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DE391837C - Klinkwerk - Google Patents

Klinkwerk

Info

Publication number
DE391837C
DE391837C DEF52857D DEF0052857D DE391837C DE 391837 C DE391837 C DE 391837C DE F52857 D DEF52857 D DE F52857D DE F0052857 D DEF0052857 D DE F0052857D DE 391837 C DE391837 C DE 391837C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotation
pawl
klinkwerk
control
ratchet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF52857D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANCKE WERKE KOMM GES AUF AKT
Original Assignee
FRANCKE WERKE KOMM GES AUF AKT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANCKE WERKE KOMM GES AUF AKT filed Critical FRANCKE WERKE KOMM GES AUF AKT
Priority to DEF52857D priority Critical patent/DE391837C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE391837C publication Critical patent/DE391837C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/12Freewheels or freewheel clutches with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like
    • F16D41/16Freewheels or freewheel clutches with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like the action being reversible
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H31/00Other gearings with freewheeling members or other intermittently driving members
    • F16H31/003Step-by-step mechanisms for rotary motion
    • F16H31/004Step-by-step mechanisms for rotary motion with pawls driven by a rotary cam
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • . Klinkwerk. Schaltwerke zur Umwandlung der Drehbewegung in hin und her schwingende oder entgegengesetzte Drehbewegung sind schon vorgeschlagen.
  • Die Nachteile der bekannten Einrichtung bestehen darin, daß die maximale Drehrichtung der Arbeitswelle entweder nur eine Umdrehung ist oder bei Übersetzungen dem Übersetzungsverhältnis angepaßt ist. Eine .Änderung der Drehrichtung bei einer teilweisen Umdrehung ist nicht möglich.
  • Nachteile bestehen auch in der Anwendung schlagender Gewichte und dadurch Mitreißen der Schaltklinke, sowie in denn geräuschvollen Gange der Antriebsvorrichtungen.
  • Die vorliegende Erfindung soll diese Nachteile beseitigen. Sie schafft ein Schaltwerk zur selbständigen Veränderung der Drehrichtung von Arbeitswellen, bei der Umdrehung$-änderung der Arbeitswellen nach beliebiger Anzahl Umdrehungen oder bei einer teil-«-eisen Umdrehung möglich ist.
  • Die LTmdrehungsänderung ist nur begrenzt durch die verwendbare Zähnezahl. Außerdem wird ein ziemlich geräuschloser Gang des Triebwerks erreicht.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Umschaltung der Doppelklinke durch an ihr befestigte Steuerhebel erfolgt, die mit Steuernocken zusammenarbeiten, welche von einem besonderen Antrieb reit gleichbleibender Drehrichtung angetrieben werden, also unabhängig von der Drehrichtung und Drehgeschwindigkeit der Arbeitswelle sind.
  • Weitere Erfindungen bestehen in der verschiedenen Einstellbarkeit der Nocken, in der Verstellbarkeit des Antriebshebelarmes oder des zweiten Klinkwerkes, sowie in der Anwendung eines kollgewichtes zur sicheren Umschaltung der Klinke.
  • Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt .
  • Abb. r eine Seitenansicht des Klinkwerkes, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie I-I . der Abb. r, Abb. 3 eine Stirnansicht zu Abb. z, Abb. q. das Klinkwerk ,beim Umschalten in Seitenansicht.
  • Auf einer Arbeitswelle a ist das Sperrad b aufgekeilt, in welches die drehbar um den Bolzen c gelagerte Doppelklinke d, welche Nasen dl, d. aufweist, eingreift. Der Bolzen c sitzt an dem freien Arm e des Winkelhebels e, der in beliebiger Weise in schwingende Bewegung gebracht wird, beispielsweise mittels Schubstange von einem- Antriebsexzenter aus.
  • je nachdem die eine oder andere Nase dl, d., der Klinke d zum Eingriff in das Sperrad b gebracht wird, kann die Drehrichtung der Arbeitswelle verändert werden. Das Umlegen der Klinke erfolgt durch zwei Steuernocken f, g, die auf die Steuerhebel h., i einwirken, welche auf dem Bolzen c sitzen u-rd mit der Schaltklinke d verbunden sind.
  • Das Rollgewicht k, welches in der Führung l der Schaltklinke geführt ist, bewirkt, daß die Klinke sicher umgeschaltet wird und in ihrer jeweiligen Lage verharrt. Auf der Arbeitswelle ist eine Buchse 11s aufgeschobe;i, die im Lagern festgehalten ist. Auf dieser Buchse sitzt lose drehbar eine zweite Buchse o. die jedoch durch die Schelle P finit einer gewissen Reibung auf der Buchse fit gehalten wird. Die Buchse o ist zu diesem Zweck geschlitzt. Auf die Buchse o ist ein zweites Sperrad q und der Steuernocken ; aufgekeilt, während der zweite Steuernocken f auf der Nabe des Steuerhockens g sitzt und durch einen Feststellstift r mit diesem gekuppelt wird.
  • Man kann somit die beiden Steuernocken ini beliebigen Winkel zueinander verstellen. Die Steuernocken weisen -zweckmäßig an ihren En(ien Rollen f" ä, auf. Auf der Welle sitzt ferner @ler als zweites Klinkwerk dienende Efebel s, dessen Sperrklinke s, in (las Sperrrad q einfaßt.
  • Die benötigte hin und her geheild-e Bewegungskraft für (las Klinkwerk s wird leinselben Antriebsexzenter mit einer besonderen Schubstange entnommen, die all verschiedenen Ailgritspunkten 1, 2. 3 angeschlossen werden kann. Auch beim Klinkwerk e, (°, wird die Schubstange an verschiedenen Angriffspunkten i', 2', 3' angeschlossen. Durch gleichzeitiges Verstellen der Antriebspunkte 1. 2, 3 und 1', 2', 3' zueinander lassen sich eiltviel Variationen in der '-orwärtshewegung sowohl als auch in der Pendelbewegung erzielen.
  • Durch den getrennten Antrieb ist es also inciglich, nach beliebig vielen Umläufen, elieilso wie nach teilweiser t-nt(lreliting der Arbeitswelle, das Klinkwerk zum Umschalten zu bringen. Das Umschalten erfolgt, wie in Abb. .1 veranschaulicht ist, dadurch, (laß durch Elen zweiten Steuernocken g ein Anheben des Steuerhebels i stattfindet. Es ist ersichtlich, (laß der Winkel der Steuerhebel h, i zueinander so gewählt ist, daß beim Anlauf des Steuernockens g ein sicheres Anheben des Steuerhebels i stattfindet, während das viillige Umschalten durch (las Rollgewicht gewährleistet wird.
  • Damit (lie Steuerorgaae voll (leg Drehrichtung der Arbeitswelle nicht beeinflußt werden können, laufen (lie Nocken auf einer besonderen Büchse. Vin aber ein selbsttätiges Drehen infolge des Gewichtes der Nocken auf der Zwischenbuchse na zu verhüten, wird die Büchse i? leicht angepreßt und mit Reibung gehalten.
  • Durch die vorliegende Erfindung kann folgendes erzielt werden: 1. eine pendelnde Bewegung der Arbeitswelle, 2. mehr Vorwärtsgang als Rückwärtsgang oder 3. mehr Rückwärtsgang als Vorwärtsgang, beides in beliebiger Zeitenfolge, durch Anheben der Sperrklinke s, wird bewirkt, daß die Arbeitswelle ununterbrochen in einem gewünschten Drehsinne betätigt wird.
  • Eine 'Änderung der Drehrichtung schon nach einer teilweisen Umdrehung der Arbeitswellen, beispielsweise nach 1j., Umdrehung, kann dadurch erreicht werden, (laß man das Steuerrad q schneller laufen läßt durch Allwendung eines kleineren He1)elarnies s und eines größeren 1-Iebelarines e,.

Claims (3)

  1. PATEN T-ANSPRÜC11E: 1. Klinkwerk zur selbständigen Veränderung der Drehrichtung voll Arbeitswellen, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbar gelagerte Doppelklinke (d) mit versetzt zueinander angeordneten Steuerhebeln (h, i:) versehen ist, die mit ebenfalls nebeneitianderliegenden Steuernocken (f, g) zusammenarbeiten, lvelche von einem besonderen Antrieb init gleichbleibender Drehrichtung angetrieben werden, also unabhängig von der Drehrichtung und Drehgeschwindigkeit der Arbeitswelle sind.
  2. 2. Klinkwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die winklig zueinander eingestellten Steuernocken gegeneinander verstellbar sind. 3. Klinkwerk nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, (laß die Nocken für Vor- und Rückwärtsgang von dem gleichen Sperrad eines zweiten Triebwerks betätigt werden. -l. Klinkwerk nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hebelarin (.s und e,) für sich verstellbar ist, so (laß der Hub des zweiten Klinkwerks unabhängig vom Arbeitsklinkwerk durch Veränderung der Hebelarme eingestellt werden kann, während nach Umlegen der zugehörigen Sperrklinke die Schaltvorrichtung außer Tätigkeit tritt und ein fortgesetztes Drehen der Arbeitswelle in einer Richtung stattfindet.
  3. 3. Klinkwerk nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die die Steuerhebel (h, i) tragende Schaltklinke (d) mit einem Rollgewicht versehen ist, ilas nach dem Umschalten der Schaltklinke Iurch die Steuernocken ein völliges Umstellen der Schaltklinke und sicheres Ein- i stellen gewährleistet.
DEF52857D 1922-11-08 1922-11-08 Klinkwerk Expired DE391837C (de)

Priority Applications (1)

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DEF52857D DE391837C (de) 1922-11-08 1922-11-08 Klinkwerk

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DEF52857D DE391837C (de) 1922-11-08 1922-11-08 Klinkwerk

Publications (1)

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DE391837C true DE391837C (de) 1924-03-12

Family

ID=7105795

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF52857D Expired DE391837C (de) 1922-11-08 1922-11-08 Klinkwerk

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE391837C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155297B (de) * 1959-02-19 1963-10-03 Fahrzeugwerk Weidner O H G Umsteuerbares Klinkenschaltwerk
DE1207745B (de) * 1961-11-14 1965-12-23 Bror Sigurd Olsson Vorrichtung zum Erzeugen schrittweiser Drehbewegungen einer Welle
DE1216796B (de) * 1962-11-07 1966-05-12 Smith Harvestore Products Antriebseinrichtung fuer einen Speicherentlader, insbesondere einen Siloentlader
DE1232311B (de) * 1955-02-16 1967-01-12 Fortuna Werke Spezialmaschinen Steuerungssystem fuer Mehrschnitt-Schaerfmaschine
DE9300802U1 (de) * 1993-01-22 1994-05-26 Ettrich, Ewald, 22523 Hamburg Gesperre

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DE1232311B (de) * 1955-02-16 1967-01-12 Fortuna Werke Spezialmaschinen Steuerungssystem fuer Mehrschnitt-Schaerfmaschine
DE1155297B (de) * 1959-02-19 1963-10-03 Fahrzeugwerk Weidner O H G Umsteuerbares Klinkenschaltwerk
DE1207745B (de) * 1961-11-14 1965-12-23 Bror Sigurd Olsson Vorrichtung zum Erzeugen schrittweiser Drehbewegungen einer Welle
DE1216796B (de) * 1962-11-07 1966-05-12 Smith Harvestore Products Antriebseinrichtung fuer einen Speicherentlader, insbesondere einen Siloentlader
DE9300802U1 (de) * 1993-01-22 1994-05-26 Ettrich, Ewald, 22523 Hamburg Gesperre

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