, 34) und eine Hülse (40) zur befestigt ist, die ihrerseits mit Hilfe von Lagern drehlösbaren,
drehfesten Halterung der Nabe auf der bar gelagert ist.
Antriebswelle (14) vorgesehen ist, daß zwei von- ao Bei einer solchen, z. B. aus der USA.-Patentschrift
einander getrennt angeordnete Lager (53,54) 3 068 480 bekannten Nabenanordnung, wird eine
sich auf einer Seite des kurzen Innenteils (32) Magnetplatte starr an einer Antriebswelle befestigt,
der Nabe befinden, wobei eines von ihnen direkt die mit Hilfe eines Speziallagers drehbar gelagert ist.
unter dem relativ langen Außenteil (31,34) an- Um den Abstand zwischen die Oberfläche der
geordnet ist, daß auf der Antriebswelle (14) zwei as Magnetplatte abtastenden Magnetköpfen sowohl so
gegenüberliegende Absätze (55, 56) angebracht klein wie möglich zu machen als auch so genau wie
sind und daß Einspannvorrichtungen (58, 60 und möglich einhalten zu können, verfügt dieses Lager
63, 64, 65) die Lager (53, 54) gegen je einen der über zwei nebeneinander angeordnete Laufbahnen,
Absätze (55, 56) und damit gegeneinander drük- in denen jeweils unabhängig voneinander angeordken,
wodurch eine Bezugsstellung der Antriebs- 30 nete Kugeln des Lagers geführt sind. Durch diese
welle (14) und der Magnetplatte (11) gegenüber besondere Ausbildung des Lagers soll das Spiel der
den Absätzen (55, 56) entsteht. Antriebswelle, das heißt die Präzision der Antriebs-
3. Nabenanordnung nach Anspruch 2, da- wellenachse, so klein wie möglich gehalten werden,
durch gekennzeichnet, daß die Lager (53, 54) Obwohl diese bekannte Nabenanordnung für eine
Drucklager sind, von denen eines im gemein- 35 Lagerung der Magnetplatte sowohl in einer horizonsamen
Schwerpunkt der Nabe (12) und der talen als auch einer vertikalen Ebene geeignet sein
Magnetplatte (11) angeordnet ist. soll, kann bei der bekannten Anordnung die Magnet-
4. Nabenanordnung nach Anspruch 3, da- platte offensichtlich nur in einer horizontalen Ebene
durch gekennzeichnet, daß die Hülse (40) zur umlaufen, da ein von einem Motor angetriebener
Halterung der Nabe (12) in dem Innenteil (32) 40 Treibriemen an der dem Lager abgewandten Seite
der Nabe angeordnet ist, daß sich eine konische der Magnetplatte an der Antriebswelle angreift. Bei
Fläche an der Antriebswelle (14) befindet, auf die der Drehung der Magnetplatte in einer vertikalen
eine konische Fläche an der einen Seite der Hülse Ebene würde bei einem ausreichend schlupffreien
(40) paßt, daß ein konischer Einstellring (45) Antrieb der Antriebswelle durch den Antriebsriemen
vorgesehen ist, auf den eine konische Fläche an 45 und zusätzlich durch die Schwerkraftwirkung der
dem anderen Ende der Hülse (40) paßt, und daß Magnetplatte auf die fliegend gelagerte Antriebswelle
eine Spannvorrichtung (47) den Einstellring (45) zweifellos eine geringfügige Verkantung der Magnetgegen
die Hülse (40) drückt sowie, die Hülse (40) platte gegenüber der gewünschten vertikalen Ebene
gegen die konische Fläche der Antriebswelle (14) stattfinden. Außerdem ist das Auswechseln der
drückt. 50 Magnetplatte bei der bekannten Anordnung relativ
5. Nabenanordnung nach Anspruch 4, da- aufwendig, da einmal der Treibriemen von der Andurch
gekennzeichnet, daß die Hülse (40) aus triebswelle gelöst werden muß und erst anschließend
relativ hartem Werkstoff besteht und einen Aus- die starre Verbindung zwischen der Magnetplatte
dehnungskoeffizienten hat, der zwischen dem der und der Antriebswelle durch Lösen mehrerei
Antriebswelle (14) und dem der Nabe (12) liegt. 55 Schrauben beseitigt werden kann.
6. Nabenanordnung nach Anspruch 4, da- Aus der USA.-Patentschrift 3 175281 ist eine
durch gekennzeichnet, daß eine Federvorrich- andere Nabenanordnung für einen aus mehreren
tung (65) das andere Drucklager (54) gegen den Magnetplatte!! bestehenden Magnetspeicher bekannt,
entsprechenden Absatz (56) auf der Antriebs- wobei mehrere Magnetplatten parallel zueinander auf
welle (14) drückt, wodurch die Antriebswelle (14) 60 einer Nabe befestigt sind, die ihrerseits lösbar mil
gegenüber dem anderen Drucklager (53) fest ein- einer topfförmigen Abdcckwg für die Magnetplatten
gestellt ist. verbunden ist, so daß die Magnetplatten in ihrem
7. Nabenanordnung nach einem der vorher- nichtbenutzten Zustand durch die Abdeckung gegengehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch über Staub und anderen Verschmutzungen geschützi
zwei Magnetplatten (10, 11), eine Befestigungs- 65 sind. Die die einzelnen Magnetplatten haltende Nabe
vorrichtung (35, 37, 36, 38) für eine voneinan- ist ihrerseits lösbar mit einer Antriebswelle verbunder
getrennte Befestigung der Magnetplatten (10. den, die mit Hilfe eines Lagers fliegend gelagert ist
111 auf dem Außenteil (31, 34) der Nabe (12). Die Verbindung sowohl zwischen der Nabe und dei
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|---|---|---|---|
| US70816768A | 1968-02-26 | 1968-02-26 | |
| US70816768 | 1968-02-26 |
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|---|---|
| DE1909485A1 DE1909485A1 (de) | 1969-09-25 |
| DE1909485B2 DE1909485B2 (de) | 1976-09-23 |
| DE1909485C3 true DE1909485C3 (de) | 1977-04-28 |
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ID=24844655
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| GB (1) | GB1258276A (de) |
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