DE3838160C2 - - Google Patents
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- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
Es ist bekannt, Kulturpflanzen, insbesondere Zimmerpflanzen, in
einem Topf oder Behälter anzupflanzen, wobei im unteren Behäl
terbereich eine Hydrokultur angeordnet und im oberen Behälter
bereich Erde eingefüllt ist. Diese kombinierte Hydro- und Erd
kultur ist für einige Pflanzen besonders vorteilhaft. Der unte
re Behälterbereich dient als Wasserspeicher und versorgt die
Wurzeln der Pflanze über einen langen Zeitraum mit Flüssigkeit,
da die Blähtonkugeln ein großes Flüssigkeitsspeichervermögen
haben. Der Füllstand im unteren Behälterbereich wird vorzugs
weise mit einem Füllstandsanzeiger kontrolliert. Aus der über
der Hydrokultur angeordneten Erdkultur bezieht die Kulturpflan
ze die zum Wachstum nötigen Nährstoffe. Ein gewisser Nachteil
ist, daß der Bereich der Erde nicht ausreichend und gleichmäßig
mit Flüssigkeit versorgt wird, wodurch die Nährstoffversorgung
der Kulturpflanze nicht optimal ist.
Aus der DE-PS 15 82 761 ist eine Bewässerungsvorrichtung für
Kulturpflanzen bekannt, die einen im Erdreich angeordneten po
rösen Tonkegel vorsieht, der über eine Flüssigkeitsleitung mit
einem mit Wasser gefüllten, neben dem Topf für die Pflanze auf
stellbaren Vorratsgefäß verbunden ist. Sobald durch die porösen
Wandungen des Tonkegels Flüssigkeit nach außen dringt, stellt
sich ein Unterdruck ein, der, wenn er ein genügendes Ausmaß
erreicht hat, zum Flüssigkeitstransport aus dem Vorratsbehälter
führt. Hierdurch ist über einen langen Zeitraum eine selbsttä
tige Flüssigkeitsversorgung der Pflanzen möglich, wodurch ins
besondere auch deren Nährstoffaufnahme gewährleistet ist.
Aus der EP-PA 00 61 413 ist eine Vorrichtung zur Flüssigkeits
versorgung von Pflanzen bekannt, die einen separaten, die
Pflanze aufnehmenden Innenbehälter besitzt, der auf vertikalen
Stützen in einem Außenbehälter angeordnet ist. Die Mantelwand
des Außenbehälters umgibt den Innenbehälter mit Abstand, wo
durch zwischen dem Innenbehälter und dem Außenbehälter ein
Ringraum gebildet wird. Im oberen Bereich des Innenbehälters
ist in den Ringraum ein separater Flüssigkeits-Vorratsbehälter
angeordnet, der über ein kapillares Flüssigkeitsversorgungssy
stem mit dem Innenbehälter verbunden ist. Im unteren Bereich
des Innenbehälters sind Durchlässe angeordnet, die einen vom
Flüssigkeits-Vorratsbehälter getrennten Vorratsraum mit dem
Innenbehälter verbinden.
In einigen Anwendungsfällen ist es wünschenswert, daß bei einem
Behälter mit einer kombinierten Hydro- und Erdkultur eine Ver
sorgung mit unterschiedlichen Flüssigkeiten möglich ist. Dies
kann z. B. dann der Fall sein, wenn der Erdkultur eine Flüssig
keit mit darin gelösten Düngemitteln und der Hydrokultur reines
Wasser zugeführt werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur
Flüssigkeitsversorgung von Pflanzen zu schaffen, mit der eine
kombinierte Hydro- und Erdkultur getrennt bewässerbar ist, die
ein großes Speichervermögen für Flüssigkeit bei geringem Raum
bedarf besitzt und die kostengünstig herstellbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, eine gattungsge
mäße Vorrichtung entsprechend den kennzeichnenden Merkmalen des
Patentanspruches 1 auszubilden. Die neue Vorrichtung ist insbe
sondere zur Verbesserung einer kombinierten Hydro- und Erdkul
tur geeignet. Während im unteren Behälterbereich des Innenbe
hälters die Blähtonkugeln der Hydrokultur angeordnet sind, ist
im darüberliegenden Behälterbereich der Nährboden einer Erdkul
tur eingefüllt. Die beiden Kulturen besitzen eine getrennte
Flüssigkeitsversorgung. Der obere Behälterbereich wird mit
einem kapillaren Flüssigkeitsversorgungssystem versorgt, das
seine Flüssigkeit aus einem Flüssigkeits-Vorratsbehälter be
zieht, der im wesentlichen ringförmig den Innenbehälter umgibt
und im wesentlichen dessen Höhe hat. Durch diese Ausbildung
wird ein Flüssigkeits-Vorratsbehälter geschaffen, der bei ge
ringem Raumbedarf ein großes Speichervermögen besitzt. Demge
mäß kann die Nachfüllung des Flüssigkeits-Vorratsbehälters in
langen Zeitabständen erfolgen. Die im unteren Bereich des In
nenbehälters angeordnete Hydrokultur wird über einen vom Flüs
sigkeits-Vorratsbehälter abgetrennten Speicherbehälter mit
Flüssigkeit versorgt. Die Abtrennung des Speicherbehälters vom
Flüssigkeits-Vorratsbehälter erfolgt mittels im Ringraum ange
ordneten Trennwänden und einem Zwischenboden. Über Durchlässe,
die am Innenbehälter vorgesehen sind, ist der abgetrennte Spei
cherbehälter mit dem Innenbehälter verbunden. Der Innenbehälter
und der Außenbehälter sind einteiligt ausgebildet, wobei der
Flüssigkeits-Vorratsbehälter im wesentlichen von der den Innen
behälter umgebenden Mantelwand und dem Innenbehälter begrenzt
wird. Die einteilige Ausbildung ermöglicht eine einfache Her
stellung der neuen Vorrichtung, da der Fertigungsaufwand redu
ziert ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß
der Boden des Flüssigkeits-Vorratsbehälters durch eine über den
Außenumfang des Behälters vergrößerte Bodenplatte gebildet
wird.
Eine Weiterbildung sieht vor, daß der Speicherbehälter nur im
unteren Behälterbereich angeordnet ist, wobei im Bereich des
Speicherbehälters der Flüssigkeits-Vorratsbehälter einen Zwi
schenboden besitzt. Der Speicherbehälter wird durch eine Wand be
grenzt, die sich über die Höhe des unteren Behälterbereiches
erstreckt. Die Befüllung des unteren Behälterbereiches erfolgt
durch den Speicherbehälter über die stirnseitig offene Einfüll
öffnung. Hierbei bestimmt die Höhe der Wand des Einfüllraumes
die Höhe des maximalen Füllstandes des unteren Behälterberei
ches. Eine zusätzliche Füllstandskontrolle ist deshalb nicht
erforderlich. Reicht die im unteren Behälterbereich angeordnete
Hydrokultur bis zur Höhe der Wand des Einfüllraumes, so wird
sicher vermieden, daß die darüber angeordnete Erdkultur nicht
in direkten Kontakt mit der im unteren Behälterbereich gehalte
nen Flüssigkeit gelangt.
Um eine Verschmutzung, insbesondere auch Schimmelbildung, der
im Flüssigkeits-Vorratsbehälter gehaltenen Flüssigkeit zu ver
meiden, ist es vorteilhaft, wenn der Flüssigkeits-Vorratsbehäl
ter stirnseitig durch einen Deckel abgedeckt ist.
Es kann auch vorgesehen sein, daß an dem Flüssigkeits-Vorrats
behälter eine Füllstandsanzeige angeordnet ist. Hiermit ist ei
ne schnelle und einfache Kontrolle des Füllstandes der im Flüs
sigkeits-Vorratsbehälter vorliegenden Flüssigkeit möglich.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Es
zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine erfin
dungsgemäße Ausführungsform mit einer in einer Hydro
und Erdkultur angeordneten Pflanze,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1,
jedoch ohne Pflanze,
Fig. 3 den Schnitt längs der Linie IlI-III in Fig. 2,
Fig. 4 den Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 den Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3 und
Fig. 6 eine Ansicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1,
jedoch ohne Pflanze.
In Fig. 1 ist schematisch eine Vorrichtung (1) gezeigt, die ei
nen Behälter (5) besitzt, in dem eine Pflanze (2) in einer so
genannten Hydro- und Erdkultur angepflanzt ist. Hierbei ist in
einem unteren Behälterbereich (5a) ein aus Blähtonkugeln beste
hende Hydrokultur (3), und im oberen Behälterbereich (5b) ein
Nährboden (4), der die Erdkultur bildet, angeordnet. Die Wur
zeln der Pflanze (2) erfassen sowohl die Erdkultur (4) als auch
die Hydrokultur (3). Bei einer derartigen, an sich bekannten
Hydro- und Erdkultur wird die Pflanze (2) über die Hydrokultur
(3) über einen langen Zeitraum mit Wasser und über die Erdkul
tur (4) mit Nährstoffen versorgt. Der Behälter (5), der zylin
drische Form besitzt, wird von einer Seitenwand (6) und einer
Bodenplatte (7) begrenzt. Stirnseitig ist der Behälter (5) of
fen.
Am Außenumfang des Behälters (5) ist ein Flüssigkeits-Vorrats
behälter (10) vorgesehen, der den Behälter (5) ringförmig umgibt.
Dem Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10) ist ein Flüssig
keitsversorgungssystem (12) zugeordnet, das die Erdkultur (4)
mit Flüssigkeit versorgt. Der untere Behälterbereich (5a) ist
vom Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10) gemäß Fig. 5 durch Stirn
wände (26, 27) abgetrennt und nimmt die Hydrokultur (3) auf.
Die getrennte Flüssigkeitsversorgung ermöglicht beispielsweise,
daß lediglich die Erdkultur (4) mit einer Flüssigkeit versorgt
wird, in der ein Düngemittel gelöst ist. Die Vorrichtung (1)
hat trotz hoher Speicherkapazität des Flüssigkeits-Vorratsbe
hälters (10) einen sehr geringen Raumbedarf und ist ästhetisch
ansprechend ausgebildet, da keine zusätzlichen Einrichtungen
neben dem Behälter (5) erforderlich sind.
In den Fig. 2 bis 6 ist die weitere Ausbildung der Vorrichtung
(1) im Detail dargestellt.
Wie Fig. 2 zeigt, ist der Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10)
durch einen Deckel (9) abgedeckt. Hierdurch kann das Eindringen
von Schmutzpartikeln, die insbesondere zu einer Schimmelbildung
der in dem Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10) enthaltenen Flüs
sigkeit führen kann, vermieden werden. Im Bereich einer Einfüll
öffnung (21) für den unteren Behälterbereich, ist an dem Deckel
(9) eine Durchführung für die Flüssigkeitsleitung (13) des
Flüssigkeitsversorgungssystems (12) vorgesehen, die mit einem
Stopfen (15) verschlossen ist. Des weiteren ist am Deckel (9)
eine Entlüftung (23) für den Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10)
angeordnet.
Fig. 3 zeigt, daß der Behälter (5) eine Seitenwand (6) besitzt,
die fest mit einer Bodenplatte (7) verbunden ist. Mit Abstand
zur Seitenwand (6) ist eine Mantelwand (8a) angeordnet, die die
Seitenwand konzentrisch umgibt, so daß ein doppelwandiger Be
hälter entsteht. Zur Verstärkung sind radial ausgerichtete Rip
pen (25) zwischen den Wänden (6, 8a) vorgesehen. Im unteren Be
reich der Rippen (25) sind Öffnungen (19) angeordnet, durch die
die einzelnen, zwischen den Rippen (25) gebildeten Kammern des
ringförmigen Flüssigkeitsbehälters (10) miteinander verbunden
sind.
Im unteren Behälterbereich (5a) ist an der Mantelwand (8a) eine
Aussparung (30) vorgesehen. Im Bereich der Aussparung (30) wird
der Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10) nach unten durch einen
Zwischenboden (20) begrenzt. Ein Speicherbehälter (11) ist über
Stirnwände (26) und (27) von dem Flüssigkeits-Vorratsbehälter
(10) abgetrennt. Der Speicherbehälter (11) wird im Bereich der
Aussparung (30) durch eine Wand (8b) gebildet, die über die Au
ßenkontur der Mantelwand (8a) nach außen abragt. Hierdurch ent
steht eine Einfüllöffnung (21), die ein leichtes Befüllen des
Speicherbehälters (11) gestattet, der über in der Seitenwand
(6) vorgesehene Verbindungsöffnungen (16) mit dem unteren Be
hälterbereich (5a) verbunden ist. Die Verbindungsöffnungen (16)
sind über die Höhe der im unteren Behälterbereich (5a) angeord
neten Hydrokultur (3) in der Seitenwand (6) angebracht, so daß
innerhalb und außerhalb des Behälters (5) die gleiche Füll
standshöhe (35) (Fig. 1) vorliegt. Die maximale Füllstandshöhe im unte
ren Behälterbereich (5a) wird durch die Höhe der Wand (8b) be
stimmt. Die Füllstandshöhe (35) wird so eingestellt, daß die
Erdkultur (4) keinen direkten Flüssigkeitskontakt mit der im
unteren Behälterbereich (5a) eingefüllten Flüssigkeit hat. Hier
durch wird eine zu feuchte Erdkultur (4) vermieden. Der außer
halb des Behälters (5) liegende Speicherbehälter (11) ermög
licht eine leichte Kontrolle der Füllstandshöhe (35). Zusätzli
che Füllstandsanzeiger sind deshalb nicht erforderlich.
Der Behälter (5) hat mit dem Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10)
und dem Speicherbehälter (11) eine gemeinsame Bodenplatte (7).
Die Befüllung des Flüssigkeits-Vorratsbehälters (10) erfolgt
über den Stopfen (15). Die im unteren Behälterbereich angeord
nete Hydrokultur (3) wird über die Einfüllöffnung (21) mit
Flüssigkeit versorgt.
Das an sich bekannte selbsttätige Flüssigkeitsversorgungssystem
(12) besitzt einen Tonkegel (14), der in der Erdkultur (4) an
geordnet ist. Die Flüssigkeitsleitung (13) des Flüssigkeitsver
sorgungssystemsystem (12) ist im Flüssigkeits-Vorratsbehälter
(10) bis in den Bereich der Bodenplatte (7) geführt. Die Flüs
sigkeitsleitung (13) kann vorzugsweise aus Edelstahl herge
stellt sein.
Der Austrag der im Behälter (5) gehaltenen Hydro- und Erdkultur
(3, 4) wird durch eine Umpflanzscheibe (17) erleichtert, die an
einer Stange (18) befestigt ist. Die Stange (18) kann gleich
zeitig zur Befestigung der Pflanze (2) dienen.
Aus den Fig. 4 und 5 sind weitere Merkmale der Vorrichtung (1)
ersichtlich. An der Mantelwand (8a) ist eine an sich bekannte
Füllstandsanzeige (24) angeordnet, die den Füllstand der im
Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10) befindlichen Flüssigkeit an
zeigt. Auch die Hydrokultur (3) kann mit einer derartigen Füll
standsanzeige versehen sein. Weiterhin ist an der Vorrichtung
(1) eine Monatsanzeige (22) vorgesehen, mit der die Einhaltung
beispielsweise von Düngeintervallen erleichtert wird.
Die Vorrichtung (1) wird vorzugsweise aus Kunststoff herge
stellt. Bei einer Ausführungsform gemäß Fig. 1 fallen nur weni
ge Einzelteile an, wodurch die Herstellung besonders kostengün
stig ist.
Abschließend sei noch angemerkt, daß
zur Versorgung weiterer im Behälter ange
ordneter Nährböden zusätzliche Flüssigkeitsversorgungssysteme
mit eigenen Flüssigkeits-Vorratsbehältern vorgesehen sein können.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Flüssigkeitsversorgung von Pflanzen,
insbesondere für eine kombinierte Hydro- und Erdkultur, mit ei
nem die Pflanze aufnehmenden Innenbehälter, den eine Mantelwand
eines Außenbehälters mit Abstand umgibt, die mit dem Innenbe
hälter einen Ringraum bildet, mit einem Flüssigkeits-Vorratsbe
hälter, der im Ringraum angeordnet ist und von diesem flüssig
keitsdicht abgetrennt ist, und so der Ringraum einen vom Flüs
sigkeits-Vorratsbehälter getrennten Speicherbehälter bildet,
der über am Innenbehälter in dessen unteren Bereich vorgesehene
Durchlässe mit diesem verbunden ist und der über eine Ein
füllöffnung befüllbar ist, und mit einem kapillaren Flüssig
keitsversorgungssystem, das den Flüssigkeits-Vorratsbehälter
mit dem oberen Bereich des Innenbehälters verbindet, dadurch
gekennzeichnet, daß der Innenbehälter (5) und der Außenbehälter
einteilig ausgebildet sind, wobei der Flüssigkeits-Vorratsbe
hälter (10) im wesentlichen von der den Innenbehälter (5) umge
benden Mantelwand (8a) und dem Innenbehälter (5) begrenzt wird,
daß der Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10) im wesentlichen die
Höhe des Innenbehälters (5) hat, und daß der vom Flüssigkeits-
Vorratsbehälter (10) abgetrennte Speicherbehälter (11) mittels im
Ringraum angeordneten Stirnwänden (26, 27) und einem Zwischen
boden (20) vom Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10) abgetrennt ist
und über Durchlässe (16) mit dem Innenbehälter (5) verbunden
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden des Flüssigkeits-Vorratsbehälters (10) durch eine
über den Außenumfang des Behälters (5) vergrößerte Bodenplatte
gebildet wird.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Speicherbehälter (11) nur im unteren Behäl
terbereich (5a) vorgesehen ist, wobei im Bereich des Speicher
behälters (11) der Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10) einen Zwi
schenboden (20) besitzt und die den Speicherbehälter (11) be
grenzende Wand (8b) die den Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10)
begrenzende Mantelwand (8a) seitlich überragt und dadurch die
Einfüllöffnung (21) bildet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Höhe der Wand (8b) den maximalen Füll
stand im unteren Behälterbereich (5a) bestimmt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10) mit
einem Deckel (9) abgedeckt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem Flüssigkeits-Vorratsbehälter (10)
eine Füllstandsanzeige (24) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883838160 DE3838160A1 (de) | 1988-11-10 | 1988-11-10 | Vorrichtung zur pflanzenhaltung, insbesondere fuer kulturpflanzen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3838160A1 DE3838160A1 (de) | 1990-05-17 |
| DE3838160C2 true DE3838160C2 (de) | 1992-06-04 |
Family
ID=6366904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883838160 Granted DE3838160A1 (de) | 1988-11-10 | 1988-11-10 | Vorrichtung zur pflanzenhaltung, insbesondere fuer kulturpflanzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3838160A1 (de) |
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