[go: up one dir, main page]

DE1218371B - Vorrichtung zum elektrostatischen Trennen von Gemengen - Google Patents

Vorrichtung zum elektrostatischen Trennen von Gemengen

Info

Publication number
DE1218371B
DE1218371B DEB81263A DEB0081263A DE1218371B DE 1218371 B DE1218371 B DE 1218371B DE B81263 A DEB81263 A DE B81263A DE B0081263 A DEB0081263 A DE B0081263A DE 1218371 B DE1218371 B DE 1218371B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge
fluidized bed
organs
separation space
separation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB81263A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Wilh Jenner
Dipl-Ing Wolfgang Triebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEB81263A priority Critical patent/DE1218371B/de
Publication of DE1218371B publication Critical patent/DE1218371B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C7/00Separating solids from solids by electrostatic effect
    • B03C7/02Separators
    • B03C7/04Separators with material carriers in the form of trays, troughs, or tables

Landscapes

  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B 03 c
Deutsche Kl.: 1 b - 6
Nummer: 1218 371
Aktenzeichen: B 81263 VI a/l b
Anmeldetag: 1. April 1965
Auslegetag: 8. Juni 1966
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum elektrostatischen Trennen von Gemengen aus physikalisch verschiedenartigen Komponenten.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen der vorgenannten Art erfolgt die Trennung des Gemenges im allgemeinen auf Walzen, im freien Fall oder während einer pneumatischen Förderung. Die Verweilzeit des Gemenges im Trennraum ist bei allen diesen Vorrichtungen sehr gering, obwohl gerade die Verweilzeit des Gemenges im Trennraum von wesentlicher Bedeutung für den Trenneffekt ist.
Einen großen Einfluß auf den Trenneffekt hat bei der elektrostatischen Trennung ferner die genaue Einstellung von Temperatur und Feuchtigkeitsgehalt der Luft sowie eine eventuelle Behandlung des Gemenges mit oberflächenaktiven Chemikalien. Die Einstellung der Trennbedingungen während des Trennvorganges ist bei den bekannten Vorrichtungen nur schwer möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Schwierigkeiten zu vermeiden. Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht in erster Linie darin, daß das Gemenge in einem einen Tragrost enthaltenden Trennraum in Form einer Wirbelschicht gehalten ist und in dem Trennraum in die Wirbelschicht hineinragende oder diese begrenzende, als Pole wirkende, bewegbare Austragsorgane vorgesehen sind. Dadurch werden erhebliche Vorteile erzielt, wie gleichmäßige Temperatur und Konzentrationsverteilung, hohe spezifische Leistung, hohe und leicht steuerbare Verweilzeiten, leichte Beeinflussung des Trennvorganges durch Temperatur, Druck und Feuchtigkeit des Wirbelmediums.
Durch die hohe Berührungshäufigkeit der Gemengeteilchen im Wirbelbett wird außerdem bei nicht leitenden Gemengekomponenten eine intensive Reibungsaufladung erzeugt, die eine einwandfreie Trennung ermöglicht. Es erfolgt im Wirbelbett ferner eine sehr intensive Konditionierung der zu trennenden Komponenten mit Luft. Dieser Effekt wirkt sich sehr positiv auf die Trennung nicht leitender Gemengekomponenten aus.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 bis 4 je einen vertikalen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung und F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 4.
Die in F i g. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem durch Wehre 1 und 2 in Kammern 3, 4 und 5 aufgeteilten Trennraum, einem Tragrost 6, einem Gebläse 7, einem Zyklon 8 und als Pole wirkenden Vorrichtung zum elektrostatischen Trennen
von Gemengen
Anmelder:
Beteiligungs- und Pätentverwaltungsgesellschaft
mit beschränkter Haftung,
Essen, Altendorfer Str. 103
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Friedrich Wilhelm Jenner,
Mülheim/Ruhr;
Dipl.-Ing. Wolfgang Triebel, Düsseldorf
Austragsorganen 9,10 und 11. Durch ein Aufgaberohr 12 wird das Gemenge über ein Zellenrad 13 dosiert in die Kammer 3 aufgegeben und bildet hier eine Wirbelschicht. Das in der Kammer 3 befindliche Austragsorgan 9 hebt die Gemengekomponente, die sich an ihm niederschlägt, aus der Wirbelschicht aus. Der verbleibende Teil des Gemenges fließt unter dem Wehr 1 hindurch in die Kammer 4, wird dort entsprechend den Gemengebestandteilen neu konditioniert und durch das Austragsorgan 10 von einer weiteren Komponente befreit. Der Rest des Gemenges fließt über das Wehr 2 hinweg in die Kammer S. Hier erfolgt eine nochmalige Behandlung des Gemenges und eine weitere Trennung durch das Austragsorgan 11. Die noch verbleibende Gemengekomponente fließt schließlich über ein Überlaufrohr 14, in dem ein Zellenrad 15 vorgesehen ist, ab. Unterhalb jeder Kammer 3, 4 und 5 sind Injektionsdüsen 16 zum Einspritzen von Wasser, Chemikalien, Heißluft u. dgl. vorgesehen.
Entsprechend der Zusammensetzung des Gemenges kann die Einstellung der Polarität der Austragsorgane, der Feuchtigkeit, der Temperatur und der Reagenzzugabe in den verschiedenen Kammern so erfolgen, daß eine Mehrkomponententrennung, ähnlich wie in einer Flotationsmaschine, erfolgt. Es ist dabei möglich, einzelne Kammern ohne Austragsorgane zu lassen, so daß diese Kammern nur zur Konditionierung dienen.
Zur Trennung von leitenden und schwerleitenden Mineralien kann eine Sprühaufladung durch Koronaentladung unmittelbar beim Eintritt des Gemenges in die erste Kammer erfolgen. Die leitenden Anteile würden dann ihre Ladung an den Austragsorganen abgeben und durch ein Überlaufrohr abfließen.
609 578/58
In Fig. 2 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung dargestellt, die einen Trennraum 18 besitzt, durch den das Gemenge etwa parallel 2x1 den Wänden 20 fließt, und deren Austragsorgane in Form endloser Bänder 19 ausgebildet sind. Die Bänder 19 sind seitlich dicht an den Wänden 20 des Trennraumes 18 angeordnet und werden durch Schlitze in den Wänden 20 über Umlenkrollen 21 in den Trennraum 18 eingeführt. Die Umlenkrollen 21 übertragen auch die Spannung. Durch die Steuerung der Umlaufgeschwindigkeit der Bänder 19 und durch die starke Umlenkung an den Umlenkrollen 21 kann die Mitnahme von Fehlkorn durch die Bänder 19 vermieden werden. Die anhaftende Komponente wird durch rotierende Abstreifer 22 von den Bändern 19 abgestreift und fällt in Abführleitungen 23. In den Abführleitungen 23 sind Zellenräder 24 vorgesehen.
Bei der Vorrichtung gemäß F i g. 3 dienen die als Bänder 25 ausgebildeten Austragsorgane gleichzeitig zur Aufteilung des Trennraumes in einzelne Kammern 26. Die Bänder 25 werden durch Umlenkrollen 27 geführt und durch rotierende Abstreifer 28 und vibrierende Abstreifer 29 von der anhaftenden Komponente gesäubert. Die vibrierenden Abstreifer 29 sind in Form einer Schüttelrinne ausgebildet und führen das Gut seitlich aus den Kammern 26 ab.
F i g. 4 und 5 zeigen eine Vorrichtung, deren Austragsorgane aus rotierenden Scheiben 30 bestehen und die den Trennraum in Kammern 31 aufteilen. Die Scheiben 30 sind mit je zwei rotierenden Abstreifern 33 für die ausgetragene Komponente versehen. Die Abführung dieser Komponente erfolgt über Abführleitungen 34, in denen Zellenräder 35 vorgesehen sind.

Claims (9)

Patentansprüche: 35
1. Vorrichtung zum elektrostatischen Trennen von Gemengen aus physikalisch verschiedenartigen Komponenten, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemenge in einem einen Tragrost enthaltenden Trennraum in Form einer Wirbelschicht gehalten ist und in dem Trennraum in die Wirbelschicht hineinragende oder diese begrenzende, als Pole wirkende, bewegbare Austragsorgane vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsorgane als umlaufende endlose Bänder ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsorgane als rotierende Scheiben ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsorgane den Trennraum in mehrere Kammern unterteilen
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von oben in die Wirbelschicht hineinragenden Austragsorgane kura oberhalb des Tragrostes und die von unten in die Wirbelschicht hineinragenden Austragsorgane kun unterhalb der Sollhöhe der Wirbelschicht enden
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche ] bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Aufgaberohr gegenüberliegenden Seite des Trennraumes mindestens ein kurz unterhalb der Sollhöhe der Wirbelschicht endendes Überlaufrohi vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenger Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede; Austragsorgan mit mindestens einem Abstreife] und einer Abführleitung für die ausgetragen« Komponente versehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch?, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Aufgaberohr, in den Überlaufrohr und in den Abführleitungen je eil Zellenrad vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehender Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb jeder Kammer Injektionsdüsen zum Einspritzen von Wasser, Chemikalien, Heißluf u. dgl. vorgesehen sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609 578/58 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEB81263A 1965-04-01 1965-04-01 Vorrichtung zum elektrostatischen Trennen von Gemengen Pending DE1218371B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB81263A DE1218371B (de) 1965-04-01 1965-04-01 Vorrichtung zum elektrostatischen Trennen von Gemengen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB81263A DE1218371B (de) 1965-04-01 1965-04-01 Vorrichtung zum elektrostatischen Trennen von Gemengen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1218371B true DE1218371B (de) 1966-06-08

Family

ID=6981024

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB81263A Pending DE1218371B (de) 1965-04-01 1965-04-01 Vorrichtung zum elektrostatischen Trennen von Gemengen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1218371B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2726604A1 (de) * 1976-06-17 1977-12-29 Dorr Oliver Inc Verfahren und vorrichtung zur elektrischen entwaesserung von feststoffsuspensionen
EP0279200A3 (en) * 1987-02-17 1990-05-16 Organ-Faser Technology Company N.V. Process for separating electrically non-conductive parts from garbage, in particular plastic and/or paper, and device therefor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2726604A1 (de) * 1976-06-17 1977-12-29 Dorr Oliver Inc Verfahren und vorrichtung zur elektrischen entwaesserung von feststoffsuspensionen
EP0279200A3 (en) * 1987-02-17 1990-05-16 Organ-Faser Technology Company N.V. Process for separating electrically non-conductive parts from garbage, in particular plastic and/or paper, and device therefor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3261769B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur fragmentierung und/oder schwächung von schüttfähigem material mittels hochspannungsentladungen
DE2650919C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines Produktes, wie Dünger oder Schlamm
DE3940412C3 (de) Schüttgutreaktor
DE2404000C2 (de) Vorrichtung zur Aufbereitung von Gießerei-Altsand
DE1118163B (de) Elektrischer Abscheider
DE1185902B (de) Austragsvorrichtung fuer kontinuierlich arbeitende Rohrschwingmuehlen
DE1218371B (de) Vorrichtung zum elektrostatischen Trennen von Gemengen
DE4302850B9 (de) Streumaschine zum Streuen von beleimtem Streugut zu Streugutmatten in einer Anlage zur Herstellung von Holzwerkstoffplatten
DE3422045C2 (de)
DE2532528B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines bestimmten Verteilungsgesetzes des Durchflusses in einem Mediumsstrom, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens bzw. der Vorrichtung
DE2623882A1 (de) Geraet zur wiedergewinnung und regenerierung von fuer giessereien bestimmtem formsand
DE2441815A1 (de) Austragvorrichtung an einer trommelmahlmuehle, insbesondere fuer erze od.dgl.
AT392833B (de) Vorrichtung zum reinigen und/oder befeuchten von luft
DE2235470C3 (de) Verfahren zum Betreiben eines Tropfkörpers und Tropfkörper zur Durchführung des Verfahrens
CH658200A5 (de) Vorrichtung zur beseitigung bzw. vermeidung von wandablagerungen in spruehtrocknern.
DE2254162B2 (de) Vorrichtung zum Entstauben von Abgasen
DE862276C (de) Aus mehreren stufenartig hintereinandergeschalteten Teilfoerderstrecken bestehendes Misch-Foerderaggregat mit Schwingantrieb
DE676586C (de) Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Herstellung von Superphosphat
DE736747C (de) Verfahren und Einrichtung zur elektrostatischen Aufbereitung von staubfoermigen Zwei- oder Mehrstoffgemengen
DE333577C (de) Aufgabevorrichtung fuer Saugtrockner
DE1907880C3 (de) Verfahren und Scheider zum Sortieren feinkörniger Gemenge durch Koronafeld und elektrostatisches Feld
EP0310994A1 (de) Aufgabeeinrichtung für Schüttgüter
DE810191C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Roesten von Mineralien u. dgl.
DE505773C (de) Vorrichtung zur Beschickung pneumatischer Trockner
DE813681C (de) Klassiervorrichtung fuer Koks o. dgl.