[go: up one dir, main page]

DE19601927A1 - Pflanzgefäß - Google Patents

Pflanzgefäß

Info

Publication number
DE19601927A1
DE19601927A1 DE19601927A DE19601927A DE19601927A1 DE 19601927 A1 DE19601927 A1 DE 19601927A1 DE 19601927 A DE19601927 A DE 19601927A DE 19601927 A DE19601927 A DE 19601927A DE 19601927 A1 DE19601927 A1 DE 19601927A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
planter
shape
water chamber
level
planter according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19601927A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Thuere
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THUERE GUENTER DIPL DESIGNER
Original Assignee
THUERE GUENTER DIPL DESIGNER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THUERE GUENTER DIPL DESIGNER filed Critical THUERE GUENTER DIPL DESIGNER
Priority to DE19601927A priority Critical patent/DE19601927A1/de
Publication of DE19601927A1 publication Critical patent/DE19601927A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G27/00Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transplanting Machines (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Pflanzgefäß mit offen einsehbarer Wasserkammer.
Die in Rede stehenden Pflanzgefäße sind je nach Nutzung in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Sie bestehen aus einem Pflanztopf mit Boden- oder Seitenschlitzen zur Wasserabführung, zusätzlich mit einem Übertopf oder einem Untersetzer versehen. In der Kombination Pflanztopf und Übertopf ist der Wasserstand ohne Hilfsmittel nicht ersichtbar. Andere Ausführungen begegnen diesem Mangel mit Sichtfenster, mechanischer oder elektronischer Wasserstandsanzeige. Wiederum andere Ausführungen beinhalten unterschiedliche Formen der Wasserbevorratung mit Wasserüberläufen und Untersetzern, mit teilweise sichtbarem Wasserstand.
Aus der DE 38 38 160 C2 ist eine Vorrichtung zur Flüssigkeitsversorgung von Pflanzen bekannt, die einen die Pflanze aufnehmenden Innenbehälter vorsieht, den ein Außenbehälter mit Abstand umgibt, ein Doppelwandprinzip, mit getrennter Bewässerung von Hydro- und Erdkulturen. Desweiteren ragt über eine vergrößerte Bodenplatte eine seitliche Formausbuchtung heraus, die nach oben hin eine offene Einfüllöffnung bildet, eine Flüssigkeitsversorgung von Hydrokulturen im unteren Bereich des Gefäßes ermöglicht. Im oberen Behälterbereich ist ein kapillares Flüssigkeitsversorgungssystem mit einer Flüssigkeitsleitung für Erdkulturen vorgesehen, zusätzlich mit einer Wasserstandsanzeige und einer Umpflanzscheibe.
Aus der DE-GM 18 45 638 ist eine Vorrichtung zur Flüssigkeitsversorgung bekannt, die einen Blumentopf mit einer oder mehreren Wasserkammern an der Blumentopfwandung vorsieht, ein Doppelwandprinzip. Über Öffnungen in der Blumentopfwandung bzw. über poröse keramische Scherben stehen die Wasserkammern an der Außenwand mit dem Inneren des Blumentopfes wasserleitend in Verbindung.
Aus der DE 90 12 475 U1 ist eine Vorrichtung zur Flüssigkeitsversorgung vornehmlich für Erdkulturen bekannt, die einen granulatumlagerten Tontopf im Zentrum eines Vorrichtungsgefäßes vorsieht, im Doppelwandprinzip. Im Übertopf 1 Außengefäß sind Durchbrüche angeordnet. Diese Durchbrüche stehen in Verbindung mit einem zentralen Mittelgefäß, ein- oder doppelschaftig als Taschen ausgebildet. Die Funktionstüchtigkeit wird somit über ein Außengefäß, ein zentrales Mittelgefäß und einem in der Mitte hineingestellten Tontopf hergestellt.
Aus der DE 85 25 768 U1 ist eine Vorrichtung zur Flüssigkeitsversorgung bekannt, nach dem Doppelwandprinzip, mit Wasserkammer und Überlauf, Kulturkammer, Wassereinlauf, Führung für Kapillarmatten, Halterung für Wasserstandsanzeiger, einteilig ausgebildet aus Polystyrol.
Allen genannten Systemen liegt ein gemeinsames Merkmal zugrunde, sie sind nach dem Prinzip der Doppelwandigkeit ausgebildet, mit etwa gleichhohen Pflanzkammerinnen- und Wasserkammeraußenwänden, sie unterscheiden sich nur in der wasserleitenden Verbindung untereinander, durch Einsätze und Zusätze.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die traditionelle Gliederung von Pflanztopf/Pflanzbehältnis, Untersetzer, Übertopf und Wasserstandsanzeigen zu überwinden, zugunsten eines Gefäßes. Durch Formeinschnitte (1), Formausschnitte (2), Formeinziehungen (3) und Formergänzungen (4) wird diese Aufgabe gelöst. Der erreichte Vorteil liegt in der Zusammenfassung zu einem Pflanzgefäß, zu einer hersteller- und anwenderseitigen Vereinfachung, unter Beibehaltung aller Funktionen zur Pflege und zum Erhalt der Pflanzen, mit Wasserbevorratung.
Es ist Pflanz- und Übertopf in einem, bedarf keiner Untersetzer oder Hilfsmittel zur Wasserstandskontrolle und ist für die verschiedensten Substrate (Kulturen ) geeignet. Bei Erdkulturen verhindert eine auf dem Boden aufgebrachte Mineralschicht oder Abstands­ ebene das Vernässen des Wurzelballens, nach dem Prinzip der Halbhydrokultur.
Die klassische Einteilung in der Hydrokultur von Pflanzeinsatz und Übertopf mit mechanischen oder elektrischen Flüssigkeitsanzeigern wird ebenfalls durch das neuartige Pflanzgefäß aufgehoben, zugunsten eines Gefäßes mit sichtbarem Flüssigkeitsspiegel.
Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem ein geschlossenes Pflanzgefäß, in rechteckiger Form, in den Fig. 1-3, oder in runder Form, in den Fig. 4-6 dargestellt, einen Formeinschnitt (1) erhält. Die Gefäßwandung innerhalb des Einschnittes bildet zum Gefäßinneren hin einmal einen Rücksprung, als Trennwand (8) reicht sie von der Oberkante des Gefäßes bis zur Bodenfläche, zum anderen einen in halber Höhe abgestuften Vorsprung (9), der Grundform des Gefäßes entsprechend. Zwischen beiden Wandungen bildet sich eine offen einsehbare Kammer (5). Über Schlitze oder andere Öffnungen in Bodenhöhe in der Trennwand (8) kann sich der Flüssigkeitsspiegel einpegeln. Somit entsteht neben der Pflanz- eine Wasserkammer. Die Schlitze verhindern das Durchfallen des Substrats aus dem Inneren des Pflanzgefäßes in das Äußere der Wasserkammer. Aus Gründen der seriellen Fertigung und des Vertriebs, wie Stapelfähigkeit, Verpackung und Transport, erhält das Pflanzgefäß eine dem Formeinschnitt (1) gegenüberliegende Formeinziehung (3) im Außenkörper (7), ebenfalls in halber Höhe. Ein Pflanzgefäß kann somit immer versetzt in das andere gestellt werden. Dieses Stapelprinzip schränkt die Formvielfalt ein, weil die gegenüberliegenden Seiten spiegelgleich sein müssen, erhält aber durch den Formeinschnitt und die Formeinziehung eine unverwechselbare Formcharakteristik. Eine weitere Lösung stellen die Fig. 7-10, sowie 11-14 dar.
Im Gegensatz zur ersten Lösung wird die offen einsehbare Wasserkammer (5) durch einen Formausschnitt (2) in der Gefäßwand (10) und einem dahinter in der Form abgestimmten, in der Gefäßwand (10) lose einstellbarem, Formergänzungsteil (4) gebildet. Dieses Ergänzungsteil mit Trennwandfunktion hat ebenfalls Öffnungen (6) in Bodenhöhe, so daß sich auch hier der Flüssigkeitsstand einpegeln kann, das Substrat im Behältnis verbleibt. Die getrennte Fertigung von Pflanzgefäß mit Formausschnitt und lose einstellbarem Ergänzungsteil zur Bildung der Wasserkammer hat große Vorteile für das Design, die Herstellung und den Vertrieb. Es gibt hierbei keine Begrenzung in der Gefäßform, die Lage und die Ausbildung des Formausschnittes ist beliebig, kann optimal auf die Funktion des Gefäßes abgestimmt werden. Diese Ausführung erlaubt auch den Sonderfall, daß ein Pflanzgefäß (10), nur mit einem Formausschnitt (2) versehen, als Übertopf für vorhandene Pflanztöpfe dienen kann. Gegenüber der herkömmlichen Pflanztopf-Übertopf-Lösung hat dies den Vorteil, daß über den Formausschnitt (2) jederzeit der Flüssigkeitsstand über dem Boden einsehbar ist. In diesem Fall übernimmt der in das Pflanzgefäß hineingestellte Pflanztopf die Funktion der lose einstellbaren Trennwand (4).
Trotz der erreichten Vereinfachung zu einem Pflanzgefäß mit Wasserbevorratung für alle Kulturen haben auch diese und die anderen genannten Pflanzgefäße den Nachteil, daß sie einen geschlossenen Boden besitzen, für den technologischen Durchlauf in Gärtnereien und im Großhandel nicht geeignet sind, einzeln bepflanzt und begossen werden müssen. Die nun folgende Erfindung hebt diesen Nachteil durch eine weitergehende Lösung auf:
Aus funktionellen und technologischen Gründen wird das Pflanzgefäß mit offen einsehbarer Wasserkammer in ein Oberteil und ein Unterteil getrennt.
Das Oberteil, in den vielfältigsten Formen herstellbar, hat einen seitlich eingezogenen und in der Höhe abgestuften Boden (über Schlitzöffnungen zwei übereinanderliegende Bewässerungsebenen) und steht wahlweise mit einem Formeinschnitt (1) oder einer Formeinziehung (1a) in einem die Form ergänzendem Unterteil, das ausschließlich der Wasserbevorratung dient, es hat die Höhe beider Bewässerungsebenen.
Diese Trennung bringt einmal einen entscheidenden technologischen Vorteil. Das Oberteil kann allein, mit den unterschiedlichsten Kulturen bepflanzt, den üblichen Pflanz- und Handelsprozeß durchlaufen. Es steht mit seiner wasserleitenden Doppelebene in den vielfach vorhandenen Wasserpaletten der Gärtnereien und des Großhandels. Erst bei der individuellen Nutzung erhält es das geeignete Unterteil, das Prinzip der Langzeitbewässerung setzt sich fort.
Zum anderen bringt die Trennung einen entscheidenden funktionellen Vorteil. Bei gleicher Grundform kann das Unterteil verschieden hohe Oberteile aufnehmen, abgestimmt auf die Bedürfnisse einzelner Pflanzen, andererseits können größere Unterteile nach dem Baukastenprinzip mehrere Oberteile aufnehmen, in Form von Gruppierungen oder Reihungen, in gleicher oder unterschiedlicher Höhe.
Diese Gestaltung nach dem Baukastenprinzip hat den herstellerseitigen Vorteil, daß bei maßlich aufeinander abgestimmten Grundformen durch Kombinationen untereinander eine größere Funktionsvielfalt entsteht, bei reduzierter Teileanzahl. Über Aushebeschrägen sind die Teile ineinander stapelbar, das vermindert das Lagerhaltungs- und Transportvolumen, die Kosten insgesamt.
Angebotsseitig hat dies den Vorteil, daß es keine Trennung zwischen Erd-, Halbhydro- oder Hydrokulturen gibt, keine speziellen Innengefäße mit einer Vielzahl von Außengefäßen (Übertöpfen), dies vereinfacht die Präsentation und erhöht die Funktionsvielfalt. In der ersten Bewässerungsebene befinden sich die Standfüße (14) des Oberteiles mit seitlichen Öffnungsschlitzen (15), sie dienen überwiegend der Bewässerung von Erdkulturen. Über ein Lochraster (17) in der erhöhten Abstandsfläche (16) zwischen den Stellfüßen und wiederum einer weiteren Reihen von Öffnungsschlitzen (18) in der zweiten Ebene kann der Flüssigkeitsspiegel kontinuierlich in dem Maße ansteigen, wie es für Hydrokulturen erforderlich ist. Die erhöhte Abstandsfläche (16) verhindert ein Vernässen der Wurzelballen, je nach Kultur und Pflanzenart kann von oben oder durch die offen einsehbare Wasserkammer der Flüssigkeitsbedarf ergänzt werden.
Ein zweiter Vorteil besteht in der wahlweisen Abdeckung der nach oben hin offenen Standfüße (14) mit einsetzbaren Abdeckkappen (19). Damit wird in einfachster Form der Flüssigkeitsbedarf vornehmlich bei Pflanzen in Erdkulturen gesteuert, von Sumpfpflanzen mit dem höchsten und Kakteen mit dem niedrigsten Anspruch. In einer weiteren Ausführung können die Öffnungsschlitze (15) der Standfüße (14) direkt von außen abgedeckt werden. Mit einer kleinen Produktpalette kann bereits den unterschiedlichsten Bedürfnissen der Pflanzen und den unterschiedlichsten Wünschen der Nutzer entsprochen werden.
Anwenderseitig ergeben sich weitere Vorteile. Durch die im Baukastenprinzip hergestellten Pflanzgefäße ist neben einer universellen Bepflanzung auch eine universelle Nutzung gegeben. Rechteckige und quadratische Formen können einzeln, gruppiert oder in Reihung wechselseitig auf dem Balkon, der Terrasse, im Wintergarten, auf dem Zimmerboden oder auf der Fensterbank stehen, sie sind nicht standortgebunden. Sie können auch übliche Blumenkästen ersetzen, indem verschieden lange Unterteile (Fig. 24-26) ein oder mehrere Oberteile, in gleicher oder abgestufter Höhe, aneinandergereiht aufnehmen, damit entfallen die großen und schwer zu handhabenden Kästen. Sie sind handlicher, schneller be- und umpflanzbar, in bezug auf Standort und Jahreszeit, auf Blüh- und Ruhephasen flexibel umstell- und separierbar, das bedeutet optimale Wachstumsbedingungen.
Sie ermöglichen darüber hinaus unterschiedliche Boden- und Tischgruppierungen, indem ein großes Unterteil wahlweise ein ebenso großes Oberteil (Fig. 30), aber auch mehrere kleinere Oberteile aufnehmen kann (Fig. 28-29), nach Bedarf mit Rollen versehen. Hierbei entfallen aufwendige Absaug-, Nachfüll- und Kontrolleinrichtungen, die Pflege wird durch die herausnehmbaren Oberteile erleichtert und verbessert.
Anhand von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Pflanzgefäß in seiner Vorderansicht, in einer ersten Ausführung, mit einem Formeinschnitt (1),
Fig. 2 die Draufsicht,
Fig. 3 den Diagonalschnitt,
Fig. 4 ein erfindungsgemäßes Pflanzgefäß in seiner Vorderansicht, in einer weiteren Ausführung,
Fig. 5 die Draufsicht,
Fig. 6 den Querschnitt,
Fig. 7 ein erfindungsgemäßes Pflanzgefäß in seiner Vorderansicht, in einer zweiten Ausführung, mit einem Formeinschnitt (2),
Fig. 8 die Draufsicht,
Fig. 9 den Querschnitt,
Fig. 10 ein loses, einstellbares Teil,
Fig. 11 ein erfindungsgemäßes Pflanzgefäß in seiner Vorderansicht, in einer weiteren Ausführung,
Fig. 12 die Draufsicht,
Fig. 13 den Querschnitt,
Fig. 14 ein loses, einstellbares Teil,
Fig. 15 ein erfindungsgemäßes Pflanzgefäß in seiner Vorderansicht, in einer dritten Ausführung, mit getrennten Ober- und Unterteil in zusammengesetzter Form,
Fig. 16 Vorderansicht des Oberteils, mit Formeinschnitt (1),
Fig. 17 Draufsicht auf Ober- und Unterteil,
Fig. 18 lose Abdeckkappe,
Fig. 19 den Querschnitt durch das Ober- und Unterteil,
Fig. 20/21 mit gleichem Unterteil wie Fig. 15, aber mit erhöhtem Oberteil, statt eines Formeinschnittes (1) mit einer Formeinziehung (1a),
Fig. 22 Draufsicht mit Formeinziehung,
Fig. 23 wie Fig. 15, in seiner Vorderansicht mit Ober- und Unterteil, in quadratischer Beispielausführung,
Fig. 24 Vorderansicht mit verlängertem Ober- und Unterteil, die rechteckige Form entspricht der doppelten Kantenlänge des Quadrats,
Fig. 25 quadratisches und rechteckiges Oberteil in einem formergänzendem Unterteil, in Vorderansicht,
Fig. 26 zwei rechteckige Oberteile in abgestufter Höhe in einem formergänzendem Unterteil, in Vorderansicht,
Fig. 27 die Draufsicht der Fig. 26, in vereinfachter Darstellung,
Fig. 28 zwei quadratische und ein rechteckiges Oberteil, in den Höhen abgestuft, in einem formergänzenden quadratischen Unterteil, das der Kantenlänge des rechteckigen Oberteils entspricht, in Vorderansicht,
Fig. 29 die Draufsicht der Fig. 28,
Fig. 30 im quadratischen Unterteil (Fig. 28) formergänzend ein großes Oberteil, in Vorderansicht,
Fig. 31 die Draufsicht der Fig. 30,
Fig. 32 die Draufsicht auf das große Unterteil, mit formstabilisierenden Einziehungen,
Fig. 33 den Querschnitt durch das große Unterteil, ergänzt mit Rollen.

Claims (13)

1. Pflanzgefäß mit offen einsehbarer Wasserkammer ( 5), dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Teil des Pflanzgefäßes ist, wahlweise durch einen Formeinschnitt (1), eine Formeinziehung (1a) oder einem Formausschnitt (2) gebildet wird, zwischen der geformten Wand (4; 8) und einem Teil der Außenwand (7; 10) einen offenen Raum bildet, der den Außenumfang des Pflanzgefäßes nicht überragt.
2. Pflanzgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer einteiligen Ausführung die innere Trennwand (4; 8) der Wasserkammer in Bodenhöhe Öffnungen (6) hat, um einen gleichmäßigen Wasserstand zwischen Innenraum des Pflanzgefäßes und Wasserkammer zu gewährleisten.
3. Pflanzgefäß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere durchgehende Trennwand (8) und die in der Höhe reduzierte Außenwand (9) der Wasserkammer fest mit dem Außenkörper (7) verbunden ist.
4. Pflanzgefäß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus Gründen der Stapelfähigkeit die dem Formeinschnitt gegenüberliegende Seite eine Formeinziehung (3) aufweist.
5. Pflanzgefäß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Trennwand (4) der Wasserkammer lose in den Außenkörper (10) einstellbar ist, diese sich in Form und Lage auf den Formausschnitt (2) im Außenkörpers bezieht.
6. Pflanzgefäß nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Sonderlösung die Funktion der losen Trennwand (4) von einem in das Pflanzgefäß hineingesetzten Pflanztopf übernommen und das ganze Pflanzgefäß zur Wasserkammer wird, die über den Formausschnitt (2) offen einsehbar ist.
7. Pflanzgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pflanzgefäß in ein Oberteil und ein Unterteil getrennt wird, das Oberteil wahlweise mit einem Formeinschnitt (1) bei niedriger Höhe, oder einer Formeinziehung (1a) bei größeren Höhen und einem seitlich eingezogenem (13) und in der Höhe abgestuftem Boden in einem Unterteil (12) steht. Die offen einsehbare Wasserkammer (5) wird bei dieser zweiteiligen Ausführung zwischen der Formeinziehung oder dem Formeinschnitt des Oberteils und einem Teil der Außenwandung des Unterteil gebildet (Fig. 15,17).
8. Pflanzgefäß nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Oberteils in zwei übereinanderliegende Bewässerungsebenen gegliedert ist. Die untere Ebene wird durch nach oben hin offene Standfüße (14) und den bis auf die Standfläche durchgehenden Formeinschnitt gebildet und durch eine mit Öffnungen (17) versehende Abstandsebene (16) nach oben begrenzt. Darüber befindet sich die zweite Bewässerungsebene, sie reicht bis zur seitlichen Einziehung der Oberteilaußenwand (Fig. 19).
9. Pflanzgefäß nach Anspruch 1 und 7-8, dadurch gekennzeichnet, daß in den Standfüßen zur Innenseite hin (15) durchgehende Öffnungsschlitze angebracht sind, damit sich ein Wasserausgleich zwischen Ober- und Unterteil in der ersten Bewässerungsebene (für Erdkulturen) herstellen kann. In Höhe der Abstandebene bis zur Einziehung der Seitenwand sind in einer zweiten Bewässerungsebene Öffnungsschlitze (18) eingebracht, damit sich der Wasserausgleich auf einem erhöhtem Niveau (für Hydrokulturen) herstellen kann, einschließlich Belüftung.
10. Pflanzgefäß nach Anspruch 1 und 7-9, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben hin offenen Standfüße wahlweise auf den Ausschnitt bezogene Abdeckkappen (19) erhalten bzw. eine auf die Öffnungsschlitze (15) bezogene Abdeckung, damit individuell der Feuchtigkeitsbedarf der Pflanzen reguliert werden kann.
11. Pflanzgefäß nach Anspruch 1 und 7-10, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (12), in den verschiedensten Formen möglich, formergänzend unterschiedlich hohe Oberteile aufnehmen kann (Fig. 15-20-21), mit seiner Seitenhöhe unter der Seiteneinziehung des Oberteils sitzt, beide Bewässerungsebenen abdeckt, ausschließlich der Wasserbevorratung dient.
12. Pflanzgefäß nach Anspruch 1 und 7-11, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil in seiner Breite die Grundform eines Oberteils aufnimmt (z. B. quadratisch), in seiner Länge ein mehrfaches der Oberteilseitenlänge hat, damit können mehrere gleichhohe oder in der Höhe abgestufte Oberteile in Reihung aufgenommen werden (Fig. 24-26). Die langgezogenen Unterteile haben im Bodenbereich formstabilisierende Einziehungen.
13. Pflanzgefäß nach Anspruch 1 und 7-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche des Unterteils mehrere sich in ihrer Form ergänzende Oberteile aufnehmen kann (z. B. in quadratischer ( Fig. 28-29), rechteckiger und n-eckiger Gruppierung), oder aber ein gleichgroßes Oberteil, alle Varianten in gleicher oder abgestufter Höhe (Fig. 30-31). Dieses vergrößerte Unterteil hat formstabilisierende Einziehungen (20), zur wahlweisen Ausstattung mit Lenkrollen ist in den Ecken eine konstruktive Lösung vorgesehen.
DE19601927A 1995-04-05 1996-01-12 Pflanzgefäß Withdrawn DE19601927A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19601927A DE19601927A1 (de) 1995-04-05 1996-01-12 Pflanzgefäß

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29506219U DE29506219U1 (de) 1995-04-05 1995-04-05 Pflanzgefäß
DE19601927A DE19601927A1 (de) 1995-04-05 1996-01-12 Pflanzgefäß

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19601927A1 true DE19601927A1 (de) 1996-10-10

Family

ID=8006735

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29506219U Expired - Lifetime DE29506219U1 (de) 1995-04-05 1995-04-05 Pflanzgefäß
DE19601927A Withdrawn DE19601927A1 (de) 1995-04-05 1996-01-12 Pflanzgefäß

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29506219U Expired - Lifetime DE29506219U1 (de) 1995-04-05 1995-04-05 Pflanzgefäß

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE29506219U1 (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1845638U (de) * 1961-11-09 1962-01-25 Eduard Huth Blumentopf.
FR2346966A1 (fr) * 1976-04-06 1977-11-04 Ami Bac a reserve d'eau pour la culture des plantes
DE3902885A1 (de) * 1989-02-01 1990-08-02 Riesselmann & Sohn Pflanzentopf-herstellungsverfahren und nach diesem verfahren erzeugte produkte
DE4016766A1 (de) * 1990-05-25 1991-11-28 Hubert K Block Vorrichtung zur langzeitversorgung von pflanzen
DE9012475U1 (de) * 1990-08-31 1992-01-16 Block, Hubert K., 5275 Bergneustadt Vorrichtung zur Langzeitversorgung von Pflanzen
DE3838160C2 (de) * 1988-11-10 1992-06-04 Guenter 7000 Stuttgart De Hofmann

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8525768U1 (de) * 1985-09-10 1985-10-31 Behrens, Wolfgang, 2833 Groß Ippener Pflanzenbehälter aus Kunststoff

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1845638U (de) * 1961-11-09 1962-01-25 Eduard Huth Blumentopf.
FR2346966A1 (fr) * 1976-04-06 1977-11-04 Ami Bac a reserve d'eau pour la culture des plantes
DE3838160C2 (de) * 1988-11-10 1992-06-04 Guenter 7000 Stuttgart De Hofmann
DE3902885A1 (de) * 1989-02-01 1990-08-02 Riesselmann & Sohn Pflanzentopf-herstellungsverfahren und nach diesem verfahren erzeugte produkte
DE4016766A1 (de) * 1990-05-25 1991-11-28 Hubert K Block Vorrichtung zur langzeitversorgung von pflanzen
DE9012475U1 (de) * 1990-08-31 1992-01-16 Block, Hubert K., 5275 Bergneustadt Vorrichtung zur Langzeitversorgung von Pflanzen

Also Published As

Publication number Publication date
DE29506219U1 (de) 1995-06-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1339275B1 (de) Formkörper zur verbesserung der kultivierungsbedingungen von pflanzen
AT520103B1 (de) Blumentopf
DE1582697B1 (de) Pflanzgefaess fuer Hydrokultur
DE69901241T2 (de) Kulturkastenanlage
DE3587897T2 (de) Gartenbauvorrichtung.
DE3618833C2 (de) Pflanzbehälter
DE19601927A1 (de) Pflanzgefäß
DE1582683B1 (de) Pflanzbehaelter,wie Blumentopf,Anzuchttopf od.dgl.
DE602005005696T2 (de) Pflanzentopf
DE9308219U1 (de) Stapelbarer Pflanzentopf
DE3317785C2 (de) Pflanzbehältnis
DE3800095A1 (de) Pflanzelement zur flaechenhaften wandbegruenung
DE202007015581U1 (de) Epiphytenkulturbehälter
DE29916725U1 (de) Blumen- und Pflanzgefäß
EP0733328A1 (de) Gefäss, beispielsweise Vase oder Weihwasserbecken
DE3541889C2 (de)
EP3785528B1 (de) Pflanzenkultivierungssystem und einsatz
DE4340299B4 (de) Doppelschaftringfuß für eine Vorrichtung zur Langzeitversorgung von Pflanzen
DE3842686A1 (de) Pflanzgefaess
EP1545188A1 (de) Modulares behältersystem für die kultivierung von pflanzen
DE3418266A1 (de) Langzeitversorgungs-vorrichtung fuer pflanzen
DE4233620C2 (de) Pflanzenversorgungsvorrichtung
AT412139B (de) Modulares behältersystem
DE2259467B1 (de) Palette zur aufnahme von topfund substratpflanzen
DE1582683C (de) Pflanzbehälter, wie Blumentopf, An zuchttopf od dgl

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8122 Nonbinding interest in granting licences declared
8130 Withdrawal