DE3824089C2 - Vorgesteuertes Proportional-Druckbegrenzungsventil - Google Patents
Vorgesteuertes Proportional-DruckbegrenzungsventilInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein vorgesteuertes Propor
tional-Druckbegrenzungsventil gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1.
Bei einem bekannten Druckbegrenzungsventil dieser Bauart
werden Nachteile vermieden, die sich bei einem anderen
Ventil ergeben, wo das Steueröl nicht durch den Hauptkol
ben kommt, sondern um diesen herum dem Vorsteuerventil
zugeführt wird. Allerdings muß zum Stabilisieren des ein
gangs genannten Ventils eine ausreichende Dämpfungswir
kung für den Hauptkolben durch eine mit dem Vorsteuerven
til in Verbindung stehende Düse vorgesehen werden, deren
Druchmesser zur Erreichung einer ausreichenden Dämpfung
verhältnismäßig klein sein muß. Dies bedeutet, daß der
niedrigst einstellbare Druck des Ventils bei stromlosen
Magnet des Vorsteuerventils durch das vom Steueröl her
vorgerufene delta P angehoben wird.
Die DE 35 44 389 A1 offenbart ein Druckbegrenzungsven
til, das im Betrieb zu störenden Schwingungen neigt.
In der DE 32 00 476 A1 ist ein Wegeventil offenbart, mit
dem ein Verbraucher wahlweise mit einer Druckmittelquelle
oder mit einem Vorratsbehälter verbunden werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile
des Standes der Technik zu vermeiden und ein vorgesteuer
tes Proportional-Druckbegrenzungsventil gemäß dem Oberbe
griff des Anspruchs 1 derart auszubilden, daß sich ein
sehr kleiner einstellbarer Druck ergibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einem
Druckbegrenzungsventil gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1 die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ge
nannten Maßnahmen vor. Bevorzugte Ausgestaltungen ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Weitere Vorteile, Ziele und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispie
len anhand der Zeichnungen; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 schematisch ein vorgesteuertes Proportional-
Druckbegrenzungsventil gemäß dem Stand der Technik;
Fig. 2 ein weiteres vorgesteuertes Proportional-
Druckbegrenzungsventil gemäß dem Stand der Technik;
Fig. 3 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen vorgesteuerten Proportional-
Druckbegrenzungsventils;
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen vorgesteuerten Proportional-
Druckbegrenzungsventils.
Fig. 1 zeigt ein bekanntes vorgesteuertes Proportional-
Druckbegrenzungsventil 1 gemäß dem Stand der Technik, wie
es beispielsweise im einzelnen in dem Buch "Der Hydrau
liktrainer", Band 2, 1. Auflage 1986, herausgegeben von
der Mannesmann Rexroth GmbH, beschrieben ist, und zwar
auf den Seiten B 20 und B 21.
Das Ventil 1 besteht aus einem Hauptventil 2 sowie einem
Pilot- oder Vorsteuerventil 3. Eine Pumpe ist mit 5 und
ein Tank mit 6 bezeichnet.
Das Vorsteuerventil 3 weist einen Proportionalmagneten 8
auf, der über einen Magnetstößel 11 auf den Vorsteuerke
gel 13 einwirken kann.
Das Hauptventil 2 weist eine Büchse 14 mit einem darinnen
angeordneten Hauptkolben 16 auf, der durch eine Schließ
feder 17 gegen seinen Sitz vorgespannt ist. In der Büchse
14 sind eine axial verlaufende Einströmbohrung 18 sowie
mehrere radial verlaufende Ausströmbohrungen 19 ausgebil
det. Die Pumpe 5 steht über eine Pumpenleitung 21 und ei
nen Anschluß A mit der Einströmbohrung 18 in Verbindung,
während die Ausströmbohrungen 19 über eine Leitung 20 mit
Tank 6 in Verbindung stehen.
Zur Erzeugung eines Vorsteuerdrucks Px ist die die Pumpe
5 mit der Einströmbohrung 18 verbindende Pumpenleitung 21
über eine Steueröldüse 7 und eine weitere Düse, nämlich
eine Dämpfungsdüse 9 mit dem Feder- oder Steuerraum 22
verbunden, und der Verbindungspunkt 23 der Steueröldüse 7
und der Dämpfungsdüse 9 liegt über eine weitere Düse,
nämlich eine Dämpfungsdüse 12 am Druckraum 24 des Vor
steuerventils 3.
Die Konstruktion des Ventils 1 entspricht einem "norma
len" vorgesteuerten Druckbegrenzungsventil. Der Unter
schied liegt hier im Vorsteuerventil 3. Die Druckfeder
des "normalen" vorgesteuerten Druckbegrenzungsventils ist
hier durch den Proportionalmagneten 8 ersetzt worden. Es
ist ein "kraftgeregelter" Proportionalmagnet 8. Einer be
stimmten Stromstärke, vorgegeben über die nicht gezeigte
Ansteuerelektronik, entspricht somit eine proportionale
Kraft auf den Vorsteuerkegel 13. Höherer Eingangsstrom
bedeutet größere Magnetkraft und damit höhere Druckein
stellung. Niedrigerer Eingangsstrom bedeutet niedrigere
Druckeinstellung. Der vom System oder der Pumpe (vgl. An
schluß A) anstehende Systemdruck PA wirkt auf den Haupt
kolben 16. Gleichzeitig steht der Systemdruck PA über die
mit den Düsen 7, 9 versehene Steuerleitung 10 auf der fe
derbelasteten Seite des Hauptkolbens 16 an. Über die Düse
12 wirkt dieser Systemdruck auf den Vorsteuerkegel 13 ge
gen die Kraft des Proportionalmagneten 8. Steigt der Sy
stemdruck PA über den entsprechend der Magnetkraft vorge
gebenen Wert, so öffnet der Vorsteuerkegel 13. Das Steu
eröl kann dann über Leitung 25 zum Tank 6 fließen.
Bedingt durch die Düsenkombination in der Steuerleitung
10 entsteht ein Druckgefälle am Hauptkolben 16. Dieser
hebt vom Sitz ab und öffnet die Verbindung von Pumpe 5
über Ausströmbohrungen 19 zum Tank 6.
Die Hauptaufgabe der Steueröldüse 7 besteht darin, die in
der Steuerleitung 10 fließende Steuerölmenge zu begren
zen. Die Dämpfungsdüse 9 und auch die Dämpfungsdüse 12
sind in erster Linie vorgesehen, um eine Dämpfung gegen
über möglichen Schwingungen zu erreichen. So wird zur
Dämpfung des Hauptkolbens 16 der Ölstrom aus dem Hub des
Kolbens 16 an der Dämpfungsdüse 9 gedrosselt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird das Steueröl
über die Steuerleitung 10 praktisch um den Hauptkolben 16
herum dem Vorsteuerventil 3 zugeführt. Dabei wird durch
die Fläche der Steueröldüse 7 und die der Kraft der
Schließfeder 17 äquivalente Druckdiffernz delta p die
Steuerölmenge bestimmt.
Über die Dämpfungsdüse 12 entsteht durch den Steuerölfluß
ein Druckgefälle. Dieses Druckgefälle plus das delta p
der Schließfeder 17 addieren sich bei stromlosem Propor
tionalmagnet 8 zum niedrigst einstellbaren Druck.
Diese sich praktisch an der Düse 12 stauende Steuerölmen
ge hat also den Nachteil, daß sich dieser Staudruck zum
Schließdruck der Schließfeder 17 hinzuaddiert, so daß
sich ein unerwünscht hoher Umlaufdruck ergibt. Um einen
möglichst niedrig einstellbaren Druck bei unveränderter
gemeinsamer Drosselwirkung von Düse 9 und 12 zu erhalten,
wird die Düse 9 im Durchmesser klein und die Düse 12 im
Durchmesser groß ausgeführt. Die Drosselwirkung der Düse
9 beeinflußt den niedrigst einstellbaren Druck nicht.
Bei dem aus Pilotventil 3 und einem Hauptventil 27 aufge
bauten vorgesteuerten Proportional-Druckventil 26 gemäß
Fig. 2 wird die Steuerleitung 10 der Fig. 1 insofern ver
mieden, als hier die Steueröldüse 7 in den Hauptkolben 16
eingebaut ist, so daß das Steueröl durch den Hauptkolben
16 zum Pilotventil 3 fließt. Zwischen dem Feder- oder
Steuerraum 22 und dem Pilotventil 3 liegt noch eine Düse
29. Diese Düse 29 leitet nicht nur das Steueröl zum Pi
lotventil 3, sondern bewirkt auch noch eine Drosselung
für das verdrängte Öl aus dem Hub des Hauptkolbens 16,
und somit eine Dämpfung gegen Schwingungen.
Aus dem Querschnitt der Steueröldüse 7 und dem der Kraft
der Schließfeder 17 äquivalenten Druckgefälle delta p er
gibt sich die Steuerölmenge. Auch hier entsteht wieder
ein Rückstau von Steueröl an der Dämpfungsdüse 29, ähn
lich wie bei Fig. 1 an der Düse 12. Der (unerwünschte)
Rückstau aus der Steuerölmenge an der Dämpfungsdüse 29
plus das delta p der Druckfeder 17 ergeben den niedrigst
einstellbaren Druck bei stromlosem Proportionalmagnet 8.
Bei dem Ventil 1 gemäß Fig. 1 muß praktisch ein die Steu
erleitung 10 bildender Steuerölkanal zwischen dem An
schluß A und dem Pilotventil 3 in das Hauptgehäuse des
Hauptventils 2 eingearbeitet werden, wodurch sich zusätz
liche Kosten ergeben. Darüber hinaus entsteht durch den
seitlichen Abgriff bei A dann eine Sogwirkung im Steu
erölkanal (Steuerleitung 10), wenn ein großer Durchfluß
vorhanden ist. Dies wird insbesondere bei stromlosem
Elektromagneten 8 der Fall sein, wo der Pilot- oder Steu
eröldruck absinkt und bei einem Sollwertsprung des Drucks
bei A von Pmin auf Pmax der Hauptkolben 16 nicht
schließt. Bei der Konstruktion gemäß Fig. 2 wird dieser
Nachteil vermieden, aber hier muß für eine genügende Sta
bilisierung eine ausreichende Dämpfungswirkung an der Dü
se 29 für den Ölfluß infolge des Hauptkolbenhubs vorgese
hen sein. Um diese Dämpfungswirkung zu erzielen, muß der
Durchmesser der Düse 29 klein sein, was aber wiederum den
oben erläuterten Staudruck an der Düse 29 zur Folge hat,
der seinerseits den niedrigst einstellbaren Druck bei
stromlosem Magneten durch das delta p des Steueröls an
der Düse 29 anhebt.
Grundsätzlich ist jedoch ein kleiner einstellbarer Druck
gefordert. Betrachtet man in Fig. 2 die Bewegung des
Hauptkolbens in Schließrichtung, so saugt dieser Kolben
über die größere Steueröldüse 7 im Kolbenboden das Hubvo
lumen nach, wobei die Dämpfungswirkung aus dem Hauptkol
ben gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 schwä
cher ist. Es ist daher sehr schwer, Ventile der Bauart
gemäß Fig. 2 ohne Schwingungen zur Funktion zu bringen.
Fig. 3 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines gemäß
der Erfindung ausgebildeten vorgesteuerten Proportional-
Druckventils 31, welches aus einem Vorsteuerventil 3 ge
mäß den Fig. 1 oder 2 und einem Hauptventil 32 aufgebaut
ist. Durch diese Kontruktion werden die Nachteile der
Ventile gemäß den Fig. 1 und 2 beseitigt.
Das Hauptventil 32 besteht aus einer Büchse 33, in der
ein Hauptkolben 34 hin und her bewegbar angeordnet ist,
der an einem Ende durch eine Schließfeder 17 gegen den
Kolbensitz vorgespannt ist. Die Schließfeder 17 sitzt in
einem Federraum 41.
Die Ausströmbohrungen 19 stehen über einen Ringkanal 36
(im nicht gezeigten Gehäuse) mit Tank 6 in Verbindung.
Ferner ist im Gehäuse ein weiterer Ringkanal 35 ausgebil
det, der über eine Leitung 46 sowie eine Düse 44 mit dem
Vorsteuerventil 3 verbunden ist.
Erfindungsgemäß ist der Ausgang der Steueröldüse 7 unmit
telbar über die Düse 44 mit dem Pilotventil 3 verbunden.
Im in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der
Ausgang der Steueröldüse 7 über Radialbohrungen 42 im
Hauptkolben 34 mit einem Ringkanal 37 am Außenumfang des
Hauptkolbens 34 verbunden. Von dort kann das Steueröl
über eine (oder mehrere) Radialbohrungen 38 in der Büchse
33 zur Düse 44 fließen.
Ferner ist mit dem Ausgang der Steueröldüse 7 eine Dämp
fungsdüse 40 verbunden, die im Hauptkolben 34 eingebaut
ist und die praktisch zur Dämpfung gegen Schwingungen des
Hauptkolbens 34 dient.
Im einzelnen fließt bei dem vorgesteuerten Proportional-
Druckbegrenzungsventil 31 das Steueröl über die Steueröl
düse 7, die Querverbindungen in der Form der Radialboh
rungen 42, den Ringkanal 37, die Radial- oder Querbohrung
38, den Ringkanal 35 und die Leitung 46 über die Düse 44
zum Pilotventil 3 und von dort zum Tank 6. An der Dämp
fungsdüse 40 wird das verdrängte Druckmedium aus dem Kol
benhub zur Dämpfung des Kolbens 34 in beiden Hubrichtun
gen gleich stark gedrosselt. Die Düse 40 sitzt parallel
zum Steuerölfluß und ist somit ohne nachteilige Wirkung
auf den niedrigst einstellbaren Druck (Umlaufdruck), so
daß bei unveränderbar gemeinsamer Drosselwirkung der Dü
sen 7 und 44 für einen möglichst niedrigen einstellbaren
Druck die Steueröldüse 7 im Durchmesser klein und die Dü
se 44 im Durchmesser groß ausgeführt werden kann.
In Fig. 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines er
findungsgemäßen vorgesteuerten Proportional-
Druckbegrenzungsventils 51 gezeigt, welches wiederum aus
einem Vorsteuerventil 3, sowie andererseits einem Haupt
ventil 50 aufgebaut ist. Hinsichtlich des Vorsteuer- oder
Pilotventils 3 sei auf die obige Beschreibung hingewie
sen.
Das Hauptventil ist hier gegenüber Fig. 3 derart abgewan
delt, daß ein zusätzlicher Kleinstromregler 63 vorgesehen
ist. Wie man in Fig. 4 erkennt ist dieser Kleinstromreg
ler 63 in den Hauptkolben 53 eingebaut.
Im einzelnen weist das Hauptventil 50 eine Büchse 52 auf,
in der der Hauptkolben 53 hin und her bewegbar angeordnet
ist. Wie bei Fig. 3 ist ein Ringkanal 36 vorgesehen und
eine Schließfeder 17 spannt den Hauptkolben 53 gegen sei
nen Sitz vor. Ferner ist ein weiterer Ringkanal 54 im Ge
häuse vorhanden, der über eine Leitung 46 und die Düse 44
mit dem Pilotventil 3 in Verbindung steht. Am Außenumfang
des Hauptkolbens 53 ist ein Ringkanal 56 vorgesehen, der
über Querbohrungen 55 in der Büchse 52 mit dem Ringkanal
54 in Verbindung steht. Zum anderen sind Querbohrungen 58
im Hauptkolben vorgesehen, die nach außen hin mit dem
Ringkanal 56 und nach innen hin mit einem Raum in Verbin
dung stehen, der einen Regelkolben 57 des Kleinstromreg
lers 63 aufnimmt. Der Regelkolben 57 wird durch eine Re
gelfedern 59 gegen einen Haltering 60 vorgespannt. Im Re
gelkolben 57 ist die bereits oben erläuterte Steueröldüse
7 ausgebildet. Durch die erfindungsgemäße Integration des
Kleinstromreglers 63 in den Hauptkolben 53 wird eine kom
pakte Bauweise erreicht.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist nach
teilig, daß durch die in Schließrichtung am Hauptkolben
34 wirkende Strömungskräfte mit steigendem Druck bzw. zu
nehmendem Durchfluß das delta p an der Steueröldüse 7 und
damit auch die Steuerölmenge größer wird. Bei konstant
eingestelltem Pilot- oder Vorsteuerdruck bewirkt diese
zunehmende Steuerölmenge vor der Düse 44 eine Druckände
rung, die sich in der Druck-Mengenabhängigkeit nieder
schlägt. Durch den Kleinstromregler 63 gemäß Fig. 4 wird
das delta p über die Steueröldüse 7 geregelt und somit
die Steuerölmenge konstant gehalten. Vorteilhafterweise
ist das delta p der Regelfeder 59 des Regelkolbens 57
niedriger als das delta p der Schließfeder 17. Die ferner
noch vorgesehene Dämpfungsdüse 64 drosselt das durch die
Bewegung des Hauptkolbens 53 verdrängte Öl.
Claims (10)
1. Vorgesteuertes Proportional-Druckbegrenzungsventil
(31, 51) mit einem Pilotventil (3), mit einem Haupt
kolben (34, 53), der von einem in einem Steuerraum
(41) herrschenden Druck in Schließrichtung und einem
in einem Eingang (18) herrschenden Druck in Öff
nungsrichtung beaufschlagbar ist, mit einer im
Hauptkolben (34, 53) angeordneten Steueröldüse (7),
die bei geöffnetem Pilotventil (3) von einem vom
Eingang (18) zum Pilotventil (3) gerichteten Steuer
ölstrom durchströmbar ist, und mit einer Dämpfungs
düse (40, 64) zwischen dem Steuerraum (41) und dem
Pilotventil (3), dadurch gekennzeichnet, daß die
Steueröldüse (7) über einen Strömungspfad (42, 37,
38, 35, 46, 44; 58, 56, 55, 54, 46, 44) unter Umge
hung des Steuerraums (41) mit dem Pilotventil (3)
verbunden ist und daß über die Dämpfungsdüse (40,
64) eine Verbindung zwischen dem Steuerraum (41) und
dem Strömungspfad (42, 37, 38, 35, 46, 44; 58, 56,
55, 54, 46, 44) zwischen der Steueröldüse (7) und
dem Pilotventil (3) besteht.
2. Vorgesteuertes Proportional-Druckbegrenzungsventil
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Strömungspfad (42, 37, 38, 35, 46, 44; 58, 56, 55,
54, 46, 44) zwischen der Steueröldüse (7) und dem
Pilotventil (3) ein am Außenumfang des Hauptkolbens
(34) befindlicher erster Ringkanal (37, 56) liegt,
mit dem ein axialer und peripheraler Versatz zwi
schen einer in dem Strömungspfad (42, 37, 38, 35,
46, 44; 58, 56, 55, 54, 46, 44) liegenden Querboh
rung (42) des Hauptkolbens (34) und einer in dem
Strömungspfad (42, 37, 38, 35, 46, 44; 58, 56, 55,
54, 46, 44) stromab des ersten Ringkanals (37, 56)
befindlichen Querbohrung (38, 55) ausgleichbar ist.
3. Vorgesteuertes Proportional-Druckbegrenzungsventil
nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der er
ste Ringkanal (37, 56) durch eine in den Hauptkolben
(34) eingedrehte Ringnut zumindest mitgebildet wird.
4. Vorgesteuertes Proportional-Druckbegrenzungsventil
nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die sich stromab des ersten Ringkanals (37, 56) be
findliche Querbohrung (38, 55) durch eine den Haupt
kolben (34) umgebende Büchse (33, 52) hindurchführt
und außen in einen um die Büchse (33, 52) herumlau
fenden zweiten Ringkanal (35, 54) mündet.
5. Vorgesteuertes Proportional-Druckbegrenzungsventil
nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dämpfungsdüse (40, 64) im Haupt
kolben (34) ausgebildet ist.
6. Vorgesteuertes Proportional-Druckbegrenzungsventil
nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich die Dämpfungsdüse (40, 64) zwi
schen dem Steuerraum (41) und dem ersten Ringkanal
(37, 56) Hauptkolben (34) befindet.
7. Vorgesteuertes Proportional-Druckbegrenzungsventil
nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
über die Dämpfungsdüse (40, 64) führende Druckmit
telweg parallel zu dem stromauf des sich am Außenum
fang des Hauptkolbens (34) befindlichen ersten Ring
kanals (37, 56) liegenden Abschnitt des zwischen der
Steueröldüse (7) und dem Pilotventil (3) verlaufen
den Strömungspfades (42, 37, 38, 35, 46, 44; 58, 56,
55, 54, 46, 44) direkt in den ersten Ringkanal (37,
56) mündet.
8. Vorgesteuertes Proportional-Druckbegrenzungsventil
nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steueröldüse (7) die Meßblende ei
nes Kleinstromreglers (63) ist, der einen im Haupt
kolben (53) angeordneten Regelkolben (57) aufweist,
der im Sinne einer Querschnittsvergrößerung einer im
Strömungspfad (42, 37, 38, 35, 46, 44; 58, 56, 55,
54, 46, 44) liegenden variablen Blende von einer Re
gelfeder (59) und vom Druck stromab der Steueröldüse
(7) und im Gegensinne vom Druck stromauf der Steu
eröldüse (7) beaufschlagbar ist.
9. Vorgesteuertes Proportional-Druckbegrenzungsventil
nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Re
gelkolben (57) des Kleinstromreglers (63) ein Hohl
kolben ist und daß sich die Steueröldüse (7) in dem
Regelkolben (57) befindet.
10. Vorgesteuertes Proportional-Druckbegrenzungsventil
nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Raum im Hauptkolben (53), in dem sich die den
Regelkolben (57) des Kleinstromreglers (63) beauf
schlagende Regelfeder (59) befindet, über mindestens
eine im Strömungspfad (42, 37, 38, 35, 46, 44; 58,
56, 55, 54, 46, 44) liegende Querbohrung (58) des
Hauptkolbens (53), die in Abhängigkeit von der Posi
tion des Regelkolbens (57) des Kleinstromreglers
(63) unterschiedlich stark abdeckbar ist, mit dem
Pilotventil (3) verbunden ist.
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| CN111102263A (zh) * | 2020-01-22 | 2020-05-05 | 浙江高宇液压机电有限公司 | 一种具有卸荷控制通道的先导式溢流阀 |
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| DE3200476A1 (de) * | 1982-01-09 | 1983-07-21 | Flutec Fluidtechnische Geräte GmbH, 6603 Sulzbach | "ventil zum wahlweisen verbinden eines verbrauchers mit einer druckmittelquelle oder einem vorratsbehaelter" |
| DE3544389A1 (de) * | 1985-12-14 | 1987-06-19 | Bosch Gmbh Robert | Vorgesteuertes druckbegrenzungsventil |
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1988
- 1988-07-15 DE DE3824089A patent/DE3824089C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3200476A1 (de) * | 1982-01-09 | 1983-07-21 | Flutec Fluidtechnische Geräte GmbH, 6603 Sulzbach | "ventil zum wahlweisen verbinden eines verbrauchers mit einer druckmittelquelle oder einem vorratsbehaelter" |
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Proportional- und Servoventil-Technik, In: Der Hydraulik Trainer, Bd. 2, Lohr am Main, Mannesmann Rexroth GmbH, 1986, 1. Aufl., S. B20 und B21 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3824089A1 (de) | 1989-11-02 |
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