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DE3834889A1 - Vorrichtung auf abdichtungen von flaechenhaften bauteilen zu deren entwasserung, parzellierung und herstellung einer verzahnung zwischen abdichtung und der darueber angeordneten schicht auf bruecken, parkdecks, wannen, grundwasserschutzanlagen und dergleichen - Google Patents

Vorrichtung auf abdichtungen von flaechenhaften bauteilen zu deren entwasserung, parzellierung und herstellung einer verzahnung zwischen abdichtung und der darueber angeordneten schicht auf bruecken, parkdecks, wannen, grundwasserschutzanlagen und dergleichen

Info

Publication number
DE3834889A1
DE3834889A1 DE19883834889 DE3834889A DE3834889A1 DE 3834889 A1 DE3834889 A1 DE 3834889A1 DE 19883834889 DE19883834889 DE 19883834889 DE 3834889 A DE3834889 A DE 3834889A DE 3834889 A1 DE3834889 A1 DE 3834889A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drainage
layer
seal
seals
tubs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19883834889
Other languages
English (en)
Inventor
Willibald Luber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Reaku-Hobein 7770 Ueberlingen De GmbH
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19883834889 priority Critical patent/DE3834889A1/de
Priority to EP19890117566 priority patent/EP0363709A3/de
Publication of DE3834889A1 publication Critical patent/DE3834889A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/08Damp-proof or other insulating layers; Drainage arrangements or devices ; Bridge deck surfacings
    • E01D19/086Drainage arrangements or devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/08Damp-proof or other insulating layers; Drainage arrangements or devices ; Bridge deck surfacings
    • E01D19/083Waterproofing of bridge decks; Other insulations for bridges, e.g. thermal ; Bridge deck surfacings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/16Sealings or joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die vorgesehenen Einbauten sollen eine eindeutige Zuweisung von Aufgaben im Zusammenwirken der einzelnen Schichten er­ möglichen und durch die Aufteilung großer Flächen in ein­ zelne Parzellen das Risiko ungewollter Rißbildungen aus­ schalten.
Bei den derzeitig angewendeten Abdichtungs- und Belagskon­ struktionen ist eine feste Verklebung aller Schichten zwangs­ läufig gegeben. Diese Bauweise setzt jedoch voraus, daß vor allem die Schutzschicht auf der Abdichtung unter Verkehr ihre Aufgabe, nämlich ihre Schutzfunktion, beibehält. Dies ist aber nicht immer der Fall. Sie wird infolge von Span­ nungen aus Temperaturwechsel und Verformungen unter der Ver­ kehrsbelastung rissig. Diese Risse übertragen sich bei dieser Bauweise zwangsläufig auf die Abdichtung. Da sie meist das erträgliche Maß für die Abdichtung überschreiten, kommt es an ihr zu vorzeitigen Schäden. Auch ist bei dieser Bauweise eine Blasenbildung in den Belagsschichten durch Fremdein­ schlüsse und deren Wachstum durch Temperaturschwankungen nicht zu verhindern. Die Einlage eines Glasvlieses wurde auch seither schon angewendet, doch führte die nur punkt­ weise vorgesehene Entwässerung zur Pfützenbildung bei mangel­ hafter Gefälleauslegung auf der Abdichtungsoberfläche und förderte damit eine gewisse Pumpwirkung bei Verkehrsbelastung, die dann zur vorzeitigen Ermüdung des Belages und zu seinem Aufbrechen führte. Auch die allseitig umlaufende Fugenaus­ bildung in der Gußasphaltschutzschicht begünstigt diesen Vorgang. Bei der damit verbundenen schwimmenden Lagerung die­ ser Schicht, wanderte diese zur tiefen Seite ab und quetschte den relativ weichen Fugenverguß aus. Mit dieser Wanderung der Schutzschicht wurde aber bereits eine erste Überbeanspruchung der Abdichtung unvermeidbar, da ja eine feste Verklebung vor­ lag. Auf die Ausbildung der umlaufenden Vergußfuge kann aber bei dieser Bauweise nicht verzichtet werden, da einsickerndes Wasser im Randbereich keine Entwässerungsmöglichkeit hat, also der Fugenverguß eine Dichtungsfunktion übernehmen muß. Diese Aufgabe kann er auf Dauer nur unzulänglich erfüllen.
Mit den erfindungsgemäßen Einbauten lassen sich alle diese vorgenannten Nachteile der seitherigen Bauweisen vermeiden. Es erfolgt eine klare Trennung der Aufgaben eines jeden, im Gesamtsystem vorhandenen Bauteile. Vor allem die Dränung aus Einkornbeton unter den Schrammborden bzw. entlang der Form­ stahlprofile, die das eingesickerte Wasser auf kürzestem Wege sammeln und abführen und eine Pfützenbildung verhindern, lassen eine wesentlich längere Lebensdauer der Abdichtung erwarten. Dazu trägt aber auch die mit der Parzellierung er­ reichbare feste Einspannung der Schutzschicht zwischen die Formstahlprofile bei, weil jetzt die Randfugenausbildung, die eine "schwimmende Lagerung" der Schutzschicht bewirkt, entfallen kann. Durch die feste Arretierung der Schutzschicht einerseits und die Trennung von Abdichtung und Belag andererseits, wird die Anforderung an die Risseüberbrückungsfähigkeit der Abdichtung (derzeit 2 mm, auch bei Minusgraden) geringer, da die Bean­ spruchung aus möglichen Rissen im Belagsaufbau entfällt. Die Abdichtungen können zu Gunsten anderer Eigenschaften verbes­ sert werden. Dies ist vor allem bei der immer mehr zur Anwen­ dung kommenden Flüssigkunststoffabdichtung der Fall.
Ein Ausführungsbeispiel wird in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die Ausbildung der Parzellierung einer abzudichtenden Fläche mittels Formstahlprofilen, deren Verankerung, die Dränung aus Einkornbeton sowie dessen Entwässerung bei einem drei­ schichtigen Belagaufbau;
Fig. 2 wie Fig. 1, jedoch bei einem zweischichtigen Belagaufbau;
Fig. 3 Ausführung einer Dränung einer Brückenfläche unter dem Schramm­ bord, wobei der Einkornbeton gleichzeitig als Auflager für den Schrammbord selbst dient und die Gehwegkappe anschließend betoniert wird;
Fig. 4 wie vor, jedoch bei einer Instandsetzung der Abdichtung, wenn die Gehwegkappe bereits betoniert ist und erhalten bleibt. Bei dieser Bauweise läßt sich unter dem Schrammbord eine gute Überlappung der alten mit der neuen Abdichtung herstellen;
Fig. 5 wie vor, jedoch ohne Fertigteilschrammbord. In diesem Fall wird die Dränung vorab eingebaut und gegenüber dem nachfol­ genden Beton mit einer Pappeschicht abgedeckt.
In den Figuren bedeuten:
1 Schrammbordfertigteil
2 Einkornbeton mit Epoxidharzbindemittel
3 Entwässerungsrohr
4 Abzudichtender Beton
5 Gehwegkappenbeton
6 Asphaltbetonschicht
7 Gußasphaltschicht
8 Abdichtung
9 Entwässerungsschicht
10 Schrammbordverankerung
11 Fuge
12 Fugenverguß
13 Gehwegbeschichtung
14 Formstahlprofil
15 Verankerung des Formstahlprofiles

Claims (5)

1. Vorrichtung auf Abdichtungen von flächenhaften Bauteilen zu deren Entwässerung, Parzellierung und Herstellung einer Verzahnung zwischen Abdichtung und der darüber angeordne­ ten Schicht, auf Brücken, Parkdecks, Wannen, Grundwasser­ schutzanlagen und dergleichen, gekennzeichnet dadurch, daß auf die Abdichtung eine Entwässerungsschicht in Form eines bewehrten Dränvlieses gelegt wird und dieses an eine Drä­ nung aus Einkornbeton mit Kunststoff als Bindemittel ein­ mündet, diese Dränung vorzugsweise unter den Schrammbor­ den, bei Aufteilung der abzudichtenden Flächen in einzelne Parzellen an deren Randzonen, angeordnet ist, die durch die Dränschicht aufgehobene Verbindung der Abdichtung mit dem Belag nur durch eine zusätzliche Verzahnungsschicht ersetzt wird, die Einleitung der Schubkräfte aus dem Verkehr über Formstahlprofile erfolgt, die so konstruiert sind, daß die Anordnung der Dränung aus Einkornbeton die darüberliegenden Schichten nicht schwächt und die damit allseits gewährleistete Abdichtungsentwässerung einen Randfugenverguß in der Gußasphaltschutzschicht entbehr­ lich macht.
2. Wie vor, jedoch dadurch gekennzeichnet, daß das Dränvlies durch eine andere wasserleitfähige Schicht ersetzt werden kann, die keine oder nur eine geringe Verbindung zur Ab­ dichtung eingeht.
3. Wie vor, jedoch dadurch gekennzeichnet, daß der Einkorn­ beton mit Kunstharz als Bindemittel auch ohne Entwässer­ ungsschicht als Unterlage für den Schrammbord eingebaut werden kann und die Fähigkeit der Wasserabführung keine hauptsächliche Aufgabe ist.
4. Wie vor, jedoch dadurch gekennzeichnet, daß die Auftei­ lung der Brückenfläche mit Formstahlprofilen in zweckmä­ ßig große Parzellen der Abminderung der Spannungen in Folge Temperaturwechsel in den Belagschichten dient und eine Sollbruchstelle vorgibt.
5. Dränvlieslage, gekennzeichnet dadurch, daß diese nur der Verhinderung von Blasenbildungen im Belag beim Einbau und unter Verkehr dient.
DE19883834889 1988-10-13 1988-10-13 Vorrichtung auf abdichtungen von flaechenhaften bauteilen zu deren entwasserung, parzellierung und herstellung einer verzahnung zwischen abdichtung und der darueber angeordneten schicht auf bruecken, parkdecks, wannen, grundwasserschutzanlagen und dergleichen Withdrawn DE3834889A1 (de)

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EP19890117566 EP0363709A3 (de) 1988-10-13 1989-09-22 Vorrichtung auf Abdichtungen von flächenhaften Bauteilen zu deren Entwässerung, Parzellierung und Herstellung einer Verzahnung zwischen Abdichtung und der darüber angeordneten Schicht auf Brücken, Parkdecks, Wannen, Grundwasserschutzanlagen und dergleichen

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EP0363709A2 (de) 1990-04-18
EP0363709A3 (de) 1990-11-22

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8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: REAKU-HOBEIN GMBH, 7770 UEBERLINGEN, DE

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Free format text: LUBER, WILLIBALD, 7060 SCHORNDORF, DE

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