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DE396104C - Verfahren zum Koernen von Hochofenschlacke mittels Wassers - Google Patents

Verfahren zum Koernen von Hochofenschlacke mittels Wassers

Info

Publication number
DE396104C
DE396104C DEL50492D DEL0050492D DE396104C DE 396104 C DE396104 C DE 396104C DE L50492 D DEL50492 D DE L50492D DE L0050492 D DEL0050492 D DE L0050492D DE 396104 C DE396104 C DE 396104C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
slag
blast furnace
furnace slag
coring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL50492D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADOLF LIEBRICH DR
Original Assignee
ADOLF LIEBRICH DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADOLF LIEBRICH DR filed Critical ADOLF LIEBRICH DR
Priority to DEL50492D priority Critical patent/DE396104C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE396104C publication Critical patent/DE396104C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B3/00General features in the manufacture of pig-iron
    • C21B3/04Recovery of by-products, e.g. slag
    • C21B3/06Treatment of liquid slag
    • C21B3/08Cooling slag
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2400/00Treatment of slags originating from iron or steel processes
    • C21B2400/02Physical or chemical treatment of slags
    • C21B2400/022Methods of cooling or quenching molten slag
    • C21B2400/024Methods of cooling or quenching molten slag with the direct use of steam or liquid coolants, e.g. water
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2400/00Treatment of slags originating from iron or steel processes
    • C21B2400/02Physical or chemical treatment of slags
    • C21B2400/032Separating slag from liquid, e.g. from water, after quenching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Iron (AREA)

Description

  • Verfahren zum Körnen von Hochofenschlacke mittels Wassers.
  • Bei den-bisher gebräuchlichen Verfahren zum Körnen von Hochofenschlacke mittels Wassers war es nicht möglich, den Feuchtigkeitsgehalt des gewonnenen Schlackensandes genau festzulegen. Insbesondere war es unmöglich, Schlackensand ohne jeden Feuchtigkeitsgehalt herzustellen; der gewonnene Schlackensand hatte vielmehr stets einen Feuchtigkeitsgehalt, der dann für den Fall, daß der Sand unbedingt trocken zu verwenden war, wie beispielsweise bei der Zementfabrikation, erst künstlich wieder daraus entfernt werden mußte. Die Trockenheit des Schlackensandes ist dabei in dem Sinne zu verstehen, daß die einzelnen Körner in ihrem Innern kein Wasser enthalten und ihnen äußerlich praktisch möglichst wenig Wasser anhaftend verbleibt. Da aber die Körner noch heiß aus dem Verfahren hervorgehen, so verlieren sie auch dieses Anhaftwasser je nach Einstellung des Verfahrens durch Verdunsten in mehr oder weniger hohem Grade bis zum völligen Verschwinden.
  • Man hat zum Körnen von Hochofenschlacke eine Vorrichtung vorgeschlagen, bei der die Schlacke in einer mit Durchbrechungen versehenen Rutschrinne abfließt, wobei sie mit Wasser in Berührung kommt, das aus einer wasserenthaltenden Rinne, in welche die die Schlacke führende Rutschrinne eintaucht, durch die erwähnten Durchbrechungen in das -Innere der Rutschrinne gelangt. Auch bei dieser Vorrichtung ist die genaue Bestimmung des Feuchtigkeitsinhaltes und die Herstellung vollkommen trockenen Schlackensandes nicht möglich, weil die Menge des in die Schlackenrinne eintretenden Wassers je nach der Freigabe oder Verstopfung der Durchtrittsöffnungen seitens der Schlacke verschieden ist.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ermög-]icht, Hochofenschlacke zu einem Schlackensande zu körnen, dessen Feuchtigkeitsgehalt genau im voraus festgelegt werden kann, insbesondere auch Schlackensand ohne jeden Feuchtigkeitsgehalt herzustellen. Das Verfahren geht davon aus, daß bestimmend für den Feuchtigkeitsgehalt des Schlackensandes die Zeit der Einwirkung des Wassers auf die Schlacke ist. Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß der. Wasserstrom, in dem die flüssige Schlacke gekörnt wird, zusammen mit der Schlacke in einer nur kurzen Führung (Rinne) auf eine dauernd in gleichsinniger Bewegung befindliche, wasserdurchlässige Unterlage geführt wird, durch die das Wasser nach unten abfließt, wobei die Zeit des Zusammenseins von Schlacke und überschüssigem Wasser durch entsprechende Bemessung der Rinnenlänge und der Bewegung der wasserdurchlässigen Unterlage so bestimmt wird, daß von dem Wasser nur so viel auf die Schlacke einwirkt, wie zum Körnen erforderlich ist. Hierbei ist Gewähr dafür gegeben, daß das sämtliche überschüssige Wasser die Schlacke verläßt, sobald das Schlacke-Wasser-Gemisch auf die wasserdurchlässige Unterlage kommt. Da auch der Zeitpunkt des Mischens der Schlacke mit dem Wasser naturgemäß genau regelbar ist, so ist die Zeit der Einwirkung des Wassers auf die Schlacke und damit die in die Schlacke ütertretende Wassermenge genau bestimmbar. Es ist hierbei also möglich, mit unbedingter Sicherheit vollkommen trockenen Schlackensand aus der Schlacke zu gewinnen, indem die Zeitdauer der Einwirkung des Wassers auf die Schlacke nur so kurz bemessen wird, wie zum Körnen allein nötig ist.
  • Die Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung kann auf verschiedene Weise erfolgen. Am einfachsten wird die Anlage werden, wenn unter der Schlackenrinne eine Wasserrinne angeordnet wird, in deren fließendes Wasser die flüssige Schlacke hineinfällt Das Gemisch kann daher nach der bt stimmten, in der Regel sehr kurzen Zeit auf irgendein mit Öffnungen versehenes, dauernd in gleicher Richtung bewegtes Fördermittel treten, beispielsweise ein gelochtes Förderband, einen mit Schlitzen versehenen umlaufenden Tisch 0. dgl., durch deren Öffnungen das Wasser nach unten verschwindet, sobald das Schlacke Wassergemisch an die Öffnungen gelangt.
  • Bei dem beschriebenen Verfahren sind besondere Fördervorrichtungen (Becherwerke o. dgl.) zum Herausheben der Schlacke aus dem Wasser vermieden. Ferner entfällt die Notwendigkeit, den gewonnenen Schlackensand nachträglich zu trocknen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zum Körnen von Hochofenschlacke mittels Wassers, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserstrom, in dem die flüssige Schlacke gekörnt wird, zusammen mit der Schlacke in einer nur kurzen Führung (Rinne) auf eine dauernd in gleichsinniger Bewegung befindliche wasserdurchlässige Unterlage, z. B. einen umlaufenden Tisch, ein Förderband o. dgl., geleitet wird, durch die das Wasser nach unten abfließt, wobei die Zeit des Zusammenseins von Schlacke und überschiissigem Wasser durch entsprechende Bemessung der Rinnenlänge und der Bewegung der wasserdurchlässigen Unterlage so bestimmt werden kann, daß von dem Wasser nur soviel auf die Schlacke einwirkt, wie zum Körnen erforderlich ist.
DEL50492D 1920-05-23 1920-05-23 Verfahren zum Koernen von Hochofenschlacke mittels Wassers Expired DE396104C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE396104C true DE396104C (de) 1924-05-26

Family

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DEL50492D Expired DE396104C (de) 1920-05-23 1920-05-23 Verfahren zum Koernen von Hochofenschlacke mittels Wassers

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DE (1) DE396104C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024315B (de) * 1952-07-05 1958-02-13 Eisen & Stahlind Ag Verfahren und Vorrichtung zum Granulieren von schmelzfluessigen Stoffen, z.B. Roheisen
WO1983002267A1 (en) * 1981-12-31 1983-07-07 Laitinen, Keijo Method and apparatus for manufacturing glass splinter mass

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024315B (de) * 1952-07-05 1958-02-13 Eisen & Stahlind Ag Verfahren und Vorrichtung zum Granulieren von schmelzfluessigen Stoffen, z.B. Roheisen
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