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DE506900C - Schaltwerkswendegetriebe - Google Patents

Schaltwerkswendegetriebe

Info

Publication number
DE506900C
DE506900C DEW79291D DEW0079291D DE506900C DE 506900 C DE506900 C DE 506900C DE W79291 D DEW79291 D DE W79291D DE W0079291 D DEW0079291 D DE W0079291D DE 506900 C DE506900 C DE 506900C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
lever
reversing gear
shift lever
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW79291D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WAGNER APPBAU ERNST
Original Assignee
WAGNER APPBAU ERNST
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WAGNER APPBAU ERNST filed Critical WAGNER APPBAU ERNST
Priority to DEW79291D priority Critical patent/DE506900C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE506900C publication Critical patent/DE506900C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H31/00Other gearings with freewheeling members or other intermittently driving members
    • F16H31/001Mechanisms with freewheeling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schaltwerkswendegetriebe für verschiedene Anwendungen, z. B. für Werkzeugmaschinen, wie Pressen, Stanzen u. dgl., für die Bewegung von Lasten, insbesondere bei Hubtransportwagen zum Heben oder Senken der Plattform u. a. m. Bei den bekannten Schaltgetrieben legt man meist vorgesehene Doppelklinken von Hand um, wenn die Antriebsdrehrichtung umgekehrt werden soll.
Erfindungsgemäß wird nun ein einfacher Drehrichtungswechsel des Schaltwerkes dadurch erreicht, daß zwei gleichachsige, mit der getriebenen Welle gegenläufig drehbar verbundene Zahnräder mit gleichlaufigen Klinkenrädern versehen sind und daß je nach dem gewünschten Drehsinn der Schaltarm des einen oder des anderen Klinkenrades mit dem Schalthebel kuppelbar ist. Die Umschaltung
ϊο dieses Schaltwerkes ist besonders einfach. Man hat es nur nötig, den Schalthebel, den man ja sowieso in der Hand hat, zu verschwenken, wodurch seine Kupplung mit dem einen Schaltarm aufgegeben und mit dem anderen Schaltarm hergestellt wird.
Hierbei kann der Schalthebel so ausgebildet sein, daß er senkrecht zu seiner Schaltbewegung für die Kupplungsbewegung schwenkbar ist und daß die Klinke des jeweils nicht mit dem Schalthebel gekuppelten Schaltarmes durch das Herabsinken des losen Schaltarmes auf einem Nocken aufläuft, durch den sie selbsttätig ausgerückt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in der Abb. 1 eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht und Abb. 3 eine Vorderansicht des neuen Schaltgetriebes veranschaulicht.
In einem gabelartigen Lagerkörper a, mit dem das Schaltgetriebe an der jeweiligen Maschine, Vorrichtung, Wagen o. dgl. befestigt wird, ist die Arbeitswelle, im gewählten Beispiel eine selbsthemmende Schraubenspindel b und ein Bolzen c, gelagert. Das freie Ende der Spindel b trägt ein Kegelzahnrad d, mit dem zwei auf dem Bolzen c lose drehbare Kegelzahnräder e und e' ständig in Eingriff stehen, die ihrerseits mit den Schalträdern / und /' fest verbunden sind. Auf dem Bolzen c sind ferner die Klinkenhebel g und g' lose drehbar, die auf ihren Bolzen h die Klinken i und i' tragen und deren winklige Ansätze mit den Einschnitten oder Rasten k und k' versehen sind. Zwischen den Kegelrädern e und e' ist auf dem Bolzen c noch ein kurzer Hebel I gelagert, an dem mittels des Bolzens m der mit seitlichen Nasen η versehene Schalthebel 0 angelenkt ist, so daß er nach der einen Richtung um den Bolzen c und nach der anderen Richtung um den BoI-zen m schwenkbar ist.
Um die Schraubenspindel b links- oder rechtsherum anzutreiben, wird der Schalthebel 0 mit dem betreffenden Klinkenhebel g gekuppelt, indem eine seiner Nasen η in die Rast k eingeführt wird (siehe gestrichelte Stellung in Abb. 2), worauf durch Schwenken des Hebels 0 um den Bolzen c die unter
Wirkung einer Feder p stehende Klinke i das vSchaltrad f und damit über die Kegelräder e und d die Spindel b in einer Richtung dreht. Um diese Drehung zu ermögliehen, muß die andere Klinke i' ausgeschaltet sein, damit sich das Kegelrad e' und das Schaltrad/' frei drehen können. Zu diesem Zweck sind am Lagerkörper α nockenartige Ansätze r vorgesehen, die mit an den Klinken
ίο angebrachten Stiften ί und s' zusammenarbeiten. Der nicht mit dem Schalthebel ο gekuppelte Klinkenhebel g' sinkt durch sein Eigengewicht nach unten, z. B. in die in Abb. ι gestrichelt gezeichnete Lage, hierbei läuft der Stift s' der Klinke i' auf den Nocken r auf, wodurch die Klinke i' entgegen ihrer Federbelastung aus den Zähnen des Schaltrades/' heraus bewegt wird.
Soll die Spindel b zurückgedreht werden, so wird der Schalthebel mit dem Klinkenhebel g' gekuppelt, so daß die Kraftübertragung nunmehr über die Teile g', i', f, e', d und b erfolgt, während der frei abfallende Klinkenhebel g in oben beschriebener Weise die Ausschaltung der Klinke i veranlaßt.
Dieses Kegelradgetriebe hat den Vorzug der gedrängten Bauart. Der Erfindungsgedanke läßt sich aber auch bei Stirnradj getrieben verwirklichen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι . Schaltwerkswendegetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleichachsige, mit der getriebenen Welle gegenläufig drehbar verbundene Zahnräder mit gleichläufigen Klinkenrädern versehen sind und daß je nach dem gewünschten Drehsinn der Schaltarm des einen oder des anderen Klinkenrades mit dem Schalthebel (o) kuppelbar ist.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel senkrecht zu seiner Schaltbewegung für die Kupplungsbewegung schwenkbar ist.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke des zur Zeit nicht mit dem Schalthebel (0) gekuppelten Schaltarmes durch das Gewicht des Schaltarmes auf einem Nocken aufläuft, durch den sie ausgerückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW79291D 1928-05-05 1928-05-05 Schaltwerkswendegetriebe Expired DE506900C (de)

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DEW79291D DE506900C (de) 1928-05-05 1928-05-05 Schaltwerkswendegetriebe

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DEW79291D DE506900C (de) 1928-05-05 1928-05-05 Schaltwerkswendegetriebe

Publications (1)

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DE506900C true DE506900C (de) 1930-09-10

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ID=7610785

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DEW79291D Expired DE506900C (de) 1928-05-05 1928-05-05 Schaltwerkswendegetriebe

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